• Wachau - vierte Etappe

    July 16 in Austria ⋅ ☁️ 27 °C

    Morgens erwachen wir am östlichen Eingangstor der Wachau, einem bezaubernden Donautal in Niederösterreich. Es ist berühmt für seine steilen Weinbauterrassen und historischen Burgen. Die Region ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.
    Der heutige Tag ist besonders, denn wir haben ein Geburtstagskind in unseren Reihen. Wir feiern Margrith 🎂 Happy Birthday 🎉 Unser Kellner Chan bringt uns beim Frühstück Prosecco, damit wir anstossen können. Hoch sollst du Leben, liebe Margrith.
    Der ursprünglich angesagte starke Regen bleibt aus. Noch ist der Himmel Wolken behangen, die Temperaturen klettern aber bereits wieder in die Höhe. Im Verlauf des Tages, soll das Wetter immer besser werden.
    Um ca 07.30 Uhr ertönt die Stimme der Direktorin. Sie bittet uns um 08.00 Uhr in die Lounge.
    Unsere Lisabelle hat einen Schaden erlitten. Beim Manöver eines anderen Schiffes nebenan, hat sich offenbar ein Seil mit dem Ruder und der Schiffsschraube von Lisabelle verhädert. Tauchern ist es nicht gelungen, es wieder zu lösen. Das Schiff muss in eine Werft. Wir werden gebeten, das Schiff bis um 09.00 Uhr zu verlassen.
    Das ist für uns kein Problem, da wir meistens um dieser Zeit zu unserer Tour gestartet sind.
    Es dauert nicht lange, fahren wir an herrlichen Reben (Grüner Veltliner) und schmucken Dörfern vorbei. Die Wachau wirkt gemütlich und beschaulich. Via Krems, Dürnstein und Weissenkirchen gelangen wir nach Spitz. Unterwegs gibt es im gemütlichen Innenhof der Weinerei Schwaiger Wösendorf einen kühlen Drink.
    In Spitz setzen wir mit einer grösseren Fähre, die sogar Autos aufnehmen kann, ans andere Ufer. Kaum angekommen, fallen vereinzelte Regentropfen. Wir schaffen es aber, den dunklen Wolken zu entkommen. Die Sonne siegt und brennt erbarmungslos nieder. Zeitweise fahren wir durch so heisse Luft, dass ich mich in einem Backofen wähne. Ab Kilometer 30 beginne ich zu leiden, es ist mir einfach zu heiss 😅
    Einzig der Gedanke, dass es nicht mehr weit ist, kann mich trösten.
    In Melk parkieren wir unsere Velos und suchen ein ideales Plätzchen. Es heisst nun Zeit zu überbrücken, denn unser Liseli" ist noch nicht angekommen.
    Beim Schmankerlfleischer Sdraule kehren wir ein und lassen es uns gut gehen.
    Herzlichen Dank Margrith, für Deine grosszügige Einladung 😍
    Beim Nachtessen gibt es zum Dessert eine Überraschung. Die Kellner bringen eine feine Geburtstagstorte - wir lassen Margrith nochmals hochleben🎉
    Zum Thema "Flower-Power" geniessen wir einen vergnügten Abend und lassen Margriths Geburtstag auf Deck gebührend ausklingen 🌃
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