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Taiwan

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  • Taroko Nationalpark

    7. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 22 °C

    Da die Zeit für was anderes nicht mehr reichte sind wir schließlich zum Taroko Nationalpark gefahren.

    Der Taroko Nationalpark ist einer von neun Nationalparks in Taiwan und für sehr viele Touristen der eigentlich einzige Grund an die Ostküste zu fahren. Der Nationalpark ist nach der gleichnamigen Schlucht bezeichnet, welche wiederum ihren Namen von den Truku-Ureinwohnern erhalten hat. Der Park hat derzeit eine Fläche von 92.000 Hektar und wurde 1937 erstmalig errichtet. Die Schlucht entstand durch den Fluss Liwu, der sich durch die Marmor- und Granitberge hindurch gearbeitet hat. Links und rechts des Flusses liegen mehrere hundert Meter hohe, steil aufragende, bewaldete Berge.

    Normal besuchen pro Tag rund 20.000 Touristen den Nationalpark. Heute waren mit uns höchstens 50 Touristen im Park. Dies mag auch am Wetter der Nacht gelegen haben, hat aber leider einen anderen traurigen Hintergrund. So ereignete sich am Morgen des 3. April letzten Jahres ein Erdbeben mit der Stärke 7,2, was das stärkste Erdbeben der letzten zwanzig Jahre war. Dieses zerstörte leider sämtliche Wanderpfade, viele Brücken und verursachte zahlreiche Stein- bzw. Felsabgänge. Da ein Unglück selten alleine kommt, gab es im September und Oktober noch einige Taifune. Laut englischem Plan soll der Wiederaufbau bis 2031 dauern. Die chinesische Version sprach von einer Zeit von 120 Jahren. Was nun stimmt, wird man sehen.

    Jedoch kann man zwischenzeitlich die Hauptstraße wieder befahren. Dies ist jedoch nur wechselseitig zu gewissen Zeitfenstern möglich. Laut Aushang beginnt das nächste Zeitfenster ab 13 Uhr. Da wir 12:30 Uhr schon vor Ort waren, haben wir uns noch das Besucherzentrum angeschaut. 12:50 Uhr haben wir uns durch Zufall beim Nationalparkteam nochmal rückversichert. Fazit: Die Hochfahrt ist bis 13 Uhr möglich. Somit haben wir die Beine in die Hand genommen und sind schnell zum Auto. Mit leicht überhöhter Geschwindigkeit sind wir zum Einlasspunkt gefahren. Und dieser wird tatsächlich pünktlich abgeriegelt. Wir haben es aber noch als letztes Auto geschafft und hatten zum Glück die Straße für uns und konnten einige verbotene Stopps machen. Nachdem zweiten Stopp haben wir sie Seiten getauscht. Andi musste fahren und eine Vollbremsung machen, wenn ich was schönes gesehen habe. Manche Punkte konnte man nicht auf dem Foto festhalten. Aber es reicht ja, wenn wir es gesehen haben.

    Durch den Regen der letzten Stunden kam es leider vor uns ebenfalls zu einem Steinschlag, sodass wir unsere Fahrt abbrechen wollten. Mir war es zu heikel mit dem Mietwagen über den Steingeröll zufahren. Bevor wir die Rückfahrt antreten wollten, bin ich noch zu Fuß einige Meter weitergelaufen. Zurück zu Andi kam auch schon ein Radlader und schob die Straße wieder frei. Somit konnten wir dann doch unsere Fahrt fortsetzen.
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  • Xiangde-Tempel

    7. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 23 °C

    Gegen 14 Uhr haben wir die Tianxiang Recreation Area, eine Besucherplattform auf 455 Metern, erreicht. Rückfahrt laut Zeitfenster ist 15 Uhr.

    Somit haben wir uns in der Zwischenzeit den Xiangde-Tempel angeschaut. Dabei handelt es sich um einen buddhistischen Tempel aus dem Jahre 1968.

    Auf der ersten Plattform redete uns eine ältere Damen an. Da wir sie nicht verstanden habe, bat sie um ein Handy und sprach in den Übersetzer was ein. Laut der Übersetzung fragte sie ob wir die zahlreichen Stufen zum Tempel hochgehen und wenn ja, ob wir für Sie was mitnehmen können. Wir bejahten beides. Somit fungierten wir kurzerhand als Essenstransporter für die Tempelbewohner.

    Gehen 14:40 Uhr reihten wir uns in die Abfahrtsschlange ein und warteten, dass 15 Uhr die Abfahrt freigegeben wurde. Für die Wartezeit wurde extra ein Affe für die Unterhaltung oder zur Überwachung „engagiert“.
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  • Sheng An Temple

    8. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 26 °C

    Bevor es für uns auf große Fahrt geht, haben wir noch einen kurzen Stopp am Sheng An Tempel gemacht.

    Bei dem Tempel handelt es sich um einen taoistischen Tempel.

  • Dashibishan Trail

    8. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 26 °C

    Von Hualien ging es für uns heute weiter Richtung Südtaiwan. Aufgrund von Tempo 40 über lange Strecken veranschlagt das Navi für die rund 285 Kilometer rund 5 Stunden.

    Damit wir uns zwischendrin etwas bewegen haben wir einen Stopp am Dashibishan Trail gemacht.

    Der Trail ist rund 910 Meter lang und führt hauptsächlich über Eisenbahnschwellen und sehr vielen Holz- und Steinstufen. Von Oben hatte man eine schöne Sicht auf den pazifischen Ozean und die Umgebung.
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  • Ba-Gong-Brücke

    8. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 27 °C

    Bei der Ba-Gong-Brücke handelt es sich um eine achtbogige Brücke, welche rund 400 Meter lang ist. In vielen englischen Übersetzungen wird sie nur als Sanxiantai Arch Bridge bezeichnet.

    Das besondere an der Brücke ist, dass der Weg sich den acht Bögen anpasst. Folglich muss man oft Treppen hoch und auch wieder runter.

    Die Brücke führt zu der Insel Sanxiantai.
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  • Insel Sanxiantai

    8. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 26 °C

    Früher war Sanxiantai ein schmales und längliches Kap ins Meer. Mit der Zeit erodierte der Hals des Kaps durch die Fluten und trennte somit den Rest des Kaps vom Land. Fortan war Sanxiantai eine Insel, welche sich dadurch eine vielfältige Natur bewahrte.

    Die Insel hieß ursprünglich Nuwalian in der indigenen Amis-Sprache und wurde mit "Der Ferne Osten" übersetzt. Der Name "Sanxiantai" entstammt einer chinesischen Legende.

    Die Insel besteht aus drei riesigen Felsen. Der Legende nach stellt jeder der Felsen den Fußabdruck eines von drei unsterblichen taoistischen Gottheiten dar, die irgendwann auf ihren Reisen auf der Insel gelandet sein sollen. Andere wiederum interpretieren die Legende so, dass die Felsen die drei unsterblichen Götter sind. Übersetzt heißt Sanxiantai "Plattform der drei Unsterblichen“.

    Insgesamt gibt es acht unsterbliche taoistischen Gottheiten, was der Anzahl der Brückenbögen entspricht.

    Da die chinesische Reisebusse zum Glück ihre Insassen zum Mittagessen entlassen haben, hatten wir die Brücke und die Insel für uns relativ alleine. Auf dem Rückweg kamen uns dann die Touristen entgegen.
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  • Xiaoyeliu

    8. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 27 °C

    Weiter ging es für uns gen Süden. Kurz vor Taitung haben wir noch einen kurzen Stopp im Fugang Geopark gemacht.

    Die außergewöhnliche geologische Landschaft von Xiaoyeliu entstand durch umgekehrte Schichten aus Sandstein und Schlammstein. Eine geologische Strukturveränderung führte dazu, dass der riesige Sandsteinschiefer auf den Kopf gestellt und mit Korallenriffen bedeckt wurde. Im Laufe der Zeit formte die Meereserosion diese einzigartigen Formationen.

    Es liegen noch rund 120 Kilometer vor uns, was laut Navi rund 2,5 Stunden bedeutet.
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  • Kenting

    8. maj 2025, Taiwan ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Abend waren wir dann in Kenting zum Abendessen unterwegs.

    Im Gegensatz zu den letzten Tagen ist der Anteil der Westeuropäer und Amerikaner sehr stark gestiegen. Beim Abendessen saß eine deutsche Gruppe am Nachbartisch. Das Jammern hat uns irgendwie die letzten Tage nicht gefehlt.Læs mere

  • Kenting National Forest Recreation Area

    9. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 31 °C

    Während andere bei rund 35 Grad und einer Luftfeuchte von über 70 Prozent kapitulieren, begaben wir uns auf einen rund 8 Kilometer langen Rundweg durch die Kenting National Forest Recreation Area.

    Bei dem Gebiet handelt es sich um ein altes Korallenriff, welches vor rund 500.000 Jahren durch Erdbewegungen an die Oberfläche gekommen ist. Die ehemaligen Kalksteinriffe sind zwischenzeitlich von dem Monsunregenwald völlig eingenommen wurden.

    Des Weiteren weist das Gebiet viele durch Erdbewegungen gerissene Felsen auf, welche auf teilweise sehr schmalen Wegen durchlaufen werden können. Auch unter Tage hat das Gebiet viel zu bieten.
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  • Fo Guang Shan Buddha Museum

    10. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 28 °C

    Noch unentschlossen was wir heute machen, starteten wir mit unsere Reise nun wieder gen Norden. Laut Wetterbericht soll es nun drei Tage durchregnen. Aber zum Glück ist das Wetter hier wie in Deutschland. Laut Regenradar ist ein Gewitter über uns aber in Echt scheint über lange Strecke die Sonne.

    Auf halben Weg entschlossen wir uns die Touristenattraktion des Südens zu besuchen. Somit gaben wir kurzerhand unser neues Ziel ein und steuerten Richtung Fo Guang Shan Buddha Museum.

    Ziel dieses Museum ist die Förderung des Kulturaustausches, der Bildung für das Leben sowie der Dienst an der Öffentlichkeit durch Respekt und Toleranz, durch gemeinsame Nutzung von Ressourcen und warmherzige Gastfreundschaft.

    Auf einer Reise nach Indien im Jahre 1998 wurde dem Mönch und Lehrer Hsing Yun ein Zahnreliquie übergeben mit der Hoffnung, dass die Reliquie in Taiwan als Symbol für den Erhalt des Dharma dienen könnte.

    Zwischen 2003 und 2011 wurde schließlich das Museum u. a. Zur Ausstellung des Zahnreliquie erbaut. Von der Eingangshalle läuft man über eine Weg, welcher von vier Pagoden pro Seite umgrenzt ist, zur Haupthalle. Während die Haupthalle im indischen Still errichtet ist, sind die Pagoden im chinesischen Stil erbaut. Dies soll die historische Ausbreitung des Buddhismus von Indien nach China symbolisieren.

    Hinter der Haupthalle befindet sich der große Fo-Guang-Buddha, welcher mit Sockel 108 Meter groß ist.

    Auch wenn man bei dem Blick gen Himmel manchmal dachte gleich legt das Gewitter los, sind wir komplett trocken geblieben.
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  • Fo Guang Shan Klosterkomplex

    10. maj 2025, Taiwan ⋅ ☁️ 28 °C

    Gleich neben dem Museum befindet sich das größte Klosterkomplex Taiwans. Leider verirren sich nicht viele Touristen hier her. Dies sollte uns aber nicht stören. So hatten die Mönche und Nonnen mehr Zeit für uns und gaben uns in einer privaten Audienz viele Hintergrund Informationen.

    Das Kloster gehört dem Fo Guang Shan Orden („Buddhas Berg des Lichtes“). Bei dem Orden handelt es sich um einen chinesisch-buddhistischer Orden der Mahayana-Tradition.

    Der Orden wurde 1967 durch Hsing gegründet. Im gleichen Jahr erbaute der den Klosterkomplex.

    Zurück wurde wir von einem Mönch wieder zum Auto gefahren.
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  • Zuoying Yuandi Temple

    11. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 24 °C

    Leider soll es heute den ganzen Tag regnen und so wie es aussieht, werden wir auch kein Glück haben, dass es anders kommen wird.

    Nachdem Frühstück machten wir uns folglich mit Regenjacke bekleidet auf zum Lotus-See. Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, ging es zuerst zur Statue des Xuantian-Gottes. Die Statur ist 21,8 Meter hoch und hält ein Sieben-Sterne-Schwert mit einer Länge von 11,6 Metern.

    Der Xuantian-Gott segnet den Wind und den Regen, den Frieden des Landes und die Sicherheit der Menschen sowie den Wohlstand des Landes.
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  • Tiger-und Drache-Pagoden

    11. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 24 °C

    Von der Frühlings- und Herbst-Pavillons ging es weiter am See entlang zu der Tiger-und Drache-Pagoden. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des Ciji-Tempels.

    Die beiden Pagoden wurden zwischen 1974 und 1976 erbauten. Die Drachen-Pagode ist Bodhisattvas geweiht, während die Tiger-Pagode Konfuzius verehrt.

    Dem Glauben nach muss man durch das Drachenmaul hineinsteigern und über das Tigermaul die Pagoden wieder verlassen. Nur so bekommt man Glück geschenkt bzw. verliehen.
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  • Lotus-See

    11. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 24 °C

    Von der Drachen- und Tiger Pagode ging es für uns gegen den Uhrzeiger einmal um den See zurück zum Auto.

    Am Auto angekommen hatten wir einen Strafzettel aber wofür? Laut Übersetzung des Parkplatzschildes ist parken nicht verboten und ein Parkautomat war auch nicht zu finden. Somit sind wir zurück ins Hotel und fragten an der Rezeption nach. Da erklärte man uns, dass es üblich ist und das kein Strafzettel ist sondern der Parkschein. So geht regelmäßig ein Stadtbediensteter um die Parkplätze und stempelt zu einer vorgegebenen Zeit den Parkschein ab. Je nachdem wie viel Stempel man hat, muss man dann Parkgebühren bezahlen. Und wo bezahlt man die? Ganz einfach im nächsten Supermarkt. Ok. Da es heute geregnet hat, war der Stadtbedienstete nicht so fleißig. Somit hatten wir nur einen Stempel, was uns 15 NTD (rund 0,44 €) gekostet hat.Læs mere

  • Leuchtturm

    11. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 24 °C

    Da wir unsere weiteren Ziele mit dem Nahverkehr sehr gut erreichen, haben wir unser Auto wieder ins Parkhaus gestellt und sind mit der MRT weiter gefahren.

    Kurz am Rande. Die Hotelparkplätze sind in Taiwan bis jetzt immer kostenlos gewesen, auch wenn man direkt im Stadtzentrum ist.

    Nächstes Ziel war die kleine vorgelagerte Insel Cijin. Somit ging es mit der MRT eine Station Richtung Bootsanleger und von da aus mit der Fähre über den Fluss bzw. durch den Hafen. Von der Fähre ging es zu Fuß weiter Richtung Leuchtturm. Leider war aufgrund des Regens die Sicht nicht so toll.
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  • Cijin-Tianhou-Tempel

    11. maj 2025, Taiwan ⋅ 🌧 24 °C

    Auf dem Rückweg zum Fähranleger sind wir noch an dem Cijin-Tianhou-Tempel vorbeigekommen.

    Bei dem Tempel handelt es sich um den ältesten Mazu-Tempel der Stadt, welcher 1673 erbaut wurde. Des Weiteren ist er der einzige Tempel in Kaohsiungs der auf der Liste der geschützten Nationaldenkmäler steht.

    Zurück am Pier nahmen wir eine Fähre, welche laut Google nicht fährt und nur ein Drittel der Hinfahrt kostet.
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