Henning Schaefer

Joined March 2019
  • Day68

    Costa Rica

    May 27 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich hatte es mir schon gedacht, dass es irgendeine Unwegsamkeit geben muss. Aus meiner Sicht ist die Radtour bis jetzt zu glatt verlaufen, vielleicht ist meine Erwartungshaltung auch gering genug, um die bisherigen Schwierigkeiten als normal anzusehen. Zum Kern, in Costa Rica muss ich mir erst ein Ticket für die Fähre von Panama nach Kolumbien besorgen, bevor ich ins Land einreisen kann. Das sind die netten Sachen, die nirgends stehen und die auch nicht planbar sind. In den USA hatte ich die gleichen Schwierigkeiten, aber mein Fahrrad hatte Grenzbeamten dann überzeugt. Also werde ich in Costa Rica einen möglichst kürzeren Zwischenstopp machen.
    Ich bin heute Morgen um 5.00 Uhr aufgestanden, meine Sachen gepackt und war kurz vor 6.00 Uhr am Busschalter. Alles hat geklappt. Jetzt nach 8 Stunden im Bus stelle ich fest wie anstrengend das Stillsitzen ist.

    Falls es in en nächsten Tagen keinen weiteren Reisebericht gibt, dann liegt es am Internet.
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  • Day67

    Tapachula (Tschüß Mexiko)

    May 26 in Mexico ⋅ 🌧 29 °C

    Ich wollte heute unbedingt in Tapachula ankommen. Zwei Mal so lange Strecken hintereinander sind ganz schön anstrengend. Der Wetterbericht sagte für heute eine 6° höhere Temperatur als gestern voraus. Jede der vorhandenen Verpflegungsstationen bin ich angefahren und habe getrunken. Bei längeren Strecken habe ich auf meine 4 l Wasser auf dem Fahrrad zurück gegriffen. Das schmeckt nicht, wenn es zu warm ist. Vielleicht hätte ich mit einem Teebeutel den Geschmack verbessern können.
    Die letzten beiden Stunden habe ich mich beeilt, weil sich Regen ankündigte. Wenn es hier regnet, dann ist es ein starker, heftiger Schauer, die Strassen werden zu Bächen und alles wird binnen kürzester Zeit klitschnass. Ich hatte noch 2,5 Kilometer bis zum Hotel und trotzdem hängt überall im Zimmer meine Wäsche trocknen. Selbst meine wohl gehüteten Dokumente wie Reiepass sind nass.
    Nach den mir vorliegenden Informationen, habe ich mich entschieden den Bus nach Panama City zu nehmen. Das sind 3 Tage im Bus. So brauche ich nicht für jede Land zu überlegen, wie gefährlich die Situation dort ist.
    Leider war der Ticketschalter schon geschlossen, als ich am Busbahnhof ankam. Somit werde ich erst morgen erfahren, wann ich den Bus nehmen kann. Zumindest habe ich mein Gepäck so umsortiert, dass ich für Morgen startklar bin. Ist die Klimaanlage im Bus zu gut, brauche warme Sachen, um nicht die ganze Zeit zu frieren.

    Es hatte sich ein ganz dünner Draht in den Mantel gebohrt. Als ich das Loch gefunden hatte, habe ich ihn mit einen Kugelschreiber durchgedrückt.
    Bis jetzt bin ich ungefähr 7.000 Kilometer gefahren.
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  • Day66

    (Municipio) Pijijiapan

    May 25 in Mexico ⋅ 🌧 28 °C

    Morgen noch nach Tapachula, und ich bin an der Grenze zu Guatemala angekommen. Zuerst habe ich mich beschwert, dass im Hochland die Luft zu dünn ist, jetzt kann ich sagen, die Luft hier in fast Meereshöhe ist zu warm und zu feucht. Kaum bin ich die ersten Kilometer gefahren, schon bin ich durchgeschwitzt.
    Im Hotel gibt es zwar eine Klimaanlage, aber in der Nacht ist die zu laut, und ich bräuchte eine Zusatzdecke, weil es zu kalt ist. Zusätzlich stört mich auch der permanente kalte Luftzug.
    Ohne es richtig zu merken, hat sich die Vegetation verändert. Es ist immer grüner geworden, es stehen keine Kakteen herum, die Bäume sind größer, grüner, ausladender und die vielen Flüsse scheinen sauber zu sein. Wenn es weniger schwül wäre, könnte ich dies mehr genießen. Aber die Handschuhe, die ich zur Sicherheit trage, sind feucht, wie auch meine gesamte Kleidung.
    Heute versperrte mir ein Autofahrer den Seitenstreifen, den ich immer nutze. Auf meine Frage, ob ich helfen kann, antwortete er überraschenderweise ja. Er hatte einen Platten und wusste nicht wo er den Wagenheber ansetzen sollte. Durch den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen habe ich da eine gewisse Übung. Für ihn war es das 1. Mal. Mit dem kaputten Reifen muss er schon kilometerweit gefahren sein, denn er hatte tiefe Risse. Der Ersatzreifen hatte kein Profil mehr.
    Ich habe heute Morgen vom Hinterrad den Schlauch gewechselt, weil er ein kleines Loch hatte.

    (Fotos kommen morgen)
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  • Day65

    Tepanatepec

    May 24 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute hatte ich auf der gesamten Strecke mit Gegenwind zu kämpfen. Erst nach 30 Kilometern machte die Strasse einen Schlenker, und somit hatte ich Seitenwind. Zu meinem Erstaunen habe auf der Reise zum 1. Mal einen Windpark gesehen. Wenn man so dicht an den Windrädern vorbei fährt, hört man den tiefen Brummton.
    Es war leicht bewölkt, aus heiterem Himmel war ich einem Regenschauer ausgesetzt. Ohne Vorwarnung goss es auf einmal, einen Kilometer später war die Strasse trocken.
    Gestern wurde ich gefragt, ob ich ein Zimmer mit Ventilator oder Klimaanlage haben möchte. Ich habe mich für das Zimmer mit Ventilator entschieden, weil Klimaanlage 100 Pesos mehr kostet. Kaum im Zimmer, bin ich zurück zur Rezeption gegangen und habe die 100 Pesos bezahlt. Ich dachte dies sei eine Variante den Gästen Geld aus der Tasche zu ziehen, aber bei dem heutigem Hotel steht es ganz offiziell auf der Preisliste.
    Die Provinz Oaxaca gehört zu den ärmeren Provinzen Mexikos. Das erkennt man ganz deutlich an den Städten, durch die ich durchfahre.
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  • Day64

    Santo Domingo Tehuantepec

    May 23 in Mexico ⋅ ⛅ 32 °C

    Ich bin froh gestern auf den Angestellten der Tankstelle gehört zu haben, obwohl ich mich für weitere 40 - 50 Kilometer fit fühlte . Gleich der erste Anstieg heute morgen war heute 20 Kilometer lang. Die nächsten Anstiege waren kürzer, aber dafür wurde es deutlich wärmer. 38° im Schatten macht keinen Spaß.
    Für die Mühle in Räbke habe ich auch noch ein Foto. Von speziellen Kaktusen werden die "Blätter " entfernt und der übrig gebliebene Korpus wird grob geschnitten und dann solange mit dem Mühlstein bearbeitet, bis eine Flüssigkeit entweicht, die über verschiedene Herstellundsprozesse zu Mescal wird. Strohrum lässt grüßen, der Alkoholgehalt liegt bei über 50%.
    Jetzt bin ich in Tehuantepec angekommen. Hier hatte ich die Auswahl, Zimmer mit Klimaanlage oder mit Ventilator. Klimaanlage kostet 100 Pesos mehr (5.- €). Die letzten beiden Hotels kosteten 200 Pesos, die hatten aber auf der Kloschüssel keine Abdeckung. Aber durchs Radfahren habe ich gut trainierte Oberschenkel.
    Wenn alles gut geht, werde ich Tapachula in 3 oder 4 Tagen erreichen. Deshalb werde ich morgen das Touristinformationszentrum besuchen und hoffen, dass die mir ausreichend Informationen zukommen lassen. Tapachula ist jedenfalls eine der Hauptrouten der Menschen, die aus dem Süden kommen. Momentan ist keine Karawane im Anmarsch.
    Auch wenn ich Spanisch sprechen kann, so ist nicht zu übersehen, dass ich ein Gringo bin. Diese Bezeichnung ist nicht unbedingt positiv besetzt. Eigentlich sollte damit nur einer als Ausländer erkannt werden. Leider wird damit ein unwissender Tourist oder ein Bürger der USA bezeichnet, den sie in Mexiko gar nicht gerne mögen, besonders seit Trump Präsident ist und erwartet, dass Mexiko die Mauer zwischen den beiden Staaten bezahlen soll.
    Gerade ist vor dem Hotel ein Umzug mit Musik vorbei gekommen. Es ist der Jahrestag eines Vereins oder aller Vereine?? Auf jeden Fall wird jetzt für einen Monat lang an jedem Abend irgendwo in der Stadt gefeiert.

    (Manchmal bin ich in der Grammatik und Rechtschreibung nicht ganz sicher. Das korrigiere ich, wenn ich wieder in Deutschland bin. Solange müsst ihr gnädig mit mir sein.)
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  • Day63

    El Cameron Yautepec

    May 22 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Von hier bis nach Santa Maria Jalapa del Marqués sind es nochmals 85 Kilometer durch hügeliges Gelände. Das hätte ich nur mit Unterstützung des Motors geschafft, aber die Batterie hat mir mit seinen 65% gesagt: Das schaffen wir nicht. Somit bleibe ich hier. Um mich richtig zu verwirren stehen die Ortnamen anders auf den Schildern, als auf den Karten. Bei den langen Namen merke ich mir höchstens nur die ersten beiden Worte, und dann steht das 3. Wort auf den Schildern. Dann heissen die Ortschaften ähnlich und die Buchstabenkombination überfordert mich manchmal. (Tequisistlán, Topolapilla, Tlacolulita, Lajarcia, Mixtequilla und die Ortschaften, in denen ich schon übernachtet habe.)
    Auf 2000 m Höhe ist die Luft zwar etwas dünn, aber das Klima ist frischer. Wenn man die Slalomstrecke nach unten saust, haut einen immer wieder eine heiße Luftmasse um und bereitet einen schon auf die Temperaturen vor, mit denen man in den nächsten Tagen zu kämpfen hat.
    Zumindest hatte ich heute eine lange Abfahrt über 15 Kilometer, die ich in vollen Zügen genossen habe.
    Auch wenn es gestern richtig stark geregnet hat, die Landschaft sieht trotzdem trocken aus.
    Ich freue mich schon auf saftiges Grün.
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  • Day62

    Oaxaca

    May 21 in Mexico ⋅ 🌧 20 °C

    Momentan sitze ich im Dunkeln. Es hat angefangen zu regnen, dann kam Hagel dazu und jetzt prasselt der Regen vom Himmel. Aus solchen Regionen bin ich es gewohnt, dass das Unwetter nach ein paar Stunden wieder aufhört, aber hier habe ich den Eindruck, das wird noch länger so weiter gehen.
    Den gestrigen Ort möchte ich überspringen, ich habe dort übernachtet. Nach 80 Kilometern auf einer gut ausgebauten Strasse, bei der Mautstation hat man mich wieder durchgewunken, erreichte ich nach etwas mehr als 3 Stunden Oaxaca.
    Die Plaza ist großzügig mit viel grün gestaltet. In der Mitte des Platzes steht wieder das überdachte Podium, welches nur zu öffentlichen Veranstaltungen genutzt wird. Seitlich zur Plaza steht wie so in lateinamerikanischen Ländern die Hauptkirche. Sie kann sich nicht mit der Kathedrale von Puebla messen. Dafür ist die Plaza einiges größer.
    Ich bin immer wieder irritiert zur Mittagszeit so viele Menschen auf öffentlichen Plätzen zu sehen, müssten sie denn nicht arbeiten oder haben sie Siesta?
    Es sind noch 650 Kilometer bis zur Grenze nach Guatemala. Wenn es zumindest bis zum Nachmittag immer trocken bleibt, könnte ich es bis Sonntag nach Tapachula der Grenzstadt schaffen.
    Zentralamerika ist momentan sehr explosiv und für Radfahrer wie mich nicht das beste Pflaster. In Tapachula werde ich mich nochmals erkundigen, ob es nicht besser sei mit dem Bus nach Panama-City zu reisen. Dies entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen, aber das haben wir in der Familie so abgesprochen. Ich muss mich nicht mit Einheimischen anlegen. Dabei würde ich immer den kürzeren ziehen.
    Wenn der Stromausfall bis Morgen früh geht, macht nichts, mein Akku ist schon aufgeladen. Falls de Regen nicht stark nachlässt, darf ich einen Ruhetag einschieben.
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  • Day61

    Asunción Nochixtlán

    May 20 in Mexico ⋅ ⛅ 17 °C

    Bei den Einheimischen wird der Ort nur Nochixtlán genannt, ich war auf Asuncion fixiert. Deshalb wunderte ich mich, dass 2 verschiedene Städte in der exakt gleichen Entfernung liegen, abgesehen, dass ich auch diesen Namen nicht richtig aussprechen kann.
    Nach Mexiko-City geht es bis zum Pazifik nur noch bergab, dies haben mir Mehrere mitgeteilt. Auf den ersten 3.000-er Pass war ich vorbereitet, auf den zweiten nicht.
    Fünfzig Kilometer ging es heute Morgen auf einer mautpflichtigen Stasse schnell vorran, auch wenn ich Hemmungen hatte die Fahrradverbotschilder zu ignorieren. Aber alle Offiziellen sagten mir, dass ich da ruhig fahren dürfe. Maut habe natürlich auch nicht gezahlt. Dann radelte ich wieder einen nicht endend wollenden Paß hoch. Leider wurde ich für meine Mühen nicht belohnt und durfte die nächsten 70 Kilometer weiter hoch und runter fahren. Ich bin erst nach 19.00 Uhr angekommen.
    Da, wo die vielen grauen Punkte die blaue Linie auf der Karte unterbrechen, ist mir etwas die Luft ausgegangen.
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  • Day60

    Tehuacán

    May 19 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem mich gestern Puebla so begeistert hatte,habe ich mir heute Morgen die Zeit genommen und habe mir die nähere Umgebung der Plaza de Armas angesehen. Die Plaza de Armas ist meist der zentrale Platz einer Stadt in Mexiko oder einer der anderen lateinamerikanischen Länder. Der " Platz der Waffen" diente früher Milirärdemonstrationen, später wurde dann Militärmusik gespielt und heute dient der häufig grün gestaltete Platz mit einer überdachten Empore, Veranstaltungen jeglicher Art durchzuführen. An Feiertagen trifft man sich hier.
    (In einigen südamerikanischen Ländern wurde das Militär von Deutschen aufgebaut. Deshalb kann man manchmal am Sonntag deutsches Liedgut von den einheimischen Militärkapellen hören.)
    An der Plaza de Armas, in Puebla Zócalo genannt, liegt die Renaissancekathedrale, die auch im Innenraum wunderschön ist. Sie ist nicht überladen und mitten im Innenraum steht als ein großer Block die Orgel, die den Raum in zwei hintere Teile teilt. Da ich während des Gottesdienstes in der Kirche war, konnte ich nur sehr eingeschränkt fotografieren.
    Den heutigen Ort werde ich mir noch ansehen.
    Hier in Tehuacán bedeutet ein großes Bier ein Liter, so fühlt ich mich auch jetzt, obwohl keine Angabe zu den % ten drauf steht. Dazu gab es im Restaurant eine Suppe und einen Salat.
    Hier gibt es keine Plaza de Armas, sondern nur einen Platz, auf dem man sich trifft, Abend wird paarweise getanzt oder bis spät in die Nacht mit den Kindern noch etwas unternommen. Es ist eine friedliche Atmosphäre. Gegen 21.00 Uhr ist der letzte Gottesdienst mit vielen Gläubigen zu Ende.
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  • Day59

    Puebla

    May 18 in Mexico ⋅ 🌧 17 °C

    Mexiko-Stadt ist laut, sehr groß, unruhig und ich war froh diese Stadt verlassen zu können, obwohl sie Einiges zu bieten hat. Über 30 Kilometer hat es gedauert bis ich auf einem Hügel die ersten naturbelassenen Bäume sah.
    Da Puebla 150 Kilometer von Mexiko-City entfernt liegt, habe ich mir den Luxus geleistet und habe mit dem Fahrrad die Autobahn genommen. Hier darf man mit Fahrrad umsonst die Mautstrassen nutzen. Ich hatte mal wieder Glück. Die Strecke bis zum Pass auf über 3.217 m Höhe war eine Baustelle und zwei Spuren für Autofahrer gesperrt. Somit konnte ich 20 Kilometer auf der abgesperrten Baustelle bis zum Gipfel fahren. Hier änderte sich schlagartig das Wetter. Es donnerte, es regnete, es knallte Hagel auf ich herab und manche Autos kamen mit dem Wetterumschwung nicht zurecht und landeten im Graben. Ich sah was auf mich zukam und zog mir rechtzeitig meine orangene Jacke an. In meinen Fingern hatte ich nur noch wenig Gefühl, obwohl ich Handschuhe anhatte. Bergab fuhr ich langsam, um nicht auch noch ein Schleuderkandidat zu werden. Um 18.00 Uhr bin ich dann in der Altstadt angekommen. Auch hier bemüht man sich ein Fahrradnetz aufzubauen, auch wenn einige Fußgänger den Sinn solcher Wege nicht verstehen.
    In der historischen Altstadt stehen viele alte Häuser um 1800 erbaut oder etwas später und dienen jetzt als Hotels oder Restaurants. Von der Altstadt bin ich restlos begeistert. Die Fassaden verstecken, was man im Inneren entdecken kann. Der Portier ? hat mir versprochen, nachdem ich mich so begeistert über mein Zimmer geäußert hatte, einige der anderen Zimmer morgen zu zeigen. Vormittags werde ich mir den Altstadtkern genauer ansehen.
    (Morgen wird in Räbke groß gefeiert, auf jeden Fall hingehen. Zusätzlich bereitet sich das Dorf auf die Besichtigung im nächsten Monat vor, um schönstes Dorf Deutschlands zu werden. Falls wir nicht erster werden, so haben wir trotzdem gewonnen, weil sich das Dorf zusammen gesetzt hat, um Zukunftsperspektiven zu erarbeiten.)
    Vielleicht muss ich meinen Reiseplan etwas abändern, um mir länger Puebla ansehen zu können.

    (Vielen Dank für eure Zeilen und Motivation. Ich lese jeden Kommentar und freue mich.
    Mir tun auch nach längeren Abschnitten nicht die Beine weh. Ich kann am Abend gerade gehen und falle nicht tot ins Bett. Das einzige was mir zu schaffen macht ist der permanente Lärm, besonders in der Nacht. Menschen, die sich laut mitten in der Nacht vor meiner Hoteltür unterhalten, Leute, die in der Nacht ihren Auspuff testen und die Lautsprecher, die auch den übernächsten Nachbarn mit Musik und Nachrichten versorgen. Wenn ich auf einem Foto etwas müde aussehe, dann ist es der Schlafmangel. )
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