Heute liegt noch einmal ein langer Weg vor uns. Das Wetter macht wieder mit. Es ist leicht bewölkt, aber die Sonne sieht man sehr oft. Es bläst den ganzen Tag ein kühler Wind, welcher auch die brummenden Windräder an welchen wir vorbeigehen gehörig antreibt. So lässt es sich gut laufen.
Am Morgen umrunden wir einen Steinbruch aber erwischen den falschen Weg und stehen unvermittelt vor einer stark bewachsenrn und hohen Böschung. Also steigen wir durch dorniges Gestrüpp auf die Krone der Böschung um oben zu merken, dass es ca. 15 m auf einer kiesigen Steilwand in die Grubenstrasse, auf den offiziellen Weg zurückgeht. Wieder einmal kommen wir mit zerkratzten Beinen unten an, aber wir haben es gut geschafft.
Im Steinbruch wird ein sehr weisser Stein, vermutlich Kreidenstein abgebaut. Wieder kreuzen Hasen unseren Weg und wir scheuchen Fasanenmännchen auf, doch für ein Foto sind sie einfach viel zu schnell.
Heute kommen die Felder sehr gut zur Geltung. Die Linsenfelder mit ihren zartblauen Blüten, die Gerstenfelder die langsam goldgelb werden und die Weizenfelder die in der Sonne silbern glänzen.
Wir kommen gut voran und treffen bereits um 14.00 Uhr am Zielort in Wisques ein. Daher besuchen wir vor dem Hotelbezug noch die Abbaye Notre-Dame de Wisques. Hier leben doch noch zirka 20 Benediktinerinnen.
Wir wohnen in einem grosszügigen Bungalow-Appartement unseres Hotels. Bis zum Abendessen entspannen wir und planen gemeinsam eine alternative Route. Nach Calais laufen und mit der Fähre nach Dover übersetzen oder nach Boulogne-sur-Mer gehen und mit einem Segelboot nach Dover chippern. Das wäre der schönere Küstenabschnitt, jedoch der längere Weg.
Die Verfügbarkeit des Seglers müssen wir noch prüfen.
Wir essen im Hotel wieder mal ausgezeichnet und geniessen es ausgiebig.Read more