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  • Day8

    Landschaft geniessen

    June 7, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute gehen wir es ruhig an und essen ein wenig später Frühstück. Die Cliffs of Moher und die Burren stehen auf dem Programm. Also wieder knappe 200 km Irland was wir sehen. Autobahn und Mautstrassen lassen wir wieder beiseite.
    Nach knapp einer Stunde gemütlicher Autofahrt haben wir die Cliffs of Moher erreicht. 8 Euro pro Person soll es kosten, aber wir werden durchgewunken ohne zu bezahlen. Okay, wenn sie es so sagen, gerne. Der Parkplatz ist um die Mittagszeit gut gefüllt aber nicht überfüllt. Er liegt in der Mitte der Cliffs, so dass wir uns für einen Weg entscheiden konnten. Wir gehen rechts und haben damit auf die großen Cliffs einen guten Blick. Es ist schon gewaltig und die Höhe ist berauschend, wenn man recht nah am Abgrund steht. Man kann hier einige Zeit verbringen wenn man entlang der Cliffs wandern will. Wir wollten aber noch einiges sehen. Also weiter in das 5 km entfernte Doolin. Jetzt mussten alle weiteren Ankommenden Touristen für den Eintritt bezahlen. Tja manchmal muss man auch etwas Glück haben.
    Der Gus O'Connor Pub soll einen Besuch wert sein. Das Dörfchen ist recht sehenswert, aber es ist überfüllt mit Touristen und Reisebussen. Man kann also im irischen Pub sitzen mit anderen Touristen. Das ist nicht das Irland welches wir sehen wollen. Die Fahrt geht weiter zum Gunuraigh Castle, zurück auf den Wild Atlantic Way durch die Burren. Der Corkscrew Hill ist sehr sehenswert. Ich denke der Name sagt alles. Um ihn herum die Burrenlandschaft. Das ist Irland.
    Das Castle ist recht klein und steht gut erhalten umgeben von Wasser direkt an der Hauptstraße. Den Eintritt haben wir uns aber gespart. Alles muss man auch nicht von innen sehen. Unser nächster Punkt ist nicht im Navi verzeichnet, also aufs geradewohl in etwa die Nähe der Kilmacduagh Abbey. Und siehe da mitten auf dem Land an einer kleinen Dorfstraße steht sie. Verfallen mit mehreren Gebäuden und ringsherum von Kühen bewohnt. Über den Friedhof kann man laufen, in die Gebäude kommt man nicht. Einzig der Turm ist noch vollends erhalten. Das Besondere ist, dass man diesen Turm nicht besteigen kann, denn er hat keine Tür. Der Rapunzelturm steht also nicht irgendwo im Wald, wie es die Gebrüder Grimm immer geschrieben, sondern hier mitten auf dem Friedhof.
    Die Rückfahrt führt wieder durch die Burrenlandschaft.
    Nach dieser Fahrt schmeckt uns das Abendessen im Woodfield House umso mehr. Dänemark gegen Irland untermalt unser Abendessen.
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