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Taiwan

Una aventura de 21 días de RiedelTravel Leer más
  • Anping Tree House

    12 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach zwei Tagen in Kaohsiung ging es für uns nun weiter nach Tainan, welche die älteste Stadt von Taiwan ist. Die Region ist seit rund 20.000 bis 31.000 Jahren bewohnt.

    Da wir für das Check-In noch zu zeitig sind, sind wir erstmal in den Stadtbezirk Anping gefahren, welcher der Grundstein der Entwicklung von Tainan ist. In den 1620er-Jahren wurde wegen der günstigen Hafenlage an der Küste des heutigen Tainan eine niederländische Kolonialstadt errichtet.

    Bevor wir aber in der Geschichte Tainans zurückgeht, haben wir uns zuerst das Anping Tree House angeschaut. Das Objekt wurde um das Ende des 19. Jahrhunderts zu Beginn der japanischen Kolonialzeit erbaut. Seine Funktion diente seitdem als Lagerhaus für Salz. Nach Ende seiner Funktion holte es sich die Natur Stück für Stück zurück. Mittlerweile ist es Banyanwurzeln bedeckt, und die dichten, hoch aufragenden Baumwipfel scheinen zum Dach des Lagers geworden zu sein.
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  • Fort Zeelandia

    12 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Festung wurde 1624 bis 1634 von den Niederländern erbaut und stellte somit die indirekte Gründung Tainans dar. Die Festung wurde auf einer Sandbank erbaut und diente als Sitz des Gouverneurs und der Hauptverwaltung. In der Nähe entstand eine Siedlung. 1661 begann die Eroberung der Chinesen, was 1662 mit der Kapitulation und dem Rückzug der Niederländer endete.

    Heute sind Teile der Festung noch enthalten, jedoch ergänzt durch viele neue Bauten, welche so richtig nicht dazupassen.
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  • Konfuzius-Tempel

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 30 °C

    Für heute hat sich Andi eine kleine Tempeltour überlegt. Naja wird ja nicht so viel sein. Denkste! Tainan hat mit über 1.600 registriert Tempel die höchste Anzahl in Taiwan. Na toll, das wird ein langer Weg.

    Vom Hotel ging es zu erst zu einem konfuzianischen Tempel. Der Tempel wurde 1666 erbaut und war der erste seiner Art in Taiwan. Der Konfuzius-Tempel wurde mehr als dreißig Mal umgebaut. Ein Teil des Gebäudes wurde während der Kriege oder durch Naturkatastrophen zerstört. Die gegenwärtige Größe sowie das Erscheinungsbild stammen aus der Zeit (1917), als die Japaner regierten.
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  • Großes Südtor

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 30 °C

    Auf dem Weg zum Wufei-Tempel kamen wir noch am großen Südtor vorbei.

    Früher gab es in Tainan 14 Stadttore und eine mehrere Kilometer lange Stadtmauer. Übrig geblieben sind heute lediglich vier Tore. Davon ist das Südtor das einzige mit intakter Verteidigungsmauer.Leer más

  • Tempel der fünf Konkubinen

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 31 °C

    Vom großen Südtor ging es zum Wufei-Tempel bzw. zum Tempel der fünf Konkubinen.

    1683 fielen die Streitkräfte der Qing-Dynastie in Taiwan ein und besiegten das damalige Königreich Tungning. Dies veranlasste den Prinzen Zhu Shugui dazu Selbstmord zu begehen.

    Anstatt einem unsicheren und unrühmlichen Schicksal in den Händen der Qing-Dynastie überlassen zu werden, entschieden sich die Konkubinen, auch ihr eigenes Leben zu beenden.

    1683 wurde der Tempel vor dem Grab der fünf Konkubinen erbaut und zählt offiziell zu den erstklassigen Tempelanlagen.

    Geschichtlich war der Tempel interessant aber da waren wir schon mehr vom Äußeren gewöhnt.
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  • Fahua Tempel

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach einer kurzen Gedränkepause ging es weiter zum Fahua Tempel. Er stammt aus dem Jahr 1684 und ist somit einer der beiden ältesten buddhistischen Tempel Tainans. Er wurde bewusst in seiner Ästhetik einfach gehalten.Leer más

  • Koxingas Schrein

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 31 °C

    Noch ein Tempel? Ja und es wird nicht der letzte sein.

    Somit ging es für uns zum Koxingas Schrein. Im Gegensatz zu den letzten beiden war dieser wieder sehr schön anzuschauen.

    In dem Tempel wird Konxigas beehrt. Er führte eine Ming-Armee an und kämpfte zuerst in Taiwan gegen die Niederländer. Eigentlich wollte er später zurück aufs Festland um dieses zurückerobern, was nicht eintrat.Leer más

  • Lady Linshuis Tempel

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 31 °C

    Gleich auf der anderen Straßenseite lag der Lady Linshuis Tempel.

    Bei der Beobachtung der Betenden witzelten wir etwas, dass die vorwiegend Frauen sich sicherlich Kinder erwünschen. Aus diesem Grund warfen Sie (unsere Interpretation) immer Steine und sammelten diese wieder auf.

    Wir lagen zwar nicht ganz richtig aber auch nicht so falsch. Seit Generationen kommen Frauen in den Tempel um für Schutz für ihre Kinder zu beten. Da dies eine große Aufgabe ist, beschäftigt die Göttin 36 Assistentinnen - 3 für jeden Monat.
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  • Tempel des Stadtgottes

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 31 °C

    Auf dem Weg zum Tempel des Stadtgottes sind wir noch am Dongyue-Tempel vorbeigekommen. Wer zu diesem Tempel kommt, erhofft sich mit den Toden zu kommunizieren.

    Der Stadtgott ist der Beschützer der Stadt. Des Weiteren berechnet er auch die guten sowie die schlechten Taten der Leute gegeneinander auf. In diesem Tempel sind auch die berühmtesten Worten aller Taiwanesischen Tempel erfasst - „Da bist du nun endlich“. Zu unserer Verteidigung, wir wollten ja schon für fünf Jahren kommen.Leer más

  • Großer Mazu-Tempel

    13 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 31 °C

    Als letzter Tempel stand der große Mazu-Tempel auf unserem Programm. Der Tempel diente früher dem letzten König der Ming-Dynastie als Palast.

    Unmittelbar vor seinem Tod wurde seinem letzten Wunsch entsprechend der Palast zu einem Tempel umgewidmet.

    In dem Palast sollen sich im übrigen die fünf Konkubinen an einem Dachbalken ergänzt haben.
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  • Orthodox Luermen Shengmu Temple

    14 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 31 °C

    Damit der Entzug von der gestrigen Tempeltour nicht zu hart wird, starteten wir den Tag mit einem neuen Tempel. Es wird für heute auch der einzige Tempel bleiben. Ziel war der nördlich von Tainan liegende orthodoxe Luermen Mazu-Tempel.

    Der orthodoxe Luermen Mazu-Tempel ist der größte Mazu-Tempel der Welt und auch insgesamt einer der größten Tempel. So umfasst er rund 40 Hektar.

    Der Tempel wurde 1661 von Koxinga gegründet, nachdem er in Taiwan angekommen war, um die Niederländer zu vertreiben. Gerüchten zufolge sahen Koxinga und seine Crew nach der erfolgreichen Landung in Taiwan einen Mazu-Tempel und glaubten, dass ihr Erfolg bei der Besiegung der Holländer auf den Segen von Mazu zurückzuführen war. Koxinga erwarb die Mittel, um den Tempel zu renovieren und zu erweitern. So konnte er die Statuen des Mazu für zivile Angelegenheiten, des Mazu für militärische Angelegenheiten und des Mazu für nationalen Wohlstand, die die Flotte begleiteten, vereinen.

    Im Jahr 1831 zerstörte Überschwemmung den ursprünglichen Luermen-Mazu-Tempel. 1913 wurde ein Ritualboot der Volksreligion Wang Ye aus dem Fumei-Tempel in Quanzhou an einem Ort in der Nähe des Luermen-Mazu-Tempels gefunden. Die Einheimischen beten zu Mazu und erhielten ihre Zustimmung, das Boot zu holen und sich auf den Wiederaufbau des Luermen-Tempels vorzubereiten, der diesmal sowohl Mazu als auch Wang Ye gewidmet war. 1981 erfolgte ein erneuter Umbau statt.
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  • Salzfeld

    14 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 30 °C

    Mit einem kurzen Zwischenstopp an einem Salzfeld.

    DasSalzfeld wurde erstmalig 1818 zur Salzgewinnung verwendet. Um zu verhindern, dass sich Salzkristalle am Boden festsetzen, legten Salzbergleute manuell zerbrochene Keramikreste auf die kristallisierenden Teiche der Salzfelder. Dieser Ansatz führte dazu, dass reineres und klareres Salz abgebaut wurde.Leer más

  • Caoling Wannian Canyon

    14 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 29 °C

    Durch Zufall sind wir bei der Planung für den Tag auf diesen kleinen „Canyon“ gestoßen. Eigentlich liegt er nicht auf dem Weg. Da wir aber für den Tag nix weiter geplant hatten, entschieden wir uns spontan noch hier her zu fahren.

    Die Fahrt dahin ging über teilweise sehr enge und steile Straßen. Natürlich mit Gegenverkehr. Aber die Verhältnisse konnte man leider so richtig auf dem Foto nicht einfangen.

    Beim Schreiben des heutigen Berichtes mussten Andi und ich herzlich lachen. So hatte ich bei Google den Canyon eingegeben um mehr über hin zu erfahren. Da es nur Seiten auf Chinesisch gibt, habe ich diese mir übersetzen lassen. Die Informationen waren jetzt nicht so hilfreich, bzw. wusste man auch so. Jedoch sind wir noch auf eine Seite gestoßen, wo einer mit Hund unterwegs war. In seinem Post schrieb er, wie der Weg für Hunde ist. Die Übersetzung von Google zu diesem Post war dann folgende: „Kurzbeinige Würstchen können auch alleine laufen.“ Wir lassen das jetzt mal unkommentiert…
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  • Hinoki Village

    14 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 30 °C

    Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, machten wir noch einen kleinen Ausflug in das Dorf Hinoki. Da es mitten in der Stadt liegt, ist jedoch Dorf die falsche Bezeichnung.

    Das Dorf Hinoki stammt aus dem Jahr 1914, als die Japaner die Alishan Forest Railway zur Holzgewinnung in den Bergen von Chiayi bauten. Das Dorf diente als Wohngebiet für Holzfäller, das Management der Holzindustrie und Angehörige.

    Heute sind die Überbleibsel die größte Gruppe von Gebäuden aus der japanischen Ära in Taiwan. Das Areal umfasst über 30 restaurierten Holzkonstruktionen bzw. Holzhäuser.

    Wir sind dann auch mal schwach geworden und haben Plunder gekauft.
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  • Teeplantage

    15 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach fast einer Woche Städtetripp geht es für uns nun wieder in die Natur. Unser Ziel für heute war die Alishan National Scenic Area. Dabei handelt es sich um einen Nationalpark im Alishan Gebirge. So machten wir uns gegen halb 10 bei 33 Grad auf.

    Auf dem Weg dahin sind wir an zahlreichen Teefeldern vorbeigekommen.
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  • Alishan Nationalpark (Teil 1)

    15 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ⛅ 22 °C

    Gegen 12 Uhr haben wir dann unser Ziel der Alishan National Scenic Area erreicht. Wir bewegten uns dabei auf einer Höhe zwischen 2.100 Meter und 2.300 Meter. Dies merkte man alleine daran, dass es uns mit 22 Grad doch schon ziemlich kalt war.

    Da wir pünktlich zum Mittagessen da waren, konnten wir nicht den Zug nehmen, da dieser gerade Mittagspause hatte.

    Somit ging es für uns zu Fuß zu allen Zielen. Dies hatte seine Vor- und Nachtteile. Wir hatten oft unsere Ruhe, da wir gegen den Strom liefen. So ist einigen Jahren der freie Zutritt für chinesische Touristen beschränkt. Diese dürfen nur noch größtenteils in Gruppen den Park betreten. Folglich musste man nur warten bis die Gruppe vorbei war und man hatte wieder seine Ruhe. Nachteil (für mich) an der ganzen Sache ist jedoch, dass wir die Strecke somit bergauf laufen mussten.

    Die Wege führen an imposanten roten Zypressen, die zwischen 1500 und 2500 Jahre alt sind, vorbei. All diese Bäume gelten als heilig. Der beeindruckendste Baum hat einen Umfang von 12,3 m sowie eine Höhe von 45 m. Er weist dabei ein Alter von 2300 Jahre ist.

    Bis 1998 gab es noch einen Baum der 52 m hoch war und dabei einen Stammdurchmesser von fast 5 m hatte. Durch Blitzschlag und Starkregen ging der Baum nach rund 3000 Jahren ein.

    Eine weitere interessante Zypresse ist der Drei-Generationen-Baum. Der besteht aus einer alten Wurzel (1. Generation) aus welcher eine Zypresse wächst, die abgebrochen ist (2. Generation) und aus welcher wieder eine Zypresse wächst (3. Generation).
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  • Zugfahrt

    15 de mayo de 2025, Taiwán ⋅ ☁️ 20 °C

    Mit dem Zug ging es dann zurück zum Parkplatz. Da wir antizyklisch gelaufen sind, waren wir mit noch einer Deutschen alleine im Zug.

    Zurück im Auto ging es dann durch die Wolken über die Berge zum nächsten Hotel.Leer más