• 15.05.2026: Besuch unserer Partnerschule

    May 15 in Rwanda ⋅ ☁️ 22 °C

    Endlich ausgeschlafen steht es sich gleich viel besser auf! Also dann: Ab in die Jeeps und auf ging es zu unserer Partnerschule. Reine Fahrzeit: ca. 4 Stunden. Wer jetzt an deutsche Strassenverhältnisse denkt, der kann sie gleich wieder vergessen! Verkehrschaos in der Hauptstadt, Massen an Menschen, die in alle Richtungen fahren, ein Gewimmel und Gewusel, das scheinbar auch ohne Verkehrsregeln klarkommt.
    Danach Straßen ohne (!) Schlaglöcher und wir haben - meine ich - nur eine Baustelle gesehen. Dann wurde es abenteuerlich. Wir haben die Hauptstraße verlassen und sind einen Weg entlang gefahren, der sämtlichen Beschreibungen nur spotten kann: Schlaglöcher, die so tief sind, dass man darin versinken könnte, Brücken, die aus losen Baumstämmen bestehen und bei falscher Fahrweise dazu führen, dass man stecken bleibt! Das ist uns natürlich auch passiert! Wir verraten aber nicht, wessen Jeep es war.
    Die Landschaft ist ein einziger Traum, die Bilder legen entsprechendes Zeugnis ab.

    Dann die Ankunft in der Partnerschule: Schüler und Lehrer standen Spalier. Wir wurden mit Trommelwirbel und Tanz empfangen. Manche einer hatte einen seltsames Gefühl, weil die Art und Weise des Empfangs doch ein wenig militärisch geprägt wirkte. Wir ersparen euch hier, sämtliche Zeremonien aufzuzählen, die wir durchlaufen haben. Aber was wir sagen können, ist: Die Menschen hier sind unfassbar freundlich! Die Schüler leben in einem Internat, das denkbar einfach ausgestattet ist. Die Dankbarkeit, die einem zu Teil wird, ist ergreifend und sämtliche Gelder, die bislang in dieses Projekt geflossen sind, haben ihre Berechtigung!
    Nächsten Dienstag findet übrigens der Spatenstich zum Bau der Mensa statt!
    Die Bilder zeigen euch die herzliche Begegnung zwischen den Schülern und Lehrern.
    Aktuell sind wir auf dem Weg zum Kiwusee, was noch mal eine Fahrzeit von 2 Stunden in Anspruch nimmt.
    Fazit: Wir hatten einen sehr ereignisreichen, tollen Tag und freuen uns schon sehr auf morgen

    Text: Aylin Hein
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