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Über Bozen zum Lago di Garda

Südtirol und der Gardasee sind wie eine zweite Heimat für uns, hier wollen wir zwei Wochen nur die Seele baumeln lassen. Read more
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    🇮🇹 Arco, Italien

    Radtour zum Lago di Cavèdine

    April 22 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Das Bild was bleibt, blauer Himmel, Sonnenschein, wir an der Windvalley Surf- und Sportbar im Liegestuhl; vor der Bergkulisse ein einsamer Surfer, der auf dem See seine Bahnen zieht.
    Die Tour habe ich schon mehrfach beschrieben, insofern mögen die Bilder für sich sprechen.
    Zu ergänzen bliebe lediglich das leckere Abendessen im Hotel Centrale in Torbole. 49 km, 2:43 h.
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  • Entschleunigen am Lago di Garda

    April 21 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    In Bozen noch schnell für EUR 2,07 nachgetankt, erreichen wir schon nach einer guten Stunde unser Ziel. Was überrascht, der Camping Maroadi staffelt neuerdings seine Platzgebühren: EUR 28,00 an Wochentagen, Samstags EUR 36,00 und Sonntags EUR 35,00. Wir zahlen somit auf einem Basic Platz EUR 170,00 für 5 Tage inkl. Ortstaxe.
    Das Wetter ist durchwachsen, also beschließen wir zu Fuß nach Torbole zu spazieren, dort findet sich für jeden von uns eine neue Radlerhose. Anschließend marschieren wir nach Riva. In der Mini White Bar lächelt uns ein Aperol an. Zu unserem Erstaunen schlendern wir anschließend durch fast menschenleere Altstadtgassen, liegt es am Wetter, an der Saison oder an den Sprit-Preisen? Zurück am Camping lassen wir uns im Restaurant am Platz noch eine Pizza schmecken, dann geht es frühzeitig in die Koje. Morgen lacht bestimmt wieder die Sonne.
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  • Wiederholungstäter 2. Radtour nach Meran

    April 20 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    Ein schöner Nebeneffekt des Reisens ist, man verschwendet keine Zeit vor dem Fernseher, und wir vermissen nichts.
    Auch wenn die Tage schon angenehm warm sind, fallen die Nächte mit 9° noch ziemlich kühl aus. Insofern bietet es sich an ganz in Ruhe zu frühstücken und die Radtour etwas später beginnen zu lassen.
    Nach 4 km erreichen wir den Radweg, dann rollen wir die nächsten 20 km -dank Rückenwind fast wie von selbst- durch das Etschtal, bevor wir uns die letzten 3 km durch die Peripherie Merans zur Therme durchschlängeln.
    Pause.
    Während Barbara die Fußgängerzone unsicher macht, erkunde ich die an der Passer gelegene Wandelhalle sowie die sich daran anschließende Gilf Promenade mit der gleichnamigen Klamm und das Steinach Viertel.
    Reuinification.
    Was den Hinweg zum unbeschwerten Genuss werden ließ, gestaltet sich für den Rückweg als Herausforderung, 27 km gegen den Wind.
    Da schmeckt am Abend der Nudelauflauf aus dem Omnia doppelt so gut.
    Morgen heißt es dann ciao Bolzano und benvenuti sul Lago di Garda.
    54 km, 2:40.
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  • Solo Bolzano

    April 19 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Sonntag soll es zwischendurch immer mal wieder Schauer geben. Nach dem Frühstück trat die Vorhersage zwar ein, kurze Zeit später schien allerdings schon wieder die Sonne. Wir beschließen mit den Rädern noch Bozen zu fahren. Bei dem derzeitig schönen Wetter nehmen wir die längere, aber landschaftlich schönere Strecke, die uns anfangs entlang der Etsch führt, anschließend folgen wir der Eisack bis fast ins Stadtzentrum. Logo, gibt es am Waltherplatz ein Eis.
    Da die meisten Geschäfte heute geschlossen sind, erkunden wir Bozen per Bike. Entlang der Talferwiesen radeln wir erst am Museum für moderne Kunst vorbei, dann folgen wir dem Flüsschen leicht bergan bis zum Schlössl Mühle. Zurück in der Altstadt gibt es noch ein Aperol, bevor wir uns auf den Heimweg machen, der uns an einer Gießkanne für Trolle und dem Helipad des Bozener Krankenhaus vorbeiführt. Der nächste Schauer wartet artig, bis wir am Wohnmobil in Sicherheit sind. Zum Abendbrot gibt es Penne mit Walnüssen an Gorgonzola Sauce, landestypisch, solide, lecker. 26 km, 1:39.
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  • Bozen und die Erdpyramieden am Ritten

    April 18 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Camping Moosbauer ist unseres Erachtens schon überteuert (6 Nächte auf einem Standardplatz inkl. Ortstaxe EUR 353,40), wie eigentlich alle Plätze in Südtirol, allerdings beinhaltet der Aufenthalt die Bozen Card, sprich der ÖPNV ist kostenfrei. Also schonen wir heute den Allerwertesten und nehmen den Bus nach Bozen. An dessen Endstation fährt die Gondel (kostenlos) hinauf auf den Ritten, Bozens „Sonnenplateau“. In Oberbozen ankommen nehmen wir das Bähnchen nach Kolbenstein und wandern anschließend weiter zu den höchsten Erdpyramieden Europas.

    Erdpyramiden entstehen unter ganz besonderen Bedingungen. Es braucht einen lehmigen, feinkörnigen Untergrund, in den auch größere Steine eingebettet sind. Besonders gute Bedingungen bieten Moränenablagerungen, die bereits zu einem bestimmten Grad verfestigt sind und sich in einer windgeschützten Lage und im steilen Gelände befinden. Die klimatischen Voraussetzungen sind starke Regenfälle, die sich mit längeren Trockenphasen abwechseln. Das Regenwasser schneidet immer tiefer werdende Rillen in den Hang. Während der Trockenphasen härtet das Material aus und bildet widerstandsfähige Flanken. Ein größerer Stein, der durch dieses Auswaschen frei gelegt wird, bildet ein Dach für das darunter liegende Material. Im Laufe von mehreren tausend Jahren wird ein Erdkegel geformt und die Erdpyramide entsteht. Irgendwann verliert der Deckstein das Gleichgewicht und stürzt herab. Damit beginnt das langsame Ende der Erdpyramide. Hilflos dem Regen ausgeliefert, wird sie immer dünner und kleiner, bis sie schließlich ganz verschwunden ist - während im dahinter liegenden Gelände neue Pyramiden entstehen.

    Sehr beeindruckend, aber leider kommt man nicht allzu nah an diese Attraktion heran und muss sich zur Verdeutlichung eines starken Zooms bedienen. Auch auf dem Rückweg genießen wir das Bergpanorama, bevor es für uns wieder hinab nach Bozen geht.
    Erste Anlaufstelle ist selbstverständlich der Waltherplatz, hier genießen wir ein Eis im Schatten des Brunnens, mittlerweile sind es schließlich 26°. Die Innenstadt ist gut gefüllt, es wird flaniert, die Terrassen der Cafés und Bars sind besetzt, wir lassen uns durch die Gassen treiben und werden ein Teil dieses Lebensgefühls. Gegen Abend bringt uns der Bus zurück zum Camping, denn wir lassen uns heute Abend in der Gastronomie auf dem Platz verwöhnen.
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  • Logo radeln wir auch nach Meran

    April 17 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

    Für Freitag ist wieder Kaiserwetter angesagt, also geht es mit den Drahteseln ins 26 km entfernte, mondäne Meran. Unterwegs auf dem Etschtalradweg feiern wir die 25.000 km, die Barbara mittlerweile mit ihrem Rad zurückgelegt hat. Auf der Terrasse an der Therme genießen wir bei zwei Macchiatone, begleitet von einem mit Aprikosenmarmelade gefüllten Croissant, unser Sonnenplätzchen mit Ausblick. Es ist immer wieder faszinierend mit welcher Hingabe die Blumenpracht auf der Promenade entlang der Passer gepflegt wird. Wir lassen uns durch die Laubengänge treiben, selbst hier grüßen uns die schneebedeckten Berggipfel. Manchmal reicht es auch vor einer Bar mit einem Aperol in der Hand zu sitzen und nur zu schauen. Sträflich wer Meran verlässt ohne bei Sabine noch ein Eis zu schlecken. Wir feiern diese Eisdiele. Wem thermische Winde kein Begriff sind, der ist herzlich eingeladen im Talkessen zwischen Bozen und Meran zu radeln, in südlicher Richtung kommt der Wind nachmittags meist prall von vorn. Aber Radfahren soll ja auch sportliche Ertüchtigung bleiben und solange das Auge rechts und links immer eine Ablenkung findet, fällt es leichter diesen Wermutstropfen hinzunehmen.
    53 km, 2:46 h.
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  • Radrunde Kalterer See

    April 16 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Tut das gut, welch schöner Tag. Erstes Frühstück in 2026 unter freiem Himmel, Kaiserwetter !
    Wir entscheiden uns für die Radrunde zum Kalterer See. Die ersten 10 km geht es öfter mal leicht- bis mittelschwer bergan, wunderbare Ausblicke garantiert. Anschließend belohnen wir uns in Eppan im Bistro „Mein Beck“ mit Käsekuchen und Gebäck. Auf der Weiterfahrt lassen wir St. Michael und Kaltern rechts liegen, kurz geht es auf die Hauptstraße, bevor sich der Radweg dann linker Hand durch die Weinberge steil zum Kalterer See hinunterstürzt. Auch wenn die rasante Abfahrt sehr verlockend ist, halten wir immer wieder an, um diese grandiose Landschaft auf uns wirken zu lassen. Am Ostufer geht es weiter Richtung Auer, allerdings nicht ohne in Monte in Viktor‘s Imbiss einzukehren. Hätten wir nicht erst gestern Wiener Schnitzel genossen, wäre hier die beste Gelegenheit dazu. Wir begnügen uns mit einem Kaltgetränk, bevor es auf dem Etschtalradweg -mit leichtem Rückenwind- heimwärts nach Bozen geht. An der Etsch-Fahrradbrücke unterhalb von Schloss Sigmundskron schließt sich der heutige Kreis.
    Nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt lassen wir diesen schönen Tag beim Abendessen noch einmal gedanklich Revue passieren. 48 km, 2:40 h.
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  • Erst Brixen, dann Bozen

    April 15 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    An der BP Tankstelle in Heiterwang haben wir gut geschlafen. Nach einem kleinen Frühstück brechen wir auf gen Bozen.
    Der Plan war, den zeitlich längeren aber auch schöneren Weg über den Reschenpass zu nehmen. Dann meldet sich Dr. Google und will einen Stau umfahren, willenlos lassen wir uns leiten und ehe wir uns versehen, finden wir uns in Garmisch wieder und werden dann -schlichte Fichte- über den Brenner geführt, macht in Summe rd. EUR 32 Maut, lieben Dank !
    Allerdings bietet sich so die Möglichkeit mal wieder Brixen zu besuchen.
    Wir parken neben dem Lido Park nebst Fischteich, den eine architektonisch interessante Gastronomie säumt. Auf dem Domplatz genießen wir ein Eis in der Sonne, bevor wir durch die Gassen mit ihren Bogengängen schlendern. Wir haben Brixen lebhafter in Erinnerung, liegt es an der italienischen Mittagspause oder der Zwischensaison, wir werden es nicht mehr herausfinden, denn unser Campingplatz in Bozen erwartet uns.
    Wir richten uns ein, spazieren über den Platz, bevor es nach dem Abendessen zeitig in die Koje geht, eine gute Mütze Schlaf können wir gut gebrauchen
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  • Über Wertheim + Memmingen bis Heiterwang

    April 14 in Austria ⋅ 🌫 4 °C

    198 Tage sind seit unserer letzten Reise vergangen. Wie konnte das passieren?
    Kongenial, der letzte Konzernabschluss ist erstellt, bald beginnt die Passivphase der Altersteilzeit, nie wieder fremdbestimmt arbeiten. Ambivalent, die Pflege meiner 90-jährigen Mutter fand ihr Ende, einerseits war es eine Erlösung, andererseits macht es auch was mit dir.
    Zum ersten Mal fahren wir nunmehr ohne Vorbehalte in den Urlaub, aber die letzten Monate haben uns schon deutlich mitgenommen, insofern lassen wir jetzt erst einmal die Seele baumeln. Südtirol und der Gardasee sind unsere zweite Heimat, hier können wir mit Abstand am besten entspannen.
    Einen Zwischenstopp legen wir in Wertheim beim Wohnmobilhändler GÜMA ein, denn ein noch offener Punkt auf der „bucket list“ ist ein neues Wohnmobil. Haben wir es hier vielleicht schon gefunden?
    Nach fast 600 km haben wir uns in Memmingen eine Pause verdient. In JoeSepp’s Brauhaus reizt uns, ganz klassisch, das Wiener Schnitzel. Pappsatt folgt der obligatorische Verdauungsspaziergang durch die charmante Altstadt, bevor wir die letzte Etappe nach Heiterwang in Angriff nehmen, unser heutiger Übernachtungsplatz auf dem Fernpass.
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    Trip start
    April 14, 2026