• Simon Rossier
  • Fabienne Minder
  • Simon Rossier
  • Fabienne Minder

Panamerica Nord

Von Kanada nach Panama und weiter... Okumaya devam et
  • Hauptstadt

    6 Haziran 2023, Honduras ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir besuchen die Hauptstadt Honduras', um dort unseren Freund Santi, den wir in El Salvador kennengelernt haben, zu besuchen. Wir lernen dabei auch einen Teil seiner Familie kennen. Alle (!) seine Familienmitglieder wirken so gebildet, dass wir uns ziemlich dumm vorkommen. Während sie sich zum Vergnügen hochstehende Literatur und klassische Filme aus den 60ern zu Gemüt führen, lesen wir Harry Potter und schauen auch Harry Potter. Santi spricht nicht nur besser Spanisch als wir sondern auch besser Englisch und sogar besser Deutsch - zumindest akztentfreier (er lebt seit ein paar Jahren in Berlin). Wir haben in so ziemlich jeder Hinsicht das Nachsehen. Was uns aber von Santi abhebt und worum er uns bestimmt sehr beneidet ist unseren Omnia Backofen (bisher noch kein Sponsor von uns). Die Hauptstadt Honduras' heisst übrigens Tegucigalpa. Den Namen musste ich gerade zum x-ten Mal nachschlagen, weshalb wir der Meinung sind, dass das Branding Team beim Namen Brainstorming versagt hat. Zusammen mit Santi und seinem ebenfalls sehr klugen Cousin ziehen wir am Abend um die Häuser. Santi's Familie bietet uns für die Nacht Asyl und am nächsten Tag machen wir uns auf in Richtung Nicaragua.Okumaya devam et

  • Typisch Honduras 🇭🇳

    7 Haziran 2023, Honduras ⋅ ☁️ 28 °C

    Honduras in Bulletpoints:
    - Aras
    - schöne unberührte Landschaft
    - geringe Bevölkerungsdichte
    - auch viel Abfall
    - Inseln für Taucher
    - Korruption
    - von Touristen eher ignoriertes Land
    - kaum (erschlossene) Touristenattraktionen
    - Elite wandert ab
    - bewaffnete Wächter vor Lokalen
    - schöne Flüsse
    - Baleadas (Burrito Quesadilla Mix)
    - teilweise unglaublich schlechte Strassen (Schlaglöcher, Risse)
    Okumaya devam et

  • Die ominöse Grenze Nicaragua's

    7 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ 🌩️ 31 °C

    Die Grenze Nicaragua's ist unter Overlandern berühmt berüchtigt. Unzählige Geschichten und Sagen machen die Runde. Die beste Vorbereitung sei prinzipiell keine Drohne dabei zu haben. So lautet zumindest die Legende. Wer trotzdem eine dabei hat, überlegt sich besser ein ziemlich gutes Versteck und kann dann nur noch beten, dass sein Fahrzeug nicht für den ominösen Fahrzeugscanner ausgewählt wird. Da wir als nihilistische Agnostiker nicht wissen zu wem wir beten sollen, gaben wir die Drohne in El Salvador bereits Pascal mit, der sie dann gemäss seinen nicht überprüfbaren Angaben in irgend einem Hostel in Panama für uns deponiert haben soll. Ohne Drohne ist man also auf der sicheren Seite. Ausser man hat mehr als eine Kamera pro Person oder einen Feldstecher dabei, so zumindest die Legende. Santi's Cousin Jack vermittelt uns noch einen Grenzbeamten, der uns für etwa 15 Dollar vor dem Scanner bewahren würde. Als stolze Rappenspalter verzichten wir aber auf das Angebot. Natürlich werden wir für den Scanner auserwählt. Und so schlimm ist es dann auch gar nicht. Am Ende verbringen wir zwar etwa drei Stunden an der Grenze, bevor wir einreisen dürfen, haben in der Zeit aber gratis Wifi ❤️ Nach der Grenze erleben wir Nicaragua in den ersten paar Tagen als sehr grünes Land mit vielen freundlichen Menschen.Okumaya devam et

  • Der erste Vulkan #1

    8 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ 🌧 26 °C

    Nicaragua hat insbesondere eines zu bieten: Vulkane. Als erstes besuchen wir den Volcan Telica, der uns wort- und sprichwörtlich den Atem verschlagen sollte. Theoretisch könnte man bis zum Fuss des Vulkans fahren, bräuchte dafür aber ziemlich viel Bodenfreiheit. Wir stellen unseren Bus daher auf dem Land eines Nicaraguaners mit Namen Ulices ab und entscheiden uns die etwa 9km zum Vulkan hin zu laufen. Vor Abmarsch verpflegen uns Ulices und seine Frau aber noch mit Tortillas, Avocado und selbstgemachtem Käse. Wir dürfen auch etwa fünf uns bisher unbekannte Früchte probieren, die im Garten der Familie heranreifen. Ulices bringt uns dann mit seinem Auto noch zwei Kilometer näher an den Vulkan und will am Ende ums Verrecken kein Geld von uns. Weder fürs Essen, noch den Transport oder den Übernachtungsplatz. Kurz nach Abmarsch werden wir von einer älteren Frau und ihren jüngeren Pferden eingeholt. Die Frau heisst Thomasa und ist auf dem Weg zu ihrer Hütte am Fusse des Vulkans. Dort lebt sie seit jeher selbstversorgend und reitet nur ins Dorf, um dort Naturalien gegen Speiseöl und Seife einzutauschen. Auf dem Vulkan selbst war sie aus Angst noch nie. Etwa eine Stunde laufen wir Seite an Seite bis sich unsere Wege trennen. Wir gehen alleine weiter und erreichen den Vulkan pünktlich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. Oben am Krater sind wir ganz allein und werden von der sich uns eröffnenden Szenerie überwältigt. Aus dem Schlund des Vulkans dringt ein unheimliches Grollen und der Wind zieht Rauch aus dem Loch, der rapide über den Kraterrand streift und in unser Gesicht bläst. Das flache Sonnenlicht färbt die Umgebung röter als die Oberfläche des Mars, während der orange leuchtende Dampf unsere Gedankenwelt benebelt. Spätestens als wir leichte Kopfschmerzen und ein Brennen im Hals verspüren, merken wir, dass wir uns wohl schon etwas lange in den Vulkangasen am Kraterrand vergnügen. Der besorgte Leser sei beruhigt, denn wir haben auch diese womöglich extrem gefährlich klingende Situation sowohl tapfer als auch unleichtsinnig überlebt. Langzeitfolgen durch vulkanische Gase treten zudem nur bei wiederkehrendem wochen- oder monatelangem Kontakt auf. Und nach drei Tagen haben wir auch kaum mehr Blut gehustet (Achtung Witz ⚠️).
    Nach dem Sonnenuntergang macht sich im Kraterloch ein wunderschönes rotes Glühen bemerkbar. Nicht viel später machen wir uns mit Stirnlampen auf den Rückweg, auf dem uns zwei Schlangen und zwei Krallengeckos über den Weg laufen. Wir erzählen Ulices und seiner Frau davon, die auf die Tatsache, dass wir die Schlangen nicht getötet haben, ziemlich enttäuscht reagieren.
    Okumaya devam et

  • Aufenthalt bei Ulices

    8 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ 🌧 25 °C

    Einige Eindrücke vom Aufenthalt bei der Familie von Ulices in der Nähe des Vulkans Telica. Wir wurden mit vielen uns unbekannten Früchten bekannt gemacht, durften kalte selbstgemachte Schockoladenmilch trinken, konnten beim Käsemachen zuschauen, wurden von Ulices näher an den Vulkan chauffiert und konnten auf seinem Grundstück gratis übernachten. Was für eine Begrüssung in Nigaragua. ❤️Okumaya devam et

  • León

    9 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ 🌧 31 °C

    León ist für uns nicht nur einen Besuch wert, weil wir dort für einen Dollar bei einem Mechaniker über Nacht stehen können, sondern auch weil es dort Falafeldürüm gibt. Und man darf dort aufs Dach einer Kathedrale. Barfuss! Trotz Regen - wir haben endlich die Regenzeit erreicht! - bietet sich uns vom Dach aus eine schöne Aussicht über die Stadt bis hin zum Horizont wo die Vulkane wachsen.

    Nachdem wir die Stadt verlassen haben, werden wir irgendwo auf der Strasse von Polizisten angehalten und darum gebeten eine Busse zu bezahlen, weil wir auf der falschen Spur gefahren seien. Das mutmassliche Delikt ereignete sich auf einem zweispurigen Abschnitt, bei welchem man eigentlich die Spur nehmen kann, die man möchte. Die Polizisten teilen aber eine andere Meinung und wir werden uns so schnell nicht einig. Wir sagen dem Polizisten, dass wir den Ort des Verbechens gerne noch einmal zu Fuss erkunden wollen, um zu überprüfen, ob wir etwas übersehen haben. Dem ist natürlich nicht so. Wir machen aus Prinzip keine Fehler. Trotzdem weichen die meisten Locals auf die vom Polizisten gewünschte Spur aus, um weiter vorne wieder auf die ursprüngliche Spur zu wechseln. Der Polizist fühlt sich dadurch bestätigt und wir merken, dass die Leute hier die Masche bereits kennen. Also meint der Polizist, dass wir die Busse nun bezahlen müssten, wenn wir unseren Fakeausweis zurück haben wollten. Wir sagen, dass wir das gerne auf dem Posten klären möchten. Der Polizist willigt ein und meint wir sollen doch noch Fotos machen sozusagen für unser Plädoyer. Das Angebot nehmen wir an und nehmen uns dafür auch zünftig Zeit. Um den Sachverhalt objektiv aufzunehmen laufe ich die Strasse in die Richtung aus der wir gekommen sind ein paar hundert Meter hoch und fotografieren alle paar Meter die Strassensituation. Nach einer halben Stunde bin ich zurück und erfahre, dass der Polizist in der Zwischenzeit aufgegeben und uns unseren Ausweis zurückgegeben hat. Zufrieden fahren weiter.
    Okumaya devam et

  • Der zweite Vulkan

    10 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ ⛅ 29 °C

    Als zweiten Vulkan besuchen wir den Cerro Negro, der in den neunzigern das letzte Mal ausgebrochen ist. Heute wird er von unzähligen Touristen gedemütigt indem sie seinen Hang herunter schlitteln. Und auch wir schliessen uns der Horte an. Zwei Mal. Die Schlitten und schlittigen Overalls mieten wir beim Eingang und laufen den Berg hoch. Weil wir beim ersten Mal nicht schnell genug waren, weil wir zu fest gebremst haben, laufen wir am nächsten Morgen noch einmal hoch und schlitteln schneller runter. Die Nacht verbringen wir zusammen mit einem Drittel der Biomasse der nicaraguanischen Insektenpopulation auf dem Lavafeld des Cerro Negro.Okumaya devam et

  • Der dritte Vulkan

    12 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ ⛅ 31 °C

    Als dritten Vulkan besuchen wir den Masaya. Der Masaya ist bekannt dafür, dass er mit sichtbarer Magma prahlt. Zudem kann man hier ganz gemütlich in Amimanier direkt zum Krater fahren. Nach Einbruch der Dunkelheit drängen sich die Besucher um die besten Plätze, um einen guten Blick in die Tiefen des Vulkanschlunds zu erhalten. Aufgrund seiner schieren Grösse ist der Krater ziemlich beeindruckend.

    Wir übernachten beim Gate des Nationalparks und lernen dort Yusei aus Japan kennen, der die gleiche Reise wie wir macht, nur halt krass: mit dem Fahrrad. Wenige Tage nach uns war er zufälligerweise auch bei Mary und Dani in Chetúmal. Wir nutzen die Gelegenheit und fragen ihn ein paar Stunden über die Kultur Japans aus.
    Okumaya devam et

  • Laguna Apoyo

    13 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ 🌧 30 °C

    Nachdem wir bereits viele Vulkane in Nicaragua besucht haben, wird es nun Zeit für einen weiteren. Als nächster winkt uns ein bereits erloschenes Prachtexemplar in dessen Krater ein See vor sich hin vegetiert. Am Ufer des Sees platzieren wir unseren Bus und nutzen das warme Wasser zur mässigen Abkühlung. Bald werden wir von Andreas und seiner Frau, deren Namen wir vermutlich nie erfahren haben, begrüsst. Die beiden passen gleich neben unserem Stellplatz auf eine Liegenschaft auf und verbringen den Tag mehrheitlich fischend oder mit uns im Gespräch. Bald schon schenken sie uns frischen Fisch und lustige Früchte. Wir revanchieren uns mit Birchermüesli und Konfibrot.

    Am zweiten Tag tauchen wir das erste Mal in einem Vulkan und entdecken dabei zwar keine farbige Korallengärten, dafür aber lauter endemische Fischarten sowie heisse Unterwasserquellen und blubbernde Vulkangase.

    Andreas und seine Frau führen uns dann noch in ihre Fischerkunst ein und Fabienne fängt ihren ersten Fisch. Nachts.

    Randbemerkung: die Brüllaffen haben unser Auto mit Fäkalien beworfen. Wir deuten es als Zeichen in ihrem Clan akzeptiert geworden zu sein.
    Okumaya devam et

  • Letzte Tage in Nicaragua

    15 Haziran 2023, Nikaragua ⋅ ☁️ 32 °C

    Die letzten zwei Tage verbringen wir an einem Surferstrand. Dort mieten wir ein Brett, das uns ziemlich schnell auf den Boden der Realität zurückholt. Tatsächlich können wir offenbar doch nicht so gut surfen wie wir auf LinkedIn preisen. Ein Zwölfjähriger Nicaraguaner gibt uns aber Tipps und mit seiner Hilfe erwischen wir tatsächlich ein zwei Wellen und dazu gratis eine Mittelohrentzündung. Von letzterem Angebot profitiert derweil nur Simon und das auch nur ein paar Tage verzögert.

    Vom Surfstrand fahren wir dann direkt zur Grenze, die wir zur Einreise nach Costa Rica passieren müssen. Und weil Nicaragua Angst davor hat, dass wir ominöse Geheimnisse ins Ausland schmuggeln wird unser Bus bei der Ausreise sogleich erneut gescannt. Dabei stellt sich dann überraschenderweise heraus, dass sich durch den erneuten Scan nichts neues herausgestellt hat. Wir dürfen passieren und reisen nach drei Stunden Grenzspass in Costa Rica ein :)
    Okumaya devam et

  • Typisch Nicaragua 🇳🇮

    16 Haziran 2023, Kosta Rika ⋅ ☁️ 30 °C

    Nicaragua in Bulletpoints:
    - sehr grüne Landschaft
    - Arbeitsvieh / Kutschen
    - Technologie etwa 150 Jahre zurückversetzt
    - Kühe, Schweine, Hühner neben und auf den Strassen
    - unzählige Polizeikontrollen
    - korrupte Polizei
    - Töfffahrer tragen Helme!
    - Leute verhalten sich korrekt im Verkehr
    - Land der Vulkane
    - Leute besitzen sehr wenig
    - Einfache Fischer
    - ominöse Grenze / Drohnen und Ferngläser verboten
    - Leute sind äusserst freundlich
    - Diktatur
    Okumaya devam et

  • Erste Tage in Costa Rica

    18 Haziran 2023, Kosta Rika ⋅ ☀️ 31 °C

    10 Minuten nach Grenzübertritt werden wir sogleich von einem ersten Faultier begrüsst. Das Faultier bleibt seinem Namen treu und für die Begrüssung im Baum. Es beginnt seinen Kopf zu drehen und dreissig Sekunden später haben wir Blickkontakt. Wir verlieben uns. Auf seinem kuscheligen Bauch liegt ein zweites Faultier. Das Zweite ist aber viel kleiner und aus diesem Grund auch herziger. Und obschon wir uns schon lange auf die Faultiere gefreut haben, löst der Anblick dieser beiden Exemplare sonderbar wenig in uns aus. Und das liegt nicht etwa daran, dass das Faultier von den möglichen drei nur zwei Finger besitzt. Auch die Eulenfamilie, auf die wir während einer Wanderung im Wald stossen, löst in uns keine Freudentränen aus. Irgendwie waren wir in den letzten Tagen nicht mehr so reisehungrig wie wir es uns gewohnt waren. Wir haben uns an die tägliche Reizflut gewöhnt und verarbeiten all die neuen Eindrücke kaum mehr. Das sollte so nicht sein. Und obschon wir uns der Dankbarkeit verpflichtet fühlen, würden wir das Ganze gerne einmal Pausieren. Den Tropen entfliehen und für ein paar Tage nach Hause. Aus Jux googeln wir Flüge nach Europa. In einer Woche wäre in Portugal zudem eine Hochzeit von Simon’s Cousine. Am nächsten Morgen sind wir uns einig, dass wir wirklich nach Hause möchten. Nach einer Gefühlsachterbahn während der sich die Flugpreise zum Vortag verdoppelt haben, die Idee wieder verworfen wurde und dann ein paar Stunden später doch wieder Flüge zum ursprünglichen Preis verfügbar wurden, sind wir Dienstag Morgens um Eins stolze Besitzer von zwei Rückflugtickets. Am Donnerstag startet unser zweiwöchiger Heimurlaub. Doch zuerst gehen Simon und seine Mittelohrentzündung auf eine Notfallstation. Dort gibt es eine Spritze in den Hintern sowie Antibiotika und Schmerzmittel auf den Weg.Okumaya devam et

  • Besuch Zuhause - 20h in London

    22 Haziran 2023, İngiltere ⋅ ⛅ 28 °C

    Unsere 38 stündige Heimreise beginnt in San José und führt uns über London nach Zürich. In London haben wir 20h Zeit unseren Anschlussflug zu erwischen. Wir erweitern den Weg zum entsprechenden Terminal um einen Abstecher ins Stadtzentrum, wo wir einen geballten Vorgeschmack auf die bereits vergessene und uns in der Schweiz ebenfalls erwartende Polleninflation erhalten. Zurück im Flughafen blasen wir unsere Luftmatratzen auf und quartieren uns für die Nacht neben einem Flughafenbistro ein.Okumaya devam et

  • Besuch Zuhause

    24 Haziran 2023, İsviçre ⋅ ☀️ 26 °C

    Zuhause angekommen überraschen wir Leute im Akkord, besuchen eine Hochzeit und essen uns tagtäglich quer durch unsere längst vermissten Leibspeisen. Wir sind zutiefst dankbar für alle Momente, die wir mit unseren Familien und Freunden erleben dürfen und freuen uns neben der Fortführung unserer Reise auch auf eine dereinstige Rückkehr. Mit vielen neuen, guten Erinnerungen und frischem Elan reisen wir zurück nach Costa Rica. Die Rückreise dauert dafür nur 34h.Okumaya devam et

  • Centro Manu

    9 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ ☁️ 27 °C

    Zurück in Costa Rica haben wir wieder Lust auf Reisen und zwar so schnell wie möglich. Wir verlassen San José in Richtung Norden und geben Gas. Hauptsache wir haben diese schwülheissen Breitengrade bald hinter uns. Unseren Verschiffungstermin haben wir bereits auf den 1. August verschoben und so steuern wir über die Karibikküste zügig Panama an.

    Unterwegs halten wir auf einem Campingplatz mit angrenzendem Urwald. Von dort aus machen wir täglich und nächtlich auf eigene Faust Expeditionen in den Wald in der Hoffnung lustige Tiere zu entdecken. Das Glück ist uns nicht hold und wir entdecken kaum etwas. Ausser zwei Schlangen auf die wir jeweils beinahe gestanden wären. Beide Arten wären lustigerweise giftig. Kenneth, einer der Campingplstzbesitzer, hat leider keine Zeit, um mit uns eine Dschungeltour zu machen. Er zeigt uns aber kurz (innerhalb von 5 Minuten) einen Potoo, einen Bluejeansfrog und ein Eulenpärchen und damit mehr als wir in den zwei Tagen auf eigene Faust entdeckt hatten.
    Okumaya devam et

  • Pura Vida - Faultiere

    10 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ 🌧 29 °C

    Irgendwo am Strassenrand stossen wir auf eine Menschentraube, die sich um ein Faultier schart, welches sich wiederum äusserlich äusserst zufrieden an einer Grasstaude fest hält. Wir kommen aber zu spät, denn die Ticos (Costa Ricaner) haben sich bereits in den Kopf gesetzt, dass das Tier, das soeben die Strasse überquert hat, unsere Hilfe braucht und in eine Auffangstation gebracht werden muss, weil es sonst definitiv den Hunden zum Opfer fallen würde. Der kleine Wicht wird also kurzerhand in eine Tüte gesteckt, was ihm zumindest innerlich wohl nicht äusserst gefällt und zum Auto gebracht. Die Polizei schaut auch vorbei und eskortiert die Meute samt Beute zur nahegelegenen Auffangstation. Für den kleinen Zottelphilipp wird es eine unglaubliche Reise mit Lichtgeschwindigkeit. Zumindest relativ gesehen.Okumaya devam et

  • Cahuita Nationalpark

    11 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ 🌧 28 °C

    Gemäss unserem Reiseführer sollen die Nationalparks hier oben im Norden Costa Rica's noch kaum besucht und insbesondere auch deswegen einen Besuch wert sein. Wir folgen dem Geheimtipp zusammen mit vielen anderen Touristen. Gemeinsam erkunden wir die Wanderwege, die sich abwechselnd durch den Wald und entlang der Karibikküste winden und stossen dabei auf spielende Kapuzineraffen und andere Waldbewohner.Okumaya devam et

  • Karibikküste & Manzanillo NP

    12 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ ☁️ 29 °C

    Bevor wir die Grenze nach Panama passieren verbringen wir noch ein paar letzte Tage an der Karibikküste Costa Rica’s und im Manzanillo NP. Aufgrund der Hurrikansaison haben sich die sonst bildnerischen Karibikstrände hier in aufgewühlte, schäumende Todesfallen verwandelt. Das brodelnde Meer und seine Rippströmungen ziehen uns selbst vom Strand aus in ihren Bann und wir werden abendlich von starkem Gewitter „überrascht“. Weil wir nach wie vor nicht wissen wie sicher wir während eines Gewitters in unserem Aufstelldach schlafen können und uns ChatGPT nicht dazu ermutigt hat, entscheiden wir uns mehrmals mitten in der Nacht unser Dach einzufahren und den Bus umzuplatzieren.Okumaya devam et

  • Frösche in Puerto Viejo

    13 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ 🌧 29 °C

    Nach einem besonders starken Gewitter besuchen wir Selina, die wir bereits in Utah kennengelernt hatten und jetzt hier in Puerto Viejo ein Praktikum in einer Lodge absolviert. Auf dem Gelände der Lodge entdecken wir mehr wilde Tiere als in den umliegenden Nationalparks. Die komplett durchnässten, zotteligen Felle der Faultiere erzählen von einer turbulente Nacht. Nach Einbruch der Dunkelheit trifft sich auf dem Gelände zudem eine Froschdelegation zum nächtlichen Chor.Okumaya devam et

  • Chiquita Bananen Imperium

    14 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ 🌧 26 °C

    Schliesslich brechen wir auf nach Panama. Die Strasse führt uns vor der Grenze durch kilometerweite Bananenplantagen. Praktisch alle davon gehören Chiquita und alle paar Kilometer steht eine kleine Fabrik, wo die Bananenstauden direkt aus den Feldern hingerollt, geschlachtet, gewaschen, in Kartonkisten abgepackt und auf Lastwagen verladen werden. Wir besichtigen die Fabrik vom Zaun aus und die Angestellten winken uns freundlich zu.Okumaya devam et

  • Typisch Costa Rica 🇨🇷

    14 Temmuz 2023, Kosta Rika ⋅ 🌧 28 °C

    Costa Rica in Bulletpoints:
    - teuer
    - alles kostet Eintritt
    - viele Touris
    - Einheimische beharren oft auf Englisch
    - viele (Faul)Tiere
    - Nationalparks
    - gute Strassen
    - nicht so viele Schrottautos
    - Rotaugenlaubfrösche
    - Pfeilgiftfrösche
    - Grüne Aras
    - Schlangen
    - Bananenplantagen mit Mitarbeiterdörfern
    Okumaya devam et

  • Bocas del toro

    15 Temmuz 2023, Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Unsere von Pascal auf einer der Inseln in Bocas del Toro platzierte Drohne, zwingt uns dazu hier ebenfalls in See zu stechen. Unterwegs steigen wir einmal um und während die Distanz zum Festland zunimmt, verringert sich die Länge unserer Mitfahrgelegenheit, sodass wir am Schluss in einem Boot sitzen, das nach einem Diminutiv schreit. Mehr von den Wellen als vom Motor getrieben, tuckern wir zu Dritt mit unserem Kapitän durch (uns) unbekannte Gewässer, bis wir den Landesteg unseres Hostels erreichen. Das Hostel ist so schön, dass wir es kaum verlassen und zwei Tage mehrheitlich neben dem Pool verbringen. Dann unterzeichnen wir noch ein Dokument, das das Hostel von jeglicher Haftung befreit und rutschen ein paar Mal die rutschige Rutsche direkt ins Meer runter. Einen Ausflug in den Wald und zum Strand lassen wir uns ebenfalls aufschwatzen und treffen dabei auf rote Frösche und tote Korallen. Nach zwei Nächten verlassen wir die Insel wieder, rennen kurz vor Abfahrt aber noch einmal zurück zur Rezeption weil wir beinahe vergessen hätten weshalb wir überhaupt hier hin gekommen sind: die Drohne.Okumaya devam et

  • Wasserfall in Panama

    18 Temmuz 2023, Panama ⋅ ☁️ 32 °C

    Von uns beiden haben 50% Fieber weshalb uns ein Stellplatz umgeben von Wald, Felswänden und einem äWasserfall äusserst gelegen kommt. Wir übernachten an diesem kühlen Ort zwei Nächte. Um auf den sozialen Netzwerken damit anzugeben, fahren wir mit dem Bus übers Gelände so nahe wie möglich an den Wasserfall. Zum schlafen ist es dort aber zu laut, weshalb wir uns dann wieder weiter zurück verziehen.Okumaya devam et