Heute blieb das Dach geschlossen
April 12 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C
Schon in der Nacht wurden wir vom gleichmäßigen Auftreffen der Regentropfen auf das Dach des BiVans geweckt. Und auch am Morgen verhieß der Blick nach draußen nichts Gutes. Highlight war jedoch der sensationelle Doppio, den Frank aus seiner Siebträgermaschine entlockte. So gestärkt koppelten wir an und machten uns auf den Weg nach Kleinmachnow, unsere alte Heimat.
Da Brandenburg, wie auch die Bretagne, zur Maultaschen- Diaspora zählt, haben wir uns noch mit diesem Kunstwerk der schwäbischen Hausmannskost eingedeckt. Und natürlich mussten es Maultaschen vom Maultaschen- König sein!
Anschließend ging es an die nächsten 600 km. Pausen mit Sonnenschein waren allerdings Fehlanzeige. 500 km lang nur Regen in unterschiedlicher Stärke. Das Dach blieb zu und wir haben nur kurze Tankstopps eingelegt.
Auch dieses Mal fand Kathrin einen guten Preis auf einem Autohof etwas abseits der A6. Während des Tankens dann das Wundern: Häh!? Warum kostet der Liter jetzt 2,50 €??? Kathrin hatte zwar einen gelben Zapfhahn gegriffen, es war nur leider der Grand Cru gewesen. Diesel Excelium. Wahrscheinlich mit Jojobaöl und ätherischen Essenzen.🙄 Ich fand auch gleich, dass der Tiguan viel zufriedener schnurrte.
Gegen 19.30h kamen wir dann, kurz vor Rezeptionsschluss, am Campingplatz in Kleinmachnow an. Irgendwie bizarr! Die letzten Meter waren die Strecke, die wir jahrelang selbst zu unserem Haus gefahren waren. Und der Wald roch genauso, wie vor zweieinhalb Jahren. Wir hatten viel Auswahl bei der Stellplatzsuche und stehen nun direkt am Ufer des Teltowkanals. Was nicht fehlen durfte: die Lehrstunde zum Thema „ Anfängerfehler“😬
Den BiVan so abgeparkt und abgekoppelt, dass er fast perfekt gerade stand. Es gab nur eine klitzekleine Schräge auszugleichen😉
Flugs die Auffahrtsrampe platziert und den Mover aktiviert. Zuerst ging’s nur schleppend, was an der angezogenen Bremse lag 🙄. Als dann alles ausnivelliert war, habe ich dann den Mover entkoppelt und sah entsetzt zu, wie der BiVan die Rampe als Startrampe nahm, um in Richtung Tiguan zu beschleunigen. Zum Glück hat sich die Zusatzstütze ins Erdreich eingearbeitet und ein „ Einmassieren“ der Deichsel in die Heckschürze des Tiguans verhindert. Ich hatte nämlich vergessen die Bremse VOR dem Entkoppeln des Movers wieder anzuziehen. (Anfänger-)Glück gehabt!!!
Nach dem Schreck ging es durch den vertrauten Wald zu unseren Nachbarn Kerstin und Rainer, die uns letztes Jahr in der Bretagne besucht hatten und die uns zu einem wunderschönen Abendessen eingeladen hatten.Read more










