• Mont Saint Michel

    19 Juni, Perancis ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach dem Frühstück machen wir uns direkt auf zur Klosterinsel, die allerdings noch vollkommen im Nebel liegt.
    Wir laufen entlang der Schafswiese in der Hoffnung, dass Mont Saint Michel dem Nebel entsteigt und ganz langsam ist das auch der Fall, zumindest teilweise.

    An der Brücke angekommen, geht es mit dem Shuttlebus rüber und wir betreten dieses fantastische Gebilde im Norden Frankreichs, gelegen zwischen der Normandie und der Bretagne https://visit-mont-saint-michel.com/de.
    Wir laufen kreuz und quer durch die engen und verwinkelten mittelalterlichen Gassen, mit den übereinander gebauten mehrstöckigen Gebäuden, die den Ort bis heute einzigartig machen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Mont-Saint Michel zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs ist.

    Der Überlieferung nach erschien dem Bischof Aubert von Avranches, im Jahr 708, der Erzengel Michael und forderte ihn auf, auf dem Felsen eine Kirche zu bauen, die daraufhin auch den Namen „Mont-Saint-Michel“ erhielt.

    Im Mittelalter wurde der Mont Saint Michel dann zu einem wichtigen Pilgerort und zog Menschen aus ganz Europa an.
    Während des Hundertjähriger Krieg galt die Insel übrigens als Symbol des französischen Widerstands, da sie trotz der vielen Angriffe nie erobert wurde.

    Besonders faszinierend sind auch die starken Gezeiten, die zu den höchsten Europas gehören, durch die der Mont-Saint-Michel je nach Wasserstand wie eine echte Insel wirkt.

    Durch das Wetter wirkt alles wieder etwas düster und so beschließen wir, mit dem Bus zurück zu fahren und etwas zu Mittag zu essen.
    Da sich in dieser Zeit die Wolken etwas gelockert haben, fahren wir für eine kleine Runde nochmal auf die Insel und danach laufen wir zurück zum Hotel und machen eine kleine Siesta 😉.
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