• Highway to Beach

    19 de fevereiro, Nova Zelândia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach meinem Bad im Fluss erwarteten mich meine Nachbarn bereits, um zu erfragen wie ich geschlafen habe und wie das Schwimmen war.
    Alles bestens! Nach neun Stunden Schlaf konnte kein Fluss zu kalt sein.
    John war bereits in Montur und voller Tatendrang, den Trail zu fahren, den ich besser mit Gepäck und Gravelbike meiden sollte. Seine Frau stand mit Lockenwicklern und Pyjama in der Tür ihres Mobile-Homes und freute sich, ihren Mann am Abend in Nelson einzusammeln. Johns und meine Gedanken beim Start der Tour waren fast die gleichen: er fragte sich, ob der Akku vollständig geladen sei und wie lange er halten würde und wo er ihn wieder laden könnte. Ich denke das gleiche, nur bezüglich meines Wassers!
    Er fuhr bereits los, während ich mein Zelt zusammen packte. Die Heringe wollten sie nicht mehr zurück haben. Vielleicht treffen wir uns auf der Tour nochmal.
    Eigentlich hätte mein Tag heute ordentlich Kilometer bringen können. Bin fast ausschließlich den Highway 6 gefahren. Aber die Strecke ab Nelson hat eine fahret, die nach 15:00 nicht mehr fährt.
    So habe ich eine lange Pause gemacht, ein riesiges Eis gegessen, Nelson angesehen und einen Strand-Nachmittag eingelegt. Auch nicht schlecht!
    Nelson ist auf der Südinsel wohl die älteste Stadt, gegründet 1840. Das Klima ist wohl eher mediterran und so gibt es bekannte Weinsorten von hier und die Stadt bietet wohl einen guten Lebensstandard, sodass es beliebt ist, hier zu wohnen. Das kann ich mir gut vorstellen, wenn ich hier entlang fahre. Weit bis ins Hinterland ziehen sich über die Hügel stattliche Villen mit Blick aufs Meer. In der Stadt gibt es wirklich alles und unzählige Restaurants und Kneipen, Theater. Künstlerviertel, Handwerker, Gemüse-und Obstmarkt. Es liegt wunderbar zentral zu den angrenzenden Nationalparks und wohl wunderschönen Stränden.
    Mich zieht es bald weiter, da ich die letzten Tage genug Stadt-Leben und Menschen hatte. Ich ziehe mein Zelt den Hotels und Hostels vor, obwohl allesamt sehr gut bewertet werden und die Gäste gerne dort sind.
    So finde ich einen Schlafplatz in Nähe am Strand und genau unter der Einflugschneise des Flugplatzes, der zwei km entfernt ist. So nah über mir habe ich auch noch selten die Flugzeuge gesehen :)
    Da es so schön windstill und in der Abendsonne ist, beschließe ich, am Strand zum Sonnenuntergang zu essen.
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