Brienne-le-Château
May 11 in France ⋅ 🌧 10 °C
Mit einem späteren aber sehr guten Frühstück im alten Mühlenteil des Hotels beginnen wir den Tag.
Der Himmel ist mit Regenwolken verhangen. Bis Vauchonvilliers hat uns der Regen noch verschont. Plötzlich aber beginnt es zu regnen und es muss mit dem anziehen der Regenpellerine und Gamaschen sehr schnell gehen. Es regnet in Strömen mit einem zusätzlichen starken Nord-West-Wind. Es dauert nicht lange und die Hosen sind komplett durchnässt. Auf den Waldwegen ist es ein Spiessrutenlaufen um Pfützen und Schlammlöcher zu umgehen. Heute sind wir froh, wenn wir wieder auf asphaltierte Wege kommen.
In Unienville haben wir in einem Bushäuschen die nassen Socken gewechselt und die Jacke unter der Pellerine angezogen, es ist sehr kühl. Auf halber Strecke, in Dienville wird der Regen etwas weniger und so kommt uns die offene Bar in Dienville für einen Kaffeehalt sehr gelegen. Das am Morgen mitgenommene Sandwiche essen wir anschliessend im stehen in der ehemaligen Markthalle.
Gestärkt nehmen wir den Restweg wieder in Regenkleidung in Angriff. Auf sehr nassen Feldwegen und schlammigen Waldstrassen geht es bis nach Brienne-le-Château. In einem Waldabschnitt treffen wir auf eine eher seltene Ansammlung von Fichten. Sie stehen da wie eine Insel.
Dann stossen wir auf eine Pappelallee und in weiter Ferne sehen wir ein Schloss, was für uns heisst, wir sind am Zielort in Brienne-le-Château angekommen. Das Dorf selber macht aber den Eindruck, dass es bessere Tage gesehen hat. Einige Häuser stehen leer und viele sind zu verkaufen. Aber es gibt hier doch zwei Apotheken, einen grosses Einkaufsladen und auch ein Napoleonmuseum. Ansonsten nicht viel Weiteres, ausser dass Napoleon in diesem Dorf allgegenwärtig ist.
Nach Bezug des Appartements reinigen und trocknen wir unsere Schuhe und Kleider. Anschliessend wird der Einkauf fürs Frühstück wichtig. Nachtessen werden wir in einer Kebabbude einnehmen, denn offene Restaurants gibts heute Montag im Dorf nicht.Read more






