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  • Day2

    Oggebio

    March 29, 2013 in Italy ⋅ ⛅ 6 °C

    Strecke:                  CH-Gotthard –   I-Oggebbio (Lago Maggiore)
    Distanz:                  101 km
    Fahrkosten:           -- (1 Tag Schwerlastabgabe – Rest 8)
    CP / SP:               SP Area Camper, Strada Martiri,
    Oggebbiesi 6, I-28824 Oggebbio (s. Promobil)
    Ü-Kosten:             56,20 €   (16 / 18,- € / Nacht incl. Strom plus Kurtaxe -,35 €
    Wetter:                3 Tage heiter bis sonnig / 15 –20° - 1 Tag Dauerregen

    Gegen 06:00 Uhr starteten wir nach einer ruhigen Nacht und einer gemütlichen Tasse Kaffee zum Gotthard-Abstieg gen Italien.
    Wir fuhren in den Sonnenaufgang und es bot sich uns ein beeindruckendes Panorama aus schneebedeckten Gipfeln und den ersten Anzeichen eines Frühlingserwachens.
    Gegen 08:30 erreichten wir den kleinen Ort Oggebbio an dessen südlichem Ortsausgang ein kleines Schild nach rechts zum Stellplatz wies. Die Straße ist recht steil, eng und kurvig. Bei unserem Glück kam uns ein Müllwagen entgegen. Also ca. 400 m zurück setzen und den 2. Anlauf starten. Oben angekommen waren wir erstaunt, dass auch 3-Achsige Mobile mit 8 m Länge den Aufstieg gewagt und geschafft hatten.
    Die 22 Stellplätze waren entweder belegt oder reserviert. Glücklicher Weise hatte ich per E-Mail reserviert. Die freundliche Empfangs-Dame wusste sofort von der Reservierung und wir konnten zwischen Hangseite (16,-) oder Seeseite (18,-) wählen. Die Entscheidung war aufgrund des grandiosen Ausblicks klar. Der Stellplatz bietet zu jeder Parzelle, neben Strom und Frischwasser, auch noch eine eigene Sitzterrasse, die über 5 Stufen erreichbar ist. Die Sanitäranlagen sind einfach und sauber. Über landestypische Einschränkungen wie fehlende WC-Brillen oder nicht verschließbare Türen (lange Arme sind gefragt) muss man einfach hinweg sehen.
    Die Gegend war schnell erkundet. Aufgrund der Hanglage ist jeder Spaziergang oder jede Radtour eine kleine Strapaze. Interessante Ortsbilder oder Einkaufsmöglichkeiten gibt es fußläufig nicht. Oberhalb des Stellplatzes ist ein Örtchen angesiedelt, in dem man nach ca. 400 m Aufstieg einen kleinen Lebensmittelladen findet, in dem es auch am Sonntag frische Brötchen gibt.
    An der Aussicht vom Stellplatz kann man sich erst einmal nicht satt sehen. Da aber das Rahmenprogramm zu dürftig war, entschlossen wir uns am Ostermontag zum Aufbruch.
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