In Lods
April 26 in France ⋅ ☀️ 21 °C
Heute haben wir eine anspruchsvolle Etappe vor uns. Zuerst führt der Weg entlang des Le Doubs bis auf Duobs. Dann geht der Weg weg vom Flüsschen über das offene Land Richtung Ouhans. Es geht mehrheitlich über asphaltierte Landstrassen. Kurz vor dem Ort treffen wir doch noch auf einen Waldpfad und wandern auf einem Landwirtschaftsweg ins Tal. Schon von weitem sehen wir eine graue Kapelle die auf dem Dorfhügel thront. Wir wandern zur Kapelle hoch und machen eine kurze Rast. Unweit davon genehmigen wir uns in einer Ausflugbeiz eine Käseplatte. Anschliessend besichtigten wir den Wasserfall in der Schlucht des Flusses la Loue. Der Fluss fliesst aus einem fast quadratischen Felstunnel ins Freie.
Wir müssen uns hier entscheiden ob wir den längeren Schluchtenweg oder den einfacheren Höheweg nehmen.
Wir nehmen den Schluchtenweg. In der steilen Schluchtwand ist ein schmaler Pfad. Es wird einem fast schwindelig. Weit unten hört man das rauschen des Flusses und der Pfad ist kaum gesichert und etwas ausgestellt. Die ersten 3.5 km sind noch gut machbar, aber was dann kommt ist teilweise schon gefährlich. Es geht vor Felswänden im Zickzack sehr steil nach oben und der Weg ist stellenweise rutschig.
Wir haben 2 jungen Franzosen den Vortritt gelassen. Nach etwa 200 m macht der eine wegen einer Schlange einen Sprung nach hinten auf seinen Kollegen. Die beiden hatten Glück, dass sie nicht abgerutscht sind, wir dass sie sich uns vorgedrängt haben.
Oben angelangt müssen wir uns erst mal setzen und entspannen. Zum Glück war der Talweg nicht so ausgestellt.
In Lods angekommen suchen wir unsere Unterkunft. Es ist niemand da, es reagiert auch niemand auf Mails. Nach langem warten sehen wir eine Nachbarin die uns mitteilt, dass der Vermieter in den Ferien sei. Ach du Schreck! Sie hilft uns aber weiter und wir können doch noch unser Zimmer beziehen. Auch mit den Nachtessen klappt es auch trotz geschlossen Restaurants. Eine Snackbar in der Nähe hat offen.
Heute haben wir die ersten 3 Pilger angetroffen. Sie wandern alle nach Süden.Read more



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