• 2. und letzter Tag in San Francisco

    10. september 2024, Forenede Stater ⋅ ☁️ 17 °C

    Den Tag begannen wir wieder im Pinecrest Diner 🥞🥓🍳.
    Anschließend ging es zur geplanten Hop on Hop off Tour. Nachdem wir mehr als ausreichend für unsere Tagestickets bezahlt hatten, fragte uns die Verkäuferin dann, ob wir ihr nicht Trinkgeld geben möchten...?
    Ich dachte mir: "Selbstverständlich!". Immerhin sind wir auf die Dame zugegangen und sie musste unser Geld entgegen nehmen und uns ein Ticket ausdrucken. Für den ganzen Aufwand bekam sie 2$. Vielleicht nicht viel und wahrscheinlich in ihren Augen nicht ausreichend aber mehr ging nicht. Immerhin warteten noch mehrere Busfahrer an dem Tag auf "Tip". Trinkgeld ist in San Francisco ein wichtiger Bestandteil und wird für den Lebensunterhalt benötigt. Meistens bin ich großzügig. Vor allem aber, wenn man nicht danach fragt.

    Unser erster Absprung vom Bus war bei Fishermans Wharf. Diesmal wollte ich Seehunde sehen und wurde nicht enttäuscht 🦭. Ich habe sie gesehen, gehört und gerochen.

    Mein eigentliches Highlight war jedoch ein älterer Mann, welcher in einem gelben Caprio, die ganze Zeit die Straße entlang fuhr, mit bestem Oldschool Hip Hop auf voller Lautstärke 😂. Er fuhr langsam und vorsichtig und achtete auch immer sehr auf Fußgänger, wenn er an seinem Joint zog😅.

    Er teilte sich die Straße mit einem selbstfahrenden Taxi. Diese autonomen Autos sieht man in San Francisco sehr häufig und wenn ich es nicht selber gesehen hätte, würde ich es nicht glauben.

    Später wurde unsere Busfahrt noch sehr stürmisch aber unvergesslich! Ein rappender Busfahrer und eine tolle Fahrt über die Golden Gate Bridge.

    Zum Schluss wollten wir noch ein bisschen - im San Francisco Centre- bummeln gehen. Dieses war jedoch sehr leer. Viele leere Verkausflächen und viel zu wenig Kaufinteressenten. Generell war uns wieder aufgefallen, wie leer die Stadt war. Wenige Einwohner, wenig Touristen und viele Drogenabhängige. Corona hat kravierende Spuren hinterlassen.

    Mit einer Pizza zum Abendbrot machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Unsere Schritte wurden schneller, weil mehrere unzurechnungsfähige Personen zielgerichtet auf uns zu liefen bzw. eine Frau uns sogar auf unsere Pizza ansprach. Die Stadt ist voll von Polizei und Security aber das ungute Gefühl bleibt. Vielleicht auch, weil leider so viel Sicherheit notwendig ist.

    Es waren zwei ereignisreiche Tage mit tollen Gesprächen und tollen Sehenswürdigkeiten. Ich bin aber auch bisschen bedrückt und nachdenklich. Ob ich wiederkomme, weiß ich noch nicht. Ich hoffe aber dass man die Krise(n) in den Griff bekommt und damit auch das Ansehen wieder steigt.

    San Francisco ist eine einzigartige, wunderschöne Stadt, für welche es wert ist zu kämpfen. ❤️ 🌁
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