Monterey & San Simeon 🏕️ 🌊 🐳
Sep 3–4, 2025 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C
Kaum in „San Francisco“ angekommen, ist die Zeit ⏰ auch schon wieder vorbei. ☹️
Gepackt 🎒 hatten wir gestern Abend schon und so genossen wir noch die letzte Dusche 🚿 für die nächsten Tage, bevor wir uns sauber und duftend wieder ins Auto schmeißen. Der Gute hatte nun zwei Tage Schonzeit, um sich ein bisschen zu erholen. 🛻
Wir beenden unsere Zeit in „San Francisco“ mit DEM Highlight. Natürlich rede ich von der „Golden Gate Bridge“. 🌉
Uns trennte lediglich eine kurze Autofahrt von 15 Minuten und schon konnten wir sie von nahem bewundern. 😊
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Die „Golden Gate Bridge“‘verbindet „San Francisco“ mit dem „Marin County“
und ist ein Wahrzeichen der USA. 🇺🇸 Sie wurde 1937 eröffnet 🥳 und war bis 1964 die längste Hängebrücke der Welt. 🏆 Seitdem wurde sie mehrfach abgelöst und ist heute noch die achtlängste Brücke der Welt. 🌍
Die Brücke ist 2.737 m lang ↔️, 227 m hoch ⬆️ und hat eine charakteristische orangerote Farbe, die das ganze Jahr über ständig ausgebessert wird. 🖌️👩🎨
Ihren Namen 📝 verdankt die „Golden Gate Bridge“ der Einfahrt zur darunterliegenden Bucht, die 1846 zur Zeit des Goldrausches, in Kalifornien „The Golden Gate“ bzw. „Das Goldene Tor“ getauft wurde. 🏅⛩️
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Wir machten unsere typischen Touri-Fotos, 📸 beobachten noch ein paar Robben 🦭 die vor uns herumschwimmen und dann ging die Fahrt auch schon wieder weiter.
Ab auf den „Highway One“ 🛣️ in Richtung „Los Angeles“. Dort werden wir in 2️⃣ Tagen unsere Abenteuer-Route 🏕️ durch Amerika beenden. Langsam quälen wir uns aus dem Metropolen-Verkehr heraus und die Straßen werden zunehmend leerer. 💨
Schließlich befahren wir den „Highway One“, der von „San Francisco“ nach „Los Angeles“ führt. Die 1.055 km lange ➡️ Küstenstraße, ist für ihre spektakulären Ausblicke auf den Pazifik 🌊 und die malerische Strände 🏝️ bekannt. 🏞️
Würde man die Strecke ohne Stopp 🙅🏻♀️ durchfahren, könnten wir bereits in 🔟 Stunden angekommen - allerdings wollen wir natürlich zum bestaunen 👀 und Fotos 📸 machen hin und wieder anhalten, somit haben wir die Strecke auf 2️⃣ Tage aufgeteilt. 😎
Als Tagesziel haben wir uns das Örtchen „Monterey“ ausgesucht. Bis dahin beträgt die reine Fahrzeit knapp 4 Stunden. 💪🏻
Da wir heute morgen ohne Frühstück 🍳 aufgebrochen sind, knurrt jedoch relativ früh unser Magen. Ein kurzer Blick auf die Uhr ⌚️zeigt, dass wir eigentlich auch gleich Mittagessen können. 😋 Wir entscheiden uns für den Fraß, den man unkompliziert überall und in jeder Ecke bekommt - McDonald's. 🤢
Wir sind froh darüber, dass wir diese Läden auf unserer Reise in Amerika 🇺🇸 eher weniger aufsuchen mussten. Trotzdem geht es schnell und ist vergleichsweise günstig. 💨💰
Wir holen uns zwei Burger 🍔 + Pommes 🍟 und fahren zum Strand, um wenigstens eine schöne Aussicht 🌊 beim Essen zu haben.
Am „Pacifica State Beach“ angekommen, machen wir es uns auf der Mauer bequem. Den Blick 👁️ steht's aufs Meer, denn heute war nach 2,5 Monaten endlich wieder der Moment, wo wir mit Sand unter den Füßen und Sonne im Gesicht, am Meer sitzen. 😍😍
Verabschiedet vom großen Wasser, hatten wir uns in Portugal 🇵🇹 am 15.06.2025. Wahnsinn, was seit dem wieder alles passiert ist. 🫶
Vermisst haben wir das Meer auf alle Fälle und sind tatsächlich ein bisschen verwundet darüber, dass Amerika 🇺🇸 so schöne Strände hat, dafür das wir uns eigentlich gerade am Highway 🛣️ befinden. 😬
Die Pelikane und Möven 🦤🪿schmeißen sich abwechselnd ins Meer um nach Fischen 🐟 zu tauchen, als Lena plötzlich mittendrin einen Wasserdunst ⛲️hochgehen sah.
Sie konnte es selbst nicht glauben oder hat es ggf. mit einem planschenden Vogel 🦢 verwechselt… 🤔 so zumindest meine Meinung. 🤷🏼
Ich habe genüsslich weiter gegessen, Lena legte einen Essensstreik 🙅🏼🍔 🪧 ein und versuchte die Stelle genauer zu inspizieren. 🕵️ Genau in diesem Moment, tauchte wohl ein ziemlich „großer Fisch“ aus dem Wasser 🌊 auf und warf sich zur Seite - dem Geschrei zu Folge, gab es für Lena kein Zweifel mehr, das muss ein Wal 🐳 gewesen sein.
Auch nach mehrfachen Versuchen mich zu überzeugen, gesehen habe ich nichts. 🤷🏼♂️🤦🏻Schließlich hatte ich ja auch Hunger. Ich blieb bei meiner Meinung, dass es ein Vogel oder vielleicht ein anderer größerer Fisch war, aber definitiv kein Wal! ✔️☑️
Allerdings muss die permanente Aufregung von Lena und das sie einfach nichts isst, ja irgendwo her kommen. Ich habe also mein übriges Essen 🥘 ebenfalls beiseite gelegt und versuchten nun gemeinsam die vermeintlichen Wasserdunst-Wolken ⛲️ zu erspähen. 🔭
Tatsächlich konnte man immer wieder mal einen größeren „Rücken“ sehen, jedoch wurde der Kollege ein bisschen Scheu 🫣 und zeigte sich nicht erneut in seiner vollen Pracht.
Das Essen war kalt 🥶 und meine Geduld auch langsam am Ende, als da draußen tatsächlich etwas mächtiges aus dem Ozean sprang… 😳🐋
Anscheinend hatte Lena doch noch ganz gute Augen 👀 und ich musste nun Ihre Aussage bestätigen, das es ein Wal sei. 🫡
Ab da an konnten wir unseren Blick überhaupt nicht mehr abwenden und versuchten das Beste Foto 📸zu schießen, was sich bei der Entfernung jedoch als sehr schwierig herausstellte. Man kann es zwar auf 1️⃣ / 2️⃣ Bildern erahnen, aber das ist für so ein Erlebnis definitiv nicht genug. 💪🏻
Die Drohne 🚁 musste los ⬆️ , auch wenn uns das einige Nerven gekostet hat, da es unfassbar windig war und eine ordentliche Entfernung 🔁 geflogen werden musste.
Als „Er“dann auf dem Bildschirm 📺 zu sehen war, war alles vergessen. Ein wahnsinniges Gefühl so ein riesiges Tier in seiner ganzen Pracht zu sehen. 🤩🤩🤩🤩🤩
Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet und konnten unser Glück 🍀 gar nicht fassen. Die Wal Saison beginnt normalerweise erst ab November. Eigentlich hat der hier noch gar nichts zu suchen. 🔦 😝
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Wale 🐋 kann man in den USA 🇺🇸 hauptsächlich an den Küsten des Pazifiks (z.B. Kalifornien, Washington, Oregon) und des Atlantiks (z.B. Massachusetts, Maine, Florida) beobachten. Grauwale wandern an der Westküste von November bis Mai, während Buckelwale und Blauwale im Sommer ☀️ und Herbst an der Ostküste und an der Westküste zu sehen sind.
Nach einiger Recherche 📲 konnten wir feststellen, dass es wohl ein Buckelwal war.
Der Buckelwal ist ein, oft in Küstennähe vorkommender, Vertreter der Furchenwale. Er erreicht eine Länge ↔️ von 12 bis 15 Metern und das Gewicht variiert zwischen 25 bis 30 Tonnen. ⚖️ Seit 1966 steht der Buckelwal unter weltweitem Artenschutz. 🛡️
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Über eine Stunde 🕖 saßen wir dort und beobachteten das Geschehen, fasziniert, dankbar und glücklich. ☺️😊😌
Da noch einiges an Strecke 🚗 vor uns lag, mussten wir schweren Herzens wieder aufbrechen. Immerhin wollen wir heute noch auf dem einzigen Campingplatz 🏕️ in „Monterey“, welcher - wie oftmals - nicht online zu reservieren war.
Die Route, 🧭 die wir fahren, führt u.a. auch durch riesige Obst-Anbaugebiete. Wir sind umgeben von Erdbeerfeldern 🍓 soweit das Auge reicht!
Das Amerika 🇺🇸 so auf Landwirtschaft abgeht, hatten wir nicht auf dem Schirm. 😬
Nach den zahlreichen Feldern kommen auch die ersten Verkaufsstände. 👩🌾 Wir halten natürlich an und entscheiden uns aber letztendlich für den Kauf einer Wassermelone. 🍉😅 Die Erdbeeren waren uns für 20 Dollar dann doch etwas zu teuer. 🫰
Das Wal Erlebnis 🐳 kann heute jedoch nicht mehr getoppt werden, sodass wir bis nach „Monterey“ durchfahren und lediglich für kurze Fotos-Stops 📸 an der „Devils Slide Bucht“und dem „Pescadero State Beach“ anhalten. 🚏
„Monterey“ ist eine Küstenstadt 🌆 mit rund 30.218 Einwohnern und scheint es gut mit uns zu meinen, denn wir ergattern noch einen Schlafplatz 🛌 in bester Lage auf dem „Veterans Memorial Park Campground“.
Bevor wir uns jedoch häuslich 🏡 einrichten, müssen wir erneut für Abendessen und Frühstück einkaufen. 🛒 🛍️ Danach geht es zurück zum Stellplatz.
Mittlerweile sind wir absolut geübt 💪🏻 und haben unsere Aufgaben. Bevor es dunkel wird, wird Willy schlafbereit 🛏️ gemacht - Lenas Aufgabe - und ich kümmere mich um das Essen. 🥘
Bereits zum Sonnenuntergang 🌅 sammeln sich zwei Wapitis 🦌 auf der Wiese neben unserem Platz. Je dunkeler es wird, desto mehr werden es. So sitzen wir tatsächlich zum Abendbrot auf unserer Bank, umgeben von 🔟 Wapitis. 🤫🫢
Dieser Tag war wieder absolut grandios und wird definitiv unvergessen bleiben. ❤️🔐
Um 22 Uhr 🕦 erklingt plötzlich eine Melodie 🎼 aus den Lautsprechern. Die Melodie kennen wir als Trauerlied ⚰️ aus Amerika, wenn jemand verstorben ist - kurz schauen wir uns an, fragen uns, was wohl passiert ist - jedoch wird schnell klar, dass wir auf einem Gedenkplatz für Veteranen schlafen 😌😌 - die Melodie dient gleichzeitig um die Nachtruhe einzuleiten. ☝🏼
Durch die dichte Wolkendecke, ☁️ bleibt der Sternenhimmel 🌟 🙅♂️ heute leider aus. Aber wir genießen die Ruhe, hören vor uns lediglich die Wapitis 🦌 grasen und sich hin und wieder mal gegenseitig die Hörner abstoßen.
Schließlich wird es irgendwann zu kalt 🥶 und wir kuscheln uns in Willy 🛻 unter unsere Decken. Morgen geht das Abenteuer weiter auf die zweite Etappe des „Highway One“. 🛣️
Mittlerweile fragen wir uns oft: Kann man das eigentlich noch toppen? 🤔🧐 Und die Welt antwortete uns stets mit - Ja, kann man‼️
Tag 2:
Einen wunderschönen guten Morgen 🙋🏼♂️ von unserem Veteranen-Stellplatz, wo wir heute um 7 Uhr früh von erneut klassischer Musik geweckt wurden. 🎵
Die Nacht-Ruhe 🌓 ist vorbei und anscheinend heißt das hier, Aufstehen. 💂
Beim Blick 👁️ nach draußen verliert man jedoch schnell die Lust zum Aufstehen, es ist total nebelig, grau und nieselt. 🌧️
Umziehen müssen wir uns diesmal nicht, da es die Nacht so unfassbar kalt 🥶 wurde, dass wir in langer Hose 👖und Pulli 🧥schlafen mussten.
Schon lustig, wenn man überlegt, dass wir vor ein paar Wochen 📆 erst mit 47 Grad 🥵 auf einer Bank im Freien geschlafen haben und nun im Auto frieren. 😅
Frühstück 🍳 und Kaffee ☕️ gibt es heute im Stehen, da durch den Nebel alles nass ist.💧Gut das wir gestern Abend noch die meisten Sachen ins Auto geräumt haben. 😏
Die Wapitis 🦌 sind zum Frühstück leider nicht dabei - gerne hätte Lena ihr viel zu trockenes Sauerteigbrot 🍞 mit denen geteilt.
Wir räumen Willy wieder um, sodass die Weiterfahrt schnell beginnen kann. 💨
Heute sind wir tatsächlich noch planloser als die letzten Tage. 🤨📅 Nicht nur, dass wir für heute wieder keine Unterkunft haben - wir wissen nichtmal bis wohin 🧐 wir fahren wollen. Anscheinend werden wir immer abenteuerlicher. 🫣😅
Zuerst fahren wir ein paar Punkte in „Monterey“ an, um dann weiter von der Scenic Route "Carmel-by-the-Sea" in Richtung "Big Sur" zu fahren. 🧭
Den geplanten „Highway 17“ (12,25💲) sowie den „Point Lobos“ (10💲) lassen wir aufgrund des Preises aus. Die Route 🗺️ hat auch so genügend schöne und kostenlose Spots, an denen wir für die gewohnten Fotos 📸 anhalten und bekommen zudem sofort das Portugal-Gefühl. 😍
Wenn wir es nicht besser wüssten, könnten wir auch gerade mit unserem Campervan Shawn 🚐 entlang der Westküste Portugals fahren. Einen super großen Unterschied sieht man hier nicht. 😇
Auch heute können wir in weiter weiter Ferne wieder einen Wal im offenen Meer entdecken. 🔭 Den Drohnenflug 🚁 und die Fotos 📱 lassen wir diesmal weg und genießen es einfach. Unfassbar, dass wir wirklich das Glück 🍀 haben so etwas gleich 2️⃣ Mal zu erleben!
Ab "Big Sur" ist der „Highway One“ gesperrt, da der Felsen immer wieder abrutscht und die Strecke aktuell zu gefährlich ist. 🚧 Daher müssen wir den gesamten Weg bis nach „Monterey“ wieder zurück. ⏮️
Allerdings wussten wir das bereits im Vorfeld und haben es zeitlich einkalkuliert. 📋 Für viele wird hier wohl ein großes Erwachen kommen, denn die Strecke zurück ⏮️ dauert mindestens 1 Stunde und der Umweg, den man fahren muss, um wieder auf den „Highway One“ oberhalb von „Lucia“ zu gelangen, dauert mindestens zwei Stunden. 😳
Wir fahren die Strecke also wieder zurück und biegen auf die Schnellstraße ab. Unterwegs geben wir Pfand 🥫🍾💸 ab und holen uns Nudelsalat und Brötchen 🍞zum Mittagessen.
Auch hier fahren wir erneut über ein riesiges Obst-Anbaugebiet, welches wir irgendwann verlassen und vom nächsten Schild 🪧 sehr überrascht sind. Es kündigt sich an mit "Achtung, Sie betreten ein Gebiet der U.S. Army". 🚨👮♂️
Verwirrt schauen wir uns an… aber es handelt sich um den richtigen Weg, dass haben wir mehrfach gecheckt. ✅ Wir fahren weiter und landen dann tatsächlich auf einem Truppenübungsplatz der Army. 🙃😵💫
Statt Straßenschildern, finden wir hier Warnhinweise ⚠️ vor alter, scharfer Munitionen 💣 oder die Vorfahrtsregeln für Panzer. 😂🤦🏻
Wir begutachten die Parcours 🧗, die Schießstände 🔫 und Co. und sind uns nach wie vor wirklich nicht sicher, ob das gewollt ist, dass die Menschen hier so ohne weiteres durchfahren. 🥸🤷🏼
Es war auf jeden Fall super interessant sowas mal aus der Nähe zu sehen. Getraut Fotos 📸 zu machen, haben wir uns aber dennoch nicht - wer weiß, wer uns gerade zusieht. 🇺🇸
Auch verwunderlich ist, dass weder jemand vor, noch hinter uns fährt. Auch Gegenverkehr haben wir keinen. 🙅♂️ 🚗 Merkwürdig, soll das doch die offizielle Ausweichroute zum „Highway One“ sein - wo sind denn die ganzen Touristen? 🧐
Etwas erleichtert sind wir, als wir den mit Stacheldraht versehenen Ausgang entdecken und das Militär Gebiet wieder verlassen dürfen. 😎🫡
Zum Schluss hieß es wieder hoch hinaus, denn es heißt die Berge 🏔️ wieder zu überwinden, damit wir zum Meer 🌊 vorkommen. Die Wege die hierfür angelegt wurden sind wirklich wahnsinnig. ⚠️
Es geht immer im Kreis ⭕️ und mit einem ordentlichen Anstieg nach oben ⬆️ auf die Spitze des Berges um im Anschluss auf der anderen Seite wieder herunter ⬇️ zu fahren . Eine Absturzsicherung 🚧 oder ähnliches sucht man hier vergeblich. Gut, dass es kaum Gegenverkehr gibt - denn dann wird es einfach unfassbar eng.
Nach gut 7 Stunden Fahrt ⏰ erreichen wir die „Kirk Creek Bridge“ und sind somit wieder am „Highway One“ und werden mit einem wunderschönen Blick auf die Abendsonne ☀️ und dem Meer belohnt.
Nun fahren wir Campground für Campground ab und hoffen, dass irgendjemand ein Platz für uns hat. 🏕️
Nach weiteren 1,5 Stunden Richtung Süden 🧭 werden wir fündig und bekommen einen Platz auf dem „San Simeon Creek“ Campground. 🙏🏽
Der Campground ist einer der ältesten Parks des kalifornischen Staatsparksystems. Für 35 € pro Nacht sind wir in der Nähe vom Strand, haben eine richtige Toilette 🚽 und eine Bank 🪑 inklusive Feuerstelle. 🔥 Zum Glück ist das Anheizen hier wieder erlaubt, denn wir haben noch ein bisschen was zum verbrennen übrig - und heute ist die letzte Nacht in Willy. 😢
Selbstverständlich wird für diesen besonderen Abend von Lena nochmal alles extra schön gemacht. 👸🏼 Bevor wir jedoch den Schlafplatz und das Abendessen 🥘 vorbereiten, gehen wir erstmal zum Sonnenuntergang 🌅 zum „William Randolf Hearst Memorial State Beach“.
Nachdem die Sonne ☀️ sich verabschiedet hat, kommen wir, leicht durchgefroren durch den Wind 😵💫, jedoch mit einer Menge gesammelten Treibholz 🪵, wieder am Stellplatz an.
Wir bereiten ein letztes Mal die Betten 🛌 vor, machen das Abendessen und zünden unser Feuer 🔥 an, sodass wir in der gemütlichen Wärme essen können. ☺️
Wir genießen unseren letzten Abend im Freien in vollen Zügen, bevor wir uns wieder hinlegen. 💤😴
Eins steht ganz klar fest, die Nächte 🌙 in Willy, die Freiheit und die Natur 🌳werden wir wirklich vermissen.
Es ist erstaunlich wie schnell man so naturverbunden werden kann. Wir könnten uns echt daran gewöhnen, im Wald 🌳 ein Feuer 🔥 für unser Essen zu machen, umgeben von Wapitis 🦌 das Abendessen zu verspeisen und die Ruhe unter Sternen🌟 zu genießen.
Wäre es nach uns gegangen, so wären unsere Nächte im Auto 🚗 wohl noch lange nicht gezählt. 😏😇
Natürlich ist es eine absolute Umstellung, sein Leben auf ein „Leben im Auto“ umzustellen. Man hat nunmal nur sein Gefährt auf vier Rädern. Anders, als vielleicht in einem Camper, in dem man wenigstens eine Toilette 🚽, Dusche 🚿 und eine Küche hat.
Man lernt jedenfalls, mit unfassbar wenig Platz auszukommen und wird ein bisschen schmerzfreier, wenn es mal keine Duschen 🚿 oder Waschbecken gibt. 😬🤷🏼♂️
Lena sagte 🗣️ zu mir, als wir das Appartement in „Los Angeles“gebucht 📲 haben - und diese nicht die gewohnten "8 Sterne" ⭐️ Bewertung hatte:
"Mich schockt gar nichts mehr. Ich habe auf einer Parkbank 🪑 in Arizona geschlafen, hatte in der Wüste 🏜️ lediglich ein Plumsklo 🚻 und wurde mehrfach von Waschbären 🦝 angegriffen. „Schlimmer“ kann es nicht werden.“ 😂😂
Mir fällt auch gar nicht ein, wann wir zuletzt ein Zimmer 🏨 explizit mit Balkon gebucht haben. Das war am Anfang unserer Reise 🧳 immer ein Hauptpunkt - ohne Balkon, keine Buchung. 🙅♂️ Nun ist es für uns egal, ob einer da ist oder nicht - definitiv zahlen wir nicht mehr extra für dafür. 💪🏻
Es ist schön zu erleben, wie die Ansichten sich ändern, Prioritäten anders gesetzt werden und auch wir uns verändern…. ☺️🫶
So, nun aber eine gute Nacht. 🌙☝🏼 Die nächsten Tage steht dann mal wieder etwas Sightseeing 🏙️ an und ein ganz besonderes Highlight hier in Amerika 🇺🇸, wartet auch noch auf uns. 🤩🤩 👋🏼Read more




























Traveler
😍😍😍