Tag 128: Montana
August 8 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C
Unser heutiger Ruhetag in Lincoln war sehr erholsam.
Besonders schön war, dass ich meine verloren geglaubte Lieblingsjacke wiedergefunden habe. Ich weiss, dass es vielleicht etwas komisch klingen mag, aber ich kann mir inzwischen keinen Fernwanderweg mehr ohne diese Jacke vorstellen. Sie ist einfach perfekt und mein absolutes Lieblingsstück meiner gesamten Ausrüstung. ❤️
Auf dem Weg zurück zu unserem Zeltplatz ist uns heute ausserdem Brian über den Weg gelaufen. Er ist ein riesengrosser Fan von Road Runner und konnte sein Glück kaum glauben. Deshalb hat er uns im Laufe des Nachmittags mehrmals auf unserem Zeltplatz besucht und sogar bequeme Campingstühle mitgebracht. Leider hat er wirklich ununterbrochen gequasselt, sodass es mir nach einer Weile fast ein bisschen zu viel wurde.
Ich war deshalb froh, als Salome aus Französisch Polynesien mit ihrem grossen Wanderrucksack an uns vorbeigelaufen ist. Sie ist ebenfalls eine CDT Hikerin und erst vor drei Wochen an der kanadischen Grenze gestartet. Obwohl ihr ursprünglicher Plan war, mindestens bis nach Anaconda zu wandern, wird sie ihre Wanderung wahrscheinlich vorzeitig beenden. So wie es aussieht, war die Einsamkeit in der Bob Marshall Wilderness eine zu extreme Erfahrung für sie. Zudem sind ihr in diesen ersten drei Wochen tatsächlich sieben Bären über den Weg gelaufen. 🐻🐻🐻🐻🐻🐻🐻 Zum Glück ist dabei nie etwas passiert. Als Aufmunterung nach diesen herausfordernden Tagen habe ich sie zum Abendessen eingeladen.
Im Moment bin ich übrigens etwas traurig. Der Hauptgrund dafür ist, dass ich heute in einem Post daran erinnert wurde, dass der britische Musiker und Musikproduzent William Orbit am 23. Juli 2026 im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Obwohl ich ihn nie persönlich kennengelernt habe, macht mich sein Tod traurig. Ich denke, das liegt daran, dass mich seine Musik so tief berührt hat.
Ich wurde 1998 zum ersten Mal auf William Orbit aufmerksam, weil er damals das Album „Ray of Light“ von Madonna produziert hat. Dieses Album war für mich wie eine Erleuchtung. Es hat mich auf eine ganz besondere Art und Weise berührt und ich verbinde bis heute unzählige schöne Erinnerungen mit dieser Musik. Ich finde sogar, dass Lieder wie „Nothing Really Matters“, „Frozen“, „The Power of Good Bye“ und „Skin“ mit jedem Jahr noch besser werden. Es gibt Musik, die man einfach gerne hört, und dann gibt es Musik, die einen über viele Jahre begleitet und irgendwie ein Teil des eigenen Lebens wird. „Ray of Light“ gehört für mich definitiv zur zweiten Kategorie.
Wichtig: Es möglich ist, dass ich erst wieder in neun Tagen Empfang haben werde, sobald wir in East Glacier Village ankommen. Macht euch deshalb bitte keine Sorgen, falls ihr länger nichts von mir hört. Road Runner steht täglich per Satellit mit ihrer Freundin Krista in Kontakt.Read more

























Traveler
Gute morgen.🥴.i cross my fingers💝🤞🤞
Traveler
👍👍😊😻
TravelerZum glück häsch dini jacke wieder...👌😂💝