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Über Bozen zum Lago di Garda

Südtirol und der Gardasee sind wie eine zweite Heimat für uns, hier wollen wir zwei Wochen nur die Seele baumeln lassen. Read more
  • Trip start
    April 14, 2026

    Über Wertheim + Memmingen bis Heiterwang

    April 14 in Austria ⋅ 🌫 4 °C

    198 Tage sind seit unserer letzten Reise vergangen. Wie konnte das passieren?
    Kongenial, der letzte Konzernabschluss ist erstellt, bald beginnt die Passivphase der Altersteilzeit, nie wieder fremdbestimmt arbeiten. Ambivalent, die Pflege meiner 90-jährigen Mutter fand ihr Ende, einerseits war es eine Erlösung, andererseits macht es auch was mit dir.
    Zum ersten Mal fahren wir nunmehr ohne Vorbehalte in den Urlaub, aber die letzten Monate haben uns schon deutlich mitgenommen, insofern lassen wir jetzt erst einmal die Seele baumeln. Südtirol und der Gardasee sind unsere zweite Heimat, hier können wir mit Abstand am besten entspannen.
    Einen Zwischenstopp legen wir in Wertheim beim Wohnmobilhändler GÜMA ein, denn ein noch offener Punkt auf der „bucket list“ ist ein neues Wohnmobil. Haben wir es hier vielleicht schon gefunden?
    Nach fast 600 km haben wir uns in Memmingen eine Pause verdient. In JoeSepp’s Brauhaus reizt uns, ganz klassisch, das Wiener Schnitzel. Pappsatt folgt der obligatorische Verdauungsspaziergang durch die charmante Altstadt, bevor wir die letzte Etappe nach Heiterwang in Angriff nehmen, unser heutiger Übernachtungsplatz auf dem Fernpass.
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  • Erst Brixen, dann Bozen

    April 15 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    An der BP Tankstelle in Heiterwang haben wir gut geschlafen. Nach einem kleinen Frühstück brechen wir auf gen Bozen.
    Der Plan war, den zeitlich längeren aber auch schöneren Weg über den Reschenpass zu nehmen. Dann meldet sich Dr. Google und will einen Stau umfahren, willenlos lassen wir uns leiten und ehe wir uns versehen, finden wir uns in Garmisch wieder und werden dann -schlichte Fichte- über den Brenner geführt, macht in Summe rd. EUR 32 Maut, lieben Dank !
    Allerdings bietet sich so die Möglichkeit mal wieder Brixen zu besuchen.
    Wir parken neben dem Lido Park nebst Fischteich, den eine architektonisch interessante Gastronomie säumt. Auf dem Domplatz genießen wir ein Eis in der Sonne, bevor wir durch die Gassen mit ihren Bogengängen schlendern. Wir haben Brixen lebhafter in Erinnerung, liegt es an der italienischen Mittagspause oder der Zwischensaison, wir werden es nicht mehr herausfinden, denn unser Campingplatz in Bozen erwartet uns.
    Wir richten uns ein, spazieren über den Platz, bevor es nach dem Abendessen zeitig in die Koje geht, eine gute Mütze Schlaf können wir gut gebrauchen
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  • Radrunde Kalterer See

    April 16 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Tut das gut, welch schöner Tag. Erstes Frühstück in 2026 unter freiem Himmel, Kaiserwetter !
    Wir entscheiden uns für die Radrunde zum Kalterer See. Die ersten 10 km geht es öfter mal leicht- bis mittelschwer bergan, wunderbare Ausblicke garantiert. Anschließend belohnen wir uns in Eppan im Bistro „Mein Beck“ mit Käsekuchen und Gebäck. Auf der Weiterfahrt lassen wir St. Michael und Kaltern rechts liegen, kurz geht es auf die Hauptstraße, bevor sich der Radweg dann linker Hand durch die Weinberge steil zum Kalterer See hinunterstürzt. Auch wenn die rasante Abfahrt sehr verlockend ist, halten wir immer wieder an, um diese grandiose Landschaft auf uns wirken zu lassen. Am Ostufer geht es weiter Richtung Auer, allerdings nicht ohne in Monte in Viktor‘s Imbiss einzukehren. Hätten wir nicht erst gestern Wiener Schnitzel genossen, wäre hier die beste Gelegenheit dazu. Wir begnügen uns mit einem Kaltgetränk, bevor es auf dem Etschtalradweg -mit leichtem Rückenwind- heimwärts nach Bozen geht. An der Etsch-Fahrradbrücke unterhalb von Schloss Sigmundskron schließt sich der heutige Kreis.
    Nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt lassen wir diesen schönen Tag beim Abendessen noch einmal gedanklich Revue passieren. 48 km, 2:40 h.
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  • Logo radeln wir auch nach Meran

    April 17 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

    Für Freitag ist wieder Kaiserwetter angesagt, also geht es mit den Drahteseln ins 26 km entfernte, mondäne Meran. Unterwegs auf dem Etschtalradweg feiern wir die 25.000 km, die Barbara mittlerweile mit ihrem Rad zurückgelegt hat. Auf der Terrasse an der Therme genießen wir bei zwei Macchiatone, begleitet von einem mit Aprikosenmarmelade gefüllten Croissant, unser Sonnenplätzchen mit Ausblick. Es ist immer wieder faszinierend mit welcher Hingabe die Blumenpracht auf der Promenade entlang der Passer gepflegt wird. Wir lassen uns durch die Laubengänge treiben, selbst hier grüßen uns die schneebedeckten Berggipfel. Manchmal reicht es auch vor einer Bar mit einem Aperol in der Hand zu sitzen und nur zu schauen. Sträflich wer Meran verlässt ohne bei Sabine noch ein Eis zu schlecken. Wir feiern diese Eisdiele. Wem thermische Winde kein Begriff sind, der ist herzlich eingeladen im Talkessen zwischen Bozen und Meran zu radeln, in südlicher Richtung kommt der Wind nachmittags meist prall von vorn. Aber Radfahren soll ja auch sportliche Ertüchtigung bleiben und solange das Auge rechts und links immer eine Ablenkung findet, fällt es leichter diesen Wermutstropfen hinzunehmen.
    53 km, 2:46 h.
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  • Bozen und die Erdpyramieden am Ritten

    April 18 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Camping Moosbauer ist unseres Erachtens überteuert (6 Nächte auf einem Standardplatz inkl. Ortstaxe EUR 353,40), wie eigentlich alle Plätze in Südtirol, allerdings beinhaltet der Aufenthalt die Bozen Card, sprich der ÖPNV ist kostenfrei. Also schonen wir heute den Allerwertesten und nehmen den Bus nach Bozen. An dessen Endstation fährt die Gondel (kostenlos) hinauf auf den Ritten, Bozens „Sonnenplateau“. In Oberbozen ankommen nehmen wir das Bähnchen nach Kolbenstein und wandern anschließend weiter zu den höchsten Erdpyramieden Europas.

    Erdpyramiden entstehen unter ganz besonderen Bedingungen. Es braucht einen lehmigen, feinkörnigen Untergrund, in den auch größere Steine eingebettet sind. Besonders gute Bedingungen bieten Moränenablagerungen, die bereits zu einem bestimmten Grad verfestigt sind und sich in einer windgeschützten Lage und im steilen Gelände befinden. Die klimatischen Voraussetzungen sind starke Regenfälle, die sich mit längeren Trockenphasen abwechseln. Das Regenwasser schneidet immer tiefer werdende Rillen in den Hang. Während der Trockenphasen härtet das Material aus und bildet widerstandsfähige Flanken. Ein größerer Stein, der durch dieses Auswaschen frei gelegt wird, bildet ein Dach für das darunter liegende Material. Im Laufe von mehreren tausend Jahren wird ein Erdkegel geformt und die Erdpyramide entsteht. Irgendwann verliert der Deckstein das Gleichgewicht und stürzt herab. Damit beginnt das langsame Ende der Erdpyramide. Hilflos dem Regen ausgeliefert, wird sie immer dünner und kleiner, bis sie schließlich ganz verschwunden ist - während im dahinter liegenden Gelände neue Pyramiden entstehen.

    Sehr beeindruckend, aber leider kommt man nicht allzu nah an diese Attraktion heran und muss sich zur Verdeutlichung eines starken Zooms bedienen. Auch auf dem Rückweg genießen wir das Bergpanorama, bevor es für uns wieder hinab nach Bozen geht.
    Erste Anlaufstelle ist selbstverständlich der Waltherplatz, hier genießen wir ein Eis im Schatten des Brunnens, mittlerweile sind es schließlich 26°. Die Innenstadt ist gut gefüllt, es wird flaniert, die Terrassen der Cafés und Bars sind besetzt, wir lassen uns durch die Gassen treiben und werden ein Teil dieses Lebensgefühls. Gegen Abend bringt uns der Bus zurück zum Camping, denn wir lassen uns heute Abend in der Gastronomie auf dem Platz verwöhnen.
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  • Solo Bolzano

    April 19 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Sonntag soll es zwischendurch immer mal wieder Schauer geben. Nach dem Frühstück trat die Vorhersage zwar ein, kurze Zeit später schien allerdings schon wieder die Sonne. Wir beschließen mit den Rädern noch Bozen zu fahren. Bei dem derzeitig schönen Wetter nehmen wir die längere, aber landschaftlich schönere Strecke, die uns anfangs entlang der Etsch führt, anschließend folgen wir der Eisack bis fast ins Stadtzentrum. Logo, gibt es am Waltherplatz ein Eis.
    Da die meisten Geschäfte heute geschlossen sind, erkunden wir Bozen per Bike. Entlang der Talferwiesen radeln wir erst am Museum für moderne Kunst vorbei, dann folgen wir dem Flüsschen leicht bergan bis zum Schlössl Mühle. Zurück in der Altstadt gibt es noch ein Aperol, bevor wir uns auf den Heimweg machen, der uns an einer Gießkanne für Trolle und dem Helipad des Bozener Krankenhaus vorbeiführt. Der nächste Schauer wartet artig, bis wir am Wohnmobil in Sicherheit sind. Zum Abendbrot gibt es Penne mit Walnüssen an Gorgonzola Sauce, landestypisch, solide, lecker. 26 km, 1:39.
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  • Wiederholungstäter 2. Radtour nach Meran

    April 20 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    Ein schöner Nebeneffekt des Reisens ist, man verschwendet keine Zeit vor dem Fernseher, und wir vermissen nichts.
    Auch wenn die Tage schon angenehm warm sind, fallen die Nächte mit 9° noch ziemlich kühl aus. Insofern bietet es sich an ganz in Ruhe zu frühstücken und die Radtour etwas später beginnen zu lassen.
    Nach 4 km erreichen wir den Radweg, dann rollen wir die nächsten 20 km -dank Rückenwind fast wie von selbst- durch das Etschtal, bevor wir uns die letzten 3 km durch die Peripherie Merans zur Therme durchschlängeln.
    Pause.
    Während Barbara die Fußgängerzone unsicher macht, erkunde ich die an der Passer gelegene Wandelhalle sowie die sich daran anschließende Gilf Promenade mit der gleichnamigen Klamm und das Steinach Viertel.
    Reuinification.
    Was den Hinweg zum unbeschwerten Genuss werden ließ, gestaltet sich für den Rückweg als Herausforderung, 27 km gegen den Wind.
    Da schmeckt am Abend der Nudelauflauf aus dem Omnia doppelt so gut.
    Morgen heißt es dann ciao Bolzano und benvenuti sul Lago di Garda.
    54 km, 2:40.
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  • Entschleunigen am Lago di Garda

    April 21 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    In Bozen noch schnell für EUR 2,07 nachgetankt, erreichen wir schon nach einer guten Stunde unser Ziel. Was überrascht, der Camping Maroadi staffelt neuerdings seine Platzgebühren: EUR 28,00 an Wochentagen, Samstags EUR 36,00 und Sonntags EUR 35,00. Wir zahlen somit auf einem Basic Platz EUR 170,00 für 5 Tage inkl. Ortstaxe.
    Das Wetter ist durchwachsen, also beschließen wir zu Fuß nach Torbole zu spazieren, dort findet sich für jeden von uns eine neue Radlerhose. Anschließend marschieren wir nach Riva. In der Mini White Bar lächelt uns ein Aperol an. Zu unserem Erstaunen schlendern wir anschließend durch fast menschenleere Altstadtgassen, liegt es am Wetter, an der Saison oder an den Sprit-Preisen? Zurück am Camping lassen wir uns im Restaurant am Platz noch eine Pizza schmecken, dann geht es frühzeitig in die Koje. Morgen lacht bestimmt wieder die Sonne.
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  • Radtour zum Lago di Cavèdine

    April 22 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Das Bild was bleibt, blauer Himmel, Sonnenschein, wir an der Windvalley Surf- und Sportbar im Liegestuhl; vor der Bergkulisse ein einsamer Surfer, der auf dem See seine Bahnen zieht.
    Die Tour habe ich schon mehrfach beschrieben, insofern mögen die Bilder für sich sprechen.
    Zu ergänzen bliebe lediglich das leckere Abendessen im Hotel Centrale in Torbole. 49 km, 2:43 h.
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  • Riva, Cascata Varone und Arco

    April 23 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Unser morgendliches Ritual ist es, die Strandpromenade entlang zum Bäcker nach Torbole zu marschieren. Ab und zu genießen wir auch schon mal vor Ort ein Croissant mit Crema auf einer Bank an dem kleinen Fischer-Hafen. Dann schließt sich ein ausgiebiges Frühstück auf dem Campingplatz an, so dass wir selten vor 12:00 Uhr ins Rollen kommen, Entschleunigung halt 😉
    Unser Versuch auf dem schönen neuen Radweg von Riva nach Limone zu kommen schlägt leider fehl, er wurde wieder gesperrt. Die Verärgerung darüber spülen wir in unserer Lieblingsbar mit einem Aperol herunter.
    Planänderung: uns wurde ein Campingplatz im Hinterland von Riva empfohlen (Verdepiano Bed & Camping), den wollen wir uns nunmehr anschauen, aber auch hier stehen wir vor einem geschlossenen Tor. Es gibt keine Rezeption, den Zugangscode erhält man wohl telefonisch. Von außen betrachtet sieht alles sehr ordentlich aus, aber man ist hier schon sehr weit ab vom Schuss.
    Die Cascate del Varone sind nur noch 12 Radminuten entfernt, spontan schauen wir uns diese nunmehr an. Der Varone-Wasserfall fällt in eine natürliche Schlucht, die über 20.000 Jahre vom Wasser des Tenno-Sees erodiert wurde, das aus einer Höhe von fast 100 m herabstürzt. Die Attraktion ist ein wenig überbewertet. Geschenkte Regencapes lassen uns die zwei reichlich illuminierten Wasserfälle halbwegs trocken erleben. Der Zugang erschließt sich über gepflegte, terrassierte Gärten.
    Nach diesem kurzweiligen Erlebnis pedalieren wir hinab nach Arco, dort finden wir zwar nicht das versprochene Tirol Fest, aber ein vorzügliches Eis in der Gelateria Artigianale Tarifa (kein Geheimtipp mehr aber immer wieder kongenial). Den verbleibenden Nachmittag verbringen wir im Caffe' Trentino auf der Piazza III Novembre. Den See erreichen wir pünktlich zum Sonnenuntergang.
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  • Radtour zum Lago di Toblino

    April 24 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    Morgens verabschieden wir am Platz noch einen kanarienvogel-gelben Trabbi, wie schön.
    Wir nehmen wieder mal die Route gen Norden. Auf den Wiesen neben der Sarca hat ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen, das haben wir so hier auch noch nicht gesehen. In Arco treffen wir letztendlich doch noch auf das vermisste Tirol Fest. Wenn es voll wird und laut, stresst das in Deutschland, in Italien ist es ein Lebensgefühl, an dem wir für eine überschaubare Zeit teilnehmen.
    Nach einer -wie immer- sehr schönen Pause am Lago di Cavèdine geht es heute für uns ca. 5 km weiter zum Lago di Toblino. Der letzte Kilometer entlang der Hauptstraße ist eher spaßbefreit, aber der See mit seinem Kastell und dem umliegenden Naturschutzgebiet ist ein wirklich schöner Spot.
    Selbstnatürlich gibt es auf dem Rückweg noch ein sagenumwoben leckeres Eis in Arco, bevor wir uns zum Sundowner an der Seepromenade einfinden.
    Die beste aller Frauen bereitet uns zum Abendessen noch ein Risotto mit grünem Spargel, begleitet von Tomate Burrata. Yummy. 63 km, 3:28 h.
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  • Rovereto, der Weg ist das Ziel

    April 25 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Eigentlich eine ganz passable Radtour, allerdings sollte man sich ein wenig auskennen, sonst verliert man gerne ab und zu mal den Radweg.
    Der sehr steile Anstieg von Torbole nach Nago wird mit fantastischen Ausblicken auf den Gardasee belohnt. Nachfolgend kraxeln wir weiter bergan zum Passo San Giovanni auf 287 HM. Von da an geht es erst einmal stetig bergab durch das Naturschutzgebiet Richtung Loppio. Hat man die Wohnbebauung von Mori hinter sich gelassen folgt man anschließend der Etsch und später dem Flüsschen Leno bis man letztendlich das Kastell von Rovereto erreicht.
    Am Fontana di Nettuno findet man die Caffetteria Bontadi, hier verwöhnen wir uns mit köstlichen Süßspeisen. Es ist Feiertag, alle scheint es bei dem schönen Wetter an die umliegenden Seen zu ziehen, die Gassen sind wie leergefegt. Wir lassen uns ein wenig treiben, aber Rovereto hat außer der Festung und dem Museum nicht all zu viel zu bieten, also schwingen auch wir uns wieder in den Sattel und machen uns auf den Rückweg. In Mori empfiehlt sich die Gelateria Bologna für einen Zwischenstopp 😉 Wieder in Nago angelangt wird die rasante Abfahrt zum See nur noch durch eine Ampel gestoppt. Unser Abschiedsessen kann selbstverständlich nur im Hotel Centrale stattfinden. Schön war’s mal wieder am Lago di Garda !
    45 km, 2:52 h.
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  • Zum Abschluß ein bisschen Etschtalradweg

    April 26 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Irgendwann ist auch die Entschleunigung mal zu Ende. Heute ist Abreisetag, um 9:15 Uhr ist alles verstaut und wir rollen bereits auf Trento zu. In Bozen Süd biegen wir zum Reschenpass ab. In Latsch wird im Bistro vom Camping Vermoi verspätet gefrühstückt. Hier waren wir schon oft zu Gast und dürfen daher das Womo kostenfrei für ein paar Stunden parkieren. Jetzt werden die Pferde gesattelt und es geht los auf Barbaras Lieblingsradweg. Ein Träumchen, die Bergrücken gezuckert, das Tal im Frühlingsmodus, so fährt es sich wie von selbst. Wir kennen uns aus, also machen wir am Badlerhof einen Einkehrschwung. Auch ein sehr schöner Campingplatz, für uns allerdings ein bisschen zu weit ab vom Schuss. Eine halbe Stunde fahren wir noch weiter bergan, dann müssen wir leider umkehren. Zurück am Camping Latsch gibt es eine großzügige Spende für die Kaffeekasse, im Gegenzug dürfen wir noch duschen, das tut nach der teilweise staubigen Radtour gut. Anschließend lassen wir den Rechen- sowie den Fernpass hinter uns und erreichen nach rd. 4 Stunden -pünktlich zum Abendbrot- wieder Memmingen, Schnitzel ist angesagt. Der Abendspaziergang fällt leider aus, geplant ist noch bis Rothenburg ob der Tauber zu kommen, dort übernachten wir auf der Raststätte Ohrenbach.
    Am nächsten Morgen treffe ich, noch mit Schlaf in den Augen, im Sanitärbereich zwei Nonnen, die dem Herrn wohl auch auf die Herrentoilette folgen 😂
    In Wertheim halten wir noch einmal beim Wohnmobil-Händler und erläutern offen gebliebene Fragen.
    Mittlerweile schon auf der A 45 holen wir in Hammersbach bei der Bäckerei Naumann unser sehr verspätetes Frühstück nach.
    Nach der Reise ist vor der Reise, insofern bedanken wir uns für deine Begleitung und hoffen, du bist auch Mitte Mai wieder dabei, wenn es für uns nach Nordspanien geht.
    39 km, 2:02 h
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    Trip end
    April 26, 2026