Wellington - Zwischenziel erreicht!
14 februari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 17 °C
Der Tag begann mit Regen. Ich wußte, es würde ein langer und anstrengender Tag werden. Aber jetzt wollte ich es schaffen und nicht nochmal unterwegs übernachten!
Als ich so durch den trüben, Nebel verhangenen Morgen fuhr und der Regen stärker wurde, fuhr ich durch ein verlassenes Kaff. Es gab dort nichts, außer Bungalows. Aber es gab einen kleinen Bahnhof, wo ein Zug stand. Keine Tafel oder Hinweis, wohin er fuhr. Ich hatte den Bruchteil einer Minute zum Überlegen und schon fuhr ich zum anderen Ende des Zuges, wo ein Schaffner stand. Richtung Wellington? Yes.
Und schon packte er mit an und lud das Fahrrad ein. Ich stand im Zug und er rollte los!
Jetzt musste ich nachdenken!
Eigentlich wollte ich nach Wellington auf zwei Rädern hinein rollen. Andererseits war es zu verlockend, bei dem kalten Regen einfach den Zug rollen zu lassen!
Die Entscheidung kam nach einer Station: wir fuhren durch einen langen Tunnel. Das mussten die Höhenmeter nach Upper Hutt sein! Wenn ich da oben aussteige, habe ich nur noch 50 km am Fluss entlang in die Stadt!
Das fand ich eine perfekte Lösung! Und als ich oben nach dem Tunnel ausstieg, gab es zwar Wolken, aber keinen Regen.
Jetzt hatte ich mal wieder mehr Glück als Verstand!! Unvorbereitet hatte ich mir einen langen anstrengenden Tag erspart und konnte total entspannt in mein Zwischenziel einrollen.
Es lagen knapp 1700 km vom Cape Reinga im Norden des Landes und so viele Eindrücke hinter mir!
Ein wenig emotional war dieser Moment dann doch - und sehr erhaben!
Im Hostel, das einen nicht gekannten, hohen Standard aufwies, wurde Wäsche gewaschen, geduscht, gegessen und: Leute von der Tour getroffen! Die zwei Spanier, der Schweizer, der Kanadier!
Als alles fertig eingerichtet und ausgeruht war, gingen wir bei Sonnenschein auf den Victoria Lookout hinauf und hatten einen wunderschönen 360°Ausblick über Wellington und die Buchten. Ein Flugzeug landete quasi unter uns, eine Fähre von der Südinsel fuhr gerade ein.
Wir bummelten an der Promenade entlang, durch die Cuba-Street, wo Samba getanzt wurde, aßen und feierten bei Live-Musik bis weit in den Morgen hinein.
Auch das kann NZ sein!
Und ich bin gespannt, die Stadt zu entdecken...Läs mer















ResenärTolle Erlebnisse... nur schade wegen des Wetters
Resenär
Das Haus hätte ich gerne.