• Im Wellengang

    March 8 on the Seychelles ⋅ ⛅ 28 °C

    An unserem letzten halben Tag auf La Digue genossen wir zunächst ein letztes Hotelfrühstück. Danach schnappten wir uns erneut unsere Fahrräder und fuhren zu einem Strand, der uns schon am Vortag ins Auge gestochen war, da jedoch zu überfüllt wirkte.
    Die kleine Anse Patates präsentiert sich bereits von der Küstenstraße aus äußerst pitoresk: eine kleine Bucht, eingerahmt von Granitfelsen und gesäumt von schattenspendenden Palmen. Leider ist die Strömung dort recht stark, sodass man meist nur bis etwa Hüfthöhe ins Wasser gehen kann und selbst dann gegen die Wellen ankämpfen muss. Unserem Junior gefiel das Wellenspiel allerdings wieder ausgesprochen gut und er wollte am Ende immer kopfüber darin eingetaucht werden.
    Zurück im Hotel hieß es: duschen, packen und auf zur Fähre. Schon vorher hatten wir vermutet, dass der Wind für eine etwas unruhigere Überfahrt sorgen könnte. Vom tatsächlichen Ausmaß machten wir uns aber keine Vorstellungen. Der Katamaran kämpfte sich durch meterhohe Wellen zwischen La Digue und Mahé. Der Kapitän steuerte teilweise in weiten Zickzack-Manövern, und immer wieder krachte das Boot so hart auf die Wellen, dass es klang, als würde es gleich auseinanderbrechen, was zu etlichen lauten Aufschreien unter der Meute der Passagiere führte.
    Schon kurz nach dem Ablegen verteilte die Crew großzügig Spucktüten, und nach und nach fielen die Passagiere wie die Fliegen, einer wurde ohnmächtig. Wir selbst kamen zum Glück glimpflich davon.

    Endlich angekommen auf der Hauptinsel Mahé bestiegen wir unser neues Vehicel, deckten uns für erneute Selbstversorgung ein und waren hingerissen von unserer bezaubernden, neuen Unterkunft. Der Blick von dort über das Meer war atemberaubend. Dazu ein eigener Pool, der natürlich sofort getestet werden musste. Das Beste: Wir haben die gesamte Anlage vorerst ganz für uns allein.
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