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  • Day55

    Araró

    May 14 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Landschaft ist etwas lieblicher und hügeliger geworden, wenn auch die Hitze nicht nachgelassen hat. Aber mit der erneuten Zeitumstellung und dem frühen Aufstehen, kann ich einem Großteil der Hitze entfliehen. Mein Trinkwasservorrat wird immer größer, und ich schleppe bis zu 5 l Wasser mit mir herum.
    Die Häuser sind alle mit einer hohen Mauer auf der Grundstücksgrenze versehen. Die Grundstücke sind schmal und reichen weit nach hinten. Im vorderen Drittel geht das Haus von Wand zu Wand. Auch zur Straßenseite ist das Grundstück durch eine Wand oder Gitterstäbe geschützt. Die Fassaden der Häuser sind sehr abwechslungsreich und mit wildesten Farben angestrichen. Mir gefällt es, und von der Formenvielfalt könnten wir in Deutschland einiges übernehmen.
    Auf dem Land arbeiten noch Hirten. Mit ihren Hunden halten ihre Schaf- oder Ziegenherde zusammen. Auf einem Pferd oder Esel reitend überwachen sie ihre Herde und hören aus einem Blaster laut Musik.
    Araró liegt am Berg, die Strassen sind eng und steil und wie die meisten Städte nach einem Schachbrettmuster angelegt. Selten wird von diesem Muster abgewichen. Gleichzeitig grenzt der Ort auch an einen See. Durch Klimawandel, höhere Temperaturen und geringere Niederschläge, durch Setzten von Kanälen, ist der See viel kleiner geworden. Durch das Einleiten von ungesäuberten Wasser, gibt es kaum noch Fische im Wasser und der See verkommt. Umweltschutz ist für die Menschen hier noch ein Fremdwort.
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