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Eine Reise um die Welt ๐Ÿ—บ๏ธ ๐ŸŒŽ

WO auch immer du bist, ist genau da, WO du sein sollst. ๐Ÿ“– ๐Ÿงณ ๐Ÿซถ Read more
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    ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ Roxas, Philippinen

    Siquijor - wo alles begannโ€ฆ ๐Ÿซถ๐Ÿ’ญ๐Ÿ๐ŸŒ

    Jan 19โ€“21 on the Philippines โ‹… โ˜€๏ธ 31 ยฐC

    Klingeling โฐ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. ๐Ÿ›Œ Es heißt mal wieder die Rucksäcke ๐ŸŽ’ packen.

    Selbst einen Fahrer buchen ๐Ÿ“ฒ hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. โ˜Ž๏ธ Nach ๐Ÿ”Ÿ Minuten warten, werden wir vom TukTuk ๐Ÿ›บ eingesammelt.

    Die gerade aufgehende Sonne โ˜€๏ธ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. ๐Ÿฅถ Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. โš“๏ธ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn โ›ต๏ธ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. ๐Ÿฅน๐Ÿซถ

    Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. โ›ด๏ธ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. ๐Ÿฅน๐Ÿคฉ Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. ๐Ÿ’ช

    Wir renten direkt am Hafen einen Roller ๐Ÿ›ต für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! ๐Ÿซฐ๐Ÿซก Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. ๐Ÿค—๐Ÿคฉ

    Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden ๐Ÿ” und auf die Suche nach etwas Essbaren. ๐Ÿคค Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum ๐ŸŒด am Strand werkeln. ๐Ÿค”

    Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen ๐Ÿช™ herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. ๐Ÿ“๐Ÿ“ Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. ๐Ÿคฉ

    Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel ๐Ÿจ in Cebu liegen gelassen ๐Ÿ™„ und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. ๐Ÿ˜ Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! ๐Ÿ’๐Ÿซถโค๏ธ

    Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen ๐Ÿ˜ด haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2๏ธโƒฃ Tagen hier. ๐Ÿ˜‚๐Ÿคช

    Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… angeschaut, die Happy Hour ๐Ÿป einschließlich einer halben Stunde Free Drinks ๐Ÿน ausgenutzt und Jenga gespielt. ๐ŸงฑDiesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! ๐Ÿ†๐Ÿฅ‡๐Ÿ˜…

    Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke ๐ŸŽค in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste ๐ŸŽถ präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss ๐Ÿคฃ) während wir ein wenig das Tanzbein ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. ๐Ÿฅฑ

    An den folgenden zwei Tagen ๐Ÿ“… haben wir die Insel umrundet ๐Ÿ›ต und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3๏ธโƒฃ Jahren. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซฃ

    Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand ๐Ÿ–๏ธ verbracht. Nicht in der Karte ๐Ÿ—บ๏ธvermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. ๐Ÿ๏ธ

    Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. ๐ŸŒŠ ๐ŸŒด Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.

    Mindestens genauso schön ๐Ÿคฉ und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
    „Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag ๐Ÿ“… besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen ๐ŸŒด und glasklarem Wasser. ๐Ÿ’ฆ ๐Ÿ˜๐Ÿ˜Œ

    Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien๐Ÿ‘™ ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Körper, bruzeln in der Sonne โ˜€๏ธ und genießen unser Leben. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜Ž

    Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. ๐Ÿ˜‹

    Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. ๐ŸŽ ๐Ÿฅณ Der Nachtisch ๐Ÿฎ und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. ๐Ÿคญ

    Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet ๐Ÿคซ๐Ÿ˜‰, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. ๐ŸŒ™๐Ÿ’ค๐Ÿ›Œ
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  • Erkundungstour ๐Ÿ›ต๐Ÿ’๐Ÿฑ๐Ÿซโ›ฐ๏ธ

    Jan 17โ€“18 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 27 ยฐC

    Heute stand zu allererst zusammenpacken ๐ŸŽ’ und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. ๐Ÿคจ WARUMโ“โ“ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.

    Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. ๐Ÿซจ๐Ÿ™„๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu ๐Ÿ’ฏ % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Wieder einen halben Tag ๐Ÿ“… weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller ๐Ÿ›ต (5€ pro Tag) geschwungen. Helme โ›‘๏ธ auf und ab auf die Straße. ๐Ÿฆน‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’ช

    Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿค—

    Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann ๐Ÿ‘ด zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜œ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden โ›ช๏ธ und niedlichen Stränden ๐Ÿ–๏ธ gehalten. -> Sehenswert ja โœ… / niedlich nein ๐Ÿšซ Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‡

    Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. ๐Ÿฅ˜๐Ÿคข

    Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. ๐Ÿ๏ธ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer ๐Ÿซฐ und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.

    Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern ๐Ÿ” einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt ๐Ÿจ angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde ๐ŸŽฒ wurde der Tag beendet. ๐ŸŒ“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. ๐Ÿ›ต๐Ÿคฉ Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück ๐Ÿฅž und das Wetter spielt auch mit! โ˜€๏ธ

    Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. ๐Ÿซ โ›ฐ๏ธ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.

    Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.

    Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die 85 Kilometer Strecke ๐Ÿ˜๏ธ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3๏ธโƒฃ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern ๐ŸŒพ und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. ๐Ÿž๏ธ

    Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. ๐ŸŒฒ Ein dichter Wald, der sich über 2๏ธโƒฃ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. ๐ŸŒณ

    Wenig später erreichen wir den Parkplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen ๐ŸŽซ und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van ๐Ÿš uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. ๐Ÿ“ธ

    Weitere 70 Stufen ๐Ÿชœ trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. ๐Ÿคฉ๐Ÿž๏ธ

    Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter ๐Ÿš ein paar Runden drehen konnte. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle ๐Ÿš wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. ๐Ÿ›ต ๐Ÿ’จ

    Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. ๐Ÿ™„๐Ÿซฃ Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. ๐Ÿ™„

    Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung ๐Ÿงญ dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. ๐Ÿ’จ๐Ÿซก๐Ÿ’จ

    Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. ๐Ÿ’ช Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket ๐ŸŽŸ๏ธ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคจ Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. ๐Ÿ˜‡

    Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. ๐Ÿซฅ๐Ÿซฃ Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Ein Check der Öffnungszeiten ๐Ÿ“ฒ ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. ๐Ÿ›ต Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. โ˜บ๏ธ๐Ÿ‘€

    Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. ๐Ÿฅฐ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.

    Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.

    Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Nachdem die üblichen Bilder ๐Ÿ“ธ und ein bisschen Filmmaterial ๐ŸŽฅ im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. โฎ๏ธ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. ๐Ÿ˜• Der Weg war mittlerweile im Dunst ๐ŸŒซ๏ธ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen ๐Ÿ—‘๏ธ ๐Ÿ”ฅ entsteht. ๐Ÿ˜ท

    Nach knapp 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen ๐Ÿฅ˜ im Hotel angekommen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Libaong - Panglao Island ๐Ÿš•โ›ด๏ธ ๐Ÿคง๐Ÿคข

    Jan 13โ€“16 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Die letzte Nacht, sowie der heutige Morgen, waren übersäht von Hust- und Nießanfällen. ๐Ÿคง๐Ÿค’

    Natürlich pünktlich zur Weiterreise macht sich bei mir eine Erkältung bemerkbar. ๐Ÿ™„ Los müssen wir trotzdem, also geht es nach dem Frühstück per Grab zum Fährhafen. โ›ด๏ธ

    Nachdem die Hafensteuer von 35 Cent gezahlt wurde, wird ähnlich wie am Flughafen, zuerst das Gepäck gecheckt ๐Ÿ” und dann an einem Check In Counter abgegeben. โš–๏ธ ๐ŸŽ’

    Gleichzeitig wird das Onlineticket ๐Ÿ“ฒ, gegen ein Papierschnipsel ausgetauscht. ๐ŸŽซ Die Diskussion, für das Gepäck extra 200 Pesos zu bezahlen, habe diesmal ich gewonnen! ๐Ÿพ

    Der Dampfer war pünktlich โฐ und brachte uns für 12,60€ pro Person in 2๏ธโƒฃ Stunden auf die gegenüberliegende Insel „Bohol“. Von da aus waren es nochmal 30 Minuten mit dem Auto ๐Ÿš— in den kleinen Ort „Libaong“ an der Südküste von „Panglao Island“. ๐Ÿงญ

    Gegen 15:00 Uhr haben wir in unserem Kleinen Hotel ๐Ÿจ eingecheckt. Für 30€ pro Nacht gibt es ein schönes Doppelzimmer mit Balkon, heißer Dusche ๐Ÿšฟ und einem niedlichen Garten mit Pool. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Ein spätes Mittagessen gab es direkt im hoteleigenen Restaurant. Etwas teuerer, dafür Portionen für mindestens 2๏ธโƒฃ Tage. ๐Ÿซฃ๐ŸซƒDen restlichen Nachmittag haben wir am Pool verbracht und später noch die nähere Umgebung nach Einkaufs- und Essensmöglichkeiten erkundet. ๐Ÿ›’๐Ÿ•ต๏ธ‍โ™€๏ธ

    Leider wurde meine Erkältung ๐Ÿคง eher schlimmer als besser, sodass es ohne Essen, dafür mit viel Tee ๐Ÿต und Wick Medinight, früh ins Bett ging. ๐Ÿ›Œ Die Ruhe war nicht von langer Dauer, Lena hatte es nun auch erwischt, allerdings mit anderen Symptomen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคฎ๐Ÿ’ฉ

    Der nächste Morgen begann, wie der letzte Abend geendet hatte. Wir sind beide total erschöpft und liegen mit Erkältung und Magen-Darm krank im Bett. ๐Ÿ™„ Ausgerechnet hier, wo wir nur zwei Tage ๐Ÿ“… geplant haben.

    Leider wurde es über den Tag nicht besser. Richtig Ruhe hatten wir auch nicht, da unsere lieben Nachbarn den Begriff „Türklinke“ ๐Ÿšชnicht kennen und anscheinend eine Challenge hatten, wer öfters das Zimmer verlässt. ๐Ÿคจ๐Ÿ™„

    Mehr als Serie ๐Ÿ“บ schauen und die Taschentuchbox leeren ist in den kommenden 2๏ธโƒฃ Tagen nicht passiert. Zum Essen haben wir uns eine Art Zwieback oder wie es hier heißt „süßes Butter Toast“ besorgt. Tee und Wasser standen zur Verfügung, sodass es wenigstens zwei günstige Tage waren. ๐Ÿ˜

    Am letzten geplanten Tag ๐Ÿ“† ging es langsam bergauf. โฌ†๏ธ Die Pancakes und Früchte zum Frühstück blieben endlich mal wieder drin und etwas Unternehmungslust war auch vorhanden. Außerdem konnten wir das Zimmer wieder länger als ๐Ÿ”Ÿ Minuten verlassen, ohne eine Toilette ๐Ÿšฝ zu benötigen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜…

    Nach dem Frühstück wurde das Zimmer um 2๏ธโƒฃ Nächte verlängert. Glücklicherweise war auch noch genügend frei. Wechseln müssen wir den Raum morgen leider trotzdem.๐Ÿ™„๐Ÿ™„

    Über den Vormittag macht uns anstatt die Gesundheit, nun das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnet und regnet und regnet… ๐ŸŒง๏ธ ๐ŸŒง๏ธ ๐ŸŒง๏ธ Wir nutzen die Zeit, um ein paar Sachen zu buchen ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป und einen Roller ๐Ÿ›ต für morgen zu besorgen.

    Währenddessen wird Lena noch von einer Biene ๐Ÿ in die Hand gestochen, was selbst die Angestellten für sehr ungewöhnlich hielten. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜… Ein Klumpen Eis ๐ŸงŠ und ein schebisches Grinsen, mehr können sie nicht tun. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Natürlich wurde der Stachel von mir fachmännisch raus operiert. ๐Ÿชš ๐Ÿช›

    Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam mit der dritten Hand โœ‹ , die Lena bereits wächst, am nahegelegenen White Beach, der bei bewölktem Himmel โ˜๏ธ leider gar nicht so weiß ist. Wir bringen unsere Wäsche ๐Ÿงบ weg und erkunden die andere Richtung ๐Ÿงญ der 200 Seelengemeinde.

    Bereits nach wenigen Minuten zu Fuß ๐Ÿฆถ endet die Erkundungstour am letzten Häuschen. Auf dem Rückweg gibt es Pasta ๐Ÿ zum Abendessen und der Tag wird gemütlich mit Serie ๐Ÿ“บ schauen beendet.

    Insgesamt holt uns das hier irgendwie alles nicht ab. Krank, Stiche und Mist Wetter… wir haben es damals nicht geschafft hier her zukommen und es soll wohl jetzt auch nicht sein. โ˜น๏ธ

    Wir freuen uns auf die nächsten beiden Tage mit dem Roller ๐Ÿคฉ๐Ÿ›ต und hoffen, euch wieder etwas spannenderes berichten zu können. โœŠ
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  • Cebu City ๐Ÿฅณ ๐Ÿ“ธ ๐ŸŒ†

    Jan 11โ€“12 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Der nächste Morgen begann mit einer ausgiebigen Dusche. ๐Ÿšฟ Anschließend ging es zum Frühstück, welches für knapp 29€ pro Nacht schon inbegriffen ist. Das sind endlich mal wieder Preise, bei denen es Spaß macht, nach Unterkünften ๐Ÿจ zu schauen. ๐Ÿคญ๐Ÿ‘€

    Lena machte sich ausschließlich mit dem Toaster ๐Ÿž und der Salatbar ๐Ÿฅ— vertraut, während es für mich ein Genuss ist, Chicken Curry und Reis ๐Ÿ› zu frühstücken. ๐Ÿคค

    Die Buchung der für heute geplanten Fähre โ›ด๏ธ haben wir gestern irgendwie total aus den Augen verloren. ๐Ÿ˜ฌ Die nette Dame an der Rezeption verlängert unser Zimmer aber ohne Probleme für zwei Nächte. โ˜บ๏ธ

    Mit unserem Zimmer im 11. Stock sind wir mehr als zufrieden und entscheiden uns für eine weitere Nacht. So schaffen wir es noch, uns etwas umzusehen ๐Ÿ“ธ und haben noch Zeit zum planen für die nächsten Tage auf den Philippinen. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ

    Gerade noch das Zimmer gelobt, gab es nach der Rückkehr, Probleme mit der Toilette. ๐Ÿšป Der Hausmeister oder wie man Ihn hier nennt der „Ingenieur“, war zwar schnell da ๐Ÿ’จ, benötigte aber ewig, um eine Lösung zu finden. ๐Ÿ’ช๐Ÿช 

    Irgendwann schloss er die Tür ๐Ÿšช, benutzte größeres Werkzeug โš’๏ธ und fluchte bitterlich. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ Nach einer Ewigkeit kam er klatschnass heraus und gab den Daumen ๐Ÿ‘๐Ÿผ für Erledigt! Der Blick ins Badezimmer deutete tatsächlich auf einen schwierigen Job hin ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ’ฆ und ließ uns gleichzeitig die Reinigungsfrau rufen. โ˜Ž๏ธ

    Nachdem alles erledigt war, konnten wir kurz nach Mittag auch endlich los. Zuerst sind wir ein wenig durch die nähere Umgebung ๐Ÿฆถ geschlendert, bevor es per „Bus“ für 15 Cent in Richtung Stadt ๐Ÿ™๏ธ ging.

    Viele Highlights gibt es tatsächlich nicht. Bis auf ein paar Kirchen โ›ช๏ธ , hier und da ein Denkmal โ›ฒ๏ธ und die unzähligen Nachtmärkte ist nichts sehenswertes dabei. Einen Tag bekommt man aber dennoch gut um. โ˜บ๏ธ

    Später haben wir uns mit Gisa & Robin getroffen um den Abend gemeinsam auf dem Festival in der Stadt zu verbringen. ๐ŸฅณEigentlich ist es eher ein riiiiiiesiger Nachtmarkt ๐Ÿฅ“๐Ÿณ๐ŸŒญ mit Tanz- und Musikauftritten auf einer großen Bühne. ๐Ÿ‘ฏ‍โ™€๏ธ๐Ÿชฉ

    Es gab reichlich Fleischspieße, teilweise nicht definierbar, aber lecker. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซฃ Wir haben verschiedene Chorizos probiert, kleingehacktes Schwein ๐Ÿ– gesnackt und mit Mangoshakes ๐Ÿฅญ den Zuckerhaushalt auf Vordermann gebracht. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Gegessen wir hier übrigens nicht mit Besteck. ๐Ÿด Stattdessen werden Packungen mit Einweghandschuhen gereicht. ๐Ÿงค๐Ÿ’กOb das umweltfreundlich ist, kann jeder für sich entscheiden, den Sinn und Zweck haben sie jedenfalls erfüllt. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Mit guter Grundlage, gab es anschließend beim naheliegenden 7 Eleven ๐Ÿช ein paar Getränke mit Einheimischen. Ist wohl günstiger, als auf dem Fest. ๐Ÿ˜‰๐Ÿคญ

    Natürlich kommt man schnell ins Gespräch ๐Ÿ—ฃ๏ธ und so wurde uns anschließend noch stolz der eigene VW Käfer gezeigt. Die Mädels durften Probesitzen, während sich die Männer mehr für den Umbau ๐Ÿงฐ und den Motor interessierten. ๐Ÿ”Ž

    Nach dem Gruppenbild ๐Ÿ“ธ verabschiedeten wir uns ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und waren pünktlich zum Beginn der Livemusik zurück an der Bühne. Viel war noch nicht los, sodass die 3๏ธโƒฃ kurzerhand auf die Bühne gestürmt sind, um ihre Musikwünsche abzugeben. ๐Ÿ˜…๐ŸŽต

    Nachdem es auf der Tanzfläche voller wurde, haben wir immer abwechselnd einen „abgestellt“ der alles halten musste. ๐Ÿ˜‚๐Ÿซฃ So waren zumindest alle Wertsachen ständig unter Kontrolle. ๐Ÿš” Bei Robin wurden nämlich am Nachmittag versucht, im Gedränge, die Bauchtasche zu leeren. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ”

    Den Heimweg haben wir bis zum Hostel der beiden, zusammen zu Fuß ๐Ÿฆถ bestritten. Währenddessen hat uns die einheimische Jugend noch von ihren sportlichen Fähigkeiten überzeugt. ๐ŸŽฝ๐Ÿคธ‍โ™‚๏ธ

    Wir hatten jedenfalls wieder einen super schönen und lustigen Abend. ๐Ÿฅณ ๐Ÿ‘ฏ‍โ™€๏ธ ๐Ÿชฉ Vielen Dank ๐Ÿ™๐Ÿฝ dafür und bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ๐Ÿค

    Der nächste Morgen โ˜€๏ธ begann wie der gestrige mit einer Dusche und Frühstück. ๐Ÿšฟ ๐Ÿณ Heute nur etwas später und ohne anschließende Probleme mit dem WC. ๐Ÿšฝ๐Ÿ˜…

    Den restlichen Tag ๐Ÿ“† sind wir zwischen der Dachterrasse, dem Pool und unserem Zimmer hin und her geirrt. Haben uns wie geplant, Gedanken ๐Ÿ’ญ über die nächsten Tage gemacht und den Transport โ›ด๏ธ sowie die Unterkunft ๐Ÿจ gebucht.

    Am frühen Abend ๐ŸŒ™ ging es für uns nochmal zum Nachmarkt um die Ecke. ๐Ÿƒ๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธNatürlich gab es zu Anfangs wieder Lechon mit Sojasoße ๐Ÿท und später ein paar BBQ Spieße mit Reis. ๐Ÿš ๐Ÿ—

    Gesättigt und geschafft von den letzten Tagen, ging es früh ins Bett. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿฅฑ Morgen geht es weiter, wir lassen Cebu hinter uns. ๐Ÿค
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  • Reiseland Nr. 1๏ธโƒฃ9๏ธโƒฃ - Philippinen ๐Ÿ‘‹ ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ

    Jan 9โ€“10 on the Philippines โ‹… โ˜๏ธ 30 ยฐC

    Guten Morgen und Herzlich Willkommen zu einem erneuten Reisetag. ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Der Kühlschrank war bereits leer, sodass das Frühstück ๐Ÿณ auf später verlegt werden muss.
    Im Hotel ist bereits 10:30 Uhr Check Out, den wir wieder bis zum Schluss ausgereizt haben. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ Unser Gepäck fand seinen Platz für die nächsten Stunden im Luggage Room.

    Unser Flieger โœˆ๏ธ startet erst 22:00 Uhr, wodurch wir den ganzen Tag noch übermäßig Zeit haben. ๐Ÿคจ Der beste Ort für so eine Zeitüberbrückung ist natürlich eine Mall. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜ Dort konnten wir auch direkt Pfand abgeben, Mittag essen ๐Ÿฅ˜ und ein paar Snacks für den Abend besorgen.

    Nebenbei feilten wir noch an unserem Plan für die nächsten Tage ๐Ÿ“†, da wir noch nicht genau wissen, wann wir aufgrund des Todesfalls nach Hause müssen. ๐Ÿ˜•๐Ÿซฅ๐Ÿค”

    Gegen 17:00 Uhr haben wir unser Gepäck ๐Ÿงณ eingesammelt und sind zum Flughafen gefahren. ๐Ÿš• Der Flug war pünktlich und so sind wir 8๏ธโƒฃ Stunden später mit 3๏ธโƒฃ gewonnenen Stunden vorerst in Kuala Lumpur ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡พ gelandet.

    Jetzt heißt es knapp 6๏ธโƒฃ Stunden auf den Anschlussflug warten oder bis dahin die benötigte Nachricht von zu Hause bekommen und kurzfristig heim zu fliegen. ๐Ÿก Tatsächlich ging unser Plan auf und wir bekamen rechtzeitig den Termin ๐Ÿ“† mitgeteilt. ๐Ÿ‘๐Ÿผ๐Ÿ˜

    Somit war klar, um 08:30 Uhr verlassen wir Kuala Lumpur ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡พ wieder und freuen uns auf das Land, wo für uns 2023 alles begann - Die Philippinen. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ ๐Ÿคฉ๐Ÿฅณ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Damals lernten wir bei einem Ausflug ๐Ÿšค auf Siquijor Janine und Max aus München kennen. Die beiden waren gerade auf Weltreise ๐ŸŒŽ ๐Ÿงณ und erzählten uns den ganzen Abend über von ihren Abenteuern. ๐ŸŒ‹ Wir konnten vieles in Erfahrung bringen und all unsere Fragen โ“ wurden beantwortet.

    Als wir uns verabschiedet haben, sagten die beiden zu uns: „Habt keine Angst vor der Ungewissheit, denkt nicht zu viel darüber nach, macht es einfach!“ ๐Ÿ’ช๐Ÿ’ช

    Wir beide unterhielten uns die darauffolgenden Tage ๐Ÿ“† immer wieder darüber. Stellten die guten und schlechten Dinge ๐Ÿ“„ gegenüber und versuchten schon damals, eventuell auftretende Probleme zu klären. ๐Ÿง๐Ÿค” Wohnung, Job, Haustier…. Nichts davon wollten wir aufgegeben…

    Aber der Gedanke daran, wirklich eine Weltreise ๐ŸŒŽ machen zu können, wofür man
    „einfach“ ein paar Dinge klären muss, ließ uns einfach nicht mehr los. ๐Ÿคฏ๐Ÿคฏ๐Ÿคฏ

    Am letzten Abend ๐ŸŒ™ auf Siquijor, waren wir in unserer Lieblingsbar. Anscheinend hatten wir beide heimlich ๐Ÿ“ฒ etwas recherchiert, denn die Ideen sprühten nur so aus uns heraus. ๐Ÿ—ฃ๏ธ Auf einmal hatten wir für alles einen Lösungsansatz… ๐Ÿคญ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Genau in dem Moment, war es für uns beschlossen. Ohne einen genauen Zeitraum, aber wir machen in den nächsten Jahren eine Weltreise. ๐Ÿซถ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿค

    Das es dann doch so schnell ging, hätten selbst wir nicht gedacht. Heute am 10.01.2026 sind wir bereits 408 Tage unterwegs, sind gerade zurück auf den Philippinen ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ญ und wissen, es war genau die richtige Entscheidung - danke Janine und Max. ๐Ÿ™๐Ÿฝ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Stadt Cebu empfing uns gegen 13:00 Uhr mit leichtem Regen. ๐ŸŒง๏ธ

    Nach knapp 20 Stunden Reisezeit und zwei Flügen in der Holzklasse, knurrte der Magen. Zum verspäteten Mittag gab es erstmal Lechon. ๐Ÿ–

    Das langsam, am Spieß geröstete Schwein mit extrem knuspriger Haut und zartem Fleisch, ist hier eine Delikatesse. Besonders Cebu ist für seine Version mit einer speziellen Füllung aus Zitronengras und anderen Aromen bekannt. ๐Ÿ˜‹๐Ÿคค

    Gestärkt und motiviert, ging es auf die Suche๐Ÿ” nach einem Bus ๐ŸšŒ nach Cebu City. Die Haltestelle ๐Ÿš war leicht zu finden und die Abfahrten alle 30 Minuten wurde uns mitgeteilt. Problem daran war, mit uns wollten noch weitere 200 Leute fahren, dementsprechend lang war die Schlange. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Den ersten Bus ๐ŸšŒ haben wir abgewartet, nachdem dieser aber nur 50 Leute transportiert, war für uns klar das wir auch in die nächsten beiden Busse nicht einsteigen können. ๐Ÿ™„๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Wir einigten uns wiederwillig auf einen völlig überteuerten Grab Fahrer. ๐Ÿซฐ Vergebens haben wir mehrfach versucht einen Wagen ๐Ÿš— zu buchen. Es regnete mittlerweile wie aus Eimern ๐Ÿชฃ und die Geduld war am Ende.

    Wir hatten endgültig die Schnauze voll und zogen die letzte Option - ein Taxi. ๐Ÿš•๐Ÿซฐ Etwas abseits konnten wir vor der Einfahrt zum Taxistand (wo ebenfalls eine Menge wartender Leute standen) eins abfangen und tatsächlich war er sogar günstiger als Grab. ๐Ÿ˜

    Noch beim Einladen der Rucksäcke ๐ŸŽ’ wurden wir von 2๏ธโƒฃ anderen Reisenden angesprochen. Wir checkten kurz unsere Hotels ๐Ÿจ und die beiden beschlossen mit uns zu fahren. Günstiger für alle und wie sich später herrausstellte, zwei sehr sehr sympathische Menschen. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜‰๐Ÿคช

    Für die 11 Kilometer zum Hotel waren wir eine Stunde unterwegs. Der Verkehr ist die Hölle und zudem haben wir von dem Fahrer erfahren, das in Cebu aktuell das „Sinulog-Festival“ stattfindet. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซฃ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Das Sinulog-Festival ist das größte und bekannteste Fest in Cebu. Diese riesige religiöse Feier ist zu Ehren des Santo Niño (Jesuskind). Eine Mischung aus tiefem religiösem Glauben und lebendiger Kultur mit traditionellen Tänzen und großen Paraden, erzählen die Geschichte des Christentums auf den Philippinen.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die beiden sind mit uns ausgestiegen. Als Dankeschön, das sie mitfahren konnten, wollten sie uns unbedingt ein Getränk๐Ÿฅค ausgeben. Direkt neben unserem Hotel befindet sich glücklicherweise ein 7 Eleven (wie ich diese Läden vermisst habe ๐Ÿ˜), den wir kurzerhand angesteuert haben.

    Wir sind immernoch überrascht, wie man sich sofort so gut verstehen kann. ๐Ÿค Robin und Gisa kommen aus Niedersachsen, sind Ende zwanzig und haben gerade Ihre 3-monatige Asienreise begonnen. โœˆ๏ธ

    Bei einem Getränk ๐Ÿป ist es natürlich nicht geblieben ๐Ÿ˜ฌ und so haben wir spontan den Abend zusammen am 7 Eleven verbracht. ๐Ÿฅณ

    Neben den zahlreichen Gesprächsthemen haben Lena und Robin noch die Bauüberwachung auf der angrenzenden Baustelle ๐Ÿšง übernommen. Der Frosch wurde auf Herz und Nieren geprüft und die Kollegen ๐Ÿ‘ท‍โ™‚๏ธ zum Arbeitsklima befragt. ๐Ÿคฃ๐Ÿ’ช๐Ÿฆบ

    Die maximal Check In Zeit โฐ verhinderte schlimmeres ๐Ÿคฃ und so trennten sich vorerst unsere Wege. Die beiden bestellten sich ein Grab und wir sind todmüde ins Bett gefallen. ๐Ÿ˜ด
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  • Beachtime ๐Ÿ–๏ธโ˜€๏ธ๐Ÿ˜Ž

    Jan 5โ€“8 in Australia โ‹… โ˜€๏ธ 32 ยฐC

    Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Die vorhergesagte Hitzewelle ๐Ÿฅต ist angekommen und so verbringen wir unsere Neujahrstage bei +/- 30 Grad. ๐Ÿ˜Žโ˜€๏ธ

    Neben dem Wetterbericht, haben uns die Nachrichten ๐Ÿ“ฐ ๐Ÿ“บ auch über den teuersten Reisepass der Welt informiert. ๐ŸŒŽ Den gibt es nämlich in Australien. Ab 2026 werden die Preise nochmals erhöht und so kostet ein 10-jähriger Reisepass nun 422 australische Dollar, was ca. 242€ entspricht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ฒ

    Nach den Nachrichten ging es zur Rezeption um unser Hotel ๐Ÿจ zu verlängern. Mal wieder wurden unsere Pläne durch viel zu hohe Preise ๐Ÿซฐ für z.b. Mietwagen/ Camper durchkreuzt. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคจ Kurzfristige Flüge โœˆ๏ธ sind auch nicht möglich, sodass es günstiger ist ein paar Tage länger hier zu bleiben und später zu fliegen. ๐Ÿ™„๐Ÿคญ

    Die Verlängerung war kein Problem, wir müssen nur erneut das Zimmer wechseln. ๐Ÿ™„ Wieder eine Etage tiefer, wurde die Weiterreise โœˆ๏ธ gebucht und ein paar organisatorische Sachen erledigt. ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ’ป Die Flüge wurden leider doppelt abgebucht ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ’ฐ, wodurch wir stundenlang mit der Reklamation beschäftigt waren. โ˜Ž๏ธ ๐Ÿ“ง

    Nachdem alles geklärt war, konnten wir die nächsten Tage entspannt mit verschiedenen Stranderkundung verbringen. ๐Ÿ–๏ธ In etwas mehr als einer Stunde brachte uns der Bus ๐ŸšŒ zum bekannten Bondi Beach.

    Nach dem schlendern ๐Ÿšถ‍โ™€๏ธ entlang der Promenade und einer kleinen Stärkung ๐Ÿฅ™ am Meer, ging es über den 3km langen Coastel Walk entlang der Küste. ๐Ÿคฉ Tolle Aussichtspunkte, steile Felswände und glasklares Wasser ๐Ÿ’ฆ schmückten unseren Fußmarsch.

    Vorbei am Mackenzis Beach und dem Tamarama Beach, sind wir nach dem Bronte Beach wieder in Richtung ๐Ÿงญ Bushaltestelle. ๐Ÿš Länger als ๐Ÿ”Ÿ Minuten muss man hier nicht auf einen Bus warten und dementsprechend schnell waren wir auch wieder zurück in Newtown. ๐Ÿก

    Zum Feierabendsbier ๐Ÿป bekamen wir Gesellschaft von riiiiesigen Hunden ๐Ÿ•, die Lena natürlich sofort in ihr Herz ๐Ÿ’“ geschlossen hat. Um so besser noch, das gerade Schnitzeltag (Schnitzel + Getränk 11,50€) war und wir den Abend/ Abendessen bei den Hunden verbringen konnten. ๐Ÿ˜‰๐Ÿค—

    Leider bekamen wir neben den schönen Ausflugstagen auch sehr traurige Nachrichten von zu Hause ๐Ÿ“ฒ ๐Ÿ–ค๐Ÿ•Š๏ธ, wodurch wir unsere Pläne wiederholt umschmeißen und viel Zeit mit recherchieren verbrachten. ๐Ÿ˜ข๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป๐Ÿคฏ

    Dennoch haben wir es geschafft uns auch den Manly Beach anzuschauen. Anstatt den Bus, haben wir diesmal die Fähre โ›ด๏ธ ab der Circular Quay Wharf genutzt. Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ minütige Fahrt ist wunderschön und es gibt ringsum viel zu entdecken.

    Angekommen am Manly Pier, geht es durch eine sehr gut besuchte Einkaufsmeile ๐Ÿ›๏ธdirekt zum Strand. ๐Ÿ–๏ธ Eigentlich sollte dieser ruhiger und entspannter, als der Bondi Beach sein. ๐Ÿค—๐Ÿคฉ

    Leider war das Gegenteil der Fall, der Strand war maßlos überfüllt, die Geschäfte wurden von leichte begleiteten Damen und Herren gestürmt ๐Ÿ‘™ ๐Ÿฉฒ und der ein oder andere hat das Alkoholverbot nicht ganz verstanden. ๐Ÿคจ

    Aufgrund der hohen Wellen und den Surfern ๐Ÿ„‍โ™€๏ธ gab es eine spezielle „Badezone“ die natürlich ebenfalls überfüllt war, was selbst zum schwimmen nicht einladend war. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐ŸซฃStattdessen sind wir ein wenig entlang der Küste zum Shelly Beach gelaufen. ๐Ÿ

    Am Ende fanden wir ein einigermaßen ruhiges Plätzchen und konnten ein bisschen entspannen โ˜€๏ธ ๐Ÿ•ถ๏ธ, bevor es wieder zurück zum Pier und mit der Fähre โ›ด๏ธ nach Sydney ging. โฎ๏ธ

    Zum Glück stand das Kreuzfahrtschiff ๐Ÿ›ณ๏ธ
    „Anthem of the Seas“ von der Royal Caribbean International Gruppe noch im Hafen. ๐Ÿคฉ Mit 350 m Länge ↔๏ธ und über 4.000 Gästen, ist das Schiff noch ein Stück größer, als das letzte und wurde natürlich auch genauer angeschaut. ๐Ÿ‘€ ๐Ÿ“ธ

    Nachdem wir uns die Ausfahrt ๐ŸŒ‰ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und die Arbeit der Schlepper ๐Ÿ”„ noch angeschaut hatten, sind wir per Bus zum Hotel. ๐Ÿจ

    Wir haben noch ein bisschen gepackt, denn morgen geht es schon wieder weiter. ๐ŸŽ’๐Ÿ’ผ
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  • Sightseeing Sydney๐Ÿ—ผ๐ŸŒ‰๐Ÿ›ณ๏ธ ๐Ÿ’ ๐Ÿ™๏ธ ๐Ÿ“ธ

    Jan 1โ€“4 in Australia โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Der Neujahrstag begann für uns mit ausschlafen. ๐Ÿ˜ด Wie letztes Jahr in Indien ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡ณ und die Jahre davor in Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช werden wir das Haus/ Hotel heute nur verlassen, wenn es wirklich notwendig ist. ๐Ÿ˜

    Die bequemen Sachen sind bereits übergeworfen, eingekauft ๐Ÿ›’ haben wir reichlich und Filmmaterial ๐ŸŽฅ ๐Ÿฟ ist auch vorhanden. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿ˜Ž

    Da es auch hier leider keinen „alljährlichen Dönerteller“ ๐Ÿฅ™ geben wird, haben wir uns zumindest ein paar frische Steaks ๐Ÿฅฉ gegönnt, die es heute, stattdessen,
    zum Mittag geben soll. ๐Ÿคฉ๐Ÿคค Beim „wollen“ ist es allerdings vorerst geblieben…

    Das Kochfeld streikt ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ und kann wohl frühestens morgen repariert ๐Ÿ› ๏ธ werden. Glücklicherweise können wir aber das Zimmer wechseln und bekamen zu unser Überraschung ๐ŸŽ ein besseres und bedeutend größeres Zimmer. ๐Ÿ˜Š๐Ÿคฉ Im Schnitt bezahlen wir hier 135€ pro Nacht, da darf die Küchenzeile auch funktionsfähig sein. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜œ

    Nachdem alles ๐ŸŽ’๐Ÿ›๏ธ ๐Ÿ‘ž eine Etage höher โฌ†๏ธ gebracht wurde, konnte auch endlich gekocht und gegessen werden. ๐Ÿคค Viel mehr als Serie schauen ๐Ÿ“บ und früh ins Bett gehen ist auch nicht mehr passiert. Das Wetter war ebenfalls beschissen ๐ŸŒง๏ธ und somit genau richtig,
    für unseren alljährlichen Neujahrstag. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿซข

    Für den nächsten Tag ๐Ÿ“† brauchten wir keinen Wecker. โฐ Der Hoteleigene Feueralarm ๐Ÿ”ฅ schleuderte uns kurz vor 8๏ธโƒฃ Uhr aus dem Bett. ๐Ÿ”‰๐Ÿ”‰๐Ÿคฏ๐Ÿคฏ

    Der mittlerweile dritte Alarm ๐Ÿšจ auf unserer Reise ๐Ÿงณ funktionierte hier bisher am besten. ๐Ÿ‘๐Ÿผ Der Fahrstuhl ๐Ÿ›— war außer Betrieb und das ganze Hotel ๐Ÿจ durfte sich über das Treppenhaus auf die Straße begeben, ob mit oder ohne Schuhen ๐Ÿ‘Ÿ, Hosen๐Ÿ‘–oder Oberteilen ๐Ÿ‘™ spielte dabei übrigens keine Rolle. โ˜๐Ÿผ๐Ÿ˜… Zwei Minuten später trafen die Kollegen der Firefighters ein ๐Ÿš’๐Ÿ‘จ๐Ÿผ‍๐Ÿš’ und gaben schnell Entwarnung - „nur“ ein verkohltes Toast… ๐Ÿฅช

    Für uns gab es ebenfalls auch erstmal Frühstück, allerdings mit frischem Brot. โ˜•๏ธ๐Ÿฅ– Eigentlich sollte es danach zum Sightseeing ๐Ÿ™๏ธ in die Stadt gehen, wovon uns der Wetterbericht ๐Ÿ“ฒ aber abhielt. ๐Ÿค” Und tatsächlich, das Wetter wechselte vom sonnigen Morgen โ˜€๏ธ zum grauen und trüben Nachmittag. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿซก

    Wir sind also im Stadtteil „Newtown“ ๐ŸŒ† geblieben und haben uns dort ein bisschen die Umgebung angeschaut. ๐ŸŒณ ๐Ÿ‘€ Ein hippes und quirliges Viertel, in dem einiges los ist. ๐Ÿค—

    Es scheint hier auch völlig normal zu sein, das Motto „weniger ist mehr“ sichtlich ๐Ÿ‘€ sehr sehr ernst zu nehmen. ๐Ÿ˜…๐Ÿซข๐Ÿ˜œ Wenn auch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, finden wir es gut, das einfach jeder seinen eigenen Style leben kann, ohne angestarrt (außer von Touris ๐Ÿ˜…) oder beleidigt zu werden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Wieder zurück โช im Hotel, haben wir uns zum Abendessen Bratkartoffeln mit Hackfleisch gemacht ๐Ÿคค๐Ÿซƒund sind wieder früh ins Bett gegangen. ๐Ÿ›Œ

    Am nächsten Morgen wurden wir mit Sonnenschein โ˜€๏ธ begrüßt und konnten nun endlich unsere geplante Sightseeingtour ๐Ÿ“ธdurchführen. ๐Ÿค—

    Nach dem Frühstück brachte uns der Bus ๐ŸšŒ in 20 Minuten in die Innenstadt. Am Hyde Park ausgestiegen ging es zuerst zur Town Hall und anschließend in Richtung Hafen โš“๏ธ zur Harbour Bridge. ๐ŸŒ‰

    An der Circular Quay Wharf stand zu unserer Überraschung, gerade ein 330m langes schwimmendes Hotel. ๐Ÿ˜ Ich weiß nicht, wann ich diese Leidenschaft für Kreuzfahrtschiffe ๐Ÿ›ณ๏ธ entwickelt habe, aber ich war wieder total begeistert. ๐Ÿคฉ Wir „mussten“ erstmal alles ganz genau beobachten, bevor es weiter zum Opera House ging. ๐Ÿƒ๐Ÿฝ

    Durch den Royal Botanic Garden ๐ŸŒท๐ŸŒด sind wir zurück zur Saint Mary's Cathedral und zur Archibald Memorial Fountain. โ›ฒ๏ธ Die letzten beiden Stops waren der Sydney Tower๐Ÿ—ผund der Martins Place, von dem auch unser Bus ๐ŸšŒ zurück nach Newtown gefahren ist.

    Wir haben uns ohne genaue Ziele ๐Ÿ einfach durch die Straßen treiben lassen und am Ende des Tages trotzdem alle größeren Highlights dieser über 5๏ธโƒฃ Millionen Metropole gesehen. Ein Lob an die Stadtplaner. ๐Ÿ˜…๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Die Füße ๐Ÿฆถ glühen, der Ablöserdaumen ๐Ÿ“ธ schmerzt und müde wird man von dem ganzen entdecken ๐Ÿ”Ž auch noch. ๐Ÿซข Nach dem Abendessen ging es wiederholt früh ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Die nächsten Tage ๐Ÿ“† soll das Wetter zum Glück so wunderbar und sonnig bleiben, wir freuen uns auf ein paar Strandausflüge. ๐Ÿ–๏ธ ๐Ÿ˜Ž
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  • Happy New Year 2026 ๐Ÿฅณ๐Ÿพ๐ŸŽ†

    December 31, 2025 in Australia โ‹… โ˜๏ธ 22 ยฐC

    Der Kalender ๐Ÿ“† zeigt den 31.12.2025. ๐Ÿฅณ

    Somit steht der zweite Silvesterabend auf unserer Reise an. Leider auch diesmal ohne Familie und Freunde ๐Ÿ˜• aber dafür (hoffentlich) mit einem besonderen und extravaganten Feuerwerk ๐ŸŽ‡ an einem DER Orte für den Neujahrsabend. ๐Ÿชฉ ๐Ÿ‘ฏ๐Ÿฅ‚
    Und wir werden als eine der Ersten auf der Welt, in das neue Jahr starten. ๐Ÿ˜œ๐ŸŒŽ

    Allerdings heißt es hier nicht einfach, wir treffen uns um 20:00 Uhr zum Essen ๐Ÿฅ˜, verbringen den Abend zusammen und schauen das Feuerwerk. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿšซ

    Nein, es gehört wahres Organisationstalent, feinfühlige Smartphonebenutzung und eine Menge Geduld dazu… ๐Ÿ˜ฌโ˜๐Ÿผ

    Aber beginnen wir von vorn… โ˜บ๏ธ

    Nach dem Aufstehen โฐ ging es 1,4 Kilometer zu Fuß, in den nächst größeren Supermarkt. Wir sind ein paar Tage hier und der Späti um die Ecke ist für größere Einkäufe ๐Ÿ›’ zu teuer. ๐Ÿซฐ

    Gegen 12:00 Uhr zurück, wurde erstmal die kostenlose Minibar in der Hotellobby ๐Ÿจ geplündert. Täglich von 12:00 - 18:00 Uhr stehen hier alkoholfreie ๐Ÿงƒ und alkoholische Getränke ๐Ÿท zur freien Verfügung. Bei den Preisen von ca. 2€ für eine Cola und ca. 2,50€ für eine Dose Bier, ist das eine willkommene Geste die wir gerne nutzen. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜œ๐Ÿซธ๐Ÿป๐Ÿซท๐Ÿป๐Ÿ’ฐ

    Die notwendige App für die Abendplanung war mittlerweile gedownloadet. ๐Ÿ“ฒ Die Innenstadt ist hier an Sylvester für Fahrzeuge komplett gesperrt. ๐Ÿšง โ›”๏ธ Die Fußgänger werden ähnlich einer Einbahnstraße nur in eine Richtung ๐Ÿงญ durch die Stadt geleitet.

    Die öffentlichen Verkehrsmittel ๐ŸšŒ ๐Ÿš† haben Ersatzhaltestellen, was schon die erste Herausforderung darstellte. Wir haben uns mit den zur Verfügung gestellten Karten ๐Ÿ—บ๏ธ vertraut gemacht und schonmal die richtige Busnummer + Haltstelle ๐Ÿšgefunden. ๐Ÿ”

    Das anstehende Feuerwerk ๐ŸŽ‡ rund um die „Harbor Bridge“ und das „Opera House“ kann von 48 verschiedenen Aussichtspunkten (๐Ÿ˜ณ) bestaunt werden. Jeder hat unterschiedliche Kriterien wie Öffnungszeiten, Eintrittskarten, Getränke- und Speiseangebot, Toiletten ๐Ÿšป, musikalische Unterhaltung ๐ŸŽถ usw….

    Alle Punkte sind auf einer interaktiven Karte versehen ๐Ÿ“ฑ und zeigen neben den Kriterien auch die Live-Besucherzahlen. ๐Ÿ‘๐Ÿป Berichten zu Folge sollte man sich schon früh morgens an den besten Punkten anstellen, um noch einen Platz ๐Ÿ’บ zu erwischen. ๐Ÿซฃ Das haben wir natürlich nicht gemacht, schließlich mussten wir noch einkaufen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Um uns ein genaues Bild von der aktuellen Lage zu machen, wurden die Nachrichten im TV ๐Ÿ“บ durchgesappt. Von extrem vielen Menschen wurde weder was gezeigt noch erzählt. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Wir haben für uns zwei Favoriten (Punkte) ausgewählt und entschieden, diese gegen Nachmittag anzufahren. ๐Ÿ’ช Nach einer kleinen Mittagspause ๐Ÿ˜ด und der Blick auf die Karte, war schnell klar, dass das keine gute Entscheidung war. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ™„

    Die Farbe der Punkte änderte sich minütlich von grün ๐ŸŸข auf orange ๐Ÿ”ถund zu rot ๐ŸŸฅ für voll. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Nun doch etwas nervös, haben wir fix die Sachen ๐ŸŽ’ gepackt und uns zum Bus ๐ŸšŒ begeben. Der fuhr glücklicherweise wie geplant und hat uns sogar kostenlos knapp 20 Minuten in die Innenstadt befördert. ๐Ÿคญ

    Noch weit entfernt von den Aussichtspunkten, campierten hier schon die ersten Leute. โ›บ๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Für uns war klar, wir legen es trotzdem drauf an und laufen einige Punkte ab. „Die App ๐Ÿ“ฒ zeigt sicher schon eher voll an, damit die Menschen sich etwas verteilen.“ ๐Ÿ˜…๐Ÿ’ช

    Der erste lag 20 Minuten entfernt, der zweite nochmal 30 und der dritte weitere 10 Minuten. ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ An Keinem der Punkte wurden wir rein gelassen, da die Kapazitäten (von 1.000- 10.000) erreicht sind. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿ˜– Nun wussten wir schon mal, die Karte lügt nicht. ๐Ÿ˜‚

    In der Zwischenzeit waren in der näheren Umgebung nur noch zwei Punkte orange ๐Ÿ”ถ, heißt wir müssen uns beeilen. ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ Gerannt sind wir nicht, aber die Schrittgeschwindigkeit wurde stark erhöht.

    Tatsächlich hatten wir am 4. Punkt, direkt am Hafen noch Glück und wurden „rein“ gelassen. ๐Ÿ˜Œ Man kann sich das vorstellen, wie auf einem riesigen Konzert. ๐ŸŽถ Alles ist umzäunt und mit Sichtschutz ๐Ÿซฃ versehen. Es gibt strenge Einlass- und Gepäckkontrollen (Alkohol- und Glasverbot) und wenn man den Ort verlässt, kommt man nicht nochmal rein.

    „Im Inneren“ gibt es Snack- und Toilettenwagen und üüüüüüberall stehen, sitzen, liegen und/ oder schlafen Menschen. MENSCHEN ÜBER MENSCHEN, genau das richtige für uns. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ Kurz nach uns wurde der Eingang geschlossen und die App bestätigte, die Besucherzahl von 22.000 Leuten an diesem Punkt ist erreicht. ๐Ÿ™„๐Ÿซจ

    Wir sind mehrere Runden ๐Ÿ” gedreht oder besser, über Beine und Arme gestolpert, haben aber nur noch einen Platz im hinteren Bereich bekommen. ๐Ÿ˜• Gegen 17:00 Uhr haben wir dann auch auf unserer Decke Platz genommen. Nur noch 7๏ธโƒฃ Stunden… ๐Ÿ˜ค๐Ÿคฏ

    Die Zeit verging leider überhaupt nicht, ehrlich gesagt war uns unfassbar langweilig. Viele Menschen sind rücksichtslos, machen sich breit, schreien rum und haben uns unfassbar genervt. Wir haben kurzzeitig überlegt, heim zu fahren und die Live Übertragung im TV ๐Ÿ“บ zu schauen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Gegen 19:00 Uhr begann das Programm mit einer Show aus beleuchteten Booten im Hafen. Davon haben wir nahezu nichts sehen können, da wir zu weit hinten waren. Um so glücklicher waren wir, als 21:00 Uhr โฐ das „kleine Feuerwerk“ startete. ๐Ÿคฉ ๐Ÿงจ

    Wir erhofften uns nun mehr zu sehen, da es ja bekanntlich in den Himmel schiesst…. leider waren diesmal nicht die Menschen, sondern die Bäume ๐ŸŒฒ๐ŸŒณ๐ŸŒฒ im Weg. ๐Ÿซฃ Dafür haben wir hier knapp 4,5 Stunden gewartet…!?!?

    Viele packten nun zusammen und gingen selbstverständlich Richtung Ausgang. Klar der Blick war sch…. aber jetzt schon gehen?!? ๐Ÿค”๐Ÿค” Der Blick auf die Karte löste das Rätsel. Einige Punkte färbten sich wieder orange, was die Chance auf bessere Plätze steigen ließ.

    Wir packten auch zusammen, bestätigten am Ausgang das wir nicht wieder rein kommen und folgten der Kolonne durch ein paar gut besuchte Gassen ๐Ÿฅณ ๐Ÿ‘ฏ, bis wir schlussendlich direkt unter der „Harbour Bridge“ ๐ŸŒ‰ standen. Zwischendrin sah man immer wieder Menschenschlangen an verschiedenen Eingängen anstehen….

    Unter der Brücke wollte ich keinesfalls bleiben, also versuchten wir es noch weiter zum nächsten Gate, in der Hoffnung es ist noch Platz. Eigentlich glich der Abend eher dem Spiel "Reise nach Jerusalem".๐Ÿช‘๐Ÿ˜‚๐Ÿช‘๐Ÿ˜‚

    Dort war noch erstaunlich viel Platz. Wir konnten uns ganz entspannt ๐Ÿ˜Ž niederlassen und hatten einen seitlichen Blick auf die Brücke. ๐ŸŒ‰ Kurz vor Mitternacht ๐Ÿ•› zählte ein riesiger Countdown herunter ๐Ÿ‘‡ und Punkt 24:00 Uhr begann das spektakulärste Feuerwerk ๐ŸŽ‡, was wir jemals gesehen haben.

    Der ganze Ärger und Stress war wie weggepustet, die unzähligen Stunden des Wartens waren einfach vergessen… Wir lagen uns in den Armen und haben nur noch gestaunt!!! ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Wie krass und emotional, kann bitte ein „Feuerwerk“ sein… ๐Ÿฅน๐Ÿฅฐ „Happy New Year“ 2026!! ๐Ÿฅณ๐Ÿพ๐ŸŽ†

    Alle Anstrengung der letzten Wochen, zerplatzte Träume und einiges Geld hat es gekostet um genau heute hier zu sein und das zu erleben… aber ganz sicher, diese 15 Minuten knallen, Blitzen und explodieren, waren es auf alle Fälle wert. ๐Ÿคฉ๐Ÿฅณ๐Ÿฅฐ๐Ÿ˜

    Groß gefeiert wird hier aber anscheinend nicht, denn der letzte Knall ๐Ÿ’ฅ, war wie der Startschuss ๐Ÿ”ซ für einen 100 m Sprint in Richtung Heimweg. Der wurde für uns zu einer einzigen Geduldsprobe. ๐Ÿคฏ

    Alle bisherigen Wege waren auf einmal nicht mehr passierbar. ๐Ÿšง ALLE Menschen wurden nur noch zur Metrostation getrieben. Wie wenn der ganze Signal-Iduna Park zur S-Bahn Haltestelle geht… ๐Ÿซข Die dafür vorgesehenen, teilweise eingezäunten Wege, waren mehr als ausgelastet… ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿฅต๐Ÿ‘ฌ

    Das gefiel nicht jedem und so gab es für den ein oder anderen Polizisten ๐Ÿ‘ฎ‍โ™‚๏ธ nicht nur glückliche Neujahreswünsche. ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ

    An den Bahnstationen bildeten sich ewig lange Schlangen, sodass wir die ersten Kilometer zu Fuß ๐Ÿฆถ zurück legten. Nachdem sich die Menschenmassen etwas verteilt hatten, konnten wir auch endlich zum anstoßen ๐Ÿฅ‚ in einer Bar einkehren. ๐Ÿฅณ

    Auf dem Heimweg โฎ๏ธ kreuzte unseren Weg der richtige Bus ๐ŸšŒ, den Lena mit einer gekonnten Armbewegung anhielt. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ๐Ÿ™‹‍โ™€๏ธ Eigentlich nicht mehr im Dienst, nahm uns der freundliche Herr trotzdem mit und schmiss uns umsonst vorm Hotel ๐Ÿจ raus. ๐Ÿคญ

    Gegen 04:00 Uhr gab es noch einen Snack ๐Ÿœ im Hotel, bevor wir ins Bett gefallen sind. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ’ค๐ŸŒ™

    Das nüchternste, aber auch eines der aufregendsten Silvester, geht für uns zu Ende. Ein besonderes und unvergessliches Jahr liegt hinter uns. ๐ŸŒŽ Wir sind unfassbar dankbar, für die Momente und Erfahrungen, die wir auf unser bisherigen Reise ๐Ÿงณ sammeln durften. ๐Ÿฅน๐Ÿคฉ Vielen Dank für eure Unterstützung, ohne euch hätten wir diesen Schritt nie gewagt. ๐Ÿซถ๐Ÿ™๐Ÿฝ

    Für euch alle einen guten Rutsch in das neue Jahr 2026. ๐Ÿฅณ๐Ÿ€ Genießt die Zeit mit der Familie und den Freunden! โค๏ธ
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  • Jetzt haben wir gerade erst das spanische „Hola“ ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ aus dem Kopf bekommen ๐Ÿคฏ und uns an das neue Wort „Bula“ gewöhnt, gibt es heute schon das letztes mal „Bula“ ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ aus Fidschi. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ

    Heute steht mal wieder ein Reisetag ๐Ÿš‚ ๐ŸšŒ an. Zum Glück zwar kein 5๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Stunden Flugmarathon, aber ein ganzer Tag geht meist trotzdem verloren. ๐Ÿ˜ž

    Wir sind zwar schon gefühlt 5.000 mal geflogen, aufgeregt ist man aber trotzdem jedesmal. ๐Ÿคฃ Zur Beruhigung gibt es einen extra starken Kaffee โ˜•๏ธ, der natürlich entgegen gesetzt wirkt. ๐Ÿซฃ๐Ÿซข

    Die Check Out Zeit dürfen wir um 1๏ธโƒฃ Stunde überziehen und so verlassen wir kurz nach zwölf unser Appartement. ๐Ÿจ Per Bus ๐ŸšŒ geht es zum Flughafen, den wir bereits ๐Ÿ”Ÿ Minuten später schon erreichen. ๐Ÿค

    Wir buchen ungern die frühen Flüge. ๐Ÿ˜ด Morgens noch halb dunkel und ohne Frühstück zum Flieger โœˆ๏ธ hetzen, mögen wir nicht. ๐Ÿฅต Dann lieber entspannt auschecken und genügend Zeit haben, um günstig zum Flughafen zu kommen. Der Nachteil daran ist, meistens spät anzukommen, was wir aber auch nicht mögen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚๐Ÿคช

    Der heutige Flieger sollte 16:30 Uhr abheben. ๐Ÿ›ซ Auf der Anzeigetafel hat nur ein Flug Verspätung, welcher natürlich unserer ist. ๐Ÿ™„
    Ausgerechnet heut, wo wir pünktlich bis 22:00 Uhr im Hotel ๐Ÿจ sein müssen, da keine 24/7 Rezeption zur Verfügung steht. ๐Ÿคฆ๐Ÿป

    Der Online Check In ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ’ป ๐ŸŽซ hat nicht funktioniert, also ging es zum entsprechenden Schalter. So lang, wie die Warteschlange ist, hat es anscheinend bei keinem funktioniert. ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ”ง Wir haben ja Zeit… Die unfreundliche Dame nahm die Rucksäcke entgegen und setzte uns nach mehrmaligen Fragen, wiederwillig zusammen. ๐Ÿ’บ

    Bevor es zum Gate ging, gab es im Duty Free ๐Ÿ†“ wieder die übliche Parfüm Dröhnung. ๐Ÿ‘ƒ Wie wir es vermissen, angenehm zu duften. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜› Mit nur 30 Minuten Verspätung, rollten wir gegen 17:00 Uhr in Richtung Startbahn. ๐Ÿ›ซ

    Die Dame am Schalter hatte anscheinend doch ein Gewissen und hat uns sogar ans Fenster ๐ŸชŸ gesetzt. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜Œ So hatten wir von oben โฌ†๏ธ nochmal einen herrlichen Blick auf diese Traumwelt. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ—พ

    Fünf Stunden später hieß dann endlich: Herzlich Wilkommen im 18. Reiseland - Australien - Sydney!!! ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡บ๐Ÿฆ˜๐Ÿคฉ

    Mit 1๏ธโƒฃ Stunde mehr im Gepäck ๐Ÿ•– haben wir gegen 21:00 Uhr das Flugzeug verlassen und uns auf dem Weg zur Immigration ๐Ÿชช gemacht.

    Nach unzähligen Serien „Boarder Control Australia“ ๐Ÿ“บ hatten wir hiervor schon ein bisschen Schiss. ๐Ÿ˜ฑ Ewige Taschenkontrollen ๐Ÿ”, stundenlange Verhöre ๐Ÿ—ฃ๏ธ, Abweisung…

    Nichts davon war der Fall, mit unserem elektronische Pass ๐Ÿชช mussten wir lediglich an einen Automaten und unsere online hinterlegten Daten ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป bestätigen. Mit dem erstellten Ticket ๐ŸŽŸ๏ธ ging es zur elektronischen Schranke.

    Das ganze hat nicht mal ๐Ÿ”Ÿ Minuten gedauert. ๐Ÿ˜ฒ Sogar die Rucksäcke ๐ŸŽ’ waren bereits da und fuhren schon extra Runden auf dem Gepäckband. ๐Ÿ” Zum deklarieren hatten wir nichts, also ab durch den grünen ๐ŸŸขTunnel zum Ausgang. Tadaaaa, eingereist!! ๐Ÿคฉ

    Alle Sorgen waren umsonst, das war mit Abstand die schnellste und einfachste Einreise überhaupt! ๐Ÿ˜Šโ˜บ๏ธ Wenn wir jetzt noch schnell einen Fahrer bekommen, können wir es noch pünktlich ins Hotel ๐Ÿจ schaffen. ๐Ÿ’ช

    Auch hierbei gab es keine Probleme. Am Ausgang befindet sich eine riesige „Uber Station“. Ähnlich wie am Busbahnhof ๐Ÿš‰ gibt es mindestens 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ verschiedene nummerierte Haltepunkte, an denen dich dein jeweiliger Fahrer ๐Ÿš• abholt.

    Zum Abholbereich kommt man auch erst, wenn man einen Wagen ๐Ÿš˜ gebucht hat. Das wird von einem Angestellten kontrolliert ๐Ÿ‘จ‍โœˆ๏ธund so werden langen Warteschlangen vermieden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Tatsächlich haben wir es auch pünktlich geschafft und konnten in unserem Hotel ๐Ÿจ im Stadtteil Newtown, noch jemanden antreffen. Das Zimmer ist besser als erwartet, alles notwendige konnten wir nebenan noch einkaufen ๐Ÿ›’ und auch zum Abendessen ๐Ÿฅ˜ haben wir noch etwas gefunden. โ˜บ๏ธ

    Bis auf die Flugverspätung, war das mal ein angenehmer und stressfreier Reisetag! ๐Ÿ˜ Wir freuen uns auf die nächsten Tage ๐Ÿ“† und sind vor allem auf das morgige Feuerwerk ๐Ÿงจ gespannt. ๐Ÿค“๐Ÿฅณ๐Ÿซข
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  • Der Abschied naht.. ๐Ÿ˜•๐Ÿ›ซ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    December 29, 2025 in Fiji โ‹… ๐ŸŒจ 29 ยฐC

    Nachdem wir uns gestern am Hafen โš“๏ธ verabschiedet hatten, ging es per Taxi für 10€ in unsere Unterkunft ๐Ÿก nach Namaka.

    Dort hatten wir ja bereits die ersten Tage ๐Ÿ“†verbracht. Somit war uns die Umgebung vertraut und wir brauchten keine „Eingewöhnungszweit“. ๐Ÿ˜… Der Check In verlief reibungslos und unsere dort zwischengelagerten Sachen ๐Ÿงณ standen auch schon im Zimmer. Als wären wir nie weg gewesen. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜

    Den restlichen Tag haben wir damit verbracht das Salz ๐Ÿง‚von unserem Körper zu schruppen ๐Ÿšฟ und auf einem bequemen Bett zu liegen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ’†๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Gut ausgeschlafen begann am 29.12.2025 für uns der letzte volle Tag auf Fidschi. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ๐Ÿ˜• Wie immer, war auch hier die Zeit viel zu kurz. In diesem riesigen Land, mit mehr als 300 Inseln kann man Wochen ๐Ÿ“† verbringen, ohne sich zu langweilen. ๐Ÿคฟ ๐Ÿ„๐Ÿผ ๐Ÿšค

    Durch unsere Zukunftspläne ๐Ÿช… ๐ŸŽ‡ hatten wir nur knapp zwei Wochen, die sich aber definitiv gelohnt haben. ๐Ÿคฉ Wir sind froh hier gewesen zu sein und anstatt den „öffentlichen“ Verkehrsmitteln ๐ŸšŒ โœˆ๏ธ โ›ด๏ธ, das Segelboot genutzt zu haben. So haben wir in kurzer Zeit super viel gesehen und erlebt.

    Viel stand heute nicht mehr auf dem Programm. ๐Ÿ“‹ Nach dem Frühstück ๐Ÿณ wurde die erste Maschine mit Wäsche ๐Ÿงบ angestellt und dann ging es ein bisschen schlendern. ๐Ÿ›๏ธ Zwischen den ganzen Weihnachtsschlussverkäufen ๐ŸŽ…๐Ÿป gab es, außer ein paar Snacks für die morgige Weiterreise, nichts weiter.

    Die 2๏ธโƒฃ Sonnenstunden heute morgen sollten heute auch die einzigsten bleiben. Der Himmel hat sich mittlerweile tief schwarz gefärbt, es stürmt und schüttet wie aus Eimern. โ˜”๏ธ ๐Ÿชฃ Vermutlich ist das der angekündigte Sturm. ๐Ÿ˜ฌ Wir sind jedenfalls froh, gerade nicht auf dem Meer ๐ŸŒŠ zu sein. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿซฃ

    Obwohl es sich immernoch so anfühlt… Seitdem wir wieder an Land sind, schwankt gefühlt die ganze Insel. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ -> Nein es gab kein Alkohol, das soll wohl normal sein nach ein paar Tagen auf einem Boot. ๐Ÿšฃ๐Ÿผ ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Den Nachmittag über läuft die Waschmaschine heiß. Bevor es morgen weitergeht ๐Ÿ›ซ wollen wir noch einmal alles komplett waschen, trocken wird die Wäsche zum Glück hier auch bei Regen. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š

    Neben dem Waschen haben wir auch noch das wichtigste erledigt und endlich eine Unterkunft ๐Ÿจ für das nächste Land gebucht. ๐Ÿ’ช Lange haben wir uns aufgrund der Preisproblematik ๐Ÿซฐ๐Ÿ˜ฌdagegen gesträubt. Weiterfliegen โœˆ๏ธ ist so kurzfristig keine Option mehr und irgendwo schlafen müssen wir ja. Was man(n) nicht alles macht, um einen weiteren โœ”๏ธ auf unser Bucketlist zu erhalten. ๐Ÿ˜…๐Ÿพ๐Ÿ˜œ

    Zur Motivation für das spätere packen ๐ŸŽ’, gab es zum Abendessen leckere Pizza. ๐Ÿ• Die Sachen fanden ihren Platz im Rucksack schneller als gedacht und so blieb noch Zeit für eine Serie, bevor es früh ins Bett ging. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ’ค๐ŸŒ™

    Sorry, aber mehr zu fotografieren ๐Ÿคณ๐Ÿป gab es leider nicht. ๐Ÿšซ๐Ÿ“ธ๐Ÿ˜ฌ
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  • Malamala Island ๐Ÿฅณ ๐ŸŽฃ๐Ÿฆˆ

    Dec 28โ€“29, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Der vorletzte Tag ist angebrochen. ๐Ÿ™ So langsam geht es wieder Richtung Hafen. ๐Ÿ™๏ธ

    Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Fisch-Pancakes ๐Ÿฅž und Bacon. ๐Ÿฅ“ ๐Ÿคค Gestärkt wurde gemeinsam das Boot startklar gemacht. Routiniert erledigt jeder seine Aufgaben, sodass das Ablegen mittlerweile nur noch wenige Minuten dauert. ๐Ÿค๐Ÿฆพ

    Damit wir morgen gegen Mittag im Hafen sind, müssen wir heute schon die größere Strecke ๐Ÿงญ zurücklegen. Erneut segeln โ›ต๏ธ wir an kleinen Inseln ๐Ÿ—พ mit traumhaften Buchten und weißen Stränden vorbei. Man könnte denken, wir sehen jeden Tag ๐Ÿ“† das gleiche, aber jeder Ort ist irgendwie einzigartig und immer wieder faszinierend! ๐Ÿคฉ

    Die ersten 1,5 Stunden haben wir hinter uns, bis wir einen kleinen Badestop ๐ŸŠ einlegen. An der Angel ๐ŸŽฃ hat bisher noch nichts gebissen, wir benötigen also einen Plan B für das Mittagessen. ๐Ÿฅช Die Lebensmittelvorräte sind fast aufgebraucht und die Kühlmöglichkeiten ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿฅถ natürlich auch beschränkt, sodass wir uns hauptsächlich frisch aus dem Meer“ ernähren.

    Kim meint, wir „suchen“ auf dem restlichen Weg nach kleinen Fischerbooten. Die können wir anfahren und fragen, ob sie uns etwas verkaufen. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ’ก Mhh… ๐Ÿค” Quasi wie in der Stadt zum Markt gehen, nur eben mit dem Boot auf dem Meer. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Nach dieser Aussage lachten wir alle herzlichst darüber. ๐Ÿ˜†๐Ÿ˜† Dadurch sind wir uns jetzt unsicher, ob es wirklich ein Plan B ist oder es nur eine witzige Geschichte sein sollte von der wir nur die Hälfte verstanden. ๐Ÿ˜ฌ

    Tatsächlich dauert es aber nicht lang, da wurde in weiter Ferne ๐Ÿ”ญ ein kleines Boot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ erspäht. Wir änderten den Kurs ๐Ÿงญ und näherten uns Stück für Stück. Mit dem Glück๐Ÿ€ auf unserer Seite, war es wirklich ein Fischer. Auf seiner demolierten Nussschale befand sich außer Ihm, auch eine Kühltruhe ๐Ÿฅถ was ein gutes Zeichen war.

    Wir fragten Ihn nach frischem Fisch und Köder zum Angeln. ๐ŸŽฃ Er präsentiere uns verschiedene Kaufoptionen in allen Längen ↔๏ธโ†•๏ธ und Größen. Wir entschieden uns für eine Korallenforelle. Der Preis von 10 Dollar ๐Ÿ’ต war schnell verhandelt und die Übergabe per Kescher ๐Ÿฅ… funktionierte reibungslos. ๐Ÿ’ช

    Kim machte sich direkt an das ausnehmen, filetieren ๐Ÿ”ช und kochen des Fisches. Ich habe etwas geholfen ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍๐Ÿณ und Lena hat das Steuer wieder übernommen. โ›ต๏ธ

    Nach einem weiteren Badestop ๐Ÿ‘™ und Mittag ๐ŸŸ auf dem Boot, erreichten wir am frühen Nachmittag unseren Schlafplatz - „Malamala Island“ ๐Ÿ๏ธ Auf der abgelegenen Insel befindet sich ein Beachclub, welcher von vielen Touristen als Tagesausflug โ›ด๏ธ besucht wird.

    Nach dem Ankern โš“๏ธ wurden die Männer am Bootssteg angefunkt und um Abholung gebeten. Selber darf man den Steg nicht anfahren und so wurden wir, wie die Reichen, kurze Zeit später von unserer Yacht abgeholt. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ’ฐ

    Im „Malamala Beach Club“ angekommen, haben wir uns ein bisschen von der Bumm-Bumm Musik ๐ŸŽถ beschallen lassen, den Pool und vor allem die Duschen ๐Ÿšฟ genutzt und ein Kaltgetränk ๐Ÿป zu uns genommen. Da wir gerne Leute beobachten ๐Ÿ‘€, war es der perfekte Ort, aber ansonsten für uns zu viel Goldkettchen โ›“๏ธ, zu viel Muskeln ๐Ÿ’ช und zu knappe Höschen. ๐Ÿฉฒ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Zurück auf dem Boot wurde nochmal die Angel ๐ŸŽฃ ausgeworfen und der natürlich der letzte Sonnenuntergang ๐ŸŒ… auf dem Wasser ๐ŸŒŠ genossen. Selbst Lena ist mittlerweile vom Angelfieber infiziert und packt fleißig mit an.

    Die frischen Köder vom „Markt“ haben übrigens super funktioniert. Nach wenigen Minuten hatte ich direkt 2๏ธโƒฃ Fische dran. ๐ŸŽ Mit zunehmendem Dunkelheit zogen wir ein nach dem anderen Meeresbewohner an Land. Mit den blutigen ๐Ÿฉธ Ködern, sogar einen ganz besonderen - der letzte Fang war ein Babyhai!! ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ ๐Ÿฆˆ

    Das hat sogar Kim noch nicht erlebt und war entsprechend aufgeregt. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฉ Nach dem entfernen des Hakens ๐Ÿช und ein paar Bildern ๐Ÿ“ธ haben wir ihn natürlich wieder in das Meer entlassen. ๐Ÿ˜‡

    Während Kim noch den gesamten Fang verzehrfertig zubereitet hat ๐Ÿ”ช, sind wir bereits in unsere Kajüte gestiegen. ๐Ÿ˜ด๐ŸŒ™

    Tag Nummer 8๏ธโƒฃ und somit das Ende unser ersten kleinen Segelreise. ๐Ÿ˜• Bis auf die Rückfahrt stand heute nichts weiter an. Wir haben uns noch ein letztes Mal lecker bekochen ๐Ÿฅ˜ lassen und sind zum Abschluss ๐Ÿง‘‍๐ŸŽ“ gemeinsam ins Meer ๐ŸŒŠ gesprungen.

    Was gleichzeitig auch einen Endstand von 5:3 + einen extra Punkt für „JEDEN Tag Fisch ๐Ÿ  Essen“ = 6:3 ergibt. Somit geht der Sieg ๐Ÿ† klar an Lena und die „Wasserangst“ bleibt hoffentlich für immer โ™พ๏ธ verschollen. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Während Kim uns 2๏ธโƒฃ Stunden in Richtung ๐Ÿงญ Hafen fuhr, haben wir unsere sieben Sachen zusammen gepackt ๐ŸŽ’ und über diese unvergesslichen 8 Tage philosophiert. ๐Ÿ’ญ ๐Ÿ’ญ

    Wir haben viele neue Aktivitäten ๐Ÿคฟ ๐Ÿ„๐Ÿผ ๐ŸŽฃ ausprobiert, die allerschönsten Orte (auf und unter dem Wasser) gesehen, einige Ängste überwunden, unfassbar viel erlebt, wurden lecker bekocht und haben mit Kim einen neuen Freund gefunden. ๐Ÿคฉ๐Ÿซถ Definitiv gehört diese Experience zu den Tollsten auf unsere bisherigen Reise. ๐ŸŒŽ ๐Ÿงณ ๐Ÿคฉ

    Bevor wir jedoch zurück an Land sind, hatte ich mit Kim ausgemacht, noch ein letztes Mal die „Angel auszuwerfen“. โ˜๐Ÿผ๐Ÿ˜‰ Beim „bestücken“ des Hakens ๐Ÿช half er mir und während ich so tat, als würde ich angeln, holte er zwei kühle Getränke ๐Ÿท an Deck. ๐Ÿค” Anschließend rief er mit seinem niedlichen Englisch: „Lena Lena, uiiiiii, big fish, big fish, help help help!“

    Natürlich war sich Lena ihrer Aufgabe ๐Ÿฅ… bewusst und „Biss an“. ๐Ÿ˜œ Sie kam in übermenschlicher Geschwindigkeit zu mir, übernahm die Angel ๐ŸŽฃ und kurbelte. Etwas verwirrt, weshalb es so leicht ging, feuerte Kim weiter an ๐Ÿ—ฃ๏ธ und Lena landete schlussendlich den …. nein kein Fisch, sonder einen (selbstgebastelten) Ring ๐Ÿ’!! ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜Šโค๏ธ

    Die Frage beantwortete Sie ohne zu zögern mit „Ja“ โค๏ธ, während der weinende Kim ๐Ÿ˜ญ uns bejubelte und die Gläser reichte. ๐Ÿฅ‚ Für uns ein perfekter Abschluss, einer perfekten Reise mit perfekten Menschen! โ™พ๏ธ

    Außerhalb des Hafens wurde dann schließlich ein letztes Mal geankert โš“๏ธ, ein letztes Mal das Beiboot bestiegen und dann hieß es Bye Bye „Yadrashark“! ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    Wir sind mit Kim noch Juice (so nennt er Cola ๐Ÿคฃ) kaufen gegangen und haben uns verabschiedet. ๐Ÿซ‚ Er möchte uns in Europa besuchen und wir sind jederzeit hier auf Fidschi ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ oder in seiner Heimat, Vietnam ๐Ÿ‡ป๐Ÿ‡ณ willkommen. Wir hoffen, wir sehen uns wieder. ๐Ÿค๐Ÿซถ
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  • Mana Island & Tropical Island ๐Ÿฌ๐Ÿคฟ๐Ÿโ›ต๏ธ๐Ÿ˜Ž

    Dec 26โ€“27, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Der erste Weihnachtsfeiertag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. โ˜€๏ธ Das Unwetter ist weiter gezogen und das Meer war wieder glatt wie ein Blatt Papier. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿซก

    Leider sollte das wohl nicht so bleiben. Kim teilte uns während des Frühstücks mit, das in ein paar Tagen ein größerer Sturm ๐ŸŒช๏ธโ›ˆ๏ธ vorhergesagt wurde. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Wir befinden uns aktuell auf einer der letzten Inseln der Gruppe „Mamanuca Islands“. ๐Ÿ๏ธVon hier führt ein langer Weg über das offene Meer zu der Inselkette „Yasava Islands“. ๐Ÿ—พ

    Unser Plan war, diese zu erreichen, einen Teil anzuschauen ๐Ÿ‘€ und am Ende unserer Tour 8-10 Stunden in einem Ritt zurück โฎ๏ธ zu fahren. Allerdings kann keiner genau sagen, wann der Sturm ๐ŸŒช๏ธ hier eintrifft. Das Risiko aber genau dann auf offenem Meer, ohne Schutz der Inseln zu sein, ist einfach zu groß.

    Etwas getrübt verabschiedeten wir uns von dem Gedanken ๐Ÿ’ญ „Yasava Islands“ und stellten einen neuen Plan auf. ๐Ÿ“‹๐Ÿ’ช

    Bevor wir uns aber in die heutige Tagesetappe โ›ต๏ธ stürzten, ging es zuvor noch an den Strand von „Venua Levu“. Zur Insel schwimmen oder das Board ๐Ÿ„๐Ÿป‍โ™‚๏ธ nehmen, wurde von uns verneint (๐Ÿฆˆ), wir wählen lieber die sichere Option mit dem Mororboot. ๐Ÿ˜‰

    Wir waren auf der anderen Seite (Haifrei ๐Ÿ˜…) der Insel ein bisschen baden, haben den Helikopter ๐Ÿš steigen lassen ๐Ÿ”๐Ÿ“ธ und im Schatten relaxt. ๐Ÿ˜Ž Nach 2๏ธโƒฃ Stunden wurden wir wieder eingesammelt und haben das Segelboot startklar gemacht. โš“๏ธ

    Kim verabschiedete sich noch von seinen „Freunden“ ๐Ÿฆˆ mit einem Sprung mitten in den Schwarm. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Glücklicherweise tauchte er wieder auf und es konnte los gehen. ๐Ÿ˜Š

    Die dreistündige Fahrt bis zum Zwischenziel, dem „Cast Away Beach“ ๐ŸŽฅ verlief relativ ruhig. ๐Ÿ˜ด Die meiste Zeit hat Lena den Kahn gesteuert, ich war mit der Angel ๐ŸŽฃ beschäftigt und Kim hatte heute anscheinend Putztag. ๐Ÿงผ Er schruppte das Deck von vorn bis hinten und wieder zurück. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Zum abkühlen ๐Ÿ’ฆ und kleinen Schnorcheleinheiten ๐Ÿคฟ wurde natürlich regelmäßig gestoppt. โœ‹โ˜บ๏ธ Am „Cast Away Beach“ angekommen, sollte es eigentlich an Land ๐Ÿ–๏ธ gehen um den berühmten Schriftzug „Help Me“ zu begutachten. ๐Ÿ‘€ Allerdings wurde hierfür eine Gebühr ๐Ÿ’ฐ verlangt, die es uns nicht wert war, zu bezahlen. ๐Ÿคจ๐Ÿ™„

    Der aus Steinen ๐Ÿชจ gefertigte
    Schriftzug sollte ursprünglich dazu dienen, Flugzeuge โœˆ๏ธ auf Chuck Noland (Tom Hanks) aufmerksam zu machen. Also muss er ja eigentlich am besten von oben โฌ†๏ธ zu erkennen sein. ๐Ÿค”๐Ÿ˜๐Ÿ’ก

    Vom Boot aus hatten wir per Drohne die beste Sicht, haben ein paar schöne Bilder ๐Ÿ“ธ gemacht und uns so auch noch die Gebühr ๐Ÿ’ต gespart. ๐Ÿคญ

    Nach dem späten Mittagessen ๐Ÿฅช ging es nochmal eine Stunde weiter in die Bucht von „Mana Island“, in der wir auch übernachten ๐Ÿ˜ด werden. Wie auf den meisten, der bewohnten Inseln, befindet sich auch dort ein ๐ŸŒ‚-Resort und ein paar kleinere Restaurants.

    Das Resort ๐Ÿจ und alle Annehmlichkeit können auch von uns genutzt werden, lediglich eine Registrierung ๐Ÿชช an der Rezeption ist notwendig und das obligatorische Getränk muss an der Bar zu sich genommen werden. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Dort trafen wir auch Roman, ein Alleinreisender aus Polen. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ฑ Redselig, als hätte er seit Jahren keinen mehr getroffen, quatsche er uns an ๐Ÿ—ฃ๏ธ und spendierte direkt eine Runde Getränke - sympathischer Kerl. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Er kotze sich ein bisschen über sein unzufriedenes Leben und die ihm dort nicht passenden Menschen aus. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ Tja, Geld allein, macht halt leider nicht glücklich… ๐Ÿซข๐Ÿ˜ฌ Später zeigte er uns noch stolz seinen völlig überteuerten Bungalow ๐Ÿ›– in dem wir schlussendlich auch duschen ๐Ÿšฟ konnten und winkte ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ uns noch, als es für uns zurück zum Boot ๐Ÿšค ging.

    Natürlich war das Abendessen ๐Ÿฅ˜ schon vorbereitet, sodass wir direkt speisen und den anschließenden Sonnenuntergang ๐ŸŒ… voll und ganz genießen konnten. ๐Ÿซถโ˜บ๏ธ๐Ÿ˜ด

    Die letzte Nacht war bedeutend ruhiger als die vorherige. ๐Ÿ€ Wir haben super geschlafen ๐Ÿ›Œ und reichlich Kraft getankt. Die wird heute auch benötigt, wie wir nach dem Frühstück ๐Ÿณ erfahren -> Es geht zu einem großen Riff ๐Ÿชธ schnorcheln, tauchen ๐Ÿคฟ und Mittag fangen. ๐Ÿฅ… Jihuuuuu!!! Die Begeisterung war allen ins Gesicht geschrieben. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Motor starten, Anker โš“๏ธ lichten und raus aus der Bucht. Die Segel bleiben vorerst unten, der Wind ๐Ÿ’จ ist zu schwach. Nach ca. 2๏ธโƒฃ Stunden sollten wir das Riff ๐Ÿชธ erreichen. Tatsächlich dort eingetroffen, sind wir erst nach 3,5 Stunden. ๐Ÿซก

    Das lag nicht am Boot โ›ต๏ธ oder der Besatzung ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ’ผ, sondern an dem überraschenden Besuch von 20-30 Delfinen. ๐Ÿฌ๐Ÿฌ๐Ÿฌ Anfangs noch für Fische gehalten, wurde der Schwarm von Lena entdeckt. ๐Ÿ”Ž Kim war ebenfalls völlig überrascht ๐Ÿคฉ und lenkte das Boot nicht zu den Delfinen, sondern in deren Schwimmrichtung. ๐Ÿงญ ๐Ÿ˜

    Nur kurze Zeit ๐Ÿ•– später, tauchte die verspielte Kolonie an unserem Bug auf. Wir fuhren zwar nun in die komplett falsche Richtung, das interessierte auf dem Boot aber keinen mehr. ๐Ÿ˜… Das Riff war ganz schnell vergessen, jetzt hieß es nur noch auf den Ablöser drücken. ๐Ÿ“ธ

    Die Tiere sind pfeilschnell und total entspannt zu gleich. Es ist absolut faszinierend sie beim springen, spielen oder einfach nur beim schwimmen zu beobachten.

    Selbst Kim stellte sein Steuerrad fest ๐Ÿ”ฉ๐Ÿ”งund befand sich mit vorne auf dem Boot, um das beste Bild und Video ๐ŸŽฅ zu machen. Normalerweise hier gar nicht anzutreffen, schwammen wir „gemeinsam“ mehrere Meilen. ๐Ÿ˜

    Als sie irgendwann abtauchten, machten wir uns zurück auf den Weg in Richtung Riff. ๐Ÿชธ Die Frage zum Tauchen wurde von Lena schnell mit „Nein“ beantwortet. ๐Ÿคฟ Die Antwort wurde natürlich akzeptiert und ergibt gleichzeitig einen neuen Spielstand von 3:2.

    Für mich gab es stattdessen wieder eine kleine Tauch-Einweisung ๐Ÿ—ฃ๏ธund kurz darauf ging es ins Wasser, diesmal per Sprung vom Segelboot aus. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคจ

    Wir waren ca. eine Stunde rund um das Riff unterwegs und haben wieder viele verschiedene Meeresbewohner ๐ŸŸ getroffen.
    Tatsächlich klappte das tauchen auch schon viel besser, als beim ersten Mal, sodass wir uns entgegen meiner gesetzten Grenze, auf 5-6 Meter Tiefe um das Riff bewegten. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ

    Da es bei Kim Probleme mit der Ausrüstung gab und er zwischenzeitlich bei mir mitatmen ๐Ÿซ musste, sind wir früher als geplant zurück.

    Anschließend ging es für Lena, ebenfalls per Sprung vom Boot, noch eine Runde plantschen & (freiwillig ๐Ÿ˜ณ) schnorcheln. ๐Ÿคฟ -> Sie baut den Vorsprung auf 4:2 aus. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Auf dem Weg zum Mittagsstop, gab es für jeden eine Kokosnuss ๐Ÿฅฅ, die wir mit dem Inhalt eines Kaffeesticks โ˜•๏ธ füllen sollten.๐Ÿคจ Natürlich haben wir es ausprobiert und wurde tatsächlich als sehr lecker eingestuft. ๐Ÿ˜…

    Für einen kleinen Snack zum Mittag, außerhalb des Bootes, ging es zur „Cast Away Island“. Wie der Name schon sagt, hat auch diese Insel etwas mit dem Film ๐Ÿฟ๐ŸŽฆ zu tun. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Wir gönnten uns zur Abwechslung einen ๐Ÿ” mit ๐ŸŸ, haben die mit der Fähre โ›ด๏ธ ankommenden Menschen beobachtet und den entspannten Vibe genossen. ๐Ÿ˜Ž

    Den restlichen Nachmittag haben wir unsere Liegefläche an Deck nicht mehr verlassen und uns ordentlich gesonnt, ๐Ÿ‘™โ˜€๏ธ๐Ÿงดwährend uns Kim zum heutigen Schlafplatz - „Tropical Island“ gebracht hat. โ›ต๏ธ

    Nach dem gefangenem Fisch mit Nudeln im Blätterteig, wurde ein weiterer toller Tag bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der Hängematte beendet. โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜‡๐ŸŒ™
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  • Wie erwartet, hatten wir eine sehr unruhige Nacht. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ โš–๏ธ Die Wellen haben unseren Einrumpf-Segelkahn โ›ต๏ธ ganz schön durchgeschüttelt, als hätten wir eine mehrstündige Achterbahnfahrt ๐ŸŽข hinter uns.

    Nach dem morgendlichen Frühstück ๐Ÿฅž welches mit Kaffee โ˜•๏ธ heruntergespült wurde, ging es zum Strand von „Yanuya Island“ . So war die Theorie, die Praxis ließ uns wegen der Wellen und dem zu flachem Wasser ๐Ÿ’ง nicht zum Strand ๐Ÿ๏ธ kommen und so wurde von Kim kurzfristig ein kleines Fotoshooting ๐Ÿ“ธ an der nahegelegenen Felswand ๐Ÿชจ inszeniert. ๐Ÿž๏ธ๐Ÿ–ผ๏ธ

    Das heutige Ziel ๐Ÿ“ Venua Levu“ -
    und „Navadra“ Island liegt ungefähr 4๏ธโƒฃ Stunden entfernt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär über das offene Meer. ๐ŸŒŠ Viel gab es nicht zu sehen. ๐Ÿ‘€ Wir haben wieder die Angel ๐ŸŽฃ ausgeworfen und uns abwechselnd, hinter das Steuer geklemmt. ๐Ÿค

    Ich war gerade unter โฌ‡๏ธ Deck, als wir in der Bucht ankamen. Durch das Boot hallte eine männliche Stimme ๐ŸŽค mit „Hello my Friends“ und eine kreischende weibliche Stimme. ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ—ฃ๏ธ Irgendwie kann diese Konstellation nichts Gutes bedeuten ๐Ÿค” und ich machte mich ebenfalls auf den kurzen Weg nach oben. โฌ†๏ธ

    Natürlich hatte es mit dem Element Wasser ๐Ÿ’ง zu tun oder besser gesagt mit dessen Bewohnern. ๐Ÿ˜ฌ Wir waren umgeben von ca. ๐Ÿ”Ÿ mittelgroßen Haien. ๐Ÿฆˆ Nach meiner gestrigen Begegnung ๐ŸŒ™, hatte ich eigentlich vorerst genug von dieser Art Fischen… ๐Ÿ˜ฌ

    Kim war natürlich total begeistert und schlug vor, das wir schnorcheln ๐Ÿคฟ gehen. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Ähm… ๐Ÿค” NEIN, wir lehnten dankend ab. ๐Ÿ˜„
    Er konnte uns aber überreden, das wir zumindest auf das Beiboot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ gehen und „seine Freunde“ füttern.

    Der gefangene Fisch ๐ŸŸ von gestern Nacht, war bereits in mundgerechte Stücke ๐Ÿฃzerkleinert. Wann er das gemacht hat, ist uns auch ein Rätsel, aber dafür waren wir jedenfalls Speerfischen. ๐Ÿ’ช๐Ÿซข

    Die Haie ๐Ÿฆˆ waren gesättigt, wir hatten das ein oder andere graue Haar ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ mehr und Kim sein breites Grinsen ๐Ÿ˜ aufgesetzt. Alle waren glücklich und haben sich mit einem Mittagsschläfchen in der Hängematte belohnt. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜Ž๐Ÿ˜œ

    Da heute ja Weihnachten ๐ŸŽ…๐Ÿป ist, hat sich Kim natürlich etwas ganz besonderes für uns einfallen lassen. ๐Ÿซถ Während wir 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten zum „fertig machen“ hatten, wurde das Beiboot mit einem Zelt โ›บ๏ธ, Isomatte, Kochutensilien ๐Ÿดund Angelausrüstung ๐ŸŽฃ beladen…. ๐Ÿง๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Was tut er da schon wieder!?

    Zusammen auf dem völlig überladenen Boot, ließ uns Kim an seinen Gedanken ๐Ÿ’ญ teil haben. Nein es gibt keine Geschenke ๐ŸŽ zum auspacken und auch keinen Weihnachtsbaum ๐ŸŽ„, dafür eine Nacht, ganz getreu dem Film „Cast Away“! ๐ŸŽฅ ๐Ÿค”๐Ÿ˜ณ

    So langsam realisierten auch wir, was der Plan ist. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Wir legten ๐Ÿ”Ÿ Minuten später an der unbewohnten Insel „Navadra“ an. Bis auf ein paar Ziegen ๐Ÿ gibt es hier weit und breit nichts. Die Männer haben das Zelt ๐Ÿ•๏ธ aufgebaut und Lena Gemüse ๐Ÿฅ’ geschnippelt.

    Für die romantische Stimmung sollte es später ein Feuer ๐Ÿ”ฅ geben, dafür wurde natürlich Holz ๐Ÿชต benötigt. Wir teilten uns auf, jeder in eine andere Richtung und sammelten alles möglich brennbare. ๐Ÿคฉ

    Nachdem die Hängematte zwischen zwei Kokospalmen ๐ŸŒด gespannt war, verabschiedete sich Kim ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ vorerst und schipperte zurück auf sein Boot. โ›ต๏ธ Wir hatten die Insel für uns ganz allein, was total spannend, aber auch ein bisschen „beängstigend“ war. ๐Ÿค”๐Ÿ˜ฌ

    Wir haben ein paar Bilder ๐Ÿ“ธ gemacht, versucht Wilson ๐Ÿ zu finden ๐Ÿ”Ž und auf - unser Weihnachten ๐ŸŽ…๐Ÿป der anderen Art - angestoßen. ๐Ÿป Wir merken auch hier wieder, man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.

    Natürlich fehlt die Familie ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿซถ gerade zu so einem Fest, aber wir befinden uns hier an einem der schönsten Orte, den wir je gesehen haben!!! ๐Ÿฅน๐Ÿฅน Hier Weihnachten ๐ŸŽ…๐Ÿป zu verbringen ist nochmal etwas ganz besonderes und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. -> Danke Kim für diese Experience!!!! โค๏ธ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿค—

    Pünktlich zum Abendessen war Kim zurück. โฎ๏ธ Mit an Board kühles Bier ๐Ÿบ und Teig, aus dem wir später Nudeln selbst gemacht haben.
    Dazu gab es Rindfleisch und Gemüse, natürlich frisch über dem (viel zu großen Feuer) zubereitet. ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿณ๐Ÿฅ˜ Was darf bei so einem Erlebnis nicht fehlen? Kokosnüsse! ๐Ÿฅฅ

    Da wir alle etwas kleinwüchsig sind, wurden gemeinsam mittels akrobatischer Meisterleistung die Palmen erklimmt. ๐Ÿ†๐ŸŒด

    Während ich klassisch an einem Stein ๐Ÿชจ versuchte an die Milch zu kommen, war Kim mit seinem Akkuschrauber und Bohrer bedeutend schneller. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜…

    Nach dem leckeren Weihnachtsessen am Strand, hat sich Kim verabschiedet und uns eine gute Nacht gewünscht. ๐ŸŒ“ ๐Ÿ›Œ Mittlerweile war es Stock dunkel, bis auf das Feuer war ringsherum nicht zu sehen. ๐Ÿซฃ

    Bereit für Nacht im Zelt โ›บ๏ธ wurde es windiger und windiger ๐Ÿ’จ. Wenn man quasi gar nichts sieht, man aber hört, wie das Meer sich aufbraust und der Wind durch die Palmen pfeift, hat man andere Gedanken ๐Ÿ’ญ als zu schlafen. ๐Ÿ˜ฌ

    Kurze Zeit später knatterte es in der Ferne. ๐Ÿค”
    Das Geräusch wurde lauter und ein Boot näherte sich unserem Strand. Piraten?? ๐Ÿด‍โ˜ ๏ธ Tom Hanks?? Küstenwache?? Wir dachten tatsächlich an das schlimmste, bis wir Kim mit seiner Taschenlampe ๐Ÿ”ฆ im Gesicht sahen.

    Wir waren erleichtert und überrascht zu gleich… eigentlich sollten wir ja hier über die Nacht bleiben. ๐Ÿค”๐Ÿง So war auch der Plan, allerdings ist wohl ein Sturm โ˜”๏ธ im Anmarsch, was auch den starken Wind erklärt. ๐Ÿ’ก

    Sicherheitshalber ๐Ÿ›Ÿโš ๏ธ sollten wir lieber mit zum Boot kommen. Mit 500 Lampen bewaffnet, wurde innerhalb von wenigen Minuten das Camp zusammen geräumt und auf das Boot verfrachtet. ๐Ÿ˜ข๐Ÿ˜ข Schon auf dem Rückweg merkten wir anhand der Wellen, es war die richtige Entscheidung.

    Es schüttete wie aus Eimern ๐ŸŒง๏ธ ๐Ÿชฃ, der Himmel war von Blitzen โšก๏ธ übersäht und die Donnerschläge hallten durch die Bucht. Wir bauten noch das Sonnensegel ab und machten alle losen Dinge irgendwie fest. ๐Ÿชข

    Dankbar jetzt nicht allein auf der Insel zu sein, hatten wir nun Angst, das Boot kippt um. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซจ Kim spendierte uns ein Glas Rum ๐Ÿน und beruhigte uns, das der Sturm bald vorbei wäre und uns nichts passiert. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿซก

    Darauf wollten wir allerdings nicht warten und haben nach dem leeren Glas beschlossen, ins Bett ๐Ÿ›๏ธ zu gehen, in dem wir noch einige Zeit von links nach rechts kullerten. โš–๏ธ ๐Ÿ˜ด

    Für uns schon wieder eine unvergessliche Erfahrung und vor allem ein EINZIGARTIGES Weihnachtsfest. โค๏ธ๐Ÿ™๐Ÿฝ
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  • Yanuya Island โ›ต๏ธ๐Ÿคฟ๐ŸŒŠ

    December 23, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Guten Morgen! ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธโ˜€๏ธ

    Die letzte Nacht war super. ๐ŸŒ“ Wir haben uns gut eingelebt und so langsam gewöhnen wir uns auch, an das leichte schunkeln. โš–๏ธ

    Ab heute segeln wir zu viert, was aufgrund der Platzverhältnisse, sicherlich nochmal eine kleine Umstellung wird. So zumindest unsere Gedanken… ๐Ÿ’ญ

    Unser „Good Morning“ wurde nur von Kim erwiedert, was uns ahnen ließ, das Paul immernoch oder schon wieder schläft. ๐Ÿ›Œ

    Währende des morgendlichen Rituals, am Bug die Lage ๐Ÿงญ zu checken und die möglichen Nachbarn zu begrüßen ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ suchten wir allerdings vergebens nach Paul. ๐Ÿ”Ž

    Später erfuhren wir, das Paul als Tellerwäscher ๐Ÿด angeheuert wurde. Seine gestrige Verspätung und die nicht vorhandene Redseligkeit, war aber anscheinend kein guter Eindruck für den ersten Arbeitstag… ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคจ

    Auch in der Nacht gab es Unstimmigkeiten zwischen den beiden, sodass Paul heute Morgen nach Hause ๐Ÿ  geschickt wurde. -> Die Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär ist somit vorzeitig beendet. ๐Ÿคญ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir segeln โ›ต๏ธ also zu dritt weiter und Kim machte uns klar, wir brauchen keine unfreundlichen Leute, wir schaffen das auch zu dritt. ๐Ÿคฉ Sichtlich viel besser gelaunt ๐Ÿ˜ging es gemeinsam ans Anker lichten โš“๏ธ und
    mit voller Kraft voraus in Richtung ๐Ÿงญ unserem Tagesziel - „Yanuya Island“.

    Vorbei an traumhaften Inseln ๐Ÿ—พ und Stränden ๐Ÿ–๏ธ, wobei einer schöner ist, als der andere. Viele Inseln sind mit unfassbar teuren ๐Ÿซฐ Resorts versehen und meist auch nur für Gäste zugänglich. Um so schöner ist es natürlich, die naturbelassenen Orte zu sehen und zu erkunden. ๐Ÿ‘€ ๐Ÿ”

    Der erste ๐Ÿฅ‡ Stop war allerdings keine Insel, sondern eine riesiges Riff ๐Ÿชธ mitten im Meer. Der Motor ging aus und ein freundliches „Wir gehen schnorcheln“ hallte über das Boot. ๐Ÿ˜
    Damit wurde gleichzeitig das Rückspiel Lena gegen die Angst angepfiffen. ๐ŸŸ๏ธ๐Ÿชˆ

    Erstmal alles wie immer - kurz sammeln, durchatmen und Kim darauf hinweisen, dass wir noch ein paar Minuten benötigen. ๐Ÿคฃ Er ist so eine Wasserratte und kann es immer kaum abwarten ins Wasser ๐Ÿ’ฆ zu hüpfen. ๐ŸŠ

    Natürlich gibt er uns die Zeit โฐ, die wir benötigen bevor es wiederholt mit dem Beiboot ๐Ÿšค ein Stück entfernt zum Riff ๐Ÿชธ geht. Lena bekommt Ihren Puls ๐Ÿ’“ recht schnell unter Kontrolle, als sieht das wir heute auch ein grooooßes Paddelboard mit uns ziehen. ๐Ÿ˜‰

    Etwas widerwillig legen wir Brille ๐Ÿฅฝ und den Schnorchel an und kriechen in die Flossen. ๐Ÿ‘Ÿ Viel zu warm ๐Ÿฅต, um darüber nachzudenken, was eigentlich gerade geschieht, ist Lena schneller im Wasser als ich. ๐Ÿ˜ณ -> 2:1 für Lena! ๐Ÿ’ช Wie war das noch mit der Meerjungfrau… ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ

    Wir schwimmen ๐ŸŠ gemeinsam los und genießen die Unterwasserwelt ๐Ÿ  in vollen Zügen. Kim zieht permanent das Board mit, was Lena reichlich Sicherheit gibt. ๐Ÿ”’ Wir bekommen diverse Fische in klein und groß gezeigt, das Board wird zwischendrin als Tisch für den Biologieunterricht auf offenem Meer umfunktioniert. ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿซ

    Neben den Quallen ๐Ÿชผ landen Muscheln ๐Ÿš und ein Oktopuss ๐Ÿ™ auf dem Unterrichtstisch, über die wir einiges erfahren. Zur Erinnerung, wir sind immernoch mitten auf dem Meer. ๐ŸŒŠ๐Ÿ˜… Dafür gibt es definitiv ein extra Punkt auf Lenas Seite. -> 3:1 ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Irgendwann lässt die Kraft nach, sodass sich Lena an das Board hängt bzw. später darauf liegt, trotzdem aber immer den Helm โ›‘๏ธ unter Wasser. Ich weiß nicht, was heute mit ihr ist… ๐Ÿ’ช๐Ÿฅน

    Kim und ich wechseln uns ab, unsere neu ernannte Meerjungfrau ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ zu ziehen. Anstatt Kim mal Luft ๐Ÿซ holt, verschwindet er immer wieder in der Tiefe โฌ‡๏ธ, um für das Mittag zu sorgen. Nach mehreren Fehlschlägen kommt er freudig über Wasser und präsentiert uns einen Hummer! ๐Ÿฆž๐Ÿ˜ณ

    Nach zwei Stunden haben wir einmal das Riff ๐Ÿชธ umrundet und kehren zum Boot zurück. โฎ๏ธ
    Auf das Lena jetzt auch übrigens ohne Probleme kommt, über das Board kann man ganz einfach rüberkrabbeln. ๐Ÿ’ก๐Ÿ˜๐Ÿ’ก

    Glücklich über das erreichte (und gefangene) räumen wir ein bisschen das Boot auf, während unten in der Küche der Hummer ๐Ÿฆž und das „andere“ (haben vergessen was es war) zubereitet wird. ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿณ ๐Ÿฅ˜ Auf den leckeren Geruch der aus den Luken zieht, folgt ein „We can eat“. ๐Ÿคค

    Das „zähe Etwas“ wird nicht zu unserer Leibspeise, aber der Hummer… ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜๐Ÿ˜‡ Alle gesättigt, wären wir jetzt bereit für ein Mittagsschläfchen, aber ein paar Seemeilen müssen wir noch hinter uns bringen.

    Vorbei an weiteren Traumorten ๐Ÿคฉ, schippern wir 4๏ธโƒฃ Stunden über den ruhigen Ozean. Jeder übernimmt mal das Steuer, sodass die anderen beiden etwas relaxten können. ๐Ÿ’†

    Pünktlich zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ… erreichen wir unseren Schlafplatz vor der saftig grünen Insel „Yanuya Island“. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿž๏ธ

    Als Empfangsgeschenk gibt es erstmal Abendessen. ๐Ÿฅ˜ Wir werden hier wirklich ganz schön gemästet. ๐Ÿ˜… Schon seelisch und moralisch mit der Anspannung auf weitere Aktivitäten abgeschlossen, kommt Kim um die Ecke.

    Bewaffnet mit mit seinem unwiderstehlichen Grinsen ๐Ÿ˜, dem Schnorchelzeug, einem Netz ๐Ÿฅ… und seiner heißgeliebten Harpune. ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ
    Es ist bereits STOCKDUNKEL, was ist eigentlich mit diesem Mann nicht in Ordnung? ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜…

    Anfangs fanden wir das alle witzig, am Ende nur noch Kim. Er meinte es ernst - wir gehen Speerfischen. ๐Ÿซฃ Prinzipiell eine coole Idee, aber muss das jetzt im Dunkeln sein!?!? „Ja muss es, da schlafen nämlich die Fische…“ ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Diskutieren bringt nichts, das haben wir schon gelernt. ๐Ÿคฃ Unsere Meerjungfrau wird erlöst, schließlich muss auch einer aufs Boot aufpassen. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜ฌ

    Die Einweisung hielt sich in Grenzen, bis auf wir bleiben zusammen, ich halte das Netz ๐Ÿฅ… und wenn einer was sieht ๐Ÿ‘€, gibt es ein bestimmtes Signal mit der Taschenlampe ๐Ÿ”ฆ, gab es nicht viel zu sagen.

    Anziehen oder besser gesagt ausziehen, ein riesiges Stück Schokolade ๐Ÿซ „for the Energy“ einen letzten Kuss ๐Ÿ’‹ für Lena und los ging es. Wir verschwanden in der Tiefe โฌ‡๏ธ der Nacht, bis das Segelboot nur noch als Spielzeug zu erkennen war.

    Nachdem wir im Wasser waren, musste ich vorerst wieder meine Atmung ๐Ÿซ unter Kontrolle bekommen, was aufgrund der „Situation“ erstaunlich schnell funktionierte. Wir sammelten das ein oder andere Schalentier und einen riesigen Fisch. ๐ŸŸ

    Auch ich entdeckte einen „schlafenden“ Meeresbewohner und gab das entsprechende Signal ๐Ÿ”ฆ . Kim gab mir zu verstehen, dass ich ihn beobachten soll. ๐Ÿ‘€
    Er tauchte ab zu dem entdeckten Fisch, stupste ihn an und Peng!!! ๐Ÿ’ฅ Wie eine Bombe ๐Ÿ’ฃ explodierte der Fisch zu seiner 10- fachen Größe und zeigte seine riesigen Stacheln am ganzen Körper verteilt. - Das ist also ein Kugelfisch! ๐Ÿก ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Schon auf dem Rückweg โฎ๏ธ, sollte es jedoch noch ein letzter Fisch sein, der im Netz landet. Gleiches Spiel - Ich „warte“, Kim taucht ab, beobachtet und Zack ๐Ÿ”ซ - gefangen. ๐Ÿ˜‡

    Ich freute mich zum einen auf den Fang ๐ŸŽฃ und zum anderen, das ich es überstanden habe. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Leider sollte es das noch nicht gewesen sein… Der zuletzt gefangene Fisch ๐ŸŸ entwich der Harpune noch auf dem Weg zum Netz.

    Als Kim nach ihm greifen will, kommt aus der Dunkelheit schlagartig ein schwimmender Killer ๐Ÿฆˆ und schnappt sich unseren Fisch. Meine größte Befürchtung wurde war… ๐Ÿ˜ฑ
    Unseren Fang hatte er bereits vertilgt, aber weiterhin sichtlich hungrig, schlengelte der Kollege um uns und unser Netz ๐Ÿฅ… herum.

    Mir zumindest war schnell klar, weg hier!!! โš ๏ธ Hierfür reichte ein kurzes Zeichen. ๐Ÿชง Während wir uns immer wieder umsahen, schwammen wir zurück und erreichten kurze Zeit ๐Ÿ•ฐ๏ธ später, unversehrt das Beiboot. ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ฑ

    Ihr könnt euch vorstellen, wer weiterhin gegrinst hat und es später auch direkt Lena erzählt hat. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜‚ Für mich gab es einen Schnaps ๐Ÿน, noch bevor ich davon berichten konnte. Einen wahnsinnige und (für mich) einmalige Erfahrung. ๐Ÿซก๐Ÿซข

    Den restlichen Abend haben wir gemeinsam den krassen Sternenhimmel ๐ŸŒŸ erlebt. Wir dachten damals in der USA ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ den einmaligen Himmel gesehen zu haben, aber heute hat nochmal alles übertroffen. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Der zunehmende Wellengang ließ leider keine wirklich schönen Fotos ๐Ÿ“ธ zu und berunruhigt uns etwas bezüglich des Schlafens… ๐Ÿง๐Ÿ˜ฌ Wir hoffen auf eine „ruhige“ Nacht. ๐ŸŒ™ ๐Ÿ˜ด
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  • Malola Barrier Reef ๐Ÿชธ๐Ÿข๐Ÿ 

    December 22, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Geweckt wurden wir mit Sonnenschein โ˜€๏ธ und gefühlt 40 Grad in unserer Kajüte. ๐Ÿฅต Zwar war die ganze Nacht ๐ŸŒ“ die Luke über uns offen, allerdings sind da eher die Mücken ๐ŸฆŸ, anstatt die kühle Luft ๐Ÿ’จ rein gekommen.

    Bis auf ein paar nächtliche Schweißattacken, haben wir die erste Nacht in unserem 2๏ธโƒฃm2 Escape-Room ganz angenehm geschlafen. ๐Ÿ›Œ Die Bucht war super ruhig, sodass uns auch keine Wellen ๐ŸŒŠ gestört haben. Die Matratze gleicht zwar eher einem Waschbrett, aber unsere Erwartungen waren ja von Anfang nicht allzu hoch. ๐Ÿ˜‰

    Das Frühstück ist inklusive, eine festgelegte Zeit gibt es aber zum Glück nicht. Gegen 08:00 Uhr sind wir an Deck โฌ†๏ธ gekrochen und wurden mit einem herzlichen „Good Morning“ empfangen. ๐Ÿ‘‹ Sofort fällt uns beiden auf, das auf dem Brustaufnäher nicht „Kim“ sondern „Tim“ steht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Autsch… ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Wir ignorieren es gekonnt und sind uns einig, das akzeptieren wir nicht… Wir bleiben bei „Kim“, das passt auch viel besser zu ihm. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜œ

    Die Frühstücksvorbereitung war bereits in vollem Gange. Es gab süß angebratenes Toast und dazu einen ganzen Obstladen. ๐ŸŒ๐Ÿ Schon jetzt steht fest, abnehmen werden wir hier nicht. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฐ๐Ÿผ

    Natürlich darf die schwarze Brühe โ˜•๏ธ nicht fehlen. In diesem Fall mit einer Art süßen Milch, die optisch wie Ahornsirup aussieht. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Man muss nicht alles kennen, geschmeckt hat es jedenfalls. ๐Ÿคญ

    Anschließend hieß es spülen ๐Ÿงผ, den Tag besprechen und den Anker โš“๏ธ lichten. Eigentlich macht Kim das alles alleine, wer uns kennt, weiß, dass wir aber auch gerne mit anpacken. ๐Ÿ’ช

    Der Anker wurde also zusammen eingeholt. Einer vorn an der Kette โ›“๏ธ‍๐Ÿ’ฅ (die hängt hin und wieder und muss händisch nachjustiert werden) und der andere hinten an der Fernbedienung. ๐ŸŽฎ Lena war in der Mitte und hat die Kommandos weitergegeben. ๐Ÿ—ฃ๏ธ

    Die Segel brauchen wir nicht ziehen, da nahezu kein Wind ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿ’จ ist. Wir starten also den Motor… bis auf ein paar schwarze Rauchwolken, passiert allerdings nicht viel. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ฑ Ein paar Schläge, ein bisschen fluchen und 5๏ธโƒฃ Minuten später schnurrte der Motor wieder.

    Unser Kapitän ist anscheinend nicht nur Segler, Taucher und Sternekoch, sondern auch Mechaniker. ๐Ÿงฐ๐Ÿง‘‍๐Ÿ”ง

    Eine knappe Stunde später erreichten wir das „Malola Barrier Reef“. ๐Ÿชธ๐Ÿ 

    Der Job mit dem Anker wird nun andersrum ausgeführt, wir schmeißen uns ins Bade-Outfit ๐Ÿ‘™ und nähern uns per Beiboot dem Riff. Kim hatte uns gestern schon einiges dazu erzählt. Es soll dort außerdem super schön sein und dass das Wasser ๐Ÿ’ง total klar ist. ๐Ÿคญ

    Er hat ganz klar untertrieben!!! Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. ๐ŸŒ Es wirkt alles so surreal, wie in einem Traum… ๐Ÿ’ญ ๐Ÿ˜ Dieses unfassbar klare Wasser mit einer wunderschönen, nicht definierbaren Farbe und mittendrin unzählige verschiedene Meeresbewohner. ๐Ÿก ๐Ÿข ๐Ÿ™ ๐Ÿฆ‘

    Wo sind wir hier bitte???? ๐Ÿฅบ๐Ÿฅบ๐Ÿฅบ Wir haben schon viele tolle Orte gesehen, aber dieser „Platz“ gehört definitiv zu den allerschönsten โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Wir wollten das Wasser ๐Ÿ’ฆ gar nicht betreten, aus Angst die Traum-Blase könnte platzen. ๐Ÿคญ
    Natürlich sind wir hier um etwas zu erleben und das nimmt Kim sehr sehr ernst. ๐Ÿ˜ „Wir gehen Schnorcheln“ wirkte sich allerdings nicht bei allen positiv aus. ๐Ÿ˜ฌ

    Für die, die es nicht wissen… Lena hatte im Kindesalter eine nicht so schöne und vor allem prägende Erfahrung mit… ๐Ÿค”… nennen wir es mal tiefes Wasser und hohen Wellen. ๐ŸŒŠ Seit dem ist es immer wieder eine wahnsinnige Überwindung, sich in das kühle Nass zu begeben. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Natürlich wussten wir, was uns auf so einem Trip erwartet, Ängste kann man aber nicht einfach abstellen.

    Stets das Ziel vor Augen, die Angst zu überwinden, wurde die Brille ๐Ÿฅฝ und der Schnorchel angelegt. Plumps, Nummer eins war im Wasser. ๐Ÿ’ฆ Die nächste sollte Lena sein. Gut zureden hat leider nicht geholfen. Vorerst 1:0 für die Angst. ๐Ÿคจ

    Lena blieb also auf dem Boot, Kim und ich waren schnorcheln. Aus einer kleinen Runde, wurde gefühlt eine Ewigkeit. Schön für das schnorcheln, schlecht für Lena. ๐Ÿฅต Mit dem Handtuch eingerollt wie ein Burito ๐ŸŒฏ saß Sie schließlich in der prallen Sonne. โ˜€๏ธ

    Zurück auf dem Segelkahn โ›ต๏ธ haben wir Kim das weitere Problem mit dem „zurück ins Boot kommen“ geschildert, denn Lena kann zwar vom Boot ins Wasser springen - wieder herein kommt sie jedoch ohne Hilfe nicht.๐Ÿ’ก #Spoiler: Er hat sich für das Beiboot später auch eine Lösung einfallen lassen.

    Aber zuerst kramte er wieder in einem der tausend Fächer und Zack, eine nagelneue funkelnde Leiter ๐Ÿชœ kam zum Vorschein. Eine Minuten später, war diese angebracht und Lena konnte sich erstmal abkühlen gehen. ๐Ÿฅต Übrigens ohne nachzudenken, denn in diesem Moment war es einfach zu heiß !!
    -> aktueller Stand 1:1 ๐Ÿ’ช๐Ÿ’ช

    Wir haben uns dann an einen Rettungsring ๐Ÿ›Ÿ gebunden und neben dem Boot einfach treiben lassen. So konnten wir beide diesen traumhaften Ort entspannt genießen. ๐Ÿ˜Œ Kim brachte sogar ein eiskaltes Bier ๐Ÿป an unsere „Boje“. ๐Ÿ˜…๐Ÿค

    Ein paar hundert Meter entfernt war eine weitere Getränkebar, mitten auf dem Meer. Ab um 9๏ธโƒฃ werden dort sämtliche Touristen hingekarrt um „günstig“ zu essen, zu trinken und den Tag mit plantschen ๐ŸŠ zu verbringen. Dazu läuft übertrieben laute Musik ๐ŸŽถ, die selbst wir, ab und zu hören konnten. ๐Ÿคฎ ๐Ÿ”Š

    Wir finden es etwas albern und unnötig aber Naja… Jeder genießt diesen traumhaften Ort eben anders. Wir sind uns jedenfalls einig, so wie wir es gerade erleben, ist es genau richtig. โœ…

    Wer viel schwimmt, hat bekanntlich auch großen Hunger. ๐Ÿ˜… Kim zauberte uns zum Mittag einen angebratenen Gemüsemix mit gegrilltem Fischfilet von unserem gestrigen Fang. ๐Ÿ 

    Ja, auch mein erster Gedanke ๐Ÿ’ญ war, Lena wird hungern… Falsch gedacht!! โ˜๐ŸผSie hat gespeist wie eine Große und das nicht nur weil sie Hunger hatte, sondern weil es Ihr geschmeckt hat.. . ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Gestern rohen Fisch, heute gegrillten Fisch und schwimmen im offenen Meer… ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซข Ich bin gespannt, ob sie die Nacht zur Meerjungfrau ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ wird. ๐Ÿ˜…๐Ÿฅน

    Nachdem wieder sehr reichhaltigen Mittagessen, muss man ja bekanntlich eine halbe Stunde warten. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚ Die haben wir genutzt, um den Helikopter ๐Ÿš steigen zu lassen. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜ Für diese Perspektive von „da oben“, finden wir leider keine passende Beschreibung, aber Bilder sagen ja mehr als 1.000 Worte. ๐Ÿ˜‰

    Am frühen Nachmittag ging es dann nochmal mit dem Beiboot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ los. Diesmal nur für Kim und mich. Lena ist mit dem 1:1 Ausgleich vorerst sehr zufrieden und entspannt auf der Liegefläche. ๐Ÿ•ถ๏ธ๐Ÿ’†

    Für mich dagegen ist nicht an Entspannung zu denken… Mit uns auf der Nussschale ist nämlich auch das Tauchequipment… ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ
    Ich war noch nie zuvor tauchen und meine persönliche Sprachbarriere bezüglich der erforderlichen Kommunikation, lässt den Puls nur noch höher schlagen. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿคฏ๐Ÿซฃ

    Kim hat mir die Weste und Sauerstoffflasche angelegt, alles festgezurrt und mir erklärt, oder viel mehr gezeigt (๐Ÿ˜‚), was zu tun ist. Ehrlich gesagt, gehört gar nicht so viel dazu. Nach 5๏ธโƒฃ Minuten waren wir beide bereit und haben uns rückwärts ins Wasser fallen lassen. ๐Ÿซฃ๐Ÿซฃ

    Vielleicht wollte er aber auch nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, falls ich es mir anders überlege. ๐Ÿค“

    Per Knopf ๐ŸŽฎ wurde die Luft aus der Weste ๐Ÿฆบ gelassen und es ging in die Tiefe. Ab jetzt hieß es entspannen und ruhig atmen, was mir anfänglich sehr sehr schwer fiel. ๐Ÿง˜‍โ™‚๏ธ
    Falls es Probleme gibt, haben wir uns vorab ein paar Kommandos๐Ÿ‘Œ๐Ÿผ๐Ÿ‘†๐Ÿผ๐Ÿ‘‡ ausgemacht. Kim war außerdem permanent bei mir, natürlich auch immer dabei die Harpune. ๐Ÿ˜…

    Wir haben ein paar Übungen โฌ†๏ธ โฌ‡๏ธ gemacht und Schwups die Wups, stand ich in 6๏ธโƒฃ Metern Tiefe auf dem Grund. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Eine wahnsinnige Erfahrung. Bis auf das eigenen Atmen ๐Ÿซ ist einfach nichts mehr zu hören ๐ŸŽง

    Leider habe ich mir beim Klippenspringen in Peru irgendetwas an meine linken Ohr getan, was sich nun wieder bemerkbar machte. ๐Ÿ˜•

    Der spürbare Druck ließ mich wieder schneller atmen, was Kim an den unzähligen austretenden Blasen mitbekam, sodass wir langsam wieder aufgestiegen sind. ๐Ÿ”

    Unfassbar dankbar ๐Ÿ™๐Ÿฝ , diese Erfahrung gemacht zu haben, habe ich genauso schnell beschlossen 2๏ธโƒฃ bis 3๏ธโƒฃ Meter sind okay, tiefer ist für mich (auch ohne Ohrenprobleme) leider nichts. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir waren noch ca. 1๏ธโƒฃ Stunde unter Wasser ๐Ÿคฟ und haben das Riff und die Tierchen ausgiebig angeschaut. ๐Ÿ”Ž ๐Ÿ‘€ Es ist wirklich unbeschreiblich, was hier für eine Unterwasserwelt vorzufinden ist. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ Intakte Riffe, Schildkröten ๐Ÿข, unzählige Fischarten ๐ŸŸ, Seesterne ๐Ÿชผ, Schlangen und und und… ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Nach dem Ausflug sind wir einschließlich der braungebrannten Lena und dem Segelboot โ›ต๏ธ nochmal in Richtung ๐Ÿงญ „Malolo Lailai Island“ geschippert. Diesmal direkt in die Bucht ๐Ÿ๏ธ um uns an einer Boje festzumachen. Hier werden wir auch die zweite Nacht verbringen.

    Laut den Telefonaten โ˜Ž๏ธ von Kim, bekommen wir wohl heute noch Besuch. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Als erstes aber ging es an Land. Bis auf ein Luxusresort und dessen Boutiquen, Restaurants/ Bars, einen winzigen Supermarkt ๐Ÿช sowie einem Salzwasserpool, gibt es hier nichts weiter.

    Wir sind eigentlich auch nur hier, um zu duschen ๐Ÿšฟ und die fehlende Gurke ๐Ÿฅ’ zu besorgen. ๐Ÿ˜… Nachdem sich unser „blinder Passagier“ aber anscheinend stark verspätet (er kommt mit der Fähre vom Festland), haben wir spontan Zeit „zur freien Verfügung“.

    Wir nutzen den Pool, schlendern durch die Boutiquen ๐Ÿ›’ und finden uns zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ… in einer Bar ein. Hier treffen wir später auch Kim und unseren neuen Mitfahrer Paul, der schon jetzt nicht sonderlich gesprächig wirkt. ๐Ÿคซ๐Ÿค

    Auch unser Kapitän wirkt irgendwie nicht sonderlich begeistert, von unserem neuen Crewmitglied…. ๐Ÿคจ

    Wir sollten unser Bier ๐Ÿป in Ruhe austrinken und unbedingt den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… geniessen. Er fährt mit Paul schon vor aufs Boot, um das Abendessen ๐Ÿฅ˜ vorzubereiten.

    Aufgrund Pauls verspäteter Ankunft, gibt es dieses heute nämlich nicht pünktlich zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ…. Das ist auch der Grund, weshalb Kim sichtlich genervt ist. Ihm geht es nämlich hauptsächlich, um das Wohl seiner Gäste. ๐Ÿ˜Œ

    Jedenfalls sind wir frisch geduscht ๐Ÿšฟ , was bei dem Salzgehalt ๐Ÿง‚ von 8.000 % auch dringend notwendig war. Das Problem mit langen Haaren ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ und dem Salzwasser kann ich übrigens nun auch endlich verstehen. ๐Ÿคฃ

    Wir werden später abgeholt und genießen das wiederholt leckere Essen (Kokosnuss Curry) ๐Ÿ› auf dem Boot. Paul schläft ๐Ÿ›Œ bereits in der Hängematte und so vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Kim, bevor ein weiterer toller Tag endet. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Malolo Lailai Islands โ›ต๏ธ๐Ÿ—พ

    December 21, 2025 in Fiji โ‹… โ˜๏ธ 27 ยฐC

    Die vorerst letzte Nacht ๐Ÿฅถ mit Klimaanlage und eigenem Bad haben wir nochmal in vollen Zügen genossen. ๐Ÿงผ

    Unser Airbnb gefällt uns so gut, das wir es für unseren späteren Aufenthalt direkt verlängert haben. Somit ist der Preis ๐Ÿ’ฐ gesunken und wir können ein paar Sachen hier lassen. ๐ŸŽ’

    Dann war es soweit, mit vollem Magen und leichtem Gepäck saßen wir kurz nach 11:00 Uhr im Taxi ๐Ÿš– zum Hafen. โ›ต๏ธ Die Aufregung steigt…. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Wie besprochen hat uns Kim mit einem breiten grinsen und der typisch asiatischen „Halb-winkenden“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ Geste empfangen. Während das Boot ๐Ÿšค getankt und mit Frischwasser versorgt wurde, haben unsere Sachen ๐ŸŽ’ ihren Platz in unserer Kajüte gefunden.

    Luxus und Platz werden natürlich überbewertet, dafür gibt es eine Dachluke zum Lüften und das (einzige) Bad ๐Ÿ› en Suite.
    Wir sind nur zu Dritt und werden uns schon arrangieren. ๐Ÿ˜Š๐Ÿซก

    Es gab nochmal eine kurze Einweisung und 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten später sahen wir nur noch das offene Meer ๐ŸŒŠ vor uns. Ca. 4๏ธโƒฃ Stunden werden wir bis zum Ankerpunkt der ersten Nacht โš“๏ธ benötigen.

    Kim ist schon jetzt unfassbar freundlich und zuvorkommend. Das wird eine gute Zeit. ๐Ÿ˜ŠWir hatte gerade begonnen, auf unseren Liegeplätzen zu entspannen๐Ÿง–, als Kim anfing sämtliche Utensilien aus dem Inneren des Bootes zu holen. ๐Ÿ“ฆ๐Ÿ“ฆ๐Ÿ“ฆ

    Es fing mit Schnorchel Equipment ๐Ÿคฟ an, was für Lena schon den Puls etwas anstiegen ließ.
    Gerade an die Wellen gewöhnt, sollen wir jetzt schon ins Wasser!? ๐Ÿ˜ณ Nein, natürlich nicht, denn Kim wollte uns doch zu erst noch ALLES zeigen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜…

    Wie Männer, die eine neue Bohrmaschine bekommen haben, präsentierte er die Utensilien zum Surfen ๐Ÿ„๐Ÿผ, Stand-Up paddeln, Harpunen Fischen und normalem Angeln ๐ŸŽฃ. Alles halb so schlimm und mit der Lust es auszuprobieren, nahmen wir an seiner Präsentation Teil. ๐Ÿ˜Š๐Ÿค

    Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss und so auch in diesem Fall… Zwei große Fächer öffneten sich und das Tauchequipment ๐Ÿคฟ๐ŸŒŠ kam zum Vorschein. ๐Ÿคฉ

    Ich war gespannt, was er noch alles aus seiner Zauberkiste ๐Ÿช„ holt, für Lena bedeutete das allerdings „Kopf unter Wasser“ ๐Ÿ’งwas ihren Puls weiter anstiegen ließ. ๐Ÿ’“๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Etwas Überforderung machte sich breit… Wir sind gerade eine Stunde auf dem Meer unterwegs
    und Lena kämpft schon jetzt mit der innerlichen Überwindung. ๐Ÿซจ๐Ÿ˜ฌ

    Die Situation entspannte sich vorerst, als Kim erklärte ๐Ÿ—ฃ๏ธ das wir alles entspannt, die nächsten Tage ๐Ÿ“† ausprobieren werden. Er ist zu dem auch Tauchlehrer und bringt es uns von Anfang an bei. Für Lena war wichtig - bitte nicht heute! ๐Ÿ˜…

    Die Fahrt ging mit rasanten 5 km/h weiter. Wir groovten uns schnell ein. Ich übernahm das Steuer, Lena musste die Segel โ›ต๏ธhissen und Kim hat Geschirr ๐Ÿด gespült. Das ist Arbeitsteilung. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜Ž

    Die Angel war natürlich auch schon ausgeworfen und lange dauerte es nicht, da schrie Kim „Wir haben einen Fisch“. ๐ŸŸ Wir sahen beide zwar nichts, aber mit über zwanzig Jahren Erfahrung auf dem Meer, vertrauten wir Kim von Minute eins. โ˜๐Ÿผ

    Wir zogen die Leine ๐ŸŽฃ ein und konnten dann ebenfalls das Prachtexemplar erkennen. Zu groß für den Kescher, musste die Fangstange mit riesigem Haken ๐Ÿช herhalten. Gemeinsam haben wir die spanische Makrele an Board gehieft.๐Ÿ’ช๐Ÿ’ช

    Das war genau der Moment, an dem Lena die Bootsseite ๐Ÿšค wechselte. Sie hat nichts gegen Fische, aber eben Lebend sind sie ihr am Liebsten. Ausser es ist Thunfisch, dann muss er aber auch schon verzehrfertig sein. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Nicht fragen, einfach akzeptieren. ๐Ÿคญ

    Die Männer kümmerten sich also um den Fisch bzw. dessen Filets, Lena beobachtete die umliegenden Inseln ๐Ÿ๏ธ und unterdrückte ihr innerliches Schreien. Viele Überwindungen in den ersten Stunden, aber bekanntlich wächst man mit seinen Aufgaben. ๐Ÿซก๐Ÿ˜ฌ

    Unerwartet, aber genau nach diesem Motto, gab es kurze Zeit später „Sashimi“
    (eine traditionelle japanische Spezialität aus hauchdünn geschnittenem, rohem Fisch) Und tatsächlich - Lena traute sich und hat es als „eigentlich ganz lecker“ befunden. โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜ Frischer geht es nicht!!! ๐Ÿคค

    Ich war total überrascht und stolz zu gleich, anscheinend nimmt sie das Motto sehr sehr ernst. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ†๐Ÿฅฐ

    Vorerst gesättigt ging es weiter in Richtung Ankerpunkt. Unterwegs zeigte uns Kim noch eine schwimmende Bar. Nachmittags nicht geöffnet und eh viel zu teuer ๐Ÿซฐ zogen wir vorbei und erreichten nach 4๏ธโƒฃ bis 5๏ธโƒฃ Stunden die Inselgruppe „Malolo Lailai Islands“, welche zu den „Mamanuca Islands“ gehört. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ

    Vermutlich zu spät um noch in die Bucht zu fahren, haben wir vor den Inseln geankert. โš“๏ธ Anschließend ging es per Beiboot nochmal in Richtung Meer ๐ŸŒŠ an eine unfassbar lange Sandbank. Das Wasser ging nur bis zum Bauch, was für die ersten Schnorchelgänge perfekt war. ๐Ÿ˜Š๐Ÿค

    Wir waren komplett alleine, standen einfach mitten im Meer. ๐Ÿคฉ Um uns herum Fische, die Inseln im Hintergrund ๐Ÿž๏ธund zudem ging auch noch langsam die Sonne unter. ๐ŸŒ…

    Wie schön kann bitte ein Tag enden… ๐Ÿซถ๐Ÿซถ

    Zurück auf dem Boot, konnten wir etwas entspannen und die Sonne komplett verabschieden ๐ŸŒ…, während Kim gekocht hat.

    Die Verpflegung (Frühstück, Mittag, Abendessen + Snacks sowie Getränke, außer Alkohol und Saft, sind übrigens enthalten) Heute gab es Reis ๐Ÿš mit einer gemischten Pfanne aus Rindfleisch, Hühnchen, Fisch und Taube (๐Ÿ˜ณ). Bis auf die Taube, ein super leckeres Abendessen. ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿ˜…

    Ein total aufregender erster Tag ๐Ÿ“… mit vielen neuen Eindrücken und Überwindungen, geht für uns zu Ende. Wir genießen noch den Sternhimmeln โญ๏ธ und sind gespannt, wie wir die erste Nacht „vertragen“… ๐ŸŒŠ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Guten Morgen aus Reiseland Nr. 17!! ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿคฉ๐Ÿฅฐ
    Unser Morgen startete nicht wie gewöhnlich mit dem Wecker, Aufstehen, Frühstück… ๐Ÿณ

    Sooooondern mit der Durchsage ๐Ÿ“ข „Wir befinden uns auf Landeanflug. ๐Ÿ›ฌ Wir haben in der Nacht den 180. Längengrad überflogen und den Mittwoch (17.12.25) übersprungen, den Sie somit leider nicht erleben können. Bula oder Herzlich Willkommen auf Fidschi.“ ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ ๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Eine sehr coole Ansage, die man sicher nicht jeden Tag erlebt. ๐Ÿ˜œ๐Ÿคญ Hinter Flug 4/4 unserer Anreise kann nun auch ein Haken โœ… gesetzt werden. Mit + 17 Stunden zu Lima, + 20 Stunden zu Los Angeles und + 11 Stunden zu Deutschland, sind wir 05:45 Uhr (18.12.25) mit einem tollen Sonnenaufgang ๐ŸŒ…
    gelandet. Aus der Vergangenheit, sind wir jetzt in die Zukunft gereist. ๐Ÿš€

    Der Blick aus dem Fenster ๐ŸชŸ kurz vor der Landung war atemberaubend und vielversprechend zu gleich, was die kommende Zeit ๐Ÿ•ฐ๏ธ bringen wird. Wir können es kaum glauben… Vor allem nicht ich. ๐Ÿฅน๐Ÿฅน

    Schon immer ein riiiesiger, aber weit entfernter Traum ๐Ÿ’ญ, geht nun in Erfüllung. Während ich noch etwas perplex bin, ist Lena bereits emotional berührt. Die Tränchen kullern ๐Ÿฅน๐Ÿฅฒ๐Ÿฅน๐Ÿฅฒ, als uns klar wird, wo wir gerade landen und das wir nach 385 Tagen die Welt ๐ŸŒ umrundet haben. ๐Ÿซถ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿ˜

    Der erste Gedanke war Hawaii ๐ŸŒบ zu bereisen, da dort aber aktuell ein weltbekannter Surfkontest ๐Ÿ„๐Ÿผ stattfindet, war das für uns nicht bezahlbar. ๐Ÿจ ๐Ÿซฐ Mein persönlicher Herzenswunsch den weitentferntesten Ort „Kiribati“ zu bereisen fiel aufgrund der mangelnden Unterkünfte ๐Ÿ™…๐Ÿผ ๐Ÿจ ins Wasser. Es wäre für uns absurd gewesen, auf eine so entlegene Insel ๐Ÿ—พ zu fliegen, ohne zu wissen ob man irgendwo schlafen kann. ๐Ÿ˜ฌ

    Somit ist es Fidschi ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ geworden, was nicht weniger schlecht ist und auch zu unseren Traumdestination zählt. ๐Ÿซ‚โค๏ธ

    In dem kleine Ankunftsbereich werden wir jedenfalls wieder musikalisch ๐ŸŽถ empfangen und trotz der müden Augen ๐Ÿ‘€ wird uns schnell klar, die Jungs im Flugzeug โœˆ๏ธ waren nicht die einzigen, die Röcke tragen.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Eigentlich heißt es „Sulu“, ein kiltähnliches Kleidungsstück, das seit der Kolonialisierung im neunzehnten Jahrhundert von Männern und Frauen in Fidschi getragen wird.

    Es besteht aus einem Rechteck aus Stoff unterschiedlicher Länge, zwischen unterhalb des Knies und Knöchellänge, um die Hüften gewickelt und traditionell durch Binden an der Taille befestigt oder hat eine elastische Taille.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Beamtin ist unfassbar freundlich und endlich sammeln wir auch wieder mal einen Stempel ๐Ÿ’Ÿ im Reisepass. ๐Ÿชช Leider viel zu früh für den Check In im Airbnb, verbringen wir den Vormittag am Flughafen. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir unterhalten ๐Ÿ—ฃ๏ธuns mit ein paar Einheimischen, sammeln die ersten Nummern ๐Ÿ“ฑ verschiedener Fahrer und genießen einfach die Morgensonne โ˜€๏ธ , die Palmen ๐ŸŒด und die Wärme. Morgens um 06:00 Uhr gefühlt 40 Grad zu haben, hatten wir Lage nicht mehr. ๐Ÿคญ๐Ÿ˜

    Ständig in Kontakt ๐Ÿ“ฑ mit unserer Vermieterin „Dhyanavi“ können wir bereits 12:00 Uhr in unser Appartement. Einer der unzähligen Fahrer ๐Ÿš™ brachte uns in Richtung Unterkunft. ๐Ÿก Nach dem koreanischen Mittag (Bibimbap) ๐Ÿคค ging es noch ๐Ÿ”Ÿ Minuten die Straße entlang ๐Ÿฆถ zu unserem Apartment.

    Für verhältnismäßig „günstige“ 82€ pro Nacht haben wir eine eigene Waschmaschine, eine eigene Küche ๐Ÿด ein modernes Bad ๐Ÿ› und natürlich einen Schlaf- / Essbereich. Wir sind total zufrieden, fühlen uns sofort wohl und fallen todmüde ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Bis auf das erkunden des naheliegenden Supermarktes ๐Ÿ›’ und einem kleinen Snack zum Abendessen ๐Ÿฅ˜, passiert am ersten Tag nicht mehr viel.

    Vermutlich aufgrund des Jetlags sind wir bereits um 06:00 Uhr hell wach. Erste, zweite und dritte Amtshandlung ist waschen. ๐Ÿงผ Da wir gestern Abend kein Brot mehr bekommen haben, geht es zur nächsten Bakery. ๐Ÿฅฏ

    Überrascht von dem Preis von über 4๏ธโƒฃ Euro für ein Toastbrot ๐Ÿฅ–, ergaben sich die ersten Kommunikationsschwierigkeiten. ๐Ÿ˜ฌ Die Dame dachte, wir wollten ๐Ÿ”Ÿ Brote kaufen und so senkte sich nach der Klärung, der Preis auf 0,40€ für ein Brot. ๐Ÿž ๐Ÿคญ

    Wir haben ein bisschen die Umgebung erkundet ๐Ÿƒ๐Ÿฝ und sind am frühen Nachmittag auf die Suche ๐Ÿ” nach einem günstigen Fahrer ๐Ÿš• gegangen. Das Ziel ๐Ÿ war der 11 Kilometer entfernte Hafen „Vuda Marina“. ๐Ÿ›ฅ๏ธ

    Für 15€ dort angekommen, hat uns bereits unser eventueller Skipper „Kim“ mit seiner kleinen Nussschale ๐Ÿšฃ๐Ÿผ empfangen. Wackelig ging es aufs Boot und anschließend zu seinem Segelboot โ›ต๏ธ, was auf dem Meer ๐ŸŒŠ, außerhalb des Hafens ankerte. โš“๏ธ

    Nach ๐Ÿ”Ÿ Minuten Fahrt und einer kleinen Salzbrise ๐Ÿง‚ im Gesicht, konnten wir uns unsere Bleibe für die nächsten Tage anschauen. โ›ต๏ธ Das Boot ist recht klein, demnach gab es nicht sooo viel zu sehen. ๐Ÿ˜ฌWir haben unter Deck ein bisschen geschnackt ๐Ÿ—ฃ๏ธ und uns etwas besser kennen gelernt.

    Wichtig ist, es muss es auch menschlich ๐Ÿง๐Ÿงpassen, schließlich leben wir die nächsten Tage gemeinsam auf engstem Raum. ๐Ÿซ‚ Für uns als „Gemeinschaftsbad - Hasser“ ist das eigentlich keine Option, aber man wächst mit seinen Aufgaben. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿค๐Ÿคž๐Ÿป

    Nachdem für alles Wichtige geklärt war, brachte uns Kim mit seinem Bötchen ๐Ÿšฃ๐Ÿผ wieder an Land. Wir willigten ein und verabredeten uns für die nächsten Tage. ๐Ÿ“†

    Beide etwas überfordert, genehmigten wir uns ein Kaltgetränk, in der von Kim empfohlene Bar. ๐Ÿป๐Ÿ” Sichtlich unsicher philosophieren wir über wenn… hätte… könnte… ๐Ÿ—ฏ๏ธ๐Ÿ—ฃ๏ธ Schlussendlich besiegt ๐Ÿ† die Neugier unsere Ängste und Unerfahrenheit.

    Die innerliche Pro & Contra Liste ๐Ÿ“‹ wird mit dem Anstoßen ๐Ÿฅ‚ und „Wir ziehen das durch ๐Ÿ’ช“ gestrichen und der Trip โ›ต๏ธ somit für uns besiegelt. Voller Motivation machten wir uns zu Fuß ๐Ÿฆถ in Richtung Rückweg. Bei gefühlt 40 Grad und praller Sonne โ˜€๏ธ, war schnell klar - Motivation ja, laufen nein. ๐Ÿ‘Ž๐Ÿป๐Ÿ˜…

    Lenas Daumen ๐Ÿ‘๐Ÿผ bescherte uns eine günstige Rückfahrt zum Flughafen. โœˆ๏ธ Nicht um weiter zu fliegen, sondern um eine günstige Simkarte ๐Ÿ“ฑ zu besorgen. Bei der Ankunft ๐Ÿ›ฌ schon erspäht, gab es nun die kleine Plastikkarte mit 180 GB für 13,20€. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ฑ Das Datenvolumen braucht zwar kein Mensch, ist für den Zeitraum aber enthalten. ๐Ÿซก๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Die letzten knapp 2๏ธโƒฃ Kilometer zur Unterkunft werden zu Fuß ๐Ÿฆถ bewältigt. Wir haben noch gekocht ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿณ, Serie geschaut und sind wiederholt förmlich ins Bett gefallen. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿ˜ด ๐Ÿ˜ด

    Den vorerst letzten Tag in der Zivilisation haben wir haben wir genutzt, um mal wieder ein paar Formelle ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ’ป๐Ÿ“‹ Dinge für die spätere Weiterreise zu erledigen.

    Für die weihnachtliche ๐ŸŽ…๐Ÿป Stimmung, durfte sich Lena eine Lichterkette für 2,50€ aussuchen und gleichzeitig wurden die benötigten Lebensmittel/ Getränke besorgt. ๐Ÿฑ๐Ÿฅค

    Währen die letzten Sachen im Wind ๐ŸŒฌ๏ธ getrocknet sind, wurde nochmal nach Hause telefoniert โ˜Ž๏ธ und der anbahnende Sonnenuntergang ๐ŸŒ… beobachtet.

    Nach dem Kochen ๐Ÿฅ˜ ging es für uns mit großer Vorfreude früh ins Bett.๐Ÿค๐Ÿซก๐Ÿคฉ
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  • Reisemarathonโ€ฆ ๐Ÿ‘ซ๐Ÿš• ๐ŸšŽ โœˆ๏ธ ๐Ÿ•–

    Dec 15โ€“17, 2025 in the United States โ‹… โ˜๏ธ 22 ยฐC

    Ein letztes mal „Guten Morgen“ aus Peru. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ช
    Eigentlich wollten wir heute gar nicht aufstehen… Seit der Buchung ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป des anstehenden Reisemarathons, sträuben wir uns vor diesem Tag. ๐Ÿคฏ๐Ÿซฃ Reisen hat eben auch seine „schlechten“ Seiten. ๐Ÿคจ

    Fertig machen, frühstücken und packen, das übliche Programm ist schnell erledigt. โœ”๏ธ Wir nutzen die Zeit bis zum Schluss und checken kurz nach 11:00 Uhr aus. ๐Ÿ•– Unsere Klamotten lagern wir im Gepäckraum ๐Ÿงณ zwischen, bevor es nochmal in die Stadt geht.

    Einen Grund dafür haben wir nicht, aber irgendwie müssen wir die Zeit, bis uns der Bus ๐ŸšŒ zum Flughafen bringt, totschlagen. Unter „Zeit“ meinen wir ganze 7๏ธโƒฃ Stunden. ๐Ÿซฅ๐Ÿซฅ

    Wir laufen die Straßen ๐Ÿ›ฃ๏ธ hoch und runter, besuchen verschiedene Läden um die letzten Dinge für die nächsten Tage zu besorgen. ๐Ÿ›๏ธImmer wieder der Blick ๐Ÿ‘€ auf die Uhr, die sich heute erstaunlich langsam dreht. ๐Ÿ™„

    Zum Mittagessen gab es Kassler, Spinat-Pasta und Hühnchen. ๐Ÿ— Das Mittagstief überwinden wir schließlich auf der Couch ๐Ÿ›‹๏ธ im Hotelcafe. ๐Ÿซƒ๐Ÿ˜ด So langsam wurde es kühler, was bedeutet, wir bewegen uns zeitlich zum Abend hin. ๐Ÿ’ช

    Ein paar Snacks haben wir bereits besorgt und gegen 17:30 Uhr war es dann auch endlich soweit… Rucksäcke ๐ŸŽ’ auf und ab Richtung Bushaltestelle. ๐Ÿš Der Bus war pünktlich โฐ und sollte uns für 3,50€ p.Person in einer Stunde zum Flughafen bringen. Der Preis ๐Ÿ’ฐ hat gestimmt, die Fahrzeit leider nicht. ๐Ÿคจ

    Der Feierabend Verkehr ist schlimmer als erwartet. Wir schleichen von Ampel ๐Ÿšฆ zu Ampel, von Stau zu Stau ๐Ÿš— ๐Ÿš— ๐Ÿš— . Hupe, Bremse, Gas… immer abwechselnd in verschiedener Reihenfolge. ๐Ÿคช Wir haben genügend Zeit eingerechnet, sodass die kurzzeitige Überlegung, ob wir nicht lieber laufen sollen, schnell verneint wird.

    19:20 Uhr erreichen wir überraschend gut gelaunt den Internationalen Airport. ๐Ÿฅณ Genau hier standen wir vor 5๏ธโƒฃ Wochen, als wir von Costa Rica ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ท Richtung Chile ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ฑ gereist sind. Es fühlt sich also vertraut an und wir finden uns entsprechend schnell zurecht.

    Nur noch knapp 4๏ธโƒฃ Stunden, dann hat das Warten, vorerst ein Ende. Die Bestätigung der Anzeigetafeln ließ uns allerdings schnell im Stich. Ein einziger Flug โœˆ๏ธ hat Verspätung, wer hätte es gedacht, natürlich Unserer. ๐Ÿ™„ Anstatt bisher um 23:30 Uhr (15.12.25) sollen wir erst um 0:13 Uhr (16.12.25) starten.

    Aufregen bringt nichts, ändern können wir es eh nicht. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Dann lieber doch noch eine halbe Stunde später, so könnten wir vielleicht noch etwas erstattet ๐Ÿ’ฐ bekommen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚

    Die Zeit verging doch erstaunlich schnell ๐Ÿ’จ, fast „pünktlich“ standen wir 0:30 Uhr auf der Startbahn. Flug 1/4 kann beginnen! ๐Ÿ’ช Auf unsere zugewiesene Sitzplätze brauchten wir nicht achten, da im Flugzeug nicht sonderlich viele Passagiere saßen. Wir genehmigten uns jeder eine ganze Reihe. ๐Ÿคญ

    Wie immer haben wir die günstige Holzklasse ๐Ÿชต gebucht. Bedeutet kein Entertainment ๐Ÿ“บ, keine Getränke und kein Essen. Somit brauchten wir auf nichts „warten“… Schuhe ๐Ÿ‘ž aus, Jacke an, Beine hoch und versuchen zu schlafen. ๐Ÿ˜ด

    Das „Versuchen“ trifft es ganz gut, denn wir hatten durch mehrere Turbulenzen ๐ŸŒช๏ธ mehr mit hinsetzten ๐Ÿ’บ und anschnallen, als mit liegen und schlafen ๐Ÿ›Œ zu tun. Um 05:50 Uhr landeten ๐Ÿ›ฌ wir in Fort Lauderdale ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ, unserem ersten Stopp für ca. 2๏ธโƒฃ Stunden.

    Leider müssen wir hier einmalig das Gepäck ๐Ÿงณ abholen und wieder neu aufgeben, was uns zeitmässig etwas in Stress versetzt. ๐Ÿ™€Erstaunlicherweise klappt die Passkrolle ๐Ÿชช strukturiert und schnell. Unser ESTA ๐Ÿ“‹ ist von der letzten Einreise auch noch gültig, sodass lediglich unser Weiterflugticket ๐ŸŽŸ๏ธ begutachtet wird. Für den Beamten gab es nichts zu beanstanden und er winkte ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ uns freundlich durch. ๐Ÿ˜Š

    Alles andere verlief ebenfalls reibungslos, sodass wir kurze Zeit später schon wieder am Gate standen. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿ•– Der nächste Flug โœˆ๏ธ hatte ebenfalls keine Getränke- und Essensoption, wodurch wir gezwungen waren uns jeder ein belegtes Teilchen ๐Ÿฅช und einen Kaffee für zarte 25 Dollar ๐Ÿ’ต zu gönnen.

    Pünktlich um 08:00 Uhr (16.12.25) saßen wir wiederholt in der Holzklasse. ๐Ÿชต Mit weniger Platz ๐Ÿ’บ als zuvor, davon einigermaßen gesättigt ๐Ÿซƒund vom Rückenwind beflügelt, sind wir früher als geplant um 09:30 Uhr in Atlanta ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ gelandet. -> Flug 2/4 โœ…

    Das Gepäck war nun durchgebucht. Wir hatten also etwas Zeit um das Gate zu wechseln und eventuell noch etwas zu knubbern. ๐Ÿฅ˜ Die Preise ๐Ÿ’ฐ allerdings ließen unser Sättigungsgefühl so schlagartig ansteigen ๐Ÿ“ˆ, dass wir plötzlich weder Hunger noch Durst verspürten. ๐Ÿ˜…

    Stattdessen sind wir unserer Lieblingsbeschäftigung - warten und Leute beobachten ๐Ÿ‘€ - nachgegangen. Der Abflug war pünktlich โฐ und so haben wir gegen 11:15 Uhr (16.12.25) Atlanta wieder verlassen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    Selbe Airline, selbe Holzklasse, aber mit der ersten Zeitverschiebung ๐Ÿ•ž von -3 Stunden, haben wir unser heutiges größeres Zwischenziel ๐Ÿ erreicht. Nach einem starken Bremsmanöver getreu der Aufschrift des Flügels „Howdy“ die Bremse rein, hieß es um 12:30 Uhr - Welcome back in Los Angeles. ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ -> Flug 3/4 โœ…

    Der lieb gewonnene Gepäckwagen ๐Ÿ›’ durfte uns heute vorerst nicht begleiten. Die verlangten 8 ๐Ÿ’ฒ sparen wir uns ๐Ÿซธ๐Ÿป๐Ÿซท๐Ÿปund nutzen den Wechsel vom Ankunfts- zum Abflugterminal, als kleine Sporteinheit. ๐Ÿ‹๐Ÿป๐Ÿ‹๐Ÿป

    Dort angekommen, wurden wir nichts erwartend von „Willy“ empfangen. ๐Ÿ›ป ๐Ÿ˜ Leider hat er nicht auf uns gewartet, aber uns dennoch einen kleinen Flashback von unserer USA Reise beschert. ๐Ÿ’ฌ๐Ÿซถ๐Ÿฅน

    Nach dem Schwelgen in Gedanken ๐Ÿ’ญ heißt es wieder Fokus und das Ziel ๐Ÿ nicht aus den Augen verlieren. -> Die Aufgabe: Wir benötigen einen Gepäckwagen!!! ๐ŸŽฏ Wir streifen kreuz und quer โŒ durch den Flughafen, immer auf der Lauer nach einem herumstehenden 3-rädigem Metallgestell. ๐Ÿ›’

    Leider ist das Personal ๐Ÿ‘ฎ so unfassbar schnell und sammelt diese immer sofort ein.

    Lenas Idee, wir müssen zur Gepäckabgabe. ๐Ÿ’ก Alle flitzen dort mit Ihren Wagen hin und lassen sie anschließend ganz nervös und mit schlechtem Gewissen einfach stehen. ๐Ÿคฃโ˜๐Ÿผ Sie sollte Recht behalten und so konnten wir einem jungen Mann, dankend den Wagen abnehmen. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜‹

    So gut wie die erste Aufgabe erledigt wurde ๐Ÿ†, konnten wir die zweite - Suche nach günstigen Essen und Trinken - nicht erfüllen. Die digitalen Lieferdienste ๐Ÿ“ฒ wollte uns einfach nicht beliefern und bezahlbare Preise sind vom Flughafen-Management anscheinend nicht gewünscht. ๐Ÿ˜–๐Ÿ™„

    Mit sehr viel Überwindung kaufen wir uns 500ml Wasser für 7 Dollar und eine viel zu fettige Pizza ๐Ÿ• für 25 Dollar. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคข๐Ÿฅด Vorerst gesättigt, aber trotzdem stocksauer beobachten wir ständig die Uhr, bis wir schließlich 18:45 Uhr (16.12.25) unser Gepäck ๐Ÿงณ erneut abgeben dürfen.

    Den leeren Wagen ๐Ÿ›’ verschenken wir natürlich ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿค und verbringen die verbleibende Zeit mit intensiver Flughafen-Erkundung ๐Ÿ”Ž, professionellem Leute-Beobachten ๐Ÿ‘€ und liebevollem Läster-Marathon! ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Der letzte und längste Flug โœˆ๏ธ unsere „Anreise“ hat es nochmal in sich. Laut Plan soll er 1๏ธโƒฃ1๏ธโƒฃ Stunden dauern, beinhaltet allerdings alle bisher vermissten Sachen, wie Entertainment ๐Ÿ“บ. Speisen ๐Ÿฅ˜ und Getränke ๐Ÿท. Voller Hoffnung auf das, was wir die letzten drei Flüge nicht hatten, begeben wir uns zum Gate.

    Der Wartebereich gleicht eher einer Jugendolympiade ๐Ÿฅ‡๐Ÿฅˆ๐Ÿฅ‰ gemischt mit „Möchte-Gern-๐ŸŒ‚-Reisenden“ für die, die die Malediven nicht genug sind. ๐Ÿ˜… Zumindest über die gefühlt 1.000 jungen Sportler berichtet uns Google, das wohl ein wichtiger und interessanter U19 Wettkampf ansteht. โšฝ๏ธ๐Ÿ‰

    Aufgrund der unzähligen Teams ๐Ÿ‘ซ๐Ÿ‘ซ๐Ÿ‘ซ, welche alle in separaten Reihen geboardet werden ๐Ÿคจ, verschiebt sich der geplante Abflug von 22:35 Uhr auf 23:30 Uhr (16.12.25). ๐Ÿฅฑ

    Die besten Plätze ๐Ÿ’บ haben wir diesmal leider nicht bekommen. Zwar können wir aus dem Fenster ๐ŸชŸ schauen, allerdings ist überwiegend nur der „Flügel“ zu sehen. ๐Ÿฅด๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Lena hat heute das Los ๐ŸŽŸ๏ธ des heiß begehrten Fensterplatzes gezogen und ich vergnüge mich zur Abwechslung mit dem Mittelsitz und dem äußeren zarten Burschen, der zwar halb so jung, aber viermal so breit, wie ich ist. ๐Ÿคผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ‹๐Ÿป

    Zum Glück gleichen die Rückenlehnen einem überdimensionalen Kino ๐ŸŽฆ ๐Ÿฟ und auch für Speis und Trank ist genügend Personal ๐Ÿง‘‍โœˆ๏ธ vorhanden. ๐Ÿ”

    Nachdem das Abendessen ๐Ÿฅ˜ serviert und der erste ๐Ÿฅ‡ Actionfilm geschaut wurde, macht sich so langsam die Müdigkeit breit. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜ด Wir verabschieden uns also vorerst vom Flug 4/4 und hören uns in der Zukunft. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿคญ๐Ÿ˜Ž๐Ÿคฉ
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  • Lima - Stadtteil Miraflores ๐Ÿ™๏ธ๐ŸŒท๐Ÿ›๏ธ

    Dec 13โ€“14, 2025 in Peru โ‹… โ›… 23 ยฐC

    Der heutige Tag startete nicht ganz so früh. ๐Ÿ˜Œ Die Nächte sind recht kühl, sodass wir in unserem Zelt โ›บ๏ธ auch gut schlafen konnten.

    Wiederholt überfressen, haben wir uns nach dem Frühstück ๐Ÿณ einen Fahrer organisiert, der uns zurück nach „Ica“ zum Busbahnhof brachte. ๐Ÿš

    Auf zum letzten Halt in Peru und dem Ende unsere Südamerika Reise. ๐Ÿ˜ข Drei Wochen mit unbeschreiblich schönen Eindrücken nicht so schönen Krankheiten, vielen neuen Menschen und ein paar grauen Haaren mehr, sind fast vorbei. ๐Ÿฅบ๐Ÿซจ

    Gesehen haben wir von Südamerika natürlich längst nicht alles, aber für uns als „Neulinge“ auf diesem Kontinent, ๐ŸŒŽ war es für einen ersten Eindruck, perfekt. ๐Ÿ‘Œ๐Ÿผ

    Auch das Thema Sicherheit ๐Ÿ‘ฎ haben wir uns schlimmer vorgestellt. Gerade für Mittel- und Südamerika wird es oft dramatischer verkauft, als es sich anfühlt. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Natürlich kann zu jeder Zeit etwas passieren, aber wenn man mit gesundem Menschenverstand und nicht mit geschlossenen Augen, Goldkette ๐Ÿ…und Handy ๐Ÿ“ฑ in der Hand durch dunkle Gassen spaziert, ist zumindest die Gefahr geringer. ๐Ÿ™‡‍โ™€๏ธ

    Vor dem Einstieg in den Bus (17€ p.Person) wurde noch das Gepäck gewogen. โš–๏ธ ๐Ÿง Für Übergepäck müssen 0,25€ je Kilo entrichtet werden. Das wünscht man sich mal bei der ein oder anderen Airline. โœˆ๏ธ ๐Ÿ˜…

    Die entspannte, fast schon langweilige, Fahrt startete 10:45 Uhr über die bekannte Panamericana ๐Ÿ›ฃ๏ธ Richtung Norden, bis wir 15:30 Uhr in der lauten und verrückten Megacity „Lima“ angekommen sind. Der Geräuschpegel nach dem Verlassen des Busses, erinnerte uns sofort an Indien. ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡ณ ๐Ÿ˜…

    Auch wenn wir bei unserer ersten ๐Ÿฅ‡ Busfahrt in Peru ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ช noch völlig planlos waren, hat sich das Busreisen hier als überraschend einfache und vor allem günstige Alternative zum Fliegen โœˆ๏ธ herausgestellt. Ein bisschen komfortabler hätte es das ein oder andere Mal sein können, aber nicht vergessen, wir sind immernoch in Südamerika. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜›

    ——— ๐Ÿ’ก

    Lima ist die Hauptstadt Perus, liegt an der Pazifikküste und zählt zu einer der größten Städte Südamerikas. Die Einwohnerzahl wird auf 10 Millionen geschätzt.

    Bekannt ist die Stadt u.a. für das gut erhaltene Zentrum aus der Kolonialzeit, einer weltbekannte Food-Szene sowie der Klippen an der Pazifikküste.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Vom Busbahnhof, ging es für uns direkt zu unserem hippen Hostel (42€ pro Nacht) im Stadtteil „Miraflores“. ๐Ÿฅณ Miraflores gehört zu den wohlhabenderen Vierteln Limas und ist so etwas wie das touristische Herz โค๏ธ der Stadt.

    Hotels, Restaurants, Shopping – alles da. Als zweiter Place to be ist der Stadtteil „Barranco“ bekannt. Hier hingegen ist die kreative Ecke ๐Ÿง‘‍๐ŸŽจ mit Streetart, Cafés und AirBnBs. ๐Ÿ 

    Nach dem Check In haben wir uns noch die nähere Umgebung angeschaut ๐Ÿ‘€ und waren endlich mal in einem „richtigen“‘Supermarkt. ๐Ÿ›’

    Das erste Mal, seit dem wir in Peru sind, dass ich die Aussage „günstiges Reiseland“ bestätigen kann. ๐Ÿค Teuer ist es hier zwar keinesfalls, aber die Preise sämtlicher Restaurants/ Lebensmittel/ Getränke der letzten Wochen haben definitiv alle einen „Touristenaufschlag“ enthalten. ๐Ÿซข๐Ÿคฅ๐Ÿซฐ

    Das günstige und leckere Abendessen war also gesichert. ๐Ÿ’ชFrische „richtige“ Brötchen, Schinken und Salami vom Fleischer… sogar Knackwurst (mindestens so lecker wie vom Eiermann) gab es…. ๐Ÿคค๐Ÿคค

    Gesättigt und zufrieden, haben wir von unserem Zimmer im 13. Stock noch ein paar Weihnachtsfeste ๐ŸŽ„๐ŸŽ…๐Ÿป in anderen Wohnzimmern beobachtet. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜› Die spätere Dusche ๐Ÿšฟ fühlte sich nach zwei sandigen Wüstentagen an, wie ein Spa-Aufenthalt.๐Ÿ’†๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Nach dem inkludierten Frühstück ๐Ÿณ wurden die gemütlichen Sachen ๐Ÿฉณ gegen gesellschaftsfähige Klamotten ๐Ÿ‘” getauscht und es ging los zum schlendern.

    Wir schlengeln uns von Ampel zu Ampel๐Ÿšฆ, weichen unzähligen Bussen ๐ŸšŒ aus und versuchen nicht jede schwarze Abgaswolke einzuatmen. ๐Ÿซ Die Hauptstraße endet förmlich im Meer ๐ŸŒŠ, die Gebäude werden höher und moderner ๐Ÿฆ und anstatt den schwarzen Nebelwolken sieht man hier parkähnliche Grünflächen. ๐ŸŒท

    Wir haben unser Ziel erreicht, die „Larcomar Mall“, direkt an den Klippen der Costa Verde, mit Blick auf den Pazifik. ๐Ÿคฉ๐Ÿ˜ Ein offenes Einkaufszentrum ๐Ÿฌ, was so spektakulär liegt, sodass man kurz vergisst, dass man eigentlich nur Badebekleidung ๐Ÿ‘™ kaufen wollte.

    Badebekleidung โ‰๏ธ ๐Ÿ’ก
    Aufgrund der bevorstehenden Wetter- und Aktivitäsänderungen, haben wir beschlossen,
    die Wanderhose gegen eine zweite Badehose ๐Ÿฉณ einzutauschen und anstatt der Wanderschuhe (Bergsteiger) Flip-Flops ๐Ÿฉด mitzunehmen. ๐Ÿคช

    Schließlich steht im letzten Abschnitt ๐Ÿunserer Weltreise wieder viel Sommer, Sonne, Strand und Meer โ˜€๏ธ ๐ŸŒŠ ๐Ÿ๏ธ auf dem Plan. Lange Sachen sind da keine Option. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿคญ

    Wenn wir „eigentlich nichts vorhaben“, landen wir natürlich immer, in einer Mall. ๐Ÿ›๏ธ Wie Anfangs schon in Dubai, lautet unsere persönliche Challenge: Shoppen gehen, ohne unnötig Geld auszugeben. ๐Ÿคญโ˜๐Ÿผ

    Mit ein paar Fotos ๐Ÿ“ธ der sehenswerten Küste und NUR den notwendigen Sachen im Beutel ๐Ÿ† geht es zurück โฎ๏ธ Richtung Hostel.

    Auf dem Weg ๐Ÿƒ๐Ÿฝ begegnet uns gefühlt an jeder zweiten Ecke „Paddington der Bär“ ๐Ÿป – ganz logisch eigentlich, schließlich kommt der berühmteste Hut-und-Mantel-Träger der Filmgeschichte ursprünglich aus Peru. ๐Ÿ‡ต๐Ÿ‡ช ๐Ÿ˜

    „Lima“ selbst holt uns leider nicht wirklich ab. Nach den malerischen ๐Ÿง‘‍๐ŸŽจ Orten „Cusco“‘und „Arequipa“ wirkt die Stadt weniger authentisch - könnte natürlich auch an der Größe liegen. ๐Ÿซข๐Ÿคช Abgesehen von der Küste und ein paar netten Gässchen, gibt es für uns nicht allzu viel zu entdecken. ๐Ÿ”Ž

    Als Stopover oder Sprungbrett ist die Stadt ๐ŸŒ† dennoch absolut perfekt – von hier aus kommt man in jede Ecke des Landes ๐Ÿšค โœˆ๏ธ ๐ŸšŒ und fast alles kann von Lima aus organisiert werden. Unsere Lieblingsstadt โ“ Eher nicht. Für uns definitiv ein Ort, den man auch guten Gewissens skippen kann. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜ฌ

    Umso glücklicher sind wir, dass wir Peru andersherum bereist haben und mit den schönen Orten begonnen haben. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿค

    Nach dem Abendessen bei dem nicht so guten „Mister Sharwarma“ ๐Ÿฅ™ lassen wir den letzten Abend ruhig ausklingen. ๐Ÿ˜ด

    Morgen wartet vermutlich die bisher längste Weiterreise โœˆ๏ธ auf uns. Die Vorfreude auf diesen Reisetag hält sich in Grenzen. ๐Ÿคฏ Viele Flüge, endlose Wartezeiten und eine Menge Zeitverschiebung. ๐ŸŒ“

    Die Vorfreude auf Weltreiseland Nummer 1๏ธโƒฃ7๏ธโƒฃ ist dagegen riesig. ๐Ÿ˜๐Ÿคฉ๐Ÿ˜

    -> Wir sehen uns in der Zukunft. ๐Ÿš€๐Ÿ‘ฉ๐Ÿป‍๐Ÿš€

    Peru – du warst großartig. ๐Ÿ‘๐Ÿป Die Alpakas wird Lena wirklich sehr vermissen. ๐Ÿฆ™ Ob wir uns nochmal wiedersehen? ๐Ÿค” Würden wir nicht unterschreiben – aber auch diese Erfahrung war einzigartig und genau richtig. ๐Ÿซถ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Wรผstenoase Huacachina ๐Ÿ๏ธ๐Ÿœ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Dec 10โ€“12, 2025 in Peru โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Den letzten Tag ๐Ÿ“† in Arequipa haben wir mit ausschlafen und dem Frühstück für Langschläfer begonnen. ๐Ÿ˜œ

    Nachdem die Sachen gepackt ๐ŸŽ’und an der Rezeption verstaut waren, haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht und mal wieder ein bisschen geplant. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Wie bereits bekannt, kann man hier schwierig einfach in den Tag hinein leben. Vieles muss vorab recherchiert, geklärt und gebucht werden. ๐Ÿคจ

    Zum Mittag gab es viel zu trockenen Kartoffelauflauf ๐Ÿฅ” mit Empanadas ๐Ÿฅ™ aus dem Supermarkt. Gleichzeitig wurden ein paar Snacks für die spätere Fahrt ๐ŸšŒ besorgt.

    Gegen 15:00 Uhr meldeten sich Sandra und Sascha, die gerade von Ihrer Canyon Tour zurück waren. Die beiden ๐Ÿ‘ฉ‍โค๏ธ‍๐Ÿ‘จ sind aus Köln, kurz nach uns in ihre Weltreise gestartet und zufällig kreuzen sich unsere Wege hier in Arequipa. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Nach einem Kaffee โ˜•๏ธ und super interessanten Gesprächen ๐Ÿ—ฃ๏ธ mit den beiden, gab es noch ein Abschiedsbild. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Hotel ๐Ÿจ um unsere Sachen ๐ŸŽ’ zu holen und dann zum Busbahnhof zu gelangen.

    Mit genügend Zeit im Gepäck, musste heute keiner von uns beiden rennen ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ, dafür aber die Einlassgebühr von 1,80€ pro Person bezahlen. ๐Ÿคจ

    Pünktlich 19:30 Uhr haben wir Arequipa mit dem Doppeldecker Bus (27€ pro Person) verlassen. ๐ŸšŽ

    Next Stopp: Huacachina ๐ŸŒต

    Die Nacht ๐ŸŒ™ im Bus war tatsächlich noch ein bisschen schlimmer als unsere erste Erfahrung. Unser Busfahrer war offenbar fest davon überzeugt, dass seine wahre Berufung eigentlich irgendwo zwischen Rallyfahrer ๐ŸŽ๏ธund Stuntman ๐Ÿฆธ‍โ™‚๏ธ liegt. Zwar gab es Bildschirme ๐Ÿ“บ (meist ohne Funktion), dafür keine Decken und schlechte Snacks.

    Unbeschadet – und sehr froh darüber – erreichen wir um 08:30 Uhr die Stadt „Ica“. Die Müdigkeit ๐Ÿ˜ด sitzt noch tief in den Knochen, denn auch die letzten Tage ๐Ÿ“† in Arequipa waren nicht gerade sehr schlafintensiv. ๐ŸŽถ๐Ÿ”Š

    Von „Ica“ aus müssen wir uns einen Fahrer ๐Ÿš• organisieren, der uns nach „Huacachina“ bringt. Öffentliche Busse ๐Ÿš fahren dort nicht hin und zum Laufen ๐Ÿƒ๐Ÿฝ ist es zu weit. Mit dem Auto ist der Weg zum Glück nur kurz – nach etwa 20 Minuten erreichen wir die kleine Wüstenoase. ๐Ÿœ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    In dem Ort tummeln sich gerne Touristen, um Wanderungen ๐Ÿฅพ, Sandboarding ๐Ÿ‚oder Buggyfahrten in den Dünen zu unternehmen und den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… zu genießen.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Huacachina ist ein Ort in der Region Ica. Er liegt in einer Oase (Laguna de Huacachina) wenige Kilometer westlich der Stadt Ica.

    Die Wohnbevölkerung beträgt etwa 100 Einwohner, hinzu kommen ständig einige 1000 Gäste. Umgeben ist der Ort von Sanddünen, die mit einer Höhe von ca. 100 m zu den größten des Landes zählen.

    Die Oase wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, der mineralhaltiges Wasser mitführt, und sie so lange Zeit als Heilbad nutzbar machte.

    Der wenige Niederschlag (jährlich nur 25 mm) und der gestiegene Wasserverbrauch durch den Tourismus führte dazu, dass die Lagune 1988 austrocknete.

    Seitdem wird das Wasser aus Ica über eine etwa fünf Kilometer lange, unterirdische Leitung zugeführt. So versucht man, die Oase zu erhalten und die Vegetation aus Palmen, Eukalyptus- und Johannisbrotbäumen zu bewahren.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Wir haben uns bewusst für ein Hotel ๐Ÿจ direkt in „Huacachina“ entschieden – schließlich ist es nicht alltäglich, mitten in der Wüste ๐ŸŒต zu schlafen.

    Um 9:00 Uhr ๐Ÿ•ฐ๏ธ erreichen wir unsere Unterkunft und haben tatsächlich Glück - Unser „Räumlichkeit“ ist bereits bezugsfertig. Aus dem Zimmer ist diesmal ein Zelt ๐Ÿ•๏ธ geworden. Mit zwei Betten ๐Ÿ›๏ธ, einem Nachttisch und einer kleinen Garderobe… ๐Ÿ—„๏ธ Glamping, Wüstenedition.

    Außerhalb der Campingplätze ist es das erste Mal auf unserer Reise, dass wir uns für Gemeinschaftsbäder ๐Ÿšป entschieden haben. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซจ

    Wir richten uns kurz ein, frühstücken ๐Ÿฅช eine Kleinigkeit und legen uns anschließend in ein schattiges Plätzchen am Pool ๐ŸŠ . Es ist brutal warm, weshalb wir unsere Stadterkundung auf den Nachmittag verschieben. ๐Ÿฅต

    Wie immer, nutzen wir jede freie Minute โฑ๏ธ , um für unser nächstes Reiseland zu planen. Wie sich herausstellt, diesmal einfacher gesagt als getan. ๐Ÿซฃ๐Ÿ™„

    Gegen 15:00 Uhr machen wir uns schließlich auf in den Ort. ๐ŸŒ† Realistisch betrachtet kann man „Huacachina“ in etwa ๐Ÿ”Ÿ Minuten komplett umrunden. Wir bummeln durch die Gassen, in denen erstaunlich wenig los ist, und suchen nach Anbietern ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ’ผ für Buggy-Touren ๐Ÿ›ป oder einen Tagesausflug nach „Paracas“ – beides leider ohne Erfolg.

    Wir setzen uns an die Lagune ๐ŸŒŠ und schmieden einen Plan für den kommenden Tag. Nach anhaltendem Kopfzerbrechen ๐Ÿคฏ und der letzten negativen Tour-Erfahrung haben wir schlicht keine Lust mehr, Entscheidungen zu treffen. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿšซ

    Außerdem sind wir ehrlich gesagt einfach zu müde, um erneut einen kompletten Tag ๐Ÿ“… durch die Gegend zu fahren ๐ŸšŒ und am Ende nur die Hälfte von dem zu sehen, was wir eigentlich wollen. ๐Ÿฅฑ

    Wir entscheiden uns also gegen die peruanischen Mini-Galapagosinseln „Paracas“. โ›”๏ธ Stattdessen bleiben wir am nächsten Tag in der Unterkunft, planen weiter und buchen eine Buggy-Tour (UTV) durch die Wüste. ๐ŸŽ๏ธ ๐Ÿœ๏ธ

    Nach einem kleinen Abendessen ๐Ÿฅ˜ im Ort genießen wir noch den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… in den Dünen, bevor wir völlig erledigt ins Bett fallen. ๐Ÿ˜ด

    Am nächsten Morgen โ˜€๏ธ würden wir den Wecker โฐ gern ignorieren – aber dann würden wir das inkludierte Frühstück ๐Ÿณ verpassen. Also heißt es um 8:00 Uhr „Guten Morgen Wüste“.

    Die erste Nacht ๐ŸŒ™ war überraschend entspannt. Die Dorf-Disco ๐Ÿชฉ hat zwar bis 4:00 Uhr morgens für musikalische Dauerbeschallung Lautsprecher ๐Ÿ”Š gesorgt, und ab 6:00 Uhr wurden offenbar die Buggys warmgefahren, aber wir hatten schon deutlich schlimmere Nächte. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück ๐Ÿณ mit drei Brötchen ๐Ÿž + Belag, eine ganze Packung Eier ๐Ÿฅš๐Ÿฅš๐Ÿฅš und eine riesige Obstschale ๐Ÿ‰ ๐ŸŒ ๐Ÿ“ für jeden – rollen wir zurück zu unserem Zelt. ๐Ÿซ„

    Typisch deutsch, haben wir natürlich alles aufgegessen. Wegwerfen ๐Ÿšฎ wäre schließlich unhöflich. Die nächste Stunde verbringen wir vor dem Zelt โ›บ๏ธ. Unsere Astralkörper sind nach dieser Frühstücksmenge ๐Ÿซƒ noch nicht bereit für Badebekleidung ๐Ÿ‘™ ๐Ÿฉณ.

    Wir recherchieren, planen, schreiben mit gefühlt tausend Leuten ๐Ÿคผ über WhatsApp oder per Mail ๐Ÿ“ฑ ๐Ÿ“ง sind inzwischen Mitglied in unzähligen Sozialmedia-Gruppen – und sind trotzdem keinen wirklichen Schritt weiter.

    Kurz nach 15:00 Uhr die „Erlösung“. ๐Ÿคฉ Endlich Fertigmachen, denn unsere Buggy-Tour ๐ŸŽ๏ธ startet um 16:00 Uhr. Wir freuen uns riesig – vor allem darauf, endlich mal nicht auf ein Handy ๐Ÿ“ฒ schauen zu müssen. ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Pünktlichst treffen wir beim Veranstalter ein, füllen ein paar Formulare๐Ÿ“‹ aus und steigen in den Buggy. Wir werden angeschnallt ๐Ÿชข wie in einem Rennauto, der Angstgriff ๐ŸฅŒ ist lokalisiert – und dann geht es auch schon los.

    Mit über 80 km/h heizen wir durch die Dünen, tief hinein in die Wüste. ๐Ÿœ๏ธ Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Achterbahn ๐ŸŽข und Videospiel ๐ŸŽฎ. Wir halten an verschiedenen Spots für Fotos ๐Ÿ“ธ , bevor es rasant weiter hoch und runter geht. โฌ†๏ธ โฌ‡๏ธ

    Nach reichlicher Überlegung ๐Ÿค” haben wir uns bewusst nur für die 1-stündige Buggy-Tour entschieden. Normalerweise wird während der Tour Sandboarding ๐Ÿ‚ mit angeboten.

    Wir haben jedoch ein paar Sandboarder beobachtet ๐Ÿ‘€– und sofort ein Flashback โšก๏ธ nach Nicaragua bekommen. Sandboarding funktioniert nämlich ähnlich gut wie Vulkanboarding ๐ŸŒ‹ - eigentlich gar nicht. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคฎ

    Auf eine erneute Enttäuschung und Geldverschwendung ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ’ถ verzichten wir dankend und entscheiden uns für die volle Ladung Adrenalin. ๐ŸŽข Eine Stunde lang rast der Fahrer (für 85€) mit uns durch die endlose Weite ๐Ÿž๏ธ, zeigt uns sechs ausgetrocknete Oasen (Huacachina ist die letzte verbliebene und intakte) und sorgt dafür, dass wir anschließend überall, wirklich überall Sand haben. โณโŒ›๏ธโณ

    Viel zu schnell ๐Ÿ’จ ist das Erlebnis vorbei und wir machen uns auf den Rückweg. โฎ๏ธ Wir bereuen unsere Entscheidung kein bisschen und sind sehr froh, nicht stattdessen nach „Paracas“ gefahren zu sein. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿ˜

    Zum Abschluss ๐Ÿ”š gehen wir noch eine Kleinigkeit essen. Für Lena gab es Pasta ๐Ÿ, für mich zum zweiten mal „Aji de Gallina“.

    Das ist ein traditionelles peruanisches Gericht, das aus gerupftem Hühnerfleisch in einer würzigen und cremigen Soße auf Nussbasis ๐Ÿฅœ besteht und auf Reis ๐Ÿš und Salzkartoffeln ๐Ÿฅ” (oder Kochbanane) serviert wird - gespickt mit Oliven ๐Ÿซ’ und Eiern ๐Ÿฅš. ๐Ÿ˜‹๐Ÿคค๐Ÿ˜‹

    Bevor wir zurück zur Unterkunft ๐Ÿจ schlendern, werden wir noch von zwei Polizisten ๐Ÿ‘ฎ‍โ™‚๏ธ angehalten. Keiner Schuld bewusst, trotzdem mit zitternden Knien erwiedern wir das „Hola“. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ฒ

    Darauf folgt ein Händeschütteln ๐Ÿค der freundlichen Herren und die Erkundigung wo wir herkommen โ“ Uns wurden ein paar Tips zur Sicherheit โš ๏ธ gegeben und eine weiterhin gute Reise ๐Ÿ›ซ gewünscht. -> So endete der Tag mit Smalltalk zwischen Pistole und Handschellen... ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜…

    Morgen ๐Ÿ—“๏ธ geht unsere Reise ๐Ÿงณ bereits weiter. „Huacachina“ verlassen wir mit etwas gemischten Gefühlen. Wir hatten uns die Oase ๐Ÿ๏ธ etwas authentischer ๐Ÿ’ฆ und gemütlicher ๐Ÿ•ฏ๏ธ vorgestellt. Dennoch ist es einen Besuch wert und wir sind uns sicher, es war richtig, hier gewesen zu sein. โ˜บ๏ธโ˜บ๏ธ

    Und von dem Sand als Andenken, haben wir mit Sicherheit auch noch die nächsten Tage was. ๐Ÿ˜„๐Ÿคฃ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Tour zum Colca Canyon ๐Ÿ”๏ธ ๐Ÿฅพ

    December 9, 2025 in Peru โ‹… โ›… 13 ยฐC

    Nach einer sehr überschaubaren Nacht klingelt um 2๏ธโƒฃ Uhr der Wecker. โฐ Schlaf ist ohnehin überbewertet.

    Also hieß es Taschen packen, anziehen, Frühstück to go ๐Ÿฟeinsammeln und um 3๏ธโƒฃ Uhr geschniegelt an der Rezeption sitzen. Wir sind bereit für unseren Tagesausflug – zumindest körperlich. Mental dauert es noch. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿ˜ด

    Heute steht der „Colca Canyon“ auf dem Programm. ๐Ÿ“‹ Der zweittiefste Canyon der Welt, ein absolutes Highlight Perus, ein Muss, ein Wow-Erlebnis – so zumindest die Versprechen. ๐Ÿคฉ Eine mehrtägige Wanderungen ๐Ÿฅพ lassen wir zeitbedingt aus und entscheiden uns für die entspannte Ganztagestour. ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿ‘ฌ๐Ÿš

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der Colca Canyon zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt. Je nach Messung ist er bis zu 3.269 Meter tief. Zum Vergleich - Der Grand Canyon wirkt mit seinen 1.800 Metern fast zurückhaltend.

    Die Terrassen an den Hängen stammen teilweise aus präkolumbischer Zeit und werden bis heute genutzt – ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Anpassungsfähigkeit. Davon sollten wir allerdings später nur Bruchstücke sehen.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der Van ๐Ÿš holt uns pünktlich ab und bringt uns in etwa drei Stunden nach „Chivay“. Der Sitzkomfort lässt Raum für Fantasie, aber kaum für Knie. ๐Ÿ’บ๐Ÿง‘‍๐Ÿฆผ Der gesamte Bus ๐ŸšŒ schläft – wir dösen in einer Mischung aus Hoffnung und Sitzkrampf. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    In „Chivay“ angekommen zahlen wir den Eintritt für den „Colca Canyon“ von satte 35 € für uns beide. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ’ฐ Kein Schnäppchen, aber ganz nach dem Motto „Qualität hat ihren Preis“, sind nun um so mehr gespannt. ๐Ÿคฉ

    Eine kurze Fahrt später gibt es Frühstück. ๐Ÿฅฃ Zwei Brötchen, ein halbes Ei ๐Ÿฅš und eine Messerspitze Butter für jeden. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Nicht sonderlich viel, aber immerhin im Preis enthalten. ๐Ÿ’ช

    Untermalt wird das Ganze von einer albernen traditionellen Tanzvorführung ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป , die sehr engagiert und seeehr laut ๐Ÿ”Š ist. Kultur to go, ungefragt, aber gut gemeint. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Der erste Stopp ist der „Mirador de Muyurina“. Unser Guide erklärt hierzu einiges – allerdings hauptsächlich auf Spanisch ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ Sein Englisch hält sich aktuell noch in Grenzen. Was ankommt: Inka-Terrassen, Landwirtschaft, Geschichte - die englische Kurzfassung.๐Ÿ™„๐Ÿ˜ค

    Dafür gibt es reichlich Statisten: als Kondore ๐Ÿฆ… verkleidete Menschen, die ihre Rolle sehr sehr ernst nehmen ๐Ÿ˜…๐Ÿซข, sowie Alpakas und Lamas ๐Ÿฆ™ mit modischen Accessoires. Sonnenbrillen ๐Ÿ˜Ž scheinen hier auch bei Tieren zum guten Ton zu gehören. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Nach ๐Ÿ”Ÿ Minuten geht es weiter in den Ort „Maca“. Auch hier: Souvenirs, Tiere, Menschen, Menschen und Menschen. ๐Ÿ™„
    Der Canyon ๐Ÿœ๏ธ bleibt weiterhin in sicherer Entfernung. ↔๏ธ Dafür wird ein Kaktus-Cocktail ๐ŸŒต๐Ÿธangeboten – morgens um 7:30 Uhr. ๐Ÿคฎ Wir lehnen dankend ab….

    Wir flüchten in die Kirche โ›ช๏ธ, atmen kurz durch ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ und beschließen, unsere Erwartungen weiter herunterzuschrauben. „Pura Vida“ – zumindest theoretisch. ๐Ÿง˜‍โ™‚๏ธ

    Nach weiteren 1๏ธโƒฃ5๏ธโƒฃ Minuten erreichen wir endlich den Viewpoint „Mirador Cruz del Cóndor“ ๐Ÿฆ…. Der Moment, auf den wir gewartet haben, seit 6๏ธโƒฃ Stunden unterwegs, jetzt muss es einfach gut werden. ๐Ÿค—๐Ÿค—

    Der Aussichtspunkt ๐Ÿ‘€ ist gut besucht, sogar sehr gut besucht. ๐ŸšŒ ๐ŸšŒ ๐ŸšŒ So gut besucht, dass es schwierig ist, überhaupt irgendwo stehen zu bleiben und über die Absperrung zu schauen. ๐Ÿ”ญ Wir haben 45 Minuten Zeit โฒ๏ธ, um den Canyon ๐Ÿœ๏ธzu sehen und eventuell Kondore ๐Ÿฆ… zu entdecken.

    Wir laufen ๐Ÿƒ๐Ÿฝ sämtliche Wege ab, schauen ๐Ÿง und suchen. ๐Ÿ” Was wir sehen: Böschungen, Menschen und noch mehr Menschen. ๐Ÿคฎ Was wir nicht sehen: den Canyon in seiner Tiefe. ๐Ÿ™„๐Ÿ˜ฃ

    Zwei Kondore fliegen vorbei – ein kurzer schöner Moment. ๐Ÿซถ Zwanzig Minuten später stehen wir wieder am Treffpunkt und warten.

    Nachdem der Van ๐Ÿš uns wieder eingesammelt hat, stellt sich heraus - Das war es. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ Kein weiterer Aussichtspunkt, keine Fahrt durch den Canyon…. Stattdessen geht es zurück – zu einem Blick aufs Tal („Mirador Antahuilque“). Die Stimmung kippt, das ist deutlich spürbar. ๐Ÿ˜ก

    Es folgen weitere Stopps: optionale Aktivitäten wie Zipline, ATV, Kajak ๐Ÿ›ถ oder „Natürliche Thermalquellen“ - keine Natur, keine Quelle, dafür Betonbecken ๐ŸŠ mit Wasserschläuchen ๐Ÿšฟ und zu dem, alles nicht im Preis enthalten. ๐Ÿซฐ

    Wir möchten nichts davon machen und stehen eine Weile in der Sonne. โ˜€๏ธ Warten wird heute unsere Hauptbeschäftigung.

    Um 11:30 Uhr sollen wir uns wieder treffen, wir sind pünktlich. Alle anderen nicht. ๐Ÿ™„ Auch der Guide ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍๐Ÿซ wirkt zunehmend genervter. Um 12 Uhr ist die Gruppe schließlich wieder vollzählig. Das mit der Uhr โŒš๏ธbeherrscht halt nicht jeder.

    Danach folgt das nicht inkludierte Mittagessen. ๐Ÿฅช Wir haben keinen Hunger mehr, aber Zeit – also warten wir erneut.

    Ein letzter Programmpunkt ๐Ÿ“‹ weckt nochmal längst verlorene Hoffnung: Der „Patapampa-Pass“ auf 4.910 Metern Höhe. ๐Ÿ”๏ธ โฌ†๏ธ Normalerweise bietet er eine grandiose Aussicht auf bis zu 7๏ธโƒฃ Vulkane. ๐ŸŒ‹ Heute leider nicht, denn das Wetter spielt nicht mit. ๐ŸŒซ๏ธ

    Der Guide bittet darum, aus Sicherheitsgründen ๐Ÿซ nur 5๏ธโƒฃ Minuten zu bleiben. Diese Information wird kollektiv ignoriert. Während wir bereits fertig sind, beginnen andere erst mit der Fotosession. ๐Ÿ“ธ

    Kopfschmerzen setzen ein - ob von der Höhe oder der Geduld – schwer zu sagen. ๐Ÿซจ๐Ÿคซ

    Auf der Rückfahrt โฎ๏ธ halten wir noch im Naturreservat „Salinas y Aguada Blanca“, Heimat von unzählig vielen freilaufenden Vikunjas, Lamas ๐Ÿฆ™ und Flamingos ๐Ÿฆฉ. Theoretisch… Praktisch fahren wir so schnell ๐Ÿ’จ hindurch, dass fotografieren oder genießen kaum möglich ist. ๐Ÿšซ

    Stattdessen halten wir noch kurz bei einer Alpaka-Herde ๐Ÿฆ™ vor dem Reservat - ich nannte es Streichelzoo. Zwei Minuten, ein paar Fotos, „Vamos“… ๐Ÿ˜ต๐ŸคŒ๐Ÿป

    Um 17 Uhr erreichen wir (endlich) endlich Arequipa. Wir steigen aus, erleichtert, dass der Tag vorbei ist. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Die Bitte um Trinkgeld kommentieren wir innerlich sehr ausführlich – äußerlich bleiben wir höflich. ๐Ÿ˜

    Am Ende akzeptieren wir: Nicht jede Tour ist ein Volltreffer. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Manche sind einfach nur eine Erfahrung, auch das gehört zum Reisen dazu. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜›

    Die Tour nannte sich übrigens „Full Day Colca Canyon“ und erleichterte uns zusätzlich um 17,50€ pro Person. ๐Ÿคจ -> ganz klar ein Fall für Peter Giesel und „Achtung Abzocke“! ๐Ÿ˜…๐Ÿ“บ

    Den Tag lassen wir bei Abendessen ๐Ÿฅ˜ und einem schönen Sonnenuntergang ๐ŸŒ… ruhig ausklingen und beschließen, dass nicht jeder Canyon der Welt gesehen werden muss, um weiterzukommen. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿฝ
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  • Geburtstag auf dem Fluss ๐Ÿฅณ๐Ÿ›ถโš“๏ธ

    December 8, 2025 in Peru โ‹… โ˜๏ธ 19 ยฐC

    Guten Morgen. โ˜€๏ธ ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Nach den beiden letzten Tagen ๐ŸšŒ benötigten wir mal wieder richtigen Schlaf und es ging gestern früh ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Vor dem gestrigen Schäfchen zählen ๐Ÿ‘, haben wir allerdings noch die Aktivität für heute gebucht. Als Geschenk ๐ŸŽ standen für mich zur Auswahl - Rafting ๐Ÿ›ถ oder Quad fahren. ๐Ÿคฉ Da wir uns mal wieder nicht entscheiden konnten, nahmen wir das günstigere und das, wovor wir beide am meisten Schiss hatten. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Die Frühstückszeiten ๐Ÿณ sind recht kurz und eher was für Frühaufsteher. ๐Ÿ™„ Nachdem ich ordentlich beglückwünscht ๐ŸŽˆ๐ŸŽ‚ wurde, ging es gegen 07:00 Uhr auf die Dachterrasse. Wir ergatterten den letzten freien Platz. ๐Ÿช‘๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Obwohl es nur 4 Auswahlmöglichkeiten gab, zog sich der Bestellvorgang wie Kaugummi. Nachdem das erledigt war haben wir nach 30 Minuten unseren Saft ๐Ÿงƒ und nach 60 Minuten unser Essen bekommen. ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ฒ

    Wer benötigt bitte für jeweils 2๏ธโƒฃ Toasts mit Bacon ๐Ÿฅ“ und Rührei ๐Ÿณ eine ganze Stunde??

    Der Saft und das Essen waren dennoch sehr lecker, aber für uns etwas zu viel Schirmchen โ˜‚๏ธ. Ein bisschen Kresse hier und ein paar Samen da, während links und rechts noch ein Hauch von Barbecue- und Knoblauchsoße den Tellerrand zierte. ๐Ÿซค๐Ÿฅฑ

    Den Verdauungsspaziergang haben wir weggelassen und uns stattdessen, der (viel zu kräftigen) Sonne gewidmet. ๐Ÿ‘™๐Ÿงด๐Ÿฅต Die notwendigen Sachen für den Tag waren schnell gepackt, sodass wir zur Abholung um 1๏ธโƒฃ1๏ธโƒฃ Uhr direkt in den Van ๐Ÿš steigen können.

    Kurz vor Abfahrt, wurden mir per Videocall ๐Ÿ“ฒ noch ein paar Glückwünsche übermittelt. ๐Ÿซถ
    Die Truppe im Bus sah sympathisch aus, es lief super Musik ๐ŸŽถ und die Guides waren freundlich. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ˜Š Ein perfekter Start in einen aufregenden Tag. ๐Ÿคฉ

    3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten später, etwas außerhalb der Stadt, sind wir am Ziel ๐Ÿ angekommen - Einen Haufen voller Ausrüstung โ›‘๏ธ, viele blaue Schlauchboote und zwei Hütten ๐Ÿ›–, die als Umkleidekabine dienten - Ja wir gehen raften! ๐Ÿฅณ๐Ÿคฉ

    Schon auf dem Weg, konnten man ab und zu den reißenden Fluss „Chilli“ ๐ŸŒŠ neben uns im Canyon beobachten ๐Ÿ‘€ und ich glaube, wir waren nicht die einzigsten, die sich gefragt haben „was wir hier eigentlich machen?“ ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Nach der Ankunft ๐Ÿ›ฌ haben wir uns in die sexy Neoprenanzüge über geschmissen und versucht die passenden „Schuhe“ ๐Ÿฉด zu finden. On Top gab es noch eine Art Regenjacke, einen Helm โ›‘๏ธ und die Schwimmweste. Wie eine Michelin Männchen ๐Ÿ‘ป ging es anschließend Richtung Ufer.

    Die Einweisung und Gruppeneinteilung übernahm unser Guide „Sebastian“ .๐Ÿ˜ƒ Bei dem Namen kann ja nichts schief gehen…. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ Die Männer (Steven aus den Niederlanden und Ich) saßen vorn und die Mädels (Ashley aus Barbados und Lena) saßen hinten.

    Wir hatten alle unseren Platz ๐Ÿ’บ, die Kommandos wurden nochmal wiederholt โ—€๏ธโ†–๏ธโ†™๏ธโน๏ธ und dann ging es los. ๐Ÿ›ถ Das Adrenalin feuerte spürbar in jede Vene ๐Ÿฉธ des Körpers…. Aus anfänglicher Angst, wurde schnell Spass und Vertrauen. ๐Ÿ˜Š๐Ÿคฉ

    Während der 1๏ธโƒฃ-stündigen Fahrt steigerten wir uns durch Passagen von Level 1 bis 3 (und ein bisschen). ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Unter uns kratze immer mal wieder eine Stein ๐Ÿชจ am Po, die Felswände links und rechts wurden Meter für Meter enger und höher โฌ†๏ธ und die Stromschnellen taten ihr übriges… ๐Ÿ’ฆ ๐Ÿ’ง ๐Ÿ’ฆ

    Zwischendrin wurde ein kurzer Stop โœ‹ eingelegt, um von einer 5 m hohen Klippe in den Fluss zu springen. ๐Ÿง— Lena behielt das Boot und die Paddel im Auge ๐Ÿ‘๏ธ, währenddessen der Rest gesprungen ist und Guide Sebastian gefilmt hat. ๐ŸŽฅ

    Der 2๏ธโƒฃ. Teil der Tour erwies sich nach unserer Meinung nach eher dem Level 35, auch wenn es das wohl nicht gibt. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซจ๐Ÿคฃ Die eiskalten Wassermassen ๐Ÿฅถ, welche uns und das Boot fluteten, sprachen für sich. ๐Ÿ’ฆ

    Ein letztes Mal „back, back, back…“ paddelten wir uns zum Ufer des Ausstiegspunktes. Ein letztes mal wurden wir gelobt und die Paddel über uns zusammen geschlagen. ๐Ÿ’ช๐Ÿ˜Š

    Klatschnass, aber alle mit einem breitem Grinsen ๐Ÿ˜ im Gesicht, sind wir wohlbehalten am Endpunkt angekommen. Alle Utensilien einsammeln โ›‘๏ธ ๐Ÿฆบ, das Boot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ auf den Kopf und den Hang hinauf zur Wiese. โฌ†๏ธ Hier wartete unser Van ๐Ÿš. Es gab es reichlich Getränke und Snacks, sowie die Möglichkeit, sich von den nassen Sachen zu befreien. โ›“๏ธ‍๐Ÿ’ฅ

    Ein letztes gemeinsames Foto ๐Ÿ–ผ๏ธ in wundervoller Umgebung ๐Ÿ“ธ, bevor es zurück in Richtung Stadt ging. โช

    Zurück im Hotel ๐Ÿจ, habe ich noch ein paar Glückwünsche entgegen genommen. โ˜Ž๏ธ Nach dem Action reichen Vormittag, wurde der Nachmittag entspannt auf der Dachterrasse verbracht. ๐Ÿ˜Ž Zum Abendessen und anstoßen ๐Ÿฅ‚ sind wir natürlich nochmal zum Hauptplatz gelaufen. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿฅณ

    Glücklich, geschafft und satt ๐Ÿซƒ ging es für uns früh ins Bett ๐Ÿ›Œ, der morgige Tag wird mal wieder sehr lang… โฐ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Weiterreise nach Arequipa ๐ŸšŒ โ›ฐ๏ธ

    Dec 6โ€“7, 2025 in Peru โ‹… โ˜€๏ธ 22 ยฐC

    Die letzte Nacht verlief super. ๐Ÿ˜ด An die bellenden Hunde ๐Ÿ• und die rücksichtslosen Nachbarn ๐Ÿšช๐Ÿ’ฅ haben wir uns mittlerweile gewöhnt. ๐Ÿ˜…

    Wir sind extra früh aufgestanden um den Nikolaus ๐Ÿคถ๐Ÿป anzutreffen. Leider hatten wir vergessen die Schuhe ๐Ÿ‘ž rauszustellen und so brachte er auch keine süße Überraschung.

    Der Tag ๐Ÿ“† verging unfassbar schnell. Wir haben ein paar private und reisetechnische Sachen erledigt. ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ’ป Waren nochmal in der Stadt schlendern und haben ein paar Snacks ๐ŸฅŸ für die Fahrt besorgen.

    Freundlicherweise durften wir sogar den ganzen Tag noch unser Zimmer behalten. Somit gab es kein Stress mit dem Gepäck ๐Ÿงณ und wir konnten uns vor der Abfahrt nochmal frisch machen. ๐Ÿšฟ

    Gegen 19:40 Uhr haben wir uns ein Uber ๐Ÿš• gerufen, der uns zum Busbahnhof bringen sollte. ๐Ÿ˜Œ Auf den ersten Fahrer haben wir 10 Minuten gewartet, bis er dann doch abgesprungen ist. ๐Ÿ™…๐Ÿผ Der zweite wollte (über Privatnachricht) mehr Geld ๐Ÿ’ฐ haben. Mit dem Dritten hat es dann geklappt, allerdings war es schon kurz nach 20:00 Uhr. โฐ

    Um die Zeit brauch man für die 4๏ธโƒฃ km schon mal 30 Minuten. Das schwitzen begann also schon mit der Ankunft des Fahrers. ๐Ÿคจ๐Ÿ™„

    Der Verkehr war wie vermutet die Hölle. Die Rennlizenz hatte der Herr heute auch daheim vergessen. ๐Ÿ™…๐Ÿผ ๐ŸŽ๏ธ Stattdessen hielt er jedesmal schon vor der angekündigten Rotphase an den Ampeln. ๐Ÿšฆ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    20:25 Uhr haben wir schlussendlich den Busbahnhof erreicht. Wir hatten also noch genau 5๏ธโƒฃ Minuten, um durch die Einlasskontrolle zu kommen und den richtigen Bus zu finden. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Ähnlich Usain Bolt ist Lena im Vollsprint vorne weg gerannt. Ich hatte noch mit unserem ganzen Hab und Gut ๐ŸŽ’ im Kofferraum zu kämpfen und habe dann versucht, dran zu bleiben. ๐Ÿƒ๐Ÿฝ ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ So schnell hab ich Sie noch nie rennen sehen… ๐Ÿคญ๐Ÿ˜…

    An der Einlasskontrolle wird nichts kontrolliert, es werden lediglich 70 Cent fällig um „auf das Gelände zu dürfen“. ๐Ÿค” Die haben wir direkt übersprungen und sind einfach vorbeigerannt. Zwischendrin wurde ich von vorne durch Lenas laute Schreie vor Tretminen ๐Ÿ’ฉ gewarnt. โš ๏ธ

    Natürlich wurde kurz vor den stehenden Bussen nochmal kontrolliert, ob man die Einlassgebühr ๐ŸŽŸ๏ธ auch bezahlt hat. Den Herren haben wir so lang auf Deutsch ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช vollgequatscht, bis er uns einfach durch gewunken hat. ๐Ÿคช

    Zu unserem Glück, befand sich der gesuchte Bus ๐ŸšŒ direkt nebenan, den wir mit nur einer Minute Verspätung um 20:31 Uhr erreichten. ๐Ÿฅต

    Dann begann die eigentlich entspannte Fahrt. Knapp 12 Stunden für 24 € p. Person liegen vor uns. ๐Ÿ˜ฌ Der Doppelstock-Bus ist recht gut ausgestattet. Unsere Plätze ๐Ÿ’บ befinden sich in der oberen Etage, ganz vorn und lassen sich fast komplett waagerecht verstellen. ๐Ÿ›Œ

    Bevor das Licht ausgeht, bekommen wir Besuch von einer Dame, die uns Decken, warmen Tee ๐Ÿต und eine kleine Snackbox reicht. ๐Ÿ” Wir hören Musik ๐ŸŽต, zappen ein bisschen auf dem Handy ๐Ÿ“ฒ und schlafen gemütlich. ๐Ÿ˜ด

    Nach eisigen Temperaturen ๐Ÿฅถ die Nacht über, sind wir bei Sonnenschein โ˜€๏ธ pünktlich um 08:00 Uhr in „Arequipa“ angekommen.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Arequipa hat knapp 100.000 Einwohner (Ballungsraum 1,2 Millionen) und ist die Hauptstadt der gleichnamigen peruanischen Region. Arequipa liegt auf 2.335 m Höhe und ist von 3 Vulkanen (Misti 5.822 m / Chachani 6.057 m / Picchu Picchu 5.665 m) umgeben.

    Die Stadt aus der Kolonialzeit weist zahlreiche barocke Gebäude aus Sillar, einem weißen Vulkangestein, auf. In der Mitte des historischen Stadtkerns liegt die Plaza de Armas. An der Nordseite des prächtigen Hauptplatzes befindet sich die klassizistische Basilica Catedral aus dem 17. Jh.

    Nicht weit von Arequipa liegen auch die Schluchten des Cotahuasi- und des Colca-Cañons, die mit bis zu 3000 m Höhenunterschied mit zu den tiefsten der Welt zählen.

    Die UNESCO erklärte 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die anfängliche Busfahrt ๐ŸšŒ in die Stadt ๐Ÿ™๏ธ schockierte uns etwas. Überall zerfallene Häuser ๐Ÿš๏ธ, alles grau und schmutzig, zig hupende Autos stehend in kilometerlangen Blechlawinen. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Das soll ein Weltkulturerbe sein? ๐Ÿค”

    Was wir aber auf der bisherigen Reise ๐ŸŒŽ gelernt haben, der erste Eindruck (vor allem nach einer langen Anreise) ist meist nicht der beste. โ˜๐Ÿผ So wurden wir auch diesmal nicht enttäuscht. ๐Ÿ˜‰

    Als der Uber Fahrer ๐Ÿš– uns abholte und zum Hotel ๐Ÿจ brachte, kamen wir immer näher zum Zentrum - viele kleine Gassen, gesäumt von Restaurants, Bars und Boutiquen. ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿน ๐Ÿ›๏ธ Mittendrin ein zentraler Platz, der von historischen Gebäuden umgeben ist.

    Zwei Minuten entfernt befindet sich auch unser Hotel. ๐Ÿจ Das Doppelzimmer mit heißer Dusche, Frühstück ๐Ÿณ und einer tollen Dachterrasse, kostet uns 27,90€. ๐Ÿ’ฐ

    Tolle Unterkunft in einer super Lage… Trotzdem ist der Check In erst 13:00 Uhr. ๐Ÿ˜…
    Wir geben unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’ ab und erkunden bei bestem Wetter schonmal die Stadt. ๐ŸŒ† Mittagessen, einkaufen, Geldautomat ๐Ÿง checken… die üblichen Angelegenheiten nach der Ankunft. ๐Ÿ›ฌ

    Wir machen unsere ersten Fotos๐Ÿ“ธ bekannter Sehenswürdigkeiten wie der „Church of the Company of Jesus“ und der
    „Basílica Catedral de Arequipa“. โ›ช๏ธ

    Auf dem „Plaza de Armas“ befinden sich außerdem 2๏ธโƒฃ riesige Weihnachtsbäume. ๐ŸŽ„ Irgendwie surreal, kurze Hose ๐Ÿฉณ, Sonne, Palmen ๐ŸŒด und dann die beiden geschmückten Bäume. ๐ŸŒฒ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Genießen können wir den weihnachtlichen Flair vorerst nicht, denn um die Ecke ist gerade eine Tanzveranstaltung ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป in vollem Gange. Die Straße gleicht einem Faschingsumzug in Deutschland. Verkleidete Menschen, alle jubeln ๐Ÿฅณ und es werden Süßigkeiten ๐Ÿญ umher geworfen.

    Anschließend ging es zurück zum Hotel ๐Ÿจ unser Zimmer beziehen. Nach der Entspannung ๐Ÿ’†๐Ÿป‍โ™‚๏ธ auf der Dachterrasse, ging es gegen Abend nochmal in die Stadt. โ›ฒ๏ธ

    Die Menschen schmücken Ihre Häuser und Läden, alles ist beleuchtet, funkelt und glitzert๐Ÿ•ฏ๏ธ und der Weihnachtsmarkt war auch schon gut besucht. Leider ohne jegliche Stände, dafür aber mit weihnachtlicher Musik. ๐Ÿ˜Š๐ŸŽถ Auch uns wird so langsam klar, in gut 2๏ธโƒฃ Wochen ist Weihnachten. ๐ŸŽ…๐Ÿป

    Zum Abendessen gab es einen Möchte-gern-Döner. Bei Lena mit extra Gouda ๐Ÿง€, bei mir mit Spiegelei ๐Ÿณ und Gouda. ๐Ÿง€ Natürlich nicht vergleichbar zur heimischen Region, aber sehr sehr lecker. ๐Ÿคค

    Wahnsinn, wie viele neue Eindrücke ๐Ÿคฉ man an nur einem Tag sammeln kann und das bereits am Ankunftstag. Wir freuen uns auf die nächsten Tage in Arequipa. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Moray Tal & Maras Salt Mines ๐Ÿž๏ธ ๐ŸŒ€๐Ÿง‚

    December 5, 2025 in Peru โ‹… โ˜€๏ธ 25 ยฐC

    Nach dem gestrigen Glücksgriff mit Paolo, waren wir heute total euphorisch und voller Energie - bereit für den nächsten Ausflug. ๐Ÿš๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Zuerst gab es natürlich Frühstück und Coca-Tee ๐Ÿต in der Unterkunft. Die Wurstbemmen für unterwegs wurden auch noch schnell eingetuppert, bevor es 5๏ธโƒฃ Minuten in Richtung Stadt ging. ๐Ÿฆถ

    Die Tour startete pünktlich 08:45 Uhr ๐Ÿ•ฐ๏ธ beim Touranbieter um die Ecke. Der heutige Guide war wieder super freundlich und sehr gut zweisprachig ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ ๐Ÿด๓ ง๓ ข๓ ฅ๓ ฎ๓ ง๓ ฟ unterwegs. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Nach einer Stunde erreichten wir bereits den (uns nicht bekannten) ersten Halt im 3.800m hohen Ort „Chinchero“. Kurze Toilettenpause ๐Ÿšป und ein kleiner Workshop ๐Ÿง‘๐Ÿฝ‍๐ŸŒพ zur Verarbeitung und Färbung der Alpaka Wolle ๐Ÿงถ, sowie das herstellen verschiedener Textilien. ๐Ÿงฅ Natürlich durften die knuffigen Tierchen auch gestreichelt werden. ๐Ÿ˜Š

    Weitere 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Fahrt ๐ŸšŒ ließ uns am eigentlichen, ersten Halt ankommen. -> Dem „Moray Tal“ auf 3.400m. ๐ŸŒ€ Der Eintritt von 17€ pro Person verpasste uns einen kurzen Dämpfer. ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ฒ Wir stellten später allerdings fest, das mit dem Ticket ๐ŸŽŸ๏ธ noch drei weitere Sehenswürdigkeiten (die nicht auf unserem Plan standen) besucht werden können.

    Während des Rundganges durch die drei kreisförmigen โญ•๏ธ Terrassen, haben wir von unserem Guide einige Informationen erhalten. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

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    Die Inka-Anlage besteht aus mehreren Terrassen in verschiedenen Höhen. Sie wurde in drei größeren natürlichen Dolinen verschiedener Tiefe errichtet. Die mit über 70 Metern tiefste Doline, deren unterste 28 Meter mit Terrassen versehen sind, heißt Qechuyoq.

    Die ersten sieben Terrassen, die ungefähr 15 Meter überspannen, sind konzentrisch angeordnet. Die achte Terrasse bricht in nordwestlicher Richtung aus dem Schema aus und verbreitert hier die Anbaufläche auf der siebten Terrasse. Die restlichen Terrassen folgen dem Verlauf der achten.

    Bis auf in der größten Senke sind die Anlagen konzentrisch und kreisförmig. Bis vor 50 Jahren wurden auf dem Gelände Kartoffeln und Gerste angebaut.

    Durch die Terrassierung und die Anordnung im Rund ergibt sich eine Überlagerung des Makroklimas mit etlichen, für jede Terrasse verschiedenen Mikroklimaten.

    Möglicherweise diente Moray den Inka als Agrarversuchsfeld zum Studium des Einflusses dieser Mikroklimate auf den Pflanzenwuchs.

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    Auf dem Rückweg zum Van ๐Ÿš, konnten wir noch einen wunderschönen Blick ๐Ÿ‘€ auf den
    5.200m hohen Berg „Chicón“ ๐Ÿ”๏ธ genießen. ๐Ÿ˜Œ Das „Moray Tal“ haben wir uns etwas spektakulärer vorgestellt und auch der Eintritt war völlig überteuert, sofern man sich nur das „Moray Tal“ anschauen möchte. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Dennoch war es aber einen Besuch wert.

    Nach 1๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ weiteren Fahrminuten erreichten wir einen kleinen Laden ๐Ÿฌ in einem noch kleineren Örtlichen. Hier fand eine Salz- und Schokoverkostung statt. ๐Ÿง‚๐Ÿซ Auch das stand eigentlich nicht auf dem Plan, war aber doch sehr interessant. Tatsächlich passen die verschiedene Salze perfekt zu den unterschiedlichen Schokoladen. ๐Ÿคค Auch Lena hat fleißig mitprobiert, diesmal auch ohne Bauchschmerzen zur Folge. ๐Ÿ”

    Weiter ging es zu den bekannten „Maras Salt Mines“. โ›ฐ๏ธ๐Ÿง‚ Die notwendigen 5€ Eintritt ๐ŸŽŸ๏ธ pro Person, waren es auf alle Fälle wert. Schon auf dem schmalen kurvigen Weg den Berg hinunter โฌ‡๏ธ, konnte man immer wieder die riesige Fläche des Abbaugebietes sehen. ๐Ÿ‘€

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    Die Salzminen sind eines der größten Salzgewinnungszentren vorspanischen Ursprungs in Cusco. Es befindet sich in der Provinz Urubamba in Cusco im Südosten Perus, auf einer Höhe von 3.200 m.

    Das Süßwasser, welches aus den Berghängen fließt, durchläuft verschiedene und besondere Gesteinsschichten, wodurch es kurz vor den Salzminen als 32 grätiges Salzwasser herauskommt.

    Das Wasser wird systematisch auf die ca. 4.000 „Pools“ oder Salzverdampfungsteiche verteilt. Nachdem das Wasser dort verdampft ist, bleibt ein Pool voll Salz übrig und wird abgebaut.

    Die Kontrolle unterlag viele Jahrhunderte den Nachkommen der Inka, bis sich das Eigentum auf Privatpersonen verlagerte, was zu Streitigkeiten über Zugang und Kontrolle führte.

    1969 übernahm der peruanische Staat die Kontrolle, aber 1980 gewannen die lokalen Gemeinschaften mit der Gründung von Marasal S.A., die den Bewohnern von Maras und Pichingoto gehört, die Kontrolle zurück.

    Heute verwaltet das Unternehmen die Salzverwaltung und -vermarktung, mit rund 400 Familien, die Salzbrunnen in der Region besitzen.

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    Auch hier führte ein kleiner Rundweg ๐Ÿ˜๏ธ entlang der wichtigsten Punkte. Unser Guide und zusätzliche Informationsschilder ๐Ÿชง erzählten uns eine Menge interessantes über die Salzmienen. ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿซ

    Nach ca. 1๏ธโƒฃ Stunde in der prallen Sonne ging es mit einem (erneut) verbrannten Gesicht ๐Ÿฅต zurück nach Cusco. ๐Ÿš

    Für knapp 13€ pro Person plus die Eintrittsgelder, hatten wir wieder einen tollen Tag mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken. ๐Ÿ˜Š Cusco gefällt uns richtig gut, man könnte hier ewig Zeit verbringen und trotzdem jeden Tag etwas neues erleben.

    Nach 6๏ธโƒฃ Tage, steht für uns nun leider schon die letzte Nacht an โ˜น๏ธ, morgen geht es weiter, wieder in etwas tiefere Gefilde. ๐Ÿซ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ
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