• Tag 11 - Insel Öland

    May 21, 2024 in Sweden ⋅ ☀️ 15 °C

    Da haben wir die Länge (134 km) der Insel Öland doch ein wenig unterschätzt oder wir haben einfach ein wenig getrödelt 😅 jedenfalls wurde es ein wenig später als sonst. Aber auf der zweitgrößten Insel hinter Gotland kann das mal passieren. Aber wir haben wieder viel gesehen und erlebt.
    Als erstes haben wir nach einer Erklärung für die ganzen Windmühlen, genauer gesagt Bockwindmühlen, gesucht. Das ist uns schon gestern und heute auch wieder aufgefallen, das gefühlt alle 500m steht so eine Mühle steht. Die Erklärung brachte das Internet, im 19. Jhd war man einfach wer wenn man solch ein Mühle besaß. So kam es das auf ca. 15 Bewohner eine Mühle kam und es somit knapp 2000 Mühlen gab. Heute sind knapp 400 davon noch erhalten und prägen somit immer noch die Landschaft. Allgemein hat Öland eine sehr schöne Landschaft, sie ist zwar nicht mehr so bergig wie die letzten Tagen auf den Festland. Aber Felsen gibt’s doch noch ne ganze Menge gerade die Nordwestküste ist sehr felsig. Wir fuhren zuerst nach „Stony Loftakustväg“ vor Jahren wurde hier der Abraum eines nahe gelegenen Kalksteinbruchs abgekippt. Der Tourist so wie auch die Bewohner Öland,s haben daraus ein ca 300m langen Steingarten mit bis zu 3m Höhen Steinsäulen direkt an der Küste gemacht. Man hat hier und da Angst was zu berühren aber doch ist alles sehr stabil. Wir fuhren weiter da wir ja von Nord nach Süd auf der Insel kommen wollten. Aber wieder hat uns eine Steinformation aufgehalten aber diesmal eine natürlich. „Byrums Raukar“ beweist das die Insel vor langer Zeit aus dem Wasser heraus gehoben wurde. Hier sind auf mehren Hunderten Meter Säulenförmige Klippen am Strand zu bewundern es hat so‘n bisschen was vom Grand Canyon aber ein wenig kleiner. Ein beeindruckendes Naturschauspiel was wohl auch eine Gruppe von Künstlern dachte und vor Ort viele Bilder anfertigte. Nun ging es aber endlich zum „ Långe Erik“ an die Südspitze Öland. Ich denke die Übersetzung kann ich mir sparen aber der 32m hohe Leuchtturm ist eines der zwei Wahrzeichen Öland’s. Wie wir mitbekommen haben beschränkt sich die Hauptreisezeit der Insel auf 3 Monate im Jahr (Juni-August) so waren vielen Sehenswürdigkeiten geschlossen oder nicht sehr lange geöffnet. Also spazierten wir ein wenig durch den Steinstrand bevor es dann weiter zum „Trollskogen“ ging, einen Naturreservat in dem mystischen Sachen vorgehen.
    Aus Geschichten hört man das hier die Trolle die Kiefern verbiegen und allgemein viel Blödsinn anstellen. Also sind wir den 4,5km langen Wanderweg entlang gegangen und haben sehr verknotete Kiefer und knorrige 900 Jahre alte Eichen gesehen. Auch gab es viele Steingräber und Schützengräben die die Seefahrtzeit widerspiegeln.
    Nach einer kleinen Stärkung ging es dann mit kleinen Zwischenstopps Richtung Süden zum „Långe Jan“, den zweiten Wahrzeichen Öland’s. Der lange Jan mit seinen knapp 42m steht mitten in einem Vogel.- und Robbenschutzgebiet so das es hier ziemlich wild in der Luft zuging. Auch hier war außer das Café leider alles verschlossen so das wir wieder an dem mehr sandigen Strand entlangliefen. Hier konnten wir dann auch die Robben in weiter Ferne sehen die sich auf einer Sandbank sonnten.
    Nun ging endlich zum Italiener um die Ecke 😅 und wir stärkten uns bei Burger und Pizza, was auch sonst.
    In der Saison muss hier wohl die Hölle los sein da hatte es doch Vor.- aber auch Nachteile das wir heute schon hier waren. Alles im allem war es sehr schön und wir haben wieder viele Schritte auf die Uhr bekommen😅. Morgen geht’s nach Älmhut bevor es dann Donnerstag auf die Fähre in Trelleborg Richtung Deutschland geht. Ich bin mal gespannt was Ingvar Kamprad alles in Älmhut auf die Beine gestellt hat 😉.
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