• Basti und Lena
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Eine Reise um die Welt ๐Ÿ—บ๏ธ ๐ŸŒŽ

WO auch immer du bist, ist genau da, WO du sein sollst. ๐Ÿ“– ๐Ÿงณ ๐Ÿซถ Read more
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    ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด Vรฅgan, Norwegen

    Nach der zweiten ruhigen Nacht ging es wieder ungewohnt früh raus. Bereits 06:00 Uhr klingelte der Wecker. โฐ

    Sich morgens zu zweit auf engem Raum zu organisieren ๐Ÿ’†‍โ™€๏ธ ist wieder etwas ungewohnt, aber keinesfalls unmöglich. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ’ช Nach dem Frisch machen ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ ๐Ÿšฟ, einem Kaffee โ˜•๏ธ und den Tagesrucksack mit Wertsachen und Snacks füllen, beginnt der Tag.

    Wir bezahlen 4€ für unseren Stellplatz und begeben uns schnellstmöglich ๐Ÿ’จ zum Check In am Fährterminal. Dieser soll wohl in 1๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten schließen. ๐Ÿซจ๐Ÿคจ Ja, unser zeitliches Management funktioniert auch nach einer Woche Deutschland noch nicht so richtig. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Dem Herren am Schalter erklären wir unser Anliegen auf Englisch, worauf er sehr verwirrt schaut. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Verständlich, wir stehen seit 2๏ธโƒฃ Minuten im Raum, unterhalten uns auf Deutsch und sprechen ihn dann auf Englisch an. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฆ๐Ÿป Da käme ich mir auch etwas dumm vor. ๐Ÿคญ

    Die Sprachbarriere war schnell gebrochen und er erklärt uns ganz entspannt (auf Deutsch), dass wir hier falsch sind. ๐Ÿ™„๐Ÿ™„ Wir müssten in Richtung ๐Ÿงญ Fähranleger, an der nächsten Schranke wäre dann ein Check In Automaten. ๐ŸŽŸ๏ธ

    Glücklicherweise war es auch so. ๐Ÿ˜Œ Kurze Zeit später standen wir in Linie 14 und warteten mit 2๏ธโƒฃ weiteren Fahrzeugen ๐Ÿš— und unzähligen LKW‘s ๐Ÿš› auf das Go ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ der Mitarbeiter. ๐Ÿšง Die Rampe nach oben, den Camper parken, abschließen und den Weg ins Innere des Stahlkolosses ๐Ÿšข finden, waren die nächsten Schritte. ๐Ÿ•ต๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’ช

    An Deck 5๏ธโƒฃ von 7๏ธโƒฃ haben wir es uns gemütlich gemacht. Füße hoch, ein wenig zudecken und den Blick ๐Ÿ‘๏ธ aus dem überdimensionierten Fenster genießen. ๐Ÿ˜Œ Während gerade die Sonne am Horizont aufging gab es Wiener, Knacker und Brötchen zum Frühstück. ๐Ÿณ

    Nach gut 2๏ธโƒฃ Stunden Entspannung haben wir uns auf den Weg gemacht, das Schiff etwas zu erkunden. Außer einem Duty Free Shop ๐Ÿ›๏ธ, einem Bistro, vielen Kabinen ๐Ÿ›๏ธ und den Rettungsbooten ๐Ÿ›Ÿ, gab es nicht so viel zu entdecken. ๐Ÿ”

    Festgestellt haben wir allerdings, dass es auf Deck 6๏ธโƒฃ bedeutend wärmer ist, wo wir dann auch die restliche Zeit โฐ verbracht haben. Auf der Liste ๐Ÿ“‹ stand ganz weit oben, unsere Route zu planen und den heutigen Schlafort festzulegen. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Dafür haben wir tatsächlich auch bis zur letzten Minute gebraucht. ๐Ÿซจ

    Nach 6,5 Stunden entspannter Überfahrt โ›ด๏ธerreichen wir gegen 14:00 Uhr Trelleborg, die Stadt liegt in unserem Land Nummer 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ -> Schweden. ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช ๐Ÿคฉ

    Der Van ๐Ÿš war schnell gefunden, ist heil geblieben und so verlassen wir als erster die Fähre. Nach unserer aktuellen Routenplanung, lassen wir Malmö links liegen und düsen ๐Ÿ’จ heute noch die ersten 350 km Richtung Norden. โฌ†๏ธ

    Die Straßenverhältnisse sind erstaunlich gut, gestoppt wird nur für einen Snack und zum Tanken โ›ฝ๏ธ. Vier Stunden später erreichen wir das Städtchen „Jönköpping“.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Jönköping ist eine Stadt im Nordwesten der historischen schwedischen Provinz Småland. Sie ist Hauptort der Provinz Jönköpings län und der Gemeinde Jönköping, welche knapp 150.000 Einwohner zählt.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Lena hat uns einen kostenloser Stellplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ direkt am „Jönköpings Stadspark“ herausgesucht. Der Trip kann nicht besser beginnen, wir haben einen wundervollen Blick auf die Stadt ๐ŸŒ† und den angrenzenden Vätternsee. ๐ŸŒŠ Wir machen uns einen gemütlichen ersten Abend im Van und gehen früh schlafen. ๐Ÿ˜ด

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der Vättern ist ein Süßwassersee und wird vom Motala ström in die Ostsee entwässert.
    Mit einer Fläche von 1886 km² ist der See der zweitgrößte See Schwedens, sowie der elftgrößte See in Europa. Im Norden ist er durchschnittlich 25 Meter, im Süden mehr als 100 Meter tief.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der nächste Morgen empfängt und mit zarten -10 Grad. ๐Ÿฅถ Im Auto ist es kuschelig warm und draußen strahlend blauer Himmel und Sonne. โ˜€๏ธ Genau so hatten wir uns das vorgestellt. ๐Ÿคฉ

    Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang ๐Ÿƒ๐Ÿฝ durch den riesigen Park. Es gibt Viewpoints, ein Stadion ๐ŸŸ๏ธ (Stadsparksvallen) und ein Wildgehege zu bestaunen. Neben den Enten ๐Ÿฆ†, Ziegen ๐Ÿ und Dammhirschen ๐ŸฆŒ , die im Park verteilt sind, gab es natürlich auch Alpakas. ๐Ÿฆ™ Ihr könnt euch vorstellen, wie wir den halben Tag verbracht haben. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜…๐Ÿคญ๐Ÿคญ

    Auch sonst findet man hier viel Natur. ๐ŸŒณ In der gesamten Gemeinde Jönköping liegen 2๏ธโƒฃ8๏ธโƒฃ Naturschutzgebiete und über 250 km Wanderwege. ๐Ÿฅพ Im Winter leider nur bedingt geöffnet. Nach einer Aufwärmpause im Camper mit Tee ๐Ÿต und Keksen ๐Ÿช, ging es den Berg hinab in das Stadtzentrum. ๐ŸŒ†

    Bei bestem Wetter โ˜€๏ธ haben wir uns u.a. die Kirche „Sofiakyrkan“ โ›ช๏ธ und die weiterführende Schule „Per Brahe Secondary School“ angeschaut, sind über den zugefrorenen See „Munksjön“ geschlittert โ›ธ๏ธ und waren am Hafen. โš“๏ธ

    Auf dem Rückweg sollte es eigentlich noch in das „Tändsticksmuseet“ (Streichholzmuseum) ๐Ÿ”ฅ gehen, das hatte aber leider schon zu. ๐Ÿ˜•
    Etwas niedergeschlagen ging es zurück zu Nilson. Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten bergauf haben uns zumindest wieder ordentlich aufgewärmt, sodass direkt der Sonnenuntergang ๐ŸŒ… noch geschaut werden konnte. ๐Ÿคฉ

    Nach dem Abendessen ๐Ÿฅ˜ und einer heißen Dusche ๐Ÿšฟ wurden die Lichterketten und Kerzen ๐Ÿ•ฏ๏ธ aktiviert - Wohlfühlstimmung hoch ๐Ÿ”Ÿ. Währenddessen lief unsere Serie, bis die Äuglein immer kleiner wurden. ๐Ÿ“บ

    Wir hoffen auf eine weitere entspannte Nacht in unserem rollenden Wohnzimmer. ๐ŸŒ™ ๐Ÿ˜ด
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  • Roadtrip 3.0 ๐Ÿ“–๐Ÿšโ„๏ธ

    February 16 in Germany โ‹… โ˜๏ธ -3 ยฐC

    Nach ein paar Tagen Deutschland, geht es nun wieder los. Auf in unser letztes Kapitel der Freiheit. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ’ช

    Wir haben uns gegen einen 15 Stunden Flug โœˆ๏ธ nach Taiwan ๐Ÿ‡น๐Ÿ‡ผ entschieden und mieten uns stattdessen ein fahrendes Wohnzimmer. ๐Ÿ›ฃ๏ธ๐Ÿš

    Die letzten Roadtrips haben uns unfassbar begeistert. Einfach anzuhalten, zu essen und zu schlafen, wo man möchte. Unabhängig von allem zu sein… Genau das, wollen wir in unserem letzten Kapitel noch einmal erleben. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Der Süden war uns wettermässig etwas zu wechselhaft โ˜€๏ธ๐ŸŒง๏ธ, also soll es in den Norden ๐Ÿงญ gehen. Die Richtung hatten wir auch schon mehrmals auf dem Schirm, aber irgendwie ging es dann doch immer ins Warme. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Für uns also ein völlig neues und unbekanntes Terrain. ๐Ÿ”Ž๐Ÿ•ต๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Wir haben uns mit ein paar Camperfirmen auseinandergesetzt und unsere groben Pläne โ„๏ธ geschildert. ๐Ÿ“‹ Einige haben uns abgesagt, andere ein Angebot geschickt. ๐Ÿ“ฒ Tatsächlich war auch ein preislich attraktives Angebot dabei, was per Telefon โ˜Ž๏ธ nochmal nachverhandelt wurde. ๐Ÿ˜ Wir haben spontan zugestimmt und heute war es dann endlich so weit! ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿคฉ

    Der Camper steht, die Richtung auch… Winterschuhe statt FlipFlops ๐Ÿฉด, Skihose statt kurzer Hose… ๐Ÿฉณ Alles andere ergibt sich! ๐Ÿ˜Ž

    Pünktlich zu Beginn der Reise, hat es über Nacht geschneit. โ„๏ธ Bereits 09:00 Uhr konnten wir „Nilson“ abholen. ๐Ÿš Das Winter-Räumkommando ๐Ÿฆบ๐Ÿง‚hatte um die Zeit natürlich wieder „wichtigeres zu tun“, sodass sich die Fahrt zur Vermietstattion, eher wie eine Schlittschuhfahrt โ›ธ๏ธ anfühlte.

    Nach 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten war die Übergabe erledigt und der Schlüssel ๐Ÿ”‘ in unseren Händen. Nach der Rückfahrt nach Weimar, wurde das Fahrzeug ๐Ÿš noch dem ein oder anderen „präsentiert“, bevor es an das Einräumen ging.
    Vorbereitet war schon alles, es musste „nur noch“ aus dem 5. Stock heruntergetragen โฌ‡๏ธ und eingeladen werden. ๐Ÿ™„๐Ÿซจ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ

    Das erste Mal wieder Reisen, ohne Gewichtsbeschränkung… โš–๏ธ Das haben wir definitiv ausgenutzt. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜… Nach dem Erledigen der letzten Einkäufe, sollte es eigentlich los gehen. ๐Ÿ’ช

    Die Ölstandsanzeige hatte allerdings andere Pläne mit uns und meldete sich mit „Max. Motorölstand überschritten“. ๐Ÿค” Kannten wir so auch noch nicht, also wurde zum Telefon ๐Ÿ“ž gegriffen. Leider erreichten uns damit keine guten Nachrichten, denn wir sollten umgehend zur Station zurück kommen. ๐Ÿ™„

    Eine Stunde ๐Ÿ•– und zwei Kaffee โ˜•๏ธ später, war das Problem vom Werkstattmeister gelöst und wir konnten endlich los fahren. ๐Ÿ’จGegen 18:00 Uhr hieß es also -> Next Stop Rostock! โš“๏ธ

    Auf der Fahrt klappte alles, kein Stau, keine nervigen Autofahrer, kein schlechtes Wetter. Perfekter Beginn, wenn „Nilson“ nicht so unheimlichen Durst hätte. ๐Ÿซขโ›ฝ๏ธโ›ฝ๏ธ Nach ein paar kleineren Pausen, erreichten wir gegen 23:30 Uhr dann endlich das Hafengelände. Wir haben uns entschieden direkt dort zu schlafen, so sind wir morgen früh direkt am Ort des Geschehens. ๐Ÿ˜‰โ›ด๏ธ

    Wir haben unser Wohn-, Schlaf- und Badezimmer noch etwas gemütlich eingerichtet ๐Ÿ•ฏ๏ธ๐Ÿช… und mit Hilfe von Panzertape ๐Ÿฉนund Kabelbindern ๐Ÿชข das ein oder andere befestigt. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿ’ก

    Anschließend gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen ๐ŸŒญund sich auf die erste Nacht vorbereitet. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿ›Œ
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  • Deutschland 3.0 ๐Ÿซฃ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช

    Feb 5โ€“15 in Germany โ‹… โ˜๏ธ 0 ยฐC

    Das dritte Mal Deutschland, das zweite Mal ungeplant… ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซฃ

    Frankfurt am Main empfängt uns mit genau der Mischung aus Nieselregen ๐ŸŒง๏ธ, grauem Himmel und Februarkälte ๐Ÿฅถ, die man nach sechs Monaten Tropensonne โ˜€๏ธ eigentlich nicht gebrauchen kann.

    Auch wenn wir 28 Grad Temperaturdifferenz haben, bleiben die kurzen Hosen ๐Ÿฉณ an. Nicht, weil es sinnvoll wäre, sondern aus Prinzip. Wenn wir schon frieren, dann wenigstens mit Würde. ๐Ÿ’ช๐Ÿคฃ

    Nach der ewig dauernden Passkontrolle ๐Ÿ›‚ geht es in Richtung Gepäckbad. Das es hier nicht schnell geht, haben wir erwartet, aber das wir 1๏ธโƒฃ Stunde auf unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’warten müssen, stand auf keinem Zettel. ๐Ÿ™„

    Statt einer jubelnden Empfangscrew mit Luftballons ๐ŸŽˆund „Welcome Back“-Schildern ๐Ÿชง, erwartet uns am Flughafen leider niemand. Wir laufen an all den emotionalen Wiedersehen vorbei, beobachten Tränen ๐Ÿ˜ญ, Blumen ๐ŸŒบ und lange Umarmungen. ๐Ÿซ‚

    Währenddessen wir uns den Weg zum Fernbahnhof suchen, klingelt das Handy. ๐Ÿ“ฒ Gisa und Robin haben sich die Uhrzeit gemerkt und melden sich aus dem warmen Vietnam, um uns in Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช willkommen zu heißen. ๐ŸŽ‰๐Ÿ™๐Ÿฝ

    Während wir uns in Frankfurt die kalte Luft um die Nase ๐Ÿ‘ƒ wehen lassen, stehen die beiden irgendwo barfuß im Sand. Der Unterschied, könnte kaum größer sein, aber genau dieser Anruf, fühlt sich wie eine warme Umarmung an. ๐Ÿซถ๐Ÿซ‚

    Unsere ursprünglich gebuchte Zugverbindung in Richtung ๐Ÿงญ Dortmund wurde schon vor mehrere Tagen ๐Ÿ“† aufgehoben, somit haben wir keine Zugbindung mehr. ๐Ÿ’ช Also suchen wir uns den nächstmöglichen ICE ๐Ÿš„, der uns in Richtung Heimat bringt.

    Erstaunlicherweise sitzen wir 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten bereits im ersten Zug nach Düsseldorf. Der Umstieg in den Anschlusszug über Hagen in Richtung Dortmund klappt ebenso reibungslos, wie die jeweilige Sitzplatzsuche. ๐Ÿ’บ Die Züge ๐Ÿš‚ sind leer und pünktlich, das kennt man gar nicht mehr von der DB. ๐Ÿซข

    Die Schwiegermama wartet bereits mit strahlendem Gesicht ๐Ÿ˜ auf uns und nun dürfen auch wir die ersten Umarmungen entgegennehmen. โ˜บ๏ธโ˜บ๏ธ

    Die Standpauke wegen den kurzen Sachen müssen wir über uns ergehen lassen, aber selbst die fühlt sich in diesem Moment liebevoll an. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜‰ Sechs Monate ohne
    persönlichen Kontakt, ist dann doch für alle nicht so einfach. ๐Ÿ˜ฌ

    Zuhause erwartet uns dann doch noch eine „Welcome Back“-Girlande ๐Ÿช… an der Eingangstür. Im Haus ๐Ÿก ist ebenfalls dekoriert ๐ŸŽˆund noch bevor wir richtig realisieren, was passiert, springen Tante und Onkel um die Ecke. ๐Ÿฅณ Wir fallen uns in die Arme und sind einfach nur dankbar, gesund und unbeschadet wieder hier zu stehen. ๐Ÿ˜Š

    Wir stoßen gemeinsam auf unsere Rückkehr an ๐Ÿฅ‚ und sofort beginnt das wilde Erzählen. ๐Ÿ—ฃ๏ธ Jeder möchte alles wissen und wir versuchen, die letzten 6๏ธโƒฃ Monate in ein paar Stunden zu packen ๐Ÿซจ, obwohl nach 48 Stunden Rückreise โœˆ๏ธ die Müdigkeit ๐Ÿ˜ด langsam spürbar wird.

    Am späten Nachmittag kommen neben den leider erkrankten Gästen, noch Pyrotechnik - Jörg ๐Ÿš€ und Cousin + Freundin dazu. Wir verbringen gemeinsam den ersten Ankomm-Abend mit leckeren Essen ๐Ÿฅ˜ und ein paar kalten Getränken. ๐Ÿฅค Vielen Dank für die tolle Überraschung. โค๏ธ

    Am nächsten Tag ๐Ÿ“† nehmen wir jedoch schon wieder Abschied und fahren weiter nach Weimar. ๐Ÿก Der Grund unserer abrupten Rückkehr nach Deutschland ist nicht das Heinweh, sondern die Trauerfeier von einem guten Freund, die am folgenden Tag stattfindet. ๐Ÿ˜•

    Die 4๏ธโƒฃ- stündige Heimfahrt ๐Ÿš— verläuft ohne Probleme und viel Gerede. Wir sind beide in unseren Gedanken… das letzte Mal auf dieser Strecke hatten wir noch knapp 8๏ธโƒฃ Monate vor uns. ๐Ÿ’ญ

    Am Nachmittag stehen wir mit unserem Hab und Gut ๐ŸŽ’ wieder in unserer Wohnung. Mutti und Schwester Jasmin begrüßen uns herzlich mit langen Umarmungen ๐Ÿซ‚, einem Wilkommens Drink ๐Ÿน und vorbereitetem Abendessen. ๐Ÿฅ˜ Vielen Dank für den tollen Empfang. โค๏ธ

    Mit dabei natürlich auch Meggi ๐Ÿˆ, die sichtbar ein paar Extrakilos โš–๏ธ zugelegt hat. ๐Ÿ˜ฌ Wenn wir ehrlich sind, haben wir das aber auch. ๐Ÿคฃ Offenbar haben wir alle die letzten Monate genossen. Am Abend ๐ŸŒ“ besuchen wir noch Freunde und den neuen 4๏ธโƒฃ Monate alten Familienzuwachs. ๐Ÿ‘ถ

    Die Trauerfeier am nächsten Tag ๐Ÿ“† bringt viele bekannte Gesichter zusammen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, so viele Menschen wiederzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass der Anlass ein Abschied ist. Trauer und Freude liegen heute ganz nah beieinander. Die Zeremonie ist würdevoll und berührend. Der Abschied tut weh, aber er tut auch gut. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dafür zurückzukommen.

    Die darauffolgenden Tage füllen wir mit Zeit für Familie und Freunde. ๐Ÿฑ ๐Ÿ‘ฏ‍โ™‚๏ธ Wir gehen im Schnee โ„๏ธ spazieren, reparieren Autos, genießen die klare Winterluft und schauen gemeinsam den Super Bowl. ๐ŸŸ๏ธ๐Ÿˆ Zum ersten Mal leeren wir unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’ vollständig aus. Beim waschen, sortieren und ausrangieren, merken wir, dass sich etwas in uns verändert hat. Es fühlt sich irgendwie nicht nach einem Ende an. ๐Ÿง

    Wir haben noch etwas Zeit โฐ, bis das Arbeitsleben ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ’ป wieder beginnt. Gleichzeitig verspüren wir aktuell keine Lust auf langes Fliegen โœˆ๏ธ und das graue Wetter โ˜๏ธmotiviert uns nicht gerade, hier sesshaft zu werden.

    Zwischen Gesprächen, Spaziergängen ๐Ÿšถund Gedankenspielen ๐Ÿ’ญ, entsteht langsam eine neue Idee. Es ist, als würde sich ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. ๐Ÿงฉ

    Bevor wir es richtig realisieren, stehen wir schon wieder vor Familie und Freunden, um uns erneut zu verabschieden. ๐Ÿ˜ฅ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ Nach nur einer Woche in Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช hissen wir erneut die Segel. ๐Ÿ’ช Diesmal ist der Zeitraum begrenzt und das Abenteuer anders, aber das Gefühl ist absolut vertraut. ๐Ÿซถ๐ŸŒŽ ๐Ÿ—บ๏ธ
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  • Es beginnt der letzte Morgen, an dem wir barfuß ๐Ÿฆถ und leicht begleitet, den morgendlichen Kaffee โ˜•๏ธ zu uns nehmen. ๐Ÿ™ƒ Da auch wir heute Port Barton verlassen werden, steht ein Reisetag an. ๐Ÿงณ Wie bekannt, klingelt an diesen Tagen der Wecker โฐ ungewöhnlich früh. ๐Ÿ˜ด

    Unsere Klamotten ๐Ÿ‘–und sonstige Utensilien ๐Ÿคฟ sind im ganzen Zimmer verteilt, was mehr Zeit für das packen benötigt. Hinzu kommt ein erneuter Stromausfall ๐Ÿชซ, was feuchte Sachen und Dunkelheit bedeutet. ๐Ÿ™„

    Der Tag beginnt also entsprechend „gut“ gelaunt und mit angelegter Kopflampe. ๐Ÿ”ฆ Aufregen bringt nichts, es zählt das Beste aus der Situation zu machen. ๐Ÿ’ช

    Während des Packens ๐Ÿงณ bekamen wir mit, das sich unser Nachbar ausgeschlossen hatte. Der ältere Herr ๐Ÿ‘ด war eigentlich auf dem Weg zur Bootstour, hatte aber sein Handtuch vergessen. Nun steht er zwar mit Handtuch, aber ohne Schlüssel ๐Ÿ”‘ vor seiner Tür. ๐Ÿšช๐Ÿ˜ฌ

    Ich schaute mir unser Türschloss an, um herauszufinden wie der Schnapper schließt. ๐Ÿ‘๏ธ ๐Ÿ’ก Mittlerweile waren auch zwei Angestellte da, die ebenfalls versuchten, die Tür (ohne Erfolg) zu öffnen. Wir baten die Mitarbeiterin um eine Kreditkarte ๐Ÿ’ณ oder Ähnliches und erklärten unseren Vorschlag zur Lösung des Problems. ๐Ÿ˜‰ Zweimal biegen, dazwischen schieben und kräftig ziehen bescherte dem älteren Herren eine offenen Tür. ๐Ÿ”“๐Ÿšช

    Es ist schon hilfreich, dem Schlüsseldienst das ein oder andere Mal genauer über die Schulter zu schauen. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ‘€ Die Karmapunkte sind aufgefüllt, nun heißt es fertig packen. ๐ŸŽ’

    Nach einem 15 Minuten Fußmarsch ๐Ÿฆถ kommen wir am Busbahnhof an. Die Jungs begrüßen uns extra freundlich und mit einem breiten Grinsen. ๐Ÿ˜ Könnte an dem Abschied von Gisa und Robin liegen… ๐Ÿ˜‚๐Ÿค”๐Ÿ’ญ

    Wir sagen ein letztes Mal „Bye Bye Port Barton, bis bald“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und fahren kurz nach 08:00 Uhr los. ๐Ÿš Knapp 4๏ธโƒฃ Stunden später sind wir für 9€ pro Person in Puerto Princessa angekommen. Wenn man einen Zeitpuffer einplant, benötigt man ihn nicht… ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ™„ Die Zeit bis zum Abflug um 15:30 Uhr haben wir auf der Wiese am Flughafen verbracht. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ“–

    Nachdem wir ab frühen Abend in Manila gelandet sind, ging es per Grab ๐Ÿš• zur Unterkunft. Die 3๏ธโƒฃ Kilometer legten wir in rekordverdächtigen 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten zurück. ๐Ÿ˜ต๐Ÿ˜… Zu unserem Erstaunen, liegt das 35€ Zimmer in einer überwachten „Kommune“, was uns gegenüber der restlichen Gegend, ein sehr sehr gutes Gefühl übermittelt. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜‰

    Gegen die Empfehlung des Hotelpersonals, machen wir uns am Abend nochmal zu Fuß auf den Weg, um ein letztes Mal einen 7/11 zu besuchen. ๐Ÿช๐Ÿ˜ Auf Palawan existiert dieser heilige Tempel der schnellen Bedürfnisbefriedigung nämlich nicht. Und nach Wochen, ohne künstlich perfektionierte Sandwiches ๐Ÿฅช und überteuerte Snacks,
    waren wir offiziell im 7/11 Entzug. ๐Ÿซ 

    Natürlich ging es auch um unseren legendären 7-Eleven-Gedächtnisbeutel, der vor 3๏ธโƒฃ Jahren hier in Manila gekauft wurde und nach 1๏ธโƒฃ4๏ธโƒฃ Monaten Dauereinsatz, nun endgültig in Rente gehen darf. ๐Ÿชฆ

    Neben dem Abendessen, gab es auch einige Mitbringsel und wieder nette Gespräche mit Einheimischen. Asien ist einfach sooo toll!!! ๐Ÿ˜Š ๐Ÿคฉ

    Nach einer unfassbar heißen Dusche ๐Ÿšฟ, trinken wir unser letztes Bier ๐Ÿบ bei tropisch warmen Temperaturen. Darauf folgte erholsamer Schlaf und ein viel zu starker Kaffee. โ˜•๏ธ Mister Grab ๐Ÿš• brachte uns wieder zurück โฎ๏ธ zum Flughafen, diesmal allerdings zum internationalen Terminal.

    Das Protokoll ๐Ÿ“‹ - Einchecken ๐ŸŽซ, lieb grinsen wegen zu viel Gepäck โš–๏ธ ๐ŸŽ’ und die Parfümabteilung ausgiebig testen, haben wir ordnungsgemäß ausgeführt - und wird uns in Zukunft fehlen. ๐Ÿ˜• Gegen 09:30 Uhr ging der Flieger hoch ๐Ÿ›ซ und schon 13:30 Uhr konnten wir das Schiffs - Tetris beim Anflug auf Singapur ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ฌ beobachten. ๐Ÿ›ฌ

    Anstatt Kuala Lumpur, haben wir für unseren Zwischenstopp ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธbewusst Singapur gewählt, um auch endlich den größten Indoor Wasserfall „Jewel Rain“ zu bestaunen. ๐Ÿ‘€ Ganze 7๏ธโƒฃ Stunden haben wir hier Aufenthalt, die vollgepackt mit zahlreichen sehenswerten Spots und unserem ersten Loungezugang sind. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Und nein, wir reden nicht von der City (die kennen wir schon), es geht ausschließlich um das Flughafengelände. ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ

    Wir beginnen sofort nach der Landung mit dem abarbeiten unserer Strichliste. โœ”๏ธ Darunter zählen der „Dreamscape“, der “ Enchanted Garden“ und das Hard Rock Café. ๐ŸŽธ๐Ÿ“ Nach einer kleinen Verschnaufspause auf der Terrasse, folgen der „Sunflower Garden“ ๐ŸŒป und der „Butterfly Garden“ ๐Ÿฆ‹ bevor es zum auspowern in die „Fit and Fun Zone“ geht. ๐ŸฅŠ๐ŸŠ‍โ™‚๏ธ๐Ÿง—‍โ™‚๏ธ๐Ÿคธ Das Kino und den Pool haben wir nur von weitem betrachtet. ๐Ÿ˜‰

    Per Flughafen Zug ๐Ÿšƒ ging es zum Terminalwechsel, um durch die riesige Mall ๐Ÿ›๏ธ zu schlendern, den „Canopy Walk“ und „Mirror Park“ unter dem Dach zu begutachten
    und natürlich das Highlight - den größten Indoor Wasserfall der Welt „Jewel Rain“ zu bestaunen. Inmitten einer angelegten Dschungel Kulisse ๐ŸŒด stürzt das Wasser 40m vom kuppelförmigen Dach hinab. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Wem es nicht bewusst ist, der Wasserfall befindet sich zwar auf dem Flughafengelände, man muss für einen Besuch aber offiziell nach Singapur einreisen und benötigt eine vorab erteilte Einreisegenehmigung. ๐Ÿ˜

    ——— ๐Ÿ’ก

    Für die letzten 3๏ธโƒฃ Stunden ging es für uns in eine Lounge. Die wurde uns aufgrund von gesammelten Punkten bei Trip.com „zur Verfügung gestellt“. ๐Ÿ“ฒ Das Angebot haben wir natürlich gerne wahrgenommen und konnten so die restliche Wartezeit völlig entspannt überbrücken. ๐Ÿ˜Šโ˜บ๏ธ

    Entspannte Sitze ๐Ÿ’บ, geräumige Toiletten und todesheiße Duschen, zählen zu den nebensächlichen Dingen. ๐Ÿคฃ Das Angebot an Speisen und Getränken übertraf das Volumen unser Mägen. ๐Ÿซƒ Ob süß oder herzhaft, kalt oder warm, Salatbar oder Eistheke, Wein oder Cola… Es war für jeden etwas dabei!! ๐Ÿซ ๐Ÿ˜‹

    Das wir das mal sagen, hätten wir auch nicht gedacht, aber der Zwischenstopp war viel zu kurz. ๐Ÿคญ๐Ÿซข Auf dem Weg zum Gate haben wir noch eine Angestellte getroffen, die auf Nachfrage ganz klar „Pro Makita“ ist. Ich denke, alle Betroffenen, fühlen sich jetzt angesprochen. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ’ช

    Fast pünktlich โฐ sind wir 20:30 Uhr in Singapur abgehoben, um uns auf den 8-stündigen Flug nach Bahrain ๐Ÿ‡ง๐Ÿ‡ญ zu machen.
    Der Flieger โœˆ๏ธ war nahezu leer, sodass wir (und alle anderen) jeweils eine eigene Sitzreihe einnehmen konnten . ๐Ÿ˜ด Es hieß also Decke ordern, Film ๐ŸŽฅ aussuchen, lang machen und den Flug genießen. ๐Ÿ˜Œ

    Kurz vor der Landung gab es nochmal Essen ๐Ÿฅ˜ , was wir zwar nicht benötigten, aber irgendwie trotzdem aufgegessen haben. ๐Ÿคฃ Vielleicht lag es daran, das es mit „echtem“ Metallbesteck ๐Ÿด serviert wurde oder einfach geschmeckt hat. ๐Ÿค”

    Gegen 23:30 Uhr (-5h Zeitverschiebung) sind wir in Bahrain ๐Ÿ‡ง๐Ÿ‡ญ wiederholt zwischen gelandet. ๐Ÿ›ฌ Hier hatten wir nur wenig Zeit, es gab nichts anzuschauen und der Loungezugang galt nur für Singapur. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Wir haben unsere üblichen Parfümtests durchgeführt, uns etwas die Beine vertreten und schon saßen wir wieder im Flugzeug. โœˆ๏ธ

    Diesmal das komplette Gegenteil… VOLLER Flieger, unfreundliches Personal und schlechte Filme. ๐Ÿฟ Meckern auf hohem Niveau. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿคซ Wenigstens das Essen ๐Ÿฑ war genießbar und eventuelle Turbulenzen nicht vorhanden. ๐ŸŒช๏ธ ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Knapp 3๏ธโƒฃ Stunden vor der Landung gab es noch einen medizinischen Notfall. ๐Ÿšจ Eine Frau lag plötzlich im Gang und hat nach Luft geschnappt. ๐Ÿ˜ฌ Glücklicherweise gab es einen Mitreisenden, der blitzartig die ärztliche Versorgung übernehmen konnte. ๐Ÿ‘๐Ÿผ Das Flugzeugpersonal war in dieser Situation leider etwas überfordert… ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Ohne Zwischenlandung und mit gesunden Passagieren, konnte der Flug โœˆ๏ธ zum Glück fortgesetzt werden. ๐Ÿ˜ด Geweckt und zurück auf dem Boden der Tatsachen, wurden wir kurz vor der Landung, über die Lautsprecher ๐Ÿ”Š gebracht.

    Der Kapitän ๐Ÿ‘จ‍โœˆ๏ธ bedankte sich und hieß alle Passagiere „Herzlich Willkommen in Frankfurt, ich wünsche einen schönen Urlaub“ โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ

    Ein Satz, der sich gleichzeitig vertraut und falsch anfühlt. „Ich wünsche einen schönen Urlaub.“ Wie schön wäre es, wenn es nur Urlaub wäre…. ๐Ÿ˜”โ˜น๏ธ

    Stattdessen landen wir nicht nur in Frankfurt – wir landen in der Realität. Im Winter. In der Kälte. Im Alltag. โ„๏ธ ๐Ÿ“†
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  • Port Barton - Bootsrennen ๐Ÿšค ๐Ÿโ˜”๏ธ๐Ÿ’†๐Ÿ˜Ž

    Jan 31โ€“Feb 2 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 28 ยฐC

    Nach dem üblichen Prozess des Aufstehens, Kaffee โ˜•๏ธ trinken und frühstücken ๐Ÿณ ging es heute endlich mal wieder zur Wäscherei. ๐ŸคฉFür 2,50€ durften wir unsere knapp 5 Kilo Sonnencreme - Klamotten abgeben und dürfen sie morgen wieder abholen. โš–๏ธ

    Seit gestern wird in Port Barton ein Bootsrennen ๐Ÿšค der ganz besonderen Art veranstaltet. Unzählige Teams aus dem ganzen Land, bringen ihre Schnellboote mit, um sich zu duellieren. ๐Ÿคบ

    Die Boote sind eine Mischung aus „zu schade für den Sperrmüll“ und „wenn es fährt, fährt es“. ๐Ÿ˜† Selbst zusammengeschraubte Meisterwerke der Improvisationskunst. Viel PS und noch mehr Lärm. ๐Ÿ”Š๐Ÿ’ช Und wenn der Motor mal zickt? Kein Problem. Der Fahrer ist gleichzeitig der Mechaniker. ๐Ÿงฐ Wo ein Wille ist, ist auch ein Schraubenschlüssel. ๐Ÿ”ง

    Die Teams kommen aus den unterschiedlichsten Ecken, haben lange Wege hinter sich – und mindestens genauso viel Ehrgeiz im Gepäck. Im Schlepptau natürlich die jeweiligen Familien ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’, Freunde und teilweise riesige Fangruppen. ๐Ÿด‍โ˜ ๏ธ ๐Ÿฅณ

    Im Meer ist ein kleiner Parcours abgesteckt, der einmal umfahren werden muss. Wer zuerst an der letzten Boje ๐Ÿ›Ÿ vorbeifährt, hat das Rennen gewonnen. ๐Ÿพ ๐Ÿฅ‡ Das ganze Spektakel geht über zwei Tage, es werden unzählige Rennen veranstaltet bis am Ende ein Viertel-, Halb- und Finale stattfindet.

    Da wir gestern unsere Inselhopping Tour hatten, konnten wir die Qualifikationen nicht sehen. ๐Ÿ˜ฃ Um so gespannter sind wir aber auf den heutigen Tag. ๐Ÿ“…

    Treffpunkt mit Robin und Gisa war also 10:00 Uhr am Strand. ๐Ÿ๏ธ Als erstes wurde uns ein T-Shirt ๐ŸŽฝ als kleines Geschenk und Andenken an die gemeinsame Zeit überreicht. ๐Ÿคฉ

    Die Stimmung ist irgendwo zwischen Dorffest, Motorsport-Event und leichtem Ausnahmezustand. ๐Ÿฅณ Zwischen den ganzen jubelnden Menschen, haben wir etwas weiter hinten und nach oben versetzt, noch ein geselliges Plätzchen gefunden. ๐Ÿช‘

    Am Strand wird bereits gewettet, gerufen, diskutiert. Es erinnert uns ein bisschen an den Hahnenkampf – nur mit mehr Benzin und weniger Federn. ๐Ÿชถ ๐Ÿ˜… Geldscheine ๐Ÿ’ด werden geschwenkt, Zahlen in die Luft gebrüllt, keiner versteht irgendwas – außer vielleicht die, die es verstehen müssen.

    Dann beginnt das Spektakel, das jeweilige Boot wird noch einmal geprüft. Zur Sicherheit wird eine Rettungsweste ๐Ÿฆบ angelegt und der Fahrradhelm โ›‘๏ธ positioniert. ๐Ÿ˜…๐Ÿซฃ Nach dem Start der Motoren, versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. ๐Ÿ’ฅ๐ŸŽง

    Leider verstehen wir nicht ganz welches Team gerade antritt und um welche Platzierung es sich handelt. ๐Ÿคจ Für einen ereignisreichen Tag, wird das aber auch nicht benötigt. ๐Ÿ˜‰

    Dank der verschiedenfarbigen Fahrradhelme ๐ŸŸฅ ๐Ÿ”ท ๐ŸŸจentwickeln wir unser ganz eigenes Wettsystem. Kein Geld, keine Besitztümer – maximal die nächste Runde Bier. ๐Ÿป ๐Ÿ˜† Die jeweils gesetzte Farbe wird energisch angefeuert, als hinge das gesamtes Reisebudget davon ab. ๐Ÿ’ฐ Leider gibt es immer einen Verlierer, aber das Bier schmeckt trotzdem. โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜‰

    Die Zeit โฐ vergeht wieder mal viel zu schnell, sodass Robin und Gisa eigentlich zu ihrem gebuchten Transport nach Puerto Princessa ๐Ÿš müssen. Gisa schnappt sich das Telefon ๐Ÿ“ฑ und verschiebt kurzerhand den Van von 14:00 Uhr auf 17:00 Uhr. ๐Ÿ‘๐Ÿป Mehr Zeit. Mehr Lachen. Mehr Bier. Mehr „Weißt du noch…?“-Momente…. ๐Ÿซถ

    Doch irgendwann kommt er, der Moment, den man nicht weiter nach hinten schieben kann. ๐Ÿ˜ฉโ˜น๏ธ Ein weiterer unfassbar lustiger Tag endet abrupt. ๐Ÿ Wir begleiten die beiden zum Busbahnhof in Port Barton und überlegen ernsthaft, wie wir den Van ๐Ÿš fahruntüchtig machen können. ๐Ÿค”๐Ÿ’ญ

    Ein letztes Mal knuddeln. ๐Ÿซ‚๐Ÿซ‚ Kleine Tränchen, große Versprechen. „Wir sehen uns.“ „Ganz bald.“ „Safe.“ Der Fahrer schaut irgendwann dezent genervt – Abschiede scheinen nicht in seinem Zeitplan vorgesehen zu sein. ๐Ÿ™„๐Ÿ™„

    Und dann fahren Sie los. Wir winken wie verrückt ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und versuchen mit einer „Hütchenblockade“ den Van doch noch aufzuhalten… ๐Ÿšง Leider ohne Erfolg. ๐Ÿฅน

    Eins ist klar: Ohne die beiden wäre unsere Reise durch die Philippinen niemals so prägend, so leicht und so unfassbar lustig gewesen. ๐Ÿ˜† ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜‚ Wir haben zwei Herzensmenschen gefunden. Solche, die man nicht sucht – aber für immer behält. Und während die beiden weiter durch Asien reisen, reisen wir in Gedanken einfach mit. ๐Ÿคณ๐Ÿป

    Und ein fixes Wiedersehen in Deutschland steht bereits, Schützenfest im Mai. Sollte der Kontakt über 1๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Kilometer, unterschiedliche Zeitzonen ๐ŸŒ und wechselnde WLAN-Qualitäten halten – sehen wir uns dort wieder. Zwischen Festzelt, Bier und Blasmusik. ๐Ÿฅณ๐Ÿชฉ๐Ÿ‘ฏ

    Für uns geht es nun zurück in die Unterkunft. ๐Ÿจ Ein kleines Schläfchen, als Ersatz für das frühe Aufstehen. ๐Ÿ˜ด Auf dem Weg zum Abendessen quatschten wir ununterbrochen über die letzten Wochen, sortieren wiederholt unsere Erinnerungen ๐Ÿ’ญ und treffen immer wieder auf die selbe Frage: „Wie schnell ging das bitte vorbei?“ ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ฉ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ

    Den Abend, verbringen wir gebührend mit unserem Lieblingswürfelspiel ๐ŸŽฒ unter freiem Himmel. ๐ŸŒŒ Anschließend fallen wir müde ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Mit dem gestrigen Abschied der Beiden, beginnt auch langsam unserer. Noch 2๏ธโƒฃ Tage bleiben uns im Paradies, bis wir nicht nur diesen Ort, sondern kurz darauf auch (vorerst) unsere Reise um die Welt ๐ŸŒŽ verabschieden müssen. ๐Ÿ˜ฐ๐Ÿ˜ฅ๐Ÿ˜“

    Die Philippinen sind für uns das letzte Kapitel ๐Ÿ“– von Freiheit. Die salzige Haut, der Sand zwischen den Zehen ๐Ÿ๏ธ und die atemberaubenden Sonnenuntergänge ๐ŸŒ… fehlen uns jetzt schon. Etwas über 1๏ธโƒฃ4๏ธโƒฃ Monate pures Glück, Lebensfreude und unendliche Weiten – und das Gefühl, dass alles möglich ist.

    Wir saugen diese letzten Tage auf, wie ein Schwamm. ๐Ÿงฝ Die FlipFlops ๐Ÿฉด werden nochmal auf Herz und Nieren geprüft ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ und die Badehose ๐Ÿฉณ dient ab sofort als Hauptbekleidung. Wir erkunden wiederholt jede Gasse und verbringen Stunden am Strand. ๐Ÿ๏ธ Kein Sonnenstrahl wird verschwendet, kein Sonnenuntergang ๐ŸŒ… verpasst.

    Wir gönnen uns an beiden Tagen ausgiebige Massagen ๐Ÿ’†‍โ™€๏ธ ๐Ÿ’†๐Ÿป‍โ™‚๏ธ(8,50€/ Stunde), beobachten ๐Ÿ‘€ das Treiben in Port Barton, trinken zu viel kaltes Bier ๐Ÿป und versuchen, jeden Moment ganz bewusst zu speichern. ๐Ÿ’ญ Für später, für graue Tage, für Deutschland…

    Bereit, nach Hause zu fahren? Ehrlich gesagt: NEIN โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ In unseren Köpfen laufen Dauerschleifen. „Wie behalten wir dieses Gefühl?“ „Wie verhindern wir, dass uns der Alltag wieder verschluckt?“ „Wie bauen wir uns ein Leben auf, dass sich wenigstens ein kleines bisschen nach barfuß und salzig anfühlt?“ ๐Ÿค”

    Natürlich wissen wir, dass es weitergehen muss. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ Arbeiten, Geld verdienen, Alltag und Termine. Vielleicht werden wir auch wieder Socken ๐Ÿงฆ tragen und feste Schuhe ๐Ÿฅพanziehen müssen. Aber wir nehmen etwas mit, das größer ist, als ein Rückflugticket. ๐ŸŽŸ๏ธ

    Wir haben gelernt, wie wenig man eigentlich braucht. Wie reich man sich fühlen kann, ohne viel zu besitzen. Wie wertvoll Begegnungen und Spar-Highfives sind. ๐Ÿคญ

    Und dass Freiheit kein Ort – sondern ein Gefühl ist. ♥๏ธ๐Ÿฅน

    Noch ist es aber nicht ganz vorbei. Morgen geht es erstmal weiter nach Manila, ihr hört von uns. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Port Barton - Inselhopping ๐Ÿฅณ๐ŸŽ‚๐Ÿ›ฅ๏ธ ๐Ÿ—พ

    Jan 29โ€“30 on the Philippines โ‹… ๐ŸŒฌ 29 ยฐC

    Heute Morgen erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass es Gisa schon besser geht. ๐Ÿ‘๐Ÿป Der für morgen geplanten Bootstour, steht nun nichts mehr im Weg, außer sie überhaupt erstmal zu buchen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ

    Mittlerweile kränkelt auch Lena etwas. ๐Ÿคง Die nicht regulierbare Klimaanlage (wenn Strom da ist) führte zu einer laufenden Nase ๐Ÿ‘ƒ und einem nicht überhörbarem Reizhusten. ๐ŸŽง Wir lassen den Tag also entspannt angehen und kümmern uns nach dem Frühstück vorerst um ein geeignetes Angebot für unsere Bootstour. ๐Ÿ“‹

    Leider erweist sich das als relativ schwierig, da es mindestens 20 verschiedene Anbieter gibt. ๐Ÿšฃ๐Ÿผ Jeder hat andere Preise bzw. ist mehr oder weniger in den Kosten ๐Ÿ’ฒ enthalten. Es heißt also richtig vergleichen, verhandeln und Nummern austauschen. ๐Ÿ™„๐Ÿ“ฒ

    Nach gefühlt 50.000 Schritten, gönnen wir unseren Füßen ๐Ÿฆถ eine Ruhephase und legen uns an den Strand. ๐Ÿ๏ธ Wir wollten es ja heute auch ruhig angehen lassen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ๐Ÿคญ

    Am Abend treffen wir uns mit Gisa und Robin, um die zusammengestellte PowerPoint Präsentation auszuwerten. ๐Ÿ˜… Natürlich haben wir keinen Beamer oder Polylux zur Hand, sondern haben es klassisch auf ein Stück Papier geschrieben. ๐Ÿ“œ ๐Ÿ˜œ

    Nach eifrigem wegstreichen, bleiben am Ende zwei Anbieter übrig. Einen davon erreichen wir nicht ๐Ÿ“ต und den anderen laden wir kurzerhand auf ein Happy Hour Bier ๐Ÿป ein. Robin übernimmt das Verhandlungsgespräch auf Denglisch. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธDer erhoffte Trumpf, das Gisa morgen Geburtstag hätte, zieht leider nicht. ๐Ÿ˜ฌ๐ŸคญDennoch erzielt er einen guten Preis, mit dem wir und der Skipper „Jayson“ leben können. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿ”

    Noch vor dem bestellten Abendessen ๐Ÿฅ˜ verabschiedet sich Robin in Richtung Toilette. ๐Ÿšป Nachdem 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten später das Essen kommt, aber Robin noch nicht zurück ist, machen wir uns ein wenig Sorgen. ๐Ÿคจ๐Ÿง Gerade auf dem Weg nach ihm zu schauen, taucht er schweißgebadet auf. ๐Ÿฅต Sein beschämender Blick verät, das etwas passiert sein muss. ๐Ÿค” Seine anschließende Geschichte ließ uns alle herzlich lachen und den Hunger vergessen. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    Die Toilette ๐Ÿšฝ war bereits verstopft, als er die Nasszelle betritt. Leider merkte er es erst, als die Blase geleert war und die Spülung ๐Ÿ’ฆ betätigt wurde. Die lief zudem länger als erwartet und brachte „das Fass zum überlaufen“. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซจ

    Der Versuch es irgendwie mit der angebrachten Schlauchbrause ๐Ÿšฟzu reinigen, scheiterte und so verschloss er die Nasszelle von außen ๐Ÿ” und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Unangenehm hoch 10, war Bescheid sagen für Ihn keine Option. ๐Ÿซฅ๐Ÿคซ

    Das plötzlich auftretende Geräusch eines Kärchers ๐Ÿ”Š๐Ÿ’ฅund die übergezogenen Handschuhe ๐Ÿงค der Angestellten, verriet uns kurze Zeit später, das es wohl nicht unentdeckt geblieben war. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜…

    Wir orderten die Rechnung ๐Ÿงพ und machten uns auf den Heimweg. Den restlichen Abend verbrachten wir (mal wieder) ohne Strom ๐Ÿชซund Wasser ๐Ÿšฟ auf unserer Terrasse. Dank der Notfallbeleuchtung und unserer Kopflampen ๐Ÿ”ฆ stand der Kniffelrevanche ๐ŸŽฒ für gestern, nichts im Weg. ๐Ÿ˜ด ๐ŸŒ™

    Der nächste Morgen startete wieder ungewöhnlich früh. โฐ Die kalte Dusche ๐Ÿšฟ und ein Instant Kaffee โ˜•๏ธ halfen richtig wach zu werden. Gefrühstückt wird nur eine Banane ๐ŸŒ für mehr ist leider keine Zeit. Handtuch, Schnorchel und Wasser ๐Ÿคฟ landen im Beutel ๐Ÿ‘ und 5๏ธโƒฃ Minuten später stehen wir schon am Treffpunkt zur Bootsfahrt. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Statt einer klassischen Bootstour mit gefühlt 20 Menschen ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’ und exakt 0๏ธโƒฃ persönlichem Freiraum, entscheiden wir uns für ein privates Boot. Wir bestimmen die Stopps ๐Ÿ›‘ selbst und starten früher als der Rest der Touristen – mit dem klaren Ziel, einige Orte noch für uns allein zu haben. ๐Ÿคฉ

    Zu unserer Überraschung, werden wir direkt mit einem „Happy Birthday“ Ständchen vom Skipper begrüßt. ๐Ÿ˜‚ Aus der Sache kommen wir wohl nicht mehr raus, Gisa hat also heute offiziell Geburtstag. ๐Ÿคญ๐Ÿซฃ

    Es ist bereits 08:00 Uhr, wir krabbeln auf unser Boot und legen ab. Erster Stopp: „Starfish Island“. ๐Ÿ๏ธโญ๏ธ Eine kleine Sandbank mitten im Meer, auf der sich unzählige Seesterne tummeln sollen.

    Nachdem gemeinsam gesucht und gefunden wurde โญ๏ธ ๐Ÿ” geht es weiter zum „Twin Reef“ ๐Ÿชธ, an dem wir schnorcheln ๐Ÿคฟ gehen.

    Lena bleibt an Bord und bewacht gemeinsam mit dem Captain das Boot. โš“๏ธ Auch wenn sie auf Fiji ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ das Duell gegen das Meer ๐ŸŒŠ gewonnen hatte, zählt schnorcheln ๐Ÿคฟ weiterhin nicht zu ihren Lieblingsaktivitäten. ๐Ÿ˜ฌ

    Wir konnten uns währenddessen einige bunte Fische und Korallen ๐Ÿ  ๐ŸŸ ansehen. Mittendrin wurden wir sogar von einer Schildkröte ๐Ÿข überrascht. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Nach 4๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ
    Minuten im Wasser geht es zurück auf das Boot ๐Ÿšค und weiter auf eine eine kleine Fischerinsel. Touristen verirren sich hier selten hin. Außer wir. Unser Auftrag: Frischen Fisch für das Mittagessen ๐Ÿฅ— besorgen. Gesagt, getan. Der Fisch ist schnell gekauft, der Deal besiegelt. ๐Ÿค๐ŸŽฃ

    Anschließend steuern wir „Exotic Island“ an. Während wir entspannt am Strand liegen, wird unser Mittagessen ๐Ÿฅ˜ vorbereitet. Aufgetischt wird der zuvor gekaufte Fisch, dazu Hähnchen, Schwein, Reis, Nudeln ๐Ÿ– ๐Ÿš ๐Ÿœ und Unmengen an Früchten. ๐ŸŒ๐Ÿฅฅ๐ŸWir essen soviel, das wir uns fragen, ob Aufstehen wirklich noch notwendig ist. ๐Ÿซƒ๐Ÿ˜…๐Ÿซƒ

    Satt, glücklich und leicht bewegungseingeschränkt geht es weiter zu unserem nächsten Ziel: „Paradies Island“. ๐ŸEine Insel, die wir bereits vor 3๏ธโƒฃ Jahren besucht haben – und die ihrem Namen immer noch alle Ehre macht. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿคฉ

    Wir lachen ๐Ÿ˜† viel, plantschen im Wasser ๐Ÿ’ฆ, genießen unsere gemeinsame Zeit ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’ und denken uns mehrfach, wie perfekt dieser Tag eigentlich gerade ist. ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿค— Einer von diesen Tagen, die man am liebsten konservieren würde.

    Zum Abschluss steuern wir noch „Cagsalay Island“ an. ๐Ÿ—พ Auch hier legen wir an, suchen uns ein schattiges Plätzchen๐ŸŒด am „Long Beach“ und denken uns erneut: Eigentlich ist das Leben gerade ziemlich gut zu uns. ๐Ÿ’ญ ๐Ÿฅฐ

    Schließlich bringt uns das Boot ๐Ÿ›ฅ๏ธ zurück nach Port Barton. Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Pünktlich zur Happy Hour ๐Ÿป finden wir uns in einer Bar ein – und zu Ehren von Gisas verspäteten Geburtstag ๐ŸŽ‚ wird kurzerhand die Live-Band ๐ŸŽค๐ŸŽถ aktiviert. Gemeinsam mit allen Gästen trillern wir ein lautes „Happy Birthday“ und genießen den kostenlosen Geburtstags Cocktail.๐Ÿน ๐Ÿฅณ๐Ÿคฉ

    Zum Abendessen geht es in eine nahegelegene Pizzeria. ๐Ÿ• Auch hier wird Gisa nicht verschont… Das komplette Lokal, inklusive Personal singt erneut „Happy Birthday“. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐ŸŽค

    Nach Absprache mit dem Chef, schmeiße ich mir meine neue Arbeitskleidung drüber und darf den Geburtstagsgruß aus der Küche, persönlich an den Tisch servieren. ๐Ÿฐ ๐Ÿ•ฏ๏ธ ๐Ÿ˜… Auch wenn der Geburtstag offiziell schon vorbei ist – dieser Tag wird Ihr definitiv in Erinnerung bleiben. ๐Ÿซถ

    Nach einem rundum perfekten Tag ๐Ÿ“† trennen sich anschliessend unsere Wege. Gut gebräunt โ˜€๏ธ ๐Ÿ˜Ž, glücklich und erschöpft fallen wir ins Bett. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿฅฑ ๐Ÿ˜ด
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  • Port Barton - Chicken Fight ๐Ÿฅ˜๐Ÿ๏ธ๐Ÿ“๐Ÿฅท

    Jan 26โ€“28 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Heute ging es wieder früh aus den Federn. โฐ Wir verlassen unser Hinterhof Apartment und machen uns zu Fuß ๐Ÿฆถ in Richtung ๐Ÿงญ Busbahnhof. Der Van ๐Ÿš war natürlich maßlos überfüllt, sodass das Gepäck ๐Ÿงณ kurzfristig auf das Dach weichen musste.

    Mit einer halben Stunde Verspätung ๐Ÿ•žverlassen wir El Nido und machen uns auf den Weg ins Paradies - Port Barton wir kommen! ๐Ÿคฉโ˜€๏ธ๐ŸŒด

    Ohne einen Stopp, erreichen wir 4๏ธโƒฃ Stunden später und mit einer prallgefüllten Blase ๐Ÿ˜ฌ den Busbahnhof ๐ŸšŒ in Port Barton. Den 15 Minuten Marsch zur Unterkunft ๐Ÿจ legen wir ebenfalls zu Fuß zurück. Es gibt lediglich eine Hauptstraße ๐Ÿ˜๏ธ durch den Ort, die halb/ halb aus Beton und losem Geröll besteht. Verlaufen werden wir uns jedenfalls nicht! ๐Ÿ˜…

    Der Vibe dieses kleinen Ortes holt uns auf dem Weg direkt wieder ein. ๐Ÿ˜Ž Es hat sich augenscheinlich auch nicht sehr viel verändert, was wir innerlich sooo sehr gehofft hatten. ๐Ÿ˜Š Es fühlt sich an, als wären wir nie weg gewesen – nur etwas sonnenverbrannter und mit mehr Reisegeschichten im Gepäck. ๐Ÿฅฐ

    Zum einchecken ist es zu früh, also geben wir unser Gepäck ๐Ÿงณ ab und genießen ein erstes Mittagessen am Strand bevor wir uns anschließend mit Gisa und Robin am Strand treffen. ๐Ÿ๏ธ Nach einem kurzen Plausch lassen wir die beiden in der Sonne โ˜€๏ธ bruzeln und beziehen unser 40€ Doppelzimmer. Ein kurzer Powernapp ๐Ÿ˜ด beschert uns neue Kraft ๐Ÿ’ช und erneut ein starkes Hungergefühl, das wir gemeinsam auf dem örtlichen Nachtmarkt stillen wollen. ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿคค

    Wir bestellen Chicken, Thunfisch ๐Ÿฃ und Bauchspeck ๐Ÿฅ“ frisch vom Grill und sitzen gebürtig auf Plastikstühlen. Gepart mit zwei Portionen Reis ๐Ÿš und Gemüse ๐ŸŒฝ haben wir uns mal wieder maßlos überfressen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซƒ Um die nächsten gemeinsamen Tage zu planen, ziehen wir weiter zur einzigen Apotheke im Ort. ๐Ÿค”

    Medikamente ๐Ÿ’Š benötigen wir keine, aber die Getränke sind hier tatsächlich am günstigsten. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Für einen geselligen Abend, stehen außerdem bequeme Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. ๐Ÿ’บ Hier geht man abends nicht in eine Bar, sondern zur Apotheke. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‡

    Für den kommenden Tag ๐Ÿ“† haben Robin und Gisa lediglich einen Tauchgang gebucht, währenddessen wir die Sandkörner am Strand zählen. ๐Ÿ˜Ž Danach steht ein Programmpunkt an, bei dem die Begeisterung der Männer, nicht ganz synchron mit den der Mädels verläuft -> ein traditioneller Chickenโ€‘Fight, etwas außerhalb des Ortes. ๐Ÿ“๐Ÿฅท๐Ÿป๐Ÿคฉ

    Gisa fühlt sich nicht gut, sodass wir uns zu dritt auf den Weg ๐Ÿฆถ machen. Die überteuerten TukTuk Fahrer ๐Ÿ›บ lehnen wir ab und erreichen nach etwa 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Fußweg das „Stadion“, ein zusammengeschusterter Holzverschlag ๐Ÿชต mit einer sandigen Fläche in der Mitte.

    Wir zahlen einen kleinen Eintritt ๐ŸŽซ und stehen plötzlich mitten im Geschehen. Niemand weiß so recht, wo er zuerst hinschauen ๐Ÿ‘๏ธ soll – oder ob man das überhaupt möchte. ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ณ

    Es ist ein einziges Geschrei. ๐Ÿคฌ Die Menschen brüllen ihre Wetten durcheinander auf einer Sprache, die für uns nicht definierbar ist. ๐Ÿ—ฃ๏ธIm Hintergrund veranstalten die übrigen Hühner ๐Ÿ“ ein akustisches Chaos, das irgendwo zwischen Konzert ๐ŸŽถ und kollektivem Nervenzusammenbruch liegt. ๐Ÿคฏ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Hahnenkämpfe – lokal Sabong genannt – sind auf den Philippinen eine tief verwurzelte, meist legale Tradition. Vor allem auf dem Land gelten sie fast als Nationalsport. Die Kämpfe finden in lizenzierten Arenen statt, in denen Hähne mit rasiermesserscharfen Stahlklingen gegeneinander antreten.

    Der Kampf basiert auf dem natürlichen Aggressionstrieb der Hähne, sich gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Gewettet wird fast immer. Ein Hahn unterliegt, wenn er nicht mehr kämpft, schwer verletzt ist oder stirbt.

    In nahezu allen Staaten der westlichen Welt sind Hahnenkämpfe aus Gründen des Tierschutzes oder wegen Wettverboten untersagt. Ausnahmen sind einige Länder Zentral- und Südamerikas und die Philippinen.

    Ein Kampf beginnt mit dem Einsetzen der Hähne in die Arena. Bei professionellen Kämpfen stehen vier Personen bereit: je ein Betreuer pro Hahn sowie ein Schiedsrichter und sein Assistent. Bei Dorfkämpfen ist der Betreuer meist auch der Besitzer des Hahns.

    Durch die Enge der Arena wird die natürliche Angriffsdistanz bewusst unterschritten – der Kampf beginnt meist von selbst. Falls nicht, wird mit zusätzlicher Provokation nachgeholfen.

    In vielen Regionen kommen künstliche Sporen zum Einsatz. Dafür werden den Hähnen früh ihre natürlichen Sporen amputiert. Die auf den Philippinen verwendeten langen, messerscharfen Klingen sorgen dafür, dass die Kämpfe meist kurz, brutal und sehr blutig sind.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Wir selbst bekommen keinen richtigen Durchblick ๐Ÿค“ durch das Gewusel. Vielleicht liegt es auch daran, dass in sehr kurzer Zeit einfach viel zu viel passiert – fürs Auge, fürs Ohr und fürs emotionale Wohlbefinden. ๐Ÿซฃ

    Die Arena ist so voll, dass irgendwann sogar die selbstgebaute Tribüne ๐Ÿชต unter dem Gewicht der Menschen nachgibt und teilweise einstürzt. ๐Ÿš๏ธ Ein sehr deutliches Zeichen für uns, den Standort zu wechseln.

    Auf dem Gelände außerhalb der Arena ๐ŸŸ๏ธ, befindet sich unter anderem die „Krankenstation“ ๐Ÿค• für die Gewinnerโ€‘Hühner. Dort wird genäht, geflickt und desinfiziert – effizienter als in mancher Notaufnahme. ๐Ÿฅ

    Direkt dahinter: die „Verliererstation“. ๐Ÿ™ Falls nötig, wird den Hühnern dort das letzte Leid genommen, bevor sie gekocht, gerupft und ausgenommen werden. ๐Ÿ— Dem abgehangenen Verliererโ€‘Huhn wird eine Nummer ๐Ÿ”ข zugeordnet. Am Ende des Tages geht es an den Besitzer des jeweiligen Gewinnerโ€‘Huhns ๐Ÿ über. Nachhaltig auf seine eigene Art. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Irgendwann haben wir genug gesehen und treten den Rückweg โฎ๏ธ an. Zum Glück sind die Menschen freundlich – wir werden auf der Ladefläche eines Pickups ๐Ÿ›ป mitgenommen. Philippinischer Uber, nur mit mehr Wind ๐Ÿ’จ im Gesicht. ๐Ÿ˜Š

    Robin verabschiedet sich, um sich um die kränkelnde Gisa ๐Ÿค’ zu kümmern. Wir schauen uns noch den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… an, machen Bekanntschaften mit vielen zuckersüßen Hunden ๐Ÿ• und fallen nach einem Tag voller neuer, teils schwer verdaulicher Eindrücke, erschöpft ins Bett. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿฅฑ

    Durch dem nächtlichen Stromausfall ๐Ÿชซ, wachen wir etwas verschwitzt auf. ๐Ÿฅต Den morgendlichen Kaffee โ˜•๏ธ schlürfen wir geschützt auf unserer Terrasse, während der Regen auf das Vordach prasselt. ๐Ÿคจโ˜”๏ธ Ja, auch im Paradies regnet es mal. ๐ŸŒง๏ธ

    Wir nutzen die Zeit für ein paar organisatorische Dinge am Laptop. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Pünktlich mit dem nachlassen des Regens, meldet sich Robin, das es Gisa schlechter geht ๐Ÿค’ und wir die geplante Geburstagsparty ๐Ÿฅณ für Gisa leider verschieben müssen. ๐Ÿ™

    Den spontan freien Nachmittag, verbringen wir, bei mittlerweile wieder bestem Wetter, entspannt ๐Ÿ˜Ž am Strand. ๐Ÿ–๏ธ Das abendliche Ritual „HSA“ - Happy Hour / Sonnenuntergang / Abendessen - führen wir ordnungsgemäß bei Livemusik aus. ๐Ÿน๐ŸŒ… ๐Ÿฅ˜

    Anschließend entscheiden wir uns, ein Apothekenbier ๐Ÿบ zu besorgen und bei einem Überraschungsbesuch, Gisa zumindest ihr Geschenk pünktlich zum Geburtstag ๐ŸŽ zu überreichen. ๐ŸŽˆ๐ŸŽ‚

    Eine Runde Kniffel ๐ŸŽฒ hat den entspannten Tag für uns beendet. ๐Ÿฅ‡๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿฅฑ
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  • El Nido Town ๐ŸŒ†๐Ÿ๏ธโ›ฐ๏ธ

    Jan 24โ€“25 on the Philippines โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Nach einer kurzen Nacht, gab es Frühstück mit extra Schirmchen. ๐Ÿ™„ ๐ŸŒ‚ Leider sind wir nicht satt geworden und mussten ein zweites Mal bestellen. Bei den Preisen ๐Ÿซฐhätten wir dafür eigentlich Frühstück, Mittag und Abendessen bekommen müssen. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Leider existieren neben den zerfallenen Gebäuden, hauptsächlich Instagramfähige Cafés und Restaurants. ๐Ÿ‘— ๐Ÿ“ธ ๐Ÿ™„ Genauso hatten wir uns El Nido nicht vorgestellt. ๐Ÿซฃ

    Nach dem Essen folgte das Abholen des Rollers. Unsere Vermieterin hat uns einen organisiert, den wir jetzt am Supermarkt abholen sollen. ๐Ÿค” Alles etwas kurios, aber es stand jemand mit zwei Helmen und einer Maschine da. ๐Ÿซก Für 7€ pro Tag, nicht der günstigste aber erschwinglich. ๐Ÿ˜œ

    Vom Roller ๐Ÿ›ต aus, haben wir uns etwas „El Nido Town“ angeschaut. ๐Ÿ‘€ Sonderlich viele Straßen gibt es nicht, der Strand ist vor Booten ๐Ÿšค kaum zu erkennen und die feierwütigen Touristen machen schon früh morgens Ihrem Namen alle Ehre. ๐Ÿบ๐Ÿคฎ๐Ÿคจ

    Nach entsprechend kurzer Zeit, haben wir unser Ziel auf etwas außerhalb von der „Innenstadt“ verlegt. ๐Ÿ˜๏ธ Es ist bedeutend ruhiger, noch etwas ursprünglicher und es gibt wunderschöne Strände. ๐Ÿ–๏ธ

    Stehts mit Gisa und Robin in Kontakt ๐Ÿ“ฒ, haben wir uns für den frühen Nachmittag am „Lio Beach“ verabredet. Die Beiden sind schon seit 2๏ธโƒฃ Tagen hier und konnten bereits die besten Spots auskundschaften. ๐Ÿ” Mit dem „Lio Beach“ haben sie uns nicht zu viel versprochen… ๐Ÿคฉ

    Ein kilometerlanger, sauberer Sandstrand mit glasklarem Wasser und Blick auf eine wunderschönen Bergkulisse. โ›ฐ๏ธ ๐ŸŒŠ Die zahlreichen Palmen ๐ŸŒด spenden genügend Schatten und der spätere Sonnenuntergang ๐ŸŒ… war ebenfalls wunderschön. ๐Ÿ˜Žโ˜บ๏ธ

    Wir haben uns an Palme ๐ŸŒด 2.356 getroffen, unser Zeltlager aufgeschlagen und mal wieder direkt los gequasselt. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ Schließlich hatten wir uns auch ein paar Tage nicht gesehen. ๐Ÿ˜…

    Nach den Erzählungen Ihrer gestrigen Bootstour, war für uns ganz schnell klar, den für morgen geplante Ausflug sparen wir uns. ๐Ÿซฃ Die Wörter „teuer, schlecht organisiert und überfüllt“ kamen einfach zu oft vor und hinzu kommen die zerkratzten Knie und Schienbeine. ๐Ÿค•๐Ÿš‘๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Den Nachmittag über haben wir Kinder im Wasser ein bisschen Ball ๐ŸŽพ gespielt, während Mama Lena die ehrenvolle Aufgabe der Aufsicht hatte. ๐Ÿšธ๐Ÿ‘€๐Ÿ˜œ Während die Sonne โ˜€๏ธ unsere Haut braun (oder rot ๐Ÿ˜ฌ) färbte, wurden gemeinsam die mitgebrachten Mangosterne ๐Ÿฅญ vertilgt und der Sonnenuntergang ๐ŸŒ… herbeigerufen.

    Nach einem kleinen Wettrennen ๐Ÿ mit den Rollern ๐Ÿช– ๐Ÿ›ต ๐Ÿ’จ, trennten sich unsere Wege vorerst an der nächsten Kreuzung. ๐Ÿšฆ

    Frisch geduscht ๐Ÿšฟ๐Ÿงผ waren wir später zusammen Abendessen. ๐Ÿฅ˜ Wir entschieden uns für einen localen Foodcourt. ๐Ÿ—๐ŸŸ๐ŸคLeider war das nicht die beste Wahl… Lange Wartezeiten und unfreundliches Personal
    gehörten hier zur Tagesordnung! ๐Ÿ“‹

    Das erste Essen ließen wir zurück gehen, da es nichts mit dem Bestellten zu tun hatte. ๐Ÿ™„Nachdem dann endlich das richtige Gericht gebracht wurde, warteten wir weitere 20 Minuten auf den bestellten Reis. ๐Ÿš Die zweite Runde Getränke, haben wir bis heute nicht bekommen. Wichtig sind dann aber, die 5% Servicegebühr auf der Rechnung. ๐Ÿงพ ๐Ÿ’ต

    Dennoch sind wir satt geworden ๐Ÿซƒund konnten unsere Shopping Mission ๐Ÿ›๏ธ beginnen. Gesucht wurden jeweils ein T-Shirt für die Männer und eine Sonnenbrille ๐Ÿ•ถ๏ธ für Gisa. ๐Ÿ’ช Daraus wurde natürlich eine lustige Abendveranstaltung mit zahlreichen Fotos ๐Ÿ“ธ und unzähligen Verhandlungsgesprächen. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Aufgrund mangelnder Schönheit und falscher Größen, gab es keine Shirts ๐ŸŽฝ, aber wenigstens eine günstige Sonnenbrille. ๐Ÿ˜Ž
    Nach dem schlendern durch die „Schinkenstrasse“ von El Nido, wurde der Abend ๐ŸŒ“ gemeinsam mit 4๏ธโƒฃ Italienern, beim Karaoke ๐ŸŽค beendet. ๐Ÿฅณ

    Der nächste Morgen โ˜€๏ธ beginnt mit etwas weniger Stimme, dafür mit einem guten günstigen Frühstück beim Bäcker. ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿณ ๐Ÿฅช
    Da es uns hier im Ort überhaupt nicht gefällt, schwingen wir uns direkt auf den Roller um ein paar Strände außerhalb zu begutachten. ๐Ÿ”

    Wir düsen in Richtung Süden ๐Ÿงญ bis die Zivilisation ein Ende hat und halten Ausschau nach kleinen Abbiegungen zum Meer. ๐ŸŒŠ Bis auf eine paar kleinere Privatwege ist nichts für uns geeignet, sodass wir gezwungen sind, wieder umzudrehen. โ†ฉ๏ธ

    Auf dem Rückweg โช machen wir halt am „Las Cabanas Beach“, dem „Vanilla Beach“ sowie an einigen Viewpoints entlang der Straße. ๐Ÿ“ธ Nach dem Mittag ๐Ÿ” ging es für uns gestärkt in Richtung Norden. ๐Ÿงญ

    Leider bot sich hier das gleiche Szenario. Aus der landschaftlich schönen Holperpiste, wurde nach dem letzten Häuschen eine mehrspurige Schnellstraße ๐Ÿ›ฃ๏ธ ohne Möglichkeit ans Meer zu kommen. ๐Ÿ™„๐Ÿซฃ

    Wir nahmen also den letztmöglichen Weg durch ein kleines Waldstück zum „Dalimatan Beach“. Der grenzt an den gestern besuchten „Lio Beach“, ist allerdings nochmal bedeutend leerer. Bis auf ein paar lokale Fischer, waren wir ganz allein. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Naja nicht ganz allein… Unsere Freunde, die Sandmücken ๐ŸฆŸ, hatten sich hier ebenfalls ausgebreitet. Leider bemerkten wir das erst am Abend, als die Andenken ๐Ÿ”ด anfingen zu jucken. ๐Ÿ˜ซ๐Ÿ˜ซ

    Nach dem Sonnenuntergang ๐ŸŒ… ging es zurück nach El Nido. Die Rollerabgabe ๐Ÿ›ต erfolgte zur vereinbarten Zeit an der selber Stelle. ๐Ÿช Zum Abschluss gab es ein unfassbar leckeres Massaman Curry ๐Ÿ› beim nahegelegenen Thailänder. ๐Ÿคค

    Morgen geht es für uns (zum Glück ๐Ÿ˜ฌ) schon weiter. Paradies wir kommen! ๐Ÿคฉ๐ŸŒด๐Ÿ˜
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  • Ankunft El Nido ๐Ÿš• โ›ด๏ธ โœˆ๏ธ ๐ŸšŒ

    Jan 22โ€“23 on the Philippines โ‹… ๐ŸŒฌ 28 ยฐC

    Heute stand schon wieder die Weiterreise an. Mit erneut unvergesslichen Momenten ๐Ÿซถverlassen wir schweren Herzens โค๏ธ diese tolle Insel. Bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿซก

    Den Plan über „Dumaguette“ und „Moalboal“ zurück nach Cebu zu reisen, haben wir aufgrund der Erfahrungsberichte von Gisa und Robin gecancelt. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Stattdessen wählen wir den einfachen und schnelleren Weg, mit der (fast) Direktfähre. โ›ด๏ธ

    Wie meist an solchen Tagen, hatten wir nicht viel Schlaf ๐Ÿ˜ด, da der Tag früh begann. โฐ
    Das morgendliche Teergetränk โ˜•๏ธ gab es noch in der Unterkunft, das Frühstück haben wir unterwegs in einer Bakery besorgt. ๐Ÿฅง๐Ÿง

    Am Pier โš“๏ธ angekommen, haben wir den Roller ๐Ÿ›ต zurück gegeben und uns zum Check In begeben. Diesmal wurden die Rucksäcke ๐ŸŽ’ nicht gewogen, aber vermessen. ๐Ÿง Wir befanden uns in der kleinsten Kategorie und mussten nur 70 Cent pro Person zahlen. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฃ

    Anschließend ging es bei ordentlichem Seegang ๐ŸŒŠ ๐Ÿคฎ in 2,5 Stunden nach Taglibaran. Nach einem Aufenthalt von 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ
    Minuten legte die Fähre wieder ab und brachte uns innerhalb von weiteren 2,5 Stunden zurück nach Cebu City. โ›ด๏ธ

    Per Grab ging es in das selbe Hotel wie vor zwei Wochen. ๐Ÿจ Mit einem „Welcome back“ wurden wir herzlich empfangen. Unsere Daten ๐Ÿ“‰ waren bereits erfasst, sodass mit der Übergabe der Hausschuhe und des Bademantels ๐Ÿ› der Check In abgeschlossen war.

    Wir haben noch den Fortschritt der angrenzenden Baustelle ๐Ÿšง inspiziert, eine Kleinigkeit gegessen und am Pool entspannt. ๐Ÿ˜Ž

    Tag 2๏ธโƒฃ der Weiterreise beginnt wie immer mit Kaffee und Frühstück. โ˜•๏ธ ๐Ÿณ Anschließend ging es zum ๐Ÿ”Ÿ Kilometer entfernen Flughafen, wofür wir eine Stunde gebraucht haben. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Zu unserem Glück ๐Ÿ€ hatte der Flug Verspätung, sodass wir ohne Sprinteinheiten ๐Ÿƒ๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธ das Gate entspannt erreicht haben.

    Gegen 13:30 Uhr sind wir abgehoben ๐Ÿ›ซ und bereits 60 Minuten später wieder gelandet. ๐Ÿ›ฌ Unser bestellter 9€ Shuttle für 15:00 Uhr empfing uns schon ๐Ÿ‘ฎ‍โ™‚๏ธ und lotste uns zum Bus. ๐Ÿš

    Die Euphorie, das wir vorzeitig los fahren wurde uns allerdings schnell genommen. Wir fuhren lediglich 5๏ธโƒฃ Minuten zum Shuttleoffice. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Nach längerem warten war uns die Ungeduld anscheinend anzusehen ๐Ÿคจund der Herr informierte uns darüber, dass wir auf einen verspäteten Flug warten. ๐Ÿ˜ฉ

    So ganz glauben wollten wir das nicht und recherchierten selbst. ๐Ÿ“ฒ Nach Rückfrage bei dem Herren zur genauen Flugnummer, stellten wir fest, das der Flieger โœˆ๏ธ bereits vor mehreren Stunden gelandet ist. ๐Ÿค”

    Da es bereits schon 16:00 Uhr war, fragten wir erneut nach. Komischerweise hatte er auf einmal Probleme Englisch zu verstehen… ๐Ÿ˜๐Ÿ˜ก Weitere 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten später hielt ein anderer Van ๐Ÿš und setzte 5 Personen ab, die sich nun bei uns rein quetschten.

    Anscheinend war unser Shuttle ๐ŸšŒ nur halb gebucht und deren späterer Shuttle auch, sodass die Van Mafia daraus eine Fahrt gemacht hat. Einschließlich der beiden Notsitze ๐Ÿ’บ standen 12 Plätze zur Verfügung, welche nun alle belegt waren. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Zudem wurde uns die minimale Beinfreiheit und der übrige Platz im „Gang“ durch sämtlichen Gepäck ๐Ÿงณ genommen.

    Gegen 16:45 Uhr sind wir dann endlich los gefahren um nach 30 Minuten die erste Pause zu machen, weil einige Herrschaften im Bus bereits jetzt auf Toilette mussten. ๐Ÿ˜ฉ๐Ÿšพ

    Schlaglöcher ๐Ÿ•ณ๏ธ und Bodenwellen gehörten anscheinend zum Freundeskreis des Fahrers und ließen uns jedesmal die Knie am Vordersitz anschlagen. ๐Ÿค•

    Nach weiteren ๐Ÿšพ Pausen und einem Stopp in einem typischen Touri-Restaurant ๐Ÿฅ˜ sind wir nach knapp 6๏ธโƒฃ Stunden um 22:30 Uhr in El Nido angekommen. Das völlig überteuerte Tricycle ๐Ÿ›บ๐Ÿซฐhaben wir uns gespart und sind stattdessen 20 Minuten zur Unterkunft ๐Ÿจ gelaufen. Die Zuwegung sowie der Nachtpreis von über 60€, hat uns heute wirklich den letzten Nerv geraubt. ๐Ÿ™„๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Leider hatte alles ringsherum schon geschlossen, wodurch wir nicht nur schlecht gelaunt, sondern auch hungrig ins Bett gehüpft sind. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿฅฑ ๐Ÿ˜ด
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  • Siquijor - wo alles begannโ€ฆ ๐Ÿซถ๐Ÿ’ญ๐Ÿ๐ŸŒ

    Jan 19โ€“21 on the Philippines โ‹… โ˜€๏ธ 31 ยฐC

    Klingeling โฐ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. ๐Ÿ›Œ Es heißt mal wieder die Rucksäcke ๐ŸŽ’ packen.

    Selbst einen Fahrer buchen ๐Ÿ“ฒ hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. โ˜Ž๏ธ Nach ๐Ÿ”Ÿ Minuten warten, werden wir vom TukTuk ๐Ÿ›บ eingesammelt.

    Die gerade aufgehende Sonne โ˜€๏ธ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. ๐Ÿฅถ Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. โš“๏ธ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn โ›ต๏ธ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. ๐Ÿฅน๐Ÿซถ

    Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. โ›ด๏ธ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. ๐Ÿฅน๐Ÿคฉ Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. ๐Ÿ’ช

    Wir renten direkt am Hafen einen Roller ๐Ÿ›ต für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! ๐Ÿซฐ๐Ÿซก Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. ๐Ÿค—๐Ÿคฉ

    Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden ๐Ÿ” und auf die Suche nach etwas Essbaren. ๐Ÿคค Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum ๐ŸŒด am Strand werkeln. ๐Ÿค”

    Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen ๐Ÿช™ herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. ๐Ÿ“๐Ÿ“ Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. ๐Ÿคฉ

    Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel ๐Ÿจ in Cebu liegen gelassen ๐Ÿ™„ und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. ๐Ÿ˜ Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! ๐Ÿ’๐Ÿซถโค๏ธ

    Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen ๐Ÿ˜ด haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2๏ธโƒฃ Tagen hier. ๐Ÿ˜‚๐Ÿคช

    Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… angeschaut, die Happy Hour ๐Ÿป einschließlich einer halben Stunde Free Drinks ๐Ÿน ausgenutzt und Jenga gespielt. ๐ŸงฑDiesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! ๐Ÿ†๐Ÿฅ‡๐Ÿ˜…

    Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke ๐ŸŽค in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste ๐ŸŽถ präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss ๐Ÿคฃ) während wir ein wenig das Tanzbein ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. ๐Ÿฅฑ

    An den folgenden zwei Tagen ๐Ÿ“… haben wir die Insel umrundet ๐Ÿ›ต und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3๏ธโƒฃ Jahren. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซฃ

    Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand ๐Ÿ–๏ธ verbracht. Nicht in der Karte ๐Ÿ—บ๏ธvermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. ๐Ÿ๏ธ

    Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. ๐ŸŒŠ ๐ŸŒด Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.

    Mindestens genauso schön ๐Ÿคฉ und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
    „Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag ๐Ÿ“… besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen ๐ŸŒด und glasklarem Wasser. ๐Ÿ’ฆ ๐Ÿ˜๐Ÿ˜Œ

    Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien๐Ÿ‘™ ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Körper, bruzeln in der Sonne โ˜€๏ธ und genießen unser Leben. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜Ž

    Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. ๐Ÿ˜‹

    Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. ๐ŸŽ ๐Ÿฅณ Der Nachtisch ๐Ÿฎ und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. ๐Ÿคญ

    Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet ๐Ÿคซ๐Ÿ˜‰, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. ๐ŸŒ™๐Ÿ’ค๐Ÿ›Œ
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  • Erkundungstour ๐Ÿ›ต๐Ÿ’๐Ÿฑ๐Ÿซโ›ฐ๏ธ

    Jan 17โ€“18 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 27 ยฐC

    Heute stand zu allererst zusammenpacken ๐ŸŽ’ und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. ๐Ÿคจ WARUMโ“โ“ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.

    Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. ๐Ÿซจ๐Ÿ™„๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu ๐Ÿ’ฏ % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Wieder einen halben Tag ๐Ÿ“… weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller ๐Ÿ›ต (5€ pro Tag) geschwungen. Helme โ›‘๏ธ auf und ab auf die Straße. ๐Ÿฆน‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’ช

    Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿค—

    Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann ๐Ÿ‘ด zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜œ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden โ›ช๏ธ und niedlichen Stränden ๐Ÿ–๏ธ gehalten. -> Sehenswert ja โœ… / niedlich nein ๐Ÿšซ Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‡

    Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. ๐Ÿฅ˜๐Ÿคข

    Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. ๐Ÿ๏ธ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer ๐Ÿซฐ und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.

    Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern ๐Ÿ” einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt ๐Ÿจ angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde ๐ŸŽฒ wurde der Tag beendet. ๐ŸŒ“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. ๐Ÿ›ต๐Ÿคฉ Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück ๐Ÿฅž und das Wetter spielt auch mit! โ˜€๏ธ

    Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. ๐Ÿซ โ›ฐ๏ธ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.

    Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.

    Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die 85 Kilometer Strecke ๐Ÿ˜๏ธ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3๏ธโƒฃ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern ๐ŸŒพ und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. ๐Ÿž๏ธ

    Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. ๐ŸŒฒ Ein dichter Wald, der sich über 2๏ธโƒฃ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. ๐ŸŒณ

    Wenig später erreichen wir den Parkplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen ๐ŸŽซ und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van ๐Ÿš uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. ๐Ÿ“ธ

    Weitere 70 Stufen ๐Ÿชœ trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. ๐Ÿคฉ๐Ÿž๏ธ

    Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter ๐Ÿš ein paar Runden drehen konnte. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle ๐Ÿš wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. ๐Ÿ›ต ๐Ÿ’จ

    Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. ๐Ÿ™„๐Ÿซฃ Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. ๐Ÿ™„

    Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung ๐Ÿงญ dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. ๐Ÿ’จ๐Ÿซก๐Ÿ’จ

    Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. ๐Ÿ’ช Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket ๐ŸŽŸ๏ธ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคจ Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. ๐Ÿ˜‡

    Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. ๐Ÿซฅ๐Ÿซฃ Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Ein Check der Öffnungszeiten ๐Ÿ“ฒ ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. ๐Ÿ›ต Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. โ˜บ๏ธ๐Ÿ‘€

    Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. ๐Ÿฅฐ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.

    Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.

    Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Nachdem die üblichen Bilder ๐Ÿ“ธ und ein bisschen Filmmaterial ๐ŸŽฅ im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. โฎ๏ธ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. ๐Ÿ˜• Der Weg war mittlerweile im Dunst ๐ŸŒซ๏ธ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen ๐Ÿ—‘๏ธ ๐Ÿ”ฅ entsteht. ๐Ÿ˜ท

    Nach knapp 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen ๐Ÿฅ˜ im Hotel angekommen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Libaong - Panglao Island ๐Ÿš•โ›ด๏ธ ๐Ÿคง๐Ÿคข

    Jan 13โ€“16 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Die letzte Nacht, sowie der heutige Morgen, waren übersäht von Hust- und Nießanfällen. ๐Ÿคง๐Ÿค’

    Natürlich pünktlich zur Weiterreise macht sich bei mir eine Erkältung bemerkbar. ๐Ÿ™„ Los müssen wir trotzdem, also geht es nach dem Frühstück per Grab zum Fährhafen. โ›ด๏ธ

    Nachdem die Hafensteuer von 35 Cent gezahlt wurde, wird ähnlich wie am Flughafen, zuerst das Gepäck gecheckt ๐Ÿ” und dann an einem Check In Counter abgegeben. โš–๏ธ ๐ŸŽ’

    Gleichzeitig wird das Onlineticket ๐Ÿ“ฒ, gegen ein Papierschnipsel ausgetauscht. ๐ŸŽซ Die Diskussion, für das Gepäck extra 200 Pesos zu bezahlen, habe diesmal ich gewonnen! ๐Ÿพ

    Der Dampfer war pünktlich โฐ und brachte uns für 12,60€ pro Person in 2๏ธโƒฃ Stunden auf die gegenüberliegende Insel „Bohol“. Von da aus waren es nochmal 30 Minuten mit dem Auto ๐Ÿš— in den kleinen Ort „Libaong“ an der Südküste von „Panglao Island“. ๐Ÿงญ

    Gegen 15:00 Uhr haben wir in unserem Kleinen Hotel ๐Ÿจ eingecheckt. Für 30€ pro Nacht gibt es ein schönes Doppelzimmer mit Balkon, heißer Dusche ๐Ÿšฟ und einem niedlichen Garten mit Pool. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Ein spätes Mittagessen gab es direkt im hoteleigenen Restaurant. Etwas teuerer, dafür Portionen für mindestens 2๏ธโƒฃ Tage. ๐Ÿซฃ๐ŸซƒDen restlichen Nachmittag haben wir am Pool verbracht und später noch die nähere Umgebung nach Einkaufs- und Essensmöglichkeiten erkundet. ๐Ÿ›’๐Ÿ•ต๏ธ‍โ™€๏ธ

    Leider wurde meine Erkältung ๐Ÿคง eher schlimmer als besser, sodass es ohne Essen, dafür mit viel Tee ๐Ÿต und Wick Medinight, früh ins Bett ging. ๐Ÿ›Œ Die Ruhe war nicht von langer Dauer, Lena hatte es nun auch erwischt, allerdings mit anderen Symptomen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคฎ๐Ÿ’ฉ

    Der nächste Morgen begann, wie der letzte Abend geendet hatte. Wir sind beide total erschöpft und liegen mit Erkältung und Magen-Darm krank im Bett. ๐Ÿ™„ Ausgerechnet hier, wo wir nur zwei Tage ๐Ÿ“… geplant haben.

    Leider wurde es über den Tag nicht besser. Richtig Ruhe hatten wir auch nicht, da unsere lieben Nachbarn den Begriff „Türklinke“ ๐Ÿšชnicht kennen und anscheinend eine Challenge hatten, wer öfters das Zimmer verlässt. ๐Ÿคจ๐Ÿ™„

    Mehr als Serie ๐Ÿ“บ schauen und die Taschentuchbox leeren ist in den kommenden 2๏ธโƒฃ Tagen nicht passiert. Zum Essen haben wir uns eine Art Zwieback oder wie es hier heißt „süßes Butter Toast“ besorgt. Tee und Wasser standen zur Verfügung, sodass es wenigstens zwei günstige Tage waren. ๐Ÿ˜

    Am letzten geplanten Tag ๐Ÿ“† ging es langsam bergauf. โฌ†๏ธ Die Pancakes und Früchte zum Frühstück blieben endlich mal wieder drin und etwas Unternehmungslust war auch vorhanden. Außerdem konnten wir das Zimmer wieder länger als ๐Ÿ”Ÿ Minuten verlassen, ohne eine Toilette ๐Ÿšฝ zu benötigen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜…

    Nach dem Frühstück wurde das Zimmer um 2๏ธโƒฃ Nächte verlängert. Glücklicherweise war auch noch genügend frei. Wechseln müssen wir den Raum morgen leider trotzdem.๐Ÿ™„๐Ÿ™„

    Über den Vormittag macht uns anstatt die Gesundheit, nun das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnet und regnet und regnet… ๐ŸŒง๏ธ ๐ŸŒง๏ธ ๐ŸŒง๏ธ Wir nutzen die Zeit, um ein paar Sachen zu buchen ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป und einen Roller ๐Ÿ›ต für morgen zu besorgen.

    Währenddessen wird Lena noch von einer Biene ๐Ÿ in die Hand gestochen, was selbst die Angestellten für sehr ungewöhnlich hielten. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜… Ein Klumpen Eis ๐ŸงŠ und ein schebisches Grinsen, mehr können sie nicht tun. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Natürlich wurde der Stachel von mir fachmännisch raus operiert. ๐Ÿชš ๐Ÿช›

    Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam mit der dritten Hand โœ‹ , die Lena bereits wächst, am nahegelegenen White Beach, der bei bewölktem Himmel โ˜๏ธ leider gar nicht so weiß ist. Wir bringen unsere Wäsche ๐Ÿงบ weg und erkunden die andere Richtung ๐Ÿงญ der 200 Seelengemeinde.

    Bereits nach wenigen Minuten zu Fuß ๐Ÿฆถ endet die Erkundungstour am letzten Häuschen. Auf dem Rückweg gibt es Pasta ๐Ÿ zum Abendessen und der Tag wird gemütlich mit Serie ๐Ÿ“บ schauen beendet.

    Insgesamt holt uns das hier irgendwie alles nicht ab. Krank, Stiche und Mist Wetter… wir haben es damals nicht geschafft hier her zukommen und es soll wohl jetzt auch nicht sein. โ˜น๏ธ

    Wir freuen uns auf die nächsten beiden Tage mit dem Roller ๐Ÿคฉ๐Ÿ›ต und hoffen, euch wieder etwas spannenderes berichten zu können. โœŠ
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  • Cebu City ๐Ÿฅณ ๐Ÿ“ธ ๐ŸŒ†

    Jan 11โ€“12 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Der nächste Morgen begann mit einer ausgiebigen Dusche. ๐Ÿšฟ Anschließend ging es zum Frühstück, welches für knapp 29€ pro Nacht schon inbegriffen ist. Das sind endlich mal wieder Preise, bei denen es Spaß macht, nach Unterkünften ๐Ÿจ zu schauen. ๐Ÿคญ๐Ÿ‘€

    Lena machte sich ausschließlich mit dem Toaster ๐Ÿž und der Salatbar ๐Ÿฅ— vertraut, während es für mich ein Genuss ist, Chicken Curry und Reis ๐Ÿ› zu frühstücken. ๐Ÿคค

    Die Buchung der für heute geplanten Fähre โ›ด๏ธ haben wir gestern irgendwie total aus den Augen verloren. ๐Ÿ˜ฌ Die nette Dame an der Rezeption verlängert unser Zimmer aber ohne Probleme für zwei Nächte. โ˜บ๏ธ

    Mit unserem Zimmer im 11. Stock sind wir mehr als zufrieden und entscheiden uns für eine weitere Nacht. So schaffen wir es noch, uns etwas umzusehen ๐Ÿ“ธ und haben noch Zeit zum planen für die nächsten Tage auf den Philippinen. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ

    Gerade noch das Zimmer gelobt, gab es nach der Rückkehr, Probleme mit der Toilette. ๐Ÿšป Der Hausmeister oder wie man Ihn hier nennt der „Ingenieur“, war zwar schnell da ๐Ÿ’จ, benötigte aber ewig, um eine Lösung zu finden. ๐Ÿ’ช๐Ÿช 

    Irgendwann schloss er die Tür ๐Ÿšช, benutzte größeres Werkzeug โš’๏ธ und fluchte bitterlich. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ Nach einer Ewigkeit kam er klatschnass heraus und gab den Daumen ๐Ÿ‘๐Ÿผ für Erledigt! Der Blick ins Badezimmer deutete tatsächlich auf einen schwierigen Job hin ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ’ฆ und ließ uns gleichzeitig die Reinigungsfrau rufen. โ˜Ž๏ธ

    Nachdem alles erledigt war, konnten wir kurz nach Mittag auch endlich los. Zuerst sind wir ein wenig durch die nähere Umgebung ๐Ÿฆถ geschlendert, bevor es per „Bus“ für 15 Cent in Richtung Stadt ๐Ÿ™๏ธ ging.

    Viele Highlights gibt es tatsächlich nicht. Bis auf ein paar Kirchen โ›ช๏ธ , hier und da ein Denkmal โ›ฒ๏ธ und die unzähligen Nachtmärkte ist nichts sehenswertes dabei. Einen Tag bekommt man aber dennoch gut um. โ˜บ๏ธ

    Später haben wir uns mit Gisa & Robin getroffen um den Abend gemeinsam auf dem Festival in der Stadt zu verbringen. ๐ŸฅณEigentlich ist es eher ein riiiiiiesiger Nachtmarkt ๐Ÿฅ“๐Ÿณ๐ŸŒญ mit Tanz- und Musikauftritten auf einer großen Bühne. ๐Ÿ‘ฏ‍โ™€๏ธ๐Ÿชฉ

    Es gab reichlich Fleischspieße, teilweise nicht definierbar, aber lecker. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซฃ Wir haben verschiedene Chorizos probiert, kleingehacktes Schwein ๐Ÿ– gesnackt und mit Mangoshakes ๐Ÿฅญ den Zuckerhaushalt auf Vordermann gebracht. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Gegessen wir hier übrigens nicht mit Besteck. ๐Ÿด Stattdessen werden Packungen mit Einweghandschuhen gereicht. ๐Ÿงค๐Ÿ’กOb das umweltfreundlich ist, kann jeder für sich entscheiden, den Sinn und Zweck haben sie jedenfalls erfüllt. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Mit guter Grundlage, gab es anschließend beim naheliegenden 7 Eleven ๐Ÿช ein paar Getränke mit Einheimischen. Ist wohl günstiger, als auf dem Fest. ๐Ÿ˜‰๐Ÿคญ

    Natürlich kommt man schnell ins Gespräch ๐Ÿ—ฃ๏ธ und so wurde uns anschließend noch stolz der eigene VW Käfer gezeigt. Die Mädels durften Probesitzen, während sich die Männer mehr für den Umbau ๐Ÿงฐ und den Motor interessierten. ๐Ÿ”Ž

    Nach dem Gruppenbild ๐Ÿ“ธ verabschiedeten wir uns ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und waren pünktlich zum Beginn der Livemusik zurück an der Bühne. Viel war noch nicht los, sodass die 3๏ธโƒฃ kurzerhand auf die Bühne gestürmt sind, um ihre Musikwünsche abzugeben. ๐Ÿ˜…๐ŸŽต

    Nachdem es auf der Tanzfläche voller wurde, haben wir immer abwechselnd einen „abgestellt“ der alles halten musste. ๐Ÿ˜‚๐Ÿซฃ So waren zumindest alle Wertsachen ständig unter Kontrolle. ๐Ÿš” Bei Robin wurden nämlich am Nachmittag versucht, im Gedränge, die Bauchtasche zu leeren. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ”

    Den Heimweg haben wir bis zum Hostel der beiden, zusammen zu Fuß ๐Ÿฆถ bestritten. Währenddessen hat uns die einheimische Jugend noch von ihren sportlichen Fähigkeiten überzeugt. ๐ŸŽฝ๐Ÿคธ‍โ™‚๏ธ

    Wir hatten jedenfalls wieder einen super schönen und lustigen Abend. ๐Ÿฅณ ๐Ÿ‘ฏ‍โ™€๏ธ ๐Ÿชฉ Vielen Dank ๐Ÿ™๐Ÿฝ dafür und bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ๐Ÿค

    Der nächste Morgen โ˜€๏ธ begann wie der gestrige mit einer Dusche und Frühstück. ๐Ÿšฟ ๐Ÿณ Heute nur etwas später und ohne anschließende Probleme mit dem WC. ๐Ÿšฝ๐Ÿ˜…

    Den restlichen Tag ๐Ÿ“† sind wir zwischen der Dachterrasse, dem Pool und unserem Zimmer hin und her geirrt. Haben uns wie geplant, Gedanken ๐Ÿ’ญ über die nächsten Tage gemacht und den Transport โ›ด๏ธ sowie die Unterkunft ๐Ÿจ gebucht.

    Am frühen Abend ๐ŸŒ™ ging es für uns nochmal zum Nachmarkt um die Ecke. ๐Ÿƒ๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธNatürlich gab es zu Anfangs wieder Lechon mit Sojasoße ๐Ÿท und später ein paar BBQ Spieße mit Reis. ๐Ÿš ๐Ÿ—

    Gesättigt und geschafft von den letzten Tagen, ging es früh ins Bett. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿฅฑ Morgen geht es weiter, wir lassen Cebu hinter uns. ๐Ÿค
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  • Reiseland Nr. 1๏ธโƒฃ9๏ธโƒฃ - Philippinen ๐Ÿ‘‹ ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ

    Jan 9โ€“10 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 30 ยฐC

    Guten Morgen und Herzlich Willkommen zu einem erneuten Reisetag. ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Der Kühlschrank war bereits leer, sodass das Frühstück ๐Ÿณ auf später verlegt werden muss.
    Im Hotel ist bereits 10:30 Uhr Check Out, den wir wieder bis zum Schluss ausgereizt haben. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ Unser Gepäck fand seinen Platz für die nächsten Stunden im Luggage Room.

    Unser Flieger โœˆ๏ธ startet erst 22:00 Uhr, wodurch wir den ganzen Tag noch übermäßig Zeit haben. ๐Ÿคจ Der beste Ort für so eine Zeitüberbrückung ist natürlich eine Mall. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜ Dort konnten wir auch direkt Pfand abgeben, Mittag essen ๐Ÿฅ˜ und ein paar Snacks für den Abend besorgen.

    Nebenbei feilten wir noch an unserem Plan für die nächsten Tage ๐Ÿ“†, da wir noch nicht genau wissen, wann wir aufgrund des Todesfalls nach Hause müssen. ๐Ÿ˜•๐Ÿซฅ๐Ÿค”

    Gegen 17:00 Uhr haben wir unser Gepäck ๐Ÿงณ eingesammelt und sind zum Flughafen gefahren. ๐Ÿš• Der Flug war pünktlich und so sind wir 8๏ธโƒฃ Stunden später mit 3๏ธโƒฃ gewonnenen Stunden vorerst in Kuala Lumpur ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡พ gelandet.

    Jetzt heißt es knapp 6๏ธโƒฃ Stunden auf den Anschlussflug warten oder bis dahin die benötigte Nachricht von zu Hause bekommen und kurzfristig heim zu fliegen. ๐Ÿก Tatsächlich ging unser Plan auf und wir bekamen rechtzeitig den Termin ๐Ÿ“† mitgeteilt. ๐Ÿ‘๐Ÿผ๐Ÿ˜

    Somit war klar, um 08:30 Uhr verlassen wir Kuala Lumpur ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡พ wieder und freuen uns auf das Land, wo für uns 2023 alles begann - Die Philippinen. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ ๐Ÿคฉ๐Ÿฅณ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Damals lernten wir bei einem Ausflug ๐Ÿšค auf Siquijor Janine und Max aus München kennen. Die beiden waren gerade auf Weltreise ๐ŸŒŽ ๐Ÿงณ und erzählten uns den ganzen Abend über von ihren Abenteuern. ๐ŸŒ‹ Wir konnten vieles in Erfahrung bringen und all unsere Fragen โ“ wurden beantwortet.

    Als wir uns verabschiedet haben, sagten die beiden zu uns: „Habt keine Angst vor der Ungewissheit, denkt nicht zu viel darüber nach, macht es einfach!“ ๐Ÿ’ช๐Ÿ’ช

    Wir beide unterhielten uns die darauffolgenden Tage ๐Ÿ“† immer wieder darüber. Stellten die guten und schlechten Dinge ๐Ÿ“„ gegenüber und versuchten schon damals, eventuell auftretende Probleme zu klären. ๐Ÿง๐Ÿค” Wohnung, Job, Haustier…. Nichts davon wollten wir aufgegeben…

    Aber der Gedanke daran, wirklich eine Weltreise ๐ŸŒŽ machen zu können, wofür man
    „einfach“ ein paar Dinge klären muss, ließ uns einfach nicht mehr los. ๐Ÿคฏ๐Ÿคฏ๐Ÿคฏ

    Am letzten Abend ๐ŸŒ™ auf Siquijor, waren wir in unserer Lieblingsbar. Anscheinend hatten wir beide heimlich ๐Ÿ“ฒ etwas recherchiert, denn die Ideen sprühten nur so aus uns heraus. ๐Ÿ—ฃ๏ธ Auf einmal hatten wir für alles einen Lösungsansatz… ๐Ÿคญ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Genau in dem Moment, war es für uns beschlossen. Ohne einen genauen Zeitraum, aber wir machen in den nächsten Jahren eine Weltreise. ๐Ÿซถ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿค

    Das es dann doch so schnell ging, hätten selbst wir nicht gedacht. Heute am 10.01.2026 sind wir bereits 408 Tage unterwegs, sind gerade zurück auf den Philippinen ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ und wissen, es war genau die richtige Entscheidung - danke Janine und Max. ๐Ÿ™๐Ÿฝ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Stadt Cebu empfing uns gegen 13:00 Uhr mit leichtem Regen. ๐ŸŒง๏ธ

    Nach knapp 20 Stunden Reisezeit und zwei Flügen in der Holzklasse, knurrte der Magen. Zum verspäteten Mittag gab es erstmal Lechon. ๐Ÿ–

    Das langsam, am Spieß geröstete Schwein mit extrem knuspriger Haut und zartem Fleisch, ist hier eine Delikatesse. Besonders Cebu ist für seine Version mit einer speziellen Füllung aus Zitronengras und anderen Aromen bekannt. ๐Ÿ˜‹๐Ÿคค

    Gestärkt und motiviert, ging es auf die Suche๐Ÿ” nach einem Bus ๐ŸšŒ nach Cebu City. Die Haltestelle ๐Ÿš war leicht zu finden und die Abfahrten alle 30 Minuten wurde uns mitgeteilt. Problem daran war, mit uns wollten noch weitere 200 Leute fahren, dementsprechend lang war die Schlange. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Den ersten Bus ๐ŸšŒ haben wir abgewartet, nachdem dieser aber nur 50 Leute transportiert, war für uns klar das wir auch in die nächsten beiden Busse nicht einsteigen können. ๐Ÿ™„๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Wir einigten uns wiederwillig auf einen völlig überteuerten Grab Fahrer. ๐Ÿซฐ Vergebens haben wir mehrfach versucht einen Wagen ๐Ÿš— zu buchen. Es regnete mittlerweile wie aus Eimern ๐Ÿชฃ und die Geduld war am Ende.

    Wir hatten endgültig die Schnauze voll und zogen die letzte Option - ein Taxi. ๐Ÿš•๐Ÿซฐ Etwas abseits konnten wir vor der Einfahrt zum Taxistand (wo ebenfalls eine Menge wartender Leute standen) eins abfangen und tatsächlich war er sogar günstiger als Grab. ๐Ÿ˜

    Noch beim Einladen der Rucksäcke ๐ŸŽ’ wurden wir von 2๏ธโƒฃ anderen Reisenden angesprochen. Wir checkten kurz unsere Hotels ๐Ÿจ und die beiden beschlossen mit uns zu fahren. Günstiger für alle und wie sich später herrausstellte, zwei sehr sehr sympathische Menschen. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜‰๐Ÿคช

    Für die 11 Kilometer zum Hotel waren wir eine Stunde unterwegs. Der Verkehr ist die Hölle und zudem haben wir von dem Fahrer erfahren, das in Cebu aktuell das „Sinulog-Festival“ stattfindet. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซฃ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Das Sinulog-Festival ist das größte und bekannteste Fest in Cebu. Diese riesige religiöse Feier ist zu Ehren des Santo Niño (Jesuskind). Eine Mischung aus tiefem religiösem Glauben und lebendiger Kultur mit traditionellen Tänzen und großen Paraden, erzählen die Geschichte des Christentums auf den Philippinen.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die beiden sind mit uns ausgestiegen. Als Dankeschön, das sie mitfahren konnten, wollten sie uns unbedingt ein Getränk๐Ÿฅค ausgeben. Direkt neben unserem Hotel befindet sich glücklicherweise ein 7 Eleven (wie ich diese Läden vermisst habe ๐Ÿ˜), den wir kurzerhand angesteuert haben.

    Wir sind immernoch überrascht, wie man sich sofort so gut verstehen kann. ๐Ÿค Robin und Gisa kommen aus Niedersachsen, sind Ende zwanzig und haben gerade Ihre 3-monatige Asienreise begonnen. โœˆ๏ธ

    Bei einem Getränk ๐Ÿป ist es natürlich nicht geblieben ๐Ÿ˜ฌ und so haben wir spontan den Abend zusammen am 7 Eleven verbracht. ๐Ÿฅณ

    Neben den zahlreichen Gesprächsthemen haben Lena und Robin noch die Bauüberwachung auf der angrenzenden Baustelle ๐Ÿšง übernommen. Der Frosch wurde auf Herz und Nieren geprüft und die Kollegen ๐Ÿ‘ท‍โ™‚๏ธ zum Arbeitsklima befragt. ๐Ÿคฃ๐Ÿ’ช๐Ÿฆบ

    Die maximal Check In Zeit โฐ verhinderte schlimmeres ๐Ÿคฃ und so trennten sich vorerst unsere Wege. Die beiden bestellten sich ein Grab und wir sind todmüde ins Bett gefallen. ๐Ÿ˜ด
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  • Beachtime ๐Ÿ–๏ธโ˜€๏ธ๐Ÿ˜Ž

    Jan 5โ€“8 in Australia โ‹… โ˜€๏ธ 32 ยฐC

    Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Die vorhergesagte Hitzewelle ๐Ÿฅต ist angekommen und so verbringen wir unsere Neujahrstage bei +/- 30 Grad. ๐Ÿ˜Žโ˜€๏ธ

    Neben dem Wetterbericht, haben uns die Nachrichten ๐Ÿ“ฐ ๐Ÿ“บ auch über den teuersten Reisepass der Welt informiert. ๐ŸŒŽ Den gibt es nämlich in Australien. Ab 2026 werden die Preise nochmals erhöht und so kostet ein 10-jähriger Reisepass nun 422 australische Dollar, was ca. 242€ entspricht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ฒ

    Nach den Nachrichten ging es zur Rezeption um unser Hotel ๐Ÿจ zu verlängern. Mal wieder wurden unsere Pläne durch viel zu hohe Preise ๐Ÿซฐ für z.b. Mietwagen/ Camper durchkreuzt. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคจ Kurzfristige Flüge โœˆ๏ธ sind auch nicht möglich, sodass es günstiger ist ein paar Tage länger hier zu bleiben und später zu fliegen. ๐Ÿ™„๐Ÿคญ

    Die Verlängerung war kein Problem, wir müssen nur erneut das Zimmer wechseln. ๐Ÿ™„ Wieder eine Etage tiefer, wurde die Weiterreise โœˆ๏ธ gebucht und ein paar organisatorische Sachen erledigt. ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ’ป Die Flüge wurden leider doppelt abgebucht ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ’ฐ, wodurch wir stundenlang mit der Reklamation beschäftigt waren. โ˜Ž๏ธ ๐Ÿ“ง

    Nachdem alles geklärt war, konnten wir die nächsten Tage entspannt mit verschiedenen Stranderkundung verbringen. ๐Ÿ–๏ธ In etwas mehr als einer Stunde brachte uns der Bus ๐ŸšŒ zum bekannten Bondi Beach.

    Nach dem schlendern ๐Ÿšถ‍โ™€๏ธ entlang der Promenade und einer kleinen Stärkung ๐Ÿฅ™ am Meer, ging es über den 3km langen Coastel Walk entlang der Küste. ๐Ÿคฉ Tolle Aussichtspunkte, steile Felswände und glasklares Wasser ๐Ÿ’ฆ schmückten unseren Fußmarsch.

    Vorbei am Mackenzis Beach und dem Tamarama Beach, sind wir nach dem Bronte Beach wieder in Richtung ๐Ÿงญ Bushaltestelle. ๐Ÿš Länger als ๐Ÿ”Ÿ Minuten muss man hier nicht auf einen Bus warten und dementsprechend schnell waren wir auch wieder zurück in Newtown. ๐Ÿก

    Zum Feierabendsbier ๐Ÿป bekamen wir Gesellschaft von riiiiesigen Hunden ๐Ÿ•, die Lena natürlich sofort in ihr Herz ๐Ÿ’“ geschlossen hat. Um so besser noch, das gerade Schnitzeltag (Schnitzel + Getränk 11,50€) war und wir den Abend/ Abendessen bei den Hunden verbringen konnten. ๐Ÿ˜‰๐Ÿค—

    Leider bekamen wir neben den schönen Ausflugstagen auch sehr traurige Nachrichten von zu Hause ๐Ÿ“ฒ ๐Ÿ–ค๐Ÿ•Š๏ธ, wodurch wir unsere Pläne wiederholt umschmeißen und viel Zeit mit recherchieren verbrachten. ๐Ÿ˜ข๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป๐Ÿคฏ

    Dennoch haben wir es geschafft uns auch den Manly Beach anzuschauen. Anstatt den Bus, haben wir diesmal die Fähre โ›ด๏ธ ab der Circular Quay Wharf genutzt. Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ minütige Fahrt ist wunderschön und es gibt ringsum viel zu entdecken.

    Angekommen am Manly Pier, geht es durch eine sehr gut besuchte Einkaufsmeile ๐Ÿ›๏ธdirekt zum Strand. ๐Ÿ–๏ธ Eigentlich sollte dieser ruhiger und entspannter, als der Bondi Beach sein. ๐Ÿค—๐Ÿคฉ

    Leider war das Gegenteil der Fall, der Strand war maßlos überfüllt, die Geschäfte wurden von leichte begleiteten Damen und Herren gestürmt ๐Ÿ‘™ ๐Ÿฉฒ und der ein oder andere hat das Alkoholverbot nicht ganz verstanden. ๐Ÿคจ

    Aufgrund der hohen Wellen und den Surfern ๐Ÿ„‍โ™€๏ธ gab es eine spezielle „Badezone“ die natürlich ebenfalls überfüllt war, was selbst zum schwimmen nicht einladend war. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐ŸซฃStattdessen sind wir ein wenig entlang der Küste zum Shelly Beach gelaufen. ๐Ÿ

    Am Ende fanden wir ein einigermaßen ruhiges Plätzchen und konnten ein bisschen entspannen โ˜€๏ธ ๐Ÿ•ถ๏ธ, bevor es wieder zurück zum Pier und mit der Fähre โ›ด๏ธ nach Sydney ging. โฎ๏ธ

    Zum Glück stand das Kreuzfahrtschiff ๐Ÿ›ณ๏ธ
    „Anthem of the Seas“ von der Royal Caribbean International Gruppe noch im Hafen. ๐Ÿคฉ Mit 350 m Länge ↔๏ธ und über 4.000 Gästen, ist das Schiff noch ein Stück größer, als das letzte und wurde natürlich auch genauer angeschaut. ๐Ÿ‘€ ๐Ÿ“ธ

    Nachdem wir uns die Ausfahrt ๐ŸŒ‰ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und die Arbeit der Schlepper ๐Ÿ”„ noch angeschaut hatten, sind wir per Bus zum Hotel. ๐Ÿจ

    Wir haben noch ein bisschen gepackt, denn morgen geht es schon wieder weiter. ๐ŸŽ’๐Ÿ’ผ
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  • Sightseeing Sydney๐Ÿ—ผ๐ŸŒ‰๐Ÿ›ณ๏ธ ๐Ÿ’ ๐Ÿ™๏ธ ๐Ÿ“ธ

    Jan 1โ€“4 in Australia โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Der Neujahrstag begann für uns mit ausschlafen. ๐Ÿ˜ด Wie letztes Jahr in Indien ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡ณ und die Jahre davor in Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช werden wir das Haus/ Hotel heute nur verlassen, wenn es wirklich notwendig ist. ๐Ÿ˜

    Die bequemen Sachen sind bereits übergeworfen, eingekauft ๐Ÿ›’ haben wir reichlich und Filmmaterial ๐ŸŽฅ ๐Ÿฟ ist auch vorhanden. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿ˜Ž

    Da es auch hier leider keinen „alljährlichen Dönerteller“ ๐Ÿฅ™ geben wird, haben wir uns zumindest ein paar frische Steaks ๐Ÿฅฉ gegönnt, die es heute, stattdessen,
    zum Mittag geben soll. ๐Ÿคฉ๐Ÿคค Beim „wollen“ ist es allerdings vorerst geblieben…

    Das Kochfeld streikt ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ und kann wohl frühestens morgen repariert ๐Ÿ› ๏ธ werden. Glücklicherweise können wir aber das Zimmer wechseln und bekamen zu unser Überraschung ๐ŸŽ ein besseres und bedeutend größeres Zimmer. ๐Ÿ˜Š๐Ÿคฉ Im Schnitt bezahlen wir hier 135€ pro Nacht, da darf die Küchenzeile auch funktionsfähig sein. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜œ

    Nachdem alles ๐ŸŽ’๐Ÿ›๏ธ ๐Ÿ‘ž eine Etage höher โฌ†๏ธ gebracht wurde, konnte auch endlich gekocht und gegessen werden. ๐Ÿคค Viel mehr als Serie schauen ๐Ÿ“บ und früh ins Bett gehen ist auch nicht mehr passiert. Das Wetter war ebenfalls beschissen ๐ŸŒง๏ธ und somit genau richtig,
    für unseren alljährlichen Neujahrstag. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿซข

    Für den nächsten Tag ๐Ÿ“† brauchten wir keinen Wecker. โฐ Der Hoteleigene Feueralarm ๐Ÿ”ฅ schleuderte uns kurz vor 8๏ธโƒฃ Uhr aus dem Bett. ๐Ÿ”‰๐Ÿ”‰๐Ÿคฏ๐Ÿคฏ

    Der mittlerweile dritte Alarm ๐Ÿšจ auf unserer Reise ๐Ÿงณ funktionierte hier bisher am besten. ๐Ÿ‘๐Ÿผ Der Fahrstuhl ๐Ÿ›— war außer Betrieb und das ganze Hotel ๐Ÿจ durfte sich über das Treppenhaus auf die Straße begeben, ob mit oder ohne Schuhen ๐Ÿ‘Ÿ, Hosen๐Ÿ‘–oder Oberteilen ๐Ÿ‘™ spielte dabei übrigens keine Rolle. โ˜๐Ÿผ๐Ÿ˜… Zwei Minuten später trafen die Kollegen der Firefighters ein ๐Ÿš’๐Ÿ‘จ๐Ÿผ‍๐Ÿš’ und gaben schnell Entwarnung - „nur“ ein verkohltes Toast… ๐Ÿฅช

    Für uns gab es ebenfalls auch erstmal Frühstück, allerdings mit frischem Brot. โ˜•๏ธ๐Ÿฅ– Eigentlich sollte es danach zum Sightseeing ๐Ÿ™๏ธ in die Stadt gehen, wovon uns der Wetterbericht ๐Ÿ“ฒ aber abhielt. ๐Ÿค” Und tatsächlich, das Wetter wechselte vom sonnigen Morgen โ˜€๏ธ zum grauen und trüben Nachmittag. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿซก

    Wir sind also im Stadtteil „Newtown“ ๐ŸŒ† geblieben und haben uns dort ein bisschen die Umgebung angeschaut. ๐ŸŒณ ๐Ÿ‘€ Ein hippes und quirliges Viertel, in dem einiges los ist. ๐Ÿค—

    Es scheint hier auch völlig normal zu sein, das Motto „weniger ist mehr“ sichtlich ๐Ÿ‘€ sehr sehr ernst zu nehmen. ๐Ÿ˜…๐Ÿซข๐Ÿ˜œ Wenn auch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, finden wir es gut, das einfach jeder seinen eigenen Style leben kann, ohne angestarrt (außer von Touris ๐Ÿ˜…) oder beleidigt zu werden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Wieder zurück โช im Hotel, haben wir uns zum Abendessen Bratkartoffeln mit Hackfleisch gemacht ๐Ÿคค๐Ÿซƒund sind wieder früh ins Bett gegangen. ๐Ÿ›Œ

    Am nächsten Morgen wurden wir mit Sonnenschein โ˜€๏ธ begrüßt und konnten nun endlich unsere geplante Sightseeingtour ๐Ÿ“ธdurchführen. ๐Ÿค—

    Nach dem Frühstück brachte uns der Bus ๐ŸšŒ in 20 Minuten in die Innenstadt. Am Hyde Park ausgestiegen ging es zuerst zur Town Hall und anschließend in Richtung Hafen โš“๏ธ zur Harbour Bridge. ๐ŸŒ‰

    An der Circular Quay Wharf stand zu unserer Überraschung, gerade ein 330m langes schwimmendes Hotel. ๐Ÿ˜ Ich weiß nicht, wann ich diese Leidenschaft für Kreuzfahrtschiffe ๐Ÿ›ณ๏ธ entwickelt habe, aber ich war wieder total begeistert. ๐Ÿคฉ Wir „mussten“ erstmal alles ganz genau beobachten, bevor es weiter zum Opera House ging. ๐Ÿƒ๐Ÿฝ

    Durch den Royal Botanic Garden ๐ŸŒท๐ŸŒด sind wir zurück zur Saint Mary's Cathedral und zur Archibald Memorial Fountain. โ›ฒ๏ธ Die letzten beiden Stops waren der Sydney Tower๐Ÿ—ผund der Martins Place, von dem auch unser Bus ๐ŸšŒ zurück nach Newtown gefahren ist.

    Wir haben uns ohne genaue Ziele ๐Ÿ einfach durch die Straßen treiben lassen und am Ende des Tages trotzdem alle größeren Highlights dieser über 5๏ธโƒฃ Millionen Metropole gesehen. Ein Lob an die Stadtplaner. ๐Ÿ˜…๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Die Füße ๐Ÿฆถ glühen, der Ablöserdaumen ๐Ÿ“ธ schmerzt und müde wird man von dem ganzen entdecken ๐Ÿ”Ž auch noch. ๐Ÿซข Nach dem Abendessen ging es wiederholt früh ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Die nächsten Tage ๐Ÿ“† soll das Wetter zum Glück so wunderbar und sonnig bleiben, wir freuen uns auf ein paar Strandausflüge. ๐Ÿ–๏ธ ๐Ÿ˜Ž
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  • Happy New Year 2026 ๐Ÿฅณ๐Ÿพ๐ŸŽ†

    December 31, 2025 in Australia โ‹… โ˜๏ธ 22 ยฐC

    Der Kalender ๐Ÿ“† zeigt den 31.12.2025. ๐Ÿฅณ

    Somit steht der zweite Silvesterabend auf unserer Reise an. Leider auch diesmal ohne Familie und Freunde ๐Ÿ˜• aber dafür (hoffentlich) mit einem besonderen und extravaganten Feuerwerk ๐ŸŽ‡ an einem DER Orte für den Neujahrsabend. ๐Ÿชฉ ๐Ÿ‘ฏ๐Ÿฅ‚
    Und wir werden als eine der Ersten auf der Welt, in das neue Jahr starten. ๐Ÿ˜œ๐ŸŒŽ

    Allerdings heißt es hier nicht einfach, wir treffen uns um 20:00 Uhr zum Essen ๐Ÿฅ˜, verbringen den Abend zusammen und schauen das Feuerwerk. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿšซ

    Nein, es gehört wahres Organisationstalent, feinfühlige Smartphonebenutzung und eine Menge Geduld dazu… ๐Ÿ˜ฌโ˜๐Ÿผ

    Aber beginnen wir von vorn… โ˜บ๏ธ

    Nach dem Aufstehen โฐ ging es 1,4 Kilometer zu Fuß, in den nächst größeren Supermarkt. Wir sind ein paar Tage hier und der Späti um die Ecke ist für größere Einkäufe ๐Ÿ›’ zu teuer. ๐Ÿซฐ

    Gegen 12:00 Uhr zurück, wurde erstmal die kostenlose Minibar in der Hotellobby ๐Ÿจ geplündert. Täglich von 12:00 - 18:00 Uhr stehen hier alkoholfreie ๐Ÿงƒ und alkoholische Getränke ๐Ÿท zur freien Verfügung. Bei den Preisen von ca. 2€ für eine Cola und ca. 2,50€ für eine Dose Bier, ist das eine willkommene Geste die wir gerne nutzen. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜œ๐Ÿซธ๐Ÿป๐Ÿซท๐Ÿป๐Ÿ’ฐ

    Die notwendige App für die Abendplanung war mittlerweile gedownloadet. ๐Ÿ“ฒ Die Innenstadt ist hier an Sylvester für Fahrzeuge komplett gesperrt. ๐Ÿšง โ›”๏ธ Die Fußgänger werden ähnlich einer Einbahnstraße nur in eine Richtung ๐Ÿงญ durch die Stadt geleitet.

    Die öffentlichen Verkehrsmittel ๐ŸšŒ ๐Ÿš† haben Ersatzhaltestellen, was schon die erste Herausforderung darstellte. Wir haben uns mit den zur Verfügung gestellten Karten ๐Ÿ—บ๏ธ vertraut gemacht und schonmal die richtige Busnummer + Haltstelle ๐Ÿšgefunden. ๐Ÿ”

    Das anstehende Feuerwerk ๐ŸŽ‡ rund um die „Harbor Bridge“ und das „Opera House“ kann von 48 verschiedenen Aussichtspunkten (๐Ÿ˜ณ) bestaunt werden. Jeder hat unterschiedliche Kriterien wie Öffnungszeiten, Eintrittskarten, Getränke- und Speiseangebot, Toiletten ๐Ÿšป, musikalische Unterhaltung ๐ŸŽถ usw….

    Alle Punkte sind auf einer interaktiven Karte versehen ๐Ÿ“ฑ und zeigen neben den Kriterien auch die Live-Besucherzahlen. ๐Ÿ‘๐Ÿป Berichten zu Folge sollte man sich schon früh morgens an den besten Punkten anstellen, um noch einen Platz ๐Ÿ’บ zu erwischen. ๐Ÿซฃ Das haben wir natürlich nicht gemacht, schließlich mussten wir noch einkaufen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Um uns ein genaues Bild von der aktuellen Lage zu machen, wurden die Nachrichten im TV ๐Ÿ“บ durchgesappt. Von extrem vielen Menschen wurde weder was gezeigt noch erzählt. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Wir haben für uns zwei Favoriten (Punkte) ausgewählt und entschieden, diese gegen Nachmittag anzufahren. ๐Ÿ’ช Nach einer kleinen Mittagspause ๐Ÿ˜ด und der Blick auf die Karte, war schnell klar, dass das keine gute Entscheidung war. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ™„

    Die Farbe der Punkte änderte sich minütlich von grün ๐ŸŸข auf orange ๐Ÿ”ถund zu rot ๐ŸŸฅ für voll. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Nun doch etwas nervös, haben wir fix die Sachen ๐ŸŽ’ gepackt und uns zum Bus ๐ŸšŒ begeben. Der fuhr glücklicherweise wie geplant und hat uns sogar kostenlos knapp 20 Minuten in die Innenstadt befördert. ๐Ÿคญ

    Noch weit entfernt von den Aussichtspunkten, campierten hier schon die ersten Leute. โ›บ๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Für uns war klar, wir legen es trotzdem drauf an und laufen einige Punkte ab. „Die App ๐Ÿ“ฒ zeigt sicher schon eher voll an, damit die Menschen sich etwas verteilen.“ ๐Ÿ˜…๐Ÿ’ช

    Der erste lag 20 Minuten entfernt, der zweite nochmal 30 und der dritte weitere 10 Minuten. ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ An Keinem der Punkte wurden wir rein gelassen, da die Kapazitäten (von 1.000- 10.000) erreicht sind. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿ˜– Nun wussten wir schon mal, die Karte lügt nicht. ๐Ÿ˜‚

    In der Zwischenzeit waren in der näheren Umgebung nur noch zwei Punkte orange ๐Ÿ”ถ, heißt wir müssen uns beeilen. ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ Gerannt sind wir nicht, aber die Schrittgeschwindigkeit wurde stark erhöht.

    Tatsächlich hatten wir am 4. Punkt, direkt am Hafen noch Glück und wurden „rein“ gelassen. ๐Ÿ˜Œ Man kann sich das vorstellen, wie auf einem riesigen Konzert. ๐ŸŽถ Alles ist umzäunt und mit Sichtschutz ๐Ÿซฃ versehen. Es gibt strenge Einlass- und Gepäckkontrollen (Alkohol- und Glasverbot) und wenn man den Ort verlässt, kommt man nicht nochmal rein.

    „Im Inneren“ gibt es Snack- und Toilettenwagen und üüüüüüberall stehen, sitzen, liegen und/ oder schlafen Menschen. MENSCHEN ÜBER MENSCHEN, genau das richtige für uns. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ Kurz nach uns wurde der Eingang geschlossen und die App bestätigte, die Besucherzahl von 22.000 Leuten an diesem Punkt ist erreicht. ๐Ÿ™„๐Ÿซจ

    Wir sind mehrere Runden ๐Ÿ” gedreht oder besser, über Beine und Arme gestolpert, haben aber nur noch einen Platz im hinteren Bereich bekommen. ๐Ÿ˜• Gegen 17:00 Uhr haben wir dann auch auf unserer Decke Platz genommen. Nur noch 7๏ธโƒฃ Stunden… ๐Ÿ˜ค๐Ÿคฏ

    Die Zeit verging leider überhaupt nicht, ehrlich gesagt war uns unfassbar langweilig. Viele Menschen sind rücksichtslos, machen sich breit, schreien rum und haben uns unfassbar genervt. Wir haben kurzzeitig überlegt, heim zu fahren und die Live Übertragung im TV ๐Ÿ“บ zu schauen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Gegen 19:00 Uhr begann das Programm mit einer Show aus beleuchteten Booten im Hafen. Davon haben wir nahezu nichts sehen können, da wir zu weit hinten waren. Um so glücklicher waren wir, als 21:00 Uhr โฐ das „kleine Feuerwerk“ startete. ๐Ÿคฉ ๐Ÿงจ

    Wir erhofften uns nun mehr zu sehen, da es ja bekanntlich in den Himmel schiesst…. leider waren diesmal nicht die Menschen, sondern die Bäume ๐ŸŒฒ๐ŸŒณ๐ŸŒฒ im Weg. ๐Ÿซฃ Dafür haben wir hier knapp 4,5 Stunden gewartet…!?!?

    Viele packten nun zusammen und gingen selbstverständlich Richtung Ausgang. Klar der Blick war sch…. aber jetzt schon gehen?!? ๐Ÿค”๐Ÿค” Der Blick auf die Karte löste das Rätsel. Einige Punkte färbten sich wieder orange, was die Chance auf bessere Plätze steigen ließ.

    Wir packten auch zusammen, bestätigten am Ausgang das wir nicht wieder rein kommen und folgten der Kolonne durch ein paar gut besuchte Gassen ๐Ÿฅณ ๐Ÿ‘ฏ, bis wir schlussendlich direkt unter der „Harbour Bridge“ ๐ŸŒ‰ standen. Zwischendrin sah man immer wieder Menschenschlangen an verschiedenen Eingängen anstehen….

    Unter der Brücke wollte ich keinesfalls bleiben, also versuchten wir es noch weiter zum nächsten Gate, in der Hoffnung es ist noch Platz. Eigentlich glich der Abend eher dem Spiel "Reise nach Jerusalem".๐Ÿช‘๐Ÿ˜‚๐Ÿช‘๐Ÿ˜‚

    Dort war noch erstaunlich viel Platz. Wir konnten uns ganz entspannt ๐Ÿ˜Ž niederlassen und hatten einen seitlichen Blick auf die Brücke. ๐ŸŒ‰ Kurz vor Mitternacht ๐Ÿ•› zählte ein riesiger Countdown herunter ๐Ÿ‘‡ und Punkt 24:00 Uhr begann das spektakulärste Feuerwerk ๐ŸŽ‡, was wir jemals gesehen haben.

    Der ganze Ärger und Stress war wie weggepustet, die unzähligen Stunden des Wartens waren einfach vergessen… Wir lagen uns in den Armen und haben nur noch gestaunt!!! ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Wie krass und emotional, kann bitte ein „Feuerwerk“ sein… ๐Ÿฅน๐Ÿฅฐ „Happy New Year“ 2026!! ๐Ÿฅณ๐Ÿพ๐ŸŽ†

    Alle Anstrengung der letzten Wochen, zerplatzte Träume und einiges Geld hat es gekostet um genau heute hier zu sein und das zu erleben… aber ganz sicher, diese 15 Minuten knallen, Blitzen und explodieren, waren es auf alle Fälle wert. ๐Ÿคฉ๐Ÿฅณ๐Ÿฅฐ๐Ÿ˜

    Groß gefeiert wird hier aber anscheinend nicht, denn der letzte Knall ๐Ÿ’ฅ, war wie der Startschuss ๐Ÿ”ซ für einen 100 m Sprint in Richtung Heimweg. Der wurde für uns zu einer einzigen Geduldsprobe. ๐Ÿคฏ

    Alle bisherigen Wege waren auf einmal nicht mehr passierbar. ๐Ÿšง ALLE Menschen wurden nur noch zur Metrostation getrieben. Wie wenn der ganze Signal-Iduna Park zur S-Bahn Haltestelle geht… ๐Ÿซข Die dafür vorgesehenen, teilweise eingezäunten Wege, waren mehr als ausgelastet… ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿฅต๐Ÿ‘ฌ

    Das gefiel nicht jedem und so gab es für den ein oder anderen Polizisten ๐Ÿ‘ฎ‍โ™‚๏ธ nicht nur glückliche Neujahreswünsche. ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ

    An den Bahnstationen bildeten sich ewig lange Schlangen, sodass wir die ersten Kilometer zu Fuß ๐Ÿฆถ zurück legten. Nachdem sich die Menschenmassen etwas verteilt hatten, konnten wir auch endlich zum anstoßen ๐Ÿฅ‚ in einer Bar einkehren. ๐Ÿฅณ

    Auf dem Heimweg โฎ๏ธ kreuzte unseren Weg der richtige Bus ๐ŸšŒ, den Lena mit einer gekonnten Armbewegung anhielt. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ๐Ÿ™‹‍โ™€๏ธ Eigentlich nicht mehr im Dienst, nahm uns der freundliche Herr trotzdem mit und schmiss uns umsonst vorm Hotel ๐Ÿจ raus. ๐Ÿคญ

    Gegen 04:00 Uhr gab es noch einen Snack ๐Ÿœ im Hotel, bevor wir ins Bett gefallen sind. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ’ค๐ŸŒ™

    Das nüchternste, aber auch eines der aufregendsten Silvester, geht für uns zu Ende. Ein besonderes und unvergessliches Jahr liegt hinter uns. ๐ŸŒŽ Wir sind unfassbar dankbar, für die Momente und Erfahrungen, die wir auf unser bisherigen Reise ๐Ÿงณ sammeln durften. ๐Ÿฅน๐Ÿคฉ Vielen Dank für eure Unterstützung, ohne euch hätten wir diesen Schritt nie gewagt. ๐Ÿซถ๐Ÿ™๐Ÿฝ

    Für euch alle einen guten Rutsch in das neue Jahr 2026. ๐Ÿฅณ๐Ÿ€ Genießt die Zeit mit der Familie und den Freunden! โค๏ธ
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  • Jetzt haben wir gerade erst das spanische „Hola“ ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ aus dem Kopf bekommen ๐Ÿคฏ und uns an das neue Wort „Bula“ gewöhnt, gibt es heute schon das letztes mal „Bula“ ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ aus Fidschi. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ

    Heute steht mal wieder ein Reisetag ๐Ÿš‚ ๐ŸšŒ an. Zum Glück zwar kein 5๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Stunden Flugmarathon, aber ein ganzer Tag geht meist trotzdem verloren. ๐Ÿ˜ž

    Wir sind zwar schon gefühlt 5.000 mal geflogen, aufgeregt ist man aber trotzdem jedesmal. ๐Ÿคฃ Zur Beruhigung gibt es einen extra starken Kaffee โ˜•๏ธ, der natürlich entgegen gesetzt wirkt. ๐Ÿซฃ๐Ÿซข

    Die Check Out Zeit dürfen wir um 1๏ธโƒฃ Stunde überziehen und so verlassen wir kurz nach zwölf unser Appartement. ๐Ÿจ Per Bus ๐ŸšŒ geht es zum Flughafen, den wir bereits ๐Ÿ”Ÿ Minuten später schon erreichen. ๐Ÿค

    Wir buchen ungern die frühen Flüge. ๐Ÿ˜ด Morgens noch halb dunkel und ohne Frühstück zum Flieger โœˆ๏ธ hetzen, mögen wir nicht. ๐Ÿฅต Dann lieber entspannt auschecken und genügend Zeit haben, um günstig zum Flughafen zu kommen. Der Nachteil daran ist, meistens spät anzukommen, was wir aber auch nicht mögen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚๐Ÿคช

    Der heutige Flieger sollte 16:30 Uhr abheben. ๐Ÿ›ซ Auf der Anzeigetafel hat nur ein Flug Verspätung, welcher natürlich unserer ist. ๐Ÿ™„
    Ausgerechnet heut, wo wir pünktlich bis 22:00 Uhr im Hotel ๐Ÿจ sein müssen, da keine 24/7 Rezeption zur Verfügung steht. ๐Ÿคฆ๐Ÿป

    Der Online Check In ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ’ป ๐ŸŽซ hat nicht funktioniert, also ging es zum entsprechenden Schalter. So lang, wie die Warteschlange ist, hat es anscheinend bei keinem funktioniert. ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ”ง Wir haben ja Zeit… Die unfreundliche Dame nahm die Rucksäcke entgegen und setzte uns nach mehrmaligen Fragen, wiederwillig zusammen. ๐Ÿ’บ

    Bevor es zum Gate ging, gab es im Duty Free ๐Ÿ†“ wieder die übliche Parfüm Dröhnung. ๐Ÿ‘ƒ Wie wir es vermissen, angenehm zu duften. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜› Mit nur 30 Minuten Verspätung, rollten wir gegen 17:00 Uhr in Richtung Startbahn. ๐Ÿ›ซ

    Die Dame am Schalter hatte anscheinend doch ein Gewissen und hat uns sogar ans Fenster ๐ŸชŸ gesetzt. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜Œ So hatten wir von oben โฌ†๏ธ nochmal einen herrlichen Blick auf diese Traumwelt. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ—พ

    Fünf Stunden später hieß dann endlich: Herzlich Wilkommen im 18. Reiseland - Australien - Sydney!!! ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡บ๐Ÿฆ˜๐Ÿคฉ

    Mit 1๏ธโƒฃ Stunde mehr im Gepäck ๐Ÿ•– haben wir gegen 21:00 Uhr das Flugzeug verlassen und uns auf dem Weg zur Immigration ๐Ÿชช gemacht.

    Nach unzähligen Serien „Boarder Control Australia“ ๐Ÿ“บ hatten wir hiervor schon ein bisschen Schiss. ๐Ÿ˜ฑ Ewige Taschenkontrollen ๐Ÿ”, stundenlange Verhöre ๐Ÿ—ฃ๏ธ, Abweisung…

    Nichts davon war der Fall, mit unserem elektronische Pass ๐Ÿชช mussten wir lediglich an einen Automaten und unsere online hinterlegten Daten ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป bestätigen. Mit dem erstellten Ticket ๐ŸŽŸ๏ธ ging es zur elektronischen Schranke.

    Das ganze hat nicht mal ๐Ÿ”Ÿ Minuten gedauert. ๐Ÿ˜ฒ Sogar die Rucksäcke ๐ŸŽ’ waren bereits da und fuhren schon extra Runden auf dem Gepäckband. ๐Ÿ” Zum deklarieren hatten wir nichts, also ab durch den grünen ๐ŸŸขTunnel zum Ausgang. Tadaaaa, eingereist!! ๐Ÿคฉ

    Alle Sorgen waren umsonst, das war mit Abstand die schnellste und einfachste Einreise überhaupt! ๐Ÿ˜Šโ˜บ๏ธ Wenn wir jetzt noch schnell einen Fahrer bekommen, können wir es noch pünktlich ins Hotel ๐Ÿจ schaffen. ๐Ÿ’ช

    Auch hierbei gab es keine Probleme. Am Ausgang befindet sich eine riesige „Uber Station“. Ähnlich wie am Busbahnhof ๐Ÿš‰ gibt es mindestens 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ verschiedene nummerierte Haltepunkte, an denen dich dein jeweiliger Fahrer ๐Ÿš• abholt.

    Zum Abholbereich kommt man auch erst, wenn man einen Wagen ๐Ÿš˜ gebucht hat. Das wird von einem Angestellten kontrolliert ๐Ÿ‘จ‍โœˆ๏ธund so werden langen Warteschlangen vermieden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Tatsächlich haben wir es auch pünktlich geschafft und konnten in unserem Hotel ๐Ÿจ im Stadtteil Newtown, noch jemanden antreffen. Das Zimmer ist besser als erwartet, alles notwendige konnten wir nebenan noch einkaufen ๐Ÿ›’ und auch zum Abendessen ๐Ÿฅ˜ haben wir noch etwas gefunden. โ˜บ๏ธ

    Bis auf die Flugverspätung, war das mal ein angenehmer und stressfreier Reisetag! ๐Ÿ˜ Wir freuen uns auf die nächsten Tage ๐Ÿ“† und sind vor allem auf das morgige Feuerwerk ๐Ÿงจ gespannt. ๐Ÿค“๐Ÿฅณ๐Ÿซข
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  • Der Abschied naht.. ๐Ÿ˜•๐Ÿ›ซ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    December 29, 2025 in Fiji โ‹… ๐ŸŒจ 29 ยฐC

    Nachdem wir uns gestern am Hafen โš“๏ธ verabschiedet hatten, ging es per Taxi für 10€ in unsere Unterkunft ๐Ÿก nach Namaka.

    Dort hatten wir ja bereits die ersten Tage ๐Ÿ“†verbracht. Somit war uns die Umgebung vertraut und wir brauchten keine „Eingewöhnungszweit“. ๐Ÿ˜… Der Check In verlief reibungslos und unsere dort zwischengelagerten Sachen ๐Ÿงณ standen auch schon im Zimmer. Als wären wir nie weg gewesen. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜

    Den restlichen Tag haben wir damit verbracht das Salz ๐Ÿง‚von unserem Körper zu schruppen ๐Ÿšฟ und auf einem bequemen Bett zu liegen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ’†๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Gut ausgeschlafen begann am 29.12.2025 für uns der letzte volle Tag auf Fidschi. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ๐Ÿ˜• Wie immer, war auch hier die Zeit viel zu kurz. In diesem riesigen Land, mit mehr als 300 Inseln kann man Wochen ๐Ÿ“† verbringen, ohne sich zu langweilen. ๐Ÿคฟ ๐Ÿ„๐Ÿผ ๐Ÿšค

    Durch unsere Zukunftspläne ๐Ÿช… ๐ŸŽ‡ hatten wir nur knapp zwei Wochen, die sich aber definitiv gelohnt haben. ๐Ÿคฉ Wir sind froh hier gewesen zu sein und anstatt den „öffentlichen“ Verkehrsmitteln ๐ŸšŒ โœˆ๏ธ โ›ด๏ธ, das Segelboot genutzt zu haben. So haben wir in kurzer Zeit super viel gesehen und erlebt.

    Viel stand heute nicht mehr auf dem Programm. ๐Ÿ“‹ Nach dem Frühstück ๐Ÿณ wurde die erste Maschine mit Wäsche ๐Ÿงบ angestellt und dann ging es ein bisschen schlendern. ๐Ÿ›๏ธ Zwischen den ganzen Weihnachtsschlussverkäufen ๐ŸŽ…๐Ÿป gab es, außer ein paar Snacks für die morgige Weiterreise, nichts weiter.

    Die 2๏ธโƒฃ Sonnenstunden heute morgen sollten heute auch die einzigsten bleiben. Der Himmel hat sich mittlerweile tief schwarz gefärbt, es stürmt und schüttet wie aus Eimern. โ˜”๏ธ ๐Ÿชฃ Vermutlich ist das der angekündigte Sturm. ๐Ÿ˜ฌ Wir sind jedenfalls froh, gerade nicht auf dem Meer ๐ŸŒŠ zu sein. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿซฃ

    Obwohl es sich immernoch so anfühlt… Seitdem wir wieder an Land sind, schwankt gefühlt die ganze Insel. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ -> Nein es gab kein Alkohol, das soll wohl normal sein nach ein paar Tagen auf einem Boot. ๐Ÿšฃ๐Ÿผ ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Den Nachmittag über läuft die Waschmaschine heiß. Bevor es morgen weitergeht ๐Ÿ›ซ wollen wir noch einmal alles komplett waschen, trocken wird die Wäsche zum Glück hier auch bei Regen. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š

    Neben dem Waschen haben wir auch noch das wichtigste erledigt und endlich eine Unterkunft ๐Ÿจ für das nächste Land gebucht. ๐Ÿ’ช Lange haben wir uns aufgrund der Preisproblematik ๐Ÿซฐ๐Ÿ˜ฌdagegen gesträubt. Weiterfliegen โœˆ๏ธ ist so kurzfristig keine Option mehr und irgendwo schlafen müssen wir ja. Was man(n) nicht alles macht, um einen weiteren โœ”๏ธ auf unser Bucketlist zu erhalten. ๐Ÿ˜…๐Ÿพ๐Ÿ˜œ

    Zur Motivation für das spätere packen ๐ŸŽ’, gab es zum Abendessen leckere Pizza. ๐Ÿ• Die Sachen fanden ihren Platz im Rucksack schneller als gedacht und so blieb noch Zeit für eine Serie, bevor es früh ins Bett ging. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ’ค๐ŸŒ™

    Sorry, aber mehr zu fotografieren ๐Ÿคณ๐Ÿป gab es leider nicht. ๐Ÿšซ๐Ÿ“ธ๐Ÿ˜ฌ
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  • Malamala Island ๐Ÿฅณ ๐ŸŽฃ๐Ÿฆˆ

    Dec 28โ€“29, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Der vorletzte Tag ist angebrochen. ๐Ÿ™ So langsam geht es wieder Richtung Hafen. ๐Ÿ™๏ธ

    Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Fisch-Pancakes ๐Ÿฅž und Bacon. ๐Ÿฅ“ ๐Ÿคค Gestärkt wurde gemeinsam das Boot startklar gemacht. Routiniert erledigt jeder seine Aufgaben, sodass das Ablegen mittlerweile nur noch wenige Minuten dauert. ๐Ÿค๐Ÿฆพ

    Damit wir morgen gegen Mittag im Hafen sind, müssen wir heute schon die größere Strecke ๐Ÿงญ zurücklegen. Erneut segeln โ›ต๏ธ wir an kleinen Inseln ๐Ÿ—พ mit traumhaften Buchten und weißen Stränden vorbei. Man könnte denken, wir sehen jeden Tag ๐Ÿ“† das gleiche, aber jeder Ort ist irgendwie einzigartig und immer wieder faszinierend! ๐Ÿคฉ

    Die ersten 1,5 Stunden haben wir hinter uns, bis wir einen kleinen Badestop ๐ŸŠ einlegen. An der Angel ๐ŸŽฃ hat bisher noch nichts gebissen, wir benötigen also einen Plan B für das Mittagessen. ๐Ÿฅช Die Lebensmittelvorräte sind fast aufgebraucht und die Kühlmöglichkeiten ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿฅถ natürlich auch beschränkt, sodass wir uns hauptsächlich frisch aus dem Meer“ ernähren.

    Kim meint, wir „suchen“ auf dem restlichen Weg nach kleinen Fischerbooten. Die können wir anfahren und fragen, ob sie uns etwas verkaufen. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ’ก Mhh… ๐Ÿค” Quasi wie in der Stadt zum Markt gehen, nur eben mit dem Boot auf dem Meer. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Nach dieser Aussage lachten wir alle herzlichst darüber. ๐Ÿ˜†๐Ÿ˜† Dadurch sind wir uns jetzt unsicher, ob es wirklich ein Plan B ist oder es nur eine witzige Geschichte sein sollte von der wir nur die Hälfte verstanden. ๐Ÿ˜ฌ

    Tatsächlich dauert es aber nicht lang, da wurde in weiter Ferne ๐Ÿ”ญ ein kleines Boot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ erspäht. Wir änderten den Kurs ๐Ÿงญ und näherten uns Stück für Stück. Mit dem Glück๐Ÿ€ auf unserer Seite, war es wirklich ein Fischer. Auf seiner demolierten Nussschale befand sich außer Ihm, auch eine Kühltruhe ๐Ÿฅถ was ein gutes Zeichen war.

    Wir fragten Ihn nach frischem Fisch und Köder zum Angeln. ๐ŸŽฃ Er präsentiere uns verschiedene Kaufoptionen in allen Längen ↔๏ธโ†•๏ธ und Größen. Wir entschieden uns für eine Korallenforelle. Der Preis von 10 Dollar ๐Ÿ’ต war schnell verhandelt und die Übergabe per Kescher ๐Ÿฅ… funktionierte reibungslos. ๐Ÿ’ช

    Kim machte sich direkt an das ausnehmen, filetieren ๐Ÿ”ช und kochen des Fisches. Ich habe etwas geholfen ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍๐Ÿณ und Lena hat das Steuer wieder übernommen. โ›ต๏ธ

    Nach einem weiteren Badestop ๐Ÿ‘™ und Mittag ๐ŸŸ auf dem Boot, erreichten wir am frühen Nachmittag unseren Schlafplatz - „Malamala Island“ ๐Ÿ๏ธ Auf der abgelegenen Insel befindet sich ein Beachclub, welcher von vielen Touristen als Tagesausflug โ›ด๏ธ besucht wird.

    Nach dem Ankern โš“๏ธ wurden die Männer am Bootssteg angefunkt und um Abholung gebeten. Selber darf man den Steg nicht anfahren und so wurden wir, wie die Reichen, kurze Zeit später von unserer Yacht abgeholt. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ’ฐ

    Im „Malamala Beach Club“ angekommen, haben wir uns ein bisschen von der Bumm-Bumm Musik ๐ŸŽถ beschallen lassen, den Pool und vor allem die Duschen ๐Ÿšฟ genutzt und ein Kaltgetränk ๐Ÿป zu uns genommen. Da wir gerne Leute beobachten ๐Ÿ‘€, war es der perfekte Ort, aber ansonsten für uns zu viel Goldkettchen โ›“๏ธ, zu viel Muskeln ๐Ÿ’ช und zu knappe Höschen. ๐Ÿฉฒ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Zurück auf dem Boot wurde nochmal die Angel ๐ŸŽฃ ausgeworfen und der natürlich der letzte Sonnenuntergang ๐ŸŒ… auf dem Wasser ๐ŸŒŠ genossen. Selbst Lena ist mittlerweile vom Angelfieber infiziert und packt fleißig mit an.

    Die frischen Köder vom „Markt“ haben übrigens super funktioniert. Nach wenigen Minuten hatte ich direkt 2๏ธโƒฃ Fische dran. ๐ŸŽ Mit zunehmendem Dunkelheit zogen wir ein nach dem anderen Meeresbewohner an Land. Mit den blutigen ๐Ÿฉธ Ködern, sogar einen ganz besonderen - der letzte Fang war ein Babyhai!! ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ ๐Ÿฆˆ

    Das hat sogar Kim noch nicht erlebt und war entsprechend aufgeregt. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฉ Nach dem entfernen des Hakens ๐Ÿช und ein paar Bildern ๐Ÿ“ธ haben wir ihn natürlich wieder in das Meer entlassen. ๐Ÿ˜‡

    Während Kim noch den gesamten Fang verzehrfertig zubereitet hat ๐Ÿ”ช, sind wir bereits in unsere Kajüte gestiegen. ๐Ÿ˜ด๐ŸŒ™

    Tag Nummer 8๏ธโƒฃ und somit das Ende unser ersten kleinen Segelreise. ๐Ÿ˜• Bis auf die Rückfahrt stand heute nichts weiter an. Wir haben uns noch ein letztes Mal lecker bekochen ๐Ÿฅ˜ lassen und sind zum Abschluss ๐Ÿง‘‍๐ŸŽ“ gemeinsam ins Meer ๐ŸŒŠ gesprungen.

    Was gleichzeitig auch einen Endstand von 5:3 + einen extra Punkt für „JEDEN Tag Fisch ๐Ÿ  Essen“ = 6:3 ergibt. Somit geht der Sieg ๐Ÿ† klar an Lena und die „Wasserangst“ bleibt hoffentlich für immer โ™พ๏ธ verschollen. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Während Kim uns 2๏ธโƒฃ Stunden in Richtung ๐Ÿงญ Hafen fuhr, haben wir unsere sieben Sachen zusammen gepackt ๐ŸŽ’ und über diese unvergesslichen 8 Tage philosophiert. ๐Ÿ’ญ ๐Ÿ’ญ

    Wir haben viele neue Aktivitäten ๐Ÿคฟ ๐Ÿ„๐Ÿผ ๐ŸŽฃ ausprobiert, die allerschönsten Orte (auf und unter dem Wasser) gesehen, einige Ängste überwunden, unfassbar viel erlebt, wurden lecker bekocht und haben mit Kim einen neuen Freund gefunden. ๐Ÿคฉ๐Ÿซถ Definitiv gehört diese Experience zu den Tollsten auf unsere bisherigen Reise. ๐ŸŒŽ ๐Ÿงณ ๐Ÿคฉ

    Bevor wir jedoch zurück an Land sind, hatte ich mit Kim ausgemacht, noch ein letztes Mal die „Angel auszuwerfen“. โ˜๐Ÿผ๐Ÿ˜‰ Beim „bestücken“ des Hakens ๐Ÿช half er mir und während ich so tat, als würde ich angeln, holte er zwei kühle Getränke ๐Ÿท an Deck. ๐Ÿค” Anschließend rief er mit seinem niedlichen Englisch: „Lena Lena, uiiiiii, big fish, big fish, help help help!“

    Natürlich war sich Lena ihrer Aufgabe ๐Ÿฅ… bewusst und „Biss an“. ๐Ÿ˜œ Sie kam in übermenschlicher Geschwindigkeit zu mir, übernahm die Angel ๐ŸŽฃ und kurbelte. Etwas verwirrt, weshalb es so leicht ging, feuerte Kim weiter an ๐Ÿ—ฃ๏ธ und Lena landete schlussendlich den …. nein kein Fisch, sonder einen (selbstgebastelten) Ring ๐Ÿ’!! ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜Šโค๏ธ

    Die Frage beantwortete Sie ohne zu zögern mit „Ja“ โค๏ธ, während der weinende Kim ๐Ÿ˜ญ uns bejubelte und die Gläser reichte. ๐Ÿฅ‚ Für uns ein perfekter Abschluss, einer perfekten Reise mit perfekten Menschen! โ™พ๏ธ

    Außerhalb des Hafens wurde dann schließlich ein letztes Mal geankert โš“๏ธ, ein letztes Mal das Beiboot bestiegen und dann hieß es Bye Bye „Yadrashark“! ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    Wir sind mit Kim noch Juice (so nennt er Cola ๐Ÿคฃ) kaufen gegangen und haben uns verabschiedet. ๐Ÿซ‚ Er möchte uns in Europa besuchen und wir sind jederzeit hier auf Fidschi ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ oder in seiner Heimat, Vietnam ๐Ÿ‡ป๐Ÿ‡ณ willkommen. Wir hoffen, wir sehen uns wieder. ๐Ÿค๐Ÿซถ
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  • Mana Island & Tropical Island ๐Ÿฌ๐Ÿคฟ๐Ÿโ›ต๏ธ๐Ÿ˜Ž

    Dec 26โ€“27, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Der erste Weihnachtsfeiertag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. โ˜€๏ธ Das Unwetter ist weiter gezogen und das Meer war wieder glatt wie ein Blatt Papier. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿซก

    Leider sollte das wohl nicht so bleiben. Kim teilte uns während des Frühstücks mit, das in ein paar Tagen ein größerer Sturm ๐ŸŒช๏ธโ›ˆ๏ธ vorhergesagt wurde. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Wir befinden uns aktuell auf einer der letzten Inseln der Gruppe „Mamanuca Islands“. ๐Ÿ๏ธVon hier führt ein langer Weg über das offene Meer zu der Inselkette „Yasava Islands“. ๐Ÿ—พ

    Unser Plan war, diese zu erreichen, einen Teil anzuschauen ๐Ÿ‘€ und am Ende unserer Tour 8-10 Stunden in einem Ritt zurück โฎ๏ธ zu fahren. Allerdings kann keiner genau sagen, wann der Sturm ๐ŸŒช๏ธ hier eintrifft. Das Risiko aber genau dann auf offenem Meer, ohne Schutz der Inseln zu sein, ist einfach zu groß.

    Etwas getrübt verabschiedeten wir uns von dem Gedanken ๐Ÿ’ญ „Yasava Islands“ und stellten einen neuen Plan auf. ๐Ÿ“‹๐Ÿ’ช

    Bevor wir uns aber in die heutige Tagesetappe โ›ต๏ธ stürzten, ging es zuvor noch an den Strand von „Venua Levu“. Zur Insel schwimmen oder das Board ๐Ÿ„๐Ÿป‍โ™‚๏ธ nehmen, wurde von uns verneint (๐Ÿฆˆ), wir wählen lieber die sichere Option mit dem Mororboot. ๐Ÿ˜‰

    Wir waren auf der anderen Seite (Haifrei ๐Ÿ˜…) der Insel ein bisschen baden, haben den Helikopter ๐Ÿš steigen lassen ๐Ÿ”๐Ÿ“ธ und im Schatten relaxt. ๐Ÿ˜Ž Nach 2๏ธโƒฃ Stunden wurden wir wieder eingesammelt und haben das Segelboot startklar gemacht. โš“๏ธ

    Kim verabschiedete sich noch von seinen „Freunden“ ๐Ÿฆˆ mit einem Sprung mitten in den Schwarm. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Glücklicherweise tauchte er wieder auf und es konnte los gehen. ๐Ÿ˜Š

    Die dreistündige Fahrt bis zum Zwischenziel, dem „Cast Away Beach“ ๐ŸŽฅ verlief relativ ruhig. ๐Ÿ˜ด Die meiste Zeit hat Lena den Kahn gesteuert, ich war mit der Angel ๐ŸŽฃ beschäftigt und Kim hatte heute anscheinend Putztag. ๐Ÿงผ Er schruppte das Deck von vorn bis hinten und wieder zurück. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Zum abkühlen ๐Ÿ’ฆ und kleinen Schnorcheleinheiten ๐Ÿคฟ wurde natürlich regelmäßig gestoppt. โœ‹โ˜บ๏ธ Am „Cast Away Beach“ angekommen, sollte es eigentlich an Land ๐Ÿ–๏ธ gehen um den berühmten Schriftzug „Help Me“ zu begutachten. ๐Ÿ‘€ Allerdings wurde hierfür eine Gebühr ๐Ÿ’ฐ verlangt, die es uns nicht wert war, zu bezahlen. ๐Ÿคจ๐Ÿ™„

    Der aus Steinen ๐Ÿชจ gefertigte
    Schriftzug sollte ursprünglich dazu dienen, Flugzeuge โœˆ๏ธ auf Chuck Noland (Tom Hanks) aufmerksam zu machen. Also muss er ja eigentlich am besten von oben โฌ†๏ธ zu erkennen sein. ๐Ÿค”๐Ÿ˜๐Ÿ’ก

    Vom Boot aus hatten wir per Drohne die beste Sicht, haben ein paar schöne Bilder ๐Ÿ“ธ gemacht und uns so auch noch die Gebühr ๐Ÿ’ต gespart. ๐Ÿคญ

    Nach dem späten Mittagessen ๐Ÿฅช ging es nochmal eine Stunde weiter in die Bucht von „Mana Island“, in der wir auch übernachten ๐Ÿ˜ด werden. Wie auf den meisten, der bewohnten Inseln, befindet sich auch dort ein ๐ŸŒ‚-Resort und ein paar kleinere Restaurants.

    Das Resort ๐Ÿจ und alle Annehmlichkeit können auch von uns genutzt werden, lediglich eine Registrierung ๐Ÿชช an der Rezeption ist notwendig und das obligatorische Getränk muss an der Bar zu sich genommen werden. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Dort trafen wir auch Roman, ein Alleinreisender aus Polen. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ฑ Redselig, als hätte er seit Jahren keinen mehr getroffen, quatsche er uns an ๐Ÿ—ฃ๏ธ und spendierte direkt eine Runde Getränke - sympathischer Kerl. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Er kotze sich ein bisschen über sein unzufriedenes Leben und die ihm dort nicht passenden Menschen aus. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ Tja, Geld allein, macht halt leider nicht glücklich… ๐Ÿซข๐Ÿ˜ฌ Später zeigte er uns noch stolz seinen völlig überteuerten Bungalow ๐Ÿ›– in dem wir schlussendlich auch duschen ๐Ÿšฟ konnten und winkte ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ uns noch, als es für uns zurück zum Boot ๐Ÿšค ging.

    Natürlich war das Abendessen ๐Ÿฅ˜ schon vorbereitet, sodass wir direkt speisen und den anschließenden Sonnenuntergang ๐ŸŒ… voll und ganz genießen konnten. ๐Ÿซถโ˜บ๏ธ๐Ÿ˜ด

    Die letzte Nacht war bedeutend ruhiger als die vorherige. ๐Ÿ€ Wir haben super geschlafen ๐Ÿ›Œ und reichlich Kraft getankt. Die wird heute auch benötigt, wie wir nach dem Frühstück ๐Ÿณ erfahren -> Es geht zu einem großen Riff ๐Ÿชธ schnorcheln, tauchen ๐Ÿคฟ und Mittag fangen. ๐Ÿฅ… Jihuuuuu!!! Die Begeisterung war allen ins Gesicht geschrieben. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Motor starten, Anker โš“๏ธ lichten und raus aus der Bucht. Die Segel bleiben vorerst unten, der Wind ๐Ÿ’จ ist zu schwach. Nach ca. 2๏ธโƒฃ Stunden sollten wir das Riff ๐Ÿชธ erreichen. Tatsächlich dort eingetroffen, sind wir erst nach 3,5 Stunden. ๐Ÿซก

    Das lag nicht am Boot โ›ต๏ธ oder der Besatzung ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ’ผ, sondern an dem überraschenden Besuch von 20-30 Delfinen. ๐Ÿฌ๐Ÿฌ๐Ÿฌ Anfangs noch für Fische gehalten, wurde der Schwarm von Lena entdeckt. ๐Ÿ”Ž Kim war ebenfalls völlig überrascht ๐Ÿคฉ und lenkte das Boot nicht zu den Delfinen, sondern in deren Schwimmrichtung. ๐Ÿงญ ๐Ÿ˜

    Nur kurze Zeit ๐Ÿ•– später, tauchte die verspielte Kolonie an unserem Bug auf. Wir fuhren zwar nun in die komplett falsche Richtung, das interessierte auf dem Boot aber keinen mehr. ๐Ÿ˜… Das Riff war ganz schnell vergessen, jetzt hieß es nur noch auf den Ablöser drücken. ๐Ÿ“ธ

    Die Tiere sind pfeilschnell und total entspannt zu gleich. Es ist absolut faszinierend sie beim springen, spielen oder einfach nur beim schwimmen zu beobachten.

    Selbst Kim stellte sein Steuerrad fest ๐Ÿ”ฉ๐Ÿ”งund befand sich mit vorne auf dem Boot, um das beste Bild und Video ๐ŸŽฅ zu machen. Normalerweise hier gar nicht anzutreffen, schwammen wir „gemeinsam“ mehrere Meilen. ๐Ÿ˜

    Als sie irgendwann abtauchten, machten wir uns zurück auf den Weg in Richtung Riff. ๐Ÿชธ Die Frage zum Tauchen wurde von Lena schnell mit „Nein“ beantwortet. ๐Ÿคฟ Die Antwort wurde natürlich akzeptiert und ergibt gleichzeitig einen neuen Spielstand von 3:2.

    Für mich gab es stattdessen wieder eine kleine Tauch-Einweisung ๐Ÿ—ฃ๏ธund kurz darauf ging es ins Wasser, diesmal per Sprung vom Segelboot aus. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคจ

    Wir waren ca. eine Stunde rund um das Riff unterwegs und haben wieder viele verschiedene Meeresbewohner ๐ŸŸ getroffen.
    Tatsächlich klappte das tauchen auch schon viel besser, als beim ersten Mal, sodass wir uns entgegen meiner gesetzten Grenze, auf 5-6 Meter Tiefe um das Riff bewegten. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ

    Da es bei Kim Probleme mit der Ausrüstung gab und er zwischenzeitlich bei mir mitatmen ๐Ÿซ musste, sind wir früher als geplant zurück.

    Anschließend ging es für Lena, ebenfalls per Sprung vom Boot, noch eine Runde plantschen & (freiwillig ๐Ÿ˜ณ) schnorcheln. ๐Ÿคฟ -> Sie baut den Vorsprung auf 4:2 aus. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Auf dem Weg zum Mittagsstop, gab es für jeden eine Kokosnuss ๐Ÿฅฅ, die wir mit dem Inhalt eines Kaffeesticks โ˜•๏ธ füllen sollten.๐Ÿคจ Natürlich haben wir es ausprobiert und wurde tatsächlich als sehr lecker eingestuft. ๐Ÿ˜…

    Für einen kleinen Snack zum Mittag, außerhalb des Bootes, ging es zur „Cast Away Island“. Wie der Name schon sagt, hat auch diese Insel etwas mit dem Film ๐Ÿฟ๐ŸŽฆ zu tun. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Wir gönnten uns zur Abwechslung einen ๐Ÿ” mit ๐ŸŸ, haben die mit der Fähre โ›ด๏ธ ankommenden Menschen beobachtet und den entspannten Vibe genossen. ๐Ÿ˜Ž

    Den restlichen Nachmittag haben wir unsere Liegefläche an Deck nicht mehr verlassen und uns ordentlich gesonnt, ๐Ÿ‘™โ˜€๏ธ๐Ÿงดwährend uns Kim zum heutigen Schlafplatz - „Tropical Island“ gebracht hat. โ›ต๏ธ

    Nach dem gefangenem Fisch mit Nudeln im Blätterteig, wurde ein weiterer toller Tag bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der Hängematte beendet. โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜‡๐ŸŒ™
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  • Wie erwartet, hatten wir eine sehr unruhige Nacht. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ โš–๏ธ Die Wellen haben unseren Einrumpf-Segelkahn โ›ต๏ธ ganz schön durchgeschüttelt, als hätten wir eine mehrstündige Achterbahnfahrt ๐ŸŽข hinter uns.

    Nach dem morgendlichen Frühstück ๐Ÿฅž welches mit Kaffee โ˜•๏ธ heruntergespült wurde, ging es zum Strand von „Yanuya Island“ . So war die Theorie, die Praxis ließ uns wegen der Wellen und dem zu flachem Wasser ๐Ÿ’ง nicht zum Strand ๐Ÿ๏ธ kommen und so wurde von Kim kurzfristig ein kleines Fotoshooting ๐Ÿ“ธ an der nahegelegenen Felswand ๐Ÿชจ inszeniert. ๐Ÿž๏ธ๐Ÿ–ผ๏ธ

    Das heutige Ziel ๐Ÿ“ Venua Levu“ -
    und „Navadra“ Island liegt ungefähr 4๏ธโƒฃ Stunden entfernt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär über das offene Meer. ๐ŸŒŠ Viel gab es nicht zu sehen. ๐Ÿ‘€ Wir haben wieder die Angel ๐ŸŽฃ ausgeworfen und uns abwechselnd, hinter das Steuer geklemmt. ๐Ÿค

    Ich war gerade unter โฌ‡๏ธ Deck, als wir in der Bucht ankamen. Durch das Boot hallte eine männliche Stimme ๐ŸŽค mit „Hello my Friends“ und eine kreischende weibliche Stimme. ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ—ฃ๏ธ Irgendwie kann diese Konstellation nichts Gutes bedeuten ๐Ÿค” und ich machte mich ebenfalls auf den kurzen Weg nach oben. โฌ†๏ธ

    Natürlich hatte es mit dem Element Wasser ๐Ÿ’ง zu tun oder besser gesagt mit dessen Bewohnern. ๐Ÿ˜ฌ Wir waren umgeben von ca. ๐Ÿ”Ÿ mittelgroßen Haien. ๐Ÿฆˆ Nach meiner gestrigen Begegnung ๐ŸŒ™, hatte ich eigentlich vorerst genug von dieser Art Fischen… ๐Ÿ˜ฌ

    Kim war natürlich total begeistert und schlug vor, das wir schnorcheln ๐Ÿคฟ gehen. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Ähm… ๐Ÿค” NEIN, wir lehnten dankend ab. ๐Ÿ˜„
    Er konnte uns aber überreden, das wir zumindest auf das Beiboot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ gehen und „seine Freunde“ füttern.

    Der gefangene Fisch ๐ŸŸ von gestern Nacht, war bereits in mundgerechte Stücke ๐Ÿฃzerkleinert. Wann er das gemacht hat, ist uns auch ein Rätsel, aber dafür waren wir jedenfalls Speerfischen. ๐Ÿ’ช๐Ÿซข

    Die Haie ๐Ÿฆˆ waren gesättigt, wir hatten das ein oder andere graue Haar ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ mehr und Kim sein breites Grinsen ๐Ÿ˜ aufgesetzt. Alle waren glücklich und haben sich mit einem Mittagsschläfchen in der Hängematte belohnt. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜Ž๐Ÿ˜œ

    Da heute ja Weihnachten ๐ŸŽ…๐Ÿป ist, hat sich Kim natürlich etwas ganz besonderes für uns einfallen lassen. ๐Ÿซถ Während wir 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten zum „fertig machen“ hatten, wurde das Beiboot mit einem Zelt โ›บ๏ธ, Isomatte, Kochutensilien ๐Ÿดund Angelausrüstung ๐ŸŽฃ beladen…. ๐Ÿง๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Was tut er da schon wieder!?

    Zusammen auf dem völlig überladenen Boot, ließ uns Kim an seinen Gedanken ๐Ÿ’ญ teil haben. Nein es gibt keine Geschenke ๐ŸŽ zum auspacken und auch keinen Weihnachtsbaum ๐ŸŽ„, dafür eine Nacht, ganz getreu dem Film „Cast Away“! ๐ŸŽฅ ๐Ÿค”๐Ÿ˜ณ

    So langsam realisierten auch wir, was der Plan ist. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Wir legten ๐Ÿ”Ÿ Minuten später an der unbewohnten Insel „Navadra“ an. Bis auf ein paar Ziegen ๐Ÿ gibt es hier weit und breit nichts. Die Männer haben das Zelt ๐Ÿ•๏ธ aufgebaut und Lena Gemüse ๐Ÿฅ’ geschnippelt.

    Für die romantische Stimmung sollte es später ein Feuer ๐Ÿ”ฅ geben, dafür wurde natürlich Holz ๐Ÿชต benötigt. Wir teilten uns auf, jeder in eine andere Richtung und sammelten alles möglich brennbare. ๐Ÿคฉ

    Nachdem die Hängematte zwischen zwei Kokospalmen ๐ŸŒด gespannt war, verabschiedete sich Kim ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ vorerst und schipperte zurück auf sein Boot. โ›ต๏ธ Wir hatten die Insel für uns ganz allein, was total spannend, aber auch ein bisschen „beängstigend“ war. ๐Ÿค”๐Ÿ˜ฌ

    Wir haben ein paar Bilder ๐Ÿ“ธ gemacht, versucht Wilson ๐Ÿ zu finden ๐Ÿ”Ž und auf - unser Weihnachten ๐ŸŽ…๐Ÿป der anderen Art - angestoßen. ๐Ÿป Wir merken auch hier wieder, man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.

    Natürlich fehlt die Familie ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿซถ gerade zu so einem Fest, aber wir befinden uns hier an einem der schönsten Orte, den wir je gesehen haben!!! ๐Ÿฅน๐Ÿฅน Hier Weihnachten ๐ŸŽ…๐Ÿป zu verbringen ist nochmal etwas ganz besonderes und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. -> Danke Kim für diese Experience!!!! โค๏ธ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿค—

    Pünktlich zum Abendessen war Kim zurück. โฎ๏ธ Mit an Board kühles Bier ๐Ÿบ und Teig, aus dem wir später Nudeln selbst gemacht haben.
    Dazu gab es Rindfleisch und Gemüse, natürlich frisch über dem (viel zu großen Feuer) zubereitet. ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿณ๐Ÿฅ˜ Was darf bei so einem Erlebnis nicht fehlen? Kokosnüsse! ๐Ÿฅฅ

    Da wir alle etwas kleinwüchsig sind, wurden gemeinsam mittels akrobatischer Meisterleistung die Palmen erklimmt. ๐Ÿ†๐ŸŒด

    Während ich klassisch an einem Stein ๐Ÿชจ versuchte an die Milch zu kommen, war Kim mit seinem Akkuschrauber und Bohrer bedeutend schneller. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜…

    Nach dem leckeren Weihnachtsessen am Strand, hat sich Kim verabschiedet und uns eine gute Nacht gewünscht. ๐ŸŒ“ ๐Ÿ›Œ Mittlerweile war es Stock dunkel, bis auf das Feuer war ringsherum nicht zu sehen. ๐Ÿซฃ

    Bereit für Nacht im Zelt โ›บ๏ธ wurde es windiger und windiger ๐Ÿ’จ. Wenn man quasi gar nichts sieht, man aber hört, wie das Meer sich aufbraust und der Wind durch die Palmen pfeift, hat man andere Gedanken ๐Ÿ’ญ als zu schlafen. ๐Ÿ˜ฌ

    Kurze Zeit später knatterte es in der Ferne. ๐Ÿค”
    Das Geräusch wurde lauter und ein Boot näherte sich unserem Strand. Piraten?? ๐Ÿด‍โ˜ ๏ธ Tom Hanks?? Küstenwache?? Wir dachten tatsächlich an das schlimmste, bis wir Kim mit seiner Taschenlampe ๐Ÿ”ฆ im Gesicht sahen.

    Wir waren erleichtert und überrascht zu gleich… eigentlich sollten wir ja hier über die Nacht bleiben. ๐Ÿค”๐Ÿง So war auch der Plan, allerdings ist wohl ein Sturm โ˜”๏ธ im Anmarsch, was auch den starken Wind erklärt. ๐Ÿ’ก

    Sicherheitshalber ๐Ÿ›Ÿโš ๏ธ sollten wir lieber mit zum Boot kommen. Mit 500 Lampen bewaffnet, wurde innerhalb von wenigen Minuten das Camp zusammen geräumt und auf das Boot verfrachtet. ๐Ÿ˜ข๐Ÿ˜ข Schon auf dem Rückweg merkten wir anhand der Wellen, es war die richtige Entscheidung.

    Es schüttete wie aus Eimern ๐ŸŒง๏ธ ๐Ÿชฃ, der Himmel war von Blitzen โšก๏ธ übersäht und die Donnerschläge hallten durch die Bucht. Wir bauten noch das Sonnensegel ab und machten alle losen Dinge irgendwie fest. ๐Ÿชข

    Dankbar jetzt nicht allein auf der Insel zu sein, hatten wir nun Angst, das Boot kippt um. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซจ Kim spendierte uns ein Glas Rum ๐Ÿน und beruhigte uns, das der Sturm bald vorbei wäre und uns nichts passiert. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿซก

    Darauf wollten wir allerdings nicht warten und haben nach dem leeren Glas beschlossen, ins Bett ๐Ÿ›๏ธ zu gehen, in dem wir noch einige Zeit von links nach rechts kullerten. โš–๏ธ ๐Ÿ˜ด

    Für uns schon wieder eine unvergessliche Erfahrung und vor allem ein EINZIGARTIGES Weihnachtsfest. โค๏ธ๐Ÿ™๐Ÿฝ
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  • Yanuya Island โ›ต๏ธ๐Ÿคฟ๐ŸŒŠ

    December 23, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Guten Morgen! ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธโ˜€๏ธ

    Die letzte Nacht war super. ๐ŸŒ“ Wir haben uns gut eingelebt und so langsam gewöhnen wir uns auch, an das leichte schunkeln. โš–๏ธ

    Ab heute segeln wir zu viert, was aufgrund der Platzverhältnisse, sicherlich nochmal eine kleine Umstellung wird. So zumindest unsere Gedanken… ๐Ÿ’ญ

    Unser „Good Morning“ wurde nur von Kim erwiedert, was uns ahnen ließ, das Paul immernoch oder schon wieder schläft. ๐Ÿ›Œ

    Währende des morgendlichen Rituals, am Bug die Lage ๐Ÿงญ zu checken und die möglichen Nachbarn zu begrüßen ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ suchten wir allerdings vergebens nach Paul. ๐Ÿ”Ž

    Später erfuhren wir, das Paul als Tellerwäscher ๐Ÿด angeheuert wurde. Seine gestrige Verspätung und die nicht vorhandene Redseligkeit, war aber anscheinend kein guter Eindruck für den ersten Arbeitstag… ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคจ

    Auch in der Nacht gab es Unstimmigkeiten zwischen den beiden, sodass Paul heute Morgen nach Hause ๐Ÿ  geschickt wurde. -> Die Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär ist somit vorzeitig beendet. ๐Ÿคญ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir segeln โ›ต๏ธ also zu dritt weiter und Kim machte uns klar, wir brauchen keine unfreundlichen Leute, wir schaffen das auch zu dritt. ๐Ÿคฉ Sichtlich viel besser gelaunt ๐Ÿ˜ging es gemeinsam ans Anker lichten โš“๏ธ und
    mit voller Kraft voraus in Richtung ๐Ÿงญ unserem Tagesziel - „Yanuya Island“.

    Vorbei an traumhaften Inseln ๐Ÿ—พ und Stränden ๐Ÿ–๏ธ, wobei einer schöner ist, als der andere. Viele Inseln sind mit unfassbar teuren ๐Ÿซฐ Resorts versehen und meist auch nur für Gäste zugänglich. Um so schöner ist es natürlich, die naturbelassenen Orte zu sehen und zu erkunden. ๐Ÿ‘€ ๐Ÿ”

    Der erste ๐Ÿฅ‡ Stop war allerdings keine Insel, sondern eine riesiges Riff ๐Ÿชธ mitten im Meer. Der Motor ging aus und ein freundliches „Wir gehen schnorcheln“ hallte über das Boot. ๐Ÿ˜
    Damit wurde gleichzeitig das Rückspiel Lena gegen die Angst angepfiffen. ๐ŸŸ๏ธ๐Ÿชˆ

    Erstmal alles wie immer - kurz sammeln, durchatmen und Kim darauf hinweisen, dass wir noch ein paar Minuten benötigen. ๐Ÿคฃ Er ist so eine Wasserratte und kann es immer kaum abwarten ins Wasser ๐Ÿ’ฆ zu hüpfen. ๐ŸŠ

    Natürlich gibt er uns die Zeit โฐ, die wir benötigen bevor es wiederholt mit dem Beiboot ๐Ÿšค ein Stück entfernt zum Riff ๐Ÿชธ geht. Lena bekommt Ihren Puls ๐Ÿ’“ recht schnell unter Kontrolle, als sieht das wir heute auch ein grooooßes Paddelboard mit uns ziehen. ๐Ÿ˜‰

    Etwas widerwillig legen wir Brille ๐Ÿฅฝ und den Schnorchel an und kriechen in die Flossen. ๐Ÿ‘Ÿ Viel zu warm ๐Ÿฅต, um darüber nachzudenken, was eigentlich gerade geschieht, ist Lena schneller im Wasser als ich. ๐Ÿ˜ณ -> 2:1 für Lena! ๐Ÿ’ช Wie war das noch mit der Meerjungfrau… ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ

    Wir schwimmen ๐ŸŠ gemeinsam los und genießen die Unterwasserwelt ๐Ÿ  in vollen Zügen. Kim zieht permanent das Board mit, was Lena reichlich Sicherheit gibt. ๐Ÿ”’ Wir bekommen diverse Fische in klein und groß gezeigt, das Board wird zwischendrin als Tisch für den Biologieunterricht auf offenem Meer umfunktioniert. ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿซ

    Neben den Quallen ๐Ÿชผ landen Muscheln ๐Ÿš und ein Oktopuss ๐Ÿ™ auf dem Unterrichtstisch, über die wir einiges erfahren. Zur Erinnerung, wir sind immernoch mitten auf dem Meer. ๐ŸŒŠ๐Ÿ˜… Dafür gibt es definitiv ein extra Punkt auf Lenas Seite. -> 3:1 ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Irgendwann lässt die Kraft nach, sodass sich Lena an das Board hängt bzw. später darauf liegt, trotzdem aber immer den Helm โ›‘๏ธ unter Wasser. Ich weiß nicht, was heute mit ihr ist… ๐Ÿ’ช๐Ÿฅน

    Kim und ich wechseln uns ab, unsere neu ernannte Meerjungfrau ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ zu ziehen. Anstatt Kim mal Luft ๐Ÿซ holt, verschwindet er immer wieder in der Tiefe โฌ‡๏ธ, um für das Mittag zu sorgen. Nach mehreren Fehlschlägen kommt er freudig über Wasser und präsentiert uns einen Hummer! ๐Ÿฆž๐Ÿ˜ณ

    Nach zwei Stunden haben wir einmal das Riff ๐Ÿชธ umrundet und kehren zum Boot zurück. โฎ๏ธ
    Auf das Lena jetzt auch übrigens ohne Probleme kommt, über das Board kann man ganz einfach rüberkrabbeln. ๐Ÿ’ก๐Ÿ˜๐Ÿ’ก

    Glücklich über das erreichte (und gefangene) räumen wir ein bisschen das Boot auf, während unten in der Küche der Hummer ๐Ÿฆž und das „andere“ (haben vergessen was es war) zubereitet wird. ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿณ ๐Ÿฅ˜ Auf den leckeren Geruch der aus den Luken zieht, folgt ein „We can eat“. ๐Ÿคค

    Das „zähe Etwas“ wird nicht zu unserer Leibspeise, aber der Hummer… ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜๐Ÿ˜‡ Alle gesättigt, wären wir jetzt bereit für ein Mittagsschläfchen, aber ein paar Seemeilen müssen wir noch hinter uns bringen.

    Vorbei an weiteren Traumorten ๐Ÿคฉ, schippern wir 4๏ธโƒฃ Stunden über den ruhigen Ozean. Jeder übernimmt mal das Steuer, sodass die anderen beiden etwas relaxten können. ๐Ÿ’†

    Pünktlich zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ… erreichen wir unseren Schlafplatz vor der saftig grünen Insel „Yanuya Island“. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿž๏ธ

    Als Empfangsgeschenk gibt es erstmal Abendessen. ๐Ÿฅ˜ Wir werden hier wirklich ganz schön gemästet. ๐Ÿ˜… Schon seelisch und moralisch mit der Anspannung auf weitere Aktivitäten abgeschlossen, kommt Kim um die Ecke.

    Bewaffnet mit mit seinem unwiderstehlichen Grinsen ๐Ÿ˜, dem Schnorchelzeug, einem Netz ๐Ÿฅ… und seiner heißgeliebten Harpune. ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ
    Es ist bereits STOCKDUNKEL, was ist eigentlich mit diesem Mann nicht in Ordnung? ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜…

    Anfangs fanden wir das alle witzig, am Ende nur noch Kim. Er meinte es ernst - wir gehen Speerfischen. ๐Ÿซฃ Prinzipiell eine coole Idee, aber muss das jetzt im Dunkeln sein!?!? „Ja muss es, da schlafen nämlich die Fische…“ ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Diskutieren bringt nichts, das haben wir schon gelernt. ๐Ÿคฃ Unsere Meerjungfrau wird erlöst, schließlich muss auch einer aufs Boot aufpassen. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜ฌ

    Die Einweisung hielt sich in Grenzen, bis auf wir bleiben zusammen, ich halte das Netz ๐Ÿฅ… und wenn einer was sieht ๐Ÿ‘€, gibt es ein bestimmtes Signal mit der Taschenlampe ๐Ÿ”ฆ, gab es nicht viel zu sagen.

    Anziehen oder besser gesagt ausziehen, ein riesiges Stück Schokolade ๐Ÿซ „for the Energy“ einen letzten Kuss ๐Ÿ’‹ für Lena und los ging es. Wir verschwanden in der Tiefe โฌ‡๏ธ der Nacht, bis das Segelboot nur noch als Spielzeug zu erkennen war.

    Nachdem wir im Wasser waren, musste ich vorerst wieder meine Atmung ๐Ÿซ unter Kontrolle bekommen, was aufgrund der „Situation“ erstaunlich schnell funktionierte. Wir sammelten das ein oder andere Schalentier und einen riesigen Fisch. ๐ŸŸ

    Auch ich entdeckte einen „schlafenden“ Meeresbewohner und gab das entsprechende Signal ๐Ÿ”ฆ . Kim gab mir zu verstehen, dass ich ihn beobachten soll. ๐Ÿ‘€
    Er tauchte ab zu dem entdeckten Fisch, stupste ihn an und Peng!!! ๐Ÿ’ฅ Wie eine Bombe ๐Ÿ’ฃ explodierte der Fisch zu seiner 10- fachen Größe und zeigte seine riesigen Stacheln am ganzen Körper verteilt. - Das ist also ein Kugelfisch! ๐Ÿก ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Schon auf dem Rückweg โฎ๏ธ, sollte es jedoch noch ein letzter Fisch sein, der im Netz landet. Gleiches Spiel - Ich „warte“, Kim taucht ab, beobachtet und Zack ๐Ÿ”ซ - gefangen. ๐Ÿ˜‡

    Ich freute mich zum einen auf den Fang ๐ŸŽฃ und zum anderen, das ich es überstanden habe. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Leider sollte es das noch nicht gewesen sein… Der zuletzt gefangene Fisch ๐ŸŸ entwich der Harpune noch auf dem Weg zum Netz.

    Als Kim nach ihm greifen will, kommt aus der Dunkelheit schlagartig ein schwimmender Killer ๐Ÿฆˆ und schnappt sich unseren Fisch. Meine größte Befürchtung wurde war… ๐Ÿ˜ฑ
    Unseren Fang hatte er bereits vertilgt, aber weiterhin sichtlich hungrig, schlengelte der Kollege um uns und unser Netz ๐Ÿฅ… herum.

    Mir zumindest war schnell klar, weg hier!!! โš ๏ธ Hierfür reichte ein kurzes Zeichen. ๐Ÿชง Während wir uns immer wieder umsahen, schwammen wir zurück und erreichten kurze Zeit ๐Ÿ•ฐ๏ธ später, unversehrt das Beiboot. ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ฑ

    Ihr könnt euch vorstellen, wer weiterhin gegrinst hat und es später auch direkt Lena erzählt hat. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜‚ Für mich gab es einen Schnaps ๐Ÿน, noch bevor ich davon berichten konnte. Einen wahnsinnige und (für mich) einmalige Erfahrung. ๐Ÿซก๐Ÿซข

    Den restlichen Abend haben wir gemeinsam den krassen Sternenhimmel ๐ŸŒŸ erlebt. Wir dachten damals in der USA ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ den einmaligen Himmel gesehen zu haben, aber heute hat nochmal alles übertroffen. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Der zunehmende Wellengang ließ leider keine wirklich schönen Fotos ๐Ÿ“ธ zu und berunruhigt uns etwas bezüglich des Schlafens… ๐Ÿง๐Ÿ˜ฌ Wir hoffen auf eine „ruhige“ Nacht. ๐ŸŒ™ ๐Ÿ˜ด
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  • Malola Barrier Reef ๐Ÿชธ๐Ÿข๐Ÿ 

    December 22, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Geweckt wurden wir mit Sonnenschein โ˜€๏ธ und gefühlt 40 Grad in unserer Kajüte. ๐Ÿฅต Zwar war die ganze Nacht ๐ŸŒ“ die Luke über uns offen, allerdings sind da eher die Mücken ๐ŸฆŸ, anstatt die kühle Luft ๐Ÿ’จ rein gekommen.

    Bis auf ein paar nächtliche Schweißattacken, haben wir die erste Nacht in unserem 2๏ธโƒฃm2 Escape-Room ganz angenehm geschlafen. ๐Ÿ›Œ Die Bucht war super ruhig, sodass uns auch keine Wellen ๐ŸŒŠ gestört haben. Die Matratze gleicht zwar eher einem Waschbrett, aber unsere Erwartungen waren ja von Anfang nicht allzu hoch. ๐Ÿ˜‰

    Das Frühstück ist inklusive, eine festgelegte Zeit gibt es aber zum Glück nicht. Gegen 08:00 Uhr sind wir an Deck โฌ†๏ธ gekrochen und wurden mit einem herzlichen „Good Morning“ empfangen. ๐Ÿ‘‹ Sofort fällt uns beiden auf, das auf dem Brustaufnäher nicht „Kim“ sondern „Tim“ steht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Autsch… ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Wir ignorieren es gekonnt und sind uns einig, das akzeptieren wir nicht… Wir bleiben bei „Kim“, das passt auch viel besser zu ihm. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜œ

    Die Frühstücksvorbereitung war bereits in vollem Gange. Es gab süß angebratenes Toast und dazu einen ganzen Obstladen. ๐ŸŒ๐Ÿ Schon jetzt steht fest, abnehmen werden wir hier nicht. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฐ๐Ÿผ

    Natürlich darf die schwarze Brühe โ˜•๏ธ nicht fehlen. In diesem Fall mit einer Art süßen Milch, die optisch wie Ahornsirup aussieht. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Man muss nicht alles kennen, geschmeckt hat es jedenfalls. ๐Ÿคญ

    Anschließend hieß es spülen ๐Ÿงผ, den Tag besprechen und den Anker โš“๏ธ lichten. Eigentlich macht Kim das alles alleine, wer uns kennt, weiß, dass wir aber auch gerne mit anpacken. ๐Ÿ’ช

    Der Anker wurde also zusammen eingeholt. Einer vorn an der Kette โ›“๏ธ‍๐Ÿ’ฅ (die hängt hin und wieder und muss händisch nachjustiert werden) und der andere hinten an der Fernbedienung. ๐ŸŽฎ Lena war in der Mitte und hat die Kommandos weitergegeben. ๐Ÿ—ฃ๏ธ

    Die Segel brauchen wir nicht ziehen, da nahezu kein Wind ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿ’จ ist. Wir starten also den Motor… bis auf ein paar schwarze Rauchwolken, passiert allerdings nicht viel. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ฑ Ein paar Schläge, ein bisschen fluchen und 5๏ธโƒฃ Minuten später schnurrte der Motor wieder.

    Unser Kapitän ist anscheinend nicht nur Segler, Taucher und Sternekoch, sondern auch Mechaniker. ๐Ÿงฐ๐Ÿง‘‍๐Ÿ”ง

    Eine knappe Stunde später erreichten wir das „Malola Barrier Reef“. ๐Ÿชธ๐Ÿ 

    Der Job mit dem Anker wird nun andersrum ausgeführt, wir schmeißen uns ins Bade-Outfit ๐Ÿ‘™ und nähern uns per Beiboot dem Riff. Kim hatte uns gestern schon einiges dazu erzählt. Es soll dort außerdem super schön sein und dass das Wasser ๐Ÿ’ง total klar ist. ๐Ÿคญ

    Er hat ganz klar untertrieben!!! Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. ๐ŸŒ Es wirkt alles so surreal, wie in einem Traum… ๐Ÿ’ญ ๐Ÿ˜ Dieses unfassbar klare Wasser mit einer wunderschönen, nicht definierbaren Farbe und mittendrin unzählige verschiedene Meeresbewohner. ๐Ÿก ๐Ÿข ๐Ÿ™ ๐Ÿฆ‘

    Wo sind wir hier bitte???? ๐Ÿฅบ๐Ÿฅบ๐Ÿฅบ Wir haben schon viele tolle Orte gesehen, aber dieser „Platz“ gehört definitiv zu den allerschönsten โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Wir wollten das Wasser ๐Ÿ’ฆ gar nicht betreten, aus Angst die Traum-Blase könnte platzen. ๐Ÿคญ
    Natürlich sind wir hier um etwas zu erleben und das nimmt Kim sehr sehr ernst. ๐Ÿ˜ „Wir gehen Schnorcheln“ wirkte sich allerdings nicht bei allen positiv aus. ๐Ÿ˜ฌ

    Für die, die es nicht wissen… Lena hatte im Kindesalter eine nicht so schöne und vor allem prägende Erfahrung mit… ๐Ÿค”… nennen wir es mal tiefes Wasser und hohen Wellen. ๐ŸŒŠ Seit dem ist es immer wieder eine wahnsinnige Überwindung, sich in das kühle Nass zu begeben. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Natürlich wussten wir, was uns auf so einem Trip erwartet, Ängste kann man aber nicht einfach abstellen.

    Stets das Ziel vor Augen, die Angst zu überwinden, wurde die Brille ๐Ÿฅฝ und der Schnorchel angelegt. Plumps, Nummer eins war im Wasser. ๐Ÿ’ฆ Die nächste sollte Lena sein. Gut zureden hat leider nicht geholfen. Vorerst 1:0 für die Angst. ๐Ÿคจ

    Lena blieb also auf dem Boot, Kim und ich waren schnorcheln. Aus einer kleinen Runde, wurde gefühlt eine Ewigkeit. Schön für das schnorcheln, schlecht für Lena. ๐Ÿฅต Mit dem Handtuch eingerollt wie ein Burito ๐ŸŒฏ saß Sie schließlich in der prallen Sonne. โ˜€๏ธ

    Zurück auf dem Segelkahn โ›ต๏ธ haben wir Kim das weitere Problem mit dem „zurück ins Boot kommen“ geschildert, denn Lena kann zwar vom Boot ins Wasser springen - wieder herein kommt sie jedoch ohne Hilfe nicht.๐Ÿ’ก #Spoiler: Er hat sich für das Beiboot später auch eine Lösung einfallen lassen.

    Aber zuerst kramte er wieder in einem der tausend Fächer und Zack, eine nagelneue funkelnde Leiter ๐Ÿชœ kam zum Vorschein. Eine Minuten später, war diese angebracht und Lena konnte sich erstmal abkühlen gehen. ๐Ÿฅต Übrigens ohne nachzudenken, denn in diesem Moment war es einfach zu heiß !!
    -> aktueller Stand 1:1 ๐Ÿ’ช๐Ÿ’ช

    Wir haben uns dann an einen Rettungsring ๐Ÿ›Ÿ gebunden und neben dem Boot einfach treiben lassen. So konnten wir beide diesen traumhaften Ort entspannt genießen. ๐Ÿ˜Œ Kim brachte sogar ein eiskaltes Bier ๐Ÿป an unsere „Boje“. ๐Ÿ˜…๐Ÿค

    Ein paar hundert Meter entfernt war eine weitere Getränkebar, mitten auf dem Meer. Ab um 9๏ธโƒฃ werden dort sämtliche Touristen hingekarrt um „günstig“ zu essen, zu trinken und den Tag mit plantschen ๐ŸŠ zu verbringen. Dazu läuft übertrieben laute Musik ๐ŸŽถ, die selbst wir, ab und zu hören konnten. ๐Ÿคฎ ๐Ÿ”Š

    Wir finden es etwas albern und unnötig aber Naja… Jeder genießt diesen traumhaften Ort eben anders. Wir sind uns jedenfalls einig, so wie wir es gerade erleben, ist es genau richtig. โœ…

    Wer viel schwimmt, hat bekanntlich auch großen Hunger. ๐Ÿ˜… Kim zauberte uns zum Mittag einen angebratenen Gemüsemix mit gegrilltem Fischfilet von unserem gestrigen Fang. ๐Ÿ 

    Ja, auch mein erster Gedanke ๐Ÿ’ญ war, Lena wird hungern… Falsch gedacht!! โ˜๐ŸผSie hat gespeist wie eine Große und das nicht nur weil sie Hunger hatte, sondern weil es Ihr geschmeckt hat.. . ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Gestern rohen Fisch, heute gegrillten Fisch und schwimmen im offenen Meer… ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซข Ich bin gespannt, ob sie die Nacht zur Meerjungfrau ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ wird. ๐Ÿ˜…๐Ÿฅน

    Nachdem wieder sehr reichhaltigen Mittagessen, muss man ja bekanntlich eine halbe Stunde warten. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚ Die haben wir genutzt, um den Helikopter ๐Ÿš steigen zu lassen. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜ Für diese Perspektive von „da oben“, finden wir leider keine passende Beschreibung, aber Bilder sagen ja mehr als 1.000 Worte. ๐Ÿ˜‰

    Am frühen Nachmittag ging es dann nochmal mit dem Beiboot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ los. Diesmal nur für Kim und mich. Lena ist mit dem 1:1 Ausgleich vorerst sehr zufrieden und entspannt auf der Liegefläche. ๐Ÿ•ถ๏ธ๐Ÿ’†

    Für mich dagegen ist nicht an Entspannung zu denken… Mit uns auf der Nussschale ist nämlich auch das Tauchequipment… ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ
    Ich war noch nie zuvor tauchen und meine persönliche Sprachbarriere bezüglich der erforderlichen Kommunikation, lässt den Puls nur noch höher schlagen. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿคฏ๐Ÿซฃ

    Kim hat mir die Weste und Sauerstoffflasche angelegt, alles festgezurrt und mir erklärt, oder viel mehr gezeigt (๐Ÿ˜‚), was zu tun ist. Ehrlich gesagt, gehört gar nicht so viel dazu. Nach 5๏ธโƒฃ Minuten waren wir beide bereit und haben uns rückwärts ins Wasser fallen lassen. ๐Ÿซฃ๐Ÿซฃ

    Vielleicht wollte er aber auch nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, falls ich es mir anders überlege. ๐Ÿค“

    Per Knopf ๐ŸŽฎ wurde die Luft aus der Weste ๐Ÿฆบ gelassen und es ging in die Tiefe. Ab jetzt hieß es entspannen und ruhig atmen, was mir anfänglich sehr sehr schwer fiel. ๐Ÿง˜‍โ™‚๏ธ
    Falls es Probleme gibt, haben wir uns vorab ein paar Kommandos๐Ÿ‘Œ๐Ÿผ๐Ÿ‘†๐Ÿผ๐Ÿ‘‡ ausgemacht. Kim war außerdem permanent bei mir, natürlich auch immer dabei die Harpune. ๐Ÿ˜…

    Wir haben ein paar Übungen โฌ†๏ธ โฌ‡๏ธ gemacht und Schwups die Wups, stand ich in 6๏ธโƒฃ Metern Tiefe auf dem Grund. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Eine wahnsinnige Erfahrung. Bis auf das eigenen Atmen ๐Ÿซ ist einfach nichts mehr zu hören ๐ŸŽง

    Leider habe ich mir beim Klippenspringen in Peru irgendetwas an meine linken Ohr getan, was sich nun wieder bemerkbar machte. ๐Ÿ˜•

    Der spürbare Druck ließ mich wieder schneller atmen, was Kim an den unzähligen austretenden Blasen mitbekam, sodass wir langsam wieder aufgestiegen sind. ๐Ÿ”

    Unfassbar dankbar ๐Ÿ™๐Ÿฝ , diese Erfahrung gemacht zu haben, habe ich genauso schnell beschlossen 2๏ธโƒฃ bis 3๏ธโƒฃ Meter sind okay, tiefer ist für mich (auch ohne Ohrenprobleme) leider nichts. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir waren noch ca. 1๏ธโƒฃ Stunde unter Wasser ๐Ÿคฟ und haben das Riff und die Tierchen ausgiebig angeschaut. ๐Ÿ”Ž ๐Ÿ‘€ Es ist wirklich unbeschreiblich, was hier für eine Unterwasserwelt vorzufinden ist. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ Intakte Riffe, Schildkröten ๐Ÿข, unzählige Fischarten ๐ŸŸ, Seesterne ๐Ÿชผ, Schlangen und und und… ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Nach dem Ausflug sind wir einschließlich der braungebrannten Lena und dem Segelboot โ›ต๏ธ nochmal in Richtung ๐Ÿงญ „Malolo Lailai Island“ geschippert. Diesmal direkt in die Bucht ๐Ÿ๏ธ um uns an einer Boje festzumachen. Hier werden wir auch die zweite Nacht verbringen.

    Laut den Telefonaten โ˜Ž๏ธ von Kim, bekommen wir wohl heute noch Besuch. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Als erstes aber ging es an Land. Bis auf ein Luxusresort und dessen Boutiquen, Restaurants/ Bars, einen winzigen Supermarkt ๐Ÿช sowie einem Salzwasserpool, gibt es hier nichts weiter.

    Wir sind eigentlich auch nur hier, um zu duschen ๐Ÿšฟ und die fehlende Gurke ๐Ÿฅ’ zu besorgen. ๐Ÿ˜… Nachdem sich unser „blinder Passagier“ aber anscheinend stark verspätet (er kommt mit der Fähre vom Festland), haben wir spontan Zeit „zur freien Verfügung“.

    Wir nutzen den Pool, schlendern durch die Boutiquen ๐Ÿ›’ und finden uns zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ… in einer Bar ein. Hier treffen wir später auch Kim und unseren neuen Mitfahrer Paul, der schon jetzt nicht sonderlich gesprächig wirkt. ๐Ÿคซ๐Ÿค

    Auch unser Kapitän wirkt irgendwie nicht sonderlich begeistert, von unserem neuen Crewmitglied…. ๐Ÿคจ

    Wir sollten unser Bier ๐Ÿป in Ruhe austrinken und unbedingt den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… geniessen. Er fährt mit Paul schon vor aufs Boot, um das Abendessen ๐Ÿฅ˜ vorzubereiten.

    Aufgrund Pauls verspäteter Ankunft, gibt es dieses heute nämlich nicht pünktlich zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ…. Das ist auch der Grund, weshalb Kim sichtlich genervt ist. Ihm geht es nämlich hauptsächlich, um das Wohl seiner Gäste. ๐Ÿ˜Œ

    Jedenfalls sind wir frisch geduscht ๐Ÿšฟ , was bei dem Salzgehalt ๐Ÿง‚ von 8.000 % auch dringend notwendig war. Das Problem mit langen Haaren ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ und dem Salzwasser kann ich übrigens nun auch endlich verstehen. ๐Ÿคฃ

    Wir werden später abgeholt und genießen das wiederholt leckere Essen (Kokosnuss Curry) ๐Ÿ› auf dem Boot. Paul schläft ๐Ÿ›Œ bereits in der Hängematte und so vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Kim, bevor ein weiterer toller Tag endet. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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