• Lake Atitlan - San Pedro La Laguna ⛰️🥾

    Sep 25–28, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Verabschiedung hatten wir ja bereits hinter und waren mit unserem Gepäck unterwegs… 🏃🏽🎒

    Den Treffpunkt am Supermarkt um die Ecke, haben wir per WhatsApp 📲 mit dem Fahrer vereinbart. Das angegebenen Zeitfenster 🕰️ 🪟 von 20 Minuten hat er eingehalten und uns kurz nach 09:00 Uhr abgeholt. 🚐

    Üblicherweise wurden noch andere Punkte 🚏angefahren, um weitere Menschen 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 einzusammeln, bevor es anschließend zum „Hafen“ ging. 🤨🧐🤔

    Eventuell noch ein letzter Abholpunkt…. Obwohl der Van voll war? 🤔 Ergibt keinen Sinn… als er dann rückwärts 🔙 die Rampe in Richtung Wasser fuhr, war allen klar, es geht per „Fähre“ weiter. 🤨🫣

    Eigentlich ja kein Problem, nur sind es hier keine modernen Fähren, sondern zu groß geratene Fischerboote. Die schwimmenden Bretter bestehen aus Holz 🪵 und können lediglich zwei 2️⃣ - 3️⃣ Autos fassen. Der Kapitän 👨‍✈️ sitzt am Heck, bedient den kleinen Motor und rückt regelmäßig seinen Sonnenschirm. ⛱️

    Es ging also 15 Minuten durch die engen Mangroven 🌳 bis zu einem Anleger auf der anderen Seite. Von da aus führte der Weg wieder über teils asphaltierte Straßen, Berg hoch ⬆️ und Berg runter ⬇️, bis wir nach 4,5 Stunden (für 90 Kilometer) in „San Pedro La Laguna“ angekommen sind.

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    Die kleine, hauptsächlich indigene Stadt „San Pedro La Laguna“ trohnt auf 1.600 m Höhe & hat ca. 13.000 Einwohner.

    Die Stadt befindet sich am südwestlichen Ufer vom „Lake Atitlán“ und somit am Fuß des Vulkan „San Pedro“ (3.018 m) und ist bekannt für die zahlreichen Spanischschulen.

    Der „Lago de Atitlán“ ist der zweitgrößte See in ganz Guatemala. Der See hat eine Fläche von 130 km², ist von Ost nach West ca. 18 km lang und liegt ca. 1.560 Meter über dem Meeresspiegel.

    Er ist umgeben von den drei Vulkanen „Tolimán“, „Atitlán“ und „San Pedro“. Die Wassertemperatur schwankt je nach Jahreszeit zwischen 18 und 20 Grad Celsius.

    Der See liegt in einem Krater (Caldera), der vor ungefähr 84.000 Jahren durch die Explosion eines sehr großen Supervulkans entstand. (→ Los Chocoyos) Im Laufe der Zeit ist der Wasserspiegel des Sees angestiegen, da das Tal keinen natürlichen Abfluss hat.

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    Nach der Ankunft war ein 5-minütiger Fußmarsch 🦶 zur Unterkunft angesagt. Unser Zimmer war schon bezugsfertig, sodass die Rucksäcke 🎒 im Zimmer 🏨 landeten und wir uns direkt auf zur Stadterkundung machen konnten. 🔍

    Viel gab es allerdings nicht zu sehen, man merkt doch sehr, dass Nebensaison ist. Kaum Touristen, viele Läden sind geschlossen 🔒 oder werden umgebaut. Viele Restaurants öffnen, wenn überhaupt, meist erst abends. 🙄

    Den restlichen Nachmittag haben wir auf der gemütlichen Dachterrasse verbracht und waren später noch Abendessen. 🥘

    Der nächste Morgen begann mit Sonnenschein ☀️ und einem leckeren Frühstück auf der Terrasse, was bei dem Preis von 43,25€ / Nacht inclusive war. 💪🏻😋

    Wir waren Wäsche 🧺 wegbringen (6,25 € für 6 Kilo), die Bootstickets 🎟️ zum nächsten Ort kaufen, einen Guide für die morgige Wanderung 🥾 organisieren und haben das Thema SIM Karte nochmal versucht zu klären.

    Die Dame aus unserem Hotel 🏨 konnte uns einen geeigneten Laden empfehlen. Den haben wir auch gefunden 🔍 und sie haben sich dort auch sehr bemüht und versucht eine Erklärung zu finden. 🫥🫡 Am Ende wurde uns mitgeteilt, dass uns eine falsche Karte verkauft wurde (nur telefonieren 📞), wir könnten aber für ein paar Euro wechseln.…

    Wir haben uns natürlich auch nochmal darüber informiert 🧑‍💻 und festgestellt, dass der Anbieter „Tigo“ ausschließlich in Guatemala 🇬🇹 funktioniert. Die Konkurrenz aber auch alle anderen Länder in Nord- und Mittelamerika abdeckt und Preisgleich ist. 😮‍💨

    Wir haben also dankend abgelehnt und sind zum Konkurrenzshop „Claro“ nebenan. 🏪 Der verkaufte uns nun endlich eine funktionierende Karte, welche ähnliche Konditionen hat 💰 und die nächsten Wochen/ Monate durchweg funktioniert. 💪🏻

    Wir sind noch durch ein paar Gassen 🏘️geschlendert, haben uns u.a. eine Schule und den kleinen Park „Parque La Puerta Hermosa“ ⛪️🪷angeschaut, bevor es zum Abendessen ging.

    Lena hat sich ein Thunfisch Salat 🐟🥗gegönnt, während es bei mir Reis mit Chicken gab. 🍚 🐓 Kurz nach dem Essen wurden wir auf den beweglichen „Türstopper“ aufmerksam, wie ihn Lena nannte. 😅🤭

    Optisch gab ich Ihr recht, allerdings bewegt sich ein herkömmlicher Türstopper eigentlich nicht. 😅 Wir stellten schnell fest, dass es sich um die Schildkröte der Besitzerin handelt, die wohl heute Auslauf hat. 🤦🏻

    Danach ging es auch schon ins Bett, morgen geht es früh raus. 🌙💤

    ⏰ ⏰ Bereits um 03:00 Uhr riss uns das schreckliche Geräusch aus dem Schlaf. 🛏️
    Anziehen und fertig machen, 2️⃣ Minuten laufen und dann rief auch schon jemand durch die dunkle Gasse unsere Namen. 🗣️🗯️

    Nach dem 5️⃣ Minuten Marsch zum Van, ging es in ca. 30 Minuten 🚐 den Berg hinauf, in die nächste Ortschaft. Durchzählen, Kopflampe 🔦auf und dann hieß es hintereinander erst über Felder, durch den Dschungel und schlussendlich gefühlt 80.000 Stufen 🪜 hinauf.

    Da Lena Stufen so mag, nahmen wir uns besonders viel Zeit, bis wir nach 45 intensiven Minuten und völlig geschafft auf 2.260 Metern am „Indian Nose“ ankamen. ⛰️ ⬆️

    Unser Guide war super geduldig und motivierte uns mit falschen Zeitangaben. 😅 Endlich oben angekommen, gab es eine heiße Schokolade (oder Kaffee) ☕️ sowie ein leckeres Stück süßes Brot. 🥖 Es war unfassbar kalt, aber die diese Aussicht und das Gefühl über den Wolken zu sein, war atemberaubend. 😍🤩

    Wir machten die üblichen Fotos + Videos 📸, setzen 🪑 uns in eine ruhige Ecke und haben zusammengekuschelt, den großen gelben Fleck ☀️ beim aufgehen beobachtet.

    Man hatte Blick auf den riesigen See, die 3️⃣ umliegenden Vulkanen und konnte sogar im Hintergrund den aktiven Vulkan „El Fuego“ ausbrechen sehen. 🌋 🥺☺️

    Nach 1,5 Stunden ⌚️ ging es gesammelt wieder bergab. Schon irre, was man bei Tageslicht sieht 👀 und im dunklen hoch gelaufen ist. 🤯

    Der rasante Sturz, mit gekonnter Drehung von Lena war zwar filmreif 🍿🎥, ließ die Gruppe aber dennoch kurz in eine völlige Stille und anschließend einem gemeinsames „Ohhhh“ verfallen… Die Guides haben alles gecheckt, 👨‍⚕️ ihr geht’s gut und so kamen wir ohne weitere Blesurren wieder unten an. ⬇️

    Gegen 08:30 Uhr waren wir zurück im Ort, um noch pünktlich unser Frühstück 🍳 zu genießen. Mehr als ein naheliegendes Sportfest ⚽️🎽 zu besuchen, haben wir nicht mehr gemacht.

    Den letzten Tag 📆 verbrachten wir entspannt am See. 😎 Leider regnet es regelmäßig ab 14:00/ 15:00 Uhr, sodass das ganztägige Erlebnis am See ausblieb. 🥺 Stattdessen haben wir es uns auf der überdachten Dachterrasse 🏡 gemütlich gemacht.

    Es stand noch ein FaceTime Date 📱 mit den Liebsten an und haben u.a. Spanisch gelernt. 👩‍🏫

    Ich bleib weiterhin beim „versuchen“, Lena könnte bereits Spanischkurse geben. 🤓
    Sie saugt jedes Wort 💬 auf und fragt sogar bei den Einheimischen nochmal nach der genauen Bedeutung oder Aussprache nach… Natürlich auf Spanisch… Keiner mag Streber…🙄🫥😵‍💫

    Nach dem Abendessen, ging es duschen 🚿 und ab ins 80 cm breite Bett. 🤦🏻 Gepackt wird erst morgen früh, auf Serie schauen hatten wir keine Lust, also hieß es früh einschlafen.🌙😴
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