• Saint-Quentin

    May 24 in France ⋅ ☁️ 29 °C

    Da wir das Frühstück erst um 08.00 Uhr erhalten wird es später als sonst mit dem Start unserer Route. Wir haben einen sehr langen Weg vor uns und die Temperaturen gehen gegen Mittag auf über 30°. Also sind wir zu Beginn etwas zügig unterwegs um die kühleren Morgenstunden zu nutzen. Der Weg geht zu Beginn mehrere km auf einer Nebenstrssse. Der Asphalt heizt schon am Morgen recht ein. Wir sind froh als wir auf den Canal de Saint-Quentin treffen. Hier gibt es etwas Schatten. Um eine Schlaufe der VF abzukürzen, welche über das offene Feld führen würde, gehen wir auf einem teilweise sehr dichtem Trampelpfad dem Kanal entlang weiter. Wir kämpfen uns durch Brennesseln, grosses Blattwerk und Stechranken. Ein Paar mit Rennvelo folgen uns und wir lassen sie passieren. Die Frau ist aufgebracht und "wettert" dem Mann wohl wegen des Weges hinterher.
    In Jussy gehen wir weg vom Kanal auf Feldwege und Nebenstrassen. 
    Aber zuerst setzen wir uns in ein schattiges Bushäuschen und verpflegen uns. 
    Es wird richtig heiss auf dem offenen Gelände. Halb verdurstet kommen wir in Seraucourt-le-Grand an und finden endlich ein offenes Restaurant. Anschliessend geht es wieder entlang des Canal Saint-Quentin.
    Es liegen noch 10 km bis zu Stadt vor uns. Aber zum Glück bietet der anliegende Wald stellenweise noch schattige Abschnitte.
    Ausgelaugt treffen wir im Stadtzentrum ein und beziehen umgehend unser Appartement. Es ist bereits 16.30 Uhr. Es geht alles schnell, wir wollen ja noch etwas von der Stadt sehen.
    Saint-Quentin hat im Zentrum viele schöne Bauten im Art-Deco-Stil. Sie wirkt aber etwas ungepflegt und schmudelig. 
    Zum Nachtessen gehen wir in ein belebtes Aussenquartier.
    Je nördlicher wir kommen, fällt uns auf, dass wieder vermehrt Hausratabfälle und Plastik auf den Strassen- und Wegrändern liegt. Auch in den Kanälen schwimmt immer wieder der eine und andere Müll.
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