• Riva, Cascata Varone und Arco

    April 23 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Unser morgendliches Ritual ist es, die Strandpromenade entlang zum Bäcker nach Torbole zu marschieren. Ab und zu genießen wir auch schon mal vor Ort ein Croissant mit Crema auf einer Bank an dem kleinen Fischer-Hafen. Dann schließt sich ein ausgiebiges Frühstück auf dem Campingplatz an, so dass wir selten vor 12:00 Uhr ins Rollen kommen, Entschleunigung halt 😉
    Unser Versuch auf dem schönen neuen Radweg von Riva nach Limone zu kommen schlägt leider fehl, er wurde wieder gesperrt. Die Verärgerung darüber spülen wir in unserer Lieblingsbar mit einem Aperol herunter.
    Planänderung: uns wurde ein Campingplatz im Hinterland von Riva empfohlen (Verdepiano Bed & Camping), den wollen wir uns nunmehr anschauen, aber auch hier stehen wir vor einem geschlossenen Tor. Es gibt keine Rezeption, den Zugangscode erhält man wohl telefonisch. Von außen betrachtet sieht alles sehr ordentlich aus, aber man ist hier schon sehr weit ab vom Schuss.
    Die Cascate del Varone sind nur noch 12 Radminuten entfernt, spontan schauen wir uns diese nunmehr an. Der Varone-Wasserfall fällt in eine natürliche Schlucht, die über 20.000 Jahre vom Wasser des Tenno-Sees erodiert wurde, das aus einer Höhe von fast 100 m herabstürzt. Die Attraktion ist ein wenig überbewertet. Geschenkte Regencapes lassen uns die zwei reichlich illuminierten Wasserfälle halbwegs trocken erleben. Der Zugang erschließt sich über gepflegte, terrassierte Gärten.
    Nach diesem kurzweiligen Erlebnis pedalieren wir hinab nach Arco, dort finden wir zwar nicht das versprochene Tirol Fest, aber ein vorzügliches Eis in der Gelateria Artigianale Tarifa (kein Geheimtipp mehr aber immer wieder kongenial). Den verbleibenden Nachmittag verbringen wir im Caffe' Trentino auf der Piazza III Novembre. Den See erreichen wir pünktlich zum Sonnenuntergang.
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