Reiseland Nr. 2๏ธโฃ0๏ธโฃ - Hej Schweden ๐ธ๐ช๐ซโ๏ธ
Feb 17โ18 in Sweden โ
โ๏ธ -10 ยฐC
Nach der zweiten ruhigen Nacht ging es wieder ungewohnt früh raus. Bereits 06:00 Uhr klingelte der Wecker. โฐ
Sich morgens zu zweit auf engem Raum zu organisieren ๐โ๏ธ ist wieder etwas ungewohnt, aber keinesfalls unmöglich. ๐๐ช Nach dem Frisch machen ๐โ๏ธ ๐ฟ, einem Kaffee โ๏ธ und den Tagesrucksack mit Wertsachen und Snacks füllen, beginnt der Tag.
Wir bezahlen 4€ für unseren Stellplatz und begeben uns schnellstmöglich ๐จ zum Check In am Fährterminal. Dieser soll wohl in 1๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten schließen. ๐ซจ๐คจ Ja, unser zeitliches Management funktioniert auch nach einer Woche Deutschland noch nicht so richtig. ๐
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Dem Herren am Schalter erklären wir unser Anliegen auf Englisch, worauf er sehr verwirrt schaut. ๐ต๐ซ๐ต๐ซ Verständlich, wir stehen seit 2๏ธโฃ Minuten im Raum, unterhalten uns auf Deutsch und sprechen ihn dann auf Englisch an. ๐
๐คฆ๐ป Da käme ich mir auch etwas dumm vor. ๐คญ
Die Sprachbarriere war schnell gebrochen und er erklärt uns ganz entspannt (auf Deutsch), dass wir hier falsch sind. ๐๐ Wir müssten in Richtung ๐งญ Fähranleger, an der nächsten Schranke wäre dann ein Check In Automaten. ๐๏ธ
Glücklicherweise war es auch so. ๐ Kurze Zeit später standen wir in Linie 14 und warteten mit 2๏ธโฃ weiteren Fahrzeugen ๐ und unzähligen LKW‘s ๐ auf das Go ๐๐ผ der Mitarbeiter. ๐ง Die Rampe nach oben, den Camper parken, abschließen und den Weg ins Innere des Stahlkolosses ๐ข finden, waren die nächsten Schritte. ๐ต๐ปโ๏ธ๐ช
An Deck 5๏ธโฃ von 7๏ธโฃ haben wir es uns gemütlich gemacht. Füße hoch, ein wenig zudecken und den Blick ๐๏ธ aus dem überdimensionierten Fenster genießen. ๐ Während gerade die Sonne am Horizont aufging gab es Wiener, Knacker und Brötchen zum Frühstück. ๐ณ
Nach gut 2๏ธโฃ Stunden Entspannung haben wir uns auf den Weg gemacht, das Schiff etwas zu erkunden. Außer einem Duty Free Shop ๐๏ธ, einem Bistro, vielen Kabinen ๐๏ธ und den Rettungsbooten ๐, gab es nicht so viel zu entdecken. ๐
Festgestellt haben wir allerdings, dass es auf Deck 6๏ธโฃ bedeutend wärmer ist, wo wir dann auch die restliche Zeit โฐ verbracht haben. Auf der Liste ๐ stand ganz weit oben, unsere Route zu planen und den heutigen Schlafort festzulegen. ๐ง๐ป Dafür haben wir tatsächlich auch bis zur letzten Minute gebraucht. ๐ซจ
Nach 6,5 Stunden entspannter Überfahrt โด๏ธerreichen wir gegen 14:00 Uhr Trelleborg, die Stadt liegt in unserem Land Nummer 2๏ธโฃ0๏ธโฃ -> Schweden. ๐ธ๐ช ๐คฉ
Der Van ๐ war schnell gefunden, ist heil geblieben und so verlassen wir als erster die Fähre. Nach unserer aktuellen Routenplanung, lassen wir Malmö links liegen und düsen ๐จ heute noch die ersten 350 km Richtung Norden. โฌ๏ธ
Die Straßenverhältnisse sind erstaunlich gut, gestoppt wird nur für einen Snack und zum Tanken โฝ๏ธ. Vier Stunden später erreichen wir das Städtchen „Jönköpping“.
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Jönköping ist eine Stadt im Nordwesten der historischen schwedischen Provinz Småland. Sie ist Hauptort der Provinz Jönköpings län und der Gemeinde Jönköping, welche knapp 150.000 Einwohner zählt.
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Lena hat uns einen kostenloser Stellplatz ๐
ฟ๏ธ direkt am „Jönköpings Stadspark“ herausgesucht. Der Trip kann nicht besser beginnen, wir haben einen wundervollen Blick auf die Stadt ๐ und den angrenzenden Vätternsee. ๐ Wir machen uns einen gemütlichen ersten Abend im Van und gehen früh schlafen. ๐ด
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Der Vättern ist ein Süßwassersee und wird vom Motala ström in die Ostsee entwässert.
Mit einer Fläche von 1886 km² ist der See der zweitgrößte See Schwedens, sowie der elftgrößte See in Europa. Im Norden ist er durchschnittlich 25 Meter, im Süden mehr als 100 Meter tief.
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Der nächste Morgen empfängt und mit zarten -10 Grad. ๐ฅถ Im Auto ist es kuschelig warm und draußen strahlend blauer Himmel und Sonne. โ๏ธ Genau so hatten wir uns das vorgestellt. ๐คฉ
Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang ๐๐ฝ durch den riesigen Park. Es gibt Viewpoints, ein Stadion ๐๏ธ (Stadsparksvallen) und ein Wildgehege zu bestaunen. Neben den Enten ๐ฆ, Ziegen ๐ und Dammhirschen ๐ฆ , die im Park verteilt sind, gab es natürlich auch Alpakas. ๐ฆ Ihr könnt euch vorstellen, wie wir den halben Tag verbracht haben. ๐
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๐คญ๐คญ
Auch sonst findet man hier viel Natur. ๐ณ In der gesamten Gemeinde Jönköping liegen 2๏ธโฃ8๏ธโฃ Naturschutzgebiete und über 250 km Wanderwege. ๐ฅพ Im Winter leider nur bedingt geöffnet. Nach einer Aufwärmpause im Camper mit Tee ๐ต und Keksen ๐ช, ging es den Berg hinab in das Stadtzentrum. ๐
Bei bestem Wetter โ๏ธ haben wir uns u.a. die Kirche „Sofiakyrkan“ โช๏ธ und die weiterführende Schule „Per Brahe Secondary School“ angeschaut, sind über den zugefrorenen See „Munksjön“ geschlittert โธ๏ธ und waren am Hafen. โ๏ธ
Auf dem Rückweg sollte es eigentlich noch in das „Tändsticksmuseet“ (Streichholzmuseum) ๐ฅ gehen, das hatte aber leider schon zu. ๐
Etwas niedergeschlagen ging es zurück zu Nilson. Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten bergauf haben uns zumindest wieder ordentlich aufgewärmt, sodass direkt der Sonnenuntergang ๐
noch geschaut werden konnte. ๐คฉ
Nach dem Abendessen ๐ฅ und einer heißen Dusche ๐ฟ wurden die Lichterketten und Kerzen ๐ฏ๏ธ aktiviert - Wohlfühlstimmung hoch ๐. Währenddessen lief unsere Serie, bis die Äuglein immer kleiner wurden. ๐บ
Wir hoffen auf eine weitere entspannte Nacht in unserem rollenden Wohnzimmer. ๐ ๐ดRead more
Roadtrip 3.0 ๐๐โ๏ธ
February 16 in Germany โ
โ๏ธ -3 ยฐC
Nach ein paar Tagen Deutschland, geht es nun wieder los. Auf in unser letztes Kapitel der Freiheit. ๐๐ช
Wir haben uns gegen einen 15 Stunden Flug โ๏ธ nach Taiwan ๐น๐ผ entschieden und mieten uns stattdessen ein fahrendes Wohnzimmer. ๐ฃ๏ธ๐
Die letzten Roadtrips haben uns unfassbar begeistert. Einfach anzuhalten, zu essen und zu schlafen, wo man möchte. Unabhängig von allem zu sein… Genau das, wollen wir in unserem letzten Kapitel noch einmal erleben. ๐คฉ๐คฉ
Der Süden war uns wettermässig etwas zu wechselhaft โ๏ธ๐ง๏ธ, also soll es in den Norden ๐งญ gehen. Die Richtung hatten wir auch schon mehrmals auf dem Schirm, aber irgendwie ging es dann doch immer ins Warme. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ Für uns also ein völlig neues und unbekanntes Terrain. ๐๐ต๐ปโ๏ธ
Wir haben uns mit ein paar Camperfirmen auseinandergesetzt und unsere groben Pläne โ๏ธ geschildert. ๐ Einige haben uns abgesagt, andere ein Angebot geschickt. ๐ฒ Tatsächlich war auch ein preislich attraktives Angebot dabei, was per Telefon โ๏ธ nochmal nachverhandelt wurde. ๐ Wir haben spontan zugestimmt und heute war es dann endlich so weit! ๐๐ฝ๐คฉ
Der Camper steht, die Richtung auch… Winterschuhe statt FlipFlops ๐ฉด, Skihose statt kurzer Hose… ๐ฉณ Alles andere ergibt sich! ๐
Pünktlich zu Beginn der Reise, hat es über Nacht geschneit. โ๏ธ Bereits 09:00 Uhr konnten wir „Nilson“ abholen. ๐ Das Winter-Räumkommando ๐ฆบ๐งhatte um die Zeit natürlich wieder „wichtigeres zu tun“, sodass sich die Fahrt zur Vermietstattion, eher wie eine Schlittschuhfahrt โธ๏ธ anfühlte.
Nach 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten war die Übergabe erledigt und der Schlüssel ๐ in unseren Händen. Nach der Rückfahrt nach Weimar, wurde das Fahrzeug ๐ noch dem ein oder anderen „präsentiert“, bevor es an das Einräumen ging.
Vorbereitet war schon alles, es musste „nur noch“ aus dem 5. Stock heruntergetragen โฌ๏ธ und eingeladen werden. ๐๐ซจ๐ถ๐ซ๏ธ
Das erste Mal wieder Reisen, ohne Gewichtsbeschränkung… โ๏ธ Das haben wir definitiv ausgenutzt. ๐
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Nach dem Erledigen der letzten Einkäufe, sollte es eigentlich los gehen. ๐ช
Die Ölstandsanzeige hatte allerdings andere Pläne mit uns und meldete sich mit „Max. Motorölstand überschritten“. ๐ค Kannten wir so auch noch nicht, also wurde zum Telefon ๐ gegriffen. Leider erreichten uns damit keine guten Nachrichten, denn wir sollten umgehend zur Station zurück kommen. ๐
Eine Stunde ๐ und zwei Kaffee โ๏ธ später, war das Problem vom Werkstattmeister gelöst und wir konnten endlich los fahren. ๐จGegen 18:00 Uhr hieß es also -> Next Stop Rostock! โ๏ธ
Auf der Fahrt klappte alles, kein Stau, keine nervigen Autofahrer, kein schlechtes Wetter. Perfekter Beginn, wenn „Nilson“ nicht so unheimlichen Durst hätte. ๐ซขโฝ๏ธโฝ๏ธ Nach ein paar kleineren Pausen, erreichten wir gegen 23:30 Uhr dann endlich das Hafengelände. Wir haben uns entschieden direkt dort zu schlafen, so sind wir morgen früh direkt am Ort des Geschehens. ๐โด๏ธ
Wir haben unser Wohn-, Schlaf- und Badezimmer noch etwas gemütlich eingerichtet ๐ฏ๏ธ๐ช
und mit Hilfe von Panzertape ๐ฉนund Kabelbindern ๐ชข das ein oder andere befestigt. ๐๐ก
Anschließend gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen ๐ญund sich auf die erste Nacht vorbereitet. ๐ด ๐Read more
Deutschland 3.0 ๐ซฃ๐ฉ๐ช
Feb 5โ15 in Germany โ
โ๏ธ 0 ยฐC
Das dritte Mal Deutschland, das zweite Mal ungeplant… ๐ฌ๐ซฃ
Frankfurt am Main empfängt uns mit genau der Mischung aus Nieselregen ๐ง๏ธ, grauem Himmel und Februarkälte ๐ฅถ, die man nach sechs Monaten Tropensonne โ๏ธ eigentlich nicht gebrauchen kann.
Auch wenn wir 28 Grad Temperaturdifferenz haben, bleiben die kurzen Hosen ๐ฉณ an. Nicht, weil es sinnvoll wäre, sondern aus Prinzip. Wenn wir schon frieren, dann wenigstens mit Würde. ๐ช๐คฃ
Nach der ewig dauernden Passkontrolle ๐ geht es in Richtung Gepäckbad. Das es hier nicht schnell geht, haben wir erwartet, aber das wir 1๏ธโฃ Stunde auf unsere Rucksäcke ๐warten müssen, stand auf keinem Zettel. ๐
Statt einer jubelnden Empfangscrew mit Luftballons ๐und „Welcome Back“-Schildern ๐ชง, erwartet uns am Flughafen leider niemand. Wir laufen an all den emotionalen Wiedersehen vorbei, beobachten Tränen ๐ญ, Blumen ๐บ und lange Umarmungen. ๐ซ
Währenddessen wir uns den Weg zum Fernbahnhof suchen, klingelt das Handy. ๐ฒ Gisa und Robin haben sich die Uhrzeit gemerkt und melden sich aus dem warmen Vietnam, um uns in Deutschland ๐ฉ๐ช willkommen zu heißen. ๐๐๐ฝ
Während wir uns in Frankfurt die kalte Luft um die Nase ๐ wehen lassen, stehen die beiden irgendwo barfuß im Sand. Der Unterschied, könnte kaum größer sein, aber genau dieser Anruf, fühlt sich wie eine warme Umarmung an. ๐ซถ๐ซ
Unsere ursprünglich gebuchte Zugverbindung in Richtung ๐งญ Dortmund wurde schon vor mehrere Tagen ๐ aufgehoben, somit haben wir keine Zugbindung mehr. ๐ช Also suchen wir uns den nächstmöglichen ICE ๐, der uns in Richtung Heimat bringt.
Erstaunlicherweise sitzen wir 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten bereits im ersten Zug nach Düsseldorf. Der Umstieg in den Anschlusszug über Hagen in Richtung Dortmund klappt ebenso reibungslos, wie die jeweilige Sitzplatzsuche. ๐บ Die Züge ๐ sind leer und pünktlich, das kennt man gar nicht mehr von der DB. ๐ซข
Die Schwiegermama wartet bereits mit strahlendem Gesicht ๐ auf uns und nun dürfen auch wir die ersten Umarmungen entgegennehmen. โบ๏ธโบ๏ธ
Die Standpauke wegen den kurzen Sachen müssen wir über uns ergehen lassen, aber selbst die fühlt sich in diesem Moment liebevoll an. ๐๐ Sechs Monate ohne
persönlichen Kontakt, ist dann doch für alle nicht so einfach. ๐ฌ
Zuhause erwartet uns dann doch noch eine „Welcome Back“-Girlande ๐ช
an der Eingangstür. Im Haus ๐ก ist ebenfalls dekoriert ๐und noch bevor wir richtig realisieren, was passiert, springen Tante und Onkel um die Ecke. ๐ฅณ Wir fallen uns in die Arme und sind einfach nur dankbar, gesund und unbeschadet wieder hier zu stehen. ๐
Wir stoßen gemeinsam auf unsere Rückkehr an ๐ฅ und sofort beginnt das wilde Erzählen. ๐ฃ๏ธ Jeder möchte alles wissen und wir versuchen, die letzten 6๏ธโฃ Monate in ein paar Stunden zu packen ๐ซจ, obwohl nach 48 Stunden Rückreise โ๏ธ die Müdigkeit ๐ด langsam spürbar wird.
Am späten Nachmittag kommen neben den leider erkrankten Gästen, noch Pyrotechnik - Jörg ๐ und Cousin + Freundin dazu. Wir verbringen gemeinsam den ersten Ankomm-Abend mit leckeren Essen ๐ฅ und ein paar kalten Getränken. ๐ฅค Vielen Dank für die tolle Überraschung. โค๏ธ
Am nächsten Tag ๐ nehmen wir jedoch schon wieder Abschied und fahren weiter nach Weimar. ๐ก Der Grund unserer abrupten Rückkehr nach Deutschland ist nicht das Heinweh, sondern die Trauerfeier von einem guten Freund, die am folgenden Tag stattfindet. ๐
Die 4๏ธโฃ- stündige Heimfahrt ๐ verläuft ohne Probleme und viel Gerede. Wir sind beide in unseren Gedanken… das letzte Mal auf dieser Strecke hatten wir noch knapp 8๏ธโฃ Monate vor uns. ๐ญ
Am Nachmittag stehen wir mit unserem Hab und Gut ๐ wieder in unserer Wohnung. Mutti und Schwester Jasmin begrüßen uns herzlich mit langen Umarmungen ๐ซ, einem Wilkommens Drink ๐น und vorbereitetem Abendessen. ๐ฅ Vielen Dank für den tollen Empfang. โค๏ธ
Mit dabei natürlich auch Meggi ๐, die sichtbar ein paar Extrakilos โ๏ธ zugelegt hat. ๐ฌ Wenn wir ehrlich sind, haben wir das aber auch. ๐คฃ Offenbar haben wir alle die letzten Monate genossen. Am Abend ๐ besuchen wir noch Freunde und den neuen 4๏ธโฃ Monate alten Familienzuwachs. ๐ถ
Die Trauerfeier am nächsten Tag ๐ bringt viele bekannte Gesichter zusammen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, so viele Menschen wiederzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass der Anlass ein Abschied ist. Trauer und Freude liegen heute ganz nah beieinander. Die Zeremonie ist würdevoll und berührend. Der Abschied tut weh, aber er tut auch gut. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dafür zurückzukommen.
Die darauffolgenden Tage füllen wir mit Zeit für Familie und Freunde. ๐ฑ ๐ฏโ๏ธ Wir gehen im Schnee โ๏ธ spazieren, reparieren Autos, genießen die klare Winterluft und schauen gemeinsam den Super Bowl. ๐๏ธ๐ Zum ersten Mal leeren wir unsere Rucksäcke ๐ vollständig aus. Beim waschen, sortieren und ausrangieren, merken wir, dass sich etwas in uns verändert hat. Es fühlt sich irgendwie nicht nach einem Ende an. ๐ง
Wir haben noch etwas Zeit โฐ, bis das Arbeitsleben ๐จ๐ป wieder beginnt. Gleichzeitig verspüren wir aktuell keine Lust auf langes Fliegen โ๏ธ und das graue Wetter โ๏ธmotiviert uns nicht gerade, hier sesshaft zu werden.
Zwischen Gesprächen, Spaziergängen ๐ถund Gedankenspielen ๐ญ, entsteht langsam eine neue Idee. Es ist, als würde sich ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. ๐งฉ
Bevor wir es richtig realisieren, stehen wir schon wieder vor Familie und Freunden, um uns erneut zu verabschieden. ๐ฅ๐๐ผ Nach nur einer Woche in Deutschland ๐ฉ๐ช hissen wir erneut die Segel. ๐ช Diesmal ist der Zeitraum begrenzt und das Abenteuer anders, aber das Gefühl ist absolut vertraut. ๐ซถ๐ ๐บ๏ธRead more
Manila - Singapur - Bahrain ๐ โ๏ธ ๐ ๐๐ผ
Feb 3โ5 in Singapore โ
โ
30 ยฐC
Es beginnt der letzte Morgen, an dem wir barfuß ๐ฆถ und leicht begleitet, den morgendlichen Kaffee โ๏ธ zu uns nehmen. ๐ Da auch wir heute Port Barton verlassen werden, steht ein Reisetag an. ๐งณ Wie bekannt, klingelt an diesen Tagen der Wecker โฐ ungewöhnlich früh. ๐ด
Unsere Klamotten ๐und sonstige Utensilien ๐คฟ sind im ganzen Zimmer verteilt, was mehr Zeit für das packen benötigt. Hinzu kommt ein erneuter Stromausfall ๐ชซ, was feuchte Sachen und Dunkelheit bedeutet. ๐
Der Tag beginnt also entsprechend „gut“ gelaunt und mit angelegter Kopflampe. ๐ฆ Aufregen bringt nichts, es zählt das Beste aus der Situation zu machen. ๐ช
Während des Packens ๐งณ bekamen wir mit, das sich unser Nachbar ausgeschlossen hatte. Der ältere Herr ๐ด war eigentlich auf dem Weg zur Bootstour, hatte aber sein Handtuch vergessen. Nun steht er zwar mit Handtuch, aber ohne Schlüssel ๐ vor seiner Tür. ๐ช๐ฌ
Ich schaute mir unser Türschloss an, um herauszufinden wie der Schnapper schließt. ๐๏ธ ๐ก Mittlerweile waren auch zwei Angestellte da, die ebenfalls versuchten, die Tür (ohne Erfolg) zu öffnen. Wir baten die Mitarbeiterin um eine Kreditkarte ๐ณ oder Ähnliches und erklärten unseren Vorschlag zur Lösung des Problems. ๐ Zweimal biegen, dazwischen schieben und kräftig ziehen bescherte dem älteren Herren eine offenen Tür. ๐๐ช
Es ist schon hilfreich, dem Schlüsseldienst das ein oder andere Mal genauer über die Schulter zu schauen. ๐๐ Die Karmapunkte sind aufgefüllt, nun heißt es fertig packen. ๐
Nach einem 15 Minuten Fußmarsch ๐ฆถ kommen wir am Busbahnhof an. Die Jungs begrüßen uns extra freundlich und mit einem breiten Grinsen. ๐ Könnte an dem Abschied von Gisa und Robin liegen… ๐๐ค๐ญ
Wir sagen ein letztes Mal „Bye Bye Port Barton, bis bald“ ๐๐ผ und fahren kurz nach 08:00 Uhr los. ๐ Knapp 4๏ธโฃ Stunden später sind wir für 9€ pro Person in Puerto Princessa angekommen. Wenn man einen Zeitpuffer einplant, benötigt man ihn nicht… ๐ต๐ซ๐ Die Zeit bis zum Abflug um 15:30 Uhr haben wir auf der Wiese am Flughafen verbracht. ๐ด๐
Nachdem wir ab frühen Abend in Manila gelandet sind, ging es per Grab ๐ zur Unterkunft. Die 3๏ธโฃ Kilometer legten wir in rekordverdächtigen 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten zurück. ๐ต๐
Zu unserem Erstaunen, liegt das 35€ Zimmer in einer überwachten „Kommune“, was uns gegenüber der restlichen Gegend, ein sehr sehr gutes Gefühl übermittelt. ๐๐
Gegen die Empfehlung des Hotelpersonals, machen wir uns am Abend nochmal zu Fuß auf den Weg, um ein letztes Mal einen 7/11 zu besuchen. ๐ช๐ Auf Palawan existiert dieser heilige Tempel der schnellen Bedürfnisbefriedigung nämlich nicht. Und nach Wochen, ohne künstlich perfektionierte Sandwiches ๐ฅช und überteuerte Snacks,
waren wir offiziell im 7/11 Entzug. ๐ซ
Natürlich ging es auch um unseren legendären 7-Eleven-Gedächtnisbeutel, der vor 3๏ธโฃ Jahren hier in Manila gekauft wurde und nach 1๏ธโฃ4๏ธโฃ Monaten Dauereinsatz, nun endgültig in Rente gehen darf. ๐ชฆ
Neben dem Abendessen, gab es auch einige Mitbringsel und wieder nette Gespräche mit Einheimischen. Asien ist einfach sooo toll!!! ๐ ๐คฉ
Nach einer unfassbar heißen Dusche ๐ฟ, trinken wir unser letztes Bier ๐บ bei tropisch warmen Temperaturen. Darauf folgte erholsamer Schlaf und ein viel zu starker Kaffee. โ๏ธ Mister Grab ๐ brachte uns wieder zurück โฎ๏ธ zum Flughafen, diesmal allerdings zum internationalen Terminal.
Das Protokoll ๐ - Einchecken ๐ซ, lieb grinsen wegen zu viel Gepäck โ๏ธ ๐ und die Parfümabteilung ausgiebig testen, haben wir ordnungsgemäß ausgeführt - und wird uns in Zukunft fehlen. ๐ Gegen 09:30 Uhr ging der Flieger hoch ๐ซ und schon 13:30 Uhr konnten wir das Schiffs - Tetris beim Anflug auf Singapur ๐ธ๐ฌ beobachten. ๐ฌ
Anstatt Kuala Lumpur, haben wir für unseren Zwischenstopp ๐
โ๏ธbewusst Singapur gewählt, um auch endlich den größten Indoor Wasserfall „Jewel Rain“ zu bestaunen. ๐ Ganze 7๏ธโฃ Stunden haben wir hier Aufenthalt, die vollgepackt mit zahlreichen sehenswerten Spots und unserem ersten Loungezugang sind. ๐คฉ๐คฉ๐คฉ Und nein, wir reden nicht von der City (die kennen wir schon), es geht ausschließlich um das Flughafengelände. ๐
๐คญ
Wir beginnen sofort nach der Landung mit dem abarbeiten unserer Strichliste. โ๏ธ Darunter zählen der „Dreamscape“, der “ Enchanted Garden“ und das Hard Rock Café. ๐ธ๐ Nach einer kleinen Verschnaufspause auf der Terrasse, folgen der „Sunflower Garden“ ๐ป und der „Butterfly Garden“ ๐ฆ bevor es zum auspowern in die „Fit and Fun Zone“ geht. ๐ฅ๐โ๏ธ๐งโ๏ธ๐คธ Das Kino und den Pool haben wir nur von weitem betrachtet. ๐
Per Flughafen Zug ๐ ging es zum Terminalwechsel, um durch die riesige Mall ๐๏ธ zu schlendern, den „Canopy Walk“ und „Mirror Park“ unter dem Dach zu begutachten
und natürlich das Highlight - den größten Indoor Wasserfall der Welt „Jewel Rain“ zu bestaunen. Inmitten einer angelegten Dschungel Kulisse ๐ด stürzt das Wasser 40m vom kuppelförmigen Dach hinab. ๐ณ๐ณ
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Wem es nicht bewusst ist, der Wasserfall befindet sich zwar auf dem Flughafengelände, man muss für einen Besuch aber offiziell nach Singapur einreisen und benötigt eine vorab erteilte Einreisegenehmigung. ๐
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Für die letzten 3๏ธโฃ Stunden ging es für uns in eine Lounge. Die wurde uns aufgrund von gesammelten Punkten bei Trip.com „zur Verfügung gestellt“. ๐ฒ Das Angebot haben wir natürlich gerne wahrgenommen und konnten so die restliche Wartezeit völlig entspannt überbrücken. ๐โบ๏ธ
Entspannte Sitze ๐บ, geräumige Toiletten und todesheiße Duschen, zählen zu den nebensächlichen Dingen. ๐คฃ Das Angebot an Speisen und Getränken übertraf das Volumen unser Mägen. ๐ซ Ob süß oder herzhaft, kalt oder warm, Salatbar oder Eistheke, Wein oder Cola… Es war für jeden etwas dabei!! ๐ซ ๐
Das wir das mal sagen, hätten wir auch nicht gedacht, aber der Zwischenstopp war viel zu kurz. ๐คญ๐ซข Auf dem Weg zum Gate haben wir noch eine Angestellte getroffen, die auf Nachfrage ganz klar „Pro Makita“ ist. Ich denke, alle Betroffenen, fühlen sich jetzt angesprochen. ๐๐ช
Fast pünktlich โฐ sind wir 20:30 Uhr in Singapur abgehoben, um uns auf den 8-stündigen Flug nach Bahrain ๐ง๐ญ zu machen.
Der Flieger โ๏ธ war nahezu leer, sodass wir (und alle anderen) jeweils eine eigene Sitzreihe einnehmen konnten . ๐ด Es hieß also Decke ordern, Film ๐ฅ aussuchen, lang machen und den Flug genießen. ๐
Kurz vor der Landung gab es nochmal Essen ๐ฅ , was wir zwar nicht benötigten, aber irgendwie trotzdem aufgegessen haben. ๐คฃ Vielleicht lag es daran, das es mit „echtem“ Metallbesteck ๐ด serviert wurde oder einfach geschmeckt hat. ๐ค
Gegen 23:30 Uhr (-5h Zeitverschiebung) sind wir in Bahrain ๐ง๐ญ wiederholt zwischen gelandet. ๐ฌ Hier hatten wir nur wenig Zeit, es gab nichts anzuschauen und der Loungezugang galt nur für Singapur. ๐คท๐ผโ๏ธ Wir haben unsere üblichen Parfümtests durchgeführt, uns etwas die Beine vertreten und schon saßen wir wieder im Flugzeug. โ๏ธ
Diesmal das komplette Gegenteil… VOLLER Flieger, unfreundliches Personal und schlechte Filme. ๐ฟ Meckern auf hohem Niveau. ๐๐ผโ๏ธ๐คซ Wenigstens das Essen ๐ฑ war genießbar und eventuelle Turbulenzen nicht vorhanden. ๐ช๏ธ ๐
โ๏ธ
Knapp 3๏ธโฃ Stunden vor der Landung gab es noch einen medizinischen Notfall. ๐จ Eine Frau lag plötzlich im Gang und hat nach Luft geschnappt. ๐ฌ Glücklicherweise gab es einen Mitreisenden, der blitzartig die ärztliche Versorgung übernehmen konnte. ๐๐ผ Das Flugzeugpersonal war in dieser Situation leider etwas überfordert… ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Ohne Zwischenlandung und mit gesunden Passagieren, konnte der Flug โ๏ธ zum Glück fortgesetzt werden. ๐ด Geweckt und zurück auf dem Boden der Tatsachen, wurden wir kurz vor der Landung, über die Lautsprecher ๐ gebracht.
Der Kapitän ๐จโ๏ธ bedankte sich und hieß alle Passagiere „Herzlich Willkommen in Frankfurt, ich wünsche einen schönen Urlaub“ โผ๏ธโผ๏ธโผ๏ธ
Ein Satz, der sich gleichzeitig vertraut und falsch anfühlt. „Ich wünsche einen schönen Urlaub.“ Wie schön wäre es, wenn es nur Urlaub wäre…. ๐โน๏ธ
Stattdessen landen wir nicht nur in Frankfurt – wir landen in der Realität. Im Winter. In der Kälte. Im Alltag. โ๏ธ ๐Read more
Port Barton - Bootsrennen ๐ค ๐โ๏ธ๐๐
Jan 31โFeb 2 on the Philippines โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Nach dem üblichen Prozess des Aufstehens, Kaffee โ๏ธ trinken und frühstücken ๐ณ ging es heute endlich mal wieder zur Wäscherei. ๐คฉFür 2,50€ durften wir unsere knapp 5 Kilo Sonnencreme - Klamotten abgeben und dürfen sie morgen wieder abholen. โ๏ธ
Seit gestern wird in Port Barton ein Bootsrennen ๐ค der ganz besonderen Art veranstaltet. Unzählige Teams aus dem ganzen Land, bringen ihre Schnellboote mit, um sich zu duellieren. ๐คบ
Die Boote sind eine Mischung aus „zu schade für den Sperrmüll“ und „wenn es fährt, fährt es“. ๐ Selbst zusammengeschraubte Meisterwerke der Improvisationskunst. Viel PS und noch mehr Lärm. ๐๐ช Und wenn der Motor mal zickt? Kein Problem. Der Fahrer ist gleichzeitig der Mechaniker. ๐งฐ Wo ein Wille ist, ist auch ein Schraubenschlüssel. ๐ง
Die Teams kommen aus den unterschiedlichsten Ecken, haben lange Wege hinter sich – und mindestens genauso viel Ehrgeiz im Gepäck. Im Schlepptau natürlich die jeweiligen Familien ๐ง๐ง๐ง๐ง, Freunde und teilweise riesige Fangruppen. ๐ดโ ๏ธ ๐ฅณ
Im Meer ist ein kleiner Parcours abgesteckt, der einmal umfahren werden muss. Wer zuerst an der letzten Boje ๐ vorbeifährt, hat das Rennen gewonnen. ๐พ ๐ฅ Das ganze Spektakel geht über zwei Tage, es werden unzählige Rennen veranstaltet bis am Ende ein Viertel-, Halb- und Finale stattfindet.
Da wir gestern unsere Inselhopping Tour hatten, konnten wir die Qualifikationen nicht sehen. ๐ฃ Um so gespannter sind wir aber auf den heutigen Tag. ๐
Treffpunkt mit Robin und Gisa war also 10:00 Uhr am Strand. ๐๏ธ Als erstes wurde uns ein T-Shirt ๐ฝ als kleines Geschenk und Andenken an die gemeinsame Zeit überreicht. ๐คฉ
Die Stimmung ist irgendwo zwischen Dorffest, Motorsport-Event und leichtem Ausnahmezustand. ๐ฅณ Zwischen den ganzen jubelnden Menschen, haben wir etwas weiter hinten und nach oben versetzt, noch ein geselliges Plätzchen gefunden. ๐ช
Am Strand wird bereits gewettet, gerufen, diskutiert. Es erinnert uns ein bisschen an den Hahnenkampf – nur mit mehr Benzin und weniger Federn. ๐ชถ ๐
Geldscheine ๐ด werden geschwenkt, Zahlen in die Luft gebrüllt, keiner versteht irgendwas – außer vielleicht die, die es verstehen müssen.
Dann beginnt das Spektakel, das jeweilige Boot wird noch einmal geprüft. Zur Sicherheit wird eine Rettungsweste ๐ฆบ angelegt und der Fahrradhelm โ๏ธ positioniert. ๐
๐ซฃ Nach dem Start der Motoren, versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. ๐ฅ๐ง
Leider verstehen wir nicht ganz welches Team gerade antritt und um welche Platzierung es sich handelt. ๐คจ Für einen ereignisreichen Tag, wird das aber auch nicht benötigt. ๐
Dank der verschiedenfarbigen Fahrradhelme ๐ฅ ๐ท ๐จentwickeln wir unser ganz eigenes Wettsystem. Kein Geld, keine Besitztümer – maximal die nächste Runde Bier. ๐ป ๐ Die jeweils gesetzte Farbe wird energisch angefeuert, als hinge das gesamtes Reisebudget davon ab. ๐ฐ Leider gibt es immer einen Verlierer, aber das Bier schmeckt trotzdem. โบ๏ธ๐
Die Zeit โฐ vergeht wieder mal viel zu schnell, sodass Robin und Gisa eigentlich zu ihrem gebuchten Transport nach Puerto Princessa ๐ müssen. Gisa schnappt sich das Telefon ๐ฑ und verschiebt kurzerhand den Van von 14:00 Uhr auf 17:00 Uhr. ๐๐ป Mehr Zeit. Mehr Lachen. Mehr Bier. Mehr „Weißt du noch…?“-Momente…. ๐ซถ
Doch irgendwann kommt er, der Moment, den man nicht weiter nach hinten schieben kann. ๐ฉโน๏ธ Ein weiterer unfassbar lustiger Tag endet abrupt. ๐ Wir begleiten die beiden zum Busbahnhof in Port Barton und überlegen ernsthaft, wie wir den Van ๐ fahruntüchtig machen können. ๐ค๐ญ
Ein letztes Mal knuddeln. ๐ซ๐ซ Kleine Tränchen, große Versprechen. „Wir sehen uns.“ „Ganz bald.“ „Safe.“ Der Fahrer schaut irgendwann dezent genervt – Abschiede scheinen nicht in seinem Zeitplan vorgesehen zu sein. ๐๐
Und dann fahren Sie los. Wir winken wie verrückt ๐๐ผ und versuchen mit einer „Hütchenblockade“ den Van doch noch aufzuhalten… ๐ง Leider ohne Erfolg. ๐ฅน
Eins ist klar: Ohne die beiden wäre unsere Reise durch die Philippinen niemals so prägend, so leicht und so unfassbar lustig gewesen. ๐ ๐๐ Wir haben zwei Herzensmenschen gefunden. Solche, die man nicht sucht – aber für immer behält. Und während die beiden weiter durch Asien reisen, reisen wir in Gedanken einfach mit. ๐คณ๐ป
Und ein fixes Wiedersehen in Deutschland steht bereits, Schützenfest im Mai. Sollte der Kontakt über 1๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ Kilometer, unterschiedliche Zeitzonen ๐ und wechselnde WLAN-Qualitäten halten – sehen wir uns dort wieder. Zwischen Festzelt, Bier und Blasmusik. ๐ฅณ๐ชฉ๐ฏ
Für uns geht es nun zurück in die Unterkunft. ๐จ Ein kleines Schläfchen, als Ersatz für das frühe Aufstehen. ๐ด Auf dem Weg zum Abendessen quatschten wir ununterbrochen über die letzten Wochen, sortieren wiederholt unsere Erinnerungen ๐ญ und treffen immer wieder auf die selbe Frage: „Wie schnell ging das bitte vorbei?“ ๐คจ๐ฉ๐ถ๐ซ๏ธ
Den Abend, verbringen wir gebührend mit unserem Lieblingswürfelspiel ๐ฒ unter freiem Himmel. ๐ Anschließend fallen wir müde ins Bett. ๐
Mit dem gestrigen Abschied der Beiden, beginnt auch langsam unserer. Noch 2๏ธโฃ Tage bleiben uns im Paradies, bis wir nicht nur diesen Ort, sondern kurz darauf auch (vorerst) unsere Reise um die Welt ๐ verabschieden müssen. ๐ฐ๐ฅ๐
Die Philippinen sind für uns das letzte Kapitel ๐ von Freiheit. Die salzige Haut, der Sand zwischen den Zehen ๐๏ธ und die atemberaubenden Sonnenuntergänge ๐
fehlen uns jetzt schon. Etwas über 1๏ธโฃ4๏ธโฃ Monate pures Glück, Lebensfreude und unendliche Weiten – und das Gefühl, dass alles möglich ist.
Wir saugen diese letzten Tage auf, wie ein Schwamm. ๐งฝ Die FlipFlops ๐ฉด werden nochmal auf Herz und Nieren geprüft ๐๐ปโ๏ธ und die Badehose ๐ฉณ dient ab sofort als Hauptbekleidung. Wir erkunden wiederholt jede Gasse und verbringen Stunden am Strand. ๐๏ธ Kein Sonnenstrahl wird verschwendet, kein Sonnenuntergang ๐
verpasst.
Wir gönnen uns an beiden Tagen ausgiebige Massagen ๐โ๏ธ ๐๐ปโ๏ธ(8,50€/ Stunde), beobachten ๐ das Treiben in Port Barton, trinken zu viel kaltes Bier ๐ป und versuchen, jeden Moment ganz bewusst zu speichern. ๐ญ Für später, für graue Tage, für Deutschland…
Bereit, nach Hause zu fahren? Ehrlich gesagt: NEIN โผ๏ธโผ๏ธโผ๏ธ In unseren Köpfen laufen Dauerschleifen. „Wie behalten wir dieses Gefühl?“ „Wie verhindern wir, dass uns der Alltag wieder verschluckt?“ „Wie bauen wir uns ein Leben auf, dass sich wenigstens ein kleines bisschen nach barfuß und salzig anfühlt?“ ๐ค
Natürlich wissen wir, dass es weitergehen muss. ๐คท๐ผโ๏ธ๐ฎ๐จ Arbeiten, Geld verdienen, Alltag und Termine. Vielleicht werden wir auch wieder Socken ๐งฆ tragen und feste Schuhe ๐ฅพanziehen müssen. Aber wir nehmen etwas mit, das größer ist, als ein Rückflugticket. ๐๏ธ
Wir haben gelernt, wie wenig man eigentlich braucht. Wie reich man sich fühlen kann, ohne viel zu besitzen. Wie wertvoll Begegnungen und Spar-Highfives sind. ๐คญ
Und dass Freiheit kein Ort – sondern ein Gefühl ist. ♥๏ธ๐ฅน
Noch ist es aber nicht ganz vorbei. Morgen geht es erstmal weiter nach Manila, ihr hört von uns. ๐๐๐ผRead more

TravelerDie Zeit ging so unfassbar schnell vorbei ๐ฑ, aber auch wir freuen uns, wenn ihr wieder zu Hause seid bzw. in der Nรคheโค Die Frage ist.... Wer schreibt dann Berichte ?๐ฑ๐Das gehรถrt jetzt zu meinem festen Ritual, wenn ich Antonio ins Bett bringe! Da mรผssen wir uns noch ne gute Alternative รผberlegen ๐๐โค

TravelerUNFASSBAR schnell!!!! Als hรคttet ihr unserer gestern verabschiedet. ๐ฅ๐ #Spoiler: Ein paar Berichte kommen die nรคchsten Wochen noch. ๐คญ Aber danach mรผssen wir tatsรคchlich darรผber nachdenken. ๐ญ ๐ ๐
Port Barton - Inselhopping ๐ฅณ๐๐ฅ๏ธ ๐พ
Jan 29โ30 on the Philippines โ
๐ฌ 29 ยฐC
Heute Morgen erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass es Gisa schon besser geht. ๐๐ป Der für morgen geplanten Bootstour, steht nun nichts mehr im Weg, außer sie überhaupt erstmal zu buchen. ๐ฌ๐คญ
Mittlerweile kränkelt auch Lena etwas. ๐คง Die nicht regulierbare Klimaanlage (wenn Strom da ist) führte zu einer laufenden Nase ๐ und einem nicht überhörbarem Reizhusten. ๐ง Wir lassen den Tag also entspannt angehen und kümmern uns nach dem Frühstück vorerst um ein geeignetes Angebot für unsere Bootstour. ๐
Leider erweist sich das als relativ schwierig, da es mindestens 20 verschiedene Anbieter gibt. ๐ฃ๐ผ Jeder hat andere Preise bzw. ist mehr oder weniger in den Kosten ๐ฒ enthalten. Es heißt also richtig vergleichen, verhandeln und Nummern austauschen. ๐๐ฒ
Nach gefühlt 50.000 Schritten, gönnen wir unseren Füßen ๐ฆถ eine Ruhephase und legen uns an den Strand. ๐๏ธ Wir wollten es ja heute auch ruhig angehen lassen. ๐
๐๐คญ
Am Abend treffen wir uns mit Gisa und Robin, um die zusammengestellte PowerPoint Präsentation auszuwerten. ๐
Natürlich haben wir keinen Beamer oder Polylux zur Hand, sondern haben es klassisch auf ein Stück Papier geschrieben. ๐ ๐
Nach eifrigem wegstreichen, bleiben am Ende zwei Anbieter übrig. Einen davon erreichen wir nicht ๐ต und den anderen laden wir kurzerhand auf ein Happy Hour Bier ๐ป ein. Robin übernimmt das Verhandlungsgespräch auf Denglisch. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธDer erhoffte Trumpf, das Gisa morgen Geburtstag hätte, zieht leider nicht. ๐ฌ๐คญDennoch erzielt er einen guten Preis, mit dem wir und der Skipper „Jayson“ leben können. ๐๐ป๐
Noch vor dem bestellten Abendessen ๐ฅ verabschiedet sich Robin in Richtung Toilette. ๐ป Nachdem 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten später das Essen kommt, aber Robin noch nicht zurück ist, machen wir uns ein wenig Sorgen. ๐คจ๐ง Gerade auf dem Weg nach ihm zu schauen, taucht er schweißgebadet auf. ๐ฅต Sein beschämender Blick verät, das etwas passiert sein muss. ๐ค Seine anschließende Geschichte ließ uns alle herzlich lachen und den Hunger vergessen. ๐๐
Die Toilette ๐ฝ war bereits verstopft, als er die Nasszelle betritt. Leider merkte er es erst, als die Blase geleert war und die Spülung ๐ฆ betätigt wurde. Die lief zudem länger als erwartet und brachte „das Fass zum überlaufen“. ๐ต๐ซ๐ซจ
Der Versuch es irgendwie mit der angebrachten Schlauchbrause ๐ฟzu reinigen, scheiterte und so verschloss er die Nasszelle von außen ๐ und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Unangenehm hoch 10, war Bescheid sagen für Ihn keine Option. ๐ซฅ๐คซ
Das plötzlich auftretende Geräusch eines Kärchers ๐๐ฅund die übergezogenen Handschuhe ๐งค der Angestellten, verriet uns kurze Zeit später, das es wohl nicht unentdeckt geblieben war. ๐ซฃ๐ฌ๐
Wir orderten die Rechnung ๐งพ und machten uns auf den Heimweg. Den restlichen Abend verbrachten wir (mal wieder) ohne Strom ๐ชซund Wasser ๐ฟ auf unserer Terrasse. Dank der Notfallbeleuchtung und unserer Kopflampen ๐ฆ stand der Kniffelrevanche ๐ฒ für gestern, nichts im Weg. ๐ด ๐
Der nächste Morgen startete wieder ungewöhnlich früh. โฐ Die kalte Dusche ๐ฟ und ein Instant Kaffee โ๏ธ halfen richtig wach zu werden. Gefrühstückt wird nur eine Banane ๐ für mehr ist leider keine Zeit. Handtuch, Schnorchel und Wasser ๐คฟ landen im Beutel ๐ und 5๏ธโฃ Minuten später stehen wir schon am Treffpunkt zur Bootsfahrt. ๐คฉ๐คฉ
Statt einer klassischen Bootstour mit gefühlt 20 Menschen ๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง und exakt 0๏ธโฃ persönlichem Freiraum, entscheiden wir uns für ein privates Boot. Wir bestimmen die Stopps ๐ selbst und starten früher als der Rest der Touristen – mit dem klaren Ziel, einige Orte noch für uns allein zu haben. ๐คฉ
Zu unserer Überraschung, werden wir direkt mit einem „Happy Birthday“ Ständchen vom Skipper begrüßt. ๐ Aus der Sache kommen wir wohl nicht mehr raus, Gisa hat also heute offiziell Geburtstag. ๐คญ๐ซฃ
Es ist bereits 08:00 Uhr, wir krabbeln auf unser Boot und legen ab. Erster Stopp: „Starfish Island“. ๐๏ธโญ๏ธ Eine kleine Sandbank mitten im Meer, auf der sich unzählige Seesterne tummeln sollen.
Nachdem gemeinsam gesucht und gefunden wurde โญ๏ธ ๐ geht es weiter zum „Twin Reef“ ๐ชธ, an dem wir schnorcheln ๐คฟ gehen.
Lena bleibt an Bord und bewacht gemeinsam mit dem Captain das Boot. โ๏ธ Auch wenn sie auf Fiji ๐ซ๐ฏ das Duell gegen das Meer ๐ gewonnen hatte, zählt schnorcheln ๐คฟ weiterhin nicht zu ihren Lieblingsaktivitäten. ๐ฌ
Wir konnten uns währenddessen einige bunte Fische und Korallen ๐ ๐ ansehen. Mittendrin wurden wir sogar von einer Schildkröte ๐ข überrascht. ๐คฉ๐คฉ Nach 4๏ธโฃ0๏ธโฃ
Minuten im Wasser geht es zurück auf das Boot ๐ค und weiter auf eine eine kleine Fischerinsel. Touristen verirren sich hier selten hin. Außer wir. Unser Auftrag: Frischen Fisch für das Mittagessen ๐ฅ besorgen. Gesagt, getan. Der Fisch ist schnell gekauft, der Deal besiegelt. ๐ค๐ฃ
Anschließend steuern wir „Exotic Island“ an. Während wir entspannt am Strand liegen, wird unser Mittagessen ๐ฅ vorbereitet. Aufgetischt wird der zuvor gekaufte Fisch, dazu Hähnchen, Schwein, Reis, Nudeln ๐ ๐ ๐ und Unmengen an Früchten. ๐๐ฅฅ๐Wir essen soviel, das wir uns fragen, ob Aufstehen wirklich noch notwendig ist. ๐ซ๐
๐ซ
Satt, glücklich und leicht bewegungseingeschränkt geht es weiter zu unserem nächsten Ziel: „Paradies Island“. ๐Eine Insel, die wir bereits vor 3๏ธโฃ Jahren besucht haben – und die ihrem Namen immer noch alle Ehre macht. ๐๏ธ๐คฉ
Wir lachen ๐ viel, plantschen im Wasser ๐ฆ, genießen unsere gemeinsame Zeit ๐ง๐ง๐ง๐ง und denken uns mehrfach, wie perfekt dieser Tag eigentlich gerade ist. ๐๐ฝ๐ค Einer von diesen Tagen, die man am liebsten konservieren würde.
Zum Abschluss steuern wir noch „Cagsalay Island“ an. ๐พ Auch hier legen wir an, suchen uns ein schattiges Plätzchen๐ด am „Long Beach“ und denken uns erneut: Eigentlich ist das Leben gerade ziemlich gut zu uns. ๐ญ ๐ฅฐ
Schließlich bringt uns das Boot ๐ฅ๏ธ zurück nach Port Barton. Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Pünktlich zur Happy Hour ๐ป finden wir uns in einer Bar ein – und zu Ehren von Gisas verspäteten Geburtstag ๐ wird kurzerhand die Live-Band ๐ค๐ถ aktiviert. Gemeinsam mit allen Gästen trillern wir ein lautes „Happy Birthday“ und genießen den kostenlosen Geburtstags Cocktail.๐น ๐ฅณ๐คฉ
Zum Abendessen geht es in eine nahegelegene Pizzeria. ๐ Auch hier wird Gisa nicht verschont… Das komplette Lokal, inklusive Personal singt erneut „Happy Birthday“. ๐๐ป๐ค
Nach Absprache mit dem Chef, schmeiße ich mir meine neue Arbeitskleidung drüber und darf den Geburtstagsgruß aus der Küche, persönlich an den Tisch servieren. ๐ฐ ๐ฏ๏ธ ๐
Auch wenn der Geburtstag offiziell schon vorbei ist – dieser Tag wird Ihr definitiv in Erinnerung bleiben. ๐ซถ
Nach einem rundum perfekten Tag ๐ trennen sich anschliessend unsere Wege. Gut gebräunt โ๏ธ ๐, glücklich und erschöpft fallen wir ins Bett. ๐ ๐ฅฑ ๐ดRead more
Port Barton - Chicken Fight ๐ฅ๐๏ธ๐๐ฅท
Jan 26โ28 on the Philippines โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Heute ging es wieder früh aus den Federn. โฐ Wir verlassen unser Hinterhof Apartment und machen uns zu Fuß ๐ฆถ in Richtung ๐งญ Busbahnhof. Der Van ๐ war natürlich maßlos überfüllt, sodass das Gepäck ๐งณ kurzfristig auf das Dach weichen musste.
Mit einer halben Stunde Verspätung ๐verlassen wir El Nido und machen uns auf den Weg ins Paradies - Port Barton wir kommen! ๐คฉโ๏ธ๐ด
Ohne einen Stopp, erreichen wir 4๏ธโฃ Stunden später und mit einer prallgefüllten Blase ๐ฌ den Busbahnhof ๐ in Port Barton. Den 15 Minuten Marsch zur Unterkunft ๐จ legen wir ebenfalls zu Fuß zurück. Es gibt lediglich eine Hauptstraße ๐๏ธ durch den Ort, die halb/ halb aus Beton und losem Geröll besteht. Verlaufen werden wir uns jedenfalls nicht! ๐
Der Vibe dieses kleinen Ortes holt uns auf dem Weg direkt wieder ein. ๐ Es hat sich augenscheinlich auch nicht sehr viel verändert, was wir innerlich sooo sehr gehofft hatten. ๐ Es fühlt sich an, als wären wir nie weg gewesen – nur etwas sonnenverbrannter und mit mehr Reisegeschichten im Gepäck. ๐ฅฐ
Zum einchecken ist es zu früh, also geben wir unser Gepäck ๐งณ ab und genießen ein erstes Mittagessen am Strand bevor wir uns anschließend mit Gisa und Robin am Strand treffen. ๐๏ธ Nach einem kurzen Plausch lassen wir die beiden in der Sonne โ๏ธ bruzeln und beziehen unser 40€ Doppelzimmer. Ein kurzer Powernapp ๐ด beschert uns neue Kraft ๐ช und erneut ein starkes Hungergefühl, das wir gemeinsam auf dem örtlichen Nachtmarkt stillen wollen. ๐ฅ ๐คค
Wir bestellen Chicken, Thunfisch ๐ฃ und Bauchspeck ๐ฅ frisch vom Grill und sitzen gebürtig auf Plastikstühlen. Gepart mit zwei Portionen Reis ๐ und Gemüse ๐ฝ haben wir uns mal wieder maßlos überfressen. ๐ฌ๐ซ Um die nächsten gemeinsamen Tage zu planen, ziehen wir weiter zur einzigen Apotheke im Ort. ๐ค
Medikamente ๐ benötigen wir keine, aber die Getränke sind hier tatsächlich am günstigsten. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ Für einen geselligen Abend, stehen außerdem bequeme Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. ๐บ Hier geht man abends nicht in eine Bar, sondern zur Apotheke. ๐๐
Für den kommenden Tag ๐ haben Robin und Gisa lediglich einen Tauchgang gebucht, währenddessen wir die Sandkörner am Strand zählen. ๐ Danach steht ein Programmpunkt an, bei dem die Begeisterung der Männer, nicht ganz synchron mit den der Mädels verläuft -> ein traditioneller ChickenโFight, etwas außerhalb des Ortes. ๐๐ฅท๐ป๐คฉ
Gisa fühlt sich nicht gut, sodass wir uns zu dritt auf den Weg ๐ฆถ machen. Die überteuerten TukTuk Fahrer ๐บ lehnen wir ab und erreichen nach etwa 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Fußweg das „Stadion“, ein zusammengeschusterter Holzverschlag ๐ชต mit einer sandigen Fläche in der Mitte.
Wir zahlen einen kleinen Eintritt ๐ซ und stehen plötzlich mitten im Geschehen. Niemand weiß so recht, wo er zuerst hinschauen ๐๏ธ soll – oder ob man das überhaupt möchte. ๐คจ๐ณ
Es ist ein einziges Geschrei. ๐คฌ Die Menschen brüllen ihre Wetten durcheinander auf einer Sprache, die für uns nicht definierbar ist. ๐ฃ๏ธIm Hintergrund veranstalten die übrigen Hühner ๐ ein akustisches Chaos, das irgendwo zwischen Konzert ๐ถ und kollektivem Nervenzusammenbruch liegt. ๐คฏ
——— ๐ก
Die Hahnenkämpfe – lokal Sabong genannt – sind auf den Philippinen eine tief verwurzelte, meist legale Tradition. Vor allem auf dem Land gelten sie fast als Nationalsport. Die Kämpfe finden in lizenzierten Arenen statt, in denen Hähne mit rasiermesserscharfen Stahlklingen gegeneinander antreten.
Der Kampf basiert auf dem natürlichen Aggressionstrieb der Hähne, sich gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Gewettet wird fast immer. Ein Hahn unterliegt, wenn er nicht mehr kämpft, schwer verletzt ist oder stirbt.
In nahezu allen Staaten der westlichen Welt sind Hahnenkämpfe aus Gründen des Tierschutzes oder wegen Wettverboten untersagt. Ausnahmen sind einige Länder Zentral- und Südamerikas und die Philippinen.
Ein Kampf beginnt mit dem Einsetzen der Hähne in die Arena. Bei professionellen Kämpfen stehen vier Personen bereit: je ein Betreuer pro Hahn sowie ein Schiedsrichter und sein Assistent. Bei Dorfkämpfen ist der Betreuer meist auch der Besitzer des Hahns.
Durch die Enge der Arena wird die natürliche Angriffsdistanz bewusst unterschritten – der Kampf beginnt meist von selbst. Falls nicht, wird mit zusätzlicher Provokation nachgeholfen.
In vielen Regionen kommen künstliche Sporen zum Einsatz. Dafür werden den Hähnen früh ihre natürlichen Sporen amputiert. Die auf den Philippinen verwendeten langen, messerscharfen Klingen sorgen dafür, dass die Kämpfe meist kurz, brutal und sehr blutig sind.
——— ๐ก
Wir selbst bekommen keinen richtigen Durchblick ๐ค durch das Gewusel. Vielleicht liegt es auch daran, dass in sehr kurzer Zeit einfach viel zu viel passiert – fürs Auge, fürs Ohr und fürs emotionale Wohlbefinden. ๐ซฃ
Die Arena ist so voll, dass irgendwann sogar die selbstgebaute Tribüne ๐ชต unter dem Gewicht der Menschen nachgibt und teilweise einstürzt. ๐๏ธ Ein sehr deutliches Zeichen für uns, den Standort zu wechseln.
Auf dem Gelände außerhalb der Arena ๐๏ธ, befindet sich unter anderem die „Krankenstation“ ๐ค für die GewinnerโHühner. Dort wird genäht, geflickt und desinfiziert – effizienter als in mancher Notaufnahme. ๐ฅ
Direkt dahinter: die „Verliererstation“. ๐ Falls nötig, wird den Hühnern dort das letzte Leid genommen, bevor sie gekocht, gerupft und ausgenommen werden. ๐ Dem abgehangenen VerliererโHuhn wird eine Nummer ๐ข zugeordnet. Am Ende des Tages geht es an den Besitzer des jeweiligen GewinnerโHuhns ๐ über. Nachhaltig auf seine eigene Art. ๐ฌ๐คท๐ผโ๏ธ
Irgendwann haben wir genug gesehen und treten den Rückweg โฎ๏ธ an. Zum Glück sind die Menschen freundlich – wir werden auf der Ladefläche eines Pickups ๐ป mitgenommen. Philippinischer Uber, nur mit mehr Wind ๐จ im Gesicht. ๐
Robin verabschiedet sich, um sich um die kränkelnde Gisa ๐ค zu kümmern. Wir schauen uns noch den Sonnenuntergang ๐
an, machen Bekanntschaften mit vielen zuckersüßen Hunden ๐ und fallen nach einem Tag voller neuer, teils schwer verdaulicher Eindrücke, erschöpft ins Bett. ๐ด ๐ฅฑ
Durch dem nächtlichen Stromausfall ๐ชซ, wachen wir etwas verschwitzt auf. ๐ฅต Den morgendlichen Kaffee โ๏ธ schlürfen wir geschützt auf unserer Terrasse, während der Regen auf das Vordach prasselt. ๐คจโ๏ธ Ja, auch im Paradies regnet es mal. ๐ง๏ธ
Wir nutzen die Zeit für ein paar organisatorische Dinge am Laptop. ๐ง๐ป Pünktlich mit dem nachlassen des Regens, meldet sich Robin, das es Gisa schlechter geht ๐ค und wir die geplante Geburstagsparty ๐ฅณ für Gisa leider verschieben müssen. ๐
Den spontan freien Nachmittag, verbringen wir, bei mittlerweile wieder bestem Wetter, entspannt ๐ am Strand. ๐๏ธ Das abendliche Ritual „HSA“ - Happy Hour / Sonnenuntergang / Abendessen - führen wir ordnungsgemäß bei Livemusik aus. ๐น๐
๐ฅ
Anschließend entscheiden wir uns, ein Apothekenbier ๐บ zu besorgen und bei einem Überraschungsbesuch, Gisa zumindest ihr Geschenk pünktlich zum Geburtstag ๐ zu überreichen. ๐๐
Eine Runde Kniffel ๐ฒ hat den entspannten Tag für uns beendet. ๐ฅ๐๐ผ ๐ฅฑRead more
El Nido Town ๐๐๏ธโฐ๏ธ
Jan 24โ25 on the Philippines โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Nach einer kurzen Nacht, gab es Frühstück mit extra Schirmchen. ๐ ๐ Leider sind wir nicht satt geworden und mussten ein zweites Mal bestellen. Bei den Preisen ๐ซฐhätten wir dafür eigentlich Frühstück, Mittag und Abendessen bekommen müssen. ๐๐ผโ๏ธ๐คท๐ผโ๏ธ
Leider existieren neben den zerfallenen Gebäuden, hauptsächlich Instagramfähige Cafés und Restaurants. ๐ ๐ธ ๐ Genauso hatten wir uns El Nido nicht vorgestellt. ๐ซฃ
Nach dem Essen folgte das Abholen des Rollers. Unsere Vermieterin hat uns einen organisiert, den wir jetzt am Supermarkt abholen sollen. ๐ค Alles etwas kurios, aber es stand jemand mit zwei Helmen und einer Maschine da. ๐ซก Für 7€ pro Tag, nicht der günstigste aber erschwinglich. ๐
Vom Roller ๐ต aus, haben wir uns etwas „El Nido Town“ angeschaut. ๐ Sonderlich viele Straßen gibt es nicht, der Strand ist vor Booten ๐ค kaum zu erkennen und die feierwütigen Touristen machen schon früh morgens Ihrem Namen alle Ehre. ๐บ๐คฎ๐คจ
Nach entsprechend kurzer Zeit, haben wir unser Ziel auf etwas außerhalb von der „Innenstadt“ verlegt. ๐๏ธ Es ist bedeutend ruhiger, noch etwas ursprünglicher und es gibt wunderschöne Strände. ๐๏ธ
Stehts mit Gisa und Robin in Kontakt ๐ฒ, haben wir uns für den frühen Nachmittag am „Lio Beach“ verabredet. Die Beiden sind schon seit 2๏ธโฃ Tagen hier und konnten bereits die besten Spots auskundschaften. ๐ Mit dem „Lio Beach“ haben sie uns nicht zu viel versprochen… ๐คฉ
Ein kilometerlanger, sauberer Sandstrand mit glasklarem Wasser und Blick auf eine wunderschönen Bergkulisse. โฐ๏ธ ๐ Die zahlreichen Palmen ๐ด spenden genügend Schatten und der spätere Sonnenuntergang ๐
war ebenfalls wunderschön. ๐โบ๏ธ
Wir haben uns an Palme ๐ด 2.356 getroffen, unser Zeltlager aufgeschlagen und mal wieder direkt los gequasselt. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ Schließlich hatten wir uns auch ein paar Tage nicht gesehen. ๐
Nach den Erzählungen Ihrer gestrigen Bootstour, war für uns ganz schnell klar, den für morgen geplante Ausflug sparen wir uns. ๐ซฃ Die Wörter „teuer, schlecht organisiert und überfüllt“ kamen einfach zu oft vor und hinzu kommen die zerkratzten Knie und Schienbeine. ๐ค๐๐
โ๏ธ
Den Nachmittag über haben wir Kinder im Wasser ein bisschen Ball ๐พ gespielt, während Mama Lena die ehrenvolle Aufgabe der Aufsicht hatte. ๐ธ๐๐ Während die Sonne โ๏ธ unsere Haut braun (oder rot ๐ฌ) färbte, wurden gemeinsam die mitgebrachten Mangosterne ๐ฅญ vertilgt und der Sonnenuntergang ๐
herbeigerufen.
Nach einem kleinen Wettrennen ๐ mit den Rollern ๐ช ๐ต ๐จ, trennten sich unsere Wege vorerst an der nächsten Kreuzung. ๐ฆ
Frisch geduscht ๐ฟ๐งผ waren wir später zusammen Abendessen. ๐ฅ Wir entschieden uns für einen localen Foodcourt. ๐๐๐คLeider war das nicht die beste Wahl… Lange Wartezeiten und unfreundliches Personal
gehörten hier zur Tagesordnung! ๐
Das erste Essen ließen wir zurück gehen, da es nichts mit dem Bestellten zu tun hatte. ๐Nachdem dann endlich das richtige Gericht gebracht wurde, warteten wir weitere 20 Minuten auf den bestellten Reis. ๐ Die zweite Runde Getränke, haben wir bis heute nicht bekommen. Wichtig sind dann aber, die 5% Servicegebühr auf der Rechnung. ๐งพ ๐ต
Dennoch sind wir satt geworden ๐ซund konnten unsere Shopping Mission ๐๏ธ beginnen. Gesucht wurden jeweils ein T-Shirt für die Männer und eine Sonnenbrille ๐ถ๏ธ für Gisa. ๐ช Daraus wurde natürlich eine lustige Abendveranstaltung mit zahlreichen Fotos ๐ธ und unzähligen Verhandlungsgesprächen. ๐
โ๏ธ
Aufgrund mangelnder Schönheit und falscher Größen, gab es keine Shirts ๐ฝ, aber wenigstens eine günstige Sonnenbrille. ๐
Nach dem schlendern durch die „Schinkenstrasse“ von El Nido, wurde der Abend ๐ gemeinsam mit 4๏ธโฃ Italienern, beim Karaoke ๐ค beendet. ๐ฅณ
Der nächste Morgen โ๏ธ beginnt mit etwas weniger Stimme, dafür mit einem guten günstigen Frühstück beim Bäcker. ๐ฉ๐ณ ๐ฅช
Da es uns hier im Ort überhaupt nicht gefällt, schwingen wir uns direkt auf den Roller um ein paar Strände außerhalb zu begutachten. ๐
Wir düsen in Richtung Süden ๐งญ bis die Zivilisation ein Ende hat und halten Ausschau nach kleinen Abbiegungen zum Meer. ๐ Bis auf eine paar kleinere Privatwege ist nichts für uns geeignet, sodass wir gezwungen sind, wieder umzudrehen. โฉ๏ธ
Auf dem Rückweg โช machen wir halt am „Las Cabanas Beach“, dem „Vanilla Beach“ sowie an einigen Viewpoints entlang der Straße. ๐ธ Nach dem Mittag ๐ ging es für uns gestärkt in Richtung Norden. ๐งญ
Leider bot sich hier das gleiche Szenario. Aus der landschaftlich schönen Holperpiste, wurde nach dem letzten Häuschen eine mehrspurige Schnellstraße ๐ฃ๏ธ ohne Möglichkeit ans Meer zu kommen. ๐๐ซฃ
Wir nahmen also den letztmöglichen Weg durch ein kleines Waldstück zum „Dalimatan Beach“. Der grenzt an den gestern besuchten „Lio Beach“, ist allerdings nochmal bedeutend leerer. Bis auf ein paar lokale Fischer, waren wir ganz allein. ๐๐๐
Naja nicht ganz allein… Unsere Freunde, die Sandmücken ๐ฆ, hatten sich hier ebenfalls ausgebreitet. Leider bemerkten wir das erst am Abend, als die Andenken ๐ด anfingen zu jucken. ๐ซ๐ซ
Nach dem Sonnenuntergang ๐
ging es zurück nach El Nido. Die Rollerabgabe ๐ต erfolgte zur vereinbarten Zeit an der selber Stelle. ๐ช Zum Abschluss gab es ein unfassbar leckeres Massaman Curry ๐ beim nahegelegenen Thailänder. ๐คค
Morgen geht es für uns (zum Glück ๐ฌ) schon weiter. Paradies wir kommen! ๐คฉ๐ด๐Read more

TravelerDen perfekt gegarten 20-Minuten-Reis kennen wir leider auch๐ Der braucht manchmal einfach seinen grossen Auftritt. Wahrscheinlich kam er direkt und frisch vom Feld, zu Fuss. ๐๐

TravelerFreut uns, dass Ihr auch in den Genuss von diesem โganz speziellenโ Reis gekommen seid. ๐ ๐ซฃ๐พ
Ankunft El Nido ๐ โด๏ธ โ๏ธ ๐
Jan 22โ23 on the Philippines โ
๐ฌ 28 ยฐC
Heute stand schon wieder die Weiterreise an. Mit erneut unvergesslichen Momenten ๐ซถverlassen wir schweren Herzens โค๏ธ diese tolle Insel. Bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐๐ผ ๐ซก
Den Plan über „Dumaguette“ und „Moalboal“ zurück nach Cebu zu reisen, haben wir aufgrund der Erfahrungsberichte von Gisa und Robin gecancelt. ๐
โ๏ธ๐คท๐ผโ๏ธ Stattdessen wählen wir den einfachen und schnelleren Weg, mit der (fast) Direktfähre. โด๏ธ
Wie meist an solchen Tagen, hatten wir nicht viel Schlaf ๐ด, da der Tag früh begann. โฐ
Das morgendliche Teergetränk โ๏ธ gab es noch in der Unterkunft, das Frühstück haben wir unterwegs in einer Bakery besorgt. ๐ฅง๐ง
Am Pier โ๏ธ angekommen, haben wir den Roller ๐ต zurück gegeben und uns zum Check In begeben. Diesmal wurden die Rucksäcke ๐ nicht gewogen, aber vermessen. ๐ง Wir befanden uns in der kleinsten Kategorie und mussten nur 70 Cent pro Person zahlen. ๐
๐คฃ
Anschließend ging es bei ordentlichem Seegang ๐ ๐คฎ in 2,5 Stunden nach Taglibaran. Nach einem Aufenthalt von 3๏ธโฃ0๏ธโฃ
Minuten legte die Fähre wieder ab und brachte uns innerhalb von weiteren 2,5 Stunden zurück nach Cebu City. โด๏ธ
Per Grab ging es in das selbe Hotel wie vor zwei Wochen. ๐จ Mit einem „Welcome back“ wurden wir herzlich empfangen. Unsere Daten ๐ waren bereits erfasst, sodass mit der Übergabe der Hausschuhe und des Bademantels ๐ der Check In abgeschlossen war.
Wir haben noch den Fortschritt der angrenzenden Baustelle ๐ง inspiziert, eine Kleinigkeit gegessen und am Pool entspannt. ๐
Tag 2๏ธโฃ der Weiterreise beginnt wie immer mit Kaffee und Frühstück. โ๏ธ ๐ณ Anschließend ging es zum ๐ Kilometer entfernen Flughafen, wofür wir eine Stunde gebraucht haben. ๐ซฃ๐ต๐ซ Zu unserem Glück ๐ hatte der Flug Verspätung, sodass wir ohne Sprinteinheiten ๐๐ฝโ๏ธ das Gate entspannt erreicht haben.
Gegen 13:30 Uhr sind wir abgehoben ๐ซ und bereits 60 Minuten später wieder gelandet. ๐ฌ Unser bestellter 9€ Shuttle für 15:00 Uhr empfing uns schon ๐ฎโ๏ธ und lotste uns zum Bus. ๐
Die Euphorie, das wir vorzeitig los fahren wurde uns allerdings schnell genommen. Wir fuhren lediglich 5๏ธโฃ Minuten zum Shuttleoffice. ๐ง๐ป Nach längerem warten war uns die Ungeduld anscheinend anzusehen ๐คจund der Herr informierte uns darüber, dass wir auf einen verspäteten Flug warten. ๐ฉ
So ganz glauben wollten wir das nicht und recherchierten selbst. ๐ฒ Nach Rückfrage bei dem Herren zur genauen Flugnummer, stellten wir fest, das der Flieger โ๏ธ bereits vor mehreren Stunden gelandet ist. ๐ค
Da es bereits schon 16:00 Uhr war, fragten wir erneut nach. Komischerweise hatte er auf einmal Probleme Englisch zu verstehen… ๐๐ก Weitere 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten später hielt ein anderer Van ๐ und setzte 5 Personen ab, die sich nun bei uns rein quetschten.
Anscheinend war unser Shuttle ๐ nur halb gebucht und deren späterer Shuttle auch, sodass die Van Mafia daraus eine Fahrt gemacht hat. Einschließlich der beiden Notsitze ๐บ standen 12 Plätze zur Verfügung, welche nun alle belegt waren. ๐ต๐ซ Zudem wurde uns die minimale Beinfreiheit und der übrige Platz im „Gang“ durch sämtlichen Gepäck ๐งณ genommen.
Gegen 16:45 Uhr sind wir dann endlich los gefahren um nach 30 Minuten die erste Pause zu machen, weil einige Herrschaften im Bus bereits jetzt auf Toilette mussten. ๐ฉ๐พ
Schlaglöcher ๐ณ๏ธ und Bodenwellen gehörten anscheinend zum Freundeskreis des Fahrers und ließen uns jedesmal die Knie am Vordersitz anschlagen. ๐ค
Nach weiteren ๐พ Pausen und einem Stopp in einem typischen Touri-Restaurant ๐ฅ sind wir nach knapp 6๏ธโฃ Stunden um 22:30 Uhr in El Nido angekommen. Das völlig überteuerte Tricycle ๐บ๐ซฐhaben wir uns gespart und sind stattdessen 20 Minuten zur Unterkunft ๐จ gelaufen. Die Zuwegung sowie der Nachtpreis von über 60€, hat uns heute wirklich den letzten Nerv geraubt. ๐๐ต๐ซ
Leider hatte alles ringsherum schon geschlossen, wodurch wir nicht nur schlecht gelaunt, sondern auch hungrig ins Bett gehüpft sind. ๐ ๐ฅฑ ๐ดRead more
Siquijor - wo alles begannโฆ ๐ซถ๐ญ๐๐
Jan 19โ21 on the Philippines โ
โ๏ธ 31 ยฐC
Klingeling โฐ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. ๐ Es heißt mal wieder die Rucksäcke ๐ packen.
Selbst einen Fahrer buchen ๐ฒ hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. โ๏ธ Nach ๐ Minuten warten, werden wir vom TukTuk ๐บ eingesammelt.
Die gerade aufgehende Sonne โ๏ธ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. ๐ฅถ Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. โ๏ธ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn โต๏ธ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. ๐ฅน๐ซถ
Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. โด๏ธ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ
Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. ๐ฅน๐คฉ Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. ๐ช
Wir renten direkt am Hafen einen Roller ๐ต für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! ๐ซฐ๐ซก Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. ๐ค๐คฉ
Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden ๐ und auf die Suche nach etwas Essbaren. ๐คค Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum ๐ด am Strand werkeln. ๐ค
Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen ๐ช herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. ๐๐ Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. ๐คฉ
Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel ๐จ in Cebu liegen gelassen ๐ und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. ๐ Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. ๐๐ผ
Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! ๐๐ซถโค๏ธ
Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen ๐ด haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2๏ธโฃ Tagen hier. ๐๐คช
Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang ๐
angeschaut, die Happy Hour ๐ป einschließlich einer halben Stunde Free Drinks ๐น ausgenutzt und Jenga gespielt. ๐งฑDiesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! ๐๐ฅ๐
Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke ๐ค in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste ๐ถ präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss ๐คฃ) während wir ein wenig das Tanzbein ๐๐ป geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. ๐ฅฑ
An den folgenden zwei Tagen ๐
haben wir die Insel umrundet ๐ต und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3๏ธโฃ Jahren. ๐ต๐ซ๐ซฃ
Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand ๐๏ธ verbracht. Nicht in der Karte ๐บ๏ธvermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. ๐๏ธ
Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. ๐ ๐ด Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.
Mindestens genauso schön ๐คฉ und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
„Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag ๐
besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen ๐ด und glasklarem Wasser. ๐ฆ ๐๐
Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien๐ ๐
โ๏ธ Körper, bruzeln in der Sonne โ๏ธ und genießen unser Leben. ๐๐
Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. ๐
Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. ๐ ๐ฅณ Der Nachtisch ๐ฎ und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. ๐๐ฝ Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. ๐คญ
Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet ๐คซ๐, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. ๐๐ค๐Read more
Erkundungstour ๐ต๐๐ฑ๐ซโฐ๏ธ
Jan 17โ18 on the Philippines โ
โ๏ธ 27 ยฐC
Heute stand zu allererst zusammenpacken ๐ und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. ๐คจ WARUMโโ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.
Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. ๐ซจ๐๐คฆ๐ปโ๏ธ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu ๐ฏ % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? ๐
โ๏ธ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Wieder einen halben Tag ๐
weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller ๐ต (5€ pro Tag) geschwungen. Helme โ๏ธ auf und ab auf die Straße. ๐ฆนโ๏ธ๐ช
Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. ๐๐ผโ๏ธ๐ค
Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann ๐ด zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ ๐๐๐คท๐ผโ๏ธ
Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden โช๏ธ und niedlichen Stränden ๐๏ธ gehalten. -> Sehenswert ja โ
/ niedlich nein ๐ซ Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. ๐
๐
Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. ๐๐ต๐ซ Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. ๐ฅ๐คข
Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. ๐๏ธ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer ๐ซฐ und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.
Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern ๐ einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt ๐จ angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! ๐๐ผโ๏ธ๐
โ๏ธ
Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde ๐ฒ wurde der Tag beendet. ๐ ๐๐ผ
Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. ๐ต๐คฉ Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück ๐ฅ und das Wetter spielt auch mit! โ๏ธ
Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. ๐ซ โฐ๏ธ
——— ๐ก
Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.
Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.
Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.
——— ๐ก
Die 85 Kilometer Strecke ๐๏ธ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3๏ธโฃ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern ๐พ und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. ๐๏ธ
Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. ๐ฒ Ein dichter Wald, der sich über 2๏ธโฃ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. ๐ณ
Wenig später erreichen wir den Parkplatz ๐
ฟ๏ธ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen ๐ซ und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van ๐ uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. ๐ธ
Weitere 70 Stufen ๐ช trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. ๐คฉ๐๏ธ
Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter ๐ ein paar Runden drehen konnte. ๐๐ป
Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle ๐ wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. ๐ต ๐จ
Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. ๐๐ซฃ Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. ๐
Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung ๐งญ dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. ๐จ๐ซก๐จ
Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. ๐ช Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket ๐๏ธ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. ๐ต๐ซ๐
โ๏ธ๐คจ Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. ๐
Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. ๐ซฅ๐ซฃ Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. ๐คท๐ผโ๏ธ
Ein Check der Öffnungszeiten ๐ฒ ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. ๐ต Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg ๐๐ปโ๏ธ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. โบ๏ธ๐
Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. ๐ฅฐ
——— ๐ก
Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.
Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.
Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.
——— ๐ก
Nachdem die üblichen Bilder ๐ธ und ein bisschen Filmmaterial ๐ฅ im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. โฎ๏ธ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. ๐ Der Weg war mittlerweile im Dunst ๐ซ๏ธ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen ๐๏ธ ๐ฅ entsteht. ๐ท
Nach knapp 2๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen ๐ฅ im Hotel angekommen. ๐๐ผRead more
Libaong - Panglao Island ๐โด๏ธ ๐คง๐คข
Jan 13โ16 on the Philippines โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Die letzte Nacht, sowie der heutige Morgen, waren übersäht von Hust- und Nießanfällen. ๐คง๐ค
Natürlich pünktlich zur Weiterreise macht sich bei mir eine Erkältung bemerkbar. ๐ Los müssen wir trotzdem, also geht es nach dem Frühstück per Grab zum Fährhafen. โด๏ธ
Nachdem die Hafensteuer von 35 Cent gezahlt wurde, wird ähnlich wie am Flughafen, zuerst das Gepäck gecheckt ๐ und dann an einem Check In Counter abgegeben. โ๏ธ ๐
Gleichzeitig wird das Onlineticket ๐ฒ, gegen ein Papierschnipsel ausgetauscht. ๐ซ Die Diskussion, für das Gepäck extra 200 Pesos zu bezahlen, habe diesmal ich gewonnen! ๐พ
Der Dampfer war pünktlich โฐ und brachte uns für 12,60€ pro Person in 2๏ธโฃ Stunden auf die gegenüberliegende Insel „Bohol“. Von da aus waren es nochmal 30 Minuten mit dem Auto ๐ in den kleinen Ort „Libaong“ an der Südküste von „Panglao Island“. ๐งญ
Gegen 15:00 Uhr haben wir in unserem Kleinen Hotel ๐จ eingecheckt. Für 30€ pro Nacht gibt es ein schönes Doppelzimmer mit Balkon, heißer Dusche ๐ฟ und einem niedlichen Garten mit Pool. ๐๐ผ
Ein spätes Mittagessen gab es direkt im hoteleigenen Restaurant. Etwas teuerer, dafür Portionen für mindestens 2๏ธโฃ Tage. ๐ซฃ๐ซDen restlichen Nachmittag haben wir am Pool verbracht und später noch die nähere Umgebung nach Einkaufs- und Essensmöglichkeiten erkundet. ๐๐ต๏ธโ๏ธ
Leider wurde meine Erkältung ๐คง eher schlimmer als besser, sodass es ohne Essen, dafür mit viel Tee ๐ต und Wick Medinight, früh ins Bett ging. ๐ Die Ruhe war nicht von langer Dauer, Lena hatte es nun auch erwischt, allerdings mit anderen Symptomen. ๐ฌ๐คฎ๐ฉ
Der nächste Morgen begann, wie der letzte Abend geendet hatte. Wir sind beide total erschöpft und liegen mit Erkältung und Magen-Darm krank im Bett. ๐ Ausgerechnet hier, wo wir nur zwei Tage ๐
geplant haben.
Leider wurde es über den Tag nicht besser. Richtig Ruhe hatten wir auch nicht, da unsere lieben Nachbarn den Begriff „Türklinke“ ๐ชnicht kennen und anscheinend eine Challenge hatten, wer öfters das Zimmer verlässt. ๐คจ๐
Mehr als Serie ๐บ schauen und die Taschentuchbox leeren ist in den kommenden 2๏ธโฃ Tagen nicht passiert. Zum Essen haben wir uns eine Art Zwieback oder wie es hier heißt „süßes Butter Toast“ besorgt. Tee und Wasser standen zur Verfügung, sodass es wenigstens zwei günstige Tage waren. ๐
Am letzten geplanten Tag ๐ ging es langsam bergauf. โฌ๏ธ Die Pancakes und Früchte zum Frühstück blieben endlich mal wieder drin und etwas Unternehmungslust war auch vorhanden. Außerdem konnten wir das Zimmer wieder länger als ๐ Minuten verlassen, ohne eine Toilette ๐ฝ zu benötigen. ๐ฌ๐
Nach dem Frühstück wurde das Zimmer um 2๏ธโฃ Nächte verlängert. Glücklicherweise war auch noch genügend frei. Wechseln müssen wir den Raum morgen leider trotzdem.๐๐
Über den Vormittag macht uns anstatt die Gesundheit, nun das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnet und regnet und regnet… ๐ง๏ธ ๐ง๏ธ ๐ง๏ธ Wir nutzen die Zeit, um ein paar Sachen zu buchen ๐ง๐ป und einen Roller ๐ต für morgen zu besorgen.
Währenddessen wird Lena noch von einer Biene ๐ in die Hand gestochen, was selbst die Angestellten für sehr ungewöhnlich hielten. ๐ซฃ๐
Ein Klumpen Eis ๐ง und ein schebisches Grinsen, mehr können sie nicht tun. ๐คท๐ผโ๏ธ Natürlich wurde der Stachel von mir fachmännisch raus operiert. ๐ช ๐ช
Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam mit der dritten Hand โ , die Lena bereits wächst, am nahegelegenen White Beach, der bei bewölktem Himmel โ๏ธ leider gar nicht so weiß ist. Wir bringen unsere Wäsche ๐งบ weg und erkunden die andere Richtung ๐งญ der 200 Seelengemeinde.
Bereits nach wenigen Minuten zu Fuß ๐ฆถ endet die Erkundungstour am letzten Häuschen. Auf dem Rückweg gibt es Pasta ๐ zum Abendessen und der Tag wird gemütlich mit Serie ๐บ schauen beendet.
Insgesamt holt uns das hier irgendwie alles nicht ab. Krank, Stiche und Mist Wetter… wir haben es damals nicht geschafft hier her zukommen und es soll wohl jetzt auch nicht sein. โน๏ธ
Wir freuen uns auf die nächsten beiden Tage mit dem Roller ๐คฉ๐ต und hoffen, euch wieder etwas spannenderes berichten zu können. โRead more
Cebu City ๐ฅณ ๐ธ ๐
Jan 11โ12 on the Philippines โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Der nächste Morgen begann mit einer ausgiebigen Dusche. ๐ฟ Anschließend ging es zum Frühstück, welches für knapp 29€ pro Nacht schon inbegriffen ist. Das sind endlich mal wieder Preise, bei denen es Spaß macht, nach Unterkünften ๐จ zu schauen. ๐คญ๐
Lena machte sich ausschließlich mit dem Toaster ๐ und der Salatbar ๐ฅ vertraut, während es für mich ein Genuss ist, Chicken Curry und Reis ๐ zu frühstücken. ๐คค
Die Buchung der für heute geplanten Fähre โด๏ธ haben wir gestern irgendwie total aus den Augen verloren. ๐ฌ Die nette Dame an der Rezeption verlängert unser Zimmer aber ohne Probleme für zwei Nächte. โบ๏ธ
Mit unserem Zimmer im 11. Stock sind wir mehr als zufrieden und entscheiden uns für eine weitere Nacht. So schaffen wir es noch, uns etwas umzusehen ๐ธ und haben noch Zeit zum planen für die nächsten Tage auf den Philippinen. ๐ต๐ญ
Gerade noch das Zimmer gelobt, gab es nach der Rückkehr, Probleme mit der Toilette. ๐ป Der Hausmeister oder wie man Ihn hier nennt der „Ingenieur“, war zwar schnell da ๐จ, benötigte aber ewig, um eine Lösung zu finden. ๐ช๐ช
Irgendwann schloss er die Tür ๐ช, benutzte größeres Werkzeug โ๏ธ und fluchte bitterlich. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ Nach einer Ewigkeit kam er klatschnass heraus und gab den Daumen ๐๐ผ für Erledigt! Der Blick ins Badezimmer deutete tatsächlich auf einen schwierigen Job hin ๐ฌ๐ฆ und ließ uns gleichzeitig die Reinigungsfrau rufen. โ๏ธ
Nachdem alles erledigt war, konnten wir kurz nach Mittag auch endlich los. Zuerst sind wir ein wenig durch die nähere Umgebung ๐ฆถ geschlendert, bevor es per „Bus“ für 15 Cent in Richtung Stadt ๐๏ธ ging.
Viele Highlights gibt es tatsächlich nicht. Bis auf ein paar Kirchen โช๏ธ , hier und da ein Denkmal โฒ๏ธ und die unzähligen Nachtmärkte ist nichts sehenswertes dabei. Einen Tag bekommt man aber dennoch gut um. โบ๏ธ
Später haben wir uns mit Gisa & Robin getroffen um den Abend gemeinsam auf dem Festival in der Stadt zu verbringen. ๐ฅณEigentlich ist es eher ein riiiiiiesiger Nachtmarkt ๐ฅ๐ณ๐ญ mit Tanz- und Musikauftritten auf einer großen Bühne. ๐ฏโ๏ธ๐ชฉ
Es gab reichlich Fleischspieße, teilweise nicht definierbar, aber lecker. ๐ฌ๐ซฃ Wir haben verschiedene Chorizos probiert, kleingehacktes Schwein ๐ gesnackt und mit Mangoshakes ๐ฅญ den Zuckerhaushalt auf Vordermann gebracht. ๐๐ป
Gegessen wir hier übrigens nicht mit Besteck. ๐ด Stattdessen werden Packungen mit Einweghandschuhen gereicht. ๐งค๐กOb das umweltfreundlich ist, kann jeder für sich entscheiden, den Sinn und Zweck haben sie jedenfalls erfüllt. ๐๐ป๐คท๐ผโ๏ธ
Mit guter Grundlage, gab es anschließend beim naheliegenden 7 Eleven ๐ช ein paar Getränke mit Einheimischen. Ist wohl günstiger, als auf dem Fest. ๐๐คญ
Natürlich kommt man schnell ins Gespräch ๐ฃ๏ธ und so wurde uns anschließend noch stolz der eigene VW Käfer gezeigt. Die Mädels durften Probesitzen, während sich die Männer mehr für den Umbau ๐งฐ und den Motor interessierten. ๐
Nach dem Gruppenbild ๐ธ verabschiedeten wir uns ๐๐ผ und waren pünktlich zum Beginn der Livemusik zurück an der Bühne. Viel war noch nicht los, sodass die 3๏ธโฃ kurzerhand auf die Bühne gestürmt sind, um ihre Musikwünsche abzugeben. ๐
๐ต
Nachdem es auf der Tanzfläche voller wurde, haben wir immer abwechselnd einen „abgestellt“ der alles halten musste. ๐๐ซฃ So waren zumindest alle Wertsachen ständig unter Kontrolle. ๐ Bei Robin wurden nämlich am Nachmittag versucht, im Gedränge, die Bauchtasche zu leeren. ๐ฌ๐
Den Heimweg haben wir bis zum Hostel der beiden, zusammen zu Fuß ๐ฆถ bestritten. Währenddessen hat uns die einheimische Jugend noch von ihren sportlichen Fähigkeiten überzeugt. ๐ฝ๐คธโ๏ธ
Wir hatten jedenfalls wieder einen super schönen und lustigen Abend. ๐ฅณ ๐ฏโ๏ธ ๐ชฉ Vielen Dank ๐๐ฝ dafür und bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐๐ผ๐ค
Der nächste Morgen โ๏ธ begann wie der gestrige mit einer Dusche und Frühstück. ๐ฟ ๐ณ Heute nur etwas später und ohne anschließende Probleme mit dem WC. ๐ฝ๐
Den restlichen Tag ๐ sind wir zwischen der Dachterrasse, dem Pool und unserem Zimmer hin und her geirrt. Haben uns wie geplant, Gedanken ๐ญ über die nächsten Tage gemacht und den Transport โด๏ธ sowie die Unterkunft ๐จ gebucht.
Am frühen Abend ๐ ging es für uns nochmal zum Nachmarkt um die Ecke. ๐๐ฝโ๏ธNatürlich gab es zu Anfangs wieder Lechon mit Sojasoße ๐ท und später ein paar BBQ Spieße mit Reis. ๐ ๐
Gesättigt und geschafft von den letzten Tagen, ging es früh ins Bett. ๐ ๐ฅฑ Morgen geht es weiter, wir lassen Cebu hinter uns. ๐คRead more
Reiseland Nr. 1๏ธโฃ9๏ธโฃ - Philippinen ๐ ๐ต๐ญ
Jan 9โ10 on the Philippines โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Guten Morgen und Herzlich Willkommen zu einem erneuten Reisetag. ๐๐ผโ๏ธ
Der Kühlschrank war bereits leer, sodass das Frühstück ๐ณ auf später verlegt werden muss.
Im Hotel ist bereits 10:30 Uhr Check Out, den wir wieder bis zum Schluss ausgereizt haben. ๐ฌ๐คญ Unser Gepäck fand seinen Platz für die nächsten Stunden im Luggage Room.
Unser Flieger โ๏ธ startet erst 22:00 Uhr, wodurch wir den ganzen Tag noch übermäßig Zeit haben. ๐คจ Der beste Ort für so eine Zeitüberbrückung ist natürlich eine Mall. ๐
๐ Dort konnten wir auch direkt Pfand abgeben, Mittag essen ๐ฅ und ein paar Snacks für den Abend besorgen.
Nebenbei feilten wir noch an unserem Plan für die nächsten Tage ๐, da wir noch nicht genau wissen, wann wir aufgrund des Todesfalls nach Hause müssen. ๐๐ซฅ๐ค
Gegen 17:00 Uhr haben wir unser Gepäck ๐งณ eingesammelt und sind zum Flughafen gefahren. ๐ Der Flug war pünktlich und so sind wir 8๏ธโฃ Stunden später mit 3๏ธโฃ gewonnenen Stunden vorerst in Kuala Lumpur ๐ฒ๐พ gelandet.
Jetzt heißt es knapp 6๏ธโฃ Stunden auf den Anschlussflug warten oder bis dahin die benötigte Nachricht von zu Hause bekommen und kurzfristig heim zu fliegen. ๐ก Tatsächlich ging unser Plan auf und wir bekamen rechtzeitig den Termin ๐ mitgeteilt. ๐๐ผ๐
Somit war klar, um 08:30 Uhr verlassen wir Kuala Lumpur ๐ฒ๐พ wieder und freuen uns auf das Land, wo für uns 2023 alles begann - Die Philippinen. ๐ต๐ญ ๐คฉ๐ฅณ
——— ๐ก
Damals lernten wir bei einem Ausflug ๐ค auf Siquijor Janine und Max aus München kennen. Die beiden waren gerade auf Weltreise ๐ ๐งณ und erzählten uns den ganzen Abend über von ihren Abenteuern. ๐ Wir konnten vieles in Erfahrung bringen und all unsere Fragen โ wurden beantwortet.
Als wir uns verabschiedet haben, sagten die beiden zu uns: „Habt keine Angst vor der Ungewissheit, denkt nicht zu viel darüber nach, macht es einfach!“ ๐ช๐ช
Wir beide unterhielten uns die darauffolgenden Tage ๐ immer wieder darüber. Stellten die guten und schlechten Dinge ๐ gegenüber und versuchten schon damals, eventuell auftretende Probleme zu klären. ๐ง๐ค Wohnung, Job, Haustier…. Nichts davon wollten wir aufgegeben…
Aber der Gedanke daran, wirklich eine Weltreise ๐ machen zu können, wofür man
„einfach“ ein paar Dinge klären muss, ließ uns einfach nicht mehr los. ๐คฏ๐คฏ๐คฏ
Am letzten Abend ๐ auf Siquijor, waren wir in unserer Lieblingsbar. Anscheinend hatten wir beide heimlich ๐ฒ etwas recherchiert, denn die Ideen sprühten nur so aus uns heraus. ๐ฃ๏ธ Auf einmal hatten wir für alles einen Lösungsansatz… ๐คญ๐คท๐ผโ๏ธ Genau in dem Moment, war es für uns beschlossen. Ohne einen genauen Zeitraum, aber wir machen in den nächsten Jahren eine Weltreise. ๐ซถ๐๐ป๐ค
Das es dann doch so schnell ging, hätten selbst wir nicht gedacht. Heute am 10.01.2026 sind wir bereits 408 Tage unterwegs, sind gerade zurück auf den Philippinen ๐ต๐ญ und wissen, es war genau die richtige Entscheidung - danke Janine und Max. ๐๐ฝ
——— ๐ก
Die Stadt Cebu empfing uns gegen 13:00 Uhr mit leichtem Regen. ๐ง๏ธ
Nach knapp 20 Stunden Reisezeit und zwei Flügen in der Holzklasse, knurrte der Magen. Zum verspäteten Mittag gab es erstmal Lechon. ๐
Das langsam, am Spieß geröstete Schwein mit extrem knuspriger Haut und zartem Fleisch, ist hier eine Delikatesse. Besonders Cebu ist für seine Version mit einer speziellen Füllung aus Zitronengras und anderen Aromen bekannt. ๐๐คค
Gestärkt und motiviert, ging es auf die Suche๐ nach einem Bus ๐ nach Cebu City. Die Haltestelle ๐ war leicht zu finden und die Abfahrten alle 30 Minuten wurde uns mitgeteilt. Problem daran war, mit uns wollten noch weitere 200 Leute fahren, dementsprechend lang war die Schlange. ๐คท๐ผโ๏ธ
Den ersten Bus ๐ haben wir abgewartet, nachdem dieser aber nur 50 Leute transportiert, war für uns klar das wir auch in die nächsten beiden Busse nicht einsteigen können. ๐๐ต๐ซ
Wir einigten uns wiederwillig auf einen völlig überteuerten Grab Fahrer. ๐ซฐ Vergebens haben wir mehrfach versucht einen Wagen ๐ zu buchen. Es regnete mittlerweile wie aus Eimern ๐ชฃ und die Geduld war am Ende.
Wir hatten endgültig die Schnauze voll und zogen die letzte Option - ein Taxi. ๐๐ซฐ Etwas abseits konnten wir vor der Einfahrt zum Taxistand (wo ebenfalls eine Menge wartender Leute standen) eins abfangen und tatsächlich war er sogar günstiger als Grab. ๐
Noch beim Einladen der Rucksäcke ๐ wurden wir von 2๏ธโฃ anderen Reisenden angesprochen. Wir checkten kurz unsere Hotels ๐จ und die beiden beschlossen mit uns zu fahren. Günstiger für alle und wie sich später herrausstellte, zwei sehr sehr sympathische Menschen. ๐คฃ๐๐คช
Für die 11 Kilometer zum Hotel waren wir eine Stunde unterwegs. Der Verkehr ist die Hölle und zudem haben wir von dem Fahrer erfahren, das in Cebu aktuell das „Sinulog-Festival“ stattfindet. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ต๐ซ๐ซฃ
——— ๐ก
Das Sinulog-Festival ist das größte und bekannteste Fest in Cebu. Diese riesige religiöse Feier ist zu Ehren des Santo Niño (Jesuskind). Eine Mischung aus tiefem religiösem Glauben und lebendiger Kultur mit traditionellen Tänzen und großen Paraden, erzählen die Geschichte des Christentums auf den Philippinen.
——— ๐ก
Die beiden sind mit uns ausgestiegen. Als Dankeschön, das sie mitfahren konnten, wollten sie uns unbedingt ein Getränk๐ฅค ausgeben. Direkt neben unserem Hotel befindet sich glücklicherweise ein 7 Eleven (wie ich diese Läden vermisst habe ๐), den wir kurzerhand angesteuert haben.
Wir sind immernoch überrascht, wie man sich sofort so gut verstehen kann. ๐ค Robin und Gisa kommen aus Niedersachsen, sind Ende zwanzig und haben gerade Ihre 3-monatige Asienreise begonnen. โ๏ธ
Bei einem Getränk ๐ป ist es natürlich nicht geblieben ๐ฌ und so haben wir spontan den Abend zusammen am 7 Eleven verbracht. ๐ฅณ
Neben den zahlreichen Gesprächsthemen haben Lena und Robin noch die Bauüberwachung auf der angrenzenden Baustelle ๐ง übernommen. Der Frosch wurde auf Herz und Nieren geprüft und die Kollegen ๐ทโ๏ธ zum Arbeitsklima befragt. ๐คฃ๐ช๐ฆบ
Die maximal Check In Zeit โฐ verhinderte schlimmeres ๐คฃ und so trennten sich vorerst unsere Wege. Die beiden bestellten sich ein Grab und wir sind todmüde ins Bett gefallen. ๐ดRead more
Manly Beach โด๏ธ ๐ถ๏ธ ๐๏ธ
January 8 in Australia โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Beachtime ๐๏ธโ๏ธ๐
Jan 5โ8 in Australia โ
โ๏ธ 32 ยฐC
Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Die vorhergesagte Hitzewelle ๐ฅต ist angekommen und so verbringen wir unsere Neujahrstage bei +/- 30 Grad. ๐โ๏ธ
Neben dem Wetterbericht, haben uns die Nachrichten ๐ฐ ๐บ auch über den teuersten Reisepass der Welt informiert. ๐ Den gibt es nämlich in Australien. Ab 2026 werden die Preise nochmals erhöht und so kostet ein 10-jähriger Reisepass nun 422 australische Dollar, was ca. 242€ entspricht. ๐ณ๐ฒ
Nach den Nachrichten ging es zur Rezeption um unser Hotel ๐จ zu verlängern. Mal wieder wurden unsere Pläne durch viel zu hohe Preise ๐ซฐ für z.b. Mietwagen/ Camper durchkreuzt. ๐
โ๏ธ๐คจ Kurzfristige Flüge โ๏ธ sind auch nicht möglich, sodass es günstiger ist ein paar Tage länger hier zu bleiben und später zu fliegen. ๐๐คญ
Die Verlängerung war kein Problem, wir müssen nur erneut das Zimmer wechseln. ๐ Wieder eine Etage tiefer, wurde die Weiterreise โ๏ธ gebucht und ein paar organisatorische Sachen erledigt. ๐ฉ๐ป Die Flüge wurden leider doppelt abgebucht ๐ฐ๐ฐ, wodurch wir stundenlang mit der Reklamation beschäftigt waren. โ๏ธ ๐ง
Nachdem alles geklärt war, konnten wir die nächsten Tage entspannt mit verschiedenen Stranderkundung verbringen. ๐๏ธ In etwas mehr als einer Stunde brachte uns der Bus ๐ zum bekannten Bondi Beach.
Nach dem schlendern ๐ถโ๏ธ entlang der Promenade und einer kleinen Stärkung ๐ฅ am Meer, ging es über den 3km langen Coastel Walk entlang der Küste. ๐คฉ Tolle Aussichtspunkte, steile Felswände und glasklares Wasser ๐ฆ schmückten unseren Fußmarsch.
Vorbei am Mackenzis Beach und dem Tamarama Beach, sind wir nach dem Bronte Beach wieder in Richtung ๐งญ Bushaltestelle. ๐ Länger als ๐ Minuten muss man hier nicht auf einen Bus warten und dementsprechend schnell waren wir auch wieder zurück in Newtown. ๐ก
Zum Feierabendsbier ๐ป bekamen wir Gesellschaft von riiiiesigen Hunden ๐, die Lena natürlich sofort in ihr Herz ๐ geschlossen hat. Um so besser noch, das gerade Schnitzeltag (Schnitzel + Getränk 11,50€) war und wir den Abend/ Abendessen bei den Hunden verbringen konnten. ๐๐ค
Leider bekamen wir neben den schönen Ausflugstagen auch sehr traurige Nachrichten von zu Hause ๐ฒ ๐ค๐๏ธ, wodurch wir unsere Pläne wiederholt umschmeißen und viel Zeit mit recherchieren verbrachten. ๐ข๐ง๐ป๐คฏ
Dennoch haben wir es geschafft uns auch den Manly Beach anzuschauen. Anstatt den Bus, haben wir diesmal die Fähre โด๏ธ ab der Circular Quay Wharf genutzt. Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ minütige Fahrt ist wunderschön und es gibt ringsum viel zu entdecken.
Angekommen am Manly Pier, geht es durch eine sehr gut besuchte Einkaufsmeile ๐๏ธdirekt zum Strand. ๐๏ธ Eigentlich sollte dieser ruhiger und entspannter, als der Bondi Beach sein. ๐ค๐คฉ
Leider war das Gegenteil der Fall, der Strand war maßlos überfüllt, die Geschäfte wurden von leichte begleiteten Damen und Herren gestürmt ๐ ๐ฉฒ und der ein oder andere hat das Alkoholverbot nicht ganz verstanden. ๐คจ
Aufgrund der hohen Wellen und den Surfern ๐โ๏ธ gab es eine spezielle „Badezone“ die natürlich ebenfalls überfüllt war, was selbst zum schwimmen nicht einladend war. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซฃStattdessen sind wir ein wenig entlang der Küste zum Shelly Beach gelaufen. ๐
Am Ende fanden wir ein einigermaßen ruhiges Plätzchen und konnten ein bisschen entspannen โ๏ธ ๐ถ๏ธ, bevor es wieder zurück zum Pier und mit der Fähre โด๏ธ nach Sydney ging. โฎ๏ธ
Zum Glück stand das Kreuzfahrtschiff ๐ณ๏ธ
„Anthem of the Seas“ von der Royal Caribbean International Gruppe noch im Hafen. ๐คฉ Mit 350 m Länge ↔๏ธ und über 4.000 Gästen, ist das Schiff noch ein Stück größer, als das letzte und wurde natürlich auch genauer angeschaut. ๐ ๐ธ
Nachdem wir uns die Ausfahrt ๐ ๐๐ผ und die Arbeit der Schlepper ๐ noch angeschaut hatten, sind wir per Bus zum Hotel. ๐จ
Wir haben noch ein bisschen gepackt, denn morgen geht es schon wieder weiter. ๐๐ผRead more
Sightseeing Sydney๐ผ๐๐ณ๏ธ ๐ ๐๏ธ ๐ธ
Jan 1โ4 in Australia โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Der Neujahrstag begann für uns mit ausschlafen. ๐ด Wie letztes Jahr in Indien ๐ฎ๐ณ und die Jahre davor in Deutschland ๐ฉ๐ช werden wir das Haus/ Hotel heute nur verlassen, wenn es wirklich notwendig ist. ๐
Die bequemen Sachen sind bereits übergeworfen, eingekauft ๐ haben wir reichlich und Filmmaterial ๐ฅ ๐ฟ ist auch vorhanden. ๐๐
Da es auch hier leider keinen „alljährlichen Dönerteller“ ๐ฅ geben wird, haben wir uns zumindest ein paar frische Steaks ๐ฅฉ gegönnt, die es heute, stattdessen,
zum Mittag geben soll. ๐คฉ๐คค Beim „wollen“ ist es allerdings vorerst geblieben…
Das Kochfeld streikt ๐
โ๏ธ und kann wohl frühestens morgen repariert ๐ ๏ธ werden. Glücklicherweise können wir aber das Zimmer wechseln und bekamen zu unser Überraschung ๐ ein besseres und bedeutend größeres Zimmer. ๐๐คฉ Im Schnitt bezahlen wir hier 135€ pro Nacht, da darf die Küchenzeile auch funktionsfähig sein. ๐๐
Nachdem alles ๐๐๏ธ ๐ eine Etage höher โฌ๏ธ gebracht wurde, konnte auch endlich gekocht und gegessen werden. ๐คค Viel mehr als Serie schauen ๐บ und früh ins Bett gehen ist auch nicht mehr passiert. Das Wetter war ebenfalls beschissen ๐ง๏ธ und somit genau richtig,
für unseren alljährlichen Neujahrstag. ๐๐คท๐ผโ๏ธ๐ซข
Für den nächsten Tag ๐ brauchten wir keinen Wecker. โฐ Der Hoteleigene Feueralarm ๐ฅ schleuderte uns kurz vor 8๏ธโฃ Uhr aus dem Bett. ๐๐๐คฏ๐คฏ
Der mittlerweile dritte Alarm ๐จ auf unserer Reise ๐งณ funktionierte hier bisher am besten. ๐๐ผ Der Fahrstuhl ๐ war außer Betrieb und das ganze Hotel ๐จ durfte sich über das Treppenhaus auf die Straße begeben, ob mit oder ohne Schuhen ๐, Hosen๐oder Oberteilen ๐ spielte dabei übrigens keine Rolle. โ๐ผ๐
Zwei Minuten später trafen die Kollegen der Firefighters ein ๐๐จ๐ผ๐ und gaben schnell Entwarnung - „nur“ ein verkohltes Toast… ๐ฅช
Für uns gab es ebenfalls auch erstmal Frühstück, allerdings mit frischem Brot. โ๏ธ๐ฅ Eigentlich sollte es danach zum Sightseeing ๐๏ธ in die Stadt gehen, wovon uns der Wetterbericht ๐ฒ aber abhielt. ๐ค Und tatsächlich, das Wetter wechselte vom sonnigen Morgen โ๏ธ zum grauen und trüben Nachmittag. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซก
Wir sind also im Stadtteil „Newtown“ ๐ geblieben und haben uns dort ein bisschen die Umgebung angeschaut. ๐ณ ๐ Ein hippes und quirliges Viertel, in dem einiges los ist. ๐ค
Es scheint hier auch völlig normal zu sein, das Motto „weniger ist mehr“ sichtlich ๐ sehr sehr ernst zu nehmen. ๐
๐ซข๐ Wenn auch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, finden wir es gut, das einfach jeder seinen eigenen Style leben kann, ohne angestarrt (außer von Touris ๐
) oder beleidigt zu werden. ๐๐ผ
Wieder zurück โช im Hotel, haben wir uns zum Abendessen Bratkartoffeln mit Hackfleisch gemacht ๐คค๐ซund sind wieder früh ins Bett gegangen. ๐
Am nächsten Morgen wurden wir mit Sonnenschein โ๏ธ begrüßt und konnten nun endlich unsere geplante Sightseeingtour ๐ธdurchführen. ๐ค
Nach dem Frühstück brachte uns der Bus ๐ in 20 Minuten in die Innenstadt. Am Hyde Park ausgestiegen ging es zuerst zur Town Hall und anschließend in Richtung Hafen โ๏ธ zur Harbour Bridge. ๐
An der Circular Quay Wharf stand zu unserer Überraschung, gerade ein 330m langes schwimmendes Hotel. ๐ Ich weiß nicht, wann ich diese Leidenschaft für Kreuzfahrtschiffe ๐ณ๏ธ entwickelt habe, aber ich war wieder total begeistert. ๐คฉ Wir „mussten“ erstmal alles ganz genau beobachten, bevor es weiter zum Opera House ging. ๐๐ฝ
Durch den Royal Botanic Garden ๐ท๐ด sind wir zurück zur Saint Mary's Cathedral und zur Archibald Memorial Fountain. โฒ๏ธ Die letzten beiden Stops waren der Sydney Tower๐ผund der Martins Place, von dem auch unser Bus ๐ zurück nach Newtown gefahren ist.
Wir haben uns ohne genaue Ziele ๐ einfach durch die Straßen treiben lassen und am Ende des Tages trotzdem alle größeren Highlights dieser über 5๏ธโฃ Millionen Metropole gesehen. Ein Lob an die Stadtplaner. ๐
๐๐ผ
Die Füße ๐ฆถ glühen, der Ablöserdaumen ๐ธ schmerzt und müde wird man von dem ganzen entdecken ๐ auch noch. ๐ซข Nach dem Abendessen ging es wiederholt früh ins Bett. ๐
Die nächsten Tage ๐ soll das Wetter zum Glück so wunderbar und sonnig bleiben, wir freuen uns auf ein paar Strandausflüge. ๐๏ธ ๐Read more
Happy New Year 2026 ๐ฅณ๐พ๐
December 31, 2025 in Australia โ
โ๏ธ 22 ยฐC
Der Kalender ๐ zeigt den 31.12.2025. ๐ฅณ
Somit steht der zweite Silvesterabend auf unserer Reise an. Leider auch diesmal ohne Familie und Freunde ๐ aber dafür (hoffentlich) mit einem besonderen und extravaganten Feuerwerk ๐ an einem DER Orte für den Neujahrsabend. ๐ชฉ ๐ฏ๐ฅ
Und wir werden als eine der Ersten auf der Welt, in das neue Jahr starten. ๐๐
Allerdings heißt es hier nicht einfach, wir treffen uns um 20:00 Uhr zum Essen ๐ฅ, verbringen den Abend zusammen und schauen das Feuerwerk. ๐
โ๏ธ๐ซ
Nein, es gehört wahres Organisationstalent, feinfühlige Smartphonebenutzung und eine Menge Geduld dazu… ๐ฌโ๐ผ
Aber beginnen wir von vorn… โบ๏ธ
Nach dem Aufstehen โฐ ging es 1,4 Kilometer zu Fuß, in den nächst größeren Supermarkt. Wir sind ein paar Tage hier und der Späti um die Ecke ist für größere Einkäufe ๐ zu teuer. ๐ซฐ
Gegen 12:00 Uhr zurück, wurde erstmal die kostenlose Minibar in der Hotellobby ๐จ geplündert. Täglich von 12:00 - 18:00 Uhr stehen hier alkoholfreie ๐ง und alkoholische Getränke ๐ท zur freien Verfügung. Bei den Preisen von ca. 2€ für eine Cola und ca. 2,50€ für eine Dose Bier, ist das eine willkommene Geste die wir gerne nutzen. ๐๐ผโ๏ธ๐๐ซธ๐ป๐ซท๐ป๐ฐ
Die notwendige App für die Abendplanung war mittlerweile gedownloadet. ๐ฒ Die Innenstadt ist hier an Sylvester für Fahrzeuge komplett gesperrt. ๐ง โ๏ธ Die Fußgänger werden ähnlich einer Einbahnstraße nur in eine Richtung ๐งญ durch die Stadt geleitet.
Die öffentlichen Verkehrsmittel ๐ ๐ haben Ersatzhaltestellen, was schon die erste Herausforderung darstellte. Wir haben uns mit den zur Verfügung gestellten Karten ๐บ๏ธ vertraut gemacht und schonmal die richtige Busnummer + Haltstelle ๐gefunden. ๐
Das anstehende Feuerwerk ๐ rund um die „Harbor Bridge“ und das „Opera House“ kann von 48 verschiedenen Aussichtspunkten (๐ณ) bestaunt werden. Jeder hat unterschiedliche Kriterien wie Öffnungszeiten, Eintrittskarten, Getränke- und Speiseangebot, Toiletten ๐ป, musikalische Unterhaltung ๐ถ usw….
Alle Punkte sind auf einer interaktiven Karte versehen ๐ฑ und zeigen neben den Kriterien auch die Live-Besucherzahlen. ๐๐ป Berichten zu Folge sollte man sich schon früh morgens an den besten Punkten anstellen, um noch einen Platz ๐บ zu erwischen. ๐ซฃ Das haben wir natürlich nicht gemacht, schließlich mussten wir noch einkaufen. ๐
๐
Um uns ein genaues Bild von der aktuellen Lage zu machen, wurden die Nachrichten im TV ๐บ durchgesappt. Von extrem vielen Menschen wurde weder was gezeigt noch erzählt. ๐คท๐ผโ๏ธ Wir haben für uns zwei Favoriten (Punkte) ausgewählt und entschieden, diese gegen Nachmittag anzufahren. ๐ช Nach einer kleinen Mittagspause ๐ด und der Blick auf die Karte, war schnell klar, dass das keine gute Entscheidung war. ๐ฌ๐
Die Farbe der Punkte änderte sich minütlich von grün ๐ข auf orange ๐ถund zu rot ๐ฅ für voll. ๐ซจ๐ต๐ซ Nun doch etwas nervös, haben wir fix die Sachen ๐ gepackt und uns zum Bus ๐ begeben. Der fuhr glücklicherweise wie geplant und hat uns sogar kostenlos knapp 20 Minuten in die Innenstadt befördert. ๐คญ
Noch weit entfernt von den Aussichtspunkten, campierten hier schon die ersten Leute. โบ๏ธ๐คฆ๐ปโ๏ธ Für uns war klar, wir legen es trotzdem drauf an und laufen einige Punkte ab. „Die App ๐ฒ zeigt sicher schon eher voll an, damit die Menschen sich etwas verteilen.“ ๐
๐ช
Der erste lag 20 Minuten entfernt, der zweite nochmal 30 und der dritte weitere 10 Minuten. ๐๐ปโ๏ธ An Keinem der Punkte wurden wir rein gelassen, da die Kapazitäten (von 1.000- 10.000) erreicht sind. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ Nun wussten wir schon mal, die Karte lügt nicht. ๐
In der Zwischenzeit waren in der näheren Umgebung nur noch zwei Punkte orange ๐ถ, heißt wir müssen uns beeilen. ๐๐ปโ๏ธ Gerannt sind wir nicht, aber die Schrittgeschwindigkeit wurde stark erhöht.
Tatsächlich hatten wir am 4. Punkt, direkt am Hafen noch Glück und wurden „rein“ gelassen. ๐ Man kann sich das vorstellen, wie auf einem riesigen Konzert. ๐ถ Alles ist umzäunt und mit Sichtschutz ๐ซฃ versehen. Es gibt strenge Einlass- und Gepäckkontrollen (Alkohol- und Glasverbot) und wenn man den Ort verlässt, kommt man nicht nochmal rein.
„Im Inneren“ gibt es Snack- und Toilettenwagen und üüüüüüberall stehen, sitzen, liegen und/ oder schlafen Menschen. MENSCHEN ÜBER MENSCHEN, genau das richtige für uns. ๐คฃ๐คฃ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ Kurz nach uns wurde der Eingang geschlossen und die App bestätigte, die Besucherzahl von 22.000 Leuten an diesem Punkt ist erreicht. ๐๐ซจ
Wir sind mehrere Runden ๐ gedreht oder besser, über Beine und Arme gestolpert, haben aber nur noch einen Platz im hinteren Bereich bekommen. ๐ Gegen 17:00 Uhr haben wir dann auch auf unserer Decke Platz genommen. Nur noch 7๏ธโฃ Stunden… ๐ค๐คฏ
Die Zeit verging leider überhaupt nicht, ehrlich gesagt war uns unfassbar langweilig. Viele Menschen sind rücksichtslos, machen sich breit, schreien rum und haben uns unfassbar genervt. Wir haben kurzzeitig überlegt, heim zu fahren und die Live Übertragung im TV ๐บ zu schauen. ๐ฌ๐คญ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Gegen 19:00 Uhr begann das Programm mit einer Show aus beleuchteten Booten im Hafen. Davon haben wir nahezu nichts sehen können, da wir zu weit hinten waren. Um so glücklicher waren wir, als 21:00 Uhr โฐ das „kleine Feuerwerk“ startete. ๐คฉ ๐งจ
Wir erhofften uns nun mehr zu sehen, da es ja bekanntlich in den Himmel schiesst…. leider waren diesmal nicht die Menschen, sondern die Bäume ๐ฒ๐ณ๐ฒ im Weg. ๐ซฃ Dafür haben wir hier knapp 4,5 Stunden gewartet…!?!?
Viele packten nun zusammen und gingen selbstverständlich Richtung Ausgang. Klar der Blick war sch…. aber jetzt schon gehen?!? ๐ค๐ค Der Blick auf die Karte löste das Rätsel. Einige Punkte färbten sich wieder orange, was die Chance auf bessere Plätze steigen ließ.
Wir packten auch zusammen, bestätigten am Ausgang das wir nicht wieder rein kommen und folgten der Kolonne durch ein paar gut besuchte Gassen ๐ฅณ ๐ฏ, bis wir schlussendlich direkt unter der „Harbour Bridge“ ๐ standen. Zwischendrin sah man immer wieder Menschenschlangen an verschiedenen Eingängen anstehen….
Unter der Brücke wollte ich keinesfalls bleiben, also versuchten wir es noch weiter zum nächsten Gate, in der Hoffnung es ist noch Platz. Eigentlich glich der Abend eher dem Spiel "Reise nach Jerusalem".๐ช๐๐ช๐
Dort war noch erstaunlich viel Platz. Wir konnten uns ganz entspannt ๐ niederlassen und hatten einen seitlichen Blick auf die Brücke. ๐ Kurz vor Mitternacht ๐ zählte ein riesiger Countdown herunter ๐ und Punkt 24:00 Uhr begann das spektakulärste Feuerwerk ๐, was wir jemals gesehen haben.
Der ganze Ärger und Stress war wie weggepustet, die unzähligen Stunden des Wartens waren einfach vergessen… Wir lagen uns in den Armen und haben nur noch gestaunt!!! ๐คฉ๐คฉ๐คฉ
Wie krass und emotional, kann bitte ein „Feuerwerk“ sein… ๐ฅน๐ฅฐ „Happy New Year“ 2026!! ๐ฅณ๐พ๐
Alle Anstrengung der letzten Wochen, zerplatzte Träume und einiges Geld hat es gekostet um genau heute hier zu sein und das zu erleben… aber ganz sicher, diese 15 Minuten knallen, Blitzen und explodieren, waren es auf alle Fälle wert. ๐คฉ๐ฅณ๐ฅฐ๐
Groß gefeiert wird hier aber anscheinend nicht, denn der letzte Knall ๐ฅ, war wie der Startschuss ๐ซ für einen 100 m Sprint in Richtung Heimweg. Der wurde für uns zu einer einzigen Geduldsprobe. ๐คฏ
Alle bisherigen Wege waren auf einmal nicht mehr passierbar. ๐ง ALLE Menschen wurden nur noch zur Metrostation getrieben. Wie wenn der ganze Signal-Iduna Park zur S-Bahn Haltestelle geht… ๐ซข Die dafür vorgesehenen, teilweise eingezäunten Wege, waren mehr als ausgelastet… ๐ฌ๐ฅต๐ฌ
Das gefiel nicht jedem und so gab es für den ein oder anderen Polizisten ๐ฎโ๏ธ nicht nur glückliche Neujahreswünsche. ๐คฌ๐คฌ
An den Bahnstationen bildeten sich ewig lange Schlangen, sodass wir die ersten Kilometer zu Fuß ๐ฆถ zurück legten. Nachdem sich die Menschenmassen etwas verteilt hatten, konnten wir auch endlich zum anstoßen ๐ฅ in einer Bar einkehren. ๐ฅณ
Auf dem Heimweg โฎ๏ธ kreuzte unseren Weg der richtige Bus ๐, den Lena mit einer gekonnten Armbewegung anhielt. ๐๐ผ๐โ๏ธ Eigentlich nicht mehr im Dienst, nahm uns der freundliche Herr trotzdem mit und schmiss uns umsonst vorm Hotel ๐จ raus. ๐คญ
Gegen 04:00 Uhr gab es noch einen Snack ๐ im Hotel, bevor wir ins Bett gefallen sind. ๐ด๐ค๐
Das nüchternste, aber auch eines der aufregendsten Silvester, geht für uns zu Ende. Ein besonderes und unvergessliches Jahr liegt hinter uns. ๐ Wir sind unfassbar dankbar, für die Momente und Erfahrungen, die wir auf unser bisherigen Reise ๐งณ sammeln durften. ๐ฅน๐คฉ Vielen Dank für eure Unterstützung, ohne euch hätten wir diesen Schritt nie gewagt. ๐ซถ๐๐ฝ
Für euch alle einen guten Rutsch in das neue Jahr 2026. ๐ฅณ๐ Genießt die Zeit mit der Familie und den Freunden! โค๏ธRead more
Reiseland Nr. 1๏ธโฃ8๏ธโฃ - Australien ๐ฆ๐๐๐ฆ๐บ
December 30, 2025 in Australia โ
โ๏ธ 24 ยฐC
Jetzt haben wir gerade erst das spanische „Hola“ ๐๐ผโ๏ธ aus dem Kopf bekommen ๐คฏ und uns an das neue Wort „Bula“ gewöhnt, gibt es heute schon das letztes mal „Bula“ ๐๐ผโ๏ธ aus Fidschi. ๐ซ๐ฏ
Heute steht mal wieder ein Reisetag ๐ ๐ an. Zum Glück zwar kein 5๏ธโฃ0๏ธโฃ Stunden Flugmarathon, aber ein ganzer Tag geht meist trotzdem verloren. ๐
Wir sind zwar schon gefühlt 5.000 mal geflogen, aufgeregt ist man aber trotzdem jedesmal. ๐คฃ Zur Beruhigung gibt es einen extra starken Kaffee โ๏ธ, der natürlich entgegen gesetzt wirkt. ๐ซฃ๐ซข
Die Check Out Zeit dürfen wir um 1๏ธโฃ Stunde überziehen und so verlassen wir kurz nach zwölf unser Appartement. ๐จ Per Bus ๐ geht es zum Flughafen, den wir bereits ๐ Minuten später schon erreichen. ๐ค
Wir buchen ungern die frühen Flüge. ๐ด Morgens noch halb dunkel und ohne Frühstück zum Flieger โ๏ธ hetzen, mögen wir nicht. ๐ฅต Dann lieber entspannt auschecken und genügend Zeit haben, um günstig zum Flughafen zu kommen. Der Nachteil daran ist, meistens spät anzukommen, was wir aber auch nicht mögen. ๐
๐๐คช
Der heutige Flieger sollte 16:30 Uhr abheben. ๐ซ Auf der Anzeigetafel hat nur ein Flug Verspätung, welcher natürlich unserer ist. ๐
Ausgerechnet heut, wo wir pünktlich bis 22:00 Uhr im Hotel ๐จ sein müssen, da keine 24/7 Rezeption zur Verfügung steht. ๐คฆ๐ป
Der Online Check In ๐จ๐ป ๐ซ hat nicht funktioniert, also ging es zum entsprechenden Schalter. So lang, wie die Warteschlange ist, hat es anscheinend bei keinem funktioniert. ๐จ๐ง Wir haben ja Zeit… Die unfreundliche Dame nahm die Rucksäcke entgegen und setzte uns nach mehrmaligen Fragen, wiederwillig zusammen. ๐บ
Bevor es zum Gate ging, gab es im Duty Free ๐ wieder die übliche Parfüm Dröhnung. ๐ Wie wir es vermissen, angenehm zu duften. ๐๐ Mit nur 30 Minuten Verspätung, rollten wir gegen 17:00 Uhr in Richtung Startbahn. ๐ซ
Die Dame am Schalter hatte anscheinend doch ein Gewissen und hat uns sogar ans Fenster ๐ช gesetzt. ๐๐ So hatten wir von oben โฌ๏ธ nochmal einen herrlichen Blick auf diese Traumwelt. ๐๏ธ๐พ
Fünf Stunden später hieß dann endlich: Herzlich Wilkommen im 18. Reiseland - Australien - Sydney!!! ๐ฆ๐บ๐ฆ๐คฉ
Mit 1๏ธโฃ Stunde mehr im Gepäck ๐ haben wir gegen 21:00 Uhr das Flugzeug verlassen und uns auf dem Weg zur Immigration ๐ชช gemacht.
Nach unzähligen Serien „Boarder Control Australia“ ๐บ hatten wir hiervor schon ein bisschen Schiss. ๐ฑ Ewige Taschenkontrollen ๐, stundenlange Verhöre ๐ฃ๏ธ, Abweisung…
Nichts davon war der Fall, mit unserem elektronische Pass ๐ชช mussten wir lediglich an einen Automaten und unsere online hinterlegten Daten ๐ง๐ป bestätigen. Mit dem erstellten Ticket ๐๏ธ ging es zur elektronischen Schranke.
Das ganze hat nicht mal ๐ Minuten gedauert. ๐ฒ Sogar die Rucksäcke ๐ waren bereits da und fuhren schon extra Runden auf dem Gepäckband. ๐ Zum deklarieren hatten wir nichts, also ab durch den grünen ๐ขTunnel zum Ausgang. Tadaaaa, eingereist!! ๐คฉ
Alle Sorgen waren umsonst, das war mit Abstand die schnellste und einfachste Einreise überhaupt! ๐โบ๏ธ Wenn wir jetzt noch schnell einen Fahrer bekommen, können wir es noch pünktlich ins Hotel ๐จ schaffen. ๐ช
Auch hierbei gab es keine Probleme. Am Ausgang befindet sich eine riesige „Uber Station“. Ähnlich wie am Busbahnhof ๐ gibt es mindestens 2๏ธโฃ0๏ธโฃ verschiedene nummerierte Haltepunkte, an denen dich dein jeweiliger Fahrer ๐ abholt.
Zum Abholbereich kommt man auch erst, wenn man einen Wagen ๐ gebucht hat. Das wird von einem Angestellten kontrolliert ๐จโ๏ธund so werden langen Warteschlangen vermieden. ๐๐ผ
Tatsächlich haben wir es auch pünktlich geschafft und konnten in unserem Hotel ๐จ im Stadtteil Newtown, noch jemanden antreffen. Das Zimmer ist besser als erwartet, alles notwendige konnten wir nebenan noch einkaufen ๐ und auch zum Abendessen ๐ฅ haben wir noch etwas gefunden. โบ๏ธ
Bis auf die Flugverspätung, war das mal ein angenehmer und stressfreier Reisetag! ๐ Wir freuen uns auf die nächsten Tage ๐ und sind vor allem auf das morgige Feuerwerk ๐งจ gespannt. ๐ค๐ฅณ๐ซขRead more
Der Abschied naht.. ๐๐ซ๐๐ผ
December 29, 2025 in Fiji โ
๐จ 29 ยฐC
Nachdem wir uns gestern am Hafen โ๏ธ verabschiedet hatten, ging es per Taxi für 10€ in unsere Unterkunft ๐ก nach Namaka.
Dort hatten wir ja bereits die ersten Tage ๐verbracht. Somit war uns die Umgebung vertraut und wir brauchten keine „Eingewöhnungszweit“. ๐
Der Check In verlief reibungslos und unsere dort zwischengelagerten Sachen ๐งณ standen auch schon im Zimmer. Als wären wir nie weg gewesen. ๐๐
Den restlichen Tag haben wir damit verbracht das Salz ๐งvon unserem Körper zu schruppen ๐ฟ und auf einem bequemen Bett zu liegen. ๐
๐๐ปโ๏ธ
Gut ausgeschlafen begann am 29.12.2025 für uns der letzte volle Tag auf Fidschi. ๐ซ๐ฏ๐ Wie immer, war auch hier die Zeit viel zu kurz. In diesem riesigen Land, mit mehr als 300 Inseln kann man Wochen ๐ verbringen, ohne sich zu langweilen. ๐คฟ ๐๐ผ ๐ค
Durch unsere Zukunftspläne ๐ช
๐ hatten wir nur knapp zwei Wochen, die sich aber definitiv gelohnt haben. ๐คฉ Wir sind froh hier gewesen zu sein und anstatt den „öffentlichen“ Verkehrsmitteln ๐ โ๏ธ โด๏ธ, das Segelboot genutzt zu haben. So haben wir in kurzer Zeit super viel gesehen und erlebt.
Viel stand heute nicht mehr auf dem Programm. ๐ Nach dem Frühstück ๐ณ wurde die erste Maschine mit Wäsche ๐งบ angestellt und dann ging es ein bisschen schlendern. ๐๏ธ Zwischen den ganzen Weihnachtsschlussverkäufen ๐
๐ป gab es, außer ein paar Snacks für die morgige Weiterreise, nichts weiter.
Die 2๏ธโฃ Sonnenstunden heute morgen sollten heute auch die einzigsten bleiben. Der Himmel hat sich mittlerweile tief schwarz gefärbt, es stürmt und schüttet wie aus Eimern. โ๏ธ ๐ชฃ Vermutlich ist das der angekündigte Sturm. ๐ฌ Wir sind jedenfalls froh, gerade nicht auf dem Meer ๐ zu sein. ๐
โ๏ธ ๐ซฃ
Obwohl es sich immernoch so anfühlt… Seitdem wir wieder an Land sind, schwankt gefühlt die ganze Insel. ๐คฃ๐ต๐ซ -> Nein es gab kein Alkohol, das soll wohl normal sein nach ein paar Tagen auf einem Boot. ๐ฃ๐ผ ๐คท๐ผโ๏ธ๐
Den Nachmittag über läuft die Waschmaschine heiß. Bevor es morgen weitergeht ๐ซ wollen wir noch einmal alles komplett waschen, trocken wird die Wäsche zum Glück hier auch bei Regen. ๐๐
Neben dem Waschen haben wir auch noch das wichtigste erledigt und endlich eine Unterkunft ๐จ für das nächste Land gebucht. ๐ช Lange haben wir uns aufgrund der Preisproblematik ๐ซฐ๐ฌdagegen gesträubt. Weiterfliegen โ๏ธ ist so kurzfristig keine Option mehr und irgendwo schlafen müssen wir ja. Was man(n) nicht alles macht, um einen weiteren โ๏ธ auf unser Bucketlist zu erhalten. ๐
๐พ๐
Zur Motivation für das spätere packen ๐, gab es zum Abendessen leckere Pizza. ๐ Die Sachen fanden ihren Platz im Rucksack schneller als gedacht und so blieb noch Zeit für eine Serie, bevor es früh ins Bett ging. ๐ด๐ค๐
Sorry, aber mehr zu fotografieren ๐คณ๐ป gab es leider nicht. ๐ซ๐ธ๐ฌRead more
Malamala Island ๐ฅณ ๐ฃ๐ฆ
Dec 28โ29, 2025 in Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Der vorletzte Tag ist angebrochen. ๐ So langsam geht es wieder Richtung Hafen. ๐๏ธ
Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Fisch-Pancakes ๐ฅ und Bacon. ๐ฅ ๐คค Gestärkt wurde gemeinsam das Boot startklar gemacht. Routiniert erledigt jeder seine Aufgaben, sodass das Ablegen mittlerweile nur noch wenige Minuten dauert. ๐ค๐ฆพ
Damit wir morgen gegen Mittag im Hafen sind, müssen wir heute schon die größere Strecke ๐งญ zurücklegen. Erneut segeln โต๏ธ wir an kleinen Inseln ๐พ mit traumhaften Buchten und weißen Stränden vorbei. Man könnte denken, wir sehen jeden Tag ๐ das gleiche, aber jeder Ort ist irgendwie einzigartig und immer wieder faszinierend! ๐คฉ
Die ersten 1,5 Stunden haben wir hinter uns, bis wir einen kleinen Badestop ๐ einlegen. An der Angel ๐ฃ hat bisher noch nichts gebissen, wir benötigen also einen Plan B für das Mittagessen. ๐ฅช Die Lebensmittelvorräte sind fast aufgebraucht und die Kühlmöglichkeiten ๐
โ๏ธ ๐ฅถ natürlich auch beschränkt, sodass wir uns hauptsächlich frisch aus dem Meer“ ernähren.
Kim meint, wir „suchen“ auf dem restlichen Weg nach kleinen Fischerbooten. Die können wir anfahren und fragen, ob sie uns etwas verkaufen. ๐ฐ๐ก Mhh… ๐ค Quasi wie in der Stadt zum Markt gehen, nur eben mit dem Boot auf dem Meer. ๐คท๐ผโ๏ธ๐
Nach dieser Aussage lachten wir alle herzlichst darüber. ๐๐ Dadurch sind wir uns jetzt unsicher, ob es wirklich ein Plan B ist oder es nur eine witzige Geschichte sein sollte von der wir nur die Hälfte verstanden. ๐ฌ
Tatsächlich dauert es aber nicht lang, da wurde in weiter Ferne ๐ญ ein kleines Boot ๐ฃ๐ผ erspäht. Wir änderten den Kurs ๐งญ und näherten uns Stück für Stück. Mit dem Glück๐ auf unserer Seite, war es wirklich ein Fischer. Auf seiner demolierten Nussschale befand sich außer Ihm, auch eine Kühltruhe ๐ฅถ was ein gutes Zeichen war.
Wir fragten Ihn nach frischem Fisch und Köder zum Angeln. ๐ฃ Er präsentiere uns verschiedene Kaufoptionen in allen Längen ↔๏ธโ๏ธ und Größen. Wir entschieden uns für eine Korallenforelle. Der Preis von 10 Dollar ๐ต war schnell verhandelt und die Übergabe per Kescher ๐ฅ
funktionierte reibungslos. ๐ช
Kim machte sich direkt an das ausnehmen, filetieren ๐ช und kochen des Fisches. Ich habe etwas geholfen ๐จ๐ป๐ณ und Lena hat das Steuer wieder übernommen. โต๏ธ
Nach einem weiteren Badestop ๐ und Mittag ๐ auf dem Boot, erreichten wir am frühen Nachmittag unseren Schlafplatz - „Malamala Island“ ๐๏ธ Auf der abgelegenen Insel befindet sich ein Beachclub, welcher von vielen Touristen als Tagesausflug โด๏ธ besucht wird.
Nach dem Ankern โ๏ธ wurden die Männer am Bootssteg angefunkt und um Abholung gebeten. Selber darf man den Steg nicht anfahren und so wurden wir, wie die Reichen, kurze Zeit später von unserer Yacht abgeholt. ๐ฐ๐คฃ๐คฃ๐ฐ
Im „Malamala Beach Club“ angekommen, haben wir uns ein bisschen von der Bumm-Bumm Musik ๐ถ beschallen lassen, den Pool und vor allem die Duschen ๐ฟ genutzt und ein Kaltgetränk ๐ป zu uns genommen. Da wir gerne Leute beobachten ๐, war es der perfekte Ort, aber ansonsten für uns zu viel Goldkettchen โ๏ธ, zu viel Muskeln ๐ช und zu knappe Höschen. ๐ฉฒ๐คจ๐ต๐ซ
Zurück auf dem Boot wurde nochmal die Angel ๐ฃ ausgeworfen und der natürlich der letzte Sonnenuntergang ๐
auf dem Wasser ๐ genossen. Selbst Lena ist mittlerweile vom Angelfieber infiziert und packt fleißig mit an.
Die frischen Köder vom „Markt“ haben übrigens super funktioniert. Nach wenigen Minuten hatte ich direkt 2๏ธโฃ Fische dran. ๐ Mit zunehmendem Dunkelheit zogen wir ein nach dem anderen Meeresbewohner an Land. Mit den blutigen ๐ฉธ Ködern, sogar einen ganz besonderen - der letzte Fang war ein Babyhai!! ๐ณ๐ฒ๐ต๐ซ ๐ฆ
Das hat sogar Kim noch nicht erlebt und war entsprechend aufgeregt. ๐
๐คฉ Nach dem entfernen des Hakens ๐ช und ein paar Bildern ๐ธ haben wir ihn natürlich wieder in das Meer entlassen. ๐
Während Kim noch den gesamten Fang verzehrfertig zubereitet hat ๐ช, sind wir bereits in unsere Kajüte gestiegen. ๐ด๐
Tag Nummer 8๏ธโฃ und somit das Ende unser ersten kleinen Segelreise. ๐ Bis auf die Rückfahrt stand heute nichts weiter an. Wir haben uns noch ein letztes Mal lecker bekochen ๐ฅ lassen und sind zum Abschluss ๐ง๐ gemeinsam ins Meer ๐ gesprungen.
Was gleichzeitig auch einen Endstand von 5:3 + einen extra Punkt für „JEDEN Tag Fisch ๐ Essen“ = 6:3 ergibt. Somit geht der Sieg ๐ klar an Lena und die „Wasserangst“ bleibt hoffentlich für immer โพ๏ธ verschollen. ๐๐ป
Während Kim uns 2๏ธโฃ Stunden in Richtung ๐งญ Hafen fuhr, haben wir unsere sieben Sachen zusammen gepackt ๐ und über diese unvergesslichen 8 Tage philosophiert. ๐ญ ๐ญ
Wir haben viele neue Aktivitäten ๐คฟ ๐๐ผ ๐ฃ ausprobiert, die allerschönsten Orte (auf und unter dem Wasser) gesehen, einige Ängste überwunden, unfassbar viel erlebt, wurden lecker bekocht und haben mit Kim einen neuen Freund gefunden. ๐คฉ๐ซถ Definitiv gehört diese Experience zu den Tollsten auf unsere bisherigen Reise. ๐ ๐งณ ๐คฉ
Bevor wir jedoch zurück an Land sind, hatte ich mit Kim ausgemacht, noch ein letztes Mal die „Angel auszuwerfen“. โ๐ผ๐ Beim „bestücken“ des Hakens ๐ช half er mir und während ich so tat, als würde ich angeln, holte er zwei kühle Getränke ๐ท an Deck. ๐ค Anschließend rief er mit seinem niedlichen Englisch: „Lena Lena, uiiiiii, big fish, big fish, help help help!“
Natürlich war sich Lena ihrer Aufgabe ๐ฅ
bewusst und „Biss an“. ๐ Sie kam in übermenschlicher Geschwindigkeit zu mir, übernahm die Angel ๐ฃ und kurbelte. Etwas verwirrt, weshalb es so leicht ging, feuerte Kim weiter an ๐ฃ๏ธ und Lena landete schlussendlich den …. nein kein Fisch, sonder einen (selbstgebastelten) Ring ๐!! ๐ฌ๐โค๏ธ
Die Frage beantwortete Sie ohne zu zögern mit „Ja“ โค๏ธ, während der weinende Kim ๐ญ uns bejubelte und die Gläser reichte. ๐ฅ Für uns ein perfekter Abschluss, einer perfekten Reise mit perfekten Menschen! โพ๏ธ
Außerhalb des Hafens wurde dann schließlich ein letztes Mal geankert โ๏ธ, ein letztes Mal das Beiboot bestiegen und dann hieß es Bye Bye „Yadrashark“! ๐๐ผ ๐๐ผ
Wir sind mit Kim noch Juice (so nennt er Cola ๐คฃ) kaufen gegangen und haben uns verabschiedet. ๐ซ Er möchte uns in Europa besuchen und wir sind jederzeit hier auf Fidschi ๐ซ๐ฏ oder in seiner Heimat, Vietnam ๐ป๐ณ willkommen. Wir hoffen, wir sehen uns wieder. ๐ค๐ซถRead more
Mana Island & Tropical Island ๐ฌ๐คฟ๐โต๏ธ๐
Dec 26โ27, 2025 in Fiji โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Der erste Weihnachtsfeiertag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. โ๏ธ Das Unwetter ist weiter gezogen und das Meer war wieder glatt wie ein Blatt Papier. ๐๐ซก
Leider sollte das wohl nicht so bleiben. Kim teilte uns während des Frühstücks mit, das in ein paar Tagen ein größerer Sturm ๐ช๏ธโ๏ธ vorhergesagt wurde. ๐ต๐ซ
Wir befinden uns aktuell auf einer der letzten Inseln der Gruppe „Mamanuca Islands“. ๐๏ธVon hier führt ein langer Weg über das offene Meer zu der Inselkette „Yasava Islands“. ๐พ
Unser Plan war, diese zu erreichen, einen Teil anzuschauen ๐ und am Ende unserer Tour 8-10 Stunden in einem Ritt zurück โฎ๏ธ zu fahren. Allerdings kann keiner genau sagen, wann der Sturm ๐ช๏ธ hier eintrifft. Das Risiko aber genau dann auf offenem Meer, ohne Schutz der Inseln zu sein, ist einfach zu groß.
Etwas getrübt verabschiedeten wir uns von dem Gedanken ๐ญ „Yasava Islands“ und stellten einen neuen Plan auf. ๐๐ช
Bevor wir uns aber in die heutige Tagesetappe โต๏ธ stürzten, ging es zuvor noch an den Strand von „Venua Levu“. Zur Insel schwimmen oder das Board ๐๐ปโ๏ธ nehmen, wurde von uns verneint (๐ฆ), wir wählen lieber die sichere Option mit dem Mororboot. ๐
Wir waren auf der anderen Seite (Haifrei ๐
) der Insel ein bisschen baden, haben den Helikopter ๐ steigen lassen ๐๐ธ und im Schatten relaxt. ๐ Nach 2๏ธโฃ Stunden wurden wir wieder eingesammelt und haben das Segelboot startklar gemacht. โ๏ธ
Kim verabschiedete sich noch von seinen „Freunden“ ๐ฆ mit einem Sprung mitten in den Schwarm. ๐ซจ๐ต๐ซ๐คฆ๐ปโ๏ธ Glücklicherweise tauchte er wieder auf und es konnte los gehen. ๐
Die dreistündige Fahrt bis zum Zwischenziel, dem „Cast Away Beach“ ๐ฅ verlief relativ ruhig. ๐ด Die meiste Zeit hat Lena den Kahn gesteuert, ich war mit der Angel ๐ฃ beschäftigt und Kim hatte heute anscheinend Putztag. ๐งผ Er schruppte das Deck von vorn bis hinten und wieder zurück. ๐คท๐ผโ๏ธ
Zum abkühlen ๐ฆ und kleinen Schnorcheleinheiten ๐คฟ wurde natürlich regelmäßig gestoppt. โโบ๏ธ Am „Cast Away Beach“ angekommen, sollte es eigentlich an Land ๐๏ธ gehen um den berühmten Schriftzug „Help Me“ zu begutachten. ๐ Allerdings wurde hierfür eine Gebühr ๐ฐ verlangt, die es uns nicht wert war, zu bezahlen. ๐คจ๐
Der aus Steinen ๐ชจ gefertigte
Schriftzug sollte ursprünglich dazu dienen, Flugzeuge โ๏ธ auf Chuck Noland (Tom Hanks) aufmerksam zu machen. Also muss er ja eigentlich am besten von oben โฌ๏ธ zu erkennen sein. ๐ค๐๐ก
Vom Boot aus hatten wir per Drohne die beste Sicht, haben ein paar schöne Bilder ๐ธ gemacht und uns so auch noch die Gebühr ๐ต gespart. ๐คญ
Nach dem späten Mittagessen ๐ฅช ging es nochmal eine Stunde weiter in die Bucht von „Mana Island“, in der wir auch übernachten ๐ด werden. Wie auf den meisten, der bewohnten Inseln, befindet sich auch dort ein ๐-Resort und ein paar kleinere Restaurants.
Das Resort ๐จ und alle Annehmlichkeit können auch von uns genutzt werden, lediglich eine Registrierung ๐ชช an der Rezeption ist notwendig und das obligatorische Getränk muss an der Bar zu sich genommen werden. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ
Dort trafen wir auch Roman, ein Alleinreisender aus Polen. ๐ต๐ฑ Redselig, als hätte er seit Jahren keinen mehr getroffen, quatsche er uns an ๐ฃ๏ธ und spendierte direkt eine Runde Getränke - sympathischer Kerl. ๐
๐
Er kotze sich ein bisschen über sein unzufriedenes Leben und die ihm dort nicht passenden Menschen aus. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ Tja, Geld allein, macht halt leider nicht glücklich… ๐ซข๐ฌ Später zeigte er uns noch stolz seinen völlig überteuerten Bungalow ๐ in dem wir schlussendlich auch duschen ๐ฟ konnten und winkte ๐๐ผ uns noch, als es für uns zurück zum Boot ๐ค ging.
Natürlich war das Abendessen ๐ฅ schon vorbereitet, sodass wir direkt speisen und den anschließenden Sonnenuntergang ๐
voll und ganz genießen konnten. ๐ซถโบ๏ธ๐ด
Die letzte Nacht war bedeutend ruhiger als die vorherige. ๐ Wir haben super geschlafen ๐ und reichlich Kraft getankt. Die wird heute auch benötigt, wie wir nach dem Frühstück ๐ณ erfahren -> Es geht zu einem großen Riff ๐ชธ schnorcheln, tauchen ๐คฟ und Mittag fangen. ๐ฅ
Jihuuuuu!!! Die Begeisterung war allen ins Gesicht geschrieben. ๐
๐
Motor starten, Anker โ๏ธ lichten und raus aus der Bucht. Die Segel bleiben vorerst unten, der Wind ๐จ ist zu schwach. Nach ca. 2๏ธโฃ Stunden sollten wir das Riff ๐ชธ erreichen. Tatsächlich dort eingetroffen, sind wir erst nach 3,5 Stunden. ๐ซก
Das lag nicht am Boot โต๏ธ oder der Besatzung ๐ฉ๐ผ, sondern an dem überraschenden Besuch von 20-30 Delfinen. ๐ฌ๐ฌ๐ฌ Anfangs noch für Fische gehalten, wurde der Schwarm von Lena entdeckt. ๐ Kim war ebenfalls völlig überrascht ๐คฉ und lenkte das Boot nicht zu den Delfinen, sondern in deren Schwimmrichtung. ๐งญ ๐
Nur kurze Zeit ๐ später, tauchte die verspielte Kolonie an unserem Bug auf. Wir fuhren zwar nun in die komplett falsche Richtung, das interessierte auf dem Boot aber keinen mehr. ๐
Das Riff war ganz schnell vergessen, jetzt hieß es nur noch auf den Ablöser drücken. ๐ธ
Die Tiere sind pfeilschnell und total entspannt zu gleich. Es ist absolut faszinierend sie beim springen, spielen oder einfach nur beim schwimmen zu beobachten.
Selbst Kim stellte sein Steuerrad fest ๐ฉ๐งund befand sich mit vorne auf dem Boot, um das beste Bild und Video ๐ฅ zu machen. Normalerweise hier gar nicht anzutreffen, schwammen wir „gemeinsam“ mehrere Meilen. ๐
Als sie irgendwann abtauchten, machten wir uns zurück auf den Weg in Richtung Riff. ๐ชธ Die Frage zum Tauchen wurde von Lena schnell mit „Nein“ beantwortet. ๐คฟ Die Antwort wurde natürlich akzeptiert und ergibt gleichzeitig einen neuen Spielstand von 3:2.
Für mich gab es stattdessen wieder eine kleine Tauch-Einweisung ๐ฃ๏ธund kurz darauf ging es ins Wasser, diesmal per Sprung vom Segelboot aus. ๐ต๐ซ๐คจ
Wir waren ca. eine Stunde rund um das Riff unterwegs und haben wieder viele verschiedene Meeresbewohner ๐ getroffen.
Tatsächlich klappte das tauchen auch schon viel besser, als beim ersten Mal, sodass wir uns entgegen meiner gesetzten Grenze, auf 5-6 Meter Tiefe um das Riff bewegten. ๐ฌ๐คญ
Da es bei Kim Probleme mit der Ausrüstung gab und er zwischenzeitlich bei mir mitatmen ๐ซ musste, sind wir früher als geplant zurück.
Anschließend ging es für Lena, ebenfalls per Sprung vom Boot, noch eine Runde plantschen & (freiwillig ๐ณ) schnorcheln. ๐คฟ -> Sie baut den Vorsprung auf 4:2 aus. ๐๐ป
Auf dem Weg zum Mittagsstop, gab es für jeden eine Kokosnuss ๐ฅฅ, die wir mit dem Inhalt eines Kaffeesticks โ๏ธ füllen sollten.๐คจ Natürlich haben wir es ausprobiert und wurde tatsächlich als sehr lecker eingestuft. ๐
Für einen kleinen Snack zum Mittag, außerhalb des Bootes, ging es zur „Cast Away Island“. Wie der Name schon sagt, hat auch diese Insel etwas mit dem Film ๐ฟ๐ฆ zu tun. ๐
๐
Wir gönnten uns zur Abwechslung einen ๐ mit ๐, haben die mit der Fähre โด๏ธ ankommenden Menschen beobachtet und den entspannten Vibe genossen. ๐
Den restlichen Nachmittag haben wir unsere Liegefläche an Deck nicht mehr verlassen und uns ordentlich gesonnt, ๐โ๏ธ๐งดwährend uns Kim zum heutigen Schlafplatz - „Tropical Island“ gebracht hat. โต๏ธ
Nach dem gefangenem Fisch mit Nudeln im Blätterteig, wurde ein weiterer toller Tag bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der Hängematte beendet. โบ๏ธ๐๐Read more
Merry Christmas a la โCast Awayโ ๐ฅ๐๏ธ๐๏ธ๐
December 24, 2025 in Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Wie erwartet, hatten wir eine sehr unruhige Nacht. ๐
โ๏ธ โ๏ธ Die Wellen haben unseren Einrumpf-Segelkahn โต๏ธ ganz schön durchgeschüttelt, als hätten wir eine mehrstündige Achterbahnfahrt ๐ข hinter uns.
Nach dem morgendlichen Frühstück ๐ฅ welches mit Kaffee โ๏ธ heruntergespült wurde, ging es zum Strand von „Yanuya Island“ . So war die Theorie, die Praxis ließ uns wegen der Wellen und dem zu flachem Wasser ๐ง nicht zum Strand ๐๏ธ kommen und so wurde von Kim kurzfristig ein kleines Fotoshooting ๐ธ an der nahegelegenen Felswand ๐ชจ inszeniert. ๐๏ธ๐ผ๏ธ
Das heutige Ziel ๐“ Venua Levu“ -
und „Navadra“ Island liegt ungefähr 4๏ธโฃ Stunden entfernt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär über das offene Meer. ๐ Viel gab es nicht zu sehen. ๐ Wir haben wieder die Angel ๐ฃ ausgeworfen und uns abwechselnd, hinter das Steuer geklemmt. ๐ค
Ich war gerade unter โฌ๏ธ Deck, als wir in der Bucht ankamen. Durch das Boot hallte eine männliche Stimme ๐ค mit „Hello my Friends“ und eine kreischende weibliche Stimme. ๐ฑ๐ฃ๏ธ Irgendwie kann diese Konstellation nichts Gutes bedeuten ๐ค und ich machte mich ebenfalls auf den kurzen Weg nach oben. โฌ๏ธ
Natürlich hatte es mit dem Element Wasser ๐ง zu tun oder besser gesagt mit dessen Bewohnern. ๐ฌ Wir waren umgeben von ca. ๐ mittelgroßen Haien. ๐ฆ Nach meiner gestrigen Begegnung ๐, hatte ich eigentlich vorerst genug von dieser Art Fischen… ๐ฌ
Kim war natürlich total begeistert und schlug vor, das wir schnorcheln ๐คฟ gehen. ๐ซจ๐ต๐ซ Ähm… ๐ค NEIN, wir lehnten dankend ab. ๐
Er konnte uns aber überreden, das wir zumindest auf das Beiboot ๐ฃ๐ผ gehen und „seine Freunde“ füttern.
Der gefangene Fisch ๐ von gestern Nacht, war bereits in mundgerechte Stücke ๐ฃzerkleinert. Wann er das gemacht hat, ist uns auch ein Rätsel, aber dafür waren wir jedenfalls Speerfischen. ๐ช๐ซข
Die Haie ๐ฆ waren gesättigt, wir hatten das ein oder andere graue Haar ๐โ๏ธ mehr und Kim sein breites Grinsen ๐ aufgesetzt. Alle waren glücklich und haben sich mit einem Mittagsschläfchen in der Hängematte belohnt. ๐ด๐๐
Da heute ja Weihnachten ๐
๐ป ist, hat sich Kim natürlich etwas ganz besonderes für uns einfallen lassen. ๐ซถ Während wir 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten zum „fertig machen“ hatten, wurde das Beiboot mit einem Zelt โบ๏ธ, Isomatte, Kochutensilien ๐ดund Angelausrüstung ๐ฃ beladen…. ๐ง๐คท๐ผโ๏ธ Was tut er da schon wieder!?
Zusammen auf dem völlig überladenen Boot, ließ uns Kim an seinen Gedanken ๐ญ teil haben. Nein es gibt keine Geschenke ๐ zum auspacken und auch keinen Weihnachtsbaum ๐, dafür eine Nacht, ganz getreu dem Film „Cast Away“! ๐ฅ ๐ค๐ณ
So langsam realisierten auch wir, was der Plan ist. ๐ต๐ซ Wir legten ๐ Minuten später an der unbewohnten Insel „Navadra“ an. Bis auf ein paar Ziegen ๐ gibt es hier weit und breit nichts. Die Männer haben das Zelt ๐๏ธ aufgebaut und Lena Gemüse ๐ฅ geschnippelt.
Für die romantische Stimmung sollte es später ein Feuer ๐ฅ geben, dafür wurde natürlich Holz ๐ชต benötigt. Wir teilten uns auf, jeder in eine andere Richtung und sammelten alles möglich brennbare. ๐คฉ
Nachdem die Hängematte zwischen zwei Kokospalmen ๐ด gespannt war, verabschiedete sich Kim ๐๐ผ vorerst und schipperte zurück auf sein Boot. โต๏ธ Wir hatten die Insel für uns ganz allein, was total spannend, aber auch ein bisschen „beängstigend“ war. ๐ค๐ฌ
Wir haben ein paar Bilder ๐ธ gemacht, versucht Wilson ๐ zu finden ๐ und auf - unser Weihnachten ๐
๐ป der anderen Art - angestoßen. ๐ป Wir merken auch hier wieder, man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.
Natürlich fehlt die Familie ๐ง๐ง๐ง๐ง๐ซถ gerade zu so einem Fest, aber wir befinden uns hier an einem der schönsten Orte, den wir je gesehen haben!!! ๐ฅน๐ฅน Hier Weihnachten ๐
๐ป zu verbringen ist nochmal etwas ganz besonderes und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. -> Danke Kim für diese Experience!!!! โค๏ธ๐๐ฝ๐ค
Pünktlich zum Abendessen war Kim zurück. โฎ๏ธ Mit an Board kühles Bier ๐บ und Teig, aus dem wir später Nudeln selbst gemacht haben.
Dazu gab es Rindfleisch und Gemüse, natürlich frisch über dem (viel zu großen Feuer) zubereitet. ๐ง๐ผ๐ณ๐ฅ Was darf bei so einem Erlebnis nicht fehlen? Kokosnüsse! ๐ฅฅ
Da wir alle etwas kleinwüchsig sind, wurden gemeinsam mittels akrobatischer Meisterleistung die Palmen erklimmt. ๐๐ด
Während ich klassisch an einem Stein ๐ชจ versuchte an die Milch zu kommen, war Kim mit seinem Akkuschrauber und Bohrer bedeutend schneller. ๐
๐
Nach dem leckeren Weihnachtsessen am Strand, hat sich Kim verabschiedet und uns eine gute Nacht gewünscht. ๐ ๐ Mittlerweile war es Stock dunkel, bis auf das Feuer war ringsherum nicht zu sehen. ๐ซฃ
Bereit für Nacht im Zelt โบ๏ธ wurde es windiger und windiger ๐จ. Wenn man quasi gar nichts sieht, man aber hört, wie das Meer sich aufbraust und der Wind durch die Palmen pfeift, hat man andere Gedanken ๐ญ als zu schlafen. ๐ฌ
Kurze Zeit später knatterte es in der Ferne. ๐ค
Das Geräusch wurde lauter und ein Boot näherte sich unserem Strand. Piraten?? ๐ดโ ๏ธ Tom Hanks?? Küstenwache?? Wir dachten tatsächlich an das schlimmste, bis wir Kim mit seiner Taschenlampe ๐ฆ im Gesicht sahen.
Wir waren erleichtert und überrascht zu gleich… eigentlich sollten wir ja hier über die Nacht bleiben. ๐ค๐ง So war auch der Plan, allerdings ist wohl ein Sturm โ๏ธ im Anmarsch, was auch den starken Wind erklärt. ๐ก
Sicherheitshalber ๐โ ๏ธ sollten wir lieber mit zum Boot kommen. Mit 500 Lampen bewaffnet, wurde innerhalb von wenigen Minuten das Camp zusammen geräumt und auf das Boot verfrachtet. ๐ข๐ข Schon auf dem Rückweg merkten wir anhand der Wellen, es war die richtige Entscheidung.
Es schüttete wie aus Eimern ๐ง๏ธ ๐ชฃ, der Himmel war von Blitzen โก๏ธ übersäht und die Donnerschläge hallten durch die Bucht. Wir bauten noch das Sonnensegel ab und machten alle losen Dinge irgendwie fest. ๐ชข
Dankbar jetzt nicht allein auf der Insel zu sein, hatten wir nun Angst, das Boot kippt um. ๐ต๐ซ๐ซจ Kim spendierte uns ein Glas Rum ๐น und beruhigte uns, das der Sturm bald vorbei wäre und uns nichts passiert. ๐๐ซก
Darauf wollten wir allerdings nicht warten und haben nach dem leeren Glas beschlossen, ins Bett ๐๏ธ zu gehen, in dem wir noch einige Zeit von links nach rechts kullerten. โ๏ธ ๐ด
Für uns schon wieder eine unvergessliche Erfahrung und vor allem ein EINZIGARTIGES Weihnachtsfest. โค๏ธ๐๐ฝRead more
Yanuya Island โต๏ธ๐คฟ๐
December 23, 2025 in Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Guten Morgen! ๐๐ผโ๏ธโ๏ธ
Die letzte Nacht war super. ๐ Wir haben uns gut eingelebt und so langsam gewöhnen wir uns auch, an das leichte schunkeln. โ๏ธ
Ab heute segeln wir zu viert, was aufgrund der Platzverhältnisse, sicherlich nochmal eine kleine Umstellung wird. So zumindest unsere Gedanken… ๐ญ
Unser „Good Morning“ wurde nur von Kim erwiedert, was uns ahnen ließ, das Paul immernoch oder schon wieder schläft. ๐
Währende des morgendlichen Rituals, am Bug die Lage ๐งญ zu checken und die möglichen Nachbarn zu begrüßen ๐๐ผ suchten wir allerdings vergebens nach Paul. ๐
Später erfuhren wir, das Paul als Tellerwäscher ๐ด angeheuert wurde. Seine gestrige Verspätung und die nicht vorhandene Redseligkeit, war aber anscheinend kein guter Eindruck für den ersten Arbeitstag… ๐ฌ๐ต๐ซ๐คจ
Auch in der Nacht gab es Unstimmigkeiten zwischen den beiden, sodass Paul heute Morgen nach Hause ๐ geschickt wurde. -> Die Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär ist somit vorzeitig beendet. ๐คญ๐คท๐ผโ๏ธ
Wir segeln โต๏ธ also zu dritt weiter und Kim machte uns klar, wir brauchen keine unfreundlichen Leute, wir schaffen das auch zu dritt. ๐คฉ Sichtlich viel besser gelaunt ๐ging es gemeinsam ans Anker lichten โ๏ธ und
mit voller Kraft voraus in Richtung ๐งญ unserem Tagesziel - „Yanuya Island“.
Vorbei an traumhaften Inseln ๐พ und Stränden ๐๏ธ, wobei einer schöner ist, als der andere. Viele Inseln sind mit unfassbar teuren ๐ซฐ Resorts versehen und meist auch nur für Gäste zugänglich. Um so schöner ist es natürlich, die naturbelassenen Orte zu sehen und zu erkunden. ๐ ๐
Der erste ๐ฅ Stop war allerdings keine Insel, sondern eine riesiges Riff ๐ชธ mitten im Meer. Der Motor ging aus und ein freundliches „Wir gehen schnorcheln“ hallte über das Boot. ๐
Damit wurde gleichzeitig das Rückspiel Lena gegen die Angst angepfiffen. ๐๏ธ๐ช
Erstmal alles wie immer - kurz sammeln, durchatmen und Kim darauf hinweisen, dass wir noch ein paar Minuten benötigen. ๐คฃ Er ist so eine Wasserratte und kann es immer kaum abwarten ins Wasser ๐ฆ zu hüpfen. ๐
Natürlich gibt er uns die Zeit โฐ, die wir benötigen bevor es wiederholt mit dem Beiboot ๐ค ein Stück entfernt zum Riff ๐ชธ geht. Lena bekommt Ihren Puls ๐ recht schnell unter Kontrolle, als sieht das wir heute auch ein grooooßes Paddelboard mit uns ziehen. ๐
Etwas widerwillig legen wir Brille ๐ฅฝ und den Schnorchel an und kriechen in die Flossen. ๐ Viel zu warm ๐ฅต, um darüber nachzudenken, was eigentlich gerade geschieht, ist Lena schneller im Wasser als ich. ๐ณ -> 2:1 für Lena! ๐ช Wie war das noch mit der Meerjungfrau… ๐งโ๏ธ ๐
๐คญ
Wir schwimmen ๐ gemeinsam los und genießen die Unterwasserwelt ๐ in vollen Zügen. Kim zieht permanent das Board mit, was Lena reichlich Sicherheit gibt. ๐ Wir bekommen diverse Fische in klein und groß gezeigt, das Board wird zwischendrin als Tisch für den Biologieunterricht auf offenem Meer umfunktioniert. ๐ง๐ผ๐ซ
Neben den Quallen ๐ชผ landen Muscheln ๐ und ein Oktopuss ๐ auf dem Unterrichtstisch, über die wir einiges erfahren. Zur Erinnerung, wir sind immernoch mitten auf dem Meer. ๐๐
Dafür gibt es definitiv ein extra Punkt auf Lenas Seite. -> 3:1 ๐๐ป
Irgendwann lässt die Kraft nach, sodass sich Lena an das Board hängt bzw. später darauf liegt, trotzdem aber immer den Helm โ๏ธ unter Wasser. Ich weiß nicht, was heute mit ihr ist… ๐ช๐ฅน
Kim und ich wechseln uns ab, unsere neu ernannte Meerjungfrau ๐งโ๏ธ zu ziehen. Anstatt Kim mal Luft ๐ซ holt, verschwindet er immer wieder in der Tiefe โฌ๏ธ, um für das Mittag zu sorgen. Nach mehreren Fehlschlägen kommt er freudig über Wasser und präsentiert uns einen Hummer! ๐ฆ๐ณ
Nach zwei Stunden haben wir einmal das Riff ๐ชธ umrundet und kehren zum Boot zurück. โฎ๏ธ
Auf das Lena jetzt auch übrigens ohne Probleme kommt, über das Board kann man ganz einfach rüberkrabbeln. ๐ก๐๐ก
Glücklich über das erreichte (und gefangene) räumen wir ein bisschen das Boot auf, während unten in der Küche der Hummer ๐ฆ und das „andere“ (haben vergessen was es war) zubereitet wird. ๐ง๐ผ๐ณ ๐ฅ Auf den leckeren Geruch der aus den Luken zieht, folgt ein „We can eat“. ๐คค
Das „zähe Etwas“ wird nicht zu unserer Leibspeise, aber der Hummer… ๐๐๐ Alle gesättigt, wären wir jetzt bereit für ein Mittagsschläfchen, aber ein paar Seemeilen müssen wir noch hinter uns bringen.
Vorbei an weiteren Traumorten ๐คฉ, schippern wir 4๏ธโฃ Stunden über den ruhigen Ozean. Jeder übernimmt mal das Steuer, sodass die anderen beiden etwas relaxten können. ๐
Pünktlich zum Sonnenuntergang ๐
erreichen wir unseren Schlafplatz vor der saftig grünen Insel „Yanuya Island“. ๐ ๐๏ธ
Als Empfangsgeschenk gibt es erstmal Abendessen. ๐ฅ Wir werden hier wirklich ganz schön gemästet. ๐
Schon seelisch und moralisch mit der Anspannung auf weitere Aktivitäten abgeschlossen, kommt Kim um die Ecke.
Bewaffnet mit mit seinem unwiderstehlichen Grinsen ๐, dem Schnorchelzeug, einem Netz ๐ฅ
und seiner heißgeliebten Harpune. ๐ฑ๐ถ๐ซ๏ธ
Es ist bereits STOCKDUNKEL, was ist eigentlich mit diesem Mann nicht in Ordnung? ๐๐
Anfangs fanden wir das alle witzig, am Ende nur noch Kim. Er meinte es ernst - wir gehen Speerfischen. ๐ซฃ Prinzipiell eine coole Idee, aber muss das jetzt im Dunkeln sein!?!? „Ja muss es, da schlafen nämlich die Fische…“ ๐คท๐ผโ๏ธ
Diskutieren bringt nichts, das haben wir schon gelernt. ๐คฃ Unsere Meerjungfrau wird erlöst, schließlich muss auch einer aufs Boot aufpassen. ๐๐ฌ
Die Einweisung hielt sich in Grenzen, bis auf wir bleiben zusammen, ich halte das Netz ๐ฅ
und wenn einer was sieht ๐, gibt es ein bestimmtes Signal mit der Taschenlampe ๐ฆ, gab es nicht viel zu sagen.
Anziehen oder besser gesagt ausziehen, ein riesiges Stück Schokolade ๐ซ „for the Energy“ einen letzten Kuss ๐ für Lena und los ging es. Wir verschwanden in der Tiefe โฌ๏ธ der Nacht, bis das Segelboot nur noch als Spielzeug zu erkennen war.
Nachdem wir im Wasser waren, musste ich vorerst wieder meine Atmung ๐ซ unter Kontrolle bekommen, was aufgrund der „Situation“ erstaunlich schnell funktionierte. Wir sammelten das ein oder andere Schalentier und einen riesigen Fisch. ๐
Auch ich entdeckte einen „schlafenden“ Meeresbewohner und gab das entsprechende Signal ๐ฆ . Kim gab mir zu verstehen, dass ich ihn beobachten soll. ๐
Er tauchte ab zu dem entdeckten Fisch, stupste ihn an und Peng!!! ๐ฅ Wie eine Bombe ๐ฃ explodierte der Fisch zu seiner 10- fachen Größe und zeigte seine riesigen Stacheln am ganzen Körper verteilt. - Das ist also ein Kugelfisch! ๐ก ๐๐ป
Schon auf dem Rückweg โฎ๏ธ, sollte es jedoch noch ein letzter Fisch sein, der im Netz landet. Gleiches Spiel - Ich „warte“, Kim taucht ab, beobachtet und Zack ๐ซ - gefangen. ๐
Ich freute mich zum einen auf den Fang ๐ฃ und zum anderen, das ich es überstanden habe. ๐๐ฝ Leider sollte es das noch nicht gewesen sein… Der zuletzt gefangene Fisch ๐ entwich der Harpune noch auf dem Weg zum Netz.
Als Kim nach ihm greifen will, kommt aus der Dunkelheit schlagartig ein schwimmender Killer ๐ฆ und schnappt sich unseren Fisch. Meine größte Befürchtung wurde war… ๐ฑ
Unseren Fang hatte er bereits vertilgt, aber weiterhin sichtlich hungrig, schlengelte der Kollege um uns und unser Netz ๐ฅ
herum.
Mir zumindest war schnell klar, weg hier!!! โ ๏ธ Hierfür reichte ein kurzes Zeichen. ๐ชง Während wir uns immer wieder umsahen, schwammen wir zurück und erreichten kurze Zeit ๐ฐ๏ธ später, unversehrt das Beiboot. ๐ฑ๐ฑ
Ihr könnt euch vorstellen, wer weiterhin gegrinst hat und es später auch direkt Lena erzählt hat. ๐๐ Für mich gab es einen Schnaps ๐น, noch bevor ich davon berichten konnte. Einen wahnsinnige und (für mich) einmalige Erfahrung. ๐ซก๐ซข
Den restlichen Abend haben wir gemeinsam den krassen Sternenhimmel ๐ erlebt. Wir dachten damals in der USA ๐บ๐ธ den einmaligen Himmel gesehen zu haben, aber heute hat nochmal alles übertroffen. ๐คฉ๐คฉ
Der zunehmende Wellengang ließ leider keine wirklich schönen Fotos ๐ธ zu und berunruhigt uns etwas bezüglich des Schlafens… ๐ง๐ฌ Wir hoffen auf eine „ruhige“ Nacht. ๐ ๐ดRead more
Malola Barrier Reef ๐ชธ๐ข๐
December 22, 2025 in Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Geweckt wurden wir mit Sonnenschein โ๏ธ und gefühlt 40 Grad in unserer Kajüte. ๐ฅต Zwar war die ganze Nacht ๐ die Luke über uns offen, allerdings sind da eher die Mücken ๐ฆ, anstatt die kühle Luft ๐จ rein gekommen.
Bis auf ein paar nächtliche Schweißattacken, haben wir die erste Nacht in unserem 2๏ธโฃm2 Escape-Room ganz angenehm geschlafen. ๐ Die Bucht war super ruhig, sodass uns auch keine Wellen ๐ gestört haben. Die Matratze gleicht zwar eher einem Waschbrett, aber unsere Erwartungen waren ja von Anfang nicht allzu hoch. ๐
Das Frühstück ist inklusive, eine festgelegte Zeit gibt es aber zum Glück nicht. Gegen 08:00 Uhr sind wir an Deck โฌ๏ธ gekrochen und wurden mit einem herzlichen „Good Morning“ empfangen. ๐ Sofort fällt uns beiden auf, das auf dem Brustaufnäher nicht „Kim“ sondern „Tim“ steht. ๐ณ๐ต๐ซ Autsch… ๐คฆ๐ปโ๏ธ๐
Wir ignorieren es gekonnt und sind uns einig, das akzeptieren wir nicht… Wir bleiben bei „Kim“, das passt auch viel besser zu ihm. ๐คฃ๐
Die Frühstücksvorbereitung war bereits in vollem Gange. Es gab süß angebratenes Toast und dazu einen ganzen Obstladen. ๐๐ Schon jetzt steht fest, abnehmen werden wir hier nicht. ๐
๐คฐ๐ผ
Natürlich darf die schwarze Brühe โ๏ธ nicht fehlen. In diesem Fall mit einer Art süßen Milch, die optisch wie Ahornsirup aussieht. ๐คท๐ผโ๏ธ Man muss nicht alles kennen, geschmeckt hat es jedenfalls. ๐คญ
Anschließend hieß es spülen ๐งผ, den Tag besprechen und den Anker โ๏ธ lichten. Eigentlich macht Kim das alles alleine, wer uns kennt, weiß, dass wir aber auch gerne mit anpacken. ๐ช
Der Anker wurde also zusammen eingeholt. Einer vorn an der Kette โ๏ธ๐ฅ (die hängt hin und wieder und muss händisch nachjustiert werden) und der andere hinten an der Fernbedienung. ๐ฎ Lena war in der Mitte und hat die Kommandos weitergegeben. ๐ฃ๏ธ
Die Segel brauchen wir nicht ziehen, da nahezu kein Wind ๐
โ๏ธ ๐จ ist. Wir starten also den Motor… bis auf ein paar schwarze Rauchwolken, passiert allerdings nicht viel. ๐ฌ๐ฑ Ein paar Schläge, ein bisschen fluchen und 5๏ธโฃ Minuten später schnurrte der Motor wieder.
Unser Kapitän ist anscheinend nicht nur Segler, Taucher und Sternekoch, sondern auch Mechaniker. ๐งฐ๐ง๐ง
Eine knappe Stunde später erreichten wir das „Malola Barrier Reef“. ๐ชธ๐
Der Job mit dem Anker wird nun andersrum ausgeführt, wir schmeißen uns ins Bade-Outfit ๐ und nähern uns per Beiboot dem Riff. Kim hatte uns gestern schon einiges dazu erzählt. Es soll dort außerdem super schön sein und dass das Wasser ๐ง total klar ist. ๐คญ
Er hat ganz klar untertrieben!!! Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. ๐ Es wirkt alles so surreal, wie in einem Traum… ๐ญ ๐ Dieses unfassbar klare Wasser mit einer wunderschönen, nicht definierbaren Farbe und mittendrin unzählige verschiedene Meeresbewohner. ๐ก ๐ข ๐ ๐ฆ
Wo sind wir hier bitte???? ๐ฅบ๐ฅบ๐ฅบ Wir haben schon viele tolle Orte gesehen, aber dieser „Platz“ gehört definitiv zu den allerschönsten โผ๏ธโผ๏ธ๐๐
Wir wollten das Wasser ๐ฆ gar nicht betreten, aus Angst die Traum-Blase könnte platzen. ๐คญ
Natürlich sind wir hier um etwas zu erleben und das nimmt Kim sehr sehr ernst. ๐ „Wir gehen Schnorcheln“ wirkte sich allerdings nicht bei allen positiv aus. ๐ฌ
Für die, die es nicht wissen… Lena hatte im Kindesalter eine nicht so schöne und vor allem prägende Erfahrung mit… ๐ค… nennen wir es mal tiefes Wasser und hohen Wellen. ๐ Seit dem ist es immer wieder eine wahnsinnige Überwindung, sich in das kühle Nass zu begeben. ๐ต๐ซ Natürlich wussten wir, was uns auf so einem Trip erwartet, Ängste kann man aber nicht einfach abstellen.
Stets das Ziel vor Augen, die Angst zu überwinden, wurde die Brille ๐ฅฝ und der Schnorchel angelegt. Plumps, Nummer eins war im Wasser. ๐ฆ Die nächste sollte Lena sein. Gut zureden hat leider nicht geholfen. Vorerst 1:0 für die Angst. ๐คจ
Lena blieb also auf dem Boot, Kim und ich waren schnorcheln. Aus einer kleinen Runde, wurde gefühlt eine Ewigkeit. Schön für das schnorcheln, schlecht für Lena. ๐ฅต Mit dem Handtuch eingerollt wie ein Burito ๐ฏ saß Sie schließlich in der prallen Sonne. โ๏ธ
Zurück auf dem Segelkahn โต๏ธ haben wir Kim das weitere Problem mit dem „zurück ins Boot kommen“ geschildert, denn Lena kann zwar vom Boot ins Wasser springen - wieder herein kommt sie jedoch ohne Hilfe nicht.๐ก #Spoiler: Er hat sich für das Beiboot später auch eine Lösung einfallen lassen.
Aber zuerst kramte er wieder in einem der tausend Fächer und Zack, eine nagelneue funkelnde Leiter ๐ช kam zum Vorschein. Eine Minuten später, war diese angebracht und Lena konnte sich erstmal abkühlen gehen. ๐ฅต Übrigens ohne nachzudenken, denn in diesem Moment war es einfach zu heiß !!
-> aktueller Stand 1:1 ๐ช๐ช
Wir haben uns dann an einen Rettungsring ๐ gebunden und neben dem Boot einfach treiben lassen. So konnten wir beide diesen traumhaften Ort entspannt genießen. ๐ Kim brachte sogar ein eiskaltes Bier ๐ป an unsere „Boje“. ๐
๐ค
Ein paar hundert Meter entfernt war eine weitere Getränkebar, mitten auf dem Meer. Ab um 9๏ธโฃ werden dort sämtliche Touristen hingekarrt um „günstig“ zu essen, zu trinken und den Tag mit plantschen ๐ zu verbringen. Dazu läuft übertrieben laute Musik ๐ถ, die selbst wir, ab und zu hören konnten. ๐คฎ ๐
Wir finden es etwas albern und unnötig aber Naja… Jeder genießt diesen traumhaften Ort eben anders. Wir sind uns jedenfalls einig, so wie wir es gerade erleben, ist es genau richtig. โ
Wer viel schwimmt, hat bekanntlich auch großen Hunger. ๐
Kim zauberte uns zum Mittag einen angebratenen Gemüsemix mit gegrilltem Fischfilet von unserem gestrigen Fang. ๐
Ja, auch mein erster Gedanke ๐ญ war, Lena wird hungern… Falsch gedacht!! โ๐ผSie hat gespeist wie eine Große und das nicht nur weil sie Hunger hatte, sondern weil es Ihr geschmeckt hat.. . ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ Gestern rohen Fisch, heute gegrillten Fisch und schwimmen im offenen Meer… ๐ณ๐ซข Ich bin gespannt, ob sie die Nacht zur Meerjungfrau ๐งโ๏ธ wird. ๐
๐ฅน
Nachdem wieder sehr reichhaltigen Mittagessen, muss man ja bekanntlich eine halbe Stunde warten. ๐
๐ Die haben wir genutzt, um den Helikopter ๐ steigen zu lassen. ๐๐ Für diese Perspektive von „da oben“, finden wir leider keine passende Beschreibung, aber Bilder sagen ja mehr als 1.000 Worte. ๐
Am frühen Nachmittag ging es dann nochmal mit dem Beiboot ๐ฃ๐ผ los. Diesmal nur für Kim und mich. Lena ist mit dem 1:1 Ausgleich vorerst sehr zufrieden und entspannt auf der Liegefläche. ๐ถ๏ธ๐
Für mich dagegen ist nicht an Entspannung zu denken… Mit uns auf der Nussschale ist nämlich auch das Tauchequipment… ๐ฑ๐ถ๐ซ๏ธ
Ich war noch nie zuvor tauchen und meine persönliche Sprachbarriere bezüglich der erforderlichen Kommunikation, lässt den Puls nur noch höher schlagen. ๐ถ๐ซ๏ธ๐คฏ๐ซฃ
Kim hat mir die Weste und Sauerstoffflasche angelegt, alles festgezurrt und mir erklärt, oder viel mehr gezeigt (๐), was zu tun ist. Ehrlich gesagt, gehört gar nicht so viel dazu. Nach 5๏ธโฃ Minuten waren wir beide bereit und haben uns rückwärts ins Wasser fallen lassen. ๐ซฃ๐ซฃ
Vielleicht wollte er aber auch nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, falls ich es mir anders überlege. ๐ค
Per Knopf ๐ฎ wurde die Luft aus der Weste ๐ฆบ gelassen und es ging in die Tiefe. Ab jetzt hieß es entspannen und ruhig atmen, was mir anfänglich sehr sehr schwer fiel. ๐งโ๏ธ
Falls es Probleme gibt, haben wir uns vorab ein paar Kommandos๐๐ผ๐๐ผ๐ ausgemacht. Kim war außerdem permanent bei mir, natürlich auch immer dabei die Harpune. ๐
Wir haben ein paar Übungen โฌ๏ธ โฌ๏ธ gemacht und Schwups die Wups, stand ich in 6๏ธโฃ Metern Tiefe auf dem Grund. ๐๐ป๐ต๐ซ Eine wahnsinnige Erfahrung. Bis auf das eigenen Atmen ๐ซ ist einfach nichts mehr zu hören ๐ง
Leider habe ich mir beim Klippenspringen in Peru irgendetwas an meine linken Ohr getan, was sich nun wieder bemerkbar machte. ๐
Der spürbare Druck ließ mich wieder schneller atmen, was Kim an den unzähligen austretenden Blasen mitbekam, sodass wir langsam wieder aufgestiegen sind. ๐
Unfassbar dankbar ๐๐ฝ , diese Erfahrung gemacht zu haben, habe ich genauso schnell beschlossen 2๏ธโฃ bis 3๏ธโฃ Meter sind okay, tiefer ist für mich (auch ohne Ohrenprobleme) leider nichts. ๐ฌ๐คท๐ผโ๏ธ
Wir waren noch ca. 1๏ธโฃ Stunde unter Wasser ๐คฟ und haben das Riff und die Tierchen ausgiebig angeschaut. ๐ ๐ Es ist wirklich unbeschreiblich, was hier für eine Unterwasserwelt vorzufinden ist. ๐ณ๐ณ Intakte Riffe, Schildkröten ๐ข, unzählige Fischarten ๐, Seesterne ๐ชผ, Schlangen und und und… ๐คฉ๐คฉ
Nach dem Ausflug sind wir einschließlich der braungebrannten Lena und dem Segelboot โต๏ธ nochmal in Richtung ๐งญ „Malolo Lailai Island“ geschippert. Diesmal direkt in die Bucht ๐๏ธ um uns an einer Boje festzumachen. Hier werden wir auch die zweite Nacht verbringen.
Laut den Telefonaten โ๏ธ von Kim, bekommen wir wohl heute noch Besuch. ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ Als erstes aber ging es an Land. Bis auf ein Luxusresort und dessen Boutiquen, Restaurants/ Bars, einen winzigen Supermarkt ๐ช sowie einem Salzwasserpool, gibt es hier nichts weiter.
Wir sind eigentlich auch nur hier, um zu duschen ๐ฟ und die fehlende Gurke ๐ฅ zu besorgen. ๐
Nachdem sich unser „blinder Passagier“ aber anscheinend stark verspätet (er kommt mit der Fähre vom Festland), haben wir spontan Zeit „zur freien Verfügung“.
Wir nutzen den Pool, schlendern durch die Boutiquen ๐ und finden uns zum Sonnenuntergang ๐
in einer Bar ein. Hier treffen wir später auch Kim und unseren neuen Mitfahrer Paul, der schon jetzt nicht sonderlich gesprächig wirkt. ๐คซ๐ค
Auch unser Kapitän wirkt irgendwie nicht sonderlich begeistert, von unserem neuen Crewmitglied…. ๐คจ
Wir sollten unser Bier ๐ป in Ruhe austrinken und unbedingt den Sonnenuntergang ๐
geniessen. Er fährt mit Paul schon vor aufs Boot, um das Abendessen ๐ฅ vorzubereiten.
Aufgrund Pauls verspäteter Ankunft, gibt es dieses heute nämlich nicht pünktlich zum Sonnenuntergang ๐
. Das ist auch der Grund, weshalb Kim sichtlich genervt ist. Ihm geht es nämlich hauptsächlich, um das Wohl seiner Gäste. ๐
Jedenfalls sind wir frisch geduscht ๐ฟ , was bei dem Salzgehalt ๐ง von 8.000 % auch dringend notwendig war. Das Problem mit langen Haaren ๐โ๏ธ und dem Salzwasser kann ich übrigens nun auch endlich verstehen. ๐คฃ
Wir werden später abgeholt und genießen das wiederholt leckere Essen (Kokosnuss Curry) ๐ auf dem Boot. Paul schläft ๐ bereits in der Hängematte und so vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Kim, bevor ein weiterer toller Tag endet. ๐๐ผRead more


































































































































































































































































































































































































































































































































































































Traveler
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