• Péronne

    25. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute Morgen um 07.30 Uhr ist es in der Stadt Saint-Quentin sehr ruhig, nur die Kehrichtabfuhr ist unterwegs. Wir suchen noch eine Bäckerei für Brötchen und Sandwiche. Am Stadtrand geht der Weg über offene Felder, teilweise an Hecken entlang die etwas Schatten bieten. Gegen Mittag gehen die Wege in Strassen über weche kaum Schatten haben. Sämtliche Dörfer die wir durchlaufen sind nahezu ohne Leben und  Verpflegungsmöglichkeiten gibt es auch keine. Es sind vielfach alte Bauerndörfer mit riesigen Häusern, Stallungen und Betriebsgebäuden. Gewisse Gebäude wurden teilsaniert. 
    Der Weg wird extrem lang. Es gibt eigentlich keine Abwechslung auf dem Weg. Einzig die Kirchen- und Gräberruinen in einem Waldstück, sowie eine Ringelnatter welche plötzlich vor unseren Füssen auftaucht unterbrechen die Monotonie.
    Die Temperatur steigt über 30° und das mitgetragene Wasser beginnt fast zu kochen und erfrischt nich mehr. Das alles zieht an den Kraftreserven. Nach 37 km erreichen wir endlich die Provinzstadt Péronne. Bei der ersten Gelegenheit trinken wir im stehen eine kühle Cola. 
    Ein kleiner Stadtrundgang ist nach der Dusche wieder möglich. Aber die Neugier ist nicht mehr gross vorhanden. Wir sind erschlagen. Es wird Zeit in Arras einen Ruhetag einzuplanen. Es liegen noch zwei Etappen dazwischen, die zum guten Glück etwas weniger km haben. 
    Das Nachtessen haben wir in einem Restaurant unter arabischer Führung eingenommen.
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