• Mit dem Roller um die Insel ๐Ÿงญ๐Ÿ›ต๐Ÿฅพ

    5 maggio 2025, Tailandia โ‹… โ˜๏ธ 30 ยฐC

    Guten Morgen von der endlich wieder sonnigen Insel Koh Chang. ๐Ÿ™๐Ÿฝ โ˜€๏ธ

    Die letzten 3๏ธโƒฃ Tage hatten wir bedeutend besseres Wetter. Bis auf ein paar kleine Regenschauer zwischen drin, war es überwiegend sonnig. ๐Ÿ˜Ž

    Unserem drei-tägigen Rollerausflug stand also (fast) nichts mehr im Weg. Der Tag sollte mit einem frühen Frühstück ๐Ÿณ beginnen, sodass wir möglichst viel Zeit โฑ๏ธ haben.

    Leider mussten wir nach dem aufstehen feststellen, das keine unserer Geräte vollständig geladen waren. ๐Ÿค”๐Ÿง Nach kurzer Prüfung der übrigen Schalter und Steckdosen ๐Ÿ”Œ stellten wir fest, es ist Stromausfall. ๐Ÿ™„Anscheinden auch schon länger, da es schon unfassbar warm im Zimmer geworden war.

    Auf dem Weg zum Frühstück bemerkten wir, dass es nicht nur unser Zimmer/ Hotel betraf, sondern der ganze Ort ohne Spannung war. ๐Ÿšซ๐Ÿ’ก Das Frühstück viel entsprechend „kalt“ und „ungetoastet“ aus. Den leckeren Kaffee โ˜•๏ธ aus dem Kaffeevollautomat gab es natürlich auch nicht. ๐Ÿฅฑ๐Ÿ˜• Aaaaber, das Instantpulver löst sich auch im kalten Wasser auf. ๐Ÿ˜๐ŸคŒ๐Ÿป

    Die Geräte waren während des Frühstücks an der Powerbank und hatten ausreichend Akku ๐Ÿ”‹ für den Tag. Also los zum Rollerverleih. ๐Ÿ›ต Die Preise ๐Ÿ’ฐ hatten wir bereits die letzten Tage verglichen und so waren es nur 2 Gehminuten zum gewünschten Shop. ๐Ÿฌ

    Formalitäten ๐Ÿ“‹ klären, 2๏ธโƒฃ Liter Sprit โ›ฝ๏ธ aus der Whiskyflasche, Helme ๐Ÿช– auf und schon waren wir unterwegs mit der türkis-schwarzen Rakete. ๐Ÿ๏ธ ๐Ÿš€

    Kurze Zeit später sahen wir auch die vermutliche Ursache für den Stromausfall. Ein Airport-Bus hatte einen kompletten Beton-Strommasten umgemäht. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ˜ฌ Überall hingen die Stromkabel herunter und die Reparaturen waren in vollem Gange. ๐Ÿ—๏ธ ๐Ÿšง

    Der erste Stop war das Ranger-Hauptquartier im „Mu Ko Chang Nationalpark“. ๐Ÿž๏ธ Der besagt Nationalpark verteilt sich über die ganze (und umliegende) Insel und umfasst ziemlich alles sehenswerte wie Wasserfälle, Strände ๐Ÿ๏ธ und Viewpoints. โ›ฐ๏ธ Wenn man seine Drohne an einen der Sehenswürdigkeiten starten lassen möchte, bedarf es einer Genehmigung des obersten Häuptlings. ๐Ÿšจ๐Ÿ‘ฎ

    Da wir uns an die Regeln ๐Ÿ“– im jeweiligen Land halten, füllten wir also dort einige Formulare ๐Ÿ“‹ aus. Schickten Versicherung, Pilotenschein und die Thailand Registrierung per Mail hin und her, bis wir 1 Stunde später die Genehmigung in der Tasche hatten. ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Etwas verspätet ging es nun zum nächsten Stopp, dem „Salak Phet Mangrove Forest“. ๐ŸŒฒ ๐ŸŒณ ๐ŸŒด Hierfür mussten wir einmal auf die andere Seite der Insel und knappe 50 km die komplette Ostküste Richtung Süden fahren. ๐Ÿงญ Auf dem Weg dorthin, bestaunten wir natürlich auch den ein oder anderen Tempel.๐Ÿ›• Mehr war während der langen Fahrt aber leider nicht zu sehen.

    Angekommen am Mangroven Wald, ging es direkt auf den dort befindlichen Holzsteg. Dieser ist ca. 600m lang führt quer durch die Mangroven, bis er am Meer endet. ๐ŸŒŠ Als Rundweg angelegt, ging es nach den üblichen Fotos ๐Ÿ“ธ über die andere Seite zurück. โฎ๏ธ

    Da der Holzsteg ๐Ÿชต sehr wackelig und marode war, war der Spaziergang ๐Ÿƒ๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธfür Lena bereits nach 5m beendet. Wir haben es zwar gemeinsam versucht, aber in dem Tempo, wären wir wahrscheinlich den ganzen Tag unterwegs gewesen. ๐ŸŒ ๐Ÿ˜… Lena hat also am Eingang gewartet und ich bin den Weg allein gegangen.

    Als ich wieder zurück war, berichtete Lena ganz aufgeregt von einer Dame, die alle paar Minuten angefahren kam und eine Parkgebühr verlangt hat. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ™„ Schlau wie sie ist, hat sie gesagt, dass ich das Geld hätte, aber noch im Wald ๐ŸŒณ unterwegs bin. Natürlich hatte ich das Portmonee nicht bei mir. ๐Ÿคฅ๐Ÿ˜

    Wir mussten uns also beeilen weg zu kommen, bevor die Dame zurück ist. Da ich aber noch die Drohne ๐Ÿš starten lassen wollte, reizten wir das Zeitfenster โฒ๏ธ๐ŸชŸ bis zum Schluss aus. Gerade hatten wir wieder alles eingepackt und den Roller gestartet kam sie angefahren. ๐Ÿ˜ฌ Vermutlich würde Sie uns eh nie wieder sehen und so hieß es freundlich grinsen und Gas geben. ๐Ÿ›ต๐Ÿ’จ Auch wenn es nur 1€ war, den haben wir auf jedenfall gespart.๐Ÿซธ๐Ÿป๐Ÿซท๐Ÿป๐Ÿ’ฐ

    Weiter ging es wieder Richtung Norden zum „Than Mayom Waterfall“. Das sollte der erste von drei Wasserfällen auf unserer Liste ๐Ÿ“‹ sein. Nach der Ankunft die böse Überraschung. Der Eintritt für uns beide + Roller ๐Ÿ›ต lag bei umgerechnet 12,20€. โŒ๐Ÿ˜ณ

    Der Ranger ๐Ÿ‘ฎ im Tickethäuschen ๐ŸŽซ erzählte uns, das die Preise an jedem Wasserfall gleich seien. Wenn wir also alle 3๏ธโƒฃ anschauen wollen, wären das am Ende des Tages knapp 37€, nur für Wasserfälle. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Zumal wir vorher nicht wissen ob überhaupt Wasser fließt. ๐Ÿฅด๐Ÿคฆ๐Ÿป

    Wir haben uns schnell festgelegt, doch nur einen anzuschauen ๐Ÿ‘€ und haben uns für den größten entschieden. Auf dem Weg dorthin gab es einen Fruit Shake ๐Ÿฅญ๐Ÿฅค am „Ao Saparot Viewpoint“. Der Besitzer „schälte“ gerade frische Austern. ๐Ÿฆช Unsere interessierten Blicke verschafften uns eine kurze Einführung in das öffnen der Schale sowie eine Kostprobe. ๐Ÿ˜‹

    Nach weiteren 40 Minuten Fahrt sind wir dann am „Khlong Phlu Waterfall“ angekommen. Wie bereits bekannt war, bezahlten wir die 450 Bath Eintritt ๐ŸŽซ und machten uns auf dem Weg durch den Dschungel. Nach 20 Minuten auf matschigen Pfaden entlang des Ufers, Berg hoch โฌ†๏ธ, Berg runter โฌ‡๏ธ, erreichten wir die „Quelle“. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Gute 20m stürzt das Wasser in die Tiefe. โ›ฐ๏ธ Unterhalb befinden sich mehrere Becken zum schwimmen mit glasklarem Wasser ๐Ÿ’ง und vielen Fischen. ๐Ÿ  Leider war das Wetter nicht ganz perfekt, aber trotzdem super spektakulär und eine willkommene Abkühlung. ๐ŸŠ

    Da wir hier länger blieben, als geplant, neigte sich der Tag auch schon wieder dem Ende zu.
    Auf dem Rückweg zur Unterkunft ๐Ÿจ waren wir direkt Abendessen und haben den Abend entspannt mit Kartenspielen verbracht. ๐Ÿƒ

    Die restlichen Stops unserer Liste ๐Ÿ“ haben wir etwas entspannter auf die übrigen Tage verteilt. ๐Ÿ“† Darunter waren der „White Sand Beach Viewpoint“ und der „Kai Bae Viewpoint“ sowie ein paar Strände. ๐Ÿš๐Ÿ–๏ธ Bis auf ein paar schöne Drohnenaufnahmen waren die allerdings weniger spektakulär. โ˜น๏ธ

    Am letzten Tag haben wir nach dem Frühstück ๐Ÿณ nochmal den Pool getestet ๐ŸŠ und unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’ gepackt, bevor uns gegen 12:00 Uhr der Jeep ๐Ÿš• abgeholt hat.

    Fazit der Insel: Kann man machen, muss man aber nicht. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Das Essensangebot und die Unterkünfte sind super und bezahlbar. ๐Ÿ’ฐ Die Möglichkeiten etwas zu unternehmen begrenzen sich auf 1-2 Tage und vor allem die Strände ๐Ÿ–๏ธ haben uns (obwohl die Bilder schön sind ๐Ÿ˜…) nicht sooo gut gefallen.

    Wir würden nicht grundlegend von der Insel ๐Ÿ—พ abraten, da sie für viele andere Touristen „DAS Urlaubsziel“ ist. Unseren Vibe hat es einfach nicht entsprochen und wir freuen uns auf das nächste Ziel. ๐Ÿคฉ
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