• Costa Nova

    June 17, 2025 in Portugal ⋅ ☀️ 25 °C

    Porto liegt zwar nicht direkt am Meer, aber Atlantik, Strand und Küste sind nicht weit. Statt an die nächstbeste Uferpromenade zu latschen, packt uns heute die Neugier: wir fahren nach Costa Nova, das ehemalige Fischerdorf mit den berühmten bunten Häusern.
    Kleine Geschichtsstunde:
    Schon im 8. Jahrhundert ließen sich hier Fischer nieder – sie hofften, der Zugang zum Meer sei weniger gefährlich als anderswo. Ihre ersten Hütten waren nichts anderes als Strohscheunen, die allerdings im Sand wegsackten. Also rammten sie Stege in den Boden und zimmerten darauf Holzhäuser, die „Palheiros“ genannt wurden. Dass sie die Holzlatten außen in bunten Streifen anmalten, hatte übrigens nichts mit Deko-Laune zu tun – es ging schlicht darum, die Häuser vom Wasser aus besser erkennen zu können.
    Im 19. Jahrhundert kam dann der Tourismus ins Spiel: Ärzte lobten den hohen Jodgehalt des Atlantiks, also reisten die ersten Kurgäste an. Immer mehr Fischer gaben dem Trubel nach, bauten ihre Schuppen zu Ferienhäusern um – und schwupps: Costa Nova wurde vom Fischerdorf zum Badeort und Insta-Hotspot.
    Und wie ist’s heute?
    Der Strand ist ein Traum! Ein breiter, heller Streifen Sand, gesäumt von Dünen und gekrönt von einer Brandung, die ordentlich Wumms hat. Rechts und links zieht sich ein 6 km langer Holzsteg bis zum Nachbarstrand Praia da Barra.
    Nach einem kleinen Spaziergang gönnen wir uns eine Chill-Pause direkt am Wasser. Und siehe da: Auch wir können mal einfach nur daliegen, Sonne tanken und aufs Meer schauen. Chillaxen auf Portugiesisch. 😎
    P.S.: Ja, das Wasser ist kalt. Zumindest laut Andreas. Ich fand’s einfach nur herrlich! ❤️
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