• Yes, I did it !

    9. März in Neuseeland ⋅ ⛅ 12 °C

    Die letzte Etappe des Te Aotearoa führte mich von Winton nach Bluff. Theoretisch schnurgerade durch die Tiefebene nach Süden ans Meer.
    Wenn da nicht die Straßensperrungen und wenig Brücken gewesen wären.
    Aber ich war nach dem richtigen Bett und dem ausgiebigen Frühstück gestärkt und ausgeruht und habe alle Umleitungen irgendwie gefunden. - Da sind wir in Deutschland mit unserem Schilderwald doch etwas verwöhnt.
    Der ganze Tag war durchtränkt von schüttendem Regen. Als es das letzte Mal so geschüttet hat, habe ich im Trockenen Madeleines Küche geputzt.
    In Cargavill machte ich Pause, nachdem ich zufällig Elisabeth und Alexander nochmal kurz getroffen hatte.
    Mit war eiskalt, sobald ich weniger Minuten stand. Die Pause war kalt und nass bei heißer Schokolade und natürlich... Burger...!
    Landschaftlich ging es wieder ans Meer - alles brettl-eben, um nicht zu sagen: langweilig!
    Deshalb hieß es einfach fahren!
    Am Spätnachmittag kam ich in Bluff an. Fand sofort ein Quartier in einem alten Postgebäude mit einer sehr emsig und lieben Vermieterin. Ihr war wichtig, dass sich alle hier bei Namen kennen und gut unterhalten. Deshalb würde ich durch alle Räume geführt und allen vorgestellt.
    Tatsächlich war hier ein Sammelpunkt für alle TA-ler. Ob sie gefinished haben oder starten. Das war natürlich schon schön! Diese Stimmung: voller Erwartung oder voller Erlebnisse und Emotionen!
    Ansonsten ist in Bluff wirklich nicht viel los. Es befindet sich am südlichsten Punkt Neuseelands und ist berühmt für seine Austernfischerei.
    Heute war die heiße Dusche einfach nur wohltuend! Die Temperaturen fühlen sich wirklich an, wie nahe am Südpol.
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