• Porto- Turnschuhe nicht vergessen

    30. november 2023, Portugal ⋅ ☁️ 9 °C

    Micky wacht heute morgen in der Klosterkammer auf und ist froh, dass sich die braune Wolldecke noch zwischen den beiden Laken befindet und nicht zwischen ihren Zähnen...
    Gestern Abend konnte sie kaum einschlafen, weil sie noch überlegt hat, wie sie dem Fotografen, der die Klosterkammer für booking fotografiert hat, so richtig weh tun kann….doch heute morgen war die Stimmung wieder gut. Lustigerweise haben wir ausgesprochen gut geschlafen…auf unserer brettartigen Matratze unter der ranzigen Wolldecke. Vielleicht stehen unserer Körper nicht auf Luxus….!? Neeee…..Scherz!🤪
    Wir fliehen also aus dem Kloster und machen uns nun auf in Richtung Porto.
    Vorher will Micky aber unbedingt noch zu den heißen Quellen in Ourense - den Mino da Veiga. Wir setzen uns ins Auto und sofort beginnt es zu regnen.
    Es dauert ungefähr 1,5 Stunden bis wir in Ourense sind und dann noch ca. 30 Minuten bis wir auf dem Parkplatz sind, von dort aus man zu den heißen Quellen geht.
    Patrick ist sich sicher, dass das noch nie ein Tourist vor uns gefunden hat.
    Wir packen alles zusammen, ziehen unserer dryrobes an - jetzt schüttet es richtig - und laufen Richtung heiße Quelle. Micky freut sich, spürt schon die heilende Wirkung des Thermalwassers….
    Man kann Patrick die Erleichterung ansehen, als er erkennt, dass die heißen Quellen im Moment vom danebenlaufenden Fluss - dem Mino - überschwemmt sind.
    Tja, sagt er, leider verboten…..🤷🏻‍♂️
    Wir laufen wieder zu unserem Bully zurück und fahren jetzt auf direktem Weg nach Porto.
    Gegen 15.00 Uhr kommen wir im Hotel an und das ist nun wirklich keine Klosterkammer…😜 . Wir sind völlig erschöpft von der Fahrt und beschließen erst einmal in dem kleinen, aber feinen Wellnessbereich des Hotels zu entspannen.
    Wir lassen uns aber nicht lange hängen und sind schon gegen 18.00 Uhr wieder bereit, Porto zu entdecken.
    Micky ist begeistert. Porto ist wirklich eine ausgesprochen schöne Stadt.
    Sie liegt am Nordufer des Douro und bildet zusammen mit Vila Nova de Gaia auf der anderen Douroseite, den Kern der Metropolregion Porto in der fast 1,8 Millionen Menschen leben. In Porto selbst, leben aber nur 238.000 Einwohner.
    Besonders hübsch sind die Gebäude, die mit den Azulejos verziert sind, denen für Portugal so typischen Fliesen. Die Aussenfassade der Igreija Sto. Ildefonso, zum Beispiel, ist komplett mit diesen Azulejos verkleidet.
    Jetzt hat Patrick Hunger. Sightseeing können wir morgen weitermachen….
    Wir suchen uns eine kleine Bar am Hafen, Bar do Binho. Um dort hinzukommen, müssen wir über viele Treppenstufen zum Douro runtersteigen. Der Blick, den wir dabei auf die Ponte Dom Luis I haben, ist atemberaubend.
    Patrick ist so begeistert, dass er gleich seine Höhenangst vergisst und ganz nah am Abgrund entlangbalanciert…😜.
    Leider müssen wir das alles wieder rauf…aber zum Glück hat Micky ihre Highheels im Hotelzimmer gelassen…
    Wir essen portugiesische Tapas und unterhalten uns mit unserem Kellner Pedro. Er ist froh, dass er mit jemanden sprechen kann, denn es ist erst kurz nach 20.00 Uhr und wir sind die einzigen Gäste. Als wir gegen 22.00 Uhr gehen, wird es langsam voll…..🙈
    Ach ja, bei uns ist’s ja jetzt früher als bei Euch. Portugal befindet sich in der west-europäischen Zeitzone. Patrick kümmert das nicht, er schläft schon!😜
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