Dartford
11. juni, England ⋅ ☁️ 16 °C
Heute stehen wir etwas früher als gewöhnlich auf. Die Wettervorhersage gibt an, dass ab 10.00 Uhr bis weit in den Nachmittag mit Dauerregen zu rechnen ist. Dem wollen wir soweit möglich ausweichen.
Da wir auf der ursprünglich geplanten Strecke absolut keine Unterkunft gefunden haben, entscheiden wir uns heute ein kleineres Teilstück mit der Bahn zu fahren. So ist es uns möglich zu Fuss in die nächst grössere Kleinstadt zu kommen, wo wir dann auch ohne Problem ein Hotel erhalten.
Am Morgen laufen wir also zirka 1 Stunde zum Bahnhof Barming. Dies mit einem Zwischenhalt im Supermarkt um eine kleine Zwischenverpflegung einzukaufen. Dann fahren wir mir dem Zug bis nach Otford. In Otford angekommen suchen wir zuerst mal ein Café für unser Frühstück.
Als wir das Café verlassen beginnt es bereits zu regnen. Also Regenschutz anziehen und so wird es bleiben bis wir am Zielort in Dartford ankommen.
Der Weg ist abwechslungsreich und bietet einiges zu sehen. Wir laufen immer wieder auf schmalen Pfaden an Bächen und Seen entlang, durch schöne kleine Dörfer, wo wir immer wieder mal in ein Restaurant einkehren um etwas zu trinken und abzutrocknen.
Wir besichtigen Kirchen die auch als Altentreffpunkt, Kinderspielplatz sowie Bibliotheken genutzt werden. Es beeindruckt uns, dass sich die Älteren in den Kirchen so engagieren und einen Ort zum gemeinsamen Austausch eingerichtet haben. In den nachträglich angebauten Kleingebäuden ist meist eine einfach Küche sowie Sanitäranlagen eingerichtet worden.
In Dartford angekommen beziehen wir im The Royal Viktoria and Bull Hotel unser Zimmer im 3. Stock. Der Weg dahin ist sehr speziell. Es geht durch diverse Pendeltüren, durch verwinkelte Gänge und Treppen, die in jedem Stock an einem anderen Standort sind zu unserem Zimmer. Der Rückweg zum Ausgang und zur altehrwürdigen Bar gestaltet sich schwierig, infolge vieler nicht angeschriebener Türen.
Dartford ist eine Londoner Vorstadt in der man fast keine weissen Engländer sieht. Man sieht viele Schwarzen, Asiaten, Inder und Araber. Leider gibt es in der Stadt auch kaum Sehenswertes zu erkunden, was unseren Rundgang schnell beendet und uns zu einem frühen Nachtessen verleitet.Læs mere




