• Chalindrey

    3 maggio, Francia ⋅ ☁️ 16 °C

    Zu unserem eingekauften Frühstück gab es leider keinen Kaffee, der Appartementvermieter ist knausrig. Eine ganze Serie an Maschinen ist vorhanden aber leider keine Betriebsstoffe. Was nützt eine Kaffeemaschine ohne Kaffee, eine Waschmaschine ohne Waschmittel?
    Wir ziehen früh los, heute liegt eine lange Etappe vor uns, da in den näher gelegenen Dörfern keine Unterkünfte vorhanden sind.
    Die Landschaft verändert sich. Die Hügel rücken näher zusammen, offene und weite Flächen verschwinden fast. Die Hecken und kleinwüchsige Laubwälder nehmen zu. Es geht auf und ab. Über den nächten Hügel und einige hundert Meter an einem Flüsschen entlang und dann wieder über den nächsten Hügel. Die kleinen Dörfer werden noch kleiner und das heisst für uns wieder keine Einkehrmöglichkeit. Wir haben aber wohlweislich vorgesorgt und Sandwiche mitgenommen. Aber der Kaffeehalt fehlt uns schon.
    Heute ist irgendwie alles ein Krampf, die Beinmuskulatur ist arg gefordert und die Füsse überhitzen und brennen. Wir sind froh, dass es heute teilweise etwas bedeckt ist und immer wieder etwas Wind herrscht.
    Wir beziehen unser Appartement am Dorfrand und legen uns zwei Stunden zum entspannen hin.
    In Chalindrey gibt es genau zwei Pommes-Buden die am Sonntagabend offen haben. Restaurants und andere Verpflegungsmöglichkeiten sind zu. Also laufen wir durch das Dorf, was nur eine Aufreihung von Häusern entlang der Strassen ist, bis wir dann auf die erste Pommes-Bude treffen. Die Häuser präsentieren sich in allen möglichen Zuständen, ebenso die Vorgärten. Alles scheint leblos, nur Hunde kläffen ab und zu am Gartenzaun.
    Wir müssen ja was Essen und die beiden Hamburger mit Ei und Brot schmecken.
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