• Arras (Ruhetag)

    28. maj, Frankrig ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute schlafen wir wieder mal länger und lassen uns Zeit beim Frühstück. 
    Wir besuchen das Touristenbüro für den Pilgerstempel und die Reservation der geführten Tour durch das Tunnelsystem Carrière Wellington. Der unterirdische Kreide-Steinbruch wurde im 1. Weltkrieg von 500 Bergleuten aus Neuseeland, darunter auch Maori und Bewohner der pazifischen Inseln, in nur sechs Monaten zu einem Tunnelsystem von 19 km erweitert. 
    Nach der Fertigstellung des weit verzweigten Labyrints befandend sich ca. 22'000 Soldaten im Stollen und warteten im 1917 auf den Überraschundsangriff gegen die Deutschen. Das Gebiet um Arras stand während der Jahre 1914–1918 unter britischer militärischer Verwaltung und war Schauplatz heftiger Kämpfe.
    Am Nachmittag schlendern wir umher und Besuchen noch die Basilique-Cathédrale Notre-Dame et Saint-Vaast. Das Museum der schönen Künste hat leider infolge Sanierungsarbeiten geschlossen.
    Da dreiviertel der Stadt durch den Bombenhagel zerstört wurde, ist vieles nicht wirklich alt. Viele Gebäude um den Place Héros und Grand'Place wurden jedoch originalgetreu wieder aufgebaut.
    Heute haben wir auf unserer Wanderung die 1'000 km-Grenze überschritten.
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