• Dolancourt

    10. maj, Frankrig ⋅ 🌧 15 °C

    Das was die Wirte nicht so gerne haben machen wir beim Frühstück, wir streichen uns zwei Sandwiche zum mitnehmen. Entlang der Abbaye verlassen wir das Dörfchen um über Wald- und Feldwege, im auf und ab der Hügel nach Baroville zu gelangen. Hier sind wir nun auf unserer Tour-du-France definitiv in der Champagne angelangt. Die Weizenfelder werden von den Rebbergen verdrängt. Das Winzerdorf macht auch einen wohlhabenderen Eindruck als die Bauerndörfer zuvor. In Bar-sur-Aube machen wir einen Zwischenhalt um das Städtchen und die Kirchen zu besichtigen. Die Kirche einer alten Abbaye hat einen schönen Holzdachvorbau und die Treppenstufen im Inneren sind vermutlich aus alten behauenen Grabplatten. Das Städtchen hat viele verwinkelte Gässchen und einige schöne Riegelbauten. Es gibt sogar offene Restaurants für einen Kaffehalt. Es lohnt sich einen Umweg über das Stätchen mit französischen Flair zu machen.
    Vor uns liegt noch die Hälfte der Strecke also verweilen wir nicht all zu lange. Ein weiteres auf und ab über Hügel erwartet uns. Wir haben Heute gefühlte 10 Hügel überwandert.
    Bei einem Hof mit Schild "attention du chien" ist uns ein riesiger schwarzer Hund bellend nachgerennt, das war sehr beängstigend, da er von hinten kam und wir nicht wussten was wir zu erwarten haben. Zum Glück hat er bald von uns abgelassen. 
    Auf den letzten 7 km müssen wir wegen einem leichten Regen unsere Regenjacken anziehen. Trotzdem uns den ganzen Tag eine Regenfront begleitet ist uns das Wetter gut gesinnt, denn es bleibt bei dem leichten Regen.
    Wir nächtigen in einem Hotel in der Nähe eines Freizeitparks. Das Geschrei hören wir schon im Wäldchen davor. Doch kaum im  Dorf angekommen verstummt dieses. Den Grund kennen wir nicht, vielleicht ist es der nahende Sonntagabend oder der leichte Regen. 
    Im Hotel werden wir freundlich mit einem Kaffe empfangen. Bei einem vorzüglichen Nachtessen lassen wir es uns gutgehen.
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