• Canterbury

    7. juni, England ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir nehmen in einem Café am Stadtrand von Dover unser Frühstück ein. Ein englisches Frühstück mit 2 Spiegeleiern, Toast, Pilzen und Tomaten und Kartoffel-Bohnen Puffer. Nicht gerade unser Geschmack, aber wir brauchen Energie für die doch recht lange Strecke. 
    Zuerst geht's einfach mal hoch um dann auf einem Plateau zu wandern. Es sind sehr schöne Wege. Vielfach wandern wir durch Heckenpfade, Feldwegen und was sehr speziell ist, auf Trampelpfaden quer durch Weizen- oder Maisfelder. Hier hat scheinbar der Wanderer über die Agrarwirtschaft die Oberhand. 
    Unterwegs streifen wir die Dörfer nur am Rande. Aber wir sehen doch ein paar alte Kirchen mit alten Gräbern. 
    Die Felder sind nicht wie in Frankreich voll ausgenutzt. Es finden sich immer wieder ungenutzte Fläche wo die Blumen Platz finden und prächtig gedeihen. 
    In Canterbury angekommen geht es mal zum Kaffeetrinken. Dann zur Kathedrale wo wir mit unseren Pilgerpässen einfach Einlass bekommen. Die Kathedrale ist riesig und auf verschiedenen Ebenen angelegt. Es geht immer wieder einige Stuffen hoch und wieder runter. Es gibt Seitenschiffe und verschiedene Kirchen, Kapellen und Kryptas innerhalb der Kathedrale. 
    Von dem allem und der über 30 km langen Wanderung sind wir erschöpft. Daher gehen wir ins Hotel, welches innerhalb des Geländes der Kathedrale liegt. Hier erfahren wir, dass wir als Gäste eine Messe mit Chorbegleitung besuchen können. Also schnell duschen und schon geht's zurück in die Kathedrale.
    Zum Glück haben wir morgen einen Ruhetag eingeplant. Von der Stadt haben wir noch nichts gesehen. Zum Nachtessen kommen wir auch sehr spät und sind im Restaurant die letzten Gäste.
    Læs mere