Satellite
Show on map
  • Day20

    San Francisco (SF) endlich da

    April 9 in the United States ⋅ 🌙 12 °C

    Mein Navi und ich sind nicht immer einer Meinung. Meistens macht er seine Sache gut, nachdem ich ihn verstanden habe. Nur bei der Entfernungangabe untertreibt er. Ansage heute Morgen war 91 Meilen. Für meine Art der Rechnung heisst das: 91 plus die Hälfte dazu plus ein bisschen macht: 91+46+10=146 Kilometer. Das ist schon eine herbe Stecke, aber wenn bis zum Hostel dann 163 Kilometer herauskommen und der Akku auf den letzten 5% hängt, ist bei mir auch die Luft raus.
    Die Fahrt nach SF war sagenhaft. Sonnenschein, Wind von hinten, teilweise sogar starker Wind, die Hügel herb, aber zu meistern, um jede Ecke eine neue schöne Landschaft.
    Manchmal musste ich den Lenker richtig festhalten, um nicht zur Seite geblasen zu werden. Ein Glück, dass so wenige Autos auf der Straße waren. An einigen Ständen, aus der Ferne gesehen, langen so lange glitschige, längliche, braungraue Baumstämme herum, die sich dazu noch bewegten: Robben. Die hatte ich hier nicht erwartet. Wenn die 101 schön ist, dann ist die 1 das Sahnehäubchen an der Küste. Laut Beschreibungen hatte ich erwartet, dass die 1 auf den letzten Meilen ausschließlich eine 🚲 Route ist.
    Nach dem vermeintlich letzten Hügel, sah ich endlich SF. Nach jeder weiteren Steigung erhoffte ich der Golden Gate Bridge näher zu kommen. Leider ist sie so groß, dass sie zwar näher kommt, aber trotzdem noch weit entfernt ist. Was einige beschrieben haben, ist war. Er war ein erhebendes Gefühl über diese riesige Brücke zu fahren. Die Stützpfeiler sind gewaltig. Der Blick nach unten zeigt wie hoch man über dem Wasser ist. Wenn man überall die alten Nieten sieht, dann weiß man wie alt diese Brücke ist. (Entschuldigt, ich habe Architektur studiert.)
    Das Hostel liegt nicht unbedingt im besten Viertel. Eine Strasse weiter, leben viele Obdachlose auf den Bürgersteigen. Es ist für mich ein ungewohnter Anblick, denn solche Massen bin ich nicht gewohnt. Das Hostel ist gut. Ich wohne mit 3 weiteren Männern in einem Raum, 3 Deutschen und einem Neuseeländer.
    Nach einer 10 stündigen Fahrt, bin ich endlich an der Rezeption angekommen, habe meine Sachen verstaut und mein Fahrrad in einem sicheren Raum untergebracht. Jetzt geht es ins Bett. BILDER kommen später.
    Read more