Mit dem Rad sind es keine 14 km bis Llanes, die Strecke gewinnt jedoch keinen Schönheitswettbewerb. Treckingbike ist ok, Elektrifizierung aber empfehlenswert.
Am malerischen Kanal mit Binnenhafen begrüßen uns sehr pittoresk viele kleine Boote, aber das Highlight sind natürlich am Quai die Los Cubos de la Memoria (Würfel der Erinnerung), bunt bemalte Betonblöcken des baskischen Bildhauers Agustín Ibarrola von 1930. Eine mittelalterliche Stadtmauer schützt die Altstadt. Die typischen Casas Indianas, etwas in die Jahre gekommene „Stadtpaläste“, werden überragt von der wuchtigen Basilika Santa María del Conceyu. Los Indianos nannte man die Auswanderer, die in Amerika Geld gemacht hatten und dann nach Nordspanien zurückgekehrt waren. Vom Mirador de San Pedro, oberhalb der Playa del Sablon, bieten sich schöne Ausblicke auf die Stadt und weiter bis zu den Gipfel der Picos de Europa. Wir würden in Llanes nicht zwingend einen der schönsten Küstenorte erkennen und schwingen uns beizeiten wieder in den Sattel. Gewitterwolken und Donnergrollen begleiten uns auf dem Rückweg, die Front zieht aber -Gott sei Dank- an uns vorrüber. Beim Abendessen, in der dem Campingplatz angeschlossenen Gastronomie, genießen wir ein letztes Mal die Ausblicke und einen schon fast kitschigen Sonnenuntergang. Beim Frühstück wird uns dann wehmütig, aber die Picos warten…Read more