• Villiers-sur-Suize

    7. maj, Frankrig ⋅ 🌙 10 °C

    Heute verlassen wir Langres und hoffen dass Guido's Bein die Wanderung ohne erneute Schwellung übersteht. Die Landschaft ist unverändert. Es geht über Hügel runter zu Bächen und wieder hoch auf kleine Plateaus, über Felder und Landstrassen und durch kleine Siedlungen.
    Eine Zeitlang gehts dem Stausee resp. dem Réservoir de la Mouche entlang. Anschliessend finden wir in Saint-Ciergues sogar einmal ein Restaurant das offen hat. Endlich wieder mal ein Kaffeehalt. Der Weg führt uns weiter Richtung Autobahnkreuz, über viele grössere und kleinere Nebenstrassen. Bald biegen wir in ein wildes Bachtal ein. Zu Beginn sehen wir den Bach noch, dann verschwindet er wohin auch immer. Die Flanken des schmalen Tales sind mit niederstämmigen Bäumen und Büschen bewachsenen. Es ist sehr feucht und daher alles mit Moos belegt.
    Die weissfelligen Rinder in der schmalen Talsohle rennen wie verrückt davon als sie uns sehen. Wir denken sie wollen uns weiter unten begrüssen. Weit gefehlt, sie verkriechen sich auf der gegenüberliegenden Seite des schmalen Tals im Gebüsch und beäugen uns argwöhnisch. Sie sind vermutlich bereits etwas verwildert. An anderer Stelle rennen uns die braunen Rinder entgegen und drängeln sich aus lauter Neugier bei einer Heckenöffnung zusammen.
    Da wir in Leffonds keine Unterkunft bekommen haben wandern wir zum Schluss der heutigen Etappe auf Abwegen. Es geht nach Villiers-sur-Suize.
    Am Zielort angekommen staunen wir nicht schlecht. Die Rezeption in der Auberge ist erst ab 17.30 Uhr offen. Das heisst 2.5 h draussen an der Kälte zu warten. Guido schreibt ein Mail, dass wir am Dorfbrunnen warten und es klappt, wir können das Zimmer 1.5 h früher beziehen. Das Nachtessen haben wir in der Auberge vorreseriert, denn weit und breit ist kein anderes Restaurant offen. Es gibt einen sehr guten Dreigänger, mit Gemüse.
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