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  • Day19

    Vom Grünen ans Blaue nach Nusa Dua

    July 29 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Unseren letzten Morgen in Ubud starteten wir noch einmal in unserem neuen Lieblingscafé „Vespa“ direkt nebenan.
    Heute hatten wir das Essen mal in vertauschten Rollen, denn selbst glutenfreies Brot wurde angeboten. 🥰

    Danach hieß es wieder Sachen packen und rein ins „Taksi“ 🚕 in Richtung Bukit-Halbinsel gen Süden. Nach guten 1,5 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht, wovon wir allein 15 Minuten brauchten um unserem Hotel in einer der vielen engen Gassen zu finden. Google maps erwies sich wieder mal als nicht sooo hilfreich, aber diese Erfahrung machten wir an diesem Tag noch des öfteren 😵‍💫

    Nachdem wir in unser neuen Unterkunft, die uns unglaubliche 9€ pro Nacht kostet, eingecheckt hatten, wurden wir bei der Suche nach einem fahrbaren Untersatz unterstützt und schon erkundeten wir die Gegend auf 2 Rädern 🛵 💨

    Die erste Strandzufahrt erwies sich als Sackgasse, denn uns trennte eine Tauchschule vom ersehnten Meerblick mit Restaurant. Also hieß es weiterfahren bis eine passende Schluppe kam.
    Schnell merkten wir, dass wir wieder in einer Gegend sind, in der man den Strand nur über den Zugang zu einem Resort erreicht und es keine öffentliche Wege und Parkplätze gibt. Auch freie Restaurants mit Meerblick sucht man hier vergeblich 🥸

    Wir fuhren weiter Richtung Süden und wunderten uns schon, dass wir durch eine Art Sicherheitskontrolle fahren mussten und plötzlich tauchten wir in eine völlig andere Welt ein: minutiös gepflegte Grünanlagen, schlaglochfreie Straßen, Kreisverkehre, die durch Springbrunnen ⛲️ verziert waren, pompöse Laternen...
    Schnell merkten wir, das war die Welt der Reichen und Schönen, denn links und rechts lagen die Resortzufahrten luxuriöser Anwesen wie Grand Hyatt & Co.
    Auch hier gab‘s keinen Strand für uns Individualurlauber 🙄

    Später fanden wir dann doch noch ein paar öffentliche Strände, die uns aber nicht überzeugten.

    Wir sind auch direkt an einer Nebenstraße des Hilton Hotels zum Strand gefahren und nutzten den freien Zugang um entlang des Hotelstrandes zu schlendern.
    Hier mussten wir uns wirklich an den Kopf fassen, denn was wir hier als Strand eines 5 Sterne Hotels vorfanden, war wirklich keine 5 Sterne wert: Steine, Müll, Seegras… 🙈

    Auf dem Heimweg erkoren wir noch ein paar Restaurants in unserer Gegend aus, die fürs morgige Frühstück und das heutige Abendessen in Frage kämen, denn auch bei der Onlineauswahl war Google hier keine große Hilfe. Mit 5,0 bewertete Lokale erwiesen sich als Blechhütte mit ventiliertem Grill..
    🤣🤣🤣

    Nachdem wir unseren Roller in der Unterkunft abparkten, schlenderten wir ein paar Meter zur Hauptstraße, wo bei unserer Vorauswahl 3 Restaurants in den Recall kamen.
    Einer der Besitzer winkte schon vom Weiten und warf seine Angel nach uns aus. Zum Abendessen (typisch indonesische Kost) haben wir zum ersten Mal hier im Urlaub Wein getrunken. Der war gar nicht so übel. 😋

    Apropos übel.. für einen Absacker entschieden wir uns noch ins Nachbarlokal zu gehen, denn dort wurde heute mit Karaoke 🎤 gelockt..
    Hier unterhielt eine australische Großfamilie des gesamte Lokal mit ihren Gesangseinlagen und wir „genossen“ die scheußlichsten Cuba Libre des gesamten Planeten 🪐 😵‍💫😵 Geschmacklich erinnerte uns dieses Getränk an den Geruch von brennenden Reifen 🛞 🔥
    Auch Versuch Nummer 2, nachdem Jörg dem Barkeeper wertvolle Hinweise zur Zubereitung alkoholischer Getränke gab, war nur unwesentlich besser. 🤢🥴
    Hier zeigte sich, nur gute Zutaten ergeben auch ein gutes Produkt.

    Und so konnten wir leider nicht den notwendigen Zustand erreichen um aktiv am Karaokeabend teilzunehmen 😅
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