Reiseland Nr. 1️⃣3️⃣ - Nicaragua 🇳🇮
9–12 oct. 2025, Nicaragua ⋅ ⛅ 31 °C
Nach dem wir gestern Abend Gegen 23:00 Uhr vom Sicherheitspersonal 👮 in Empfang genommen wurden, haben wir unser kleines Zimmer für 35,20€ (mit Frühstück) bezogen und sind direkt ins Bett gefallen. 🛌
Das Frühstück 🍳 am nächsten Tag haben wir ganz entspannt am Pool 🏊🏻♀️ genossen. Für Lena gab es Omelett 🥚 und für mich das erste „Nica-Frühstück“. Das besteht aus Ei, Reis mit Bohnenpaste 🫘 und gebratenen Bananen. 🍌
Anschließend ging es in Richtung Innenstadt von „León“, um die üblichen Erledigungen in einem neuen Land zu tätigen -> Geld holen 🏦 einkaufen und Möglichkeiten zum Essen 🍱 aufspüren.
Immer noch etwas geschafft von der gestrigen Fahrt 🚐, wurde am Nachmittag nur noch der Pool ausgiebig getestet und von einer Hängematte 🪑 zur nächsten gewechselt. 😎💆♂️🧘♀️
Zum Abendessen gab es „Lechón Tradicional“. Das ist Spanferkel mit süßen Zwiebeln und marinierten Yuca-Wurzeln. Klingt wild, schmeckte aber fantastisch. 🤩
Den nächsten Tag 📆 haben wir komplett genutzt um ausgiebig die Stadt 🌆 zu erkunden und uns währenddessen nach einer neuen Festplatte 💽 umzuschauen. Schon zum wiederholten mal auf unserer Reise, ist die vorhandene voll. 🙄 Die beliebten Versandanbieter könnten zwar auch liefern, allerdings nur mit erheblichen Zollgebühren. 🛃🫰
Also haben wir zwischen unserer Sightseeingtour das ein oder anderen „Elektrofachgeschäft“ 🔌 besucht. Die Läden gleichten meist zwar eher einer unaufgeräumten Garage, gemischt mit dem Sortiment eines „Action“ Markt 🛍️, aber fündig sind wir trotzdem geworden. Die Barzahlung 💵 hat uns sogar noch einen erheblichen Rabatt beschert. 🤪🫸🏻🫷🏻💰
Weiter ging es durch die Altstadt von „León“. Das Stadtkern ist nicht sonderlich groß, aber gesäumt von zahlreichen Kirchen ⛪️, Parks und niedlichen Gassen, die zum schlendern einladen. 🛒 Wir haben uns außerdem noch die Universität für Naturwissenschaften und Technik „Faculty of Science and Technology UNAN-León“ 🧑🎓angeschaut und waren auf dem Dach der „Kathedrale León“. 🔔
Für umgerechnet 2,60€ pro Person ging es durch den Glockenturm über einige Stufen nach oben ⬆️. Das Dach muss ohne Schuhe betreten werden und ist u.a. für seine schneeweiße Farbe bekannt, die unfassbar blenden soll und natürlich den herrlichen Ausblick über die Stadt. 🌆
Richtig weiß war leider nicht mehr viel, überall blättert die Farbe ⚪️ ab und alles ist stark verwittert. Hinzukommt, dass sich eben nicht alle Menschen an Regeln 🪧 halten und mit ihren verdreckten Schuhen da oben rumstolpern. 🙄🤨🤦🏻
Nach dem „Abstieg“ wurde Lena kurzerhand zum Interview 🎤 mit Studierenden aus der örtlichen Universität 🧑🏫 eingeladen. Es ging um eine Befragung zum Land. Da dies auf Englisch stattfinden sollte, erklärte ich mich bereit, Bilder und Videos zu machen. 😜
Das schlendern 🚶♀️ und fotografieren 📸 der wirklich sehenswerten Gebäude, macht ja bekanntlich hungrig und durstig. 😅 Wir haben uns für ein schönes Restaurant direkt am „Plaza Parque Central de León“ entschieden.
Gegen 16:30 Uhr hielt ein kleiner LKW 🚛 direkt vor unserem Lokal. Wie Lemminge sprangen mehrere Männer 💁🏼♂️ von der Ladefläche und bauten innerhalb einer Stunde, eine kleine Bühne mit riesigen Boxen 🔊, Lichteffekten 💡und Mischpult 🎚️ auf.
Alle 50 Plastikstühle 🪑 waren innerhalb kürzester Zeit ⏰ besetzt und es dröhnten spanische Lieder aus den viel zu großen Lautsprechern. 📢 Pünktlich um 18:00 Uhr begann das Spektakel -> eine Gesangs- und Tanzvorführung verschiedener Vereine und wir quasi in der ersten Reihe. 🪩 💃🏻 🥳
Über das „Talent“ einiger Teilnehmer lässt sich sicher streiten 😂😜, trotzdem wurde bei jedem kräftig applaudiert. 👏🏻
Gut 2️⃣ Stunden ging der Spaß, dann kamen die fleißigen Herren mit ihrem LKW 🚛 wieder, um alles abzubauen. 🏗️ Wir haben uns ebenfalls auf den Heimweg gemacht, weit sind wir allerdings nicht gekommen.
Wir hörten 👂 mal wieder diese „Kanonenschläge“, ähnlich wie in Guatemala. 🙄 Schon genervt davon, dass es wohl eine unruhige Nacht wird, haben wir 2️⃣ Straßen weiter die vernebelten Übeltäter 😶🌫️ entdeckt.
Natürlich wollten wir uns das endlich mal aus der Nähe anschauen 👀 und sind abgebogen. Am Ende der Straße stand eine bunt beleuchtete Kirche ⛪️ vor der sich hunderte Menschen bejubelten. 🥳
Die Straße war von der Pyrotechnik 🧨 so zugenebelt 💨, dass wir kaum etwas erkennen konnten. Als wir endlich ankamen, waren leider die Kanonenschläge und Raketen 🚀 bereits aufgebraucht. 🤨
Aaaaber…. völlig unerwartet, kam ein Partygast schreiend und mit einer Art Holzkiste auf dem Kopf/ Rücken 🤯 aus der Kirche gerannt. 🏃🏽An der Kiste waren ringsrum bereits brennende 🔥 Böller, Knallfrösche und Bengalos befestigt. 📦 💣
Der gut angetrunkene Junge rannte die Straße hoch und runter, während die verschiedene Pyrotechnik 🧨 abbrannte, explodierte, sprühte und in die umherlaufenden Menschen einnebelte und gleichzeitig „beschoss“. 🔫 In Deutschland fände man das gar nicht lustig und es wäre sicher „viel zu gefährlich“ ☢️🙄, hier ist es eben ein Ritual und gehört zur lokalen Kultur. 🤷🏼♂️
⚠️ -> dennoch die Bitte an Jörg, NICHT im Keller nachbauen. 😅😜 Du weißt, du darfst nicht mit Pyrotechnik spielen!!
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Der „Toro Encohetado“ ist eine traditionelle Feuerwerksshow, die meist bei kirchlichen oder städtischen Festen in Nicaragua (und auch in Teilen von Guatemala und El Salvador) stattfindet. Der „Stier“ ist eine Holzkonstruktion – oft in Form eines Stierkopfs oder einfach einer großen Holzkiste –, die mit Feuerwerkskörpern, Raketen und Knallern bestückt ist.
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Was genau gefeiert 🥳 wurde, konnten wir zwar leider nicht in Erfahrung bringen, aber es war wieder einmal ein Moment, den man so wohl nie wieder erleben wird. ☺️🙏🏽
Auf dem restlichen Heimweg gab es noch einen Snack am Straßenstand 🍱 bevor wir im begrünten 🌴 Außenbereich des Hotels entspannt haben und uns noch pausenlos über dieses Feuerwerk Spektakel unterhalten haben. 🗯️🗣️😴Leer más




























Viajero
😂😂hier hätte man alle direkt verhaftet. 😳
Viajero😅😅 Auf jedenfall!