Campspace
April 23 in France ⋅ ☀️ 5 °C
Wir stehen mit unserem BiVan am liebsten fern des Trubels üblicher Campingplätze. Bei der Suche nach schönen und sicheren Stellplätzen sind wir auf die App „ Campspace“ gestoßen.
Auf dieser Plattform bieten Privatpersonen auf ihren Grundstücken Übernachtungsmöglichkeiten für Vans, Wohnmobile, Wohnanhänger und auch Zelte an. Die Bandbreite der verfügbaren Services reichen von nacktem Stellplatz ohne Strom, Wasser und sanitären Einrichtungen bis zur Variante mit beinahe Familienanschluss.
Gestern hatten wir das Glück einen Platz bei Émélie und Mickäel buchen zu können. Die Buchung selbst haben wir von unterwegs vorgenommen, als klar war, wie weit wir noch fahren möchten.
Hilfreich für die spontanen Buchungen ist die Nutzung des Filters „ Sofortbuchung“ . Hier werden nur die Stellplätze vorgeschlagen, bei denen, sofern für den gewählten Zeitraum verfügbar, die Buchung ohne lange Wartezeit bestätigt wird. Die Kommunikation mit den Gastgebern erfolgt ebenfalls über die App.
Bezahlt wird über ein bei der Accounterstellung hinterlegtes Zahlungsmittel.
Und nun die Bilder aus dem Garten von Émélie und Mickäel! Nicht zu vergessen der Kater des Hauses, der heute Morgen bei uns anklopfte und sich nach einer ausgiebigen Inspektion des BiVan auf unserer Decke zum Schmusen niederließ.😎Read more

Tolles Frühstück [Ingrid Schroeder]
Aurevoir!
April 22 in Germany ⋅ 🌙 9 °C
Heute haben wir uns nach 10 Tagen in Deutschland wieder auf den Heimweg gemacht. Da der BiVan unter einem Baum geparkt war ( gaaaanz schlechte Idee), durfte ich die Hinterlassenschaften einiger Vögel und die gelbe Flecken verursachenden Blütenreste von Dach entfernen. Auch das Solarpanel hatte es dringend nötig, denn es hatte sich schon ein deutlich Grünspan abgelagert. Das war endlich der Moment, auf den eine unserer Neuerwerbungen schon gewartet hatte. Die teleskopische Leiter von Leitertec ist einfach genial. Im Maximum auf 2,60m ausziehbar, hält sie dank zweier starker Saugnäpfe perfekt an der glatten Seitenwand. Wegrutschen war gestern.
Der Mover hatte meinen Vater schon bei der Ankunft begeistert. Und auch beim Ankoppeln überzeugte er auf der ganzen Linie. 😎
Um nicht 1000 km am Stück fahren zu müssen, hatten wir über „ Campspace“ eine Übernachtung in der Picardie auf dem Grundstück von Émélie und Mickāel gebucht.
Kurz vor der Ankunft konnten wir noch ein regelrechtes Lichtspektakel am Horizont beobachten.
Der Empfang war soooo freundlich! Mikäel, ein Berufsfeuerwehrmann, half uns sofort beim Rangieren in der etwas schmalen Grundstückseinfahrt. Eigentlich wollten wir einfach auf dem Hof stehen bleiben. Aber er und seine Frau Émélie bestsnden darauf, dass wir den BiVan im Garten mit Blick nach Westen abstellten. Und beide waren begeistert von unserem rollenden Zuhause.
Nach einem kurzen Rundgang durch den BiVan, fragte uns Mikäel, ob wir noch irgendetwas bräuchten . Eine Lampe, Stromkabel, Dusche und ob wir schon etwas gegessen hätten. Alles verneinten wir, nur beim Essen kam unsere Antwort zögerlich. Das nahm unser Gastgeber zum Anlass zu fragen, ob wir gerne Pommes Frites mögen. Da konnten wir einfach nicht Nein sagen.😂
Und da wir gerade an unserem Kühlschrank standen, gab es für Émélie und Mikäel im Gegenzug zwei eingeschweißte schwäbische Maultaschen, von denen meine Mutter heute Morgen noch einige im Schwabenland eingekauft hatte. Bin gespannt was die beiden berichten werden und welche der empfohlenen Zubereitungsarten sie auswählen werden.
So wurde der Abend stilecht mit Pommes und Bier ( Pülleken, Danke Andrea) beendet!😎
Bonne Nuit!Read more
Abfahrt mit Hindernis!
April 16 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C
Die Woche in Kleinmachnow kam uns vor wie eine sehr schnell brennende Lunte. Kaum angezündet, schon vorbei.
Wirklich bewegend war, wie viele Menschen sich gefreut haben, uns zu sehen und Zeit mit uns zu verbracht haben: Kerstin & Rainer, Andrea und Gerhardt, alle unsere Kinder, unsere Enkelin Rose, unser Schwiegersohn Jan, mein Bogenfreund Andreas, der sich einen Tag für mich frei genommen hatte und mein Freund Uli, mit dem ich am Donnerstag eine Mountainbiketour über alte Bikepfade unternommen habe. Wir hätten locker noch eine Woche bleiben können.
Der Campingplatz hat unsere Erwartungen übertroffen: sehr saubere Sanitäranlagen, sehr nette Mitarbeiter und der Platz am Wasser war einfach phantastisch. Wechselnde Boote, Enten, Reiher , springende Fische, Morgennebel und trotz der Nähe zur Autobahn sehr ruhig ( wenn der Wind günstig stand😂🫣).
Der Abbau heute Morgen (Vorzelt, Stromkabel, Tisch und Stühle) und das Verpacken lief wie am Schnürchen. Beim Ankoppeln des BiVan wollten wir die Möglichkeiten des Movers nutzen und ehekrisenauslösende Missverständnisse vermeiden („ noch 2m Platz „ 1 Sekunde später „ Stooooop, nur noch 10 cm Abstand Deichsel zu Auto „)
Und dieses Mal sollte mir kein Missgeschick passieren. Denkste. 😏
Nachdem ich den Stützpfosten eingezogen, den Mover gegen die Räder des BiVan gepresst und die Handbremse gelöst hatte, war alles bereit. Dachte ich. Also zweimal auf die Fernbedienung gedrückt und nach zwei Piepstönen konnte es losgehen.
Doch irgendetwas lief nicht wie gewünscht. Der Mover drehte sich nicht nach links, sondern nur nach rechts. Da kam schon die Info von Kathrin, dass das linke Hinterrad durch einen Bremskeil am Vorwärtskommen gehindert wurde. Also wieder alles zurück, den Keil entfernt und noch einmal nach vorne.
Da wir auf der linken Seite standen, konnten wir sofort sehen, dass etwas nicht stimmte: der linke Mover bewegte sich nicht. Mover entkoppelt, stromlos gemacht und neuen Versuch gestartet. Ohne Erfolg. Der linke Motor verweigerte den Dienst. Auch die Bedienungsanleitung half nicht weiter.
Einziger Hinweis: Warten und hoffen dass sich der Motor wegen Überlast selbst abgeschaltet hatte und nun ein wenig Erholung braucht.
Da Geduld im privaten Kontext nicht zu meinen Stärken gehört, hatte ich sofort den Hersteller in Frankreich angerufen und ihm
mein Malheur geschildert.
So richtig weiterhelfen konnte er nicht, aber das Telefonat nahm Zeit von der Uhr und als ich ihm vorführen wollte, was genau nicht funktioniert, hatte sich der linke Motor von seiner Zerrung erholt und schnurrte wie ein Kätzchen.
Lehre aus den bisherigen Missgeschicken beim Versuch des An- und Abkoppeln:
Es wird eine Checkliste mit allen durchzuführenden Maßnahmen erstellt. Die bleibt im BiVan und wir beide werden diese Liste wie Copilot und Pilotin vor dem Start durchgehen.😎
Die 600 km des Tages liefen anschließend super und am Ende wurden wir bei der Überquerung des Rheins mit einem besonderen Lichtspektakel belohnt.
Krönender Abschluss: wie seit mehr als 40 Jahren wird beim Unterfahren der A48 kurz vor Ortseingang von Bassenheim genau unter der Brücke kräftig gehupt. Wer‘s erfunden hat? Mein Papa. Begleitet vom empörten Ausruf meiner Mutter:“DIETER!!!!!“😂Read more
Gut geschlafen.
April 13 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C
Die erste Nacht war einfach perfekt. Das Dach blieb aus Bequemlichkeit zu (wir waren bis kurz nach 23.00 Uhr bei Kerstin und Rainer) ö. Das hatte aber den Vorteil, dass es im Innern länger warm blieb. Und leiser. Denn ca. 800 m weiter östlich überqueren 6 Autobahnfahrstreifen den Teltowkanal.
Das Grundrauschen drang erst nach dem Aufstellen des Daches am nächsten Morgen an unsere Ohren. Daher werden wir es auch in Zukunft so halten, wenn es ständige Umgebungsgeräusche gibt. Nachts zu, tagsüber auf.
Lustig war, dass wir nach zwei Nächten mit geschlossenenem Dach automatisch in gebückter Haltung blieben, auch wenn das Dach aufgestellt war.😂
Heute verbringen wir zum ersten mal längere Zeit im Inneren des BiVan. Außen war es heute Morgen frisch und jetzt am Nachmittag weht ein kühler Wind über den Teltowkanal. Das Vordach steht, aber gemütlich ist anders. Umso besser, dass die Truma- Heizung schnell ein kuscheliges Raumklima schafft. Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen und ist wirklich simpel. Derzeit heizt sie im Hybrid-Modus mit Gas und Landstrom.
Für Unterhaltung ist übrigens auch gesorgt : Schiffegucken!😉Read more
Heute blieb das Dach geschlossen
April 12 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C
Schon in der Nacht wurden wir vom gleichmäßigen Auftreffen der Regentropfen auf das Dach des BiVans geweckt. Und auch am Morgen verhieß der Blick nach draußen nichts Gutes. Highlight war jedoch der sensationelle Doppio, den Frank aus seiner Siebträgermaschine entlockte. So gestärkt koppelten wir an und machten uns auf den Weg nach Kleinmachnow, unsere alte Heimat.
Da Brandenburg, wie auch die Bretagne, zur Maultaschen- Diaspora zählt, haben wir uns noch mit diesem Kunstwerk der schwäbischen Hausmannskost eingedeckt. Und natürlich mussten es Maultaschen vom Maultaschen- König sein!
Anschließend ging es an die nächsten 600 km. Pausen mit Sonnenschein waren allerdings Fehlanzeige. 500 km lang nur Regen in unterschiedlicher Stärke. Das Dach blieb zu und wir haben nur kurze Tankstopps eingelegt.
Auch dieses Mal fand Kathrin einen guten Preis auf einem Autohof etwas abseits der A6. Während des Tankens dann das Wundern: Häh!? Warum kostet der Liter jetzt 2,50 €??? Kathrin hatte zwar einen gelben Zapfhahn gegriffen, es war nur leider der Grand Cru gewesen. Diesel Excelium. Wahrscheinlich mit Jojobaöl und ätherischen Essenzen.🙄 Ich fand auch gleich, dass der Tiguan viel zufriedener schnurrte.
Gegen 19.30h kamen wir dann, kurz vor Rezeptionsschluss, am Campingplatz in Kleinmachnow an. Irgendwie bizarr! Die letzten Meter waren die Strecke, die wir jahrelang selbst zu unserem Haus gefahren waren. Und der Wald roch genauso, wie vor zweieinhalb Jahren. Wir hatten viel Auswahl bei der Stellplatzsuche und stehen nun direkt am Ufer des Teltowkanals. Was nicht fehlen durfte: die Lehrstunde zum Thema „ Anfängerfehler“😬
Den BiVan so abgeparkt und abgekoppelt, dass er fast perfekt gerade stand. Es gab nur eine klitzekleine Schräge auszugleichen😉
Flugs die Auffahrtsrampe platziert und den Mover aktiviert. Zuerst ging’s nur schleppend, was an der angezogenen Bremse lag 🙄. Als dann alles ausnivelliert war, habe ich dann den Mover entkoppelt und sah entsetzt zu, wie der BiVan die Rampe als Startrampe nahm, um in Richtung Tiguan zu beschleunigen. Zum Glück hat sich die Zusatzstütze ins Erdreich eingearbeitet und ein „ Einmassieren“ der Deichsel in die Heckschürze des Tiguans verhindert. Ich hatte nämlich vergessen die Bremse VOR dem Entkoppeln des Movers wieder anzuziehen. (Anfänger-)Glück gehabt!!!
Nach dem Schreck ging es durch den vertrauten Wald zu unseren Nachbarn Kerstin und Rainer, die uns letztes Jahr in der Bretagne besucht hatten und die uns zu einem wunderschönen Abendessen eingeladen hatten.Read more
Hohenhaslach
April 11 in France ⋅ ☁️ 16 °C
Gestern ging es dann noch weiter weiter nach Osten. Nach unserer Pause am Fischweiher mussten wir lernen, dass an der Stelle, wo in Frankreich eine Autobahnabfahrt ist, nicht zwingend auch eine Auffahrt vorhanden ist. Und staunten nicht schlecht, als wir für die Auffahrt 20 km Umweg fahren mussten. Das Thema Spritpreis spukte natürlich gleich in unseren Köpfen. 😬 Zum späten Nachmittag erreichten wir dann unser Etappenziel im beschaulichen Hohenhaslach. Bevor wir aber mit Biggi und Frank einen wunderschönen Abend verbringen konnten, galt es eine ziemliche Rangierhürde zu nehmen, denn die Stadtplaner zwei enge 90 Grad-Knicke in die Straße bauen lassen. Und unser Stellplatz lag am Ende einer Steigung in einer Sackgasse. Ich bin ehrlich: nach 6 Anläufen und nachdem ein Nachbar sein Auto umgeparkt hatte konnte ich unseren BiVan dank des Volkswagen-Trailerassists endlich abstellen.Read more
Mal eben Pause machen!
April 11 in France ⋅ ☁️ 19 °C
Früher habe ich mich immer über Menschen amüsiert, die sich mit ihrem Wohnwagen oder Camper an ein schönes Plätzchen gestellt haben und eine Pause genossen haben. Als ob es ausser Nachtanken und kleiner Geschäfte einen Grund zum Anhalten geben könnte. Da wir nach 500 km heute immer noch 250 km auf der „Uhr“ hatten, sind wir in Lothringen einfach von der A4 abgefahren, da wir auf dem Navi ein paar schöne Teiche und Seen gesehen hatten. Also runter von der Autobahn und nach 5 km links raus an einen schönen Fischteich. Komisch waren nur die alten Betonwürfel, die auf der Wiese standen. Reste der Lingne Maginot Aquatique. Ein zwischen 1932 und 1934 gebaute französische Verteidigungslinie, die durch das Fluten mehrerer Stauseen im Falle eines Angriffs den Feind aufhalten sollte. Heute ein bizarres Idyl. Das Beste: Tisch und Stühle aufgebaut, Kühlschrank geleert , Leckeres aufgetischt und schon baumelt unsere Seele.Read more
Das Abenteuer geht weiter!
April 11 in France ⋅ ☁️ 11 °C
Gestern ging es zum zweiten Mal mit dem BiVan los. Auf eine Tour durch Deutschland. Was wir bei unserer Planung nicht berücksichtigen konnten, waren die durch die Decke gegangen Preise für Dieselkraftstoff 😬. Und die Tatsache, dass es von uns aus in Richtung Osten zunächst einmal tüchtig berghoch und runter geht. Zusammen mit einem gut beladenen BiVan hinten dran resultierte daraus ein durchschnittlicher Verbrauch von 11 Litern der erst im Flachen wieder auf 10,4 Liter absank. Trotzdem erreichten wir unseren ersten Stopp nach 470 Kilometern in einem Rutsch. Unseren Stellplatz hatten wir über Campspace gefunden. Ein Bauernhof, der von einer pferdebegeisterten Familie bewirtschaftet wird. Als wir gegen 21.30h direkt vor den Stallungen abpackten, kam uns der Herr des Hauses schon entgegen. Nach einem kleinen Schwätzchen und einer kurzen Besichtigung des BiVans konnten wir uns im Pferdestall an den Landstrom anschließen. Im Stall selbst war die gesamte Giebelseite mit Plaketten gewonnener Springreit-Wettbewerbe bedeckt😳. Die Tochter unseres Gastgebers ist nämlich französische Vizemeisterin im Springreiten und hatte heute Morgen einen Wettkampf in Rouen. Deshalb könne es gegen 7.00 Uhr morgens etwas lauter werden, wenn die Pferde eingeladen werden, warnte uns Christophe.
Im BiVan galt es nun Wasser und Raumluft auf angenehme Temperaturen zu bringen. Kein Problem. Dachte ich😏. Gasflasche aufgedreht und auf dem Touchscreen die Heizung gestartet. Dasselbe mit dem Warmwasser. Und kurz darauf floss warmes Wasser aus dem
Hahn und die warme Luft strömte in den Innenraum. Leider merkte Kathrin kurz darauf an, dass es nach „Strom riecht“. Da ich mich zeitgleich durch das Betriebshandbuch unserer Kassettentoilette gearbeitet hatte ( dumm, wenn man die Erstbefüllung mit Wasser und Chemie unterwegs durchführt 🙄😖) nahm ich Kathrins Einwurf nicht wirklich ernst. Das änderte sich schlagartig , als auf dem Display der Truma-Kombiheizung gefühlt eine DIN-A5 Seite mit Warnmeldungen erschien. Thema: Wasserbehälter der Warmwasserbereitung ist leer, Bereitung wird abgebrochen. Also die Truma-Bedienungsanleitung herausgesucht und drei Seiten später schon die Lösung gefunden. Man schalte die Wasserpumpe ein. Check. Man öffne alle Wasserhähne im
Modus „warm“. Check. Nun warte man, bis sich die ganze Luft im System sprotzend entleert. Check. Und sobald das Wasser kontinuierlich fließt, wird der Boiler wieder seinen Dienst verrichten. Und die Warnmeldung verschwand wie von Geisterhand. Wie kam es zum Verschwinden des Wassers im Boiler? Während der Überwinterung gab es Frost und die schlaue Truma-Heizung hatte automatisch das Ablassventil geöffnet und das Wasser war perdu. Ich hatte zwar das Ventil wieder verschlossen, aber hatte es, getreu dem
Männermotto „wozu die Bedienungsanleitung lesen, ist doch alles selbstverständlich „, versäumt, den Boiler wieder zu befüllen. So heizte dieser die klägliche Restmenge an Wasser ultraschnell auf fast 80 Grad und das hatte wohl nicht allen Materialien gefallen. Der Stromgeruch folgte auf den Fuß. ( Ich war ,ehrlich gesagt, schon überrascht gewesen, wieso das Wasser sooo schnell warm wurde😂)
Nach all der Aufregung genehmigten wir uns einen schön gekühlten Chablis, der von einem köstlichen Omlette begleitet wurde.
Die Nacht war super ruhig und wir schliefen wie die Murmeltiere.
Wie von Christophe angekündigt, ging es gege. 6.30 mit dem Verladen der Pferde los und um Punkt 7 rollten er und seine Tochter vom Hof.
Wir fuhren nach einem schnellen Espresso aus der 15 bar erzielenden Handpumpenmaschine und einer Katzenwäsche ebenfalls los. Zum Glück hat der Tiguan einen Trailer-Assistenten und bereits im dritten Versuch stand das Gespann in Fahrtrichtung ohne Schaden angerichtet zu haben. Das elektrische Tor zum Hof noch schnell mit dem Code geschlossen, den uns Christophe am Vorabend gegeben hatte und auf zum Nachtanken. Und 4 Cent pro Liter gespart.💪🏻 denn der Preis war über Nacht an der Dorftankstelle tatsächlich gesunken. 2.17€ /L.Read more
Eine Nacht am Meer
November 9, 2025 in France ⋅ ☁️ 13 °C
Gegen 18.00 Uhr wurde es gestern langsam dunkel und es waren nur noch wenige Spaziergänger unterwegs. Zeit sich für die Nacht fertig zu machen. Punkt 1: Abendessen. Definitiv die Domäne von Kathrin. Mit zwei Töpfen und ohne Pfanne hat sie leckere Capelletti mit allerlei Gemüse und Speckwürfeln gezaubert. Flugs den Tisch installiert und siehe da, auch ohne aufgestelltes Dach bleibt der BiVan gemütlich. Für uns Erdnocken😉
Komisch ist es aber, wenn plötzlich im Haus nebenan das Licht angeht, oder ein Auto trotz Dunkelheit den Parkplatz anfährt. Denn das Abstellen des BiVan ist von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr am Strandparkplatz verboten 😬
Mit Vorhängen und gedimmtem Licht waren wir zwar im Stealth- Mode unterwegs, komisch ist’s trotzdem, wenn plötzlich jemand aus einem Auto aussteigt und mit der Taschenlampe auf uns gerichtet auf uns zukommt und versucht hinein zu schauen.
Wir mucksmäuschenstill und Licht aus. Dann begann der Krimi: Frau um die 30 steigt nach ihrer Kontrolle wieder in ihr Auto ein. Beanie abgesetzt und Rückenlehne zurück gekurbelt. Gedimmtes Licht und die Scheiben beschlugen in kürzester Zeit. Dazu ab und an schemenhafte Bewegungen.😎
Dann das nächste Auto und schwupps war das Licht im Auto aus🤭
Kathrin begann ihre nächste Berufslaufbahn: Verdeckte Ermittlerin. Ich lag entspannt auf dem Rücken und habe das Hörspiel genossen.
Wie es ausging weiß ich leider nicht, denn heute morgen war das Auto weg.
Gegen 5 Uhr haben wir im Mondlicht den ersten Strandspaziergang unternommen. Der Mond schien so hell, dass wir unsere Schatten auf dem Sand sehen konnten 😳
Zum zweiten Mal geweckt haben uns dann die Stimmen der ersten Spaziergänger.
Dann kurzer Blick aufs Innenhermometer: 13.00 Grad ! Nicht die Wohlfühltemperatur
für ein entspanntes Frühstück. Touchscreen betatscht und Heizung auf 18 Grad eingestellt.
Ich auf zum nächsten Bäcker und zurück mit zwei Croissants, zwei Brioche au chocolat. Zurück fragte mich Kathrin, warum ich nicht ans Telefon gegangen wäre. Sie hat sich halb ausziehen müssen weil es schon nach kurzer Zeit zu warm wurde und sie nicht wusste, wie man die Heizung abstellt.🤭 Gut , dass der Maschinist wieder an Bord war.
Die Reaktionen der vielen Spaziergänger , die wir hinter getönten Scheiben beobachten konnten, waren dieselben wie gestern: zuerst ein Staunen und dann ein Lächeln.
Jedes Mal wenn Kathrin am Meer ist kommt der Moment, ihr Moment: sie muss ins Meer. Die Temperatur der Luft und des Wassers spielt dabei keine Rolle. Nur die Haare sollten trocken bleiben. Kein Haargummi? Kein Problem! Der Maschinist hat ja Zeltschnur dabei. 🤓
Ich selbst blieb draußen, denn jemand muss ja schließlich den Notarzt alarmieren können. 😎Read more

War ja aufregend. Durften ihr dort parken? Um 5 Uhr aufstehen ist aber für uns zu früh. Es hat euch aber offensichtlich Spaß gemacht. Liebe Grüße. Wir haben gerade mit Regine tel. Wir treffen ins im Elsass für eine Woche vom 15.12 bis 20.12. Liebe Grüße [Papa]

Bei diesen Temperaturen gehört schon viel Optimismus dazu. Aber Ihr seit ja abgehärtet [Ingrid]

TravelerOffiziell ist es zwischen 22.00 und 6.00 Uhr untersagt. Da die meisten aber nach 6 an den Strand kommen, können wir immer sagen, dass wir geradebiegst angekommen sind 😉
Vor der Haustür
November 8, 2025 in France ⋅ ☁️ 13 °C
Nachdem wir den BiVan im September zum Hersteller gebracht hatten - das Hardtop nebst Zelt wurde auf Kulanz getauscht- hatten wir spontan die Idee entwickelt, noch einmal zwei Tage Off-Grid zu verbringen. Leider meinte es Petrus gestern nicht gut mit uns. Dauerregen auf dem Weg nach Vannes und Scheibenwischer auf höchster Stufe.
Heute sollte es hingegen sonnig werden. Aber nach 350 km gestern noch einmal weit weg?
Also kurz im Kopf einen Location-Check durchgeführt und Voilá: wir kamen beide auf Landrellec, denn hier hatten Freunde von uns bis vor kurzem noch ein Haus am Strand besessen.
Die einzige Hürde: die Metallbarriere mit 1,90m Durchfahrtshöhe an der Einfahrt zum Strand. Also langsam angenähert und siehe da: passt! Also das Gespann- unter den sehr auf Drama hoffenden Blicken der Spaziergänger darunter hindurch gezirkelt und den BiVan mittels Mover zum Meer hin ausgerichtet.
Erstaunlicherweise hat sich niemand beschwert. Lag vielleicht auch daran dass wir erst einmal vor dem BiVan 12 Austern und 12 Garnelen verspeist haben, die Kathrin zuvor beim örtlichen Austernzüchter gekauft hatte. Zudem zu jedem der zu uns hin schaute ein freundliches „ Bonjour“. Einige hielten an und fragten, ob sie sich das Ganze einmal näher ansehen dürften. Nach drei Besichtigungen wurde es langsam ruhiger und wir haben uns ins Innere zurückgezogen. Kathrin war noch Schwimmen und hatte sich das Abendessen verdient. Mit vorgezogenen Vorhängen und gedimmter Beleuchtung sind wir relativ unauffällig. Denn eigentlich dürfen wir hier nicht über Nacht stehen. 😬
Jetzt ist gleich Plein Mer und das Wasser maximal 10 m von uns entfernt. Die Wellen rauschen und es zeigen sich über uns sogar Sterne. Wildromantisch!Read more

KerstinOnTheRoadDas mit dem Regen kennen wir leider…. Warum war euer neues Gefährt denn schon kaputt? Und warum fahrt ihr nur zwei Tage?

TravelerEs hatte von Anfang an einen Produktionsfehler, der aber nicht so gravierend war, dass wir das Auswechseln sofort hätten durchführen lassen müssen. Sonst wäre unsere erste Reise ausgefallen.

TravelerFür diese Kurztrips haben wir den Bivan auch angeschafft. Fertig gepackt steht er da. Angekoppelt und los geht’s. Und so den Tag am
Das BiVan-Resümee
August 27, 2025 in France ⋅ ☁️ 22 °C
Nach all dem Chaos am Tag zuvor, hatten die beiden Menschen, also Kathrin und ich, leichte Schwierigkeiten die Aufforderung des Weckers mit dem Das-Bett-Verlassen zu verknüpfen. An der Menge des Sancerre lag es definitiv nicht, denn die Flasche war am Morgen noch halb voll.
Damit Kathrin mit ihrem verletzten Knie den maximalen Platz zur Verfügung hatte, bin ich freiwillig in die erste Etage, das Dachzelt umgezogen. Fazit: die Liegefläche (1,6x2m) reichte aus, damit ich meine berüchtigten Schlafkarussel-Moves ausführen konnte. Beim Erwachen lag ich mit dem Kopf im niedrigen Teil des Zeltes, obwohl ich 180 Grad anders herum eingeschlafen bin. Die Belüftung oben ist sehr gut, nur die Matratze benötigt für meinen Komfort einen Topper. Fühlte mich sehr an die 1980‘er zurückversetzt, als ich auf Tatami-Betten schlief. Eine Leiter zum
Hochklettern benötigt man im BiVan nicht. Der in Fahrtrichtung linke vordere Sitzplatz und die sehr stabile Arbeitsplatte links davon dienen als Stufen. Schön auch, dass in der Dachschräge eine LED- Lampe verbaut ist, die auch eine ganz schwaches bläuliches Licht abgeben kann. So ist sichergestellt, dass nicht gleich der gesamte BiVan erleuchtet wird und man sich dennoch nicht beim Abstieg verletzt (am Knie z.B. 😬).
Kathrin hatte eine relativ ruhige Nacht und Alva schlief wie tot bis 9.30h.
Was ich beim Campen schon immer gehasst habe, war ein nasser Abbau. In der Nacht hatte es mit deutlichem
Wind geregnet. Dabei hatte der Wind das gesamte Vorzelt innerhalb der Befestigungsschiene seitlich verschoben und damit war sowohl unsere Abdeckung des Bereichs vor dem BiVan, als auch einer der beiden Stoffstühle patschnass. Werde also beim nächsten Mal zwei weitere Spannschnüre einsetzen müssen.
Das eigentliche Zusammenfalten des BiVans dauert kaum 10 Minuten. Wäre da nicht das lästige Leeren des Kühlschranks, das Zusammenfalten des ( nassen😫) Vorzeltes, das Beräumen aller Ablageflächen, das Einpacken der Gewürze, Reinigen der Kochfläche, der beiden Waschbecken, … (wenn ich jetzt alle Tätigkeiten aufzählen würde, bräuchte ich mit der Handytastatur genau die eineinhalb Stunden, die ich zum Abbauen und Anhängen des BiVans gebraucht habe.)
Dann kam wieder die große Stunde des Movers. Der bewegte wie von Geisterhand den BiVan auf die Anhängerkupplung zu. Ein tolles Teil.
Nach weiteren zwei Stunden waren wir endlich wieder zuhause und nutzten zwei Wolkenlöcher mit Sonnenschein um das Dachzelt, die Fußbodenmatte und das Vorzelt zu trocknen. Nun steht der BiVan auf dem Feld vor unserem Grundstück und wartet auf die nächste Ausfahrt.
Für uns war’s eine tolle Erfahrung und wir sind schon gespannt, wie es wird im September ( Ferien sind vorbei) , wenn wir uns unter den Strandbarrieren hindurchgemogelt haben und alleine in der ersten Reihe stehen.Read more

KerstinOnTheRoadKommt gut wieder an. Bin gespannt auf eure nächste Ausfahrt. Bitte unbedingt wieder teilen…Ich habe mich schon auf der Homepage der BiVan- Typen umgeschaut 😊
Pont Aven
August 26, 2025 in France ⋅ 🌙 17 °C
Das war heute unser Ziel. Wir wollten eine kleine Wanderung unternehmen und hatten bei Komoot nach etwas Passendem in der Nähe gesucht. 6km von uns liegt das bekannte Pont Aven, die Stadt der Maler. Die Wegbeschreibung nebst Anfahrt in der Komoot-App war perfekt. Beeindruckend auch die Navigation. Das Telefon in der Tasche ließ es sich mit den präzisen Ansagen aus der Hosentasche entspannt gehen. Bereits nach kurzer Zeit auf den Bürgersteigen von Nizon verschwanden wir in einem grünen Tunnel. Links und rechts säumten die typischen Erdwälle (Talus) den schmalen Weg. Alva war ziemlich aufgeregt, weil es überall duftete. Nach ca. 2 km vor uns plötzlich Hundegebell. Der Weg war keinen Meter breit und ich sah zwei schwarze Epagnol Breton, die typischen Jagdhunde , vor mir. Irgendwie schienen sie freundlich, aber ohne Leine war mir die Sache unheimlich. Plötzlich ein junger Mann vor mir, der mir erklärte, ich müsse mir keine Sorgen machen, die seien friedlich. Warum aber dann die Ketten, mit denen die Hunde per Erdanker fixiert wurden? Ich hatte vorsichtshalber schon einen dicken Holzknüppel in der Hand. Also Meldung nach hinten zu Kathrin und Alva, dass sie kommen können.
Der eine Mann verschwand im Gebüsch und als ich in die Richtung blickte, sah ich mindestens 50 weiße Transporter und Wohnanhänger. Der temporäre Wohnort einer Vielzahl von Sinti /Roma hier „ Gens du Voyage“ genannt. Die angeketteten Hunde waren die Wachhunde und etwas hinter dem Erdanker waren zwei kleine Hundehütten zu sehen. So langsam kam Alva näher und alle drei Hunde fingen munter an zu Bellen. Was den nächsten Mann auf den Plan rief, der mir sehr freundlich erklärte, dass wir und unser Hund nichts zu befürchten hätten. Kathrin zog die sehr aufgeregte Alva an den beiden Hunden vorbei und wir konnten weitergehen. Nach Pont Aven hinunter führt ein kleiner Weg mit vielen Treppen. Sehr pittoresk. Die kleine Stadt wimmelte von Touristen ( wie uns). Dennoch hatte Alva Spaß daran sich unmittelbar neben der Brücke im Aven zu baden. Dann ging es durch den Bois d‘Amour in dem sich im 19. Jahrhundert die Maler trafen. Eine wirkliche Idylle: der Fluss plätschert leise, große Granitfelsen säumen den Weg und je weiter man sich von der geschäftigen Stadt entfernt, umso einsamer kann man hier die Natur genießen. Alva und Kathrin haben sich noch weiter flussaufwärts im Fluss abgekühlt, bevor das Schicksal erneut zuschlug: das Geräusch eines auf den Boden aufschlagenden Menschen und als ich mich umdrehte, lag Kathrin mit blutigem Knie auf dem Boden. Die Wunde unter der Kniescheibe war tief und sah groß aus. Die Jeans war schon umgefärbt und es war klar, dass wir niemals die 4 km bis zu unserem Auto schaffen würden. Kathrin konnte aufstehen und nach einer ersten Wundversorgung ( Jeans mit Jagdmesser gekürzt, zwei Lagen Haushaltsrolle aus dem Lunchpaket mit der Zugschnur einer Mülltüte fixiert - fertig war die Kompresse) hat Kathrin mithilfe einer aus einem kleinen Baumstamm hergestellten Stock und viel Willenskraft den Weg zurücknimmt den Ort geschafft. Der Versuch die SAMU ( Rettungssanitäter) zu kontaktieren scheiterte am fehlenden Netz. 3-400m vor dem Ort kam uns ein junger Mann mit Hund entgegen, der mit seinem Handy den Notruf absetzte. Aber anstatt jemanden zu schicken , gab es den Rat ins 22 km entfernte Krankenhaus nach Quimperlé zu fahren ( Kathrin war nicht bewusstlos, Blutung stand, Patientin stand auf eigenen Füßen, also warum jemanden schicken? ) Unser Retter brachte dann seinem Hund nach Hause, holte sein Auto und kam zu einem mit dem Auto erreichbaren Parkplatz am Fluss, um uns anschließend alle drei zu unserem Auto zu fahren. Was für ein hilfsbereiter Mensch!!! In Quimperlé habe ich dann den für die Rettungswagen vorgesehenen Weg genommen und unmittelbar vor der Notaufnahme geparkt. Kam bei der Krankenschwester am Empfang eher suboptimal an.😬
Dann aber lief es wirklich wie am Schnürchen, wir konnten die Dame schnell überzeugen, dass wir eigentlich nette Leute sind und das Eis war gebrochen, als sie nach Kathrins Familienstand fragte (mariée) und ich nach kurzer Pause hinzufügte:“ Et heuresement avec moi!“ Da musste sie doch breit grinsen. Long story short. Gegen 20.30 h, also nach zwei Stunden, war die Wunde versäubert, genäht und mit einer Drainage versehen. Zudem gab es das Rezept für Schmerzmittel, Antibiotika und Verbandmaterial sowie die Verordnung für eine Wundkrankenschwester, die in den nächsten Tagen die Winde versorgen wird. Was extrem positiv auffiel, wie sehr die ausgenommen höflichen Mitarbeiter des Krankenhauses sich um die Patienten bemühen. Wirklich dem Menschen zugewandt! Nach der ganzen Aufregung- nebenbei galt es noch Alva bei Laune zu halten- waren die 8 km bis zur nächsten Notfallapotheke ein Kinderspiel. Doch auch hier galt es noch Hürden zu nehmen. Die Apotheke: komplett verrammelt, kein Licht. Waren wir hier richtig? Dann fand ich den kleinen gedruckten Hinweis, dass es eine Klingel gäbe, nur wo? Also kurzerhand den Wirt des Bistros gegenüber gefragt, die gelten ja als in der Regel gut informiert. Dank des Tipps hatte ich die Klingel sogleich gefunden und kurz darauf der Apothekerin erklärt, was wir benötigen. Als ich kurz darauf schon glücklich durch das Ausgabefenster ins Gesicht der Apothekerin blicken durfte, dachte ich schon, unsere Pechsträhne reißt nicht ab: sie erklärte mir , dass sich zur Zeit alle zum Notdienst eingeteilten Apotheken im Streik befinden ( und ich dachte nur, gleich werde ich komisch). Zum Glück für sie und für mich war die einzige Konsequenz, dass sie mich darauf hinweisen musste, dass ich anders als sonst eine kleine Zuzahlung zu entrichten hätte (2,60€) und ich mir diesen Betrag von der Krankenkasse zurückholen müsse. Da hatten wir aber gerade andere Sorgen.
Knapp 5,5h nach dem Unfall waren wir endlich in unserem geliebten BiVan. Und dass haben wir zum Abschluss mit einem leckeren Sancerre gefeiert, der im Kühlschrank auf uns gewartet hatte.Read more

KerstinOnTheRoadOh Mann ihr beiden, ihr lasst aber nichts aus. Ist ja richtig spannend euer Camperurlaub. Gute Besserung Kathrin ❤️🩹 Solange der Sancerre noch schmeckt ist ja alles gut 😊
Quiberon… und zurück. Teil 2
August 25, 2025 in France ⋅ ☀️ 24 °C
Der erste Gruß des neuen Tages war das leise Geräusch von Regen auf dem BiVan-Dach. Typisch für meinen Geburtstag. Einen Tag zuvor noch sehr warm, kühlt es am nächsten Tag deutlich ab und regnet.
Aber immer noch besser Regen im BiVan, als Sonne auf Quiberon. Nach den zwei Ehrenrunden samt BiVan standen wir in einem kleinen Ort mitten auf der Insel mit Strässchen so eng, dass ich um den Hänger fürchten musste. Philippe, der Besitzer des Geländes, hatte mittlerweile angerufen und versuchte zu erklären, wie wir zum Stellplatz finden. Nach 45 Minuten Sucherei fuhren wir mit der Kamera in der Hand langsam durch wieder sehr enge Wege und plötzlich rief der zugeschaltete Philippe:“Stopp“. Wir blickten nach rechts und waren entsetzt. Trockenes Gras, vier verstaubte Wohnmobile, aus dem einen wuffte ein großer Hund und nach 10 Sekunden war klar, hier bleiben wir nicht. Also wieder zurück zu unserem idyllischen Stellplatz der ersten zwei Nächte bei Concarneau. Waren ja nur 120 Kilometer. Der Hund kann gar nicht genug gelobt werden. Damit Alva ein wenig auslaufen konnte, hielten wir kurz nach Quiberon auf einer Parkbucht um noch Zeit am Strand zu verbringen. Alva tollte im Wasser, Kathrin kühlte sich ab und ich googelte nach Orten, in denen wir unseren Frischwassertank füllen konnten. Auch das wurde ein Reinfall. Wenn wir nicht übernachten würden, gäbe es auch keine Möglichkeit den Tank zu befüllen, wurde uns beschieden. Jetzt war mein Fass übergelaufen. Auf dem Rückweg kauften wir an einer Tankstelle den letzten verfügbaren 10 Liter Reservekanister, nachdem uns der Besitzer unseres ersten Stellplatzes am Telefon sagte, dass wir an der Kirche in Trégunc einen Wasserhahn finden würden. Der Wasserhahn entpuppte sich als Druckknopf der jeweils 100 ml-weise sein kühles Nass abgab. Dauerte also ein wenig bis die 10 l drin waren😬. Und dann hab’s wieder einen Rückschlag. Der Rüssel des Kanisters konnte nicht weit genug in den Einfüllstutzen des BiVans eingebracht werden und so ging der erste Liter schön aufs Pflaster vor der Kirche von Trégunc.
Erfreulich waren am Ende zwei Dinge:
Der BiVan war viel schneller aufgebaut als beim ersten Mal und der Cidre Brut war kalt und lecker.
Was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker.
Jetzt geht’s los zu einer Wanderung nach Pont Aven. Kenavo!Read more
Quiberon … und zurück.
August 25, 2025 in France ⋅ ☀️ 24 °C
Eigentlich sollte ich den Bericht nicht mit „Eigentlich“ beginnen, weil dann schon vorneweg klar ist, dass es nicht so lief, wie zuvor überlegt. Aber ist die diplomatischste Formulierung für den Verlauf des heutigen Scheißtages.😫
Obwohl sich das Wetter traumhaft zeigte, war von Anfang an irgendwie der Wurm drin Der gebuchte Stellplatz auf Quiberon hatte keine Toilette und wir keine Chemikalien für unsere hochmoderne Toilette. Eigentlich ( jeder kann sich denken was jetzt kommt) kein Problem, aber am Montag hatten alle Camping-Zubehör-Händler zu. Kein Problem. Auf zum größten Supermarkt nach Concarneu. Dort an der Rezeption konnte mir niemand sagen, ob es die gewünschten Produkte gäbe, aber ich solle es einmal bei Produkten der Saison versuchen. Dort gab es das Gewünschte nicht , aber nach einigem Suchen wurde ich in der Gartenabteilung fündig. Zurück am Stellplatz hatte Kathrin den BiVan zur Abfahrt vorbereitet und wir konnten Richtung Quiberon aufbrechen. Da auf dem Weg der Ort Carnac mit seinen ca. 3000 Menhiren lag, haben wir kurzerhand den kleinen Umweg dahin genommen. Wurde aber eher ein Vorbeiflug. 27Grad im nicht vorhandenen Schatten, staubig und ewig langer Fußmarsch haben uns sehr schnell davon überzeugt, direkt nach Quiberon weiter zu fahren. Die ersten Zweifel, ob es uns dort gefallen könnte, kamen uns schon auf den letzten Kilometern, die wir in Kolonne fahrend, verbrachten. Dem Gegenverkehr ging’s genauso.
Der nächste Dämpfer waren die heruntergekommenen Häuser links und rechts der Einfallstrasse. Hier sollte es schön sein können? Dazu hunderte von Autos auf den Strandparkplätzen. Mmmh, vielleicht ist ja der Stellplatz der Bringer? Auf dem Weg dahin haben wir uns trotz Google Msps Koordinaten so verfahren, dass wir mit unserem Gespann auf einen Schottereeg strandeten, der gerade einmal so breit wie unser Auto war😬.
Also kurzerhand den Trailer-Assist des Tiguans genutzt und beherzt zurückgesetzt, solange, bis Kathrin mich auf eine hüfthohe Steimauer aufmerksam gemacht hat, die ich unweigerlich beim Vorwärtsfahren mitgenommen hätte. Also nochmals in den Weg hinein, Hänger auf der Wegekreuzung abgekoppelt, den Tiguan vorbeigemogelt, den Hänger auf der Stelle mit dem Mover gedreht, wieder angehängt und weiter ging’s, 10 Minuten später kamen wir dank Google Maps wieder an derselben Stelle vorbei, nur aus der anderen Richtung. Stimmung? Unter dem Wagenboden. Aber so schnell geben wir nicht auf. Dachten wir zu dem Zeitpunkt noch. Der Rest der Story kommt morgen, denn es ist schon spät und wir sind nach 260 km wieder glücklich auf unserem Stellplatz mitten im Nichts angekommen.🤭Bonne nuit!Read more
Guten Morgen
August 25, 2025 in France ⋅ ☀️ 17 °C
Der Blick aus unserem Schlafzimmer 😎
Concarneau ohne Dupin
August 24, 2025 in France ⋅ ☀️ 25 °C
Heute haben wir Umgebung entdecken wollen. Als große Dupin-Fans war Concarneau unser erstes Ziel. Wir wollten die Ville Close besuchen. Der älteste Stadtkern umgeben vom Meer. Leider hatten gefühlt 50.000 andere dieselbe Idee. Und ich begann zu begreifen, dass sich in meinem Kopf seit unserem Umzug in die Bretagne vieles verändert hat. Dazu gehört, dass mich viele Menschen um
mich herum und die Begleiterscheinungen von Massentourismus mittlerweile stören🤭.Offensichtlich bin ich doch ein Landei geworden. Die Polizeistation liegt kurz vor dem Hafen, aber von Kadeg und Co keine Spur. Zum Glück war die Parkuhr nach 30 Minuten abgelaufen und wir sind die Küste weiter in Richtung Nordwesten zum Cap Coz. Unterwegs kamen wir an einem wirklich schönen Wanderpfad mit tollen Ausblicken auf eine schmale Bucht vorbei. Eine echte Herausforderung für Alva, da alle fünf Minuten andere Hunde vorbeikamen. Aber der Pfad lag immer im Schatten und da waren die 28 Grad gut zu ertragen. Jetzt sind wir zurück in unserer schönen Einöde.Read more
Die erste Nacht
August 24, 2025 in France ⋅ ☀️ 24 °C
Schockverliebt. Das war unser Zustand, als wir erste Bilder vom BiVan sahen. Genau das wollten wir: Durchdacht, aber anders. Mit 1,90 m Höhe kommen wir unter den an den Strand-Parkplätzen installierten Metallbarrieren hindurch. Innen Platz ohne Ende für Zwei und Hund. Austellbares Dachzelt und 4 Schlafplätze. Falls mal jemand schnarcht.😬
Dusche mit voller Höhe im BiVan und ein ausreichend großer Frischwassertank(70l). Heizung, Ventilation per Gas oder Strom, Solarpanel auf dem Dach verschafft einige Tage Autonomie. Und der Mover rettet unsere Ehe! Kein „ noch ein bisschen links, Stoooooop. Das andere Links!!!😫“ sondern einfach den BiVan per Fernbedienung ausrichten und bewegen.
Und schick aussehen tut er auch noch.🤭
Unser erstes Ziel fanden wir bei Campspace, einer Webseite über die Privatpersonen ihr Gelände für ein kleines Entgelt zur Übernachtung zur Verfügung stellen. Drei Hektar freies Feld an einem
Eichenwald in dessen Mitte drei Dolmengräberreste liegen. Außer uns: Niemand! Der Aufbau/ die Inbetriebnahme etwas störrisch, aber nach 39 Minuten waren wir eingerichtet. Den BiVan am
Hang gerade auszurichten nicht so leicht wie gedacht. Etwas Schlagseite blieb, aber das störte kaum. Im BiVan selbst ist es sehr gut belüftet und Alva und ich haben die Zeit, in der Kathrin einkaufen war , erst einmal für ein Nickerchen 😴 genutzt. Herrlich. Alle Klappen, Türen und Fenster offen und der Wind streicht durch den Wagen.
Abends dann den Scotti- Grill aufgebaut ( Danke an meinen Bogenschiess-Kumpel Guido für diesen Tipp) und einige Stücke Thunfisch auf den Grill. Die Beilage? Salat und noch ein Stück Thunfisch 🍣.😂
Das Schlafen war unglaublich bequem. Eine tolle Auflage, die tagsüber im
Heck verschwindet, macht’s möglich.
Der Sternenhimmel über uns war genauso schön, wie der tolle Sonnenaufgang am Morgen.Read more
Duschen im BiVan
August 24, 2025 in France ⋅ ☀️ 24 °C
Heute hieß es, nach dem Aufstehen, die Ausrüstung des BiVans weiter zu erkunden. Auf dem Programm: die Dusche. Innen wie außen zu verwenden und da wir gutes Wetter haben, wurde die Außendusche genutzt. Küchenfenster öffnen, Wasserhahn aus dem Waschbecken im Badezimmer herausziehen und los geht’s. Wenn man zu zweit ist, denn der Einhandmischerhebel ist außen nicht erreichbar. Menge, Temperatur und Zeitpunkt bestimmt die Maschinistin oder der Maschinist im Inneren. Kathrin hat mir daher freiwillig den Vortritt gelassen. Soviel zu Vertrauen in der Partnerschaft. Da der Boden der Dusche aus naturbelassener Wiese bestand, kam der Footprint unserer Aussenduschkabine zum Einsatz. 1m x 1m dickes und rutschfestes Cordura. Damit macht auch Füßewaschen Sinn. Das warme Wasser hat locker für Zwei gereicht. Die Warmwasservorbereitung hatte ich zuvor per App gestartet. Dann begann die Truma-Wasserheizung das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Schön dabei: wenn ich ungefähr weiß, wann ich Duschen möchte, kann ich den Temperaturbereich und den Startzeitpunkt entweder per App oder am
Touchscreen vorprogrammieren. Unser Fazit: Duschen macht im
BiVan gute Laune😎Read more
Erstes Kennenlernen
August 23, 2025 in France ⋅ ☁️ 23 °C
Jörg hätte keinen besseren Platz finden können - 3 ha Auslauf für Alva, das perfekte Licht und Schattenspiel, ausreichend Hanglage für eine erste Übung und keine anderen Menschen - Fazit: das Bett ist super bequem, das Verhältnis von Tisch zu Stuhl kann noch optimiert werden, die Luft streicht sanft durch die vielen Fenster - herrlich, Kochen, Geschirr spülen, Rotwein trinken… was man so macht beim Campen, alles hat geklappt. Die Krönung war der Möbelbau für die Außenküche 😜😂😂😂🥰Read more


































































































































































