Queen Charlotte Drive
18 februari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 21 °C
Sehr unkonventionell durfte ich nach den unzähligen Camper Vans, Autos und LKWs auf die Fähre fahren und zwischen den LKWs mein Radl parken.
Wir verließen das regnerische Wellington und fuhren aus der großen, schützenden Bucht hinaus auf die Cook-Street, der Sonne und dem blauen Himmel entgegen. Es gab ordentlich Wellengang. Um die Fähre herum sprangen Delphine. Bis ich jeweils die Kamera bereit hatte, waren sie wieder weg...
Ich blieb die ganzen 3,5 Stunden an Deck, Es gab viel zu sehen- so ohne Fahrrad konnte ich den kräftigen Wind auch genießen.
Eine gute Stunde fuhren wir durch den Queen Charlotte Sound auf die Süd-Insel.
Es gab tatsächlich einen neuen, für mich noch unbekannten Flair hier. Aber ich kann ihn noch nicht benennen.
Ich wendete mich nach der Fähre nach rechts und fuhr den Queen Charlotte Drive mit drei Bergen, die jeder einzelne wunderschöne Ausblicke auf den Fjord bereit hielten.
Es war eine schöne Fahrt bis Pelorus Bridge! Dort gibt es einen kleinen Campingplatz am Fluss, den ich für mich auswählte. Endlich wieder in der Natur übernachten!
Aber es war sehr reglementiert!
So sollte ich mein Zelt'chen zwischen zwei weißen Mobile-Homes aufstellen, obwohl es so viele schöne andere Plätze hatte! Ich fühlte mich ziemlich klein und eingeengt dazwischen.. Auch irgendwie beobachtet.... und hatte es mir eigentlich nicht so vorgestellt!
Aber das waren halt die Regeln.
Also begann ich mein Zelt aufzustellen, als ich merkte, dass ich das Beutelchen mit den Heringen nicht hatte. Es musste bei der Eile im Regen in Masterton liegen geblieben sein.
Was jetzt???
Ich begann, Stöckchen anzuspitzen, um sie als Heringe zu verwenden.
Dann ging die Tür des einen Campers auf. Ob ich Hilfe bräuchte.
Nee, geht schon, danke!
Er könne mal nachsehen, ob er noch geringe hat.
Ja gut, gerne! Wäre ja schon irgendwie besser ...
Während er in seiner Werkzeugkiste kruschtelte, fragte mich seine Frau, ob sie mir etwas kochen könne!
Er kam triumphierend mit vier Heringen um seinen Wagen herum - der Zeltaufbau war gerettet!
Wir quatschten noch eine Weile, bis ich dann alles gerichtet hatte und dann doch gerne selbst im Abendlicht meine Nudeln mit Tomatensoße kochte.Läs mer
















