• Arlette Christener
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Engels - Veloferien

A 8-day adventure by Arlette Read more
  • Trip start
    July 11, 2026

    Start in unser Abenteuer

    July 11 in Switzerland ⋅ ☀️ 29 °C

    Mit Daumen hoch im "whats app" bezeugen alle "Engel" dass sie startklar sind. Punkt 07.00 Uhr starten wir bei Romy und Peter in Kriens Richtung Rheintal. Kurt und ich haben Glück und dürfen uns chauffieren lassen. Bei angenehmen, frühmorgendlichen Temperaturen, rollt der Verkehr wunderbar. Die Raststätte Rheintal Ost ist unser erster Treffpunkt. Wir gesellen uns zur gemütlichen Kaffeerunde mit Margrith, Frieda, Claudia und Martin.
    Durch viel Grün und weites Landwitschaftsgebiet, umfahren wir nördlich München. Zwei weitere Stopps bieten eine willkommene Pause und herrliche Erfrischung.
    Mitte Nachmittag erreichen wir unser Ziel in Passau. Herzlichen Dank unseren umsichtigen Fahrern Romy, Peter und Martin, für das sichere Lenken und gute Ankommen 🙂
    Die Organisation klappt wie am Schnürchen. Auto parkieren, Gepäck verladen und Transfer mit dem bereitstehenden Bus ans Wasser. Schon sitzen wir auf dem Sonnendeck der Lisabelle, wo wir ein Schattenplätzchen suchen ☀️ Um die Dreiflüssestadt Passau zu erkunden bleibt keine Zeit, ein Grund
    mehr, unbedingt wieder einmal in diese Gegend zu kommen. Nebst dem Zusammentreffen von Donau, Inn und Ilz, begeistert Passau offenbar mit einer Altstadt, mit viel italienischem Flair, was die Stadt absolut sehenswert machen soll.
    An Bord dürfen wir uns an einem kleinen Buffet stärken. Das Check-in wird zügig abgewickelt und die Kabinen bezogen. Versorgt mit kühlen Drinks hören wir viel Wissenswertes, über das Schiff und unsere erste Velo Etappe.
    Das feine Nachtessen beschliesst unseren Reisetag und die Hitze des Tages weicht einer stimmungsvollen Nacht auf dem Wasser. Müde von der Reise und voller Vorfreude, auf den Viertelfinal gegen Argentinien, (welcher mitten in der Nacht ausgetragen wird) suchen wir unsere Betten auf. ✨️
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  • Engelhartszell - erste Etappe

    July 12 in Austria ⋅ ☀️ 23 °C

    Unsere erste Fahrt mit dem Schiff verlief relativ kurz. Unweit von Passau, in Engelhartszell lagen wir über die Nacht vor Anker.

    Ein wunderbarer, frischer Sonntagmorgen empfängt uns und die Sonne taucht die Landschaft in liebliches Licht. Die Crew ist schon fleissig gewesen. Die Bikes stehen bereits startklar in Reih und Glied.
    Nach dem Frühstück sind auch wir soweit, die erste Etappe in Angriff zu nehmen. Ausgerüstet mit "Satteltasche," Velohelm und genügend Sonnencreme machen wir die ersten Fahrversuche. Schnell den Sattel richtig anpassen, die Tasche anhängen und sich mit den Einstellungen vertraut machen, schon kann es losgehen.
    Kaum haben wir die ersten Meter hinter uns gebracht, heisst es schon wieder absteigen und ans andere Donauufer übersetzen. Eine kleine Fähre nimmt uns samt Velos auf, und wir gelangen trockenen Fusses ans andere Ufer 🙂
    Die Landschaft breitet sich wie ein grüner Teppich vor uns aus. Als würden wir uns in einer lebendig gewordenen Bilderbuchlandschaft bewegen, geniessen wir unsere Fahrt. Lieblich, entlang der Donau und zu unserem Glück fast immer im Schatten von Bäumen. Während die Landschaft anfänglich recht flach ist, steigen aus der Donauebene plötzlich bewaldete Hügel empor. Unser Veloweg führt uns gemütlich durch die Fläche. Mit der Unterstützung kommen wir kaum ins Schnaufen und sie ermöglicht uns sogar, achtsam durch die Gegend zu radeln und die Augen schweifen zu lassen. Durch beschauliche Dörfer, vorbei an gemütlichen Kneipen und der berühmten Schlögener Schlinge, wo die Donau durch hartes Gestein zu einer spektakulären 180 Grad-Kehre gezwungen wird. Um das Natur-Highlight aus der Adlerperspektive bewundern zu können, hätten wir einen steilen Aufstieg auf uns nehmen müssen. Da es doch recht warm ist, verzichten wir darauf und lassen die Donau von nah auf uns wirken und bleiben unten 😍
    Bevor wir mit einer weiteren Fähre nochmals das Ufer wechseln, besuchen wir in Au die "Buschenschank zur Fährfrau" eine Art Hof-Restaurant, ober "Bäsebeitz"
    Der Auftakt zu unserer Schiffs-& Veloreise hat bei allen breiten Anklang gefunden. Es darf gerne im gleichen Stil weitergehen. Wir haben die 45 km genossen und sicher bewältigt.
    Zum Nachtessen lädt das Schiff zum Welcome-Galadiner ein. Wir lassen uns kulinarisch verwöhnen und schlemmen.
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  • Linz - zweite Etappe

    July 13 in Austria ⋅ ☀️ 30 °C

    Wieder lacht die Sonne vom Himmel und überstrahlt alles. Auch wenn es heute warm werden wird, wissen wir für unsere Outdoor-Aktivität das schöne und trockene Wetter zu schätzen. ☀️
    Die heutige Strecke fällt kürzer aus. Bis zur Landeshauptstadt Oberösterreichs sind es 25 km.
    2009 erhielt Linz den Titel der Kulturhauptstadt Europas. Mit dem Mariendom kann sie sich ausserdem mit der grösste Kirche von ganz Österreich rühmen.
    Nach unserem Start verlassen wir kurz das Donauufer und machen einen kleinen Umweg zum Städtchen Eferding. (Historische und drittälteste Stadt Österreichs) Wir spazieren durch die kleine, hübsche Altstadt, bevor wir uns wieder aufs Rad schwingen.
    Durch herrliche Landschaft mit vielen Bäumen links und rechts, die eine Allee bilden, gelangen wir zurück zum Donau-Radweg.
    Spiegelglatt, friedlich und ruhig liegt die Donau zu unseren Füssen und die Landschaft malt ihr Abbild auf die fliessende Oberfläche.
    Auf dem ca 25 km langen Flussabschnitt, zwischen dem Eferdinger Becken und Linz, wandelt sich der Charakter der Donau augenfällig. Von der anfänglich, sanften, landwirtschaftlichen Ebene, verwandelt er sich in ein tief eingeschnittenes, von bewaldeten Hügeln flankiertes Stromtal. Bis er am Ende das urban anmutende Linzer Becken erreicht.
    Das Eferdinger Becken ist eine fruchtbare Donauniederung, die intensiv für Gemüseanbau genutzt wird.
    Flussabwärts verändert sich die Dynamik durch das Donaukraftwerk Offensheim-Wilhering. Nach dem Kraftwerk verlässt die Donau das flache Becken. Sie muss sich durch ein schmales, waldreiches Endtal kämpfen und das böhmische Mittelgebirgsplateau durchbrechen. Dieses geographische Nadelöhr heisst Linzer Pforte, nicht zu verwechseln mit der Linzertorte 🤣
    Hat der Fluss die Enge passiert. öffnet sich das Linzer Becken.

    Das letzte Stück legen wir parallel zu einer stark befahrenen Strasse zurück. Allerdings gänzlich vom Verkehr getrennt auf einem Radstreifen.
    In Linz angekommen, freuen wir uns, dass die MS Lisabelle schon gemütlich vor Anker liegt und auf uns wartet. Die mitgeführten Lunchpakete bringen wir wieder zurück 🙂 Auf der kurzen Fahrt hat sich zum Verspeisen keine Gelegenheit geboten. Kurzerhand geniessen wir unseren Proviant auf dem Oberdeck.
    Nach einer kurzen Pause machen wir uns zu Fuss auf, um Linz zu erkunden. In wenigen Minuten erreichen wir den Linzerhauptplatz mit der eindrücklichen Dreifaltigkeitssäule. Die 20 m hohe Säule wurde 1723 fertiggestellt und mit Salzburger Marmor errichtet. Als Pestsäule gestiftet erinnert sie an die Bewahrung von Krieg, Brand und Seuchen.
    Wir schlendern durch die Linzer Landstrasse, die 1,3 km lange Flaniermeile, mit unzähligen Geschäften und Restaurants. Mit dem Besuch des imposanten Mariendoms beenden wir den Linzbesuch in einem gemütlichen Biergarten.
    Anschliessend ans Nachtessen wird auf dem Oberdeck eine Schlagernacht geboten, die wir nicht verpassen möchten. Zusätzlich zu den stimmungsvollen Evergreens sorgt die Fahrt durch die Schleusen für beste Unterhaltung an Bord. Eindrücklich, wie präzise das Schiff durch die enge Passage gelenkt werden muss.
    Ein weiterer schöner Ferientag geht stimmungs- und klangvoll zu Ende ✨️
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  • Wien - dritte Etappe

    July 14 in Austria ⋅ ☁️ 26 °C

    Nachts ist unser Schiff weitergefahren und hat uns mehr oder weniger sanft in den Schlaf gerüttelt 🤣
    Wir erwachen in Tulln der Stadt, die wegen ihren schönen Gärten auch als Gartenstadt bekannt ist. Die Schönheit bekommen wir nur am Rande mit. Wir lenken unsere Räder Richtung Donauweg. Erneut fahren wir durch Landwirtschaftsfläche und viel Grün. Schatten ist anfänglich eher Mangelware. Da die Temperaturen morgens noch angenehm sind, sorgt der Fahrtwind für herrliche Kühlung.
    Die Donau ist sehr breit und scheint relativ träge zu fliessen.
    Trotz ordentlichem Gegenwind kommen wir gut voran. Aufgereiht, wie Perlen auf einer Schnur, fahren wir hintereinander der Donau entlang.
    Auf halber Strecke gibt es in einem gemütlichen Gartenbeizchen eine Erfrischung.
    Auf der zweiten Streckenhälfte spenden Bäume immer wieder willkommenen Schatten, was uns bei den stetig steigenden Temperaturen entgegen kommt. Kurz vor Wien taucht das imposante Stift Klosterneuburg auf, welches majästätisch über der Donau trohnt.
    Als wir die Anlegestelle erreichen, ist unsere Lisabelle noch nicht zu sehen. Wir sind offenbar zu schnell geradelt. Der Gegenwind scheint auch das Schiff ausgebremst zu haben 🙂
    Zurück in das kleine Wäldchen, an dem wir gerade vorbeigefahren sind, es ist ideal für unser Picknick.
    Während unserer Stärkung sehen wir auch unser "Liseli" ankommen.
    Nach einem kühlen Drink auf Oberdeck sind wir bereit, für die Hauptstadt Österreichs. Unser Ziel ist der "Hop-on Hop-off Bus" allerdings liegt unser Schiff ausserhalb des Zentrums von Wien (im Vorort Nussdorf) Zu Fuss und per Strassenbahn bewegen wir uns Richtung Innenstadt. Den letzten Kilometer zum Ausflugsbus bewältigen wir zu Fuss. Er führt uns direkt durch die grosse Ladenstrasse und Flaniermeile. Der Stephansdom streckt bereits aus der Ferne einer seiner Türme in die Höhe um sich anzukünden. Gewaltig und eindrücklich steht er plötzlich in seiner ganzen Pracht vor uns.
    Bei der berühmten Wiener Staatsoper finde wir nach einigen Strassenüberquerungen, hin und her, schliesslich unseren Bus.
    Wir fahren am eindrücklichen Ensemble der vielen Prachtsbauten, sowie an den kaiserlichen Residenzen, der Ringstrasse vorbei. Blicken auf den monumentalen, halbkreisförmigen Trakt der kaiserlichen Hochburg, sehen das Naturhistorische Museum, das Volkstheater, das Parlamentsgebäude mit dem Pallas Athene Brunnen, das Burgtheater und viele andere historische Bauten.
    An der Votivkirche verlassen wir den Bus, um eine andere Route zu wählen. Schnell stellen wir fest, dass dieses Unterfangen zu lange dauert. Mit der nächsten Gelegenheit, die sich uns bietet, fahren wir zurück zum Ausgangsort. Auch im Wissen, dass uns noch ein ziemlich langer Heimweg bevorsteht. Die Strassenbahn bringt uns gemütlich zurück nach Wien Nussdorf. Trotz bewölktem Himmel, ist es immer noch schwül-heiss.
    Offenbar ist den Verantwortlichen das Wetter zu unsicher. Immer mehr Wolken ballen sich zusammen und lassen einige Tropfen fallen. Das geplante Piraten-Nachtessen auf dem Oberdeck muss kurzerhand in den Speisesaal verlegt werden.
    Das Ambiente ist trotzdem lustig und die Crew im Piratenlook gekleidet, gefällt. Das echte Wieneressen ist ein Gaumenschmaus 😍 Wienerschnitzel und zum Dessert Kaiserschmarrn stehen unter anderem zur Wahl.
    Ein weiterer ereignisreicher und herrlicher Tag neigt sich zu Ende 🌃
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  • Wien - Musikhauptstadt

    July 15 in Austria ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute gibt es einen velofreien Tag. Wir möchten uns die Stadt etwas ausführlicher ansehen und nochmals die Annehmlichkeiten des "Hop-on Hop-off Busses" geniessen. Danke Martin und Kurt, habt ihr euch um die schnellste Verbindung in die Stadt und die Tickets gekümmert. Wir fahren Zug und U-Bahn und sind viel schneller in der Innenstadt.
    Inzwischen kennen wir uns etwas aus und finden die Haltestelle des Ausflugsbusses in Kürze. Mit Blick auf die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten fahren wir weiter zum Prater. Den legendären Vergnügungspark wollen wir erkunden.
    Die zum Teil wilden Bahnen bewundern wir aus der Ferne und geben uns mit einer Erfrischung in einem gemütlichen Gartenrestaurant zufrieden.
    Beim entspannten Zusammensitzen, planen wir den weiteren Tages-Verlauf.
    Engels wollen dem unwiderstehlichen Ruf des Heurigen folgen, während ich lieber ins Flair von Wien eintauchen und die Stadt weiter unsicher machen möchte - und so beschliessen wir uns zu trennen.
    Auf der Weiterfahrt mit dem "Hop-on Hop-off" Bus, besuche ich unter anderem den Donauturm. Er ist mit seinen 252 Metern das höchste Bauwerk Österreichs und steht inmitten des Donauparks. Weiter geht's zur UNO City, einem der vier Amtssitze der Vereinigten Nationen. Dann folgt ein echter Wiener Klassiker: Die geschichtsträchtige Reichsbrücke überquert majästätisch die Donau und Donauinsel. Für mich ein perfektes Symbol, der Vielseitigkeit dieser Stadt - auf der einen Seite das historische Wien, auf der anderen das moderne Flussufer. Ich hätte die Stadt noch lange spüren und aufsaugen wollen.
    Inzwischen brennt die Sonne aber so erbarmungslos nieder, dass ich froh bin, an der Staatsoper auszusteigen und der segenden Hitze zu entfliehen.

    Wien ohne Kaffeehaus ist wie Wien ohne Seele - ein Besuch dort gehört für mich untrennbar dazu 🙂
    Ich entdecke genau, was ich mir gewünscht habe - das Operncafé. Im Schanigarten, unter den wunderschönen Arkadenbögen, getragen von prachtvollen Säulen, lassen ich mich ehrfürchtig nieder.
    Meine Gspändli vom "Heurigen" melden sich ebenfalls, sie sind angekommen und kosten den Wein vom Martins Gut.
    Nach dem Kaffee-Erlebnis, wartet die Stadt auf mich 😍
    Ich schlendere gemütlich die Kärtnerstrasse hinunter und lasse die imposanten Gebäude aus einem architektonischen Mix von prunkvollem Historismus und der Moderne auf mich wirken. Nicht müde werdend, die Atmosphäre aufzusaugen und in mich aufzunehmen.
    Für den Heimweg entscheide ich mich in der Nähe des Stephandoms für ein Taxi. Es wird Zeit aufs Schiff zurückzukehren. Heute Abend wartet ein besonderer Leckerbissen auf Romy, Kurt und mich. Wir besuchen in der Orangerie von Schloss Schönbrunn ein Walzer- & Operettenkonzert. Für uns in der Musikhauptstadt ein "Muss."
    Bekannte und weniger bekannte Klänge begleiten uns beschwingt durch den Abend und wissen zu gefallen. "An der schönen, blauen Donau" sollte den Schlusspunkt setzen. Noch ist für die Musiker jedoch nicht Feierabend. Zugabe wird gefordert und gegeben. Obendrauf gibt's noch den mitreissenden Radetzky-Marsch und ein Dirigent, der eindringlich zum Mitklatschen animiert.
    Mit wunderbarer Musik in den Ohren, fahren wir zurück zum Schiff ✨️
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  • Wachau - vierte Etappe

    July 16 in Austria ⋅ ☁️ 27 °C

    Morgens erwachen wir am östlichen Eingangstor der Wachau, einem bezaubernden Donautal in Niederösterreich. Es ist berühmt für seine steilen Weinbauterrassen und historischen Burgen. Die Region ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.
    Der heutige Tag ist besonders, denn wir haben ein Geburtstagskind in unseren Reihen. Wir feiern Margrith 🎂 Happy Birthday 🎉 Unser Kellner Chan bringt uns beim Frühstück Prosecco, damit wir anstossen können. Hoch sollst du Leben, liebe Margrith.
    Der ursprünglich angesagte starke Regen bleibt aus. Noch ist der Himmel Wolken behangen, die Temperaturen klettern aber bereits wieder in die Höhe. Im Verlauf des Tages, soll das Wetter immer besser werden.
    Um ca 07.30 Uhr ertönt die Stimme der Direktorin. Sie bittet uns um 08.00 Uhr in die Lounge.
    Unsere Lisabelle hat einen Schaden erlitten. Beim Manöver eines anderen Schiffes nebenan, hat sich offenbar ein Seil mit dem Ruder und der Schiffsschraube von Lisabelle verhädert. Tauchern ist es nicht gelungen, es wieder zu lösen. Das Schiff muss in eine Werft. Wir werden gebeten, das Schiff bis um 09.00 Uhr zu verlassen.
    Das ist für uns kein Problem, da wir meistens um dieser Zeit zu unserer Tour gestartet sind.
    Es dauert nicht lange, fahren wir an herrlichen Reben (Grüner Veltliner) und schmucken Dörfern vorbei. Die Wachau wirkt gemütlich und beschaulich. Via Krems, Dürnstein und Weissenkirchen gelangen wir nach Spitz. Unterwegs gibt es im gemütlichen Innenhof der Weinerei Schwaiger Wösendorf einen kühlen Drink.
    In Spitz setzen wir mit einer grösseren Fähre, die sogar Autos aufnehmen kann, ans andere Ufer. Kaum angekommen, fallen vereinzelte Regentropfen. Wir schaffen es aber, den dunklen Wolken zu entkommen. Die Sonne siegt und brennt erbarmungslos nieder. Zeitweise fahren wir durch so heisse Luft, dass ich mich in einem Backofen wähne. Ab Kilometer 30 beginne ich zu leiden, es ist mir einfach zu heiss 😅
    Einzig der Gedanke, dass es nicht mehr weit ist, kann mich trösten.
    In Melk parkieren wir unsere Velos und suchen ein ideales Plätzchen. Es heisst nun Zeit zu überbrücken, denn unser Liseli" ist noch nicht angekommen.
    Beim Schmankerlfleischer Sdraule kehren wir ein und lassen es uns gut gehen.
    Herzlichen Dank Margrith, für Deine grosszügige Einladung 😍
    Beim Nachtessen gibt es zum Dessert eine Überraschung. Die Kellner bringen eine feine Geburtstagstorte - wir lassen Margrith nochmals hochleben🎉
    Zum Thema "Flower-Power" geniessen wir einen vergnügten Abend und lassen Margriths Geburtstag auf Deck gebührend ausklingen 🌃
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  • Grein - fünfte Etappe

    July 17 in Austria ⋅ ☁️ 24 °C

    Schon starten wir zur letzten Etappe. Wir fahren von Grein nach Mauthausen, rund 36 km liegen vor uns. Wie schnell doch die Tage verflogen sind.

    Nach kurzer Fahrt geniessen wir einen herrlichen Blick zurück auf das Städtchen, das wunderbar an der Donau liegt. Die Lisabelle liegt an ihrem Anlegeplatz und wird für die Weiterfahrt vorbereitet.
    Friedlich liegt die Landschaft vor uns und breit die Donau, die in ihrer Ausdehnung zeitweise wie ein See anmutet.
    Ein Fotograf mit riesigem Teleobjektiv steht zwischen den Bäumen, wahrscheinlich ist die Landschaft ein richtiges Vogelparadies.
    Bei Brunner's Jausenstation in Mittenkirchen wird frischer Most in verschiedenen Varianten angeboten. Wir nutzen das Angebot und die Sitzgelegenheit für eine erfrischende Pause.
    Die fruchtbare Flussebene dient vor allem dem klassischen Ackerbau, wie Weizen, Gerste und Mais. Gewürzkräuter werden erfolgreich angebaut, sowie Äpfel und Birnen, die in diesem milden Klima ebenfalls prächtig gedeihen.
    Den nächsten Halt gibt es bereits nach wenigen hundert Metern im Keltendorf Mittenkirchen, einem archäologischen Freilichtmuseum. Hier finden wir auch eine Toilette, denn wer viel trinkt, muss auch mal . . . .

    Den Mittagshalt machen wir direkt an der Donau. Kurt sucht im Nass sogar die Erfrischung, wie ihn Gott geschaffen hat 🤣
    Bei der Weiterfahrt ist der Himmel bedeckt, was für uns sehr angenehme Temperaturen bedeutet. Im Gastgarten donAU angelangt, ballen sich die Wolken dunkel zusammen. Ob noch Nass von oben fällt? Nach ausgiebigem Verweilen im gemütlichen Garten, der einen herrlichen Blick auf die Donau bietet, verdunkelt sich der Himmel weiter. Kaum losgefahren, fallen auch schon die ersten Tropfen. Im Stil der "Tour de Suisse" vor einer Zieleinfahrt, ziehen wir das Tempo an und rauschen mit "relativ" hoher Geschwindigkeit an unser Etappenende. Bevor der Regen stark einsetzt, sitzen wir bereits unter Sonnenschirmen eines Gartenrestaurants am "Schärme." Kurz davor haben wir unser Schiff überholt, das im Begriff ist, seinen Ankerplatz anzusteuern.
    Bei den vielen Pausen heute, hat man fast vergessen, dass wir auch Velo gefahren sind 🤣
    Vor dem Nachtessen werden wir zum Captain's-Apéro eingeladen. Die gesamte Crew, die für uns die letzten sieben Tage gearbeitet hat, wird vorgestellt 🙂
    Das Gala-Dinner bildet das kulinarische Highlight 🎉 Wir geniessen und schwelgen 😍
    Den letzten Abend lassen wir gemeinsam auf Deck ausklingen ✨️
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  • Engelhartszell an der Donau

    July 18 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Beim Erwachen sind wir zurück in Engelhartszell, am Ort wo wir vor einer Woche losgeradelt sind. Somit schliesst sich der Kreis.
    Wegen Problemen bei einer Schleuse, verzögert sich die Weiterfahrt und wir müssen uns bis zur "Ausschiffung" gedulden. Gemütlich in der Lounge sitzend, warten wir auf die Dinge, die da kommen werden 🙂
    Infolge der Verspätung wird unser Gepäck nicht wie vorgesehen zum Parking befördert. Die Fahrer und eine Begleitperson werden zum Parking transportiert, während die restlichen Gäste samt Gepäck beim Schiff bleiben. Es dauert nicht lange, kurven Martin und Peter auf das Gelände. Schnell das Gepäck verladen und schon können wir den Heimweg antreten.
    Die defekte Schleuse, die einen Stau im Schiffsverkehr verursacht hat, brachte zwar etwas Zeitverlust, am Ende hat aber alles gut geklappt. Mit einem letzten Blick auf die Lisabelle verlassen wir um 12.20 Uhr die Anlegesstelle und starten Richtung München.
    Wie bei der Hinfahrt haben wir Glück und der Verkehr rollt sehr gut. Ausserhalb Münchens verlangt Martins Auto nach Benzin. Mangels einer Tankstelle, verlassen wir die Autobahn und werden bald fündig. Nicht nur die Autos werden getankt, auch wir finden im dazugehörigen Laden eine Stärkung.
    Während unserer Pause entlädt sich ein Wolkenbruch. Der Regen hält nicht lange an, schon bald sind die Strassen wieder trocken. Zügig fahren wir Richtung Schweizergrenze und passieren diese später problemlos. Kurt und ich geniessen es hinten im Auto und können nicht verhindern, dass die Augen zwischenzeitlich zufallen. Bei unserem Fahrer Peter und seiner Co-Pilotin Romy, fühlen wir uns sehr gut aufgehoben 😍
    Im Rheintal machen wir unseren letzten gemeinsamen Halt. Nach dem Hirzel werden sich unsere Wege trennen. Wir sind uns einig, eine herrliche Woche zusammen erlebt und genossen zu haben.
    Herzlichen Dank Claudia und Martin für die gute Idee und die Organisation und euren Lead während den Velofahrten 😍

    Die Kombination von Schiff- und Velofahren ist ideal. Nebst eingesetzter Muskelkraft kommt auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz. Um so schöner, wenn sich das Ganze noch in reizvoller Landschaft abspielt und viele neue Eindrücke gesammelt werden können.
    Die "Ängu-Schiffs- & Veloreise" war ein absoluter Hit!
    Alles hat sehr gut geklappt. Das Wetter hätte nicht besser sein können und ermöglichte uns abends lange ohne Jacke auf Deck zu sitzen. Wunderbar sind wir alle guter Dinge und mit vielen Erlebnissen im Gepäck, gesund und verschont von Blessuren wieder nach Hause zurückgekehrt.
    Danke nochmals unseren Fahrern, Romy, Peter und Martin, dass ihr uns so sicher chauffiert habt. Ein Weg hat doch rund 540 Kilometer betragen und der Verkehr verlangt immer wieder grösste Konzentration. Unsere "Engelferien" waren in jeder Hinsicht eine runde Sache. Wiederholung nicht ausgeschlossen 🤣
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    Trip end
    July 18, 2026