• Champlitte

    2 maggio, Francia ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute Morgen sind wir für einmal zu fünft am Frühstückstisch. Die drei Holländer leisten uns Gesellschaft und Christoph bewirtet uns reichhaltig und behält alles im Auge. 
    Der Weg ist mit 20 km relativ kurz, darum gehen wir später auf den Weg als üblich.
    Die Landschaft ähnelt der von gestern. Sie ist aber besser zum bewandern, da es doch einige Kieswege, mehr schattenspendene Hecken und kleine Waldgürtel hat. Auch heute finden wir in den wenigen durchlaufenen Kleindörfer kein Lokal für ein Espresso oder eine Erfrischung. Die Dörfer scheinen auf den ersten Blick grösser als sie sind. Es gibt viele unbewohnte Wohn- und Landwirtschaftsgegäude und die restlichen Häuser können in drei Kategorien eingeteilt werden. Alt und verlottert, etwas aufgefrischt oder dann totalsaniert. Nur selten hören, oder sehen wir die Bewohner. Es macht den Eindruck, dass kaum ein Gesellschaftsleben im Dorf vorhanden ist, da Bars, Restaurants oder ein einladender Platz zum verweilen fehlt.
    Bereits um 13.00 Uhr sind wir am Zielort Champlitte. Wir beziehen umgehend das Appartement, waschen und gehen anschliessend ins Musuem "des Arts et Traditions Populaires", es ist im Châteaux untergebracht. Die Ausstellung mit traditionellen Exponaten ist sehr gut ausgestattet und eindrücklich. Die Ausstellung lässt die Tätigkeiten und Gegenstände aus der Vergangenheit der Haute-Saône wieder aufleben.
    Anschliessend erledigen wir den Einkauf für das Frühstück und die Verpflegung für den Sonntag.
    Der schön klingende Namen Champlitte widerspiegelt nicht den Eindruck des Dorfes. Bis auf das Châteaux wirkt das Dorf etwas heruntergekommen. Wir überlegen uns öfters wie es sich so leben lässt.
    Am Abend finden wir ein Restaurant das von einer Holländerin geführt wird. Da wir früh dran sind, erhalten wir trotzdem sie ausgebucht sind, noch einen Tisch. Ein Elsässer mit welchem wir uns auf Dialekt unterhalten erklärt uns, dass sich in diesem Lokal viele Belgier und Holländer treffen, welche in der Umgebung ein Haus besitzen. Das Essen war einfach aber gut.
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