• Savin Kuk

    13. juli, Montenegro ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute gehts hochhinaus. Wir wandern ins Skigebiet Savin Kuk. Bevors los geht müssen wir noch einkaufen. Wie zwei Deppen stehen wir vor verschlossenen Türen vor dem grössten Supermarkt der Stadt. Hä aber heute ist doch Montag? Wir googlen. 13.Juli Unabhängigkeitstag von Montenegro. Ein hoch heiliger Sonntag. In einer Metzgerei finden wir das köstlichste Brot vom Balkan mit etwas fein geschnittenem Fleisch. Los gehts!

    Der Start ist moderat, der Blick hoch furchteinflössend. Es könnte wieder eine lockere Wanderung von Jeanine sein.

    Das erste Drittel ist gut machbar. Wir beneiden die Leute auf dem Sessellift noch nicht. Wir lassen die Drohne schonmal fliegen.

    Dann folgt ein steiler, steiniger Aufstieg. Die Steine sind leider lockeres Geröll, so dass wir immer etwas abrutschen. Mittlerweile zieht ein heftiger, eiskalter Wind. Wir wissen uns mit Schal zu helfen.

    Auf dem vermeintlichen Gipfel, machen wir ein paar Fotos. «Twenty minutes to go!«, ruft uns ein herabsteigender Wanderer zu. Na gut, das werden wir wohl auch noch schaffen. Es zwickt schon wieder an einigen Stellen und mittlerweile ist es echt kalt.

    Diese letzten 20 Minuten haben es dann so richtig in sich. Und oben erwartet uns die verdiente Belohnung. Die Aussicht auf den schwarz See, den höchsten Berg Montenegros und die umliegenden Berge. Zwei Einheimische posieren mit der Nationalflagge. Jenny schiesst einige Fotos von den beiden. Dann haben wir die Ehre, ebenfalls mit der Flagge posieren zu dürfen.

    Etwas weiter unten gönnen wir uns den Gipfelschnapps und den wohlverdienten Zmittag. Der Abstieg über den Schotter ist schmerzhaft und rutschig. Für das letzte Stück nehmen wir dann noch den «vertrauenswürdigen« Sessellift aus 1900.

    Unten gibts ein Finish-Raki und ein Dessert. Am Abend versuchen wir vergebens in der Stadt etwas Festlichkeit zu finden.
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