• Bretagne mal anders

    August 24 in France ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Bretagne bedeutete bisher für uns vor allem die Nähe zum Meer. Wilde Küsten, weite Sandstrände und das Spiel der Gezeiten. Das Landesinnere hatten wir bisher nur auf der Durchfahrt erlebt. Als notwendiges „Übel“ um im Süden ans Meer zu kommen. Dabei hat auch gerade das Innere ganz viel zu bieten.

    Wasser sollte auf jeden Fall in der Nähe sein und daher haben wir uns nach einer Woche mit Rucksack und Zelt entlang des GR34 für den Lac de Guerlédan als Homebase entschieden.

    Mit dabei die Mountainbikes, denn nach 4 Tagen mit 13 Kilo Rucksack und per pedes unterwegs wollten wir gerne eine nicht motorisierte Möglichkeit haben unseren Radius zu erweitern.

    Der Stausee erstreckt sich über 400 ha und wurde 1923 in Betrieb genommen. Entlang des Sees gibt es wunderschöne schmale Wanderwege und etwas oberhalb des Sees bietet eine ehemalige schmale Bahntrasse die Möglichkeit mit geringeren Höhenunterschieden den See zu umrunden.

    Mittlerweile gelingt der Aufbau des Basislagers sehr schnell. Der Mover bewegt den BiVan souverän die kleine Steigung hoch. Das Vorzelt ist fix aufgebaut und ebenso Tisch und Stühle.

    Die Stühle stammen von „Campwerk“ sind bis 120 Kilo belastbar, klein zusammenfalltbar und bestechen durch eine Sitzhöhe von 48 cm. Dadurch sitzen wir ganz aufrecht am Tisch und fühlen uns nicht an Mittagessen im Kindergarten erinnert.
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