• Jörg Schröder
  • Kathrin Schröder
августа 2025

Das BiVan-Abenteuer

Wir und Wohnwagen? Niemals!!! Hatten wir noch vor 6 Wochen gedacht!
Und nun? Seht selbst!😉
Читать далее
  • Начало поездки
    24 августа 2025 г.

    Erstes Kennenlernen

    23 августа, Франция ⋅ ☁️ 23 °C

    Jörg hätte keinen besseren Platz finden können - 3 ha Auslauf für Alva, das perfekte Licht und Schattenspiel, ausreichend Hanglage für eine erste Übung und keine anderen Menschen - Fazit: das Bett ist super bequem, das Verhältnis von Tisch zu Stuhl kann noch optimiert werden, die Luft streicht sanft durch die vielen Fenster - herrlich, Kochen, Geschirr spülen, Rotwein trinken… was man so macht beim Campen, alles hat geklappt. Die Krönung war der Möbelbau für die Außenküche 😜😂😂😂🥰Читать далее

  • Duschen im BiVan

    24 августа, Франция ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute hieß es, nach dem Aufstehen, die Ausrüstung des BiVans weiter zu erkunden. Auf dem Programm: die Dusche. Innen wie außen zu verwenden und da wir gutes Wetter haben, wurde die Außendusche genutzt. Küchenfenster öffnen, Wasserhahn aus dem Waschbecken im Badezimmer herausziehen und los geht’s. Wenn man zu zweit ist, denn der Einhandmischerhebel ist außen nicht erreichbar. Menge, Temperatur und Zeitpunkt bestimmt die Maschinistin oder der Maschinist im Inneren. Kathrin hat mir daher freiwillig den Vortritt gelassen. Soviel zu Vertrauen in der Partnerschaft. Da der Boden der Dusche aus naturbelassener Wiese bestand, kam der Footprint unserer Aussenduschkabine zum Einsatz. 1m x 1m dickes und rutschfestes Cordura. Damit macht auch Füßewaschen Sinn. Das warme Wasser hat locker für Zwei gereicht. Die Warmwasservorbereitung hatte ich zuvor per App gestartet. Dann begann die Truma-Wasserheizung das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Schön dabei: wenn ich ungefähr weiß, wann ich Duschen möchte, kann ich den Temperaturbereich und den Startzeitpunkt entweder per App oder am
    Touchscreen vorprogrammieren. Unser Fazit: Duschen macht im
    BiVan gute Laune😎
    Читать далее

  • Die erste Nacht

    24 августа, Франция ⋅ ☀️ 24 °C

    Schockverliebt. Das war unser Zustand, als wir erste Bilder vom BiVan sahen. Genau das wollten wir: Durchdacht, aber anders. Mit 1,90 m Höhe kommen wir unter den an den Strand-Parkplätzen installierten Metallbarrieren hindurch. Innen Platz ohne Ende für Zwei und Hund. Austellbares Dachzelt und 4 Schlafplätze. Falls mal jemand schnarcht.😬

    Dusche mit voller Höhe im BiVan und ein ausreichend großer Frischwassertank(70l). Heizung, Ventilation per Gas oder Strom, Solarpanel auf dem Dach verschafft einige Tage Autonomie. Und der Mover rettet unsere Ehe! Kein „ noch ein bisschen links, Stoooooop. Das andere Links!!!😫“ sondern einfach den BiVan per Fernbedienung ausrichten und bewegen.

    Und schick aussehen tut er auch noch.🤭

    Unser erstes Ziel fanden wir bei Campspace, einer Webseite über die Privatpersonen ihr Gelände für ein kleines Entgelt zur Übernachtung zur Verfügung stellen. Drei Hektar freies Feld an einem
    Eichenwald in dessen Mitte drei Dolmengräberreste liegen. Außer uns: Niemand! Der Aufbau/ die Inbetriebnahme etwas störrisch, aber nach 39 Minuten waren wir eingerichtet. Den BiVan am
    Hang gerade auszurichten nicht so leicht wie gedacht. Etwas Schlagseite blieb, aber das störte kaum. Im BiVan selbst ist es sehr gut belüftet und Alva und ich haben die Zeit, in der Kathrin einkaufen war , erst einmal für ein Nickerchen 😴 genutzt. Herrlich. Alle Klappen, Türen und Fenster offen und der Wind streicht durch den Wagen.

    Abends dann den Scotti- Grill aufgebaut ( Danke an meinen Bogenschiess-Kumpel Guido für diesen Tipp) und einige Stücke Thunfisch auf den Grill. Die Beilage? Salat und noch ein Stück Thunfisch 🍣.😂

    Das Schlafen war unglaublich bequem. Eine tolle Auflage, die tagsüber im
    Heck verschwindet, macht’s möglich.

    Der Sternenhimmel über uns war genauso schön, wie der tolle Sonnenaufgang am Morgen.
    Читать далее

  • Stele aus der Eisenzeit. Nur das Kreuz stammt aus neuerer Zeit.

    Concarneau ohne Dupin

    24 августа, Франция ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir Umgebung entdecken wollen. Als große Dupin-Fans war Concarneau unser erstes Ziel. Wir wollten die Ville Close besuchen. Der älteste Stadtkern umgeben vom Meer. Leider hatten gefühlt 50.000 andere dieselbe Idee. Und ich begann zu begreifen, dass sich in meinem Kopf seit unserem Umzug in die Bretagne vieles verändert hat. Dazu gehört, dass mich viele Menschen um
    mich herum und die Begleiterscheinungen von Massentourismus mittlerweile stören🤭.Offensichtlich bin ich doch ein Landei geworden. Die Polizeistation liegt kurz vor dem Hafen, aber von Kadeg und Co keine Spur. Zum Glück war die Parkuhr nach 30 Minuten abgelaufen und wir sind die Küste weiter in Richtung Nordwesten zum Cap Coz. Unterwegs kamen wir an einem wirklich schönen Wanderpfad mit tollen Ausblicken auf eine schmale Bucht vorbei. Eine echte Herausforderung für Alva, da alle fünf Minuten andere Hunde vorbeikamen. Aber der Pfad lag immer im Schatten und da waren die 28 Grad gut zu ertragen. Jetzt sind wir zurück in unserer schönen Einöde.
    Читать далее

  • Quiberon … und zurück.

    25 августа, Франция ⋅ ☀️ 24 °C

    Eigentlich sollte ich den Bericht nicht mit „Eigentlich“ beginnen, weil dann schon vorneweg klar ist, dass es nicht so lief, wie zuvor überlegt. Aber ist die diplomatischste Formulierung für den Verlauf des heutigen Scheißtages.😫

    Obwohl sich das Wetter traumhaft zeigte, war von Anfang an irgendwie der Wurm drin Der gebuchte Stellplatz auf Quiberon hatte keine Toilette und wir keine Chemikalien für unsere hochmoderne Toilette. Eigentlich ( jeder kann sich denken was jetzt kommt) kein Problem, aber am Montag hatten alle Camping-Zubehör-Händler zu. Kein Problem. Auf zum größten Supermarkt nach Concarneu. Dort an der Rezeption konnte mir niemand sagen, ob es die gewünschten Produkte gäbe, aber ich solle es einmal bei Produkten der Saison versuchen. Dort gab es das Gewünschte nicht , aber nach einigem Suchen wurde ich in der Gartenabteilung fündig. Zurück am Stellplatz hatte Kathrin den BiVan zur Abfahrt vorbereitet und wir konnten Richtung Quiberon aufbrechen. Da auf dem Weg der Ort Carnac mit seinen ca. 3000 Menhiren lag, haben wir kurzerhand den kleinen Umweg dahin genommen. Wurde aber eher ein Vorbeiflug. 27Grad im nicht vorhandenen Schatten, staubig und ewig langer Fußmarsch haben uns sehr schnell davon überzeugt, direkt nach Quiberon weiter zu fahren. Die ersten Zweifel, ob es uns dort gefallen könnte, kamen uns schon auf den letzten Kilometern, die wir in Kolonne fahrend, verbrachten. Dem Gegenverkehr ging’s genauso.

    Der nächste Dämpfer waren die heruntergekommenen Häuser links und rechts der Einfallstrasse. Hier sollte es schön sein können? Dazu hunderte von Autos auf den Strandparkplätzen. Mmmh, vielleicht ist ja der Stellplatz der Bringer? Auf dem Weg dahin haben wir uns trotz Google Msps Koordinaten so verfahren, dass wir mit unserem Gespann auf einen Schottereeg strandeten, der gerade einmal so breit wie unser Auto war😬.

    Also kurzerhand den Trailer-Assist des Tiguans genutzt und beherzt zurückgesetzt, solange, bis Kathrin mich auf eine hüfthohe Steimauer aufmerksam gemacht hat, die ich unweigerlich beim Vorwärtsfahren mitgenommen hätte. Also nochmals in den Weg hinein, Hänger auf der Wegekreuzung abgekoppelt, den Tiguan vorbeigemogelt, den Hänger auf der Stelle mit dem Mover gedreht, wieder angehängt und weiter ging’s, 10 Minuten später kamen wir dank Google Maps wieder an derselben Stelle vorbei, nur aus der anderen Richtung. Stimmung? Unter dem Wagenboden. Aber so schnell geben wir nicht auf. Dachten wir zu dem Zeitpunkt noch. Der Rest der Story kommt morgen, denn es ist schon spät und wir sind nach 260 km wieder glücklich auf unserem Stellplatz mitten im Nichts angekommen.🤭Bonne nuit!
    Читать далее

  • Erster Versuch dem Gastgeber zu erklären wo wir sind🫤
    Zweiter Versuch 😪Dritter Versuch 😡Gute Laune ? Fehlanzeige!Nicht nur Amaretto, auch Cidre ist ein geiles Zeug!

    Quiberon… und zurück. Teil 2

    25 августа, Франция ⋅ ☀️ 24 °C

    Der erste Gruß des neuen Tages war das leise Geräusch von Regen auf dem BiVan-Dach. Typisch für meinen Geburtstag. Einen Tag zuvor noch sehr warm, kühlt es am nächsten Tag deutlich ab und regnet.
    Aber immer noch besser Regen im BiVan, als Sonne auf Quiberon. Nach den zwei Ehrenrunden samt BiVan standen wir in einem kleinen Ort mitten auf der Insel mit Strässchen so eng, dass ich um den Hänger fürchten musste. Philippe, der Besitzer des Geländes, hatte mittlerweile angerufen und versuchte zu erklären, wie wir zum Stellplatz finden. Nach 45 Minuten Sucherei fuhren wir mit der Kamera in der Hand langsam durch wieder sehr enge Wege und plötzlich rief der zugeschaltete Philippe:“Stopp“. Wir blickten nach rechts und waren entsetzt. Trockenes Gras, vier verstaubte Wohnmobile, aus dem einen wuffte ein großer Hund und nach 10 Sekunden war klar, hier bleiben wir nicht. Also wieder zurück zu unserem idyllischen Stellplatz der ersten zwei Nächte bei Concarneau. Waren ja nur 120 Kilometer. Der Hund kann gar nicht genug gelobt werden. Damit Alva ein wenig auslaufen konnte, hielten wir kurz nach Quiberon auf einer Parkbucht um noch Zeit am Strand zu verbringen. Alva tollte im Wasser, Kathrin kühlte sich ab und ich googelte nach Orten, in denen wir unseren Frischwassertank füllen konnten. Auch das wurde ein Reinfall. Wenn wir nicht übernachten würden, gäbe es auch keine Möglichkeit den Tank zu befüllen, wurde uns beschieden. Jetzt war mein Fass übergelaufen. Auf dem Rückweg kauften wir an einer Tankstelle den letzten verfügbaren 10 Liter Reservekanister, nachdem uns der Besitzer unseres ersten Stellplatzes am Telefon sagte, dass wir an der Kirche in Trégunc einen Wasserhahn finden würden. Der Wasserhahn entpuppte sich als Druckknopf der jeweils 100 ml-weise sein kühles Nass abgab. Dauerte also ein wenig bis die 10 l drin waren😬. Und dann hab’s wieder einen Rückschlag. Der Rüssel des Kanisters konnte nicht weit genug in den Einfüllstutzen des BiVans eingebracht werden und so ging der erste Liter schön aufs Pflaster vor der Kirche von Trégunc.

    Erfreulich waren am Ende zwei Dinge:
    Der BiVan war viel schneller aufgebaut als beim ersten Mal und der Cidre Brut war kalt und lecker.

    Was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker.

    Jetzt geht’s los zu einer Wanderung nach Pont Aven. Kenavo!
    Читать далее

  • Pont Aven

    26 августа, Франция ⋅ 🌙 17 °C

    Das war heute unser Ziel. Wir wollten eine kleine Wanderung unternehmen und hatten bei Komoot nach etwas Passendem in der Nähe gesucht. 6km von uns liegt das bekannte Pont Aven, die Stadt der Maler. Die Wegbeschreibung nebst Anfahrt in der Komoot-App war perfekt. Beeindruckend auch die Navigation. Das Telefon in der Tasche ließ es sich mit den präzisen Ansagen aus der Hosentasche entspannt gehen. Bereits nach kurzer Zeit auf den Bürgersteigen von Nizon verschwanden wir in einem grünen Tunnel. Links und rechts säumten die typischen Erdwälle (Talus) den schmalen Weg. Alva war ziemlich aufgeregt, weil es überall duftete. Nach ca. 2 km vor uns plötzlich Hundegebell. Der Weg war keinen Meter breit und ich sah zwei schwarze Epagnol Breton, die typischen Jagdhunde , vor mir. Irgendwie schienen sie freundlich, aber ohne Leine war mir die Sache unheimlich. Plötzlich ein junger Mann vor mir, der mir erklärte, ich müsse mir keine Sorgen machen, die seien friedlich. Warum aber dann die Ketten, mit denen die Hunde per Erdanker fixiert wurden? Ich hatte vorsichtshalber schon einen dicken Holzknüppel in der Hand. Also Meldung nach hinten zu Kathrin und Alva, dass sie kommen können.

    Der eine Mann verschwand im Gebüsch und als ich in die Richtung blickte, sah ich mindestens 50 weiße Transporter und Wohnanhänger. Der temporäre Wohnort einer Vielzahl von Sinti /Roma hier „ Gens du Voyage“ genannt. Die angeketteten Hunde waren die Wachhunde und etwas hinter dem Erdanker waren zwei kleine Hundehütten zu sehen. So langsam kam Alva näher und alle drei Hunde fingen munter an zu Bellen. Was den nächsten Mann auf den Plan rief, der mir sehr freundlich erklärte, dass wir und unser Hund nichts zu befürchten hätten. Kathrin zog die sehr aufgeregte Alva an den beiden Hunden vorbei und wir konnten weitergehen. Nach Pont Aven hinunter führt ein kleiner Weg mit vielen Treppen. Sehr pittoresk. Die kleine Stadt wimmelte von Touristen ( wie uns). Dennoch hatte Alva Spaß daran sich unmittelbar neben der Brücke im Aven zu baden. Dann ging es durch den Bois d‘Amour in dem sich im 19. Jahrhundert die Maler trafen. Eine wirkliche Idylle: der Fluss plätschert leise, große Granitfelsen säumen den Weg und je weiter man sich von der geschäftigen Stadt entfernt, umso einsamer kann man hier die Natur genießen. Alva und Kathrin haben sich noch weiter flussaufwärts im Fluss abgekühlt, bevor das Schicksal erneut zuschlug: das Geräusch eines auf den Boden aufschlagenden Menschen und als ich mich umdrehte, lag Kathrin mit blutigem Knie auf dem Boden. Die Wunde unter der Kniescheibe war tief und sah groß aus. Die Jeans war schon umgefärbt und es war klar, dass wir niemals die 4 km bis zu unserem Auto schaffen würden. Kathrin konnte aufstehen und nach einer ersten Wundversorgung ( Jeans mit Jagdmesser gekürzt, zwei Lagen Haushaltsrolle aus dem Lunchpaket mit der Zugschnur einer Mülltüte fixiert - fertig war die Kompresse) hat Kathrin mithilfe einer aus einem kleinen Baumstamm hergestellten Stock und viel Willenskraft den Weg zurücknimmt den Ort geschafft. Der Versuch die SAMU ( Rettungssanitäter) zu kontaktieren scheiterte am fehlenden Netz. 3-400m vor dem Ort kam uns ein junger Mann mit Hund entgegen, der mit seinem Handy den Notruf absetzte. Aber anstatt jemanden zu schicken , gab es den Rat ins 22 km entfernte Krankenhaus nach Quimperlé zu fahren ( Kathrin war nicht bewusstlos, Blutung stand, Patientin stand auf eigenen Füßen, also warum jemanden schicken? ) Unser Retter brachte dann seinem Hund nach Hause, holte sein Auto und kam zu einem mit dem Auto erreichbaren Parkplatz am Fluss, um uns anschließend alle drei zu unserem Auto zu fahren. Was für ein hilfsbereiter Mensch!!! In Quimperlé habe ich dann den für die Rettungswagen vorgesehenen Weg genommen und unmittelbar vor der Notaufnahme geparkt. Kam bei der Krankenschwester am Empfang eher suboptimal an.😬
    Dann aber lief es wirklich wie am Schnürchen, wir konnten die Dame schnell überzeugen, dass wir eigentlich nette Leute sind und das Eis war gebrochen, als sie nach Kathrins Familienstand fragte (mariée) und ich nach kurzer Pause hinzufügte:“ Et heuresement avec moi!“ Da musste sie doch breit grinsen. Long story short. Gegen 20.30 h, also nach zwei Stunden, war die Wunde versäubert, genäht und mit einer Drainage versehen. Zudem gab es das Rezept für Schmerzmittel, Antibiotika und Verbandmaterial sowie die Verordnung für eine Wundkrankenschwester, die in den nächsten Tagen die Winde versorgen wird. Was extrem positiv auffiel, wie sehr die ausgenommen höflichen Mitarbeiter des Krankenhauses sich um die Patienten bemühen. Wirklich dem Menschen zugewandt! Nach der ganzen Aufregung- nebenbei galt es noch Alva bei Laune zu halten- waren die 8 km bis zur nächsten Notfallapotheke ein Kinderspiel. Doch auch hier galt es noch Hürden zu nehmen. Die Apotheke: komplett verrammelt, kein Licht. Waren wir hier richtig? Dann fand ich den kleinen gedruckten Hinweis, dass es eine Klingel gäbe, nur wo? Also kurzerhand den Wirt des Bistros gegenüber gefragt, die gelten ja als in der Regel gut informiert. Dank des Tipps hatte ich die Klingel sogleich gefunden und kurz darauf der Apothekerin erklärt, was wir benötigen. Als ich kurz darauf schon glücklich durch das Ausgabefenster ins Gesicht der Apothekerin blicken durfte, dachte ich schon, unsere Pechsträhne reißt nicht ab: sie erklärte mir , dass sich zur Zeit alle zum Notdienst eingeteilten Apotheken im Streik befinden ( und ich dachte nur, gleich werde ich komisch). Zum Glück für sie und für mich war die einzige Konsequenz, dass sie mich darauf hinweisen musste, dass ich anders als sonst eine kleine Zuzahlung zu entrichten hätte (2,60€) und ich mir diesen Betrag von der Krankenkasse zurückholen müsse. Da hatten wir aber gerade andere Sorgen.

    Knapp 5,5h nach dem Unfall waren wir endlich in unserem geliebten BiVan. Und dass haben wir zum Abschluss mit einem leckeren Sancerre gefeiert, der im Kühlschrank auf uns gewartet hatte.
    Читать далее

  • Blick aus dem Heck beim Aufwachen
    Blick aus dem Heck 15 Minuten späterTiguan gepacktWie der Komoran beim Trocknen der FlügelFußmattetrocknen auf dem HofErste Reihe😎 wir kommen!

    Das BiVan-Resümee

    27 августа, Франция ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach all dem Chaos am Tag zuvor, hatten die beiden Menschen, also Kathrin und ich, leichte Schwierigkeiten die Aufforderung des Weckers mit dem Das-Bett-Verlassen zu verknüpfen. An der Menge des Sancerre lag es definitiv nicht, denn die Flasche war am Morgen noch halb voll.
    Damit Kathrin mit ihrem verletzten Knie den maximalen Platz zur Verfügung hatte, bin ich freiwillig in die erste Etage, das Dachzelt umgezogen. Fazit: die Liegefläche (1,6x2m) reichte aus, damit ich meine berüchtigten Schlafkarussel-Moves ausführen konnte. Beim Erwachen lag ich mit dem Kopf im niedrigen Teil des Zeltes, obwohl ich 180 Grad anders herum eingeschlafen bin. Die Belüftung oben ist sehr gut, nur für Matratze benötigt für meinen Komfort einen Topper. Fühlte mich sehr an die 1980‘er zurückversetzt, als ich auf Tatami-Betten schlief. Eine Leiter zum
    Hochklettern benötigt man im BiVan nicht. Der in Fahrtrichtung linke vordere Sitzplatz und die sehr stabile Arbeitsplatte links davon dienen als Stufen. Schön auch, dass in der Dachschräge eine LED- Lampe verbaut ist, die auch eine ganz schwaches bläuliches abgeben kann. So ist sichergestellt, dass nicht gleich der gesamte BiVan erleuchtet wird und man sich dennoch nicht beim Abstieg verletzt (am Knie z.B. 😬).
    Kathrin hatte eine relativ ruhige Nacht und Alva schlief wie tot bis 9.30h.

    Was ich beim Campen schon immer gehasst habe, war ein nasser Abbau. In der Nacht hatte es mit deutlichem
    Wind geregnet. Dabei hatte der Wind das gesamte Vorzelt innerhalb der Befestigungsschiene seitlich verschoben und damit war sowohl unsere Abdeckung des Bereichs vor dem BiVan, als auch einer der beiden Stoffstühle patschnass. Werde also beim nächsten Mal zwei weitere Spannschnüre einsetzen müssen.
    Das eigentliche Zusammenfalten des BiVans dauert kaum 10 Minuten. Wäre da nicht das lästige Leeren des Kühlschranks, das Zusammenfalten des ( nassen😫) Vorzeltes, das Beräumen aller Ablageflächen, das Einpacken der Gewürze, Reinigen der Kochfläche, der beiden Waschbecken, … ( wenn ich jetzt alle Tätigkeiten aufzählen würde, bräuchte ich mit der Handytastatur genau die eineinhalb Stunden, die ich zum Abbauen und Anhängen des BiVans gebraucht habe.

    Dann kam wieder die große Stunde des Movers. Der bewegte wie von Geisterhand den BiVan auf die Anhängerkupplung zu. Ein tolles Teil.

    Nach weiteren zwei Stunden waren wir endlich wieder zuhause und nutzten zwei Wolkenlöcher mit Sonnenschein um das Dachzelt, die Fußbodenmatte und das Vorzelt zu trocknen. Nun steht der BiVan auf dem Feld vor unserem Grundstück und wartet auf die nächste Ausfahrt.

    Für uns war’s eine tolle Erfahrung und wir sind schon gespannt, wie es wird im September ( Ferien sind vorbei) , wenn wir uns unter den Strandbarrieren hindurchgemogelt haben und alleine in der ersten Reihe stehen.
    Читать далее