• Koh Kood

    December 2, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Am Sonntag hatten wir uns ein Kajak gemietet (und nach dieser anstrengenden Erfahrung beschlossen, das nie mehr wieder zu machen) und waren auf die kleine Insel Koh Kham gepaddelt. Eh nur 1200 Meter, aber durch den starken Wellengang war es dann doch mühsam. Dafür hat uns dann der Strand auf der Insel entschädigt, für mich einer der Top 3 Strände, die ich bisher besucht habe. Weißer extrem feiner Sand, schon nach wenigen Metern war man bauchnabeltief im glasklaren Wasser.
    Am Nachmittag hatten wir dann den Kochkurs, Alex, ich und zwei Holländer. Den Kochkurs leitete eine Thailänderin, die das Handwerk von ihrem Vater in Bangkok gelernt hat, aber seit 16 Jahren auf Koh Mak lebt und täglich diese Kochkurse gibt. Es war insgesamt ein echtes Erlebnis und sehr kurzweilig, wir haben unsere eigene Currypaste, Tom Yum Suppe und Mango Sticky Rice gezaubert. Es durfte sich jeder aussuchen, was für ein Curry er/sie machen möchte und geschmeckt hat es letztlich wirklich sehr gut. Ob man all diese Zutaten bei uns zu Hause auch bekommt, muss ich erst schaun.

    Montag Früh ging es dann mit der Fähre weiter nach Koh Kood/Kut und dann mit dem Taxi vom Pier im Norden zum Hotel ganz im Süden. Der Großteil der Insel ist auch hier wieder ein Nationalpark, bis auf ein paar Abzweigungen gibt es eine Straße, die vom Pier im Norden bis zur Südspitze führt, der Rest ist mehr oder weniger Dschungel und nicht besiedelt. Es gibt hier auf der Insel auch das teuerste Resort Thailands. Bei der Vorschau auf Booking.com dachte ich zuerst, es werden mir versehentlich Thai Baht angezeigt, aber tatsächlich waren es 35.000 Euro für eine Woche in dem japanischen Hotel.
    Unser Hotel für die ersten beiden Nächte auf Koh Kood fiel leider in die Kategorie "Besser aus dem Gedächtnis verdrängen". Das Problem hier ist, dass das Preis/Leistungsverhältnis auf der Insel generell sehr schlecht ist. Es gibt eher wenige Unterkünfte, und diese sind teilweise sehr spartanisch. Wo man anderorts ein schönes Dreisternhotel bekommt, gibt es hier fürs selbe Geld ein fast leeres Zimmer mit zwei Feldbetten drinnen. Wir hatten zwar etwas tiefer ins Portemonnaie gegriffen, trotzdem war das Gebotene sehr ernüchternd. Strand und Resort zwar grundsätzlich schön, aber enge Zimmer, grausliches Badezimmer, mäßiges Frühstück, kein Swimmingpool.
    Nachdem es eh nur wenige freie Zimmer auf der Insel gab, hatten wir ohnehin nur für zwei Nächte gebucht und dann für zwei weitere Nächte in einem anderen Hotel ein Zimmer reserviert. Heute morgen sind wir ins neue Hotel übersiedelt, und obwohl es nur unwesentlich mehr als das "schiach" gekostet hat, war es ein deutliches Upgrade. Aber wohl auch nur deshalb, weil hier alle Zimmer vor Kurzem renoviert worden waren und alles neu wirkt.
    Die Strände auf Koh Kood sind durchgehend sehr schön, fast überall weißer feiner Sand und glasklares Wasser.
    Freitag steht uns dann eine längere Reise bevor, es geht per Katamaran von der Insel zurück zum Festland, dort zum Busbahnhof, mit dem Bus dann etwa sechs Stunden bis Bangkok, von dort mit dem Taxi nach Ayutthaya. Insgesamt stehen uns wohl ca. 11 Stunden Reise bevor. Gespannt sind wir schon auf die dortige Unterkunft: AkiraSunRice, ein ganzes neues 140 Quadratmeter großes Haus mit drei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Fitnesscenter umgeben von Reisfeldern um 27 Euro pro Person pro Nacht. Ayutthaya ist die alte Hauptstadt Thailands mit einer Unzahl an historischen Gebäuden, aber davon dann mehr in einem neuen Beitrag.

    Edit: das Schiff auf Koh Chang, das wir vor wenigen Tagen besucht haben, ist abgebrannt (I sogs glei, I woas net!). Danke an Gerhard für den Link
    https://www.20min.ch/video/geisterschiff-auf-ko…
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