• Jane N.
  • Jane N.

An das andere Ende der Welt...

Ein Schwesterntrip auf die Hawaii Inseln Oahu, Kauai und Maui mit Zwischenstopp in San Francisco und auf dem Rückweg in Las Vegas. Read more
  • Trip start
    September 8, 2024

    Los geht's...

    September 7, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    Trotz dass die Deutsche Bahn unsere Zugbuchung stornierte und unser Hotel in San Francisco aus unerklärlichen Gründen vorgestern geschlossen wurde, hat unsere Reise begonnen!

    In Frankfurt angekommen werden wir in einem Hotel am Flughafen übernachten, um morgen Mittag 12:10 Uhr in den Flieger nach San Francisco zu steigen.

    Vorfreude macht sich breit...
    Was werden wir erleben? Welche Begegnungen werden wir machen? Was wird alles nicht nach Plan laufen?

    Update: 16:15 Uhr mussten wir wegen technischer Störung alle in Erfurt Hauptbahnhof aussteigen. Nachdem Angebote für eine Taxifahrt im Wert von 1000€ im Raum standen, welche wir natürlich ablehnten, wollten wir uns doch an der kilomterlangen Schlange der DB Information anstellen. Plötzlich rannten viele Reisende hektisch los... 🏃🏻‍♀️‍➡️🏃🏼‍➡️

    "Nach Frankfurt auf Gleis 10" - rief es und wir rannten hinterher.
    10 Minuten später ging die Reise in einem halbleeren Zug spontan weiter😅.🥳. Glück gehabt.
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  • Aufgewacht in Frankfurt

    September 8, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einem leckeren Burger zum Abendessen in der Nähe vom Frankfurter Hauptbahnhof (Bahnhof ist nicht zu empfehlen 😅) und einer angenehmen Nacht im NH Airport Hotel, wurden wir sanft 06:00 Uhr von einem Flugzeug geweckt...

    Nach einem reibungslosen Check In sitzen wir nun im Flugzeug auf dem Weg nach San Francisco.
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  • In San Francisco ankommen

    September 8, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Als wir das Flugzeug verlassen hatten, begrüßte uns schon eine kilometerweite Warteschlange an der Passboard Kontrolle zur Einreise in die USA.

    Die zwei Stunden vergingen jedoch wie im Flug, weil wir in der Wartezeit schon sehr nette Bekanntschaft mit unseren Vordermännern machten.

    Marianne und ihr Sohn Luis.
    Luis hat gerade sein Abi geschafft (Herzlichen Glückwunsch nochmal!) und nun geht es zur Belohnung für eine Woche nach San Francisco.

    Wir haben uns so gut verstanden, dass wir uns ein Uber geteilt haben. Es machte auch Sinn, weil unsere Hotels in der gleichen Richtung lagen. Erste Station war unser Hotel Fiona.

    Begrüßt wurden wir sehr herzlich von einem Security Mann und einer Frau mittleren Alters auf Droge, die die Straße entlang lief.

    Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, wollte wir uns noch etwas kleines zu Essen holen. Als sich jedoch rauststellte, dass in unserem näheren Umfeld viele Obdachlose und durch Betäubungsmittel beeinträchtigte Menschen leben, treten wir wieder um und gingen hungrig ins Hotel zurück und versuchten zu schlafen.

    Dies klappte bis 01:00 Uhr in der Nacht und dann eine Stunde später nochmal bis 06:30 Uhr 🙈.
    Herzlich Willkommen in der neuen Zeitzone 🙄.
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  • 1. Tag in San Francisco

    September 9, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Good Morning 🌤

    Ausgeschlafen und hungrig machten wir uns bei Zeiten auf die Nahrungssuche. Die ersten Gehminuten auf dem Weg ins Zentrum waren geprägt von Armut und Drogenabhängigkeit. Fentanyl zeigt seine Wirkung und es war schnell erkennbar, weshalb man es auch Zombiedroge nennt.

    Als wir die ersten zwei Straßen überwunden hatten, wurde es besser. Ein Gefühl von Tourismus machte sich breit und wir konnten erstmals die Schattenseiten von San Francisco hinter uns lassen.

    Als erstes sahen wir eine Cable Car Station. Liefen jedoch weiter...
    Unser Ziel: Pinecrest Diner. Dort gab es für uns ein ausgewogenes Frühstück 😍. Ich liebe Hash Browns 🤤.

    Mittlerweile hatten wir uns mit Marianne und Luis verabredet und machten uns auf den hügeligen Weg zu ihrem Diner. Gut, dass wir gefrühstückt hatten, denn es ging zum Teil sehr bergauf und dann wieder bergab.

    Als wir uns gefunden hatten, war es wie eine Begegnung unter "alten Freunden" und das obwohl man sich noch nicht mal 24h kannte 😂. Gemeinsam wollten wir ein bisschen die Stadt erkunden und begannen mit einer Fahrt in einem Cable Car.

    Im Zentrum wieder angekommen, ging es erstmal zum shoppen. Es war nämlich überraschend kalt in San Francisco und mit Blick auf Hawaii und 30⁰ Grad waren wir für Kälte nicht ausgestattet 😅.

    Danach ging es nochmal kurz nach China Town. Beeindruckend!
    Nach einer kleinen Pause mit einem Bubble Tea und einer herzlichen Verabschiedung von Marianne und Luis, ging es für eine kurze Pause ins Hotel.

    Am Abend ging es mit der Cable Car nochmal zum Pier. Leider ohne Aussicht auf Robben.

    Fazit: Toller erster Tag mit vielen Eindrücken. Viel weniger Verkehr und viel weniger Menschen als erwartet und alle sehr freundlich.
    Jedoch sollte man nicht ignorieren, dass die USA ein Opioid Problem hat, an welchem jedes Jahr mehrere tausend Menschen sterben. (2023 - ca. 110.000 Opfer in den USA).
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  • 2. und letzter Tag in San Francisco

    September 10, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    Den Tag begannen wir wieder im Pinecrest Diner 🥞🥓🍳.
    Anschließend ging es zur geplanten Hop on Hop off Tour. Nachdem wir mehr als ausreichend für unsere Tagestickets bezahlt hatten, fragte uns die Verkäuferin dann, ob wir ihr nicht Trinkgeld geben möchten...?
    Ich dachte mir: "Selbstverständlich!". Immerhin sind wir auf die Dame zugegangen und sie musste unser Geld entgegen nehmen und uns ein Ticket ausdrucken. Für den ganzen Aufwand bekam sie 2$. Vielleicht nicht viel und wahrscheinlich in ihren Augen nicht ausreichend aber mehr ging nicht. Immerhin warteten noch mehrere Busfahrer an dem Tag auf "Tip". Trinkgeld ist in San Francisco ein wichtiger Bestandteil und wird für den Lebensunterhalt benötigt. Meistens bin ich großzügig. Vor allem aber, wenn man nicht danach fragt.

    Unser erster Absprung vom Bus war bei Fishermans Wharf. Diesmal wollte ich Seehunde sehen und wurde nicht enttäuscht 🦭. Ich habe sie gesehen, gehört und gerochen.

    Mein eigentliches Highlight war jedoch ein älterer Mann, welcher in einem gelben Caprio, die ganze Zeit die Straße entlang fuhr, mit bestem Oldschool Hip Hop auf voller Lautstärke 😂. Er fuhr langsam und vorsichtig und achtete auch immer sehr auf Fußgänger, wenn er an seinem Joint zog😅.

    Er teilte sich die Straße mit einem selbstfahrenden Taxi. Diese autonomen Autos sieht man in San Francisco sehr häufig und wenn ich es nicht selber gesehen hätte, würde ich es nicht glauben.

    Später wurde unsere Busfahrt noch sehr stürmisch aber unvergesslich! Ein rappender Busfahrer und eine tolle Fahrt über die Golden Gate Bridge.

    Zum Schluss wollten wir noch ein bisschen - im San Francisco Centre- bummeln gehen. Dieses war jedoch sehr leer. Viele leere Verkausflächen und viel zu wenig Kaufinteressenten. Generell war uns wieder aufgefallen, wie leer die Stadt war. Wenige Einwohner, wenig Touristen und viele Drogenabhängige. Corona hat kravierende Spuren hinterlassen.

    Mit einer Pizza zum Abendbrot machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Unsere Schritte wurden schneller, weil mehrere unzurechnungsfähige Personen zielgerichtet auf uns zu liefen bzw. eine Frau uns sogar auf unsere Pizza ansprach. Die Stadt ist voll von Polizei und Security aber das ungute Gefühl bleibt. Vielleicht auch, weil leider so viel Sicherheit notwendig ist.

    Es waren zwei ereignisreiche Tage mit tollen Gesprächen und tollen Sehenswürdigkeiten. Ich bin aber auch bisschen bedrückt und nachdenklich. Ob ich wiederkomme, weiß ich noch nicht. Ich hoffe aber dass man die Krise(n) in den Griff bekommt und damit auch das Ansehen wieder steigt.

    San Francisco ist eine einzigartige, wunderschöne Stadt, für welche es wert ist zu kämpfen. ❤️ 🌁
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  • Angekommen auf Oahu 🌸

    September 11, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 30 °C

    Mitten in der Nacht ging es zum Flughafen San Francisco. Müde waren wir nicht, weil wir durch die Zeitumstellung sowieso noch keinen Rhythmus haben.
    (Außerdem wurde uns zu dem Zeitpunkt mitgeteilt, dass die Carolabrücke teilweise eingebrochen ist. Und dieser erste Schockmoment musste auch erstmal verarbeiten werden)

    Der Check In verlief wieder recht unkompliziert und 2,5h später saßen wir im Flugzeug. Besonders war die Vorstellung der Sicherheitsmaßnahmen im Flugzeug. Ein liebevoll zusammengestelltes Video auf Hawaii von Einheimischen. Der Flug selbst war die ersten Stunden sehr entspannt, bis die Stewardessen plötzlich bisschen unruhig wurden und die Durchsage gemacht wurde: "Ladies and Gentleman, ist zufällig ein Arzt anwesend? Wir haben einen Passagier mit einem Herzproblemen an Board".
    Natürlich war dem nicht so...🙄🙈 Sowas funktioniert nämlich nur in Serien und Filmen.

    Er bekam dann eine Sauerstoffflasche und vollste Aufmerksamkeit aus dem Flugzeug. Als sich die Aufregung wieder legte, ging es ihm zusehends besser und als Belohnung durfte er auf dem Premium Sitz bleiben. Meine Vermutung war eine Panikattacke, weil ihm bewusst geworden ist, dass er über dem Pazifik fliegt und ringsum NICHTS ist! Als ich so drüber nachdachte, war mir auch gleich anders 🥴. Ich blieb aber auf meinem unbequemen Economy Sitz.

    Angekommen in der Riesenmetropole Honolulu fuhren wir mit dem Shuttle in unser Hotel Romer Waikiki at The Ambassador und wurden sehr herzlich begrüßt.

    Nach einer kurzen Pause gingen wir die Kalākaua Ave entlang, Richtung Waikiki Beach. Die Promenade ist voll von Geschäften mit allen Marken, die das Herz begehrt. Waikiki ist der Hotspot für Touristen und das merkt man auch am Strand. Es ist alles sehr amerikanisch. Original Hawaii Feeling bekommt man aber beim beobachten der Surfer, welche auf die perfekte Welle warten oder bei der regelmäßigen Handgeste *Shaka🤙. (Bedeutung: hang loose).

    *Die Geste wurde im Juni 2024 per Gesetz zum offiziellen Handzeichen des Bundesstaates Hawaii erklärt.

    Jetzt werden die nächsten Tage geplant...🥰
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  • Kinder mit Blasenpflaster am kleinen Zeh

    September 12, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    "Wir ruhen uns nur noch kurz aus, bevor wir über die Promenade laufen" - dachten wir uns gestern 17:30 Uhr und sind heute morgen 03:00 Uhr in der Nacht aufgewacht 🙄. Ausgeschlafen, hungrig und jeder mit einer Blase am kleinen Zeh, versuchten wir wenigstens ein Problem zu lösen. Die Entscheidung fiel schnell auf den Hunger. Aber wo bekommen wir um diese Zeit ein Frühstück her??? Zum Glück gab es 5 Gehminuten entfernt ein 24h Diner. Der Weg dorthin war früh 05:00 Uhr bisschen beschwerlich. Vor den beleuchteten Schaufensterpuppen, welche eingekleidet waren mit Prada, Dior oder Louis Vuitton, suchten sich viele Obdachlose einen Schlafplatz. Eine beleuchtete Hauptstraße in der Nähe von Hotelanlagen ist in der Nacht der sicherste Platz.

    Wir fanden ein geöffnetes Diner, welches aber nicht mal annähernd mit unserem Frühstück in San Francisco vergleichbar war.

    Später wollten wir uns noch einen Tagesausflug buchen und suchten uns ein Tourist Büro um die Ecke. Jennifer war super lieb und erklärte uns, dass es für Kanadier, Amerikaner und Japaner Sonderpreise gibt aber leider nicht für Deutsche. Der Unterschied betrug bis zu 70$😶.
    Hawaii ist wirklich scheiße teuer und nach meinem 12$ Orangensaft kam ich wirklich kurz ins Nachdenken, ob ich für diese Diskriminierung so viel mehr Geld bezahlen möchte.
    Jennifer fand es genauso unfähr und überlegte wie sie uns entgegenkommen kann. Dann kam ihr die geniale Idee, uns den Ausflug zum "Children-Price" zu verkaufen 🤣❤️. Wir waren dann sogar 25$ unter jeglichem Erwachsenenrabatt, den es dort gab.

    D.h. am Freitag den 13.09.2024 werden die Kinder Jane und Michelle im Alter zwischen 2-11 Jahren eine Rundreise auf Oahu machen. Ohne Erwachsene!!!🤣

    Später am Tag machten wir noch eine Runde mit dem Hop on Hop Off Bus aber diese ist nicht der Rede wert 😅.
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  • Sorry, we're from Germany

    September 13, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    "Ihr seid aber pünktlich und warum seid ihr so overdressed angezogen?" war die Begrüßung unseres Busfahrers/Guide für den Tag.
    "Sorry, we're from Germany": war unsere Antwort 😅. (Overdressed ist man übrigens schon, wenn man mehr als einen Bikink trägt und mehr als 30% des Körpers bedeckt sind🤣.)

    Mit ein paar "Big Mama's" aus North Carolina, drei polnischen Mädels und zwei Pärchen, began unsere Rundreise.

    Wir sahen verschiedene Strände, den Diamand Head, "Sally" die Seelöwin, die Grundstücke von Obama, Bill Gates und Tiger Woods und auch das berühmte Café aus dem Film "50 erste Date's". Außerdem besuchten wir eine Gedenkstätte für das beim Angriff auf Pearl Harbor versenkte Schlachtschiff USS Arizona. Gai (unser Guide) zeigte uns auch ein Homeless District. Dieser besteht aus vielen identischen kleinen Häusern, wo Menschen ein Jahr Zeit haben, wieder einen Job zu finden und sich zu integrieren. Leider gelingt dieses nicht allen und viele landen danach wieder mit ihrem Zelten auf der Straße.

    Meine Highlights des Tages waren: Shave Ice essen!!! 🤤, unsere "Big Mama's" aus dem Bus und die faszinierende Landschaft.
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  • Einfach treiben lassen...🤗

    Sep 14–15, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    ...das haben wir die letzten zwei Tage getan.

    Mit Schmerzen im Zeh und humpelnd, wollten wir dem Hop on Hop off Bus noch eine Chance geben, obwohl die "Red Line" (Rundfahrt Honolulu) ein Reinfall war. Es gab eine "Pink Line" (innerhalb Waikiki), "Blue Line" (Richtung Diamand Head und Wochenmarkt) und die "Green Line" (einmal quer durch Oahu).
    Die letzten zwei Tage haben wir die Zeit genutzt um diese Touren zu machen und haben es nicht bereut! Es war eine super Möglichkeit um preiswert von A nach B zu kommen (70$ für ein 4-Tageticket), viel von der Insel zu sehen und den Fuß zu schonen.

    Wir haben verschiedene Märkte besucht und weitere wunderschöne Strände gesehen. Die letzten zwei Tage war es sehr windig und die Wellen sehr hoch. Perfekt für Surfer, welche sich in großen Gruppen auf dem Wasser getroffen haben.

    Meine Hoffnung beim schnorcheln Schildkröten zu sehen, wurde leider nicht erfüllt. Das Wasser am Turtle Beach war durch den Wind sehr trüb und aufgewühlt. Ich hoffe nun auf die nächsten Inseln😬.

    Unsere Zeit auf Oahu geht nun zu Ende und wir sind bereit für Kauai!
    Fazit: Honolulu und das Viertel Waikiki sind ganz nett zum shoppen aber man fühlt sich mehr wie in Miami als auf Hawaii 😅. Um die Metropole herum wartet jedoch viel Natur, wunderschöne Strände und grüne Berge, die erkundet werden können. Den Diamand Head Krater haben wir bewusst nicht gemacht, weil es eine riesen Touristenattraktion ist und man Stunden für ein Ticket hätte anstehen müssen, um sich die Aussicht mit Maßen an Menschen teilen zu dürfen.

    Mittlerweile haben wir auch einen normalen Schlafrhytmus und werden morgen früh 08:05 Uhr vom Shuttle abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wir sind gespannt, was uns als nächstes erwartet 🤗🥰.
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  • Aloha Kauai und "Don't feed the Chicken"

    September 16, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 27 °C

    Unkompliziert und nach 30 Minuten in der Luft sind wir gut auf Kauai angekommen. Das Wetter ist leider nicht so optimal. Es ist sehr windig, leicht frisch und sehr bewölkt mit regelmäßigen Regenschauern. (Fast wie in Dresden und Leipzig 😝)
    In unserem Stadtteil Kapaʻa erinnert alles an den wilden Western und unser Zimmer im "Coral Reef", passte zu einer alten runtergekommenen dreckigen Absteige in der Wüste. Zum Glück konnten wir das Zimmer gegen einen Aufpreis nochmal wechseln und haben jetzt eine Terrasse und Meerblick. Das Zimmer ist sauber und wir werden die drei Nächte gut schlafen aber nochmal würden wir das Hotel nicht buchen.

    Begrüßt wurden wir von vielen wilden Hühnern, die am Strand leben. Als ich mich auf die Terrasse setzte, kam ein ZUCKERSÜßES Hühnchen ganz nah und ich dachte mir: "Du hast bestimmt hunger 🥺. Warte, ich geb dir ein bisschen was von meinem gekochten Reis ab".

    Der Fehler meines Lebens!!!🤣

    In den Moment, wo ich die Wurfbewegung machte und das Huhn den Reis fing... löste es eine Maßenhysterie aus und ca. 20 Hennen und Hähne rannten lautstark auf unsere Terrasse zu, in der Hoffnung auch ein Körnchen zu erhaschen 😳🙈.

    Michelle und ich rannten um unser Leben (also ins Zimmer) und verschlossen von Innen die Tür. Es war soooo eine dumme Aktion von mir🤣🙈 und es dauerte bestimmt 30 Minuten, bis wir die Terrasse wieder ungestört nutzen konnten, ohne dass Hühner aus dem Busch gesprungen kamen oder in unser Zimmer wollten😅. "Don't feed the Chicken" - steht auch an den Restaurants an den Straßen.

    Es gibt mehrere Theorien, weshalb es die Tiere wie Möwen an der Ostsee gibt (und übrigens genauso aufdringlich und penetrant sind) . Durch die tropischen Stürme Iniki und Iwa in den 1980er und 1990er Jahren, wurden fast alle Hühnerställe auf der Insel zerstört und große Mengen von Haushühnern fliehten.
    Oder...
    Hennen und Hähne, welche ursprünglich für illegale Kämpfe gezüchtet wurden, flüchteten und vermehrten sich rasant.
    Egal, was der Grund ist... Sie sind überall 🤣.

    Ansonsten haben wir für morgen eine kleine Tour geplant. Kajak und Wasserfälle. Mal sehen,ob das Wetter auch Bock hat 🙄😅.
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  • The Guide with the green eyes

    September 17, 2024 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute begann der Tag sehr zeitig für uns. 06:30 Uhr saßen wir bereits im Uber auf dem Weg zu unserer Kajaktour - gebucht bei "Duke's Adventure". Begrüßt wurden wir von einem sehr netten gutaussehenden Guide (mit grünen Augen) namens Zach. Bereit zu starten, fehlte jedoch noch ein Pärchen, welches leicht verspätet und gestresst ankam. Es handelte sich um zwei deutsche Touristen Namens: Jo und Nicole aus Marburg. Schnell war klar, dass wir uns gut verstehen werden. Der Rest der zwölfköpfigen Truppe war aber auch sehr nett z.B. die vietnamesische Familie aus Los Angeles.
    Die Tour selbst war auch super! Wir sind mit dem Kajak gefahren und dann zu den Secretfalls gewandert, welche leider nur nicht so "secret" waren...aber das konnten wir uns schon denken 😅. Generell sind wir bisher mit den klassischen Touritouren sehr zufrieden, weil wir immer tolle Leute kennenlernen und die Guides alle einheimische sind, die ihre Insel lieben und gerne näher bringen wollen.
    Zum Mittag sind wir dann mit Jo und Nicole an einen Strand im Norden gefahren und haben dort den Rest des Tages verbracht.
    Es war wirklich ein toller Tag! Sandstrand, blaues Wasser, super Wetter und ein GROßER Fisch, welcher vielleicht auch ein kleiner Hai gewesen sein kann. 😅

    Der Tag ist jetzt rum und morgen wollen wir einfach mal nichts tun...🫠
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  • Waschtag und "schnell" zum Flughafen

    September 18, 2024 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    "Einmal frische Wäsche, bitte" stand heute auf der To Do Liste. In unserem Hotel gibt es die Möglichkeit, die Waschmaschine für 2$ und einen kostenlosen Trockner zu nutzen und das haben wir heute getan! 5 Wäschen und genauso viele Trocknergänge, haben wir gestartet. Unsere Mama muss stolz auf uns sein🤣. Der Koffer ist jetzt wie neu und wir können die zweite Halbzeit des Urlaubes beginnen 😁.

    Michelle wollte heute bisschen am Pool entspannen aber ich hatte "Hummeln im Hintern" und war auch noch frustriert, weil mein Helikopterflug für den Tag aufgrund nicht erreichter Personenzahl abgesagt wurde. 12:30 Uhr wagte ich einen letzten Versuch über GetyourGuide noch spontan einen freien Platz in einem Flieger zu ergattern und tatsächlich gelang es mir! 14:00 Uhr treff am Flughafen bei "Wings over Kauai". Schnell hatte ich mich fertig gemacht und mir ein Uber bestellt.

    Bruce (der Uber Fahrer) verspätete sich um 10 Minuten und war (fast) gehörlos, auf was ich nach der Buchung hingewiesen wurde. Was mir aber niemand sagte, war, dass er um die 70 Jahre alt war und auch nicht mehr so gut sah 🥴. Völlig gestresst und mit Zeitdruck im Nacken versuchte ich ruhig zu bleiben, als er mir ständig erklärte, dass sein Navi nicht geht und er nicht weiß wo ich hin will. "Wohin?", "Welche Fluggesellschaft?" Und "Hää, Wing kenne ich nicht!": waren wiederholt Sätze auf dem Parkplatz vor meinem Hotels. Es dauerte weitere 5 Minuten, bis ich ihn überredet hatte, einfach zum Flughafen zu fahren und mich irgendwo rauszulassen😅.

    Ich wusste, dass ich den Weg alleine finde und es wichtig ist, pünktlich zu sein (und wir lagen jetzt schon nicht mehr in der Zeit). Als Bruce das auch verstanden hatte, gab er richtig Gas und ich war erstaunt über seine Überholmanöver auf der Autobahn 😅.

    Bisschen verspätet und Bruce -um das Wissen über eine weitere Fluggesellschaft reicher- schaffte ich noch meinen Flug. Der Flug selbst war unbeschreiblich und ein absolutes Muss auf Kauai! Einer der schönsten Erlebnisse bisher in meinem Leben.

    Jetzt sind die Koffer gepackt und wir freuen uns aus Maui und auch darauf, Nicole und Jo wiederzusehen, welche heute schon auf der Insel angekommen sind 🥳.
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  • Bisschen Mau auf Maui

    Sep 19–20, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

    Derzeit gibt es nicht viel zu berichten. Gestern sind wir gut und unkompliziert auf Maui gelandet und haben am Strand vor dem Hotel zumindest Schildkröten im Wasser schwimmen sehen. Eine kam sogar kurz raus, ist aber dann gleich wieder ins Wasser. Ansonsten hatten wir auch auf dieser Insel bisher kein Glück mit Schildkröten.

    Leider ist es auch sehr windig und ins Meer kann man auch heute nur an bestimmten Stränden. Die Strömung ist zu stark und die Wellen so gefährlich, dass wir auch bisher nicht schnorcheln konnten.

    Die nächsten zwei Tage haben wir ein Auto und hoffen auf me(e)hr...
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  • Was sind das denn für Steine?

    September 21, 2024 in the United States ⋅ 🌙 23 °C

    Nachdem wir die letzten zwei Tage erfolglos mit der Suche nach dem perfekten Beach und Schildkröten beschäftigt waren, haben wir uns heute die bekannte Road to Hana vorgenommen. 620 Kurven, bis zu 4 Stunden Autofahrt und Stau für Langschläfer, haben wir bei der Recherche erfahren. Mit unserem gemieteten alten verbeulten Nissan machten wir uns gegen 10:00 Uhr auf den Weg...😅

    Die erste Stunde ließ sich gut fahren und das sogar in einer Kolonne. Ab dann wurden die Kurven schmaler, die Straßen nasser und die Brücken einspurig. Die Aussicht ist beeindruckend...! Jedoch hat man als Fahrer nicht so viel Freude daran, weil man sich die ganze Zeit sehr konzentrieren muss. Nachdem mehrere Autos vor uns schon vorzeitig umgekehrt waren, haben auch wir uns nach 2 Stunden und der Hälfte dazu entschlossen. Diese Panoramastraße ist wirklich schön aber auch anstrengend zu fahren und nach der langen Hinfahrt kommt ja dann auch noch die selbe Strecke + Zeit für die Rückfahrt hinzu.

    Wir fuhren zurück nach Paia, wo wir den Tag davor schon mit Nicole und Jo waren und aßen auch nochmal im selben Restaurant (Flatbread🤤). Danach gingen wir in der Stadt ein bisschen shoppen und lernten die Verkäuferin Winnie aus Berlin kennen. Sie ist vor 8 Jahren nach Maui ausgewandert und arbeitet in einem Souvenirgeschäft. Sie liebt Ihren Job ❤️. Sie erzählte uns, dass ihr Geschäft bis letztes Jahr in Lahaina zu finden war und sie durch den schlimmen Brand 2023 alles verloren haben. Es ist sogar ein Memorial im Geschäft aufgebaut. Ihre Geschichte war sehr emotional.

    Wir unterhielten uns noch lange und sie nannte uns den Hotspot für Schildkröten... sehr skeptisch machten wir und auf den Weg zu ihrer Empfehlung Hoʻokipa Beach. Wir hatten in den letzten zwei Tagen verschiedene Strände mit 100% Trefferquote genannt bekommen und wurden immer enttäuscht. Deshalb war unsere Erwartung gering.

    Angekommen auf dem Parkplatz sahen wir viele Menschen, Surfer, Sandstrand und Felsen. Als wir die Straße entlang liefen, bemerkten wir jedoch, dass es sich zum großen Teil nicht um Steine sondern um Schildkröten handelte 🥳. Wir waren überglücklich! Es waren bestimmt um die 25 Stück, welche sich zum Sonnenbaden- am für sie abgesperrten Strandteil - sammelten. Als wir dann zum schnorcheln ins Wasser gingen, dauerte es nicht lange, bis wir auch da auf welche trafen. Es war ein tolles Erlebnis.

    Morgen wollen wir die Westküste und weitere Strände zum schnorcheln erkunden. Außerdem wollen wir persönlich nochmal bei Winnie vorbeischauen und uns für den tollen Tip bedanken.

    Letzter Tag Maui und Hawaii, wir kommen!
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  • Bye bye und Mahalo, Hawaii

    September 22, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 27 °C

    Der letzte Tag Maui und Hawaii hatte begonnen...

    Hi, how are you? What's up guys? Where are you from?... Sätze mit denen wir regelmäßig im Restaurant oder auch in Geschäften begrüßt wurden. Selbst auf der Straße oder am Strand hatte jeder ein Lächeln oder ein nettes Wort übrig. Eine schöne Angewohnheit, die ich vermisse werde.

    Heute an unserem letzten Tag, hat sich Michelle den Traum von einer Kokosnuss am Strand trinken, erfüllt. Nachdem wir bei Zeiten an verschiedene Strände gefahren sind, wo es jedoch zu windig war, hat es uns wieder an den Hoʻokipa Beach gezogen. Dort genossen wir das letzte mal das "Hawaii Feeling" und schlafende Schildkröten.

    Später verabschiedeten wir uns von Winnie und besuchten noch ein Shoppingcenter. Wir hatten Glück, den wir bekamen sogar typische hawaiianische Tänze zu sehen, was nämlich schwieriger als gedacht war, auf Hawaii.

    Zum Schluss gingen wir nochmal an den Maluaka Beach, in der Hoffnung beim schnorcheln Schildkröten zu sehen. Ohne Erfolg.

    Fazit: Es war eine tolle Reise mit vielen Eindrücken und tollen Gesprächen an alles Ecken. Bisschen traurig bin ich trotzdem, dass wir aufgrund des Wetters und der Wellen nicht so viele Schildkröten gesehen haben, wie gewünscht. Vielleicht komme ich wieder 😊.

    Jetzt packen wir die Koffer und begeben uns Richtung Deutschland. Auf den Weg dorthin werden wir aber noch einen letzten Stopp machen.

    Las Vegas wir kommen!🎰
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  • Vegas Baby!!!

    Sep 23–24, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 36 °C

    Bisschen genervt und gestresst sind wir in das Flugzeug nach Las Vegas gestiegen.. warum? Weil unser Shuttlesservice zum Flughafen Maui so spät kam, dass wir nur 45 Minuten bis zum boarding hatten. Die Zeit ging komplett für Kofferaufgabe und Sicherheitskontrolle drauf. Ohne Essen und blöden Sitzplätzen starteten wir nach Las Vegas.

    Die Stimmung stieg mit der Ankunft. Uns begrüßte ein tolles Panorama. Tolle Lichter, nette Leute und ein schneller Uber zum Hotel.

    Angekommen im Flamingo Casino und Hotel wollten wir schnell einchecken und erstmal was essen. Leider waren alle Check In Automaten im Hotel defekt und ca. 200 Reisende sammelten sich in einer Warteschlange vor der Rezeption. 2,5h dauerte es, bis wir endlich dran waren.
    Wir gingen danach noch etwas in einem der vielen Restaurants im Hotel noch etwas essen und dann ins Bett.

    Heute haben wir die Umgebung erkundet und tolle Geschäfte gesehen und ein bisschen geshoppt. Außerdem haben wir schon Geld im Casino gelassen... Michelle hat bisher mehr Glück als ich 😅.

    Mal sehen wie es morgen läuft...
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  • Bye bye Las Vegas und ab nach Hause...

    Sep 25–26, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 37 °C

    Den letzten Tag haben wir genutzt, um den Strip langzulaufen und uns einfach von dem Las Vegas Feeling treiben zu lassen. Heute geht es zurück.

    In Erinnerung bleiben mir besonders:
    In San Francisco: die Golden Gate Bridge Fahrt, die hügeligen Straßen und die Maus - die vom Baum gefallen ist, kurz tot aussah jedoch dann weiterrannte. 🤣

    Auf Oahu: die tolle Rundfahrt mit beeindruckender Aussicht auf das Meer und den Diamand Head, sowie die Märkte und das bummeln in Waikiki (und der Strand).

    Auf Kauai: die Kajaktour mit nettem Guide😜, das Hotel mit Meer vor der Terrasse, die Hühner 🐓 und der Flug über Kauai.

    Auf Maui: der Hoʻokipa Beach mit 🐢, Surfern, Wellen und Kokosnuss am Strand. Außerdem das Autofahren und der Sonnenuntergang.

    In Las Vegas: der Strip, das Nachtleben, die Lichter und natürlich das Spielen im Casino.

    Es war wieder ein toller Urlaub mit der besten Schwester, die es gibt ❤️.
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    Trip end
    September 27, 2024