Beim Frühstück im Flagstaff wollen wir keinen Durchlaufkaffee, sondern bestellen total vier Espresso. Beim auschecken verrechnet uns das Hotel 16 Pfund für die Maschinenkaffees. Wir insistieren, aber ohne Erfolg. Na ja so lernt man dazu.
Der Weg heute ist sehr abwechslungsreich. Er führt uns entlang von Bächen, auf Trampelpfaden durch Felder und Wälder.
Eine Strecke von etwa 4 km führt uns auf einer Zufahrtsstrasse in das Dorf Wye. Kurz vor dem Dorf vorher hat uns der Regen kurzzeitig überrascht. Als der Regen nachlässt beginnt die Strasse richtig abzudämpfen. Nebelschwaden steigen von der Strasse auf. Es fühlt sich an wie in einer Sauna.
Im Dorf Wye finden wir ein hübsches Café, wo wir eine weitere Regenfront abwarten. Wir haben Glück, bis auf die eine Front, trifft uns keine Andere und wir bleiben trocken.
Die lange Strecke bewältigen wir gut, da wir uns am Ruhetag gut erholt haben.
In Charing haben wir ein BnB reserviert. Die Dame des Hauses hat uns in der Schlüsselbox den Schlüssel hinterlegt. Aber wo ist der Eingang? Das alte Haus hat viele Türen. Prompt landen wir in der Küche eines Mannes, also in der falschen Wohnung. Er weist uns zur richtigen Eingangstüre wo uns die Dame der Hauses wortreich empfängt.
Die Tür zu unserem Zimmer ist etwa 1.5 m hoch. Kopf einziehen nicht vergessen meint sie mehrmals.
Da im Dorf ein Lebensmittelladen offen hat gehen wir bald unsere Zwischenverpflegung für Morgen einkaufen und sehen uns noch die Dorfkirche an. Sonst gibt's kaum Sehenswertes.
Zum Abendessen wollen wir ins Restaurant auf dem Sportplatz. Das Lockal ist offen aber sie haben scheinbar nur am Freitag zu Essen. Also müssen wir zum Bengalen. Das heisst nochmals einen Fussmarsch von 25 Minuten den Berg hoch. Aber es hat sich gelohnt, das Essen ist gut.Læs mere